Stammdaten

Register
Amtsgericht Landshut HRB 14235
Vorher
AUCTUS 169. Beteiligungsgesellschaft mbH
Eingetragen
1.7.2022
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Erwerb, Halten und Verwalten sowie Veräußerung von Beteiligungen an anderen Unternehmen im In- und Ausland, insbesondere an solchen, die die Durchführung von Transporten aller Art und damit in Zusammenhang stehender Geschäfte zum Gegenstand haben, Erbringen von Dienstleistungen sowie Anund Verkauf bzw. Verleasen und Vermieten von Fahrzeugen.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Bernhard Duschl
seit 12.3.2024
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
AUCTUS 170. Beteiligungsgesellschaft mbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

AUCTUS 170. Beteiligungsgesellschaft mbH
Germany
41.667 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

asap Holding GmbH

Landshut

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

INHALTSVERZEICHNIS

I. Grundlagen des Konzerns

II. Wirtschaftsbericht

III. Lage des Konzerns einschließlich Vermögens,- Finanz und Ertragslage

IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

I. Grundlagen des Konzerns

Organisatorische und rechtliche Struktur

Der Konzern besteht aus dem Mutterunternehmen asap Holding GmbH, die als Holding dient, sowie den operativen Tochtergesellschaften asap logistics GmbH, der asap logistics UK Ltd., der Octopus Freight Network GmbH und der asap logistics Srl.

Der Konzern entstand zum 1. Oktober 2023 durch den Erwerb der Mehrheit der Anteile an der asap logistics GmbH, Octopus Freight Network GmbH , asap logistics UK Ltd. und asap logistics SRL.

Die Gesellschaften sind durch eine flache Organisationsstruktur und schnelle Entscheidungswege gekennzeichnet.

Dienstleistungen und Absatzmärkte

Der asap logistics Konzern ist international tätig. Der Konzern ist im Wesentlichen in zwei Geschäftsfeldern tätig, welche sich auf individuelle kundenspezifische Dienstleistungen im Luft- und Seefrachtbereich und auf den Kurierdienstleistungsbereich organisiert hat. Ein wichtiger Schwerpunkt befindet sich im Kuriertransport von höherwertigen Gütern, die in einem speziell ausgearbeiteten Konzept auch mit Hilfe von spezialisierten Dienstleistern sicher ans Ziel gebracht werden.

Transporte werden mit etwa 20 eigenen Fahrzeugen und 35 fahrenden Mitarbeitern in ganz Europa durchgeführt, es besteht eine eigene Abteilung für On Board Kuriere sowie ein eigener regelmäßiger Lufttransportverkehr von und nach England.

Im Konzern wurden Ende 2023 83 Mitarbeiter beschäftigt. Innerhalb des Konzerns werden durch unsere Standorte im In- und Ausland zudem wichtige Kunden vor Ort bedient.

Steuerungssysteme, Ziele und Strategie

Die Ergebnis- und Liquiditätssteuerung sowie ein enges Monitoring der Geschäftsentwicklung erfolgen mindestens monatlich im Rahmen eines internen Reportings. Dazu werden verschiedene Analysesysteme, wie Kennzahlenvergleiche, Rohertragscontrolling, Umsatzvergleiche und Bestandsanalysen verwendet und von der Geschäftsführung laufend in strategische und operative Entscheidungen einbezogen.

Der asap Konzern pflegt langfristige Partnerschaften mit Kunden und Lieferanten. Das Wirtschaften ist auf langfristiges Wachstum und Profitabilität ausgerichtet. Zur Sicherung der erreichten Marktposition werden Personalkapazitäten, Aufbau und Ablauf der Organisationsstrukturen ständig optimiert sowie konstant in das betriebliche Anlagevermögen investiert.

II. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

2023 war ein weiteres Jahr multipler Kristen, die Wirtschaft, Politik und Gesellschaft vor schwierige Herausforderungen gestellt haben. Die Weltwirtschaft verliert an Schwung durch die schwache Industrieproduktion und stark gestiegene Zinsen. Auch die Inflation sinkt nur langsam von sehr hohem Niveau. Die Lieferkettenschwierigkeiten sind weitgehen durch neue Probleme abgelöst (BMWK - weltwirtschaft 2023)

Der deutsche Logistikmarkt hatte im Jahr 2023 ein Gesamtvolumen von 327 Milliarden Euro. Die Logistikbranche ist die drittgrößte Branche in Deutschland mit einem Jahresumsatz von fast 300 Milliarden Euro und mehr als 3,3 Millionen Beschäftigten (DSLV: Marktvolumen ).

Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

Zu den bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren im asap Konzern zählen insbesondere das EBITDA definiert als Jahresüberschuss zzgl. Steuern vom Einkommen und Ertrag, Abschreibungen und Zinserträgen sowie Aufwendungen. Es beträgt -1.501 TEUR (Vj. 0 TEUR). Das negative EBITDA ist durch die kurze 3 Monatsperiode der operativen Geschäftstätigkeit bedingt, die durch hohe Einmalkosten für die Ingangsetzung des Konzerns geprägt waren.

Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren sind unter anderem Umwelt-, Arbeitnehmer- und Kundenbelange. Der Konzern hat es sich dabei zur Aufgabe gemacht, Umweltbelastungen so gering wie möglich zu halten, indem interne Prozesse und der Verbrauch von Ressourcen ständig analysiert und kontinuierlich verbessert werden. Zufriedene Mitarbeiter durch sichere Arbeitsbedingungen, eine angemessene Förderung und Motivation sowie zufriedene Kunden stellen den langfristigen Unternehmenserfolg sicher. Der Konzern ist stetig um die die Arbeitsbedingungen bemüht. Hierzu gehören regelmäßige Begehungen, ergonomisches Arbeiten sowie - soweit wie möglich - die Automatisierung von Arbeitsabläufen bzw. die zunehmende technische Unterstützung eben dieser.

Wesentliches Kriterium in der Ausrichtung der Tätigkeit der asap Gruppe ist die nachhaltige Zufriedenheit unserer Kunden. Dies überprüft die Geschäftsführung regelmäßig anhand von Einzelkriterien wie z.B. Aktionszeiten auf Anfragen, Liefertermineinhaltung im Rahmen unseres Qualitätsmanagements oder auch Kundenbesuchen.

Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf war durch die Konzernentstehung Ende September geprägt. In diesem Zusammenhang wurden wesentliche Darlehen über 18.580 TEUR von Banken und 5.000 TEUR von Gesellschaftern aufgenommen. Darüber hinaus erfolgten Kapitalerhöhungen in Höhe von 26.692 TEUR. Im Rahmen der Kaufpreisallokation wurde ein Geschäfts- und Firmenwert in Höhe von 42.418 TEUR identifiziert. Zudem wurden erhebliche Aufwendungen für die Ingangsetzung der Konzerntätigkeit getätigt und es fielen hohe Steueraufwendungen an.

III. Lage des Konzerns einschließlich Vermögens,- Finanz und Ertragslage

Die Vorjahreswerte beziehen sich jeweils auf den Einzelabschluss des Mutterunternehmens, da der Konzern zum 1.10.2023 entstanden ist.

Ertragslage

Es konnte ein Umsatz in Höhe von 3.490 TEUR (Vj. 0 TEUR) erzielt werden. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen betragen 1.584 TEUR (Vj. 0 TEUR). Somit konnte ein Rohertrag (Umsatz + sonstige betriebliche Erträge - Materialauwand) von 1.970 TEUR (Vj. 0 TEUR) erzielt werden. Ursächlich hierfür ist die Positionierung in Nischenbereichen, welche das Unternehmen abbildet.

Der Personalaufwand beträgt 849 TEUR (Vj. 0 TEUR).

Die Abschreibungen des Konzerns betragen 1.112 TEUR und ist im Wesentlichen auf die planmäßige Abschreibung des Goodwills seit 1.10.2023 zurückzuführen.

Die sonstigen betriebliche Aufwendungen 2.623 TEUR (Vj. 2TEUR). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten primär hohe Einmalaufwendungen in Höhe von 1.604 TEUR für Beratungskosten, Strukturierungskosten sowie Darlehnsgebühren für den Erwerb der Tochtergesellschaften und den Aufbau der Finanzierungsstruktur des Konzerns.

Die Steueraufwendungen in Höhe von 852 TEUR (Vj. 0 TEUR) sind durch die steuerlichen Ergebnisse der Tochtergesellschaften begründet.

Der Konzernjahresfehlbetrag beträgt 3.919 TEUR.

Finanzlage

Kapitalstruktur

Im Geschäftsjahr 2023 beträgt das Eigenkapital 22.808 TEUR. Es ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 47%. Die Erhöhung im Vergleich zum Vorjahr beruht im Wesentlichen auf der Kapitalerhöhung zum 28. September 2023.

Die sonstigen Rückstellungen von 333 TEUR (Vj.0 TEUR) setzen sich im wesentlich aus Rückstellungen für Gewährleistungen 127 TEUR (Vj. 0 TEUR), Rückstellungen für rückständigen Urlaub und Überstunden mit 43 TEUR sowie Abschluss- und Prüfungskosten mit 61 TEUR (Vj. 0) zusammen.

Die gesamten Verbindlichkeiten betragen zum Stichtag 25.086 TEUR.

Die Verbindlichkeiten aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr belaufen sich stichtagsbezogen auf 1.380 TEUR.

Die sonstigen Verbindlichkeiten betrugen zum Stichtag 558 TEUR (Vj. 0 TEUR)

Das Gesellschafterdarlehen beträgt zum Stichtag 5.078 TEUR inkl. Zinsen i.H.v. 78 TEUR.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen zum Stichtag 18.071 TEUR, nachdem Ende Dezember erste reguläre Tilgungen erfolgte.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme beträgt 48.767 TEUR (Vj. 24 TEUR). Der Anstieg ist im Wesentlichen durch die Kapitalerhöhungen und den Erwerb der Tochtergesellschaften begründet.

Der Forderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen beträgt zum Stichtag 3.380 TEUR. Im Vorjahr lag dieser bei 0 TEUR, da noch kein operatives Geschäft bestanden hat.

Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen zum Stichtag 903 TEUR und beinhalten insbesondere Kautionen in Höhe von 304 TEUR.

Investitionen

Die Investitionen im Geschäftsjahr 2023 waren vorrangig durch Ersatz- und Erhaltungsinvestitionen geprägt und betrugen insgesamt 41 TEUR. Diese haben insbesondere die Betriebs- und Geschäftsausstattung. Darüber hinaus wurden 50 TEUR im Finanzanlagen investiert.

Liquidität

Der Cashflow auslaufender Geschäftstätigkeit von -4.987 TEUR und stellt sich negativ dar aufgrund der hohen Ausgaben für einmalige Strukturierungs- und Ingangsetzungskosten (Rechtsberatung).

