SPA-Gruppe GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas König seit 9.2.2022 | Vorstandsmitglied |
Patrick Bleich seit 21.3.2017 | Prokura |
Hans Gegenmantel seit 23.4.2008 | Prokura |
Rainer Thibaut seit 20.10.2006 | Vorstandsmitglied |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ascent AktiengesellschaftKarlsruheJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft. 1. Geschäftsverlauf Gegenstand der Gesellschaft ist die Vermittlung von fondsgebundenen Kapitallebensversicherungen sowie Anteilscheinen an Kapitalanlagegesellschaften bzw. von ausländischen Investmentanteilen. Im Geschäftsjahr 2023 sind die Umsatzerlöse (TEUR 12.598, Vj. TEUR 13.163) gesunken. Nach einem schlechten Start in das 1. Quartal konnten wir die Umsätze im weiteren Jahresverlauf sukzessive steigern und lagen im letzten Quartal über dem Vorjahr. Die Nachfrage unserer Kunden nach den von uns vertriebenen Anlageprodukten steigerte sich durch verbesserte wirtschaftlichen Rahmenbedingungen kontinuierlich. Die positive Entwicklung bei der Tochtergesellschaft Ascent Makler GmbH wurde in 2023 fortgeführt. Durch die Ausweitung bestehender Geschäftsfelder, neue Anbindungen und Anpassungen im Produktportfolio konnte der Kundenkreis erweitert werden. 2. Ertragslage Das Jahresergebnis 2023 lag mit TEUR -96 unter unseren Erwartungen aber über dem Vorjahrsergebnis (TEUR -458). Die Ertragslage der Gesellschaft ist somit weiterhin nicht zufriedenstellend. Trotz der geringeren Umsatzerlöse blieb das Rohergebnis (TEUR 5.979; Vj. TEUR 5.917) weitgehend stabil. Hintergrund waren dabei der leicht überproportional zurückgegangene Materialaufwand sowie die leicht angestiegenen sonstigen betrieblichen Erträge (TEUR 557; Vj. TEUR 525). Bei den übrigen Aufwandsposten ergaben sich ebenfalls jeweils leichte Einsparungen. Im Vergleich zum Vorjahr entwickelten sich die Umsatzerlöse wie folgt:
Die Umsatzsteigerung bei den Provisionserlösen für Fondslebensversicherungen konnte die Umsatzrückgänge im Investmentbereich nicht auffangen. Die Bestandsprovisionen profitierten im Laufe des 2. Halbjahres von der positiven Entwicklung an den Aktienmärkten und haben sich auf Vorjahresniveau eingependelt. Die übrigen Erlöse konnten durch die Ausweitung des Sachgeschäftes stabil gehalten werden. Der Materialaufwand, welcher insbesondere auf die geleisteten Unterprovisionen an unsere Vertriebsorganisation zurückgeht, lag mit TEUR 7.176 um TEUR 595 unter dem Vorjahreswert (TEUR 7.771). Die Materialaufwandsquote in Bezug auf die Umsatzerlöse ist leicht gesunken und lag im abgelaufenen Geschäftsjahr bei 57,0% (Vj. 59,0%). Der Personalaufwand (TEUR 3.740; Vj. TEUR 3.790) lag bei nahezu konstanter Beschäftigung leicht unter dem Vorjahreswert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 2.067; Vj. TEUR 2.109) sind ebenfalls leicht gesunken und resultierten vor allem aus Kosten der laufenden Verwaltung, Vertriebskosten, Fremdleistungen für Seminare, Gewährleistungsaufwendungen sowie aus Raumkosten. Das Finanzergebnis hat sich merklich verbessert (TEUR 38, Vj. TEUR -20). Im Vorjahr vorgenommene Abschreibungen auf Wertpapiere (TEUR 8) konnten zum Bilanzstichtag aufgelöst werden. Die Zinserträge erhöhten sich aufgrund der veränderten Marktbedingungen, während die Zinsaufwendungen aufgrund der weiter reduzierten Bankverbindlichkeiten rückläufig sind. 3. Vermögens- und Finanzlage Die Vermögenslage der Gesellschaft stellt sich aufgrund des Jahresverlustes etwas verschlechtert dar, ist jedoch wie die Finanzlage nach wie vor als stabil zu bezeichnen. Das Eigenkapital (TEUR 4.223; Vj. TEUR 4.318) ist um den Jahresfehlbetrag gesunken. Die Eigenkapitalquote ist aufgrund der gesunkenen Bilanzsumme (TEUR 8.754, Vj. TEUR 9.377) mit 48,2% ggü. 46,0% im Vorjahr gestiegen. Auf der Aktivseite stehen sich die Abnahme der flüssigen Mittel (TEUR 2.210; Vj. TEUR 3.038) und die leichte Zunahme der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände (TEUR 4.436; Vj. TEUR 4.181) gegenüber. Auf der Passivseite reduzierten sich neben dem Eigenkapital vor allem die sonstigen Rückstellungen (TEUR 1.131; Vj. TEUR 1.448). Hier konnten insbesondere die nicht mehr benötigten Vorsorgen für Gewährleistungsrisiken weitestehend aufgelöst werden. Bei einem nach wie vor hohen Bestand an flüssigen Mitteln zum Bilanztag (TEUR 2.209; Vj. TEUR 3.038) war die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft während des Geschäftsjahrs jederzeit gegeben und wird durch ein laufendes