SDB Invest GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Saskia Dr. Dr. Biskup seit 18.5.2009 | Geschäftsführer |
Dirk Dr. Biskup seit 18.5.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 40.05% | |
| 40.05% |
| Name | Anteil |
|---|---|
CeGaT GmbHEigenbeteiligung | 19.90% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
3 von 4 Anteilseignern sichtbar
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CeGaT GmbHTübingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Wir sind im Bereich der genetischen Diagnostik, der Auftragssequenzierung sowie verschiedener Services für deutsche und ausländische Kunden tätig. 2. Forschung und Entwicklung Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit ist die Verbesserung bestehender Verfahren sowie die Etablierung neuer Verfahren. Zudem sind wir Partner zahlreicher nationaler und internationaler Forschungsprojekte. Der wichtigste Pfeiler unserer Innovationskraft ist und bleibt unser Team hochqualifizierter Mitarbeiter. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Marktsituation für genetische Diagnostik und Auftragssequenzierung ist in den letzten Jahren durch vier Entwicklungen gekennzeichnet: 1. Starkes Wachstum des Marktes, da zunehmend mehr Analysen nachgefragt werden. 2. Konzentration der Wettbewerber im In- und Ausland. 3. Verbesserung der (Sequenzier-)Technologie und damit einhergehend weiterer Druck auf die Marktpreise. 4. Zunehmende Monopolisierung auf Seiten der Sequenziertechnologie-Anbieter. Wir begegnen dieser Entwicklung durch innovative Angebote, ein hohes Maß an Qualität und verstärkten Serviceaktivitäten wie Verkürzungen der Durchlaufzeit oder der Einrichtung eines Diagnostik-Boards. 2. Geschäftsverlauf Das Jahr 2022 stand erneut unter dem nicht unerheblichen Einfluss der Corona-Pandemie. Wir sind aufgrund unserer spezifischen Expertise neben dem Stammgeschäft auch im Bereich Corona-Diagnostik tätig geworden (Antikörpertest, PCR-Nachweis, Corona-Genom Sequenzierung). Wir können auf ein in Summe gutes Geschäftsjahr zurückblicken. Die Umsätze sind im Vergleich zum Vorjahr um 9,7 % gesunken. Dies liegt daran, dass die "Corona-Diagnostik" im Vergleich zu 2021 erwartungsgemäß stark rückläufig war. In unserem Stammgeschäft genetische Diagnostik und genetische Services sind wir gegenüber 2021 gewachsen. Der Jahresüberschuss ist auf einem guten Niveau. 3. Lage Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor gut. a) Ertragslage Unsere wesentlichen Ergebnisquellen sind die genetische Diagnostik, die Auftragssequenzierung, verschiedene Services und -auch im Jahr 2022 noch- die Corona-Diagnostik. Aufgrund des Rückgangs des Geschäftsbereichs "Corona-Diagnostik" hat sich der Jahresüberschuss im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 5.247 auf TEUR 4.975 verringert. Der Personalaufwand hat sich im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der gestiegenen Mitarbeiterzahl um TEUR 1.530 auf TEUR 9.546 erhöht (plus 19,1 %). Im Berichtsjahr betragen die Ertragsteuern TEUR 2.090 und sind aufgrund des niedrigeren Ergebnisses um TEUR 1.618 gesunken. b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets sofort zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die EK-Quote liegt bei 62,4 % der Bilanzsumme. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machen 25,0 % der Bilanzsumme aus. Sie bestehen insbesondere aufgrund der Teilfinanzierung des bestehenden Gebäudes bzw. des Gebäudeneubaus. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 1,5 % der Bilanzsumme und sind um 0,4-Prozentpunkte gesunken. Wie im Vorjahr lag im Zeitpunkt der Abschlusserstellung eine Rechnung des Hauptlieferanten für im Berichtsjahr erbrachte Leistungen noch nicht vor. Für diese Rechnung wurde eine entsprechende Rückstellung gebildet. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind von TEUR 217 auf TEUR 495 gestiegen. Im Berichtsjahr sind Steuernachzahlungen für das Jahr 2021 in Höhe von TEUR 192 enthalten, für die die Bescheide in 2023 ergangen sind. Diese waren im Vorjahr in den Steuerrückstellungen enthalten. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von minus TEUR 2.107 ergibt sich insbesondere aufgrund der hohen Ertragsteuerzahlungen im Jahr 2022. Darin sind Nachzahlungen für die Jahre 2020 und 2021 in Höhe von TEUR 3.767 enthalten, die in den Vorjahren in den Steuerrückstellungen enthalten waren. Ohne diesen Sondereffekt ergibt sich ein positiver Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 1.660. Darüber hinaus erhöhte sich das Vorratsvermögen um TEUR 4.755. Dies ist im Wesentlichen auf die Beschaffung von Chemie zum Jahresende zurückzuführen, die zu verhältnismäßig attraktiven Konditionen angeboten wurde. Der positive Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR 10.362 wurde dazu verwendet den negativen Cashflow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von TEUR 9.713 zu finanzieren. Im Berichtsjahr wurden Investitionen ins Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 9.574 getätigt. Der verbleibende negative Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat im Berichtsjahr den Finanzmittelfond um TEUR 1.458 verringert. c) Vermögenslage Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir für ausgesprochen stabil. Die Bilanzsumme beträgt TEUR 54.866 (Vorjahr: TEUR 42.184). Das Eigenkapital ist um den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 4.975 abzüglich einer Ausschüttung an die Gesellschafter in Höhe von TEUR 1.500 gestiegen. Die Eigenkapitalquote mit 62,4 % hat sich aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme deutlich reduziert (Vorjahr: 72,9 %). Das Anlagevermögen ist durch unser Eigenkapital vollständig gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz und EBIT heran. Der Umsatz und das EBIT sind gegenüber dem Vorjahr gesunken, was an dem Rückgang des Corona-Geschäftes liegt. III. Prognosebericht Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir in Zukunft weiterhin die Kundenakquisition durch Verstärkung unseres Vertriebs forcieren. Dabei ist geplant, sich insbesondere auf ausländische Kunden und das Service-Geschäft zu konzentrieren. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens positiv. Die genetische Diagnostik und die Auftragssequenzierung bieten ein sehr großes Wachstumspotential. Dem oben beschriebenen Marktrisiko begegnen wir durch kontinuierliche Verbesserung unserer Diagnostik- und Sequenzierungs-Pipeline sowie durch Kundenbindungsmaßnahmen. Für das Jahr 2023 rechnen wir mit deutlich steigenden Umsatzerlösen in unserem Stammgeschäft. Die Erlöse im Bereich Corona-Diagnostik werden auf null sinken. Insgesamt ergibt sich daraus ein gleichbleibender Umsatz. Deshalb rechnen wir beim operativen Ergebnis im Jahr 2023 mit einer leicht geringeren Umsatzrendite, was zu einem moderat rückläufigen EBIT führen wird. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Die branchenspezifischen Risiken bestehen in einer zunehmenden Konkurrenz und der Gesetzgebung in Bezug auf die Erstattung von Diagnostikleistungen. Insbesondere aus lokalen (protektionistischen) Gesetzen können Umsatz- und Ergebnisrisiken resultieren. Zudem ist der Sequenziermaschinen-Markt monopolistisch, was zu steigenden Kosten führen kann. Ertragsorientierte Risiken Die Wettbewerbsrisiken haben in der Branche zugenommen. Insbesondere durch die kontinuierliche Einführung neuer Sequenzier-Technologien des einen Anbieters und den daraus resultierenden geringeren Sequenzierkosten pro Base können für uns Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Den Risiken der Nichtverfügbarkeit von IT-Systemen und Anwendungen sowie des Verlusts oder der Manipulation von Daten und vertraulicher Informationen wird durch stabile und redundant ausgelegte IT-Systeme, Back-up-Verfahren, Viren- und Zugangsschutz entgegengewirkt. Zusätzlich werden die Mitarbeiter regelmäßig bezüglich möglicher Gefahren sensibilisiert. Daneben bestehen noch geringe Risiken aus einer steuerlichen Außenprüfung. Die mit der Angelegenheit betrauten steuerlichen Berater sehen aber inzwischen sehr gute Erfolgsaussichten im Rechtsbehelfsverfahren. Aus diesem Grund wurde keine Rückstellung für diese Risiken gebildet. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Nennenswerte Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, bestehen ebenfalls nicht. Die Liquiditätslage ist gut; es sind -auch trotz des Neubaus- keine Engpässe zu erwarten. 2. Chancenbericht Unsere kontinuierlichen Investitionen in IT, neueste Sequenzier-Technologien sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer hausinternen Software verschaffen uns einen Vorsprung vor den Wettbewerbern. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen in unserem eigenen, in unseren Geschäftsräumen befindlichen Labor durch. Die Tatsache, dass wir seit Gründung des Unternehmens auf eine konsequente "Inhouse-Politik" setzen, verschafft uns bei anspruchsvollen Kundenprojekten Vorteile. Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Es deutet sich an, dass sich zukünftig zunehmend mehr Wettbewerber zurückziehen werden. 3. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem sich ändernden gesundheitspolitischen Umfeld, steigenden Energie- und Rohstoffpreisen und einem sinkenden Preisniveau. Vor dem Hintergrund unserer Investitionen, der professionellen Pipelines, der Inhouse-Politik und der finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind nicht erkennbar. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind selten. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Kreditlinien werden nicht in Anspruch genommen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden oder verlangen Vorauskasse.
