Bilz Immobilien GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Raphael Bilz seit 25.2.2025 | Vorstandsmitglied |
Marco Bilz seit 5.4.2012 | Vorstandsmitglied |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Bilz Schwingungstechnik GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bilz Vibration Technology AGLeonbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. GRUNDLAGE DES UNTERNEHMENS I. Geschäftsmodell Die Bilz Vibration Technology AG ist ein 1985 als "Bilz Schwingungstechnik GmbH" gegründetes Unternehmen, das sich ausschließlich mit der Isolierung von Schwingungen und Körperschall von Maschinen und Anlagen beschäftigt. Auf diesem sehr speziellen Fachgebiet haben wir europaweit eine führende Position als Ausrüster des Maschinen- und Anlagenbaus sowie der Automobilindustrie und deren Zulieferer eingenommen. Unsere Produktpalette bedient ein sehr weites Anwendungsgebiet. Von der Isolierung eines Schmiedehammers mit Isolier- Verbundplatten bis hin zur Luftlagerung von hochempfindlichen Maschinen der Halbleiterindustrie gibt es praktisch kein schwingungstechnisches Problem, das heute nicht gelöst werden kann. Die Reduzierung der Schwingungsemission (-abstrahlung) oder der Schwingungsimmision (-einstrahlung) stellen heute wichtige Aufgaben beim Betrieb von Maschinen, Anlagen usw. dar. Die in den letzten Jahren laufend verbesserte Leistungsfähigkeit von Maschinen ist in den meisten Fällen gleichbedeutend mit Erhöhung von Drehzahlen und Schnittgeschwindigkeiten sowie Vergrößerung des Schlagpotenzials bei der spanlosen Umformung. Dadurch werden in verstärktem Maße Schwingungs-Störkräfte an die Umgebung abgegeben, die es heute - im Rahmen des Umweltschutzes - wirksam zu bekämpfen gilt. Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb schwingungsabsorbierender Produkte jeglicher Art. Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die dem Gegenstand des Unternehmens dienen. Sie kann zu diesem Zweck auch andere Unternehmen gründen, erwerben und sich an ihnen beteiligen. Die Gesellschaft ist befugt, Zweigniederlassungen im In- und Ausland zu errichten. II. Steuerungssysteme Der Vorstand leitet die Geschäfte eigenverantwortlich. Zur Steuerung des Unternehmens werden verschiedene Kennzahlen aus der Gewinn- und Verlustrechnung sowie verschiedene Bilanzkenngrößen verwendet. Darüber hinaus werden im Rahmen unseres mittelständisch geprägten Risikomanagements diverse Steuerungs- und Überwachungsinstrumente wie Soll/Ist Vergleiche, Wirtschaftlichkeitsrechnung oder Debitorenmanagement eingesetzt. III. Forschungs- und Entwicklungsbericht Die Gesellschaft tätigt in branchenüblichem Umfang Entwicklungen zur technischen Weiterentwicklung vorhandener Produkte sowie Neueinführungen. B. WIRTSCHAFTSBERICHT I. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Branche Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) liegt im Juni 2023 bei 92,5 Punkten und zeigt damit eine leichte Erholung nach dem Rückschlag im Mai. Trotz dieser Verbesserung bleibt der Wert deutlich unter der neutralen 100-Punkte-Marke, die für ein durchschnittliches Wachstum der deutschen Wirtschaft steht. Die deutsche Wirtschaft erholt sich seit Jahresbeginn langsam, aber stetig, und dieser Trend dürfte sich fortsetzen. Die steigende Binnennachfrage hat positive Auswirkungen. Sie wird durch die gesunkene Inflation und höheren Löhne weiter gestärkt. Zusätzlich unterstützt die Anfang Juni von der Europäischen Zentralbank beschlossene Leitzinssenkung diese Entwicklung. Die Weltwirtschaft, die zuletzt unterdurchschnittlich gewachsen ist, kommt nun allmählich in Schwung, was im Laufe des Jahres die kürzlich stark gestiegenen deutschen Exporte fördern dürfte. Neben den Kriegen und geopolitischen Konflikten stellt insbesondere der Handelsstreit zwischen der Europäischen Union und China ein Risiko für den Außenhandel dar. Die Fußball-Europameisterschaft wird voraussichtlich nur geringe positive Effekte auf die deutsche Wirtschaft gehabt haben. In einigen Regionen Deutschlands führten Hochwasser zu vereinzelten Produktionsstörungen, die jedoch gesamtwirtschaftlich nur geringfügig ins Gewicht fallen. Die Perspektiven für die Industrie bleiben verhalten, auch wenn die Talsohle vermutlich bereits durchschritten ist. Das Geschäftsklima zeigt sich nach wie vor gedämpft, und die Geschäftserwartungen sind zuletzt sogar wieder leicht gesunken. Ein kräftiger Aufschwung ist daher noch nicht in Sicht. Laut Laura Pagenhardt, DIW-Konjunturexpertin bleibt die Auftragslage der deutschen Industrie angespannt, der Auftragsbestand sinke, und Neuaufträge hätten sich bis jetzt kaum berappelt. Es dürfte noch einige Zeit dauern, bis die sinkenden Zinsen und der behutsame Aufschwung der Weltwirtschaft zu spürbaren Zuwächsen in der Industrieproduktion führen wird. (Quelle: DIW Konjunkturbarometer Juni 2024 vom 24. Juni 2024) Der Auftragseingang im Maschinen- und Anlagenbau unterliegt weiterhin starken Schwankungen, was auch die anhaltende Investitionszurückhaltung der Kunden widerspiegelt. Während die Unternehmen im April erstmals im Vergleich zum Vorjahr ein Auftragsplus verzeichnen konnten, zeigte der Mai erneut ein deutliches Minus: Die Bestellungen lagen insgesamt um real 27 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Der Rückgang im Inland war mit minus 44 Prozent wesentlich stärker als im Auslandsgeschäft, das ein Minus von 16 Prozent aufwies. Aus den Euro-Ländern kamen 12 Prozent weniger Aufträge, aus den Nicht-Euro-Ländern 17 Prozent weniger. Laut VDMA-Konjunkturexperte Olaf Wortmann sei ein großer Teil des Rückgangs ist auf einen Basiseffekt zurückzuführen, da es im Mai 2023 außerordentlich viele Aufträge für Großanlagen aus dem Inland gab. Zudem sei in Deutschland nach wie vor eine ausgeprägte Investitionsschwäche zu spüren, während der Rückgang im Ausland eher den üblichen monatlichen Schwankungen zuzuschreiben wäre. (Quelle: VDMA Berlin, Pressemitteilung "Investitionsschwäche sorg für Rückschlag" v. 01.07.2024). Auch bezogen auf den baden-württembergischen Maschinen- und Anlagenbau musste nach einem Auftragsplus im April wieder ein Rückschlag im Mai hingenommen werden. Die Bestellungen lagen zwar real um 9 Prozent unter dem Vorjahresniveau, der Einbruch gestaltete sich im deutschlandweiten Vergleich aber nicht so drastisch. Entsprechend betrug der Rückgang im Inland lediglich 5 Prozent, während die Ordereinbußen im Auslandsgeschäft mit 11 Prozent deutlich höher waren (Euro-Länder minus 6 Prozent, Nicht-Euro-Länder minus 13 Prozent). Der Rückgang im Inland fiel damit entgegen der deutschlandweiten Entwicklung weniger stark aus als die Rückgänge im Auslandsgeschäft. Im stabileren Drei-Monats-Zeitraum von März bis Mai 2024 gingen die Bestellungen in Baden-Württemberg real um 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück. Das Inland verzeichnete ein Minus von 8 Prozent, während die Bestellungen aus dem Ausland um 15 Prozent zurückgingen. Der deutliche Rückgang im Mai zeige laut Dr. Dietrich Birk, Geschäftsführer des VDMA Baden-Württemberg, dass die Investitionszurückhaltung weiterhin anhält. Der Auftragseingang im Maschinen- und Anlagenbau unterläge nach wie vor starken monatlichen Schwankungen und die Impulse für Investitionen fehlten, was dem Maschinenbau schwer zusetze. (Quelle: VDMA Baden-Württemberg, Pressemitteilung vom 01.07.2024). II. Umsatzentwicklung Die Umsatzerlöse 2023 haben gegenüber dem Vorjahr um 6,36 % abgenommen. Diese Entwicklung ist hauptsächlich auf eine leicht nachlassende Nachfrage im Jahr 2023 und damit einhergehend geringere Bestelleingänge zurückzuführen. III. Geschäftsergebnis und Geschäftsverlauf Der Jahresüberschuss hat sich gegenüber dem Vorjahr um 13,20 % gemindert. Die Gesellschaft erwirtschaftete in 2023 ein Betriebsergebnis (EBIT - Jahresergebnis nach Steuer, zzgl. Steuern vom Einkommen und Ertrag, zzgl. / abzgl. Finanzergebnis (Zinsen u.ä. Aufwendungen, Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens, Zinsen u.ä. Erträge)) in Höhe von T€ 3.476 (Vorjahr T€ 4.673). Der Jahresüberschuss beläuft sich auf T€ 2.644 gegenüber dem Vorjahr i.H.v. T€ 3.046. Im Laufe des Jahres 2023 konnte unser Unternehmen auf die Mitarbeit von durchschnittlich 65 qualifizierten und engagierten Fachkräften zählen. Die Sachinvestitionen des Jahres 2023 beliefen sich auf rd. T€ 340. Davon entfiel der größte Teil auf Investitionen in die technischen Anlagen, in Betriebs- und Geschäftsausstatttung sowie in die EDV-Hardware. Sämtliche Finanzierungsmaßnahmen konnten aus dem laufenden Cashflow bedient werden. IV. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: • Umsatz (aus Produktverkäufen) • EBT (Ergebnis vor Steuern) • Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (indirekte Methode) Diese Leistungsindikatoren werden für unsere interne Unternehmenssteuerung fortlaufend überwacht. V. Produktprogramm Das aktuelle Bilz Produktspektrum gliedert sich in die Gruppen: • EPPCTM - Electronic-Pneumatic Position Control • Bilz-VITAP® - Schwingungsisolierte Tischplattformen • Isolier-Verbundplatten • Nivellierelemente • Präzisions-Keilschuhe • Kombinierter Gummiluftfeder-Isolator FAEBI® • Membran-Luftfeder-Isolator BiAir® • AIS - Active Isolation System • Raumakustik / Schallschutz • Magnetfeldkompensation • Schwingungsisolierte Tische • Messtechnik - Schwingungsanalysen • Zubehör C. DARSTELLUNG DER LAGE DES UNTERNEHMENS I. Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist geordnet und solide. Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich in Bezug auf das Verhältnis Anlagevermögen/Umlaufvermögen gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir stabil. Die Eigenkapitalquote beträgt 88,3 %, die kurzfristige Fremdkapitalquote 6,9 %. Unsere Kapitalstruktur ist im Wesentlichen unverändert zum Vorjahr. Das Fremdkapital gliedert sich in lang- und kurzfristige Verbindlichkeiten. Es existieren derzeit keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Es bestehen nicht ausgeschöpfte Kreditlinien in ausreichender Höhe, so dass kurzfristige Liquiditätsengpässe jederzeit überbrückt werden könnten. Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 3,7 % der Bilanzsumme. Wir legen Wert darauf unsere Zahlungen stets innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen zu leisten, wenn möglich unter Abzug von Skonti. Die Pensionsrückstellungen betragen 3,9 % der Bilanzsumme. II. Finanzlage Die Liquiditätsentwicklung im Geschäftsjahr 2023 und 2022 werden in der nachfolgenden Tabelle dargestellt:
Die Summe der liquiden Mittel erhöhte sich im Vergleich zum Bilanzstichtag des Vorjahres um T€ 2.579 von T€ 9.668 auf T€ 12.247. Unsere Finanzlage ist als stabil und gesichert zu bezeichnen. Die Zahlungsbereitschaft war zu jeder Zeit gewährleistet. Der erforderliche Kapitalbedarf und die notwendige Liquidität unserer Gesellschaft konnte aus dem laufenden Cashflow, ohne Aufnahme von Krediten gedeckt werden. Unser Finanzmanagement zeichnet sich durch eine vorausschauende Planung aus, die darauf abzielt, Verbindlichkeiten innerhalb der vereinbarten Fristen zu begleichen und Forderungen im Rahmen der gesetzten Zahlungsziele einzuholen. Das durchschnittliche Kundenziel beträgt rd. 39 Tage. III. Ertragslage Erfolgsrechnung
Der Rohertrag verringerte sich um T€ 738, insbesondere durch den Rückgang der Umsatzerlöse um 6,36 %. Der Personalaufwand erhöhte sich um 8,83 %. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl stieg um eine Person. IV. Zusammenfassende Beurteilung der Lage Die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage ist geordnet. Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023 nicht zuletzt aufgrund des positiven Cash Flows zu jeder Zeit zahlungsfähig. D. PROGNOSEBERICHT EINSCHLIEßLICH RISIKEN UND CHANCEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG I. Risikobericht Das frühzeitige Erkennen und Handhabung geschäftlicher Risiken ist Bestandteil der Sorgfaltspflichten der Geschäftsleitung. Im Rahmen der geschäftlichen Tätigkeiten ist die Gesellschaft auch Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Ein frühzeitiges Erkennen von Risiken sowie deren Erfassung, Bewertung und Überwachung sind Grundlagen einer erfolgreichen Unternehmensführung. Der Umgang mit Risiken erfolgt auf vier Arten: Vermeidung, Verringerung, Übertragung und Übernahme von Risiken. Die im Hause vorhandene Berichterstattung und Kommunikation gibt der Unternehmensleitung die Möglichkeit auf unternehmerische Risiken zu reagieren. Das Risikomanagementsystem beinhaltet alle Planungs-, Controlling- und Berichterstattungssysteme, welche fortwährend weiterentwickelt werden. Die Gesellschaft ist in der Lage, bestandsgefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und darauf schnell und angemessen zu reagieren. Im Folgenden wird ein kurzer Überblick über die von uns als wesentlich erachteten Risiken mit Bezug auf die künftige Entwicklung der Gesellschaft dargestellt: Risiken in Vorräten Die Vorräte und Forderungen bilden einen zentralen Bestandteil des monatlichen Berichtswesens. Durch die Einführung eines monatlichen Reportings können wesentliche Abweichungen erkannt werden. Besondere Risiken für die geschäftliche Entwicklung der Gesellschaft werden in der Entwicklung der zu verarbeitenden Rohstoffe gesehen. Durch die Möglichkeit der kurzfristigen Anpassung der Absatzpreise kann diesen Risiken entgegengewirkt werden. Auf der Basis von ständigen Analysen der Vorratsstruktur werden gegebenenfalls Maßnahmen eingeleitet, um so Wertberichtigungen oder sonstige Probleme in der Vorratsstruktur vorzubeugen. Das Vorratsmanagement unterliegt einer permanenten Optimierung der Beschaffungskette. Risiken in Forderungen Alle Kunden werden permanent hinsichtlich ihres Zahlungsverhaltens überprüft. Die Zahlungsziele konnten nicht zuletzt deshalb im Vergleich zum Vorjahr deutlich verkürzt werden. Erkennbare Risiken im Forderungsbestand wurden berücksichtigt. Zur Vermeidung von Forderungsverlusten wurde mit einem Factoringunternehmen eine Warenkreditversicherung abgeschlossen. Es werden sowohl inländische wie auch ausländische Forderungen abgesichert. Existenzgefährdende Forderungsausfallrisiken bestehen nicht. Daher werden mögliche Risiken im Zusammenhang mit Zahlungsausfällen insgesamt als gering eingeschätzt Rechtliche Risiken und Haftungsrisiken In einem Unternehmen kommt es immer wieder zu Rechtsstreitigkeiten. Um rechtlichen Risiken vorzubeugen, werden alle wesentlichen Rechtsgeschäfte durch die Geschäftsführung geprüft und genehmigt. Für das verbleibende Risiko sowie für Rechtsberatungskosten werden Rückstellungen gebildet, soweit eine Inanspruchnahme erwartet wird. Die Risiken werden als gering eingestuft. Versicherungen Alle relevanten Risiken sind nach unserer Überzeugung durch Versicherungen abgedeckt. Die Gesellschaft wird dabei von einem namhaften Versicherungsmakler beraten und betreut. Der Umfang der Versicherungen wird laufend überprüft und bei Bedarf angepasst bzw. erweitert. Wir führen hierzu auch regelmäßig Gespräche mit den Vertretern des Versicherungsmaklers, um Aktualität im Versicherungsbestand zu gewährleisten. Aufgrund der abgeschlossenen Versicherungen, getroffenen Maßnahmen und der organisatorischen Überwachung der Systeme kann davon ausgegangen werden, dass eventuell eintretende Schadensfälle keine substantiellen Auswirkungen haben können. Beschaffung und Vertrieb Die Beschaffung bei Fremdlieferanten ist mit den grundsätzlichen Risiken hinsichtlich Lieferfähigkeit, Termintreue, Preisstabilität sowie der Qualität behaftet. Die Abhängigkeit von Lieferanten, insbesondere von Herstellern, wird durch eine Nivellierung der Anteile der Lieferanten sowie die Vermarktung aller relevanten Marken begrenzt. Besondere vertriebliche Risiken sind nicht vorhanden, da das Geschäftsmodell auf der Entwicklung einer Vielzahl von eher kleinen Kunden basiert. Damit ist eine Abhängigkeit von einzelnen Kunden nicht vorhanden. Es sind für die Bereiche Beschaffung und Vertrieb keine besonderen Risiken erkennbar. Logistikrisiken Es können Logistikrisiken entstehen, die sich beispielsweise auf den Ausfall oder Verlust von Lagern beziehen. Um dem Risiko entgegenzuwirken, Teile der Vorräte und damit Umsätze durch Lieferunfähigkeit zu verlieren, werden umfangreiche technische und organisatorische Maßnahmen zum Brandschutz und zur Sicherheit umgesetzt und deren Einhaltung kontinuierlich überprüft. Zudem haben wir das unmittelbare finanzielle Risiko eines Warenverlusts in Lagern über Versicherungen abgedeckt. Finanzielle Auswirkungen sind daher als gering einzustufen. Risiken aus Informationstechnologie Zur Abwicklung von Geschäftsprozessen nutzt die Gesellschaft IT-gestützte Kommunikationssysteme in erheblichem Umfang. Hierdurch entsteht ein Risiko durch den Ausfall von Systemen. Zur Minimierung dieser Risiken nutzt die Gesellschaft die Erfahrungen interner und externer Hard- und Softwarespezialisten. Die Durchführung der Sicherungsmaßnahmen ist zwar teilweise mit hohen Kosten verbunden, führt aber dazu, dass die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Risikos und eine etwaige Schadenshöhe als moderat bezeichnet werden können. Währungsrisiko Ein Währungsrisiko liegt vor, da der Bezug von Gütern und der Verkäufe teilweise in Fremdwährung erfolgt. Das Risiko aus Wechselkursschwankungen und ihr Einfluss auf das Ergebnis werden als gering eingestuft. Gesamtaussage zur Risikosituation Entsprechend unserer Unternehmensgröße und Organisation haben wir eine unternehmensinterne Kommunikation, die uns eine Minimierung der genannten Risiken gewährleisten soll. Auf der Grundlage der uns heute bekannten Informationen sind aufgrund der nach wie vor sehr guten Kapitalausstattung, der vorhandenen Liquidität und der sehr guten Positionierung des Unternehmens im Markt keine einzelnen oder aggregierten Risiken erkennbar, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten. II. Chancen Die Bilz Vibration Technology AG ist seit Jahren ein bedeutendes Unternehmen im Bereich der Schwingungstechnik, welches auch zukünftig Wachstums- und Ertragspotential bietet. Alle Bereiche der Organisation sind darauf ausgerichtet, entsprechende Chancen zu identifizieren, zu analysieren und konsequent zu nutzen, um die Marktposition auch zukünftig zu sichern. Neben den oben beschriebenen Risiken bestehen nach unserer Einschätzung gute Chancen, die einen positiven Einfluss auf die Umsatz-, Ergebnis- oder Liquiditätsentwicklung haben können. Chancen ergeben sich für uns im Wesentlichen aus • Erschließung neuer Vertriebskanäle • Stabilisierung der Marktanteile in gesättigten Märkten • Optimierung betrieblicher Prozesse, und Entwicklung neuer Technologien, gestützt auf unser Know how • dem gut ausgebildeten und motivierten Personal • der weiteren Internationalisierung • unserer langjährigen Tradition und unseren Technologien, die die hohen Ansprüche der Kunden erfüllen und • unseren eingeleiteten Maßnahmen, um strategischen Herausforderungen der Zukunft zu begegnen. Entsprechend unserer Unternehmensgröße und Organisation haben wir eine unternehmensinterne Kommunikation, die uns eine Maximierung der genannten Chancen gewährleistet. III. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2024 gehen wir entgegen der branchenweit tendenziell rückläufigen Geschäftsentwicklung von einem leicht positiven Verlauf ausgegangen. Wir erwarten eine leichte Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr von rd. 3%, entsprechend dürfte sich das EBITDA gegenüber dem Vorjahr auf vergleichbarem, leicht höherem Niveau bewegen. Für 2024 sind im Verhältnis zum Vorjahr moderate Investitionen in Höhe von insgesamt rd. T€ 140 geplant. Wir versuchen, mögliche Risiken zu erkennen und frühzeitig darauf zu reagieren. Aufgrund der weltweiten wirtschaftlichen Verwerfungen wurden frühzeitig Maßnahmen eingeleitet, um die laufenden Kosten dem Umsatz anzupassen. Das erwartete Ergebnis sowie die liquiditätsmäßig zur Verfügung stehenden Abschreibungen werden im Geschäftsjahr 2024 zu einem gegenüber dem Vorjahr höheren und weiterhin positiven Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit führen. IV. Zuverlässigkeit des unternehmensinternen Planungssystems sowie der zugrunde gelegten Daten und Annahmen Das unternehmensinterne Planungssystem basiert auf realistischen und vorsichtigen Erwartungen der Zukunft auf der Grundlage von detaillierten Ist-Werten vergangener Geschäftsjahre. Die Planung der Umsätze erfolgt getrennt nach Produktgruppen und Absatzmärkten bzw. -kanälen. Vorhersehbare Änderungen bei Absatzmengen und -preisen, Materialkosten, Produktionskosten, Personalkosten sowie bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen wird Rechnung getragen. Gravierende Abweichungen von der Planung haben sich in der Vergangenheit nicht ergeben. V. Zukunftsbezogene Aussagen Dieser Bericht enthält Angaben und Prognosen, die sich auf die künftige Entwicklung der Bilz Vibration Technology AG beziehen. Die Prognosen stellen Einschätzungen dar, die wir auf der Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zu Grunde gelegten Annahmen nicht eintreffen, können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Auf den "Risikobericht" in diesem Lagebericht wird verwiesen. VI. Gesamtaussage zur voraussichtlichen Entwicklung Der Vorstand sieht trotz der aktuellen Lage der Zukunft positiv entgegen.
Leonberg, den 31. Juli 2024 gez. Marco Bilz, Vorstand BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. 1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 800 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Genossenschaftsanteile sind zum Nennwert bewertet. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 902.175,00 €. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 2. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
2. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 5.135,94 € (Vorjahr: 5.110,33 €). 3. Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 8.502,34 € (Vorjahr: 6.742,03 €). 4. Sonstige Vermögensgegenstände In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Einnahmen erfasst wurden. Im Einzelnen waren folgende antizipative Sachverhalte zu berücksichtigen: - noch nicht verrechenbare Vorsteuer in Höhe von 19.348,16 € (Vorjahr: 18.227,48 €) 5. Angaben über die Gattung der Aktien Das Grundkapital von 1.000.000,00 € ist eingeteilt in:
Die Aktien lauten auf den Inhaber. 6. Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von 15.861.376,08 € einbezogen. 7. Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 10.413,00 € (Vorjahr: 48.173,00 €). 8. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
9. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Boni und Provisionen, Tantiemen, Urlaubsverpflichtungen, Gewährleistungen und für Abschluss- und Prüfungskosten. 10. Angabe zu Restlaufzeitvermerken
11. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 1.212 T€ sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: - Mietverträge (919 T€) - Leasingverträge (293 T€) Bei der Berechnung der Miet- und Leasingverpflichtungen wurden die frühest möglichen Kündigungstermine bzw. das Ende der jeweiligen Vertragslaufzeit zugrunde gelegt. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung Aus der Währungsumrechnung ergaben sich Erträge in Höhe von 0,00 € (Vorjahr: 507,07 €). Aus der Währungsumrechnung ergaben sich Aufwendungen in Höhe von 4.491,03 € (Vorjahr: 3.503,26 €). 2. Angaben in Fortführung des Jahresergebnisses In Fortführung des Jahresergebnisses erfolgt die nachfolgende Darstellung:
V. Sonstige Angaben 1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
2. Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:
Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:
Der Vorsitzende des Aufsichtsrates war im Geschäftsjahr Carsten Wagner. Hinsichtlich der Angabe zu den Gesamtbezügen des Vorstands und des Aufsichtsrats gemäß § 285 Nr. 9 a) HGB wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 3. Gewährte Vorschüsse und Kredite an Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Zu den zu Gunsten einzelner Aufsichtsratsmitglieder vergebenