Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 108368
Eingetragen
13.11.1998
Branche
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenBeteiligungsgesellschaftenWagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Die Vermittlung, der Erwerb, der Verkauf und die Verwaltung von Kapitalanlagen, insbesondere Investmentfonds jeglicher Ausrichtung, sowie von Beteiligungen und Immobilien.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andreas König
seit 9.2.2022
Vorstandsmitglied
Patrick Bleich
seit 21.3.2017
Prokura
Hans Gegenmantel
seit 23.4.2008
Prokura
Rainer Thibaut
seit 20.10.2006
Vorstandsmitglied

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Ascent Aktiengesellschaft

Karlsruhe

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft.

1. Geschäftsverlauf

Gegenstand der Gesellschaft ist die Vermittlung von fondsgebundenen Kapitallebensversicherungen sowie Anteilscheinen an Kapitalanlagegesellschaften bzw. von ausländischen Investmentanteilen.

Im Geschäftsjahr 2023 sind die Umsatzerlöse (TEUR 12.598, Vj. TEUR 13.163) gesunken. Nach einem schlechten Start in das 1. Quartal konnten wir die Umsätze im weiteren Jahresverlauf sukzessive steigern und lagen im letzten Quartal über dem Vorjahr. Die Nachfrage unserer Kunden nach den von uns vertriebenen Anlageprodukten steigerte sich durch verbesserte wirtschaftlichen Rahmenbedingungen kontinuierlich.

Die positive Entwicklung bei der Tochtergesellschaft Ascent Makler GmbH wurde in 2023 fortgeführt. Durch die Ausweitung bestehender Geschäftsfelder, neue Anbindungen und Anpassungen im Produktportfolio konnte der Kundenkreis erweitert werden.

2. Ertragslage

Das Jahresergebnis 2023 lag mit TEUR -96 unter unseren Erwartungen aber über dem Vorjahrsergebnis (TEUR -458). Die Ertragslage der Gesellschaft ist somit weiterhin nicht zufriedenstellend.

Trotz der geringeren Umsatzerlöse blieb das Rohergebnis (TEUR 5.979; Vj. TEUR 5.917) weitgehend stabil. Hintergrund waren dabei der leicht überproportional zurückgegangene Materialaufwand sowie die leicht angestiegenen sonstigen betrieblichen Erträge (TEUR 557; Vj. TEUR 525). Bei den übrigen Aufwandsposten ergaben sich ebenfalls jeweils leichte Einsparungen.

Im Vergleich zum Vorjahr entwickelten sich die Umsatzerlöse wie folgt:

2023 2022
TEUR TEUR
Provisionserlöse Fondslebensversicherunger 3.369 3.003
Provisionserlöse Investment 2.533 3.399
Boni und Zuschüsse 12 11
Bestandsprovisionen 4.754 4.789
Übrige Erlöse 1.930 1.962
12.598 13.163

Die Umsatzsteigerung bei den Provisionserlösen für Fondslebensversicherungen konnte die Umsatzrückgänge im Investmentbereich nicht auffangen. Die Bestandsprovisionen profitierten im Laufe des 2. Halbjahres von der positiven Entwicklung an den Aktienmärkten und haben sich auf Vorjahresniveau eingependelt. Die übrigen Erlöse konnten durch die Ausweitung des Sachgeschäftes stabil gehalten werden.

Der Materialaufwand, welcher insbesondere auf die geleisteten Unterprovisionen an unsere Vertriebsorganisation zurückgeht, lag mit TEUR 7.176 um TEUR 595 unter dem Vorjahreswert (TEUR 7.771). Die Materialaufwandsquote in Bezug auf die Umsatzerlöse ist leicht gesunken und lag im abgelaufenen Geschäftsjahr bei 57,0% (Vj. 59,0%).

Der Personalaufwand (TEUR 3.740; Vj. TEUR 3.790) lag bei nahezu konstanter Beschäftigung leicht unter dem Vorjahreswert.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 2.067; Vj. TEUR 2.109) sind ebenfalls leicht gesunken und resultierten vor allem aus Kosten der laufenden Verwaltung, Vertriebskosten, Fremdleistungen für Seminare, Gewährleistungsaufwendungen sowie aus Raumkosten.

