Stammdaten

Register
Amtsgericht Aachen HRB 22130
Eingetragen
26.6.2018
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, die Produktion und der Vertrieb von Fertigungstechnologien und Maschinensystemen zur (Laser-) Beschichtung und Fertigbearbeitung, insbesondere von rotationssymmetrischen Bauteilen. Die Gesellschaft darf alle Geschäfte betreiben, die dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar dienen können. Die Gesellschaft darf andere Unternehmen im In- oder Ausland errichten, pachten oder erwerben, sich an solchen anderen Unternehmen durch Erwerb oder Übernahme von Anteilen oder sonstigen Beteiligungsrechten, auch unter Übernahme der persönlichen Haftung als Gesellschafter oder des Amtes des Geschäftsführers, beteiligen, und darf Zweigniederlassungen im In- oder Ausland errichten und schließen sowie Unternehmensverträge abschließen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (5)

Ungelöste Beteiligungen (3)

NameAnteil
HPL Technologies GmbHEigenbeteiligung
4.09%

Gesellschafter
Beta

7 Gesellschafter

GmbH-Struktur

5 von 7 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
GOTEC Gorschlüter GmbH
Germany
3.531 €
37.00%
Utsch Beratungs- und Beteiligungs-gesellschaft mbH
Germany
7.719 €
18.50%
JHS Beteiligungsgesellschaft mbH
Germany
7.720 €
18.50%
ITT Ventures S.á r.l.
Luxembourg
4.172 €
10.00%
S-UBG Aktiengesellschaft Unternehmensbeteiligungsgesellschaft für die Regionen Aachen, Krefeld und Mönchengladbach
Germany
4.172 €
10.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

HPL Technologies GmbH

Aachen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 1.893.129,23 1.513.195,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 583.913,23 24.829,00
II. Sachanlagen 1.309.216,00 1.488.366,00
B. Umlaufvermögen 6.180.028,30 466.189,21
I. Vorräte 842.753,54 35.990,20
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 370.478,63 168.072,98
davon gegen Gesellschafter 18.327,74 23.901,23
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.966.796,13 262.126,03
C. Rechnungsabgrenzungsposten 12.366,62 5.312,52
Aktiva 8.085.524,15 1.984.696,73

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 5.382.169,85 1.640.388,95
I. ausgegebenes Kapital 40.014,00 31.670,00
1. Gezeichnetes Kapital 41.722,00 33.378,00
2. eigene Anteile -1.708,00 -1.708,00
II. Kapitalrücklage 6.621.051,87 2.629.365,71
III. Verlustvortrag 1.020.646,76 617.313,58
IV. Jahresfehlbetrag 258.249,26 403.333,18
B. Rückstellungen 249.964,19 87.450,50
C. Verbindlichkeiten 2.453.390,11 256.857,28
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.453.390,11 256.857,28
davon gegenüber Gesellschaftern 0,00 150.987,50
Passiva 8.085.524,15 1.984.696,73

Anhang

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der HPL Technologies GmbH, Aachen für das Geschäftsjahr 2022 wurde unter Anwendung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Vorschriften der §§ 266 ff. HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.
Soweit für Pflichtangaben Wahlrechte bestehen, die in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang darzustellen sind, werden diese aus Gründen der Übersichtlichkeit im Anhang dargestellt.
Der Jahresabschluss wurde unter der Prämisse der Unternehmensfortführung aufgestellt.
Die Ausweis-, Bilanzierungs- und Bewertungsstätigkeit wurde grundsätzlich gewahrt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

a) Bilanzierungswahlrechte

Gemäß § 248 Abs. 2 S. 1 HGB wurden im Geschäftsjahr 2022 Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 581 (Vorjahr TEUR 0) als selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert. Forschungskosten sind nicht angefallen.

b) Anlagevermögen

Entgeltlich erworbene immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen aktiviert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer. Die Nutzungsdauern liegen zwischen 3 und 5 Jahren.
Die entgeltlich erworbenen Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen aktiviert.
Hergestellte Vermögensgegenstände des Anlagevermögens (sowohl materielle als auch immaterielle) werden auf Einzelkostenbasis zuzüglich angemessener Gemeinkostenzuschläge, soweit diese für die Herstellung notwendig sind, bewertet.
Die Abschreibung erfolgt linear ab dem Produktionsbeginn über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Die Nutzungsdauern liegen zwischen 3 und 13 Jahren.
Für abnutzbare Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Soweit Vermögensgegenständen ein niedrigerer Wert beizulegen ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis EUR 800 werden im Zeitpunkt des Zugangs voll abgeschrieben.
Fremdkapitalzinsen, die im Herstellungszeitraum auf deren Finanzierung entfallen, werden grundsätzlich nicht einbezogen.

c) Vorräte

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten abzüglich Preisnachlässen oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Anschaffungskosten werden nach der Durchschnittsmethode ermittelt.

