Lackieren von Kraftwagen
DIGITRONIC GmbH
Carl-Spitzweg-Straße 33, 50127 Bergheim, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kai Kellerberg seit 4.10.2018 | Geschäftsführer |
Christoph Gehrmann seit 4.10.2018 | Prokura |
David Kellerberg seit 7.3.2014 | Prokura |
Rolf Kratz seit 5.10.2011 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Erbengemeinschaft nach Bernd Kellerberg | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DIGITRONIC GmbHBergheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023Lagebericht1. Allgemeine AngabenDie Digitronic GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen mit Sitz in Bergheim. Sie entwickelt und fertigt elektronische Baugruppen und Geräte für industrielle Auftraggeber unterschiedlicher Branchen. Die Entwicklung beinhaltet klassische Entwicklungstätigkeiten wie Schaltungsentwurf, Layouterstellung, Konstruktion und Softwareerstellung für elektronische Baugruppen und Geräte, von der Idee bis zum serienreifen Produkt. Die Produktion erstellt elektronische Flachbaugruppen in allen Technologien. Darüber hinaus bietet die Fertigung vielfältige Möglichkeiten der Weiterverarbeitung bis hin zum komplett verpackten Endgerät. Die Digitronic GmbH pflegt ein langjähriges und partnerschaftliches Verhältnis zu qualifizierten Lieferanten. Neben lokalen Spezialisten bedient sie sich global agierender Distributoren und Hersteller. Die Digitronic GmbH ist im Handelsregister unter HRB 40003, Amtsgericht Köln eingetragen. Sie wurde am 20. Januar 1981 gegründet. 2. Darstellung des Geschäftsverlaufs und Rahmenbedingungen2.1. RahmenbedingungenIm Februar 2022 erfolgte der russische Überfall auf die Ukraine. Dieser Krieg in Europa führte nach der Corona Pandemie zu einer weiteren Verschärfung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland und Europa. Steigende Energiekosten, hohe Verbraucherpreise und steigende Lohnkosten waren die Folge. Die Situation auf dem Beschaffungsmarkt für elektronische Bauteile ist nach wie vor sehr angespannt. Bei den passiven Bauteilen normalisiert sich die Lage langsam. Bei den aktiven Bauteilen, wie zum Beispiel bei Prozessoren, sind lange Lieferzeiten und hohe Preise noch immer die Regel. In vielen Unternehmen in Deutschland fehlt es an Fachkräften. Die Besetzung von freien Stellen wird immer schwieriger. Nachdem sich die deutsche Wirtschaft in den letzten Jahren erholt hatte, stagnierte sie in 2023 nahezu. Die Auftragseingänge im verarbeitenden Gewerbe erreichten in 2021 ihr Maximum und sind in 2022 und 2023 gesunken. Der Rückgang im Oktober 2023 ist zum Großteil auf den Maschinenbau zurückzuführen. (Quelle: Statistisches Bundesamt) 2.2. Geschäftsverlauf Digitronic GmbHDas Geschäftsjahr 2022/23 profitierte aus dem hohen Auftragseingang des Vorjahres, hier hatten unsere Kunden ihr Dispositionsverhalten geändert. Sie setzten auf langfristige Verträge und eine größere Bevorratung. Teilweise fielen die Planungen der Kunden zu optimistisch aus. Die Folge war, dass Digitronic mit einem sehr hohen Auftragsbestand, der bereits zu einem großen Anteil materialgedeckt war, ins Geschäftsjahr 2022/23 startete. Dieser Auftragsbestand hat sich bis zum Ende des Geschäftsjahres um ca. 3 Mio.€ abgebaut. Des Weiteren hat sich das Verhältnis zwischen Abrufbestellungen und Rahmenaufträgen wieder normalisiert. Auf der Lieferantenseite verbesserte sich die Situation leicht. Dies deutete sich zuerst bei den passiven Bauteilen an. Hier können die meisten Teile wieder normal bestellt werden, teilweise mit größeren Lieferzeiten. Bei den aktiven Bauteilen ist die Lage nach wie vor schwierig. Hier gibt es starke Unterschiede zwischen den einzelnen Produktsparten. Grundsätzlich haben sich die Materialien in den letzten Jahren stark verteuert. Bei der Produktion von elektronischen Baugruppen kommen Bestückungsmaschinen und Lötöfen beziehungsweise Lötwellen zum Einsatz. Diese Maschinen benötigen Strom, Druckluft und Stickstoff. Sowohl Druckluft als auch Stickstoff werden mit einem großen Anteil an elektrischer Energie erzeugt. Die Verteuerung von Strom hat somit direkten Einfluss auf unsere Produktionskosten. Gas und Öl werden ausschließlich für die Gebäudeheizung benötigt. Der Anteil der Energiekosten ist im Verhältnis zu den Materialkosten vergleichsweise gering. 2.3. InvestitionenDie Digitronic GmbH hat im Geschäftsjahr Investitionen in Höhe von 1,37 Mio.€ getätigt. Die Investitionen wurden über Leasing und aus dem laufenden Cash-Flow finanziert. Der größte Teil der Investitionen ist in die Erneuerung und Erweiterung der SMT-Linien geflossen. Hier wurden Bestückungsmaschinen, Reflow-Öfen, Lotpasten-Drucker und Transportmodule erneuert. 3. Darstellung der Lage3.1. VermögenslageDie Vermögenslage ist durch einen hohen Anteil des Umlaufvermögens an der Bilanzsumme 6.665T€ (93,16%) gekennzeichnet. Die Vorräte machen hierbei 4.053T€ (56,66%), die Forderungen 1.354T€ (18,94%) und der Kassenbestand und Bankguthaben 1.256T€ (17,57%) aus.Das Anlagevermögen stellt mit 469T€ (6,56%) einen deutlich geringeren Teil der Bilanzsumme dar. 3.2. FinanzlageDie Finanzlage ist durch ein Eigenkapital von 5.221T€ und einer Eigenkapitalquote von 72,98% gekennzeichnet. Der Verschuldungsgrad beträgt 37,02%. 