Finanzcontrolling überwacht und sichergestellt. Zukünftige Entwicklung der Gesellschaft und Risikobericht Die wesentlichen Risiken für den Geschäftsverlauf liegen vor allem in den Veränderungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, gesetzlichen Vorschriften und Verordnungen, sowie in dem sich eventuell künftig verändernden Sozialgefüge in Deutschland. Die weiteren politischen Entscheidungen zum Thema Nachhaltigkeit und der daraus resultierende Kostendruck auf die Bürger können diese Risiken verschärfen. Eine damit einhergehende Veränderung der Prioritätenstellung von Spar- und Vorsorgeüberlegungen, können die Nachfrage nach Investmentanlagen und Produkten zur Altersvorsorge beeinflussen. Nach zwei eher schwierigen Geschäftsjahren mit degressiven Umsätzen, sehen wir durch die zwischenzeitlich erfolgreiche Implementierung der neuen Vertriebsführung optimistischer in die Zukunft und erwarten moderate Zuwachsraten für das Jahr 2024. Die beiden vergangen Monate, seitdem eine verjüngte Vertriebsführung als sog. "ascent 2.0" an den Start ging, zeigen deutliches Wachstumspotential. Die neue Vertriebsführung zeigt sich aktuell als hochmotiviert und es gelingt diesen derzeit, unsere Vertriebsaktivitäten zu optimieren und die bislang brachliegenden Potentiale unserer Geschäftspartner durch Ausbildungsveranstaltungen und Coachings zu erschließen. Durch diese gezielten Maßnahmen konnten wir bereits punktuell in den letzten Monaten positive Effekte verzeichnen, die sich nun auf gesamter Breite in diesem Jahr auswirken dürften. Wir gehen davon aus, dass wir durch eine weiterhin konsequente Umsetzung der neuen Vertriebsstrategien und eine Fokussierung auf unsere Kernkompetenzen, sowie auf die weitere Aus- und Fortbildung unserer Geschäftspartner in diesem Jahr eine stabile Umsatzentwicklung erzielen werden. Dabei streben wir moderate Zuwachsraten an. Bei nach wie vor strenger Kostenkontrolle planen wir für 2024 auf dieser Grundlage ein zumindest ausgeglichenes Jahresergebnis. Es ist jedoch wichtig anzumerken, dass auch weiterhin Herausforderungen bestehen bleiben, insbesondere im Hinblick auf den zunehmenden Wettbewerbsdruck und die oben geschilderten externen Einflussfaktoren. Wir werden daher auch in diesem Jahr flexibel auf Veränderungen reagieren müssen und unsere Strategien entsprechend anpassen. Insgesamt sind wir jedoch zuversichtlich, dass wir dank der neuen Vertriebsführung und einer starken Geschäftsbasis auch in einem herausfordernden Marktumfeld wieder solide Ergebnisse erzielen können. Bilanz zum 31. Dezember 2023Ascent Aktiengesellschaft, KarlsruheAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023Ascent Aktiengesellschaft, Karlsruhe
ANHANG für das Geschäftsjahr 2023I. ALLGEMEINE ANGABEN Die Ascent Aktiengesellschaft, Karlsruhe, ist beim Amtsgericht Mannheim unter der Registernummer HRB 108368 eingetragen. Der Jahresabschluss der Ascent Aktiengesellschaft zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Von den größenabhängigen Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs wurde Gebrauch gemacht. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um bisher aufgelaufene planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden grundsätzlich nach der linearen Methode vorgenommen und gehen von einer Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren aus. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich der bisher aufgelaufenen planmäßigen Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen grundsätzlich nach der linearen Methode unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Soweit Anlagegegenständen am Bilanzstichtag ein niedrigerer Wert beizulegen ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung werden über Nutzungsdauern von 3 bis 10 Jahren abgeschrieben. Für alle Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen 250 € und 1.000 € wird das steuerliche Wahlrecht zur Poolabschreibung analog in der Handelsbilanz angewandt. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder ihrem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Vorräte werden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgen zum Nennwert. Für zweifelhafte und mit Ausfallrisiken behaftete Forderungen werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Darüber hinaus wird eine Pauschalwertberichtigung gebildet, die dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko Rechnung trägt. Provisionsforderungen werden aufgrund des bestehenden Ablehnungsrechtes der Produktpartner erst nach der erfolgten Annahme und Abrechnung der betreffenden Anträge realisiert. Hierdurch werden im wesentlichen Umfang Ansprüche, welche aus erbrachten Vermittlungsleistungen des abgelaufenen Geschäftsjahres resultieren, erst nach Annahme der Verträge im Folgejahr erfolgswirksam erfasst. Wertpapiere des Umlaufvermögens werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Abschreibungen für Wertrisiken angesetzt. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bilanziert. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben vor dem Bilanztag, welche Aufwand einer zukünftigen Periode sind, angesetzt. Die Rückstellungen sind nach dem Grundsatz vernünftiger kaufmännischer Beurteilung angesetzt und berücksichtigen alle am Bilanzstichtag ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken. Die Ermittlung der Rückstellung für ausstehende Provisionen erfolgte durch manuelle Einzelprüfung der verbuchten Umsatzpositionen auf Provisionsweitergaben. Für die anzuwendende Provisionsmarge wurde der Jahresdurchschnitt ermittelt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Rückzahlungsbeträgen angesetzt. Auf der Passivseite sind Rechnungsabgrenzungsposten für Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. III. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Gliederung zum 31. Dezember 2023 und die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 sind im nachfolgenden Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Am Bilanztag bestanden die folgenden Beteiligungen i.S.d. § 271 Abs. 1 HGB:
1 Jahresabschluss per 31.12.2022
2. Forderungen gegen Gesellschafter / Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Bei den Forderungen gegen Gesellschafter handelt es sich mit TEUR 425 um vorausbezahlte Provisionen und mit TEUR 190 um Darlehen und sonstige Verrechnungskonten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen Provisionsansprüche und sonstige Leistungen. 3. Eigenkapital Aufgrund des notariell beurkundeten Beschlusses der Hauptversammlung vom 10. Juli 2008 beträgt das Grundkapital der Gesellschaft EUR 3.000.000 und ist in 3.000.000 Stückaktien eingeteilt. Die Hauptversammlung vom 28.07.2023 beschloss, den zum 31. Dezember 2022 ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von 68.069,73 EUR auf das Geschäftsjahr 2023 vorzutragen. 4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen die Rückstellung für Stornorisiken (TEUR 471) und die Rückstellung für ausstehende Provisionen (TEUR 538). Die Stornorückstellung basiert auf Erfahrungswerten und trägt dem Risiko Rechnung, dass die an Kooperationspartner vermittelten Verträge innerhalb des Haftungszeitraums (bis zu 5 Jahren) storniert werden können. Bei Stornierung des Vertrags werden bereits ausbezahlte Provisionen durch die Produktpartner zurückgefordert. Bei der Ermittlung der Rückstellungshöhe wird eine kompensatorische Bewertung vorgenommen. Berücksichtigt wird die Tatsache, dass Provisionsrückbelastungen aufgrund Stornierungen anteilig an die Geschäftspartner weiterbelastet werden. 5. Restlaufzeiten Die folgenden Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr:
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
V. Sonstige Angaben 1. Haftungsverhältnisse, Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen TEUR 236 (Vj. TEUR 239) und bestehen aus Leasing-, Nutzungs- und Wartungsverträgen. 2. Bestehende Pfandrechte Für zwei Darlehen von einem Kreditinstitut mit einer Valuta von TEUR 259 besteht eine Grundschuld auf einem Grundstück der Gesellschaft. 3. Nachtragsbericht Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag liegen nicht vor. 4. Aufgliederung der Arbeitnehmerzahl Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden 61 (Vj. 60) Arbeitnehmer beschäftigt, davon 15 Teilzeitbeschäftigte (Vj. 12). 5. Organe der Gesellschaft Der Vorstand der Ascent AG bestand im Geschäftsjahr 2023 aus
Auf die Angabe der Vergütung des Vorstands wird gem. 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Der Aufsichtsrat setzte sich im Berichtsjahr aus den folgenden Mitgliedern zusammen:
Die Vergütung des Aufsichtsrats im Geschäftsjahr 2023 betrug TEUR 6. Am Bilanztag bestehen Kredite im Sinne des § 285 Nr. 9 b) HGB an Mitglieder des Aufsichtsrats in Höhe von TEUR 159 (Zugang 2023: TEUR 0) die mit 2% p.a. zu verzinsen sind. VI. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, den Bilanzverlust in Höhe von EUR 27.595,35 auf das Geschäftsjahr 2024 vorzutragen.
Karlsruhe, im März 2024 Rainer Thibaut Andreas König Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Ascent Aktiengesellschaft, Karlsruhe Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Ascent Aktiengesellschaft, Karlsruhe - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ascent Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten -falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bruchsal, den 16. Mai 2024 Benz
& Gunzenhäuser Partnerschaft
Benz, Wirtschaftsprüfer Gunzenhäuser, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsrats vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023für die ordentliche Hauptversammlung der ascent AGIm Berichtszeitraum hat uns der Vorstand über die Lage der Gesellschaft und die wesentlichen Geschäftsvorgänge regelmäßig mündlich und schriftlich durch entsprechende Quartalsberichte informiert. Ferner hat der Aufsichtsrat die Darstellungen des Vorstands zum Geschäftsverlauf und zu wesentlichen Geschäftsvorfällen in zwei Sitzungen am 31.05.2023 und 28.07.2023 sowie im Rahmen zweier schriftlicher Umläufe vom 08.03.2023 und 14.12.2023 behandelt. Gegenstand der Beratung und Sitzungen während der Berichtszeit waren unter anderem in der Sitzung vom 31.05.2023 Erörterungen zu Kosten und Budget des ascent Champions Club ("aCC"/Incentive Reisen) sowie Kosten und Budget im Bereich IT/Software. In der Sitzung vom 28.07.2023 wurde im Wesentlichen der Abschluss für das Geschäftsjahr 2022 behandelt und festgestellt. Gegenstand des schriftlichen Umlaufs vom 08.03.2023 war die Anpassung der Vergütung eines Vorstandsmitglieds. Der schriftliche Umlauf vom 14.12.2023 diente der Erläuterung der Budgetplanung für das Geschäftsjahr 2024 sowie der entsprechenden Zustimmung des Aufsichtsrats. Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 ist unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts der Gesellschaft von der Benz & Gunzenhäuser Partnerschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Am See 10, 76646 Bruchsal, geprüft worden. Diese hat einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Ihr Bericht liegt dem Aufsichtsrat vor und wurde vom Wirtschaftsprüfer Herrn Ole Christian Gunzenhäuser von der Benz & Gunzenhäuser Partnerschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft im Rahmen einer Aufsichtsratssitzung am 20.06.2024 ausführlich erläutert. Der Aufsichtsrat hat seinerseits den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023, den Lagebericht des Vorstands und den Vorschlag des Vorstands für die Ergebnisverwendung geprüft. Dem Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses durch Herrn Wirtschaftsprüfer Ole Christian Gunzenhäuser schließt sich der Aufsichtsrat aufgrund seiner eigenen Prüfung an. Dies gilt auch für den Vorschlag des Vorstands zur Ergebnisverwendung. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung des Aufsichtsrats hatte dieser keine Einwendungen zu erheben und billigte den Jahresabschluss ohne Einschränkungen, so dass dieser damit gem. § 172 AktG festgestellt ist.
Karlsruhe, den 20.06.2024 Klaus Herzog, Vorsitzender des Aufsichtsrates Ergebnisverwendungsbeschluss vom 20.06.2024Die Hauptversammlung der ascent AG beschloss entsprechend dem Vorschlag des Vorstands und des Aufsichtsrats einstimmig: Der zum 31. Dezember 2023 ausgewiesene Bilanzverlust in Höhe von 27.595,35 EUR wird auf das Geschäftsjahr 2024 vorgetragen. Sonstige offenlegungspflichtige Angaben gem. § 328 Abs. 1 HGB
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
13 nahegelegene Organisationen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Tätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklern
Großhandel mit Photovoltaikmodulen
Tätigkeiten von Versicherungsmaklerinnen und -maklern
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Unternehmensberatung
Einzelhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln
Varietés und Kleinkunstbühnen
Großhandel mit Getränken
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen