BRS Gebäudemanagement GmbH
Selbe AdresseAllgemeine Gebäudereinigung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Youngjun Dr. Yoon seit 18.5.2009 | Geschäftsführer |
Bernd Alfons Herbert Dr. Borgmeier seit 18.5.2009 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 33.40% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 66.60% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BAY Investment GmbHEschbornJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Amtsgericht Frankfart, HRB 85500Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen der Gesellschaft Im Januar 2009 nahm BAY Investment die Geschäftstätigkeit auf. Der Sitz der Gesellschaft ist in Eschborn. Im Mittelpunkt als reguliertes Wertpapierinstitut im Sinne des § 2 Abs. 16 WpIG stehen Multi-Asset Produkte, wobei unser Schlüsselmandat im Bereich Portfoliomanagement zum Abschlussstichtag ein Volumen der Assets under Management (AuM) von € 245 Mio. (Vorjahr: € 216 Mio.) erreicht hat. Der Anstieg ist insbesondere auf den positiven Kapitalmarktverlauf im Jahr 2023 zurückzuführen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die globalen Aktienmärkte entwickelten sich im Berichtsjahr nicht stetig aufwärts. Vor allem ab November machten die Aktienmärkte einen Sprung nach oben und bescherten den Anlegern eine Erholung. Bis Oktober 2023 sorgten einzelne Krisen - Regionalbankenkrise in den USA im März, Inflationssorgen im Sommer sowie der Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 - für Rückschläge. Die positive Gesamtmarktperformance wurde nicht vom breiten Aktienmarkt getragen, sondern war dominiert von den sogenannten "Magnificent 7". Diese "Mega-Caps" der US-Hochtechnologie profitierten insbesondere vom Interesse und von den Aussichten der Künstlichen Intelligenz (KI). Zudem fielen die Inflationsraten wieder und nährten die Erwartungen fallender Zinssätze. Allerdings zeigten sich die Notenbanken zurückhaltend, die Geldmarktzinsen zu senken, um die Inflationsraten dauerhaft in den mittelfristigen Zielkorridor von 2% p.a. zurück-zuführen. In den meisten westlichen Industrieländern zeigt sich das reale Wirtschaftswachstum robust. Eine Ausnahme bildet Deutschland, das von den Krisen der Vergangenheit (Energieabhängigkeit von Russland, Exportlastigkeit insbesondere nach China sowie Wegfall der sog. "Friedensdividende"), aber auch von hausgemachten, strukturellen Problemen wie dem Rückgang der internationalen Wettbewerbsfähigkeit getroffen wurde. 2. Geschäftsverlauf 2.1. Lage Durch unsere Geschäftstätigkeit ergab sich im Jahr 2023 ein Jahresüberschuss von TEUR 0,2 (Vorjahr TEUR 45). Der Rückgang resultierte im Wesentlichen aus den Abflüssen aus dem gemanagten Sondervermögen im Vorjahr. Vor dem Hintergrund unseres ursprünglichen Ziels (AuM = € 300 Mio.) unterschritt das Ergebnis des Jahres 2023 unsere Erwartungen. Wegen fehlender Kundenkontakte seit der Pandemie war wir im Jahr 2023 - wie im Vorjahr - nicht erfolgreich, Mandate von weiteren institutionellen Kunden zu akquirieren. 2.2. Ertragslage Die Ertragslage der BAY Investment GmbH ist im Wesentlichen geprägt durch die im Rahmen der Finanzportfolioverwaltung erzielten Provisionserträge in Höhe von TEUR 250 (Vorjahr TEUR 391), die sich aufgrund des Rückgangs der Managementvergütungen abwärts entwickelt haben. Zusätzlich hat die Gesellschaft sonstige betriebliche Erträge in Höhe von TEUR 14 (Vorjahr TEUR 12) vereinnahmt. Den Provisionserträgen stehen auf der Aufwandsseite insbesondere der Personalaufwand von TEUR 139 (Vorjahr TEUR 198) sowie die anderen Verwaltungsaufwendungen von TEUR 124 (Vorjahr TEUR 140) gegenüber. Die anderen Verwaltungsaufwendungen betreffen dabei mit TEUR 42 die Kosten für in Anspruch genommene Beratungsdienstleistungen (BoB Investment Holding), mit TEUR 14 die Abschluss- und Prüfungskosten, mit TEUR 17 die Aufwendungen für die Nutzung von Datensystemen (z.B. Refinitiv) sowie mit TEUR 14 die Aufwendungen für die Miete und Nebenkosten der Geschäftsräume in Eschborn. 2.3. Finanz-/Vermögenslage Die Bilanz ist auf der Aktivseite vor allem durch Guthaben bei Kreditinstituten von TEUR 225 (Vorjahr TEUR 225) und Forderungen an Kunden von TEUR 63 (Vorjahr TEUR 86) geprägt. Im Laufe des Berichtsjahres sowie zum Abschlussstichtag war stets eine ausreichende Liquidität gegeben, um die Zahlungsverpflichtungen der Gesellschaft zu erfüllen. Bei den Sachanlagen waren im Geschäftsjahr 2023 lediglich Zugänge von geringwertigen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 1 zu verzeichnen, die in voller Höhe planmäßig abgeschrieben wurden. Die sonstigen Vermögensgegenstände von TEUR 6 (Vorjahr TEUR 7) beinhalten die Mietkaution und Ertragsteuerrückforderungen. Das gezeichnete Kapital (TEUR 50) und die Kapitalrücklagen (TEUR 150) sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten beträgt TEUR 3 (Vorjahr TEUR 11). Die Steuerrückstellungen betragen TEUR 0. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe von TEUR 39 ausgewiesen und beinhalten im Wesentlichen offene Beratungsrechnungen (TEUR 25) sowie die Rückstellungen für Jahresabschluss- und Prüfungskosten (TEUR 14). 3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind die Provisionserträge und die Assets under Management (AuM). Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren sind für die Gesellschaft nicht von wesentlicher Bedeutung. III. Chancen- und Risikobericht Chancen und Risiken für unsere Gesellschaft konzentrieren sich auf die Vermarktung unseres Produktes für die Kapitalanlagesteuerung für institutionelle Anleger. 1. Risikobericht: Risikomanagementsystem/Risiken Ziel unseres Risikomanagements ist es, Risiken, die nicht direkt mit der Finanzportfolioverwaltung für Investmentvermögen zusammenhängen, zu minimieren. So haben wir für die Eigenmittel unserer Gesellschaft Handelsgeschäfte ausgeschlossen sowie eine konservative Anlagepolitik implementiert, was die Marktrisiken für unsere Gesellschaft minimiert. Zur Vorbeugung von Institutsrisiken, insbesondere Liquiditätsrisiken wird mindestens ein Quartalsbedarf in liquiden Anlagen vorgehalten. Kundenrisiken (Kredit- oder Adressausfallrisiken) sind für unsere Gesellschaft gering, da der Gebührenanspruch gegen ein renommiertes Investmentvermögen besteht und die Rechnungsstellung quartalsweise erfolgt. Das Management der operativen und sonstigen Risiken (z.B. Nachhaltigkeitsrisiken) für die Investmentvermögen von Anlegern ist Teil unseres Portfoliomanagementprozesses. Wir steuern derartige Risiken u.a. mithilfe von internen Organisationsmaßnahmen bzw. auf Basis von Organisationsrichtlinien (z.B. Organigramm, Stellenbeschreibungen, Zeichnungsberechtigungen, Leitsätze Mitarbeitergeschäfte, Arbeitsanweisungen), die den Rahmen für unseren Risikoappetit vorgeben. Im Geschäftsjahr 2023 haben wir unsere Geschäftsabläufe überprüft und unsere Dokumentationen angepasst (z.B. Rahmenbedingungen zur Beachtung der MaRisk, Leitlinien Vergütungssystem, Notfallplan). Zwecks Transparenz ist das Beschwerdewesen direkt auf unserer Website vorgesehen, so dass etwaige "ungewöhnliche Vorkommnisse" sofort mit unseren Investoren erörtert werden können. Der Risikomanager hat das interne Risikomanagementsystem überprüft und die notwendigen Prozesse/Unterlagen im Jahr 2023 dokumentiert. Für die Verwaltung von Kundenportfolios werden Systeme für ein Portfolioüberwachungs- und -managementsystem im Zusammenhang mit dem Risikoreporting der Master KVG benutzt. Wie auch zuvor hatte BAY Investment im Jahr 2023 keine Grenzverletzung in Kundenportfolios oder Eigenanlagen. Insgesamt gab im Berichtsjahr es keine ungewöhnlichen Vorkommnisse oder Beschwerden von Kunden und Marktpartnern. Die Risikotragfähigkeit des Unternehmens war im Berichtsjahr sowie zum Abschlussstichtag gegeben; bestandsgefährdende Risiken sehen wir derzeit nicht. Es bleibt das Risiko für die Gesellschaft, dass unser Basiskunde seine Geschäftsbeziehungen zu uns weiter drosselt. Erfolgreiche Performance, vielfältige Unterstützung und persönlich gute Kundenbeziehungen begrenzen dieses Risiko zwar, trotzdem benötigt BAY Investment für die zukünftige Geschäftsentwicklung weitere Mandate, die wir in dem nach wie vor schwierigen Marktumfeld glauben auch gewinnen zu können. 