Der Cashflow aus Investitionen ist im Wesentlichen durch den Erwerb der Tochtergesellschaften abzüglich den erworbenen Zahlungsmitteln begründet und beträgt 26.354 TEUR. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beträgt 33.673 TEUR und beinhaltet vor allem die Aufnahme der Bankdarlehen (18.580 TEUR), Bar-Kapitalerhöhung (11.500 TEUR) und Gesellschafterdarlehen (5.000 TEUR).

Die Tilgungen beziehen sich auf operative Darlehen für die Akquisitionsfinanzierung, die halbjährlich getilgt werden.

Gesamtaussage der Geschäftsführung zum Geschäftsverlauf

Die Ertragslage im Jahr 2023 ist im Rahmen eines herausfordernden konjunkturellen Umfelds zu bewerten. Hinzu kamen erhebliche Transaktionskosten für die Akquisition der Tochtergesellschaften.

Die Geschäftsführung empfindet die skizzierte Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht zufriedenstellend. Ohne den einmaligen Transaktionskosten ist die Geschäftsführung jedoch mit der Geschäftsentwicklung zufrieden.

IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung des Konzerns stellen sich wie folgt dar:

Risikomanagement

Der Konzern passt das Risikomanagement ständig an die aus dem Wachstum des Konzern resultierenden Bedürfnisse an. Die Geschäftsführung überwacht die den Konzern durch regelmäßig erstellte kurz- und langfristige Umsatz-, Liquiditäts- und Finanzplanungen sowie Reportings der Tochtergesellschaften. Diese Planungen werden mit den tatsächlichen Ergebnissen verglichen, und Abweichungen werden sorgfältig auf ihre Ursache hin untersucht. Erkennbare Risiken werden von der Geschäftsführung frühzeitig aufgegriffen und, soweit erforderlich, Gegenmaßnahmen eingeleitet. Risiken in Bezug auf regulatorische Änderungen in Märkten und Branchentrends bedingt Innovationen oder geänderte Kundenanforderungen werden in regelmäßigen Abständen sorgfältig von der Geschäftsführung analysiert.

Zu den Steuerungssystemen des Managements gehören insbesondere das Quartals-Reporting, umfangreiche Kennzahlen die monatlich erfasst und mit den operativ verantwortlichen Führungskräften besprochen werden, ein Liquiditäts-Forecast sowie eine regelmäßige Berichterstattung zu Auftragseingang und Auftragsbestand.

Die operativen Risken stellen sich wie folgt dar:

Ausfallrisiken

Ausfallrisiken im Bereich der Forderungen werden überwiegend durch die persönliche Überwachung auch mit direkten Besuchen und Prüfungen bei den für uns wichtigsten Gläubigern vermieden und durch ein gesundes Forderungsmanagement minimiert.

Personalrisiken

Engagierte und kompetente Fachkräfte sind für die Erbringung von Transport- und Logistikdienstleistungen ein zentraler Erfolgsfaktor für die asap logistics GmbH. Deshalb besteht das Risiko, offene Stellen nicht zeitnah mit qualifizierten Mitarbeitern besetzen zu können oder bestehendes Personal zu verlieren. Die organisatorischen Voraussetzungen für eine positive fachliche und persönliche Personalentwicklung wurden in den vergangenen Jahren kontinuierliche weiterentwickelt.

IT-Risiken

Die logistische Abwicklung erfordert funktions- und anpassungsfähige IT-Systeme. Insbesondere bestehen Ausfallrisiken, die durch Systeminstabilität hervorgerufen werden können, sowie das Risiko von Datenverlusten. Die IT-Sicherheit hat im asap Konzern einen hohen Stellenwert. Wir schützen unsere Informationstechnik durch zahlreiche technische Maßnahmen sowie durch Einbindung externer Spezialisten. Der asap Konzern schützt ihre IT-Systeme, durch Firewalls, Virenscans und Dopplung von Systemen. Der Einsatz moderner Hard- und Softwaretechnik sowie Zugangskontrollen gewährleisten zudem den Schutz der Daten vor unerlaubtem Zugriff.

Preisänderungsrisiken

Die Unsicherheit über die weltwirtschaftliche Entwicklung ist weiterhin hoch. Der Krieg in der Ukraine hat den Ausblick auf die wirtschaftliche Entwicklung deutlich verschlechtert. Eine Konsequenz sind die stark gestiegenen Energiepreise, die zu hohen Inflationsraten führen. Zudem verknappt sich das Angebot Transporteuren. Dies alles kann zu Preissteigerungen auf der Beschaffungsseite führen, die möglicherweise wegen des einsetzenden Konjunkturabschwungs nicht vollständig weitergegeben werden können. Dadurch besteht das Risiko, dass diese Verteuerung nicht in vollem Umfang oder nur zeitverzögert an die Kunden weitergegeben werden kann; somit würden diese Kosten im Unternehmen verbleiben und die Ertragslage belasten.

Marktrisiken

Die Logistikbranche ist im großen Maße abhängig von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Eine negative wirtschaftliche Entwicklung könnte somit zu einer Reduzierung der Nachfrage nach Logistikdienstleistungen führen.

Finanzierungsrisiken

Im Rahmen des Erwerbs der Tochtergesellschaften wurde eine Akquisitionsfinanzierung in Höhe von 18.580 TEUR sowie Darlehen von Gesellschaftern in Höhe von 5.000 TEUR aufgenommen, für die ein regelmäßiger Kapitaldienst geleistet werden muss. Die Darlehen sind halbjährlich zu tilgen und haben eine Laufzeit bis 2028. Die Zinsen sind fest vereinbart.