Das Finanzergebnis hat sich merklich verbessert (TEUR 38, Vj. TEUR -20). Im Vorjahr vorgenommene Abschreibungen auf Wertpapiere (TEUR 8) konnten zum Bilanzstichtag aufgelöst werden. Die Zinserträge erhöhten sich aufgrund der veränderten Marktbedingungen, während die Zinsaufwendungen aufgrund der weiter reduzierten Bankverbindlichkeiten rückläufig sind.

3. Vermögens- und Finanzlage

Die Vermögenslage der Gesellschaft stellt sich aufgrund des Jahresverlustes etwas verschlechtert dar, ist jedoch wie die Finanzlage nach wie vor als stabil zu bezeichnen. Das Eigenkapital (TEUR 4.223; Vj. TEUR 4.318) ist um den Jahresfehlbetrag gesunken. Die Eigenkapitalquote ist aufgrund der gesunkenen Bilanzsumme (TEUR 8.754, Vj. TEUR 9.377) mit 48,2% ggü. 46,0% im Vorjahr gestiegen.

Auf der Aktivseite stehen sich die Abnahme der flüssigen Mittel (TEUR 2.210; Vj. TEUR 3.038) und die leichte Zunahme der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände (TEUR 4.436; Vj. TEUR 4.181) gegenüber.

Auf der Passivseite reduzierten sich neben dem Eigenkapital vor allem die sonstigen Rückstellungen (TEUR 1.131; Vj. TEUR 1.448). Hier konnten insbesondere die nicht mehr benötigten Vorsorgen für Gewährleistungsrisiken weitestehend aufgelöst werden.

Bei einem nach wie vor hohen Bestand an flüssigen Mitteln zum Bilanztag (TEUR 2.209; Vj. TEUR 3.038) war die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft während des Geschäftsjahrs jederzeit gegeben und wird durch ein laufendes Finanzcontrolling überwacht und sichergestellt.

Zukünftige Entwicklung der Gesellschaft und Risikobericht

Die wesentlichen Risiken für den Geschäftsverlauf liegen vor allem in den Veränderungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, gesetzlichen Vorschriften und Verordnungen, sowie in dem sich eventuell künftig verändernden Sozialgefüge in Deutschland. Die weiteren politischen Entscheidungen zum Thema Nachhaltigkeit und der daraus resultierende Kostendruck auf die Bürger können diese Risiken verschärfen. Eine damit einhergehende Veränderung der Prioritätenstellung von Spar- und Vorsorgeüberlegungen, können die Nachfrage nach Investmentanlagen und Produkten zur Altersvorsorge beeinflussen.

Nach zwei eher schwierigen Geschäftsjahren mit degressiven Umsätzen, sehen wir durch die zwischenzeitlich erfolgreiche Implementierung der neuen Vertriebsführung optimistischer in die Zukunft und erwarten moderate Zuwachsraten für das Jahr 2024. Die beiden vergangen Monate, seitdem eine verjüngte Vertriebsführung als sog. "ascent 2.0" an den Start ging, zeigen deutliches Wachstumspotential.

Die neue Vertriebsführung zeigt sich aktuell als hochmotiviert und es gelingt diesen derzeit, unsere Vertriebsaktivitäten zu optimieren und die bislang brachliegenden Potentiale unserer Geschäftspartner durch Ausbildungsveranstaltungen und Coachings zu erschließen. Durch diese gezielten Maßnahmen konnten wir bereits punktuell in den letzten Monaten positive Effekte verzeichnen, die sich nun auf gesamter Breite in diesem Jahr auswirken dürften.