2. Chancenbericht Für die Anleger stehen regelmäßig Risikokontrolle und konservative Anlagestrategien im Vordergrund, die eine systematische Wertsicherung der Portfolien auf der Basis möglichst breit diversifizierter Investments vorsehen. Es bestehen die Chancen, dass wir analog zu unserem langjährigen Mandat auch bei anderen interessierten Investoren, die Möglichkeit erhalten, in eine nachhaltige Geschäftsbeziehung einzutreten und damit das Volumen der von uns betreuten AuM auszuweiten. Angesichts neuer Anlageherausforderungen benötigen Anleger vielfältige Unterstützung für ihre internen Anlageprozesse, die BAY Investment gezielt liefern kann. IV. Prognosebericht Nach der positiven Performance seit Jahresanfang 2024 können verstärkt Risiken im Verlauf des laufenden Jahres auftreten: Die Produktivitätssteigerungen, die mit KI verbunden werden, könnten langsamer verlaufen als erhofft. Der Fiskalimpuls wird wegen der deutlich gestiegenen öffentlichen Verschuldung wegfallen. Und politische Risiken - Präsidentschaftswahl in den USA, Russlands intensivierter Angriffskrieg auf die Ukraine, Nahostkonflikt, China-Taiwan Auseinandersetzung - werfen ihre Schatten voraus. Die Quintessenz für Anleger ist aus unserer Sicht, durchaus in risikobehaftete Assets zu investieren. Als mögliche Risiken erwarten wir:
Sollten diese oder andere Risiken tatsächlich eintreten, kann es zu Rückschlägen an den Kapitalmärkten kommen. In unserem Basisszenario erwarten wir
Wir investieren in risikobehaftete Assetklassen, allerdings gekoppelt an eine Wertsicherungsstrategie, die den Anteil risikobehafteter Anlagen auf ein vorab bestimmtes Maximum begrenzt. Sollten bei Erreichen dieses Maximums die Aktienmärkte wieder steigen, kann die Wertuntergrenze sukzessive angehoben werden. Vor dem Hintergrund der hohen Bewertungen am Kapitalmarkt (insbesondere Aktien- und Anleihemarkt) und der Unsicherheit über die Entwicklung der Inflation im Jahr 2024 werden Portfoliosteuerung und risikokontrollierte Anlagestrategien wieder stärker ins Interesse der institutionellen Anleger treten. Auf diesem Feld hat BAY seine Hauptexpertise und sollte mittelfristig auch in eher schwierigen Kapitalmarktzeiten davon profitieren können. Auch die Kostenkontrolle für die eingesetzten Anlagestrategien wird stärker in den Vordergrund treten. BAY sieht sich als Spezialist für dynamische Anlagestrategien, die ganz oder auch teilweise mit ETFs umgesetzt werden und fühlt sich mit dieser Ausrichtung gut gerüstet für die nachgefragten Anlagekonzepte institutioneller Anleger. V. Nachtragsbericht Der Internetauftritt der Gesellschaft soll für potenzielle und bestehende Kunden eine Quelle von Informationen über die Gesellschaft, ihre Mitglieder und unseren Investmentansatz sein. Unsere aktualisierte Website ist Anfang 2024 ans Netz gegangen. Aktuell streben wir die Kooperation mit neuen Vertriebspartnern sowie die Verstärkung unserer Marketingaktivitäten an, um neue Mandate zu gewinnen und die Marktwahrnehmung der Unternehmensexpertise bzw. der angebotenen Wertpapierdienstleistungen zu stärken. Für das Budget des Geschäftsjahres 2024 (insbesondere leichte Steigerung der AuM bzw. Provisionserlöse) hat das Unternehmen einen konservativen Plan beschlossen. Neben der Akquisition von Neukunden steht das Kostenmanagement im Vordergrund.