Nach Einschätzung des Managements ist der Konzern in der Lage, auch zukünftig ausreichende liquide Mittel aus dem operativen Geschäft zu erwirtschaften, um den Verpflichtungen vollumfänglich nachkommen zu können.

Daneben bestehen übliche Preisänderungs- und Ausfallrisiken bei Forderungen, denen das Management durch ein entsprechendes Einkaufs-, Debitoren- und Forderungsmanagement entgegentritt.

Insgesamt haben wir im abgelaufenen Geschäftsjahr keine Einzelrisiken festgestellt, die allein oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand des Unternehmens hätten gefährden können.

Chancenbericht

Dabei sieht die Gesellschaft national wie international Möglichkeiten des Wachstums. Auf sich ändernde Markgegebenheiten wird durch operative und strategische Maßnahmen eingegangen. Dadurch wird die Grundlage für ein langfristiges Erfolgspotenzial geschaffen.

Spediteursdienstleistungen erfordern eine gute betriebliche Infrastruktur mit hohen Qualitätsstandards. Abläufe reibungslos zu organisieren sowie technisch und personell abzusichern sind Grundvoraussetzungen für zuverlässige Leistungen. Im Bereich der Kurierleistungen wird dabei Fokus auf feste angestellte Kuriere gelegt. Durch die gegenseitige Vertretung der Kuriere kann somit ein Ausfall dieser entgegengewirkt werden.

Die kurz- und mittelfristige Liquiditätsversorgung der asap Gruppe ist aufgrund der ausgewiesenen Guthaben bei Kreditinstituten, sowie bestehender Kontokorrentkreditlinien ausreichend sichergestellt.

Als Voraussetzung für einen nachhaltigen profitablen Geschäftserfolg wird kontinuierlich an den Unternehmensstrukturen gearbeitet. Die bestehenden Strukturen werden effizient gestaltet, um Kosten und Kapazitäten der Nachfrage flexibel anzupassen.

Prognosebericht

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen für das Jahr 2024

Trotz der anhaltenden geopolitischen Risiken sehen die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und der Internationale Währungsfonds (IWF) Anhaltspunkte für vorsichtigen Optimismus: Die Inflation geht schneller zurück als erwartet. Das weltweite Wachstum in 2023 war mit etwas mehr als 3 % höher, als vor einem Jahr prognostiziert. Diese Widerstandsfähigkeit der Weltwirtschaft war allerdings regional sehr unterschiedlich ausgeprägt. Für Brasilien rechnet der IWF für das Jahr 2024 mit einem moderaten Wachstum des BIP von + 2,2 %. Die EU Kommission rechnet für Deutschland mit einem Wachstum von + 0,7 %, 0,9 % in Italien und 2,1 % in Spanien. Für das vereinigte Königreich rechnet der IWF mit einem Anstieg von 0,5 % im Jahr 2024. (bmwk. - anzeichen verbesserte Konjunkturentwicklung Mai 2024)

Branchenspezifische Rahmenbedingungen

Die Prognose des Expertenkreises für die Entwicklung des Wirtschaftsbereichs Logistik in 2024 liegt nominal bei +1,2 % und real bei -3,0 % jeweils mit einem Unsicherheitsfaktor von +/-1 %. Es wird mit der Erholung des Transportaufkommens um +1,6 % und der Transportleistung um +3,5 % gerechnet. Nach den deutlichen Einbrüchen im Vorjahr wird das Jahr 2024 ein leicht erhöhtes Mengenniveau von 2015 erreichen. Die Nachfrage nach Mehrwertleistungen sowie Managementaufgaben ist in den letzten Jahren stetig gewachsen, da sich die Komplexität im Handling und in der Steuerung und Planung von Logistikketten kontinuierlich gesteigert hat. Die Logistik hat sich immer mehr in Bereiche entwickelt, in denen eine höhere Wertschöpfung und aufwändige Prozesse zu finden sind die nur mit modernen digitalisierten Prozessen und Systemen wirtschaftlich abgebildet werden können. (Gipfel der Logistikweisen -Herbstgipfel 2023/ Frühjahrsgipfel 2024)

Prognose

Aufgrund der Entwicklungen rechnet der Konzern jedoch mit einem EBITDA zwischen 4,7 und 5,3 Mio. EUR und einem Konzernjahresüberschuss zwischen 1,8 und 2,1 Mio. EUR.

 

Landshut, den 21. August 2024

Bernhard Duschl, Geschäftsführer

KONZERNBILANZ ZUM 31. Dezember 2023

asap Holding GmbH

AKTIVA

scroll
31.12.2023 31.12.2022*
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Geschäfts- oder Firmenwert 41.357.573,58 0,00
41.357.573,58 0,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 702.322,06 0,00
702.322,06 0,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 50.000,00 0,00
50.000,00 0,00
42.109.895,64 0,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.379.513,29 0,00
2. Forderungen ggü. Verbundenen Unternehmen 200.000,00 0,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 903.355,39 102,79
4.482.868,68 102,79
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.162.115,86 23.598,69
6.644.984,54 23.701,48
C. Rechnungsabgrenzungsposten 12.122,40 0,00
48.767.002,57 23.701,48