Tübingen, 26. Oktober 2023 gez. Dr. Dr. Saskia Biskup, Geschäftsführerin gez. Dr. Dirk Biskup, Geschäftsführer gez. Dr. Detlef Schumann, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1 Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Die CeGaT GmbH weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Bilanz wird gemäß den Gliederungsvorschriften des § 266 Abs. 2 und 3 HGB aufgestellt. Ergänzend dazu wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG wird die Bilanz um den Posten Forderungen gegen Gesellschafter und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern erweitert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird gemäß den Gliederungsvorschriften des § 275 HGB aufgestellt. Die größenabhängigen Erleichterungen für den Anhang für mittelgroße Kapitalgesellschaften werden teilweise in Anspruch genommen. 2 Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Anlagevermögen Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige nutzungsbedingte, lineare Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt zwischen drei und fünf Jahren. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt zwischen drei und 33 Jahren. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - Für eine Beteiligung wurde in den Vorjahren eine außerplanmäßige Abschreibung i.H.v. TEUR 4.268 vorgenommen. Umlaufvermögen Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Für das Verwertungsrisiko werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung Reichweitenabschläge vorgenommen. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände sowie liquide Mittel sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Für erkennbare Risiken werden unter Beachtung des Vorsichtsprinzips angemessene Wertberichtigungen vorgenommen. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt EUR 35.715,00 und ist unverändert gegenüber dem Vorjahr. Fremdkapital Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden so bemessen, dass sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung tragen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des zu erwartenden Erfüllungsbetrages, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr sowie Kassenbestände und Bankguthaben in Fremdwährung werden zum Euro-Referenzkurs, veröffentlicht von der Deutschen Bundesbank am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von über einem Jahr erfolgt die Umrechnung bei den Forderungen mit dem Briefkurs am Entstehungstag oder zum niedrigeren Euro-Referenzkurs, veröffentlicht von der Deutschen Bundesbank am Bilanzstichtag und bei den Verbindlichkeiten mit dem Geldkurs am Entstehungstag oder zum höheren Euro-Referenzkurs, veröffentlicht von der Deutschen Bundesbank. 3 Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Anlagespiegel
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 155.967,88 (Vorjahr: EUR 85.854,76) enthalten. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 31,6 (Vorjahr: TEUR 12,2) und aus Steuern in Höhe von TEUR 391,1 (Vorjahr: TEUR 221,0) enthalten. Die Verbindlichkeiten teilen sich in folgende Restlaufzeiten auf:
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 13.717.380 (Vorjahr: EUR 2.499.996). Oben genannte Verbindlichkeiten sind durch Grundpfandrechte besichert. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von EUR 405.382 sonstige finanzielle Verpflichtungen.
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen resultieren insbesondere aus Mietverträgen für weitere Räume und Parkplätze. Dadurch kann der Platzbedarf aufgrund des Wachstums bis zur Fertigstellung des neuen Gebäudes sichergestellt werden. Latente Steuern Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Sich eine insgesamt ergebende Steuerbelastung wird als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Falle einer Steuerentlastung wird vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht Gebrauch gemacht werden. Die passiven Steuerlatenzen in Höhe von TEUR 50,9 (Vorjahr passive latente Steuern: TEUR 45,7) resultieren im Wesentlichen aus unterschiedlichen Wertansätzen der Beteiligung an Personengesellschaften. Die aktiven latenten Steuern resultieren überwiegend aus der höheren Bewertung der KVBW-Rückforderung, Urlaubsrückstellungen sowie der Rückstellung für Aufbewahrungspflichten. Der Steuersatz beträgt derzeit 29,475%. Die passiven latenten Steuern in der Bilanz entwickelten sich im Berichtsjahr wie folgt:
4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 80,3 (Vorjahr: TEUR 39,7) enthalten. In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 86,1 (Vorjahr: TEUR 82,0) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 58,5 (Vorjahr: TEUR 35,5) enthalten. In den Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinsen von Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von TEUR 2,0 (Vorjahr: TEUR 2,0) und Zinsen von Gesellschaftern in Höhe von TEUR 23,5 enthalten. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 1,6 (Vorjahr: TEUR 6,0) enthalten. In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Aufwendungen aus der Veränderung latenter Steuern in Höhe von TEUR 27,3 (Vorjahr: TEUR 32,1) sowie Erträge aus der Veränderung latenter Steuern in Höhe von TEUR 22,2 (Vorjahr: TEUR 17,6) enthalten. 5 Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 161 Arbeitnehmer (Vorjahr: 144 Arbeitnehmer) beschäftigt. Diese Arbeitnehmer waren im Geschäftsjahr in folgenden Bereichen tätig:
Namen der Geschäftsführer
Beteiligungsunternehmen Bei folgenden Unternehmen liegt eine Beteiligung von mindestens 20% vor (Ergebnis des letzten Geschäftsjahres):
Unterschrift der Geschäftsführung
Tübingen, den 26. Oktober 2023 gez. Dr. Dr. Saskia Biskup, Geschäftsführerin gez. Dr. Dirk Biskup, Geschäftsführer gez. Dr. Detlef Schumann, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 09.11.2023 festgestellt. Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss wurde von uns erstellt. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir mit dem Datum vom 30. Oktober 2023 den folgenenden Bestätigungsvermerk erteilt: "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die CeGaT GmbH, Tübingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CeGaT GmbH, Tübingen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CeGaT GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Reutlingen, den 19. Dezember 2023 RWT
Reutlinger Wirtschaftstreuhand GmbH
gez. Klaus Schabel, Wirtschaftsprüfer gez. Christian Zaia, Wirtschaftsprüfer |
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