Eschborn, 28. März 2024 Die Geschäftsführung Dr. Youngjun Yoon BILANZ zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023BAY Investment GmbHEschborn
Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 01.01.2023 bis 31.12.2023der BAY Investment GmbH, EschbornA. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer Kleinstkapitalgesellschaft nach § 267a Abs. 1 HGB auf. Da die Gesellschaft ein Wertpapierinstitut im Sinne des § 2 Abs. 1 Wertpapierinstitutsgesetz (WpIG) ist, sind nach § 340 Abs. 4a HGB in Verbindung mit § 340a Abs. 1 Satz 1 HGB die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften auf den Jahresabschluss anzuwenden. Der Jahresabschluss der BAY Investment GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften der §§ 264 bis 288, 340 bis 340h HGB sowie den ergänzenden Vorschriften der RechKredV aufgestellt worden. Ergänzend waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung (Staffelform) wurden gemäß den Formblättern der RechKredV aufgestellt. Die Gesellschaft ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter der Registernummer HRB 85509 eingetragen. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung (Going Concern) nach § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB aufgestellt. Dabei wurden - unverändert zum Vorjahr - die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen, unter der Annahme einer Nutzungsdauer von fünf Jahren, vermindert. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter nach § 6 Abs. 2 EStG wurden im Geschäftsjahr der Bildung direkt abgeschrieben. Die Forderungen an Kreditinstitute, Forderungen an Kunden, sonstige Vermögensgegenstände und Rechnungsabgrenzungsposten sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Für die ungewissen Verbindlichkeiten wurden Rückstellungen in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Zum Abschlussstichtag bestanden weder Forderungen noch Verbindlichkeiten in Fremdwährung. Das Eigenkapital wurde zum Nennbetrag ausgewiesen. C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung I. Erläuterungen zur Bilanz Die Forderungen an Kreditinstitute sind von EUR 224.995,09 auf EUR 225.398,43 gestiegen. Sie sind täglich fällig. Die Guthaben werden bei der Commerzbank Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main, gehalten. Die Forderungen an Kunden in Höhe von EUR 63.302,41 (Vorjahr: EUR 86.404,31) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen nicht. Die Sachanlagen in Höhe von EUR 3,00 (Vorjahr: EUR 3,00) haben sich im Berichtsjahr nicht verändert; Zugänge betrafen lediglich geringwertige Wirtschaftsgüter, die sofort abgeschrieben wurden. Für die Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den Anlagespiegel verwiesen. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 5.747,71 (Vorjahr: EUR: 7.136,19) beinhalten die Mietkaution und Steuerrückforderungen. Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von EUR 6.194,03 (Vorjahr: EUR 9.848,76) wird im Wesentlichen die im Berichtsjahr für 2024 gezahlte Kfz-Versicherung sowie die Leasingsonderzahlung des betrieblichen Kraftfahrzeuges ausgewiesen, welche ratierlich über die Laufzeit des Leasingvertrages verteilt wird. Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr beträgt EUR 1.981,59 (Vorjahr: EUR 10.364,05). Es bestanden im Berichtszeitraum keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren. Die Steuerrückstellungen betragen EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00). Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe von EUR 39.144,73 (Vorjahr: EUR 16.020,00) ausgewiesen und beinhalten im Wesentlichen die Rückstellungen für Jahresabschluss- und Prüfungskosten in Höhe von EUR 13.744,50 (Vorjahr: EUR 16.020,00). Das gezeichnete Kapital (EUR 50.000,00) und die Kapitalrücklage (EUR 150.000,00) sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. II. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Provisionserträge in Höhe von EUR 250.303,26 (Vorjahr: EUR 390.828,72) betreffen die im Geschäftsjahr 2023 erzielten Managementvergütungen im Rahmen des Portfoliomanagements für das verwaltete Sondervermögen. Zusätzlich hat die Gesellschaft sonstige betriebliche Erträge in Höhe von EUR 13.512,54 (Vorjahr: EUR 12.105,57) vereinnahmt, bei denen es sich um verrechnete sonstige Sachbezüge handelt. Die Personalaufwendungen betragen insgesamt EUR 138.861,38 (Vorjahr: EUR 198.491,09). Davon entfielen auf soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung EUR 25.943,10 (Vorjahr: EUR 23.863,81). Die anderen Verwaltungsaufwendungen in Höhe von EUR 124.497,92 (Vorjahr: EUR 140.411,68) betreffen mit EUR 41.690,17 (Vorjahr: EUR 55.465,90) Beratungsleistungen der Gesellschafterin BoB Investment Holding GmbH, Abschluss- und Prüfungskosten in Höhe von EUR 13.744,50 (Vorjahr: EUR 16.049,75) sowie beratende Dienstleistungen im Bereich Asset Management in Höhe von EUR 16.065,00 (Vorjahr: EUR 18.654,80) und Mietaufwendungen in Höhe von EUR 13.733,07 (Vorjahr EUR 12.639,84). D. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Am Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse nach § 251 bzw. § 268 Abs. 7 HGB. Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3 HGB bestanden zum Abschlussstichtag aus Miet- und Leasingverhältnissen. Dabei beträgt die Laufzeit des Mietvertrags jeweils ein Jahr (frühestmöglicher Kündigungszeitpunkt) mit Mietaufwendungen in Höhe von TEUR 13 pro Jahr. Der PKW-Mietleasingvertrag hat eine Laufzeit vom 05/2022 bis 05/2025 (d.h. Restlaufzeit: 16 Monate) und belastet die Gesellschaft zum Abschlussstichtag voraussichtlich noch in Höhe von TEUR 14. E. Sonstige Angaben Das gezeichnete Kapital der BAY Investment GmbH (EUR 50.000,00) wird gehalten von:
Sämtliche Geschäfte mit der BoB Investment Holding GmbH im Berichtsjahr erfolgten zu marktüblichen Bedingungen. Geschäftsführer der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023:
Von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB über die Angabe der Organbezüge nach § 285 Nr. 9a HGB wird Gebrauch gemacht. Die Zahl der im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich beschäftigen Arbeitnehmer betrug:
Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beläuft sich für Abschlussprüfungsleistungen auf TEUR 14 (Vorjahr: TEUR 16). Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahrs 2023 von EUR 181,70 mit dem Gewinnvortrag aus dem Geschäftsjahr 2023 von EUR 57.546,44 auf neue Rechnung vorzutragen. F. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung mit wesentlichen Auswirkungen auf die VFE-Lage der Gesellschaft waren bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses nicht zu berichten. Ansonsten wird auf die Prognoseberichterstattung im Rahmen des Lageberichts verwiesen.
Eschborn, 26. April 2024 BAY Investment GmbH Die Geschäftsführung Dr. Youngjun Yoon C. WIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKS Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 (Anlagen 1 bis 3) und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 (Anlage 4) der BAY Investment GmbH, Eschborn, unter dem Datum vom 12. Juni 2024 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die BAY Investment GmbH, Eschborn Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der BAY Investment GmbH, Eschborn - bestehend aus Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BAY Investment GmbH, Eschborn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
N. SCHLUSSBEMERKUNG Den vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und dem IDW Prüfungsstandard: Grundsätze ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F. [10/2021]). Bei der Berichterstattung haben wir die WpIPrüfbV beachtet. Unsere grundsätzlichen Feststellungen, einschließlich der Feststellungen nach § 8 WpIPrüfbV ("Zusammenfassende Schlussbemerkung"), enthält der Abschnitt B. dieses Prüfungsberichts. Eine Verwendung des von uns erteilten, in Abschnitt C. wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.
Hamburg, 12. Juni 2024 Dürkop
Möller und Partner mbB
Carsten Matthäus, Wirtschaftsprüfer Stephan Harzer, Wirtschaftsprüfer |
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