PASSIVA

scroll
31.12.2023 31.12.2022*
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 41.667,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 26.692.197,08 0,00
III. Gewinnvortrag -2.498,52 -2.498,52
III. Konzernjahresüberschuss -3.919.399,44 0,00
IV. Eigenkapitaldiffernz aus Währungsumrechnung -3.535,29 0,00
22.808.430,83 22.501,48
B. Rückstellungen
1. Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen 246.070,00 0,00
2. Steuerrückstellungen 279.789,49 0,00
3. Sonstige Rückstellungen 333.353,80 1.200,00
859.213,29 1.200,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 18.070.644,47 0,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 5.077.500,00 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.380.120,43 0,00
4. Sonstige Verbindlichkeiten 558.077,81 0,00
- davon aus Steuern 121.195,01 EUR (Vj. 57.318,25 EUR ) 25.086.342,71 0,00
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 977,56 EUR(Vj. 27.129,70 EUR )
D. Passive latente Steuern 13.015,74 0,00
48.767.002,57 23.701,48

* Vorjahreszahlen entsprechen dem Einzelabschluss des Mutterunternehmens

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 01. Januar 2023 - 31. Dezember 2023

asap Holding GmbH

scroll
01.01.-31.12.23 01.01.-31.12.22*
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 3.489.582,42 0,00
2. Sonstige betriebliche Erträge Übrige sonstige betriebliche Erträge 64.604,02 0,00
- davon aus Währungsumrechnung 62.456,22 EUR (Vj. 0,00 EUR)
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-,Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 0,00 0,00
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.584.215,78 0,00
4. Rohergebnis 1.969.970,65 0,00
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 664.931,29 0,00
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 183.647,70 0,00
- davon für Altersversorgung (15.735 EUR; Vj. 0 EUR)
6. Abschreibungen Auf immaterielle Vermögens- gegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.112.210,29 0,00
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.622.510,37 2.498,52
- davon aus Währungsumrechnung 29.273,06 EUR ( Vj. 0,00 EUR)
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.700,90 0,00
- davon aus Abzinsung / Aufzinsung 3.984 EUR (VJ.0,00 EUR)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 461.015,58 0,00
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 852.349,77 0,00
11. Ergebnis nach Steuern -3.918.993,44 -2.498,52
12. Sonstige Steuern 406,00 0,00
13. Konzernjahresüberschuss -3.919.399,44 -2.498,52

* Vorjahreszahlen entsprechen dem Einzelabschluss des Mutterunternehmens

Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

INHALTSVERZEICHNIS

I. Allgemeine Erläuterungen zur Rechnungslegung

II. Konsolidierung

III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

IV. Erläuterungen zur Konzern-Bilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

V. Sonstige Angaben

VI. Ergebnisverwendungsvorschlag

VII. Konzernabschluss

VIII. Nachtragsbericht

I. Allgemeine Erläuterungen zur Rechnungslegung

Die asap Holding GmbH (vormals: Auctus 169 Beteiligungsgesellschaft mbH) ist beim Amtsgericht Landshut unter der Registernummer HRB 14235 geführt.

Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches nach den Vorschriften der §§ 290ff. HGB und auf Basis der ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt.

Die Gliederung der Konzernbilanz erfolgte in Anwendung der Vorschriften des § 266 HGB. Die Gliederung der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte in Anwendung des § 275 Abs. 2 HGB in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren.

Soweit nicht anders vermerkt, erfolgen sämtliche Angaben in Tausend Euro (kurz: TEUR).

Angaben die Wahlweise in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind grundsätzlich in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung aufgeführt.

II. Konsolidierung

Die Aufstellung des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2023 erfolgte freiwillig entsprechend der §§ 290, 293 HGB.

Das Konzerngeschäftsjahr umfasst den Zeitraum vom 1. Oktober bis 31. Dezember 2023.

1. Konsolidierungskreis

Die asap Holding GmbH ist Muttergesellschaft für die Gesellschaften asap logistics GmbH, asap logistics UK Ltd. Sowie der Octopus Freight Network GmbH im Wege der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen wurden. Die asap logistics srl. Wird aus Wesentlichkeitsgesichtspunkten nach § 296 HGB nicht konsolidiert.

Die mit Wirkung zum 28. September 2023 erworbenen unmittelbaren Tochtergesellschaften wurden 1. Oktober bis 31. Dezember 2023 in den Konzernabschluss aufgenommen. Der Erstkonsolidierungszeitpunkt entspricht dem Erwerbszeitpunkt.

Folgende Gesellschaften ergeben den Konsolidierungskreis:

scroll
Beteiligung
%
Inland
asap logistics GmbH, Landshut 100
Octopus Freight Network GmbH, Landshut 100
Ausland
asap logistics UK Ltd. Cheadle 100
asap logistics Srl, Roma 100

Unternehmen, die von der Befreiung gem. § 264 Abs. 3 HGB:

Das Tochterunternehmen asap logistics GmbH nimmt die Befreiungen des § 264 Abs.3. HGB in Anspruch.

2. Grundlagen des Konzernabschlusses und Konsolidierungsmethoden

Alle in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen bilanzieren zum Stichtag 31. Dezember 2023. Die Bewertung im Konzern erfolgte nach einheitlichen Grundsätzen.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 HGB). Danach werden die konsolidierungspflichtigen Anteile mit dem auf sie entfallenden Eigenkapital der Tochterunternehmen verrechnet, das dem beizulegenden Wert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten im Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile oder zum späteren Zeitpunkt der Erstkonsolidierung entspricht. Unterschreitet der Beteiligungsansatz das entsprechende anteilige Eigenkapital der Tochterunternehmen, so werden sich ergebende passivische Unterschiedsbeträge als Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung gemäß § 301 Abs. 3 HGB nach dem Eigenkapital ausgewiesen und gemäß § 309 Abs. 2 HGB ergebniswirksam aufgelöst.

Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung wurden Ausleihungen, Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Rückstellungen gemäß § 303 HGB zwischen einbezogenen Unternehmen eliminiert.

Zwischengewinne sowie die konzerninternen Erträge und Aufwendungen werden eliminiert.

Währungsumrechnung

Die asap Holding GmbH stellt Ihren Abschluss nach § 298 HGB in Verbindung mit § 244 HGB in EUR auf.

Für die Einbeziehung der ausländischen Konzernunternehmen in den Konzernabschluss werden die Aktiv- und Passivposten der Bilanzen, mit Ausnahme des Eigenkapitals, das zum historischen Kurs umgerechnet wird, mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag und die Gewinn- und Verlustrechnungen mit Jahresdurchschnittskursen in Euro umgerechnet. Die sich daraus ergebende erfolgsneutrale Umrechnungsdifferenz ist innerhalb des Konzerneigenkapitals unter dem Posten „Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung“ ausgewiesen. Währungsbedingte Differenzen aus der Schuldenkonsolidierung werden grundsätzlich erfolgsneutral in den Posten „Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung“ eingestellt. Diese eingestellten Beträge werden erfolgswirksam aufgelöst, sobald die Entkonsolidierung stattfindet.

3. Deutsche Rechnungslegungsstandards (DRS)

Soweit die DRS über die gesetzlichen Vorschriften hinausgehende zusätzliche, freiwillige Angaben fordern, wurden diese grundsätzlich nicht beachtet.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bewertung im Konzern erfolgte nach einheitlichen Grundsätzen auf Basis der für das Mutterunternehmen geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages. Darüber hinaus wurden die für das Mutterunternehmen geltenden ergänzenden Vorschriften zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für Kapitalgesellschaften beachtet.

Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden:

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wurde auf nicht einzelwertberichtigte oder verkaufte Forderungen eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Zahlungsmittel wurden zum Nennwert angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten wurden auf der Aktivseite der Bilanz für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag gebildet, soweit sie Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle am Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die asap Holding GmbH setzt keine aktiven latenten Steuern nach § 274 HGB an.

Latente Steuern auf Konsolidierungsvorgänge gemäß § 306 HGB mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen gebildet. Dies beinhaltet auch Differenzen aus der sogenannten „Kaufpreisallokation“, wie in Abschnitt IV. dieses Konzernanhangs beschrieben.

Vermögensgegenstände nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dienen, werden mit diesen Schulden verrechnet. Der Wert, um den die Vermögensgegenstände die Verpflichtungen übersteigen, wird als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung auf der Aktivseite der Bilanz ausgewiesen. Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert.

Die Rückstellungen für Pensionen werden aufgrund versicherungsmathematischer Gutachten gebildet. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt nach dem modifizierten Teilwertverfahren nach Engbroks sowie nach der Project Unit Credit Methode (PUC). Für die Bewertung der Deferred Compensation wird als Bewertungsverfahren die Project Unit Credit Methode (PUC) verwendet. Wie auch im Vorjahr wurden in diesem Geschäftsjahr gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB die Rückstellungen mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre abgezinst. Bei der Neuberechnung der Pensionsrückstellungen wurde als Rechnungszins von 1,82 % (10-Jahresdurchschnitt zum Stichtag) und eine Fluktuationsrate von 0,00% zugrunde gelegt. Es wurden die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Künftige Gehaltssteigerungen und Fluktuationsraten wurden nicht berücksichtigt, da der Pensionsplan grundsätzlich geschlossen ist und nur eine Person beinhaltet. Anpassungen aufgrund von Gehaltssteigerungen nicht vorgesehen sind.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten Währung werden in den lokalen Abschlüssen jeweils mit dem Tagesmittelkurs zum Zeitpunkt der Ersteinbuchung bewertet. Am Abschlussstichtag werden auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr zum Stichtagskurs umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Stichtagskurs angesetzt, soweit die Entstehungskurse nicht niedriger waren (bei Aktivposten) oder höher lagen (bei Passivposten). Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften in lokale Währung werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten „Sonstige betriebliche Erträge“ bzw. „Sonstige betriebliche Aufwendungen“ ausgewiesen.

IV. Erläuterungen zur Konzern-Bilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Die Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens ist in der Anlage zum Konzern-Anhang dargestellt.

In den immateriellen Vermögensgegenständen sind zum 31. Dezember 2023 mit 41.358 TEUR (Vj. 0 TEUR) Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung enthalten. Diese resultieren aus dem Erwerb der asap logistics GmbH, asap logistics UK Ltd, Octopus Freight Network GmbH und der asap logistics Srl. Gemäß § 309 Abs. 1 HGB i.V.m. § 253 Abs. 3 S. 3, 4 HGB erfolgt eine planmäßige Abschreibung über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren.

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 903 TEUR (Vj. TEUR 0) zum 31. Dezember 2023 beinhalten im Wesentlichen eine Vorsteuer in Höhe von TEUR 254 sowie Kautionen in Höhe von 304 TEUR.

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Laufzeit bis zu einem Jahr.

Das gezeichnete Kapital von 42 TEUR (Vj. 25 TEUR) und die Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB von TEUR 26.692 (Vj. 0 TEUR) entsprechen den bei der Muttergesellschaft ausgewiesenen Bilanzposten.