Wir gehen davon aus, dass wir durch eine weiterhin konsequente Umsetzung der neuen Vertriebsstrategien und eine Fokussierung auf unsere Kernkompetenzen, sowie auf die weitere Aus- und Fortbildung unserer Geschäftspartner in diesem Jahr eine stabile Umsatzentwicklung erzielen werden. Dabei streben wir moderate Zuwachsraten an. Bei nach wie vor strenger Kostenkontrolle planen wir für 2024 auf dieser Grundlage ein zumindest ausgeglichenes Jahresergebnis.

Es ist jedoch wichtig anzumerken, dass auch weiterhin Herausforderungen bestehen bleiben, insbesondere im Hinblick auf den zunehmenden Wettbewerbsdruck und die oben geschilderten externen Einflussfaktoren. Wir werden daher auch in diesem Jahr flexibel auf Veränderungen reagieren müssen und unsere Strategien entsprechend anpassen.

Insgesamt sind wir jedoch zuversichtlich, dass wir dank der neuen Vertriebsführung und einer starken Geschäftsbasis auch in einem herausfordernden Marktumfeld wieder solide Ergebnisse erzielen können.

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Ascent Aktiengesellschaft, Karlsruhe

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 286.765,50 111.286,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 968.419,28 1.154.054,28
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 98.537,29 1.066.956,57 108.046,79 1.262.101,07
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 50.000,00 50.000,00
2. Genossenschaftsanteile 52,00 50.052,00 50,00 50.050,00
1.403.774,07 1.423.437,07
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Waren 10.846,61 15.295,59
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.148.150,01 3.132.549,36
2. Forderungen gegen Gesellschafter 614.752,32 510.783,57
3. Sonstige Vermögensgegenstände 672.681,94 4.435.584,27 537.962,87 4.181.295,80
III. Wertpapiere
Sonstige Wertpapiere 589.767,83 575.975,28
IV. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.209.539,72 3.038.144,25
7.245.738,43 7.810.710,92
C. Rechnungsabgrenzungsposten 104.891,67 143.311,01
8.754.404,17 9.377.459,00

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 3.000.000,00 3.000.000,00
II. Gewinnrücklagen
1. Gesetzliche Rücklage 250.234,46 250.234,46
2. Andere Gewinnrücklagen 1.000.001,00 1.250.235,46 1.000.001,00 1.250.235,46
III. Bilanzverlust (Vi. Bilanzgewinn) -27.595,35 68.069,73
4.222.640,11 4.318.305,19
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 1.131.200,00 1.448.283,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 258.559,48 283.860,34
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.542.283,70 1.494.626,10
3. Verbindlichkeiten ggü. Gesellschaftern 1.276.033,82 1.378.451,08
4. Sonstige Verbindlichkeiten
davon aus Steuern EUR 173.784,16 i. Vj. EUR 258.238,99
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 5.837,07 ; i. Vj. EUR 5.660,64 319.522,06 3.396.399,06 435.768,29 3.592.705,81
D. Rechnungsabgrenzungsposten 4.165,00 18.165,00
8.754.404,17 9.377.459,00

Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

Ascent Aktiengesellschaft, Karlsruhe

2023 2022
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 12.597.560,99 13.163.177,73
2. sonstige betriebliche Erträge 557.456,66 524.597,21
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen 7.176.316,29 7.771.182,95
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.095.638,79 3.199.221,99
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstüzung
davon für Altersversorgung EUR 65.131,00; i. Vj. EUR 65.449,72 644.771,01 3.740.409,80 590.769,26 3.789.991,25
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 303.175,77 407.609,27
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.066.516,43 2.108.996,55
7. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 14.648,94 1.744,58
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 29.686,07 11.143,37
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 8.478,74
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
davon Aufwendungen aus der Abzinsung EUR 0,00; i. Vj. EUR 0,00 6.060,75 38.274,26 24.694,06 -20.284,85
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -22.151,49 -22.620,20
12. Ergebnis nach Steuern -70.974,89 -387.669,73
13. sonstige Steuern 24.690,19 70.358,64
14. Jahresfehlbetrag -95.665,08 -458.028,37
15. Gewinnvortrag 68.069,73 526.098,10
16. Bilanzverlust (Vj. Bilanzgewinn) -27.595,35 68.069,73

ANHANG für das Geschäftsjahr 2023

I. ALLGEMEINE ANGABEN

Die Ascent Aktiengesellschaft, Karlsruhe, ist beim Amtsgericht Mannheim unter der Registernummer HRB 108368 eingetragen.

Der Jahresabschluss der Ascent Aktiengesellschaft zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Von den größenabhängigen Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs wurde Gebrauch gemacht.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um bisher aufgelaufene planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden grundsätzlich nach der linearen Methode vorgenommen und gehen von einer Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren aus.

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich der bisher aufgelaufenen planmäßigen Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen grundsätzlich nach der linearen Methode unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Soweit Anlagegegenständen am Bilanzstichtag ein niedrigerer Wert beizulegen ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung werden über Nutzungsdauern von 3 bis 10 Jahren abgeschrieben.

Für alle Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen 250 € und 1.000 € wird das steuerliche Wahlrecht zur Poolabschreibung analog in der Handelsbilanz angewandt.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder ihrem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.

Vorräte werden zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgen zum Nennwert. Für zweifelhafte und mit Ausfallrisiken behaftete Forderungen werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Darüber hinaus wird eine Pauschalwertberichtigung gebildet, die dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko Rechnung trägt.

Provisionsforderungen werden aufgrund des bestehenden Ablehnungsrechtes der Produktpartner erst nach der erfolgten Annahme und Abrechnung der betreffenden Anträge realisiert. Hierdurch werden im wesentlichen Umfang Ansprüche, welche aus erbrachten Vermittlungsleistungen des abgelaufenen Geschäftsjahres resultieren, erst nach Annahme der Verträge im Folgejahr erfolgswirksam erfasst.

Wertpapiere des Umlaufvermögens werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Abschreibungen für Wertrisiken angesetzt.

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bilanziert.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben vor dem Bilanztag, welche Aufwand einer zukünftigen Periode sind, angesetzt.

Die Rückstellungen sind nach dem Grundsatz vernünftiger kaufmännischer Beurteilung angesetzt und berücksichtigen alle am Bilanzstichtag ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken. Die Ermittlung der Rückstellung für ausstehende Provisionen erfolgte durch manuelle Einzelprüfung der verbuchten Umsatzpositionen auf Provisionsweitergaben. Für die anzuwendende Provisionsmarge wurde der Jahresdurchschnitt ermittelt.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Rückzahlungsbeträgen angesetzt.

Auf der Passivseite sind Rechnungsabgrenzungsposten für Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Gliederung zum 31. Dezember 2023 und die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 sind im nachfolgenden Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Am Bilanztag bestanden die folgenden Beteiligungen i.S.d. § 271 Abs. 1 HGB:

Gesellschaft Anteilshöhe am Kapital Eigenkapital 1 Jahresergebnis 1
TEUR TEUR
ascent Makler GmbH, Karlsruhe 100% 93 38
KWK GmbH, Karlsruhe 100% 24 -2,4

1 Jahresabschluss per 31.12.2022

2. Forderungen gegen Gesellschafter / Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Bei den Forderungen gegen Gesellschafter handelt es sich mit TEUR 425 um vorausbezahlte Provisionen und mit TEUR 190 um Darlehen und sonstige Verrechnungskonten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen Provisionsansprüche und sonstige Leistungen.

3. Eigenkapital

Aufgrund des notariell beurkundeten Beschlusses der Hauptversammlung vom 10. Juli 2008 beträgt das Grundkapital der Gesellschaft EUR 3.000.000 und ist in 3.000.000 Stückaktien eingeteilt.

Die Hauptversammlung vom 28.07.2023 beschloss, den zum 31. Dezember 2022 ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von 68.069,73 EUR auf das Geschäftsjahr 2023 vorzutragen.

4. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen die Rückstellung für Stornorisiken (TEUR 471) und die Rückstellung für ausstehende Provisionen (TEUR 538). Die Stornorückstellung basiert auf Erfahrungswerten und trägt dem Risiko Rechnung, dass die an Kooperationspartner vermittelten Verträge innerhalb des Haftungszeitraums (bis zu 5 Jahren) storniert werden können. Bei Stornierung des Vertrags werden bereits ausbezahlte Provisionen durch die Produktpartner zurückgefordert. Bei der Ermittlung der Rückstellungshöhe wird eine kompensatorische Bewertung vorgenommen. Berücksichtigt wird die Tatsache, dass Provisionsrückbelastungen aufgrund Stornierungen anteilig an die Geschäftspartner weiterbelastet werden.

5. Restlaufzeiten

Die folgenden Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr:

2023 2022
TEUR TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.069 2.123
Forderungen gegen Gesellschafter 184 205
Sonstige Vermögensgegenstände 0 0
2.253 2.328

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:

bis 1 Jahr 1-5 Jahre über 5 Jahre Gesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 26 86 147 259
davon gesichert 26 86 147 259
Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leist. 238 1.304 0 1.542
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 371 904 0 1.275
Sonstige Verbindlichkeiten 320 0 0 320
955 2.294 147 3.396

V. Sonstige Angaben

1. Haftungsverhältnisse, Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen TEUR 236 (Vj. TEUR 239) und bestehen aus Leasing-, Nutzungs- und Wartungsverträgen.

2. Bestehende Pfandrechte

Für zwei Darlehen von einem Kreditinstitut mit einer Valuta von TEUR 259 besteht eine Grundschuld auf einem Grundstück der Gesellschaft.

3. Nachtragsbericht

Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag liegen nicht vor.

4. Aufgliederung der Arbeitnehmerzahl

Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden 61 (Vj. 60) Arbeitnehmer beschäftigt, davon 15 Teilzeitbeschäftigte (Vj. 12).

5. Organe der Gesellschaft

Der Vorstand der Ascent AG bestand im Geschäftsjahr 2023 aus

Herr Rainer Thibaut, Kaufmann, Graben-Neudorf.

Herr Andreas König, Versicherungsfachwirt, Karlsbad.

Auf die Angabe der Vergütung des Vorstands wird gem. 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Der Aufsichtsrat setzte sich im Berichtsjahr aus den folgenden Mitgliedern zusammen:

Herr Klaus Herzog, Versicherungskaufmann, Bruchsal, (Vorsitzender).

Herr Robert Zipf, Versicherungskaufmann Ravenstein, (stellvertretender Vorsitzender).

Herr Jürgen Ruggaber, Versicherungskaufmann, Graben-Neudorf.

Die Vergütung des Aufsichtsrats im Geschäftsjahr 2023 betrug TEUR 6.

Am Bilanztag bestehen Kredite im Sinne des § 285 Nr. 9 b) HGB an Mitglieder des Aufsichtsrats in Höhe von TEUR 159 (Zugang 2023: TEUR 0) die mit 2% p.a. zu verzinsen sind.

VI. Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, den Bilanzverlust in Höhe von EUR 27.595,35 auf das Geschäftsjahr 2024 vorzutragen.

 

Karlsruhe, im März 2024

Rainer Thibaut

Andreas König

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.665.755,35 242.558,90 0,00 1.908.314,25
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.185.476,84 0,00 0,00 5.185.476,84
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.936.521,84 40.963,87 66.636,63 1.910.849,08
3. Geleistete Anzahlungen 50.923,00 0,00 0,00 50.923,00
7.172.921,68 40.963,87 66.636,63 7.147.248,92
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 50.000,00 0,00 0,00 50.000,00
2. Genosenschaftsanteile 50,00 2,00 0,00 52,00
959.673,18 2,00 0,00 50.052,00
9.798.350,21 283.524,77 66.636,63 9.105.615,17
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.554.469,35 67.079,40 0,00 1.621.548,75
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.031.422,56 185.635,00 0,00 4.217.057,56
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.828.475,05 50.461,37 66.624,63 1.812.311,79
3. Geleistete Anzahlungen 50.923,00 0,00 0,00 50.923,00
5.910.820,61 236.096,37 66.624,63 6.080.292,35
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Genosenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
909.623,18 0,00 0,00 0,00
8.374.913,14 303.175,77 66.624,63 7.701.841,10
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 286.765,50 111.286,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 968.419,28 1.154.054,28
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 98.537,29 108.046,79
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
1.066.956,57 1.051.482,07
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 50.000,00 50.000,00
2. Genosenschaftsanteile 52,00 50,00
50.052,00 8.467,59
1.403.774,07 1.233.426,66