Unfertige Erzeugnisse werden unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert, der mittels einer verlustfreien Bewertung fest-gestellt wird, bewertet. Die Herstellungskosten beinhalten die Einzelkosten sowie angemessene Gemeinkostenzuschläge für die Fertigung sowie Verwaltungsgemeinkosten. Fremdkapitalzinsen werden nicht einbezogen.
Die Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und eingeschränkter Verwendbarkeit ergaben, wurden durch Abwertungen berücksichtigt.

d) Forderungen und sonstige Aktiva

Der Ansatz von Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen erfolgt grundsätzlich zum Nennwert. Üblicherweise stehen hinsichtlich der Maschinen die Endabnahmen bei Auslieferung und Realisation noch aus, in Einzelfällen kann auch eine Lieferfreigabe ohne voll-ständige Vorabnahme erfolgen. Die Maschinen werden beim Kunden in der Regel zunächst im laufenden Produktionsprozess eingesetzt, ehe die Endabnahme erfolgt.
Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist eine Pauschalwertberichtigung wegen des allgemeinen Kreditrisikos abgesetzt worden. Zweifelhaften Forderungen wird durch angemessene Einzelwertberichtigung Rechnung getragen.
Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestände sind zum Nominalwert angesetzt.

e) Rückstellungen

Die Rückstellungen werden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre angesetzt.

f) Verbindlichkeiten

Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag.

g) Latente Steuern

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Bei der Bewertung der latenten Steuern wird der Ertragsteuersatz der Gesellschaft in Höhe von 31,6 % zu Grunde gelegt. Dieser enthält neben der Körperschaftsteuer von 15,0 % und dem darauf zu entrichtenden Solidaritätszuschlag von 5,5 % den Gewerbesteuersatz in Höhe von 16,6 %. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Im Falle einer insgesamt bestehenden Steuerentlastung wird vom Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs.1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht.
Passive Unterschiedsbeträge ergeben sich zum Abschlussstichtag insbesondere aus Bewertungsunterschieden bei den selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenständen für die steuerlich ein Aktivierungsverbot gilt. Aktive Unterschiedsbeträge resultieren aus zukünftig nutzbaren steuerlichen Verlustvorträgen. Über den Gesetzeswortlaut hinausgehend sind Verlustvorträge, für die eine Verrechnung erst nach dem Fünfjahreszeitraum erwartet wird, nach DRS 18 zu berücksichtigen, wenn sich ansonsten insgesamt ein Überhang der passiven über die aktiven latenten Steuern ergeben würde. Nach Saldierung der aktiven und passiven Unterschiedsbeträge verbleibt keine zu bilanzierende Steuerlatenz.

3. Erläuterungen zur Bilanz

a) Aktiva

aa) Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig, ausgenommen hiervon ist eine Forderung gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von TEUR 18 (Vorjahr TEUR 24), welche eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr hat.

bb) Guthaben bei KreditinstitutenDie Bilanzposition Guthaben bei Kreditinstituten enthält EUR 1.428.330,66 EUR, die an fremde Dritte sicherungshalber verpfändet sind.

b) Passiva

aa) EigenkapitalDas gezeichnete Kapital beträgt zum 31.12.2022 TEUR 42 (Vorjahr: TEUR 33). Es wird zum Nominalwert angesetzt. Hiervon hält die Gesellschaft eigene Anteile in Höhe von TEUR 2.
Es besteht gem. § 285 Nr. 28 HGB eine Ausschüttungssperre für Beträge (§268 Abs. 8 HGB) in Höhe von insgesamt TEUR 581, resultierend aus selbst erstellten Immateriellen Vermögensgegenständen.

bb) VerbindlichkeitenVerbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind wie im Vorjahr geschäftsüblich durch Eigentumsvorbehalte besichert.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern belaufen sich auf TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 151).
Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

c) Angaben über die Mitarbeiter

Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren durchschnittlich 9 Mitarbeiter beschäftigt.

d) Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr 2022 wurden die Geschäfte durch die Herren
Dr.-Ing. Tobias Phillip Utsch, Wetzlar und
Prof. Dr.-Ing. Johannes Henrich Schleifenbaum, Essen (ab 04.04.2022) geführt.

e) Angaben zum Unternehmen

HPL Technologies GmbH
Campus-Boulevard 79
52074 Aachen
Handelsregister B des Amtsgerichts Aachen, HRB 22130

Gez.
Dr.-Ing. Tobias Phillip Utsch
Prof. Dr.-Ing. Johannes Henrich Schleifenbaum

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 12.07.2023 festgestellt.

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