Die sonstigen Rückstellungen von 333 TEUR setzen sich aus Rückstellungen für Gewährleistungen 127 TEUR (Vj. 0 TEUR), Rückstellungen für rückständigen Urlaub und Überstunden mit 43 TEUR sowie Abschluss- und Prüfungskosten mit 61 TEUR (Vj. OTEUR) zusammen.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen auf Ebene der asap Holding GmbH wurden zum Bilanzstichtag mit dem korrespondierenden vorhandenen Deckungsvermögen in Höhe von gesamt 803 TEUR (Vj. TEUR) saldiert. Die Erträge aus dem Deckungsvermögen betragen insgesamt 4 TEUR (Vj. 0TEUR) und wurden mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet.

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs.6 HGB vom 10-Jahresdurchschnitt (1,82 % p.a.) des Abzinsungssatzes zum 7- Jahresdurchschnitt (1,74% p.a.) zum Stichtag beträgt 10 TEUR.

Angaben zur Verrechnung mit dem Deckungsvermögen nach § 246 Abs. 2 HGB:

scroll
2023 Vorjahr
TEUR TEUR
Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.049 0
Deckungsvermögen (beizulegender Zeitwert) 803 0
Rückstellung Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 246.070 0
Zinsaufwand aus Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen 20 0
(-) Aufwand / (+) Ertrag aus Deckungsvermögen 24 0
(-) Zinsaufwand / (+) Ertrag 4 0

Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens orientieren sich wertmäßig der Höhe nach grundsätzlich an dem beizulegenden Wert des Deckungsvermögens.

Die Steuerrückstellungen betreffen Steueraufwendungen des laufenden Jahres.

Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2023 in Höhe von TEUR gliedern sich wie folgt:

scroll
in TEUR < 1 Jahr > 1 Jahr Summe davon > 5 Jahre
Verbindlichkeiten ggüb. Kreditinstituten 0 18.071 18.071 0
Vorjahr 0 0 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.380 0 1.380 0
Vorjahr 0 0 0 0
Verbindlichkeiten ggüb. Gesellschaftern 0 5.078 5.078 0
Vorjahr 0 0 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 558 0 558 0
Vorjahr 0 0 0 0
Summe 1.938 5.078 25.087 18.071
Vorjahr 0 0 0 0

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen zum Stichtag 18.071 TEUR, nachdem Ende Dezember 2023 erste reguläre Tilgungen erfolgte.

Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen vollständig aus Darlehensverpflichtungen und deren Verzinsung.

Aufteilung der Umsatzerlöse nach Regionen

Die Umsatzerlöse werden zu ca. 60 % im Inland generiert und 10 % in Großbritannien, in Brasilien sind es etwa 13 % und Italien 6% die restlichen 11% verteilen sich auf die restlichen Länder.

V. Sonstige Angaben

Die Zahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 4 HGB betrug im Geschäftsjahr 2023 84 (davon 48 Angestellte und 35 gewerbliche Arbeitnehmer).

Die nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäfte und sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 2a HGB entfallen auf Mietverträge mit Restlaufzeiten bis zu 65 Monaten und betreffen im Wesentlichen Mietverträge für Bürogebäude. Diese tragen zur Verringerung der Kapitalbindung bei. Die außerbilanziellen Verpflichtungen betragen insgesamt 300 TEUR (Vj.0).

Mitglieder des Geschäftsführungsorgans des Mutterunternehmens sind:

 

Herr Bernhard Duschl, Landshut, Geschäftsführer (seit dem 02. Oktober 2023)

 

Herr Peer Weder, München, (bis 02. Oktober 2023)

Die Geschäftsführung ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Die Angabe der Bezüge des Geschäftsführers gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 6 HGB ist gemäß § 314 Abs. 3 i.V.m. § 286 HGB unterblieben.

Das für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB beträgt 100 TEUR.

Davon entfallen 50 TEUR auf Abschlussprüfungsleistungen und 48 TEUR auf sonstige Leistungen.

VI. Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Jahresfehlbetrag des Mutterunternehmens in Höhe von -3.918 TEUR wird auf neue Rechnung vorgetragen.

VII. Konzernabschluss

Der Konzernabschluss umfasst die asap Holding GmbH und deren Tochtergesellschaften asap logistics GmbH, asap logistics UK Ltd., Octopus Freight Network GmbH und asap logistics Srl (kleinster und größter Konsolidierungskreis). Der freiwillige Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger offengelegt.

VIII. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung im Sinne von § 314 Abs. 1 Nr. 25 HGB haben sich nicht ereignet.

 

Landshut, den 21. August 2024

Bernhard Duschl

Konzern-Anlagengitter

scroll
Anschaffungs-/Herstellungskosten
01.01.2023 Änderung Konsolidierungskreis Unterschiede aus Währungsumrechnung
EUR EUR umrechnung EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Geschäfts- oder Firmenwert 0 42.418.024 0
0 42.418.024 0
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0 1.344.646 -391
0 1.344.646 -391
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0 0
0 0 0
0 43.762.670 -391
scroll
Anschaffungs-/Herstellungskosten
Zugänge Abgänge Umgliederungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Geschäfts- oder Firmenwert 0 0 42.418.024
0 0 0 42.418.024
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 40.948 0 0 1.385.204
40.948 0 0 1.385.204
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 50.000 0 0 50.000
50.000 0 0 50.000
90.948 0 0 43.853.228
scroll
Abschreibungen
01.01.2023 Änderung Konsolidierungskreis Unterschiede aus Währungsumrechnung
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Geschäfts- oder Firmenwert 0 0 0
0 0 0
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0 631.301 -179
0 631.301 -179
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0 0
0 0 0
0 631.301 -179
scroll
Abschreibungen
Zugänge Abgänge Umgliederungen 31.12.2023
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Geschäfts- oder Firmenwert 1.060.451 0 1.060.451
1.060.451 0 0 1.060.451
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 51.760 0 0 682.882
51.760 0 0 682.882
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0 0 0
0 0 0 0
1.112.210 0 0 1.743.332
scroll
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Geschäfts- oder Firmenwert 41.357.574 0
41.357.574 0
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 702.322 0
702.322 0
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 50.000 0
50.000 0
42.109.895 0

Konzern-Kapitalflussrechnung zum 31.12.2023 nach DRS 21

scroll
EUR 2023
Konzernergebnis 3.919.399,44
Abschreibungen(+) / Zuschreibungen (-) auf Gegenstände das Anlagevermögens 1.112.210,29
Zunahme (+) / Abnahme (-) der Rückstellungen 580.623,80
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+) / Erträge (-) 1.177.456,36
Zunahme (-) / Abnahme (+) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva , die nicht der Investitions - oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sinc 4.482.765,89
Zunahme (+)/Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions - oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sinc 1.938.198,24
Zinsaufwendungen (+) / Zinserträge (-) 453.314,68
sonstige Beteiligungserträge (-) 0,00
Ertragsteueraufwand (+)/Ertragsteuerertrag (-) 852.349,77
Ertragsteuerzahlungen (+/-) 344.095,07
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 4.987.019,99
Einzahlungen (+) aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögen 0,00
Auszahlungen (-) für Investitionen in Sachanlagen 40.948,06
Auszahlungen (-) für Investitionen in Gegenständen des Finanzanlagevermögen 250.000,00
Erhaltene Zinsen (+) 7.700,90
Cashflow aus der Investitionstätigkeit 26.637.782,31
Einzahlungen (+) aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterunternehmens 11.516.667,00
Einzahlungen (+) aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 23.580.000,00
Auszahlung (-) aus der Tilgung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 950.000,00
Einzahlungen (+) / Auszahlungen (-) aus Factoring 0,00
Gezahlte Zinsen (-) 383.347,54
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 33.763.319,46
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 2.138.517,16
Wechselkursbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 0,00
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 23.598,69
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 2.162.115,86

Konzerneigenkapitalspiegel nach DRS 22

scroll
in EUR Eigenkapital des Mutterunternehmens
Gezeichnetes Kapital
Gezeichnetes Kapital eigene Anteile Nicht eingeforderte ausstehene Einlagen Summe
Stand am 31.12.2022 25.000 25.000
Kapitalerhöhung /-herabsetzung
Ausgabe von Anteilen 16.667 16.667
Zuführung zum Gewinnvortrag
Einstellung in Rücklagen
Ausschüttung
Währungsumrechnung
Sonstige Veränderungen
Änderungen des Konsolidierungskreises
Konzernjahresüberschuss/ -fehlbetrag
Stand am 31.12.2023 41.667 41.667
scroll
in EUR Eigenkapital des Mutterunternehmens
Kapitalrücklage
nach § 272 Abs. 2 Nr. 1-3 HGB nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB Summe
Stand am 31.12.2022 0 0 0
Kapitalerhöhung /-herabsetzung 0
0
Ausgabe von Anteilen 26.692.197 26.692,197
Zuführung zum Gewinnvortrag 0
Einstellung in Rücklagen 0
Ausschüttung 0
Währungsumrechnung 0
Sonstige Veränderungen 0
Änderungen des Konsolidierungskreises 0
Konzernjahresüberschuss/ -fehlbetrag 0
Stand am 31.12.2023 0 26.692.197 26.692.197
scroll
in EUR Eigenkapital des Mutterunternehmens
Rücklagen
Gewinnrücklagen Summe
satzungsmäßige Rücklagen andere Gewinn rücklagen Summe
Stand am 31.12.2022 0 0 0 0
Kapitalerhöhung /-herabsetzung
Ausgabe von Anteilen 26.692.197
Zuführung zum Gewinnvortrag 0 0
Einstellung in Rücklagen 0 0
Ausschüttung 0 0
Währungsumrechnung 0 0
Sonstige Veränderungen 0 0
Änderungen des Konsolidierungskreises 0 0
Konzernjahresüberschuss/ -fehlbetrag 0 0
Stand am 31.12.2023 0 0 0 26.692.197
scroll
in EUR Eigenkapital des Mutterunternehmens Konzerneigenkapital
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Gewinnvortrag/ Verlustvortrag Konzernjahresüberschuss/ -fehlbetrag, der dem Mutterunternehmen Summe eigenkapital Summe
Stand am 31.12.2022 0 -2.499 0 -2.499 22.501
Kapitalerhöhung /-herabsetzung
Ausgabe von Anteilen 26.708.864
Zuführung zum Gewinnvortrag 0 0
Einstellung in Rücklagen 0 0
Ausschüttung 0 0
Währungsumrechnung -3.535 -3.535 -3.535
Sonstige Veränderungen 0 0
0
Änderungen des Konsolidierungskreises 0 0
0
Konzernjahresüberschuss/ -fehlbetrag -3.919.399 0 -3.919.399 -3.919.399
Stand am 31.12.2023 -3.535 -2.499 -3.919.399 -3.925.433 22.808.431

Bestätigungsvermerk

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die asap Holding GmbH, Landshut

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der asap Holding GmbH, Landshut, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung [sowie der Konzernsegmentberichterstattung] für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der asap Holding GmbH, Landshut, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grunds- ätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 21 August .2024

Rödl & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hager, Wirtschaftsprüfer

Haendel, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

17 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.