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Ascent Aktiengesellschaft, Karlsruhe

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Ascent Aktiengesellschaft, Karlsruhe - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ascent Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten -falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Um-ständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Ver-tretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bruchsal, den 16. Mai 2024

Benz & Gunzenhäuser Partnerschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Benz, Wirtschaftsprüfer

Gunzenhäuser, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrats vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

für die ordentliche Hauptversammlung der ascent AG

Im Berichtszeitraum hat uns der Vorstand über die Lage der Gesellschaft und die wesentlichen Geschäftsvorgänge regelmäßig mündlich und schriftlich durch entsprechende Quartalsberichte informiert.

Ferner hat der Aufsichtsrat die Darstellungen des Vorstands zum Geschäftsverlauf und zu wesentlichen Geschäftsvorfällen in zwei Sitzungen am 31.05.2023 und 28.07.2023 sowie im Rahmen zweier schriftlicher Umläufe vom 08.03.2023 und 14.12.2023 behandelt.

Gegenstand der Beratung und Sitzungen während der Berichtszeit waren unter anderem in der Sitzung vom 31.05.2023 Erörterungen zu Kosten und Budget des ascent Champions Club ("aCC"/Incentive Reisen) sowie Kosten und Budget im Bereich IT/Software. In der Sitzung vom 28.07.2023 wurde im Wesentlichen der Abschluss für das Geschäftsjahr 2022 behandelt und festgestellt. Gegenstand des schriftlichen Umlaufs vom 08.03.2023 war die Anpassung der Vergütung eines Vorstandsmitglieds. Der schriftliche Umlauf vom 14.12.2023 diente der Erläuterung der Budgetplanung für das Geschäftsjahr 2024 sowie der entsprechenden Zustimmung des Aufsichtsrats.

Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 ist unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts der Gesellschaft von der Benz & Gunzenhäuser Partnerschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Am See 10, 76646 Bruchsal, geprüft worden. Diese hat einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Ihr Bericht liegt dem Aufsichtsrat vor und wurde vom Wirtschaftsprüfer Herrn Ole Christian Gunzenhäuser von der Benz & Gunzenhäuser Partnerschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft im Rahmen einer Aufsichtsratssitzung am 20.06.2024 ausführlich erläutert.

Der Aufsichtsrat hat seinerseits den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023, den Lagebericht des Vorstands und den Vorschlag des Vorstands für die Ergebnisverwendung geprüft. Dem Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses durch Herrn Wirtschaftsprüfer Ole Christian Gunzenhäuser schließt sich der Aufsichtsrat aufgrund seiner eigenen Prüfung an.

Dies gilt auch für den Vorschlag des Vorstands zur Ergebnisverwendung.

Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung des Aufsichtsrats hatte dieser keine Einwendungen zu erheben und billigte den Jahresabschluss ohne Einschränkungen, so dass dieser damit gem. § 172 AktG festgestellt ist.

 

Karlsruhe, den 20.06.2024

Klaus Herzog, Vorsitzender des Aufsichtsrates

Ergebnisverwendungsbeschluss vom 20.06.2024

Die Hauptversammlung der ascent AG beschloss entsprechend dem Vorschlag des Vorstands und des Aufsichtsrats einstimmig:

Der zum 31. Dezember 2023 ausgewiesene Bilanzverlust in Höhe von 27.595,35 EUR wird auf das Geschäftsjahr 2024 vorgetragen.

Sonstige offenlegungspflichtige Angaben gem. § 328 Abs. 1 HGB

1.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB

2.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 20. Juni 2024 festgestellt.

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