3.3. ErtragslageDie Gesamtleistung erhöhte sich von 14.439T€ um 15,91% auf 16.737T€. Der Materialaufwand erhöhte sich von 7.982T€ um 12,11% auf 8.948T€. Hieraus ergibt sich eine Erhöhung des Rohertrags von 6.457T€ um 20,62% auf 7.788T€. Die Personalkosten erhöhten sich von 4.997T€ um 5,51% auf 5.272T€. Auf Grund dieser Entwicklung lag das erzielte Ergebnis mit 937T€ um 108,08% über dem Ergebnis des Vorjahres von 450T€. Die Eigenkapitalrendite betrug 17,95% und die Netto-Umsatzrendite 5,60%. 4. Voraussichtliche Entwicklung der GesellschaftFür das Geschäftsjahr 2023/24 wird eine leicht fallende Gesamtleistung (ca. -2%) und ein Jahresüberschuss von ca. 540T€ prognostiziert. Wir rechnen mit höheren Personalkosten und sonstigen Kosten sowie mit höheren Leasingkosten für die getätigten Investitionen.Für 2023/24 ist eine Investition in unser Produktionsplanungssystem in Höhe von ca. 165 T€ geplant. Sie soll aus dem laufenden Cash-Flow finanziert werden. 4.1. RisikenDie Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass die globalen Lieferketten für die europäischen Elektronikproduzenten ein großes Risiko darstellen. Die asiatischen Fertigungsstäten, angeführt von Taiwan, liefern einen Großteil der von Digitronic benötigten Komponenten. In Krisensituationen sind diese nicht oder nur sehr schwer durch alternative Lieferanten an anderen Standorten zu ersetzen.Lieferengpässe durch Vorlieferanten, schwankende Energiekosten und steigende Lohnkosten führen zu Preisänderungen, die bei langfristigen Verträgen mit unseren Kunden nicht immer zeitnah und vollständig weitergegeben werden können. Die angespannte wirtschaftliche Situation in Deutschland und in Europa kann sich negativ auf die Nachfrage unserer Kunden auswirken. Verschiebungen von Aufträgen oder Stornierungen sind denkbar. 4.2. ChancenDie letzten Jahre haben gezeigt, dass langfristige Geschäftsbeziehungen zu unseren Partnern zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren der Digitronic GmbH zählen. Die gute Verzahnung mit unseren Kunden durch Entwicklung, Prüfmittelbau, individuelle Logistikkonzepte sowie gute persönliche Kontakte schaffen verlässliche Bindungen. Die gute Eigenkapitalquote der Digitronic GmbH und die Verteilung unserer Kunden auf unterschiedlichste Branchen bilden eine solide Grundlage, auch schwierige Zeiten weiterhin gut zu überstehen. Die Investitionen der letzten Jahre in moderne Fertigungstechnologie und die Weiterentwicklung unserer Prozesse ermöglichen es der Digitronic GmbH auch in Zukunft neue Produkte wettbewerbsfähig zu produzieren. 4.3. Forschung und EntwicklungEs werden verschiedene Auftragsentwicklungen für Kunden des Unternehmens durchgeführt.Unser eigener Prüfmittelbau wird ständig weiterentwickelt und an neue Produkte unserer Kunden angepasst. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft ist gemäß § 267 Abs. 2 HGB als mittelgroße Kapitalgesellschaft zu qualifizieren. Sie hat ihren Sitz in Bergheim und ist beim Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter HR B 40003 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches unter Berücksichtigung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes aufgestellt. Ergänzend waren die Vorschriften des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Änderungen oder Ergänzungen zu Posten der Bilanz oder der Gewinn- und Verlustrechnung sind nicht vorzunehmen. Die Jahresabschlüsse des Geschäftsjahres und des Vorjahres sind vergleichbar. Das vorliegende Geschäftsjahr betrifft das Wirtschaftsjahr 01. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023. Das Vorjahr betrifft das Wirtschaftsjahr 01. Oktober 2021 bis 30. September 2022. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in der Gliederung gem. § 275 Abs. 2 HGB erstellt. Der Anhang enthält die notwendigen Angaben für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Mitzugehörigkeitsvermerke sind nicht anzubringen. II. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Das Gezeichnete Kapital beträgt € 850.000,00 und ist in voller Höhe eingezahlt. Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen wurden linear pro-rata-temporis entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer berechnet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend handelsrechtlichen Vorschriften linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die selbständig nutzbar sind, mit Anschaffungskosten von € 250,00 bis € 1.000,00 wurden im Zugangsjahr gem. § 6 Abs. 2 EStG voll abgeschrieben. Die Vorräte wurden mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungskostenminderungen, angesetzt. Sofern wegen Überalterung, Ungängigkeit der Artikel, Verschmutzung usw. Abschläge vorzunehmen waren, wurden diese vorgenommen. In den Vorräten sind auch die am Bilanzstichtag vorhandenen unfertigen und fertigen Erzeugnisse enthalten. In die Bewertung wurden die Material- und Lohneinzelkosten sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von T€ 9,0 wurde zur Abdeckung des latenten Ausfallrisikos und für Zinsverluste gebildet. Sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel wurden zu Nennwerten angesetzt. Die Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Ausgaben des Geschäftsjahres, die Aufwand für das Folgejahr darstellen. Die Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bemessen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem beigefügten Anlagespiegel. Die Jahresabschreibungen betragen Euro 127.697,86 (Vorjahr: 116.772,81) bei den immateriellen Vermögensgegenständen und den Sachanlagen. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Darlehensansprüche gegenüber Mitarbeitern (T€ 8,0), Steuererstattungsansprüche (T€ 24,7) und übrige Forderungen (T€ 4,8). Unter den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind keine Posten mit Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr enthalten. 3. sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen Resturlaubs- und Überstundenansprüche (T€ 135,7), Jahresabschluss- und Prüfungskosten (T€ 19,0), Kosten für die Aufbewahrung der Geschäftsunterlagen (T€ 30,7), Sonderzuwendung an die Mitarbeiter (T€ 359,5), Berufsgenossenschaftsbeiträge (T€ 23,9), noch abzurechnende Leistungen (T€ 6,8) und Gewährleistung (T€ 82,7). 4. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betragen € 924.683,05 (Vorjahr: 725.209,59). Auf den beigefügten Verbindlichkeitenspiegel wird verwiesen. Es sind keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren enthalten. Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 72,0 sind durch Pfandrechte besichert. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB bestehen nicht. IV. Angaben und Erläuterungen zur Posten der Gewinn- und Verlustrechnung 1. Aufteilung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse können nach Tätigkeitsbereichen wie folgt aufgegliedert werden
2. Grundlagen der Währungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit dem Euroreferenzkurs am Bilanzstichtag bewertet (§ 256a HGB). Fremdwährungsgeschäfte werden nur im geringen Umfang getätigt. V. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen bestehen in Höhe von T€ 546,4 für Mietzahlungen und T€ 1.148,7 für Leasingzahlungen. VI. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. VII. Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse. Bei den Lieferantenschulden wird auf die Branchen üblichen Eigentumsvorbehalte hingewiesen. VII. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres Besondere Vorgänge nach Abschluss des Geschäftsjahres waren nicht zu verzeichnen. Die Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung aufgrund des russischen Überfalls auf die Ukraine sind in den steigenden Energiekosten, hohen Verbraucherpreisen und steigenden Lohnkosten zu spüren. Eine verlässliche Prognose für die zukünftige Entwicklung kann auch aufgrund des Ukraine Krieges nicht erstellt werden. Darüber hinaus ist die Situation auf dem Beschaffungsmarkt für elektronische Bauteile weiterhin angespannt. Bei den passiven Bauteilen normalisiert sich langsam die Lage. Bei den aktiven Bauteilen, zum Beispiel bei den Prozessoren, sind lange Lieferzeiten und hohe Preise noch immer die Regel. VIII. Sonstige Pflichtangaben 1. Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane: Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch die Geschäftsführer Herr Kai Kellerberg, Elsdorf Herr Rolf Kratz, Bergheim geführt. Die Angaben gemäß § 285 Abs. 9 a und b HGB entfallen mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB. 2. Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr wurden im Durchschnitt 95 (Vorjahr: 97) Arbeitnehmer beschäftigt. Verbindlichkeitenspiegel zum 30.09.2023
sonstige Berichtsbestandteile
Bergheim 08.01.2024 gez. Rolf Kratz gez. Kai Kellerberg Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 20.02.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Digitronic GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Digitronic GmbH - bestehend aus Bilanz zum 30.09.2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis 30.09.2023 sowie den Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Digitronic GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30.09.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht ein insgesamt zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar Gemäß § 322 Abs. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt haben. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, eine hinreichende Sicherheit zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden kann, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten könnten. - gewinnen wir ein Verständnis vom dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängende Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum des Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten könnten jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, eischließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bonn, den 05. Februar 2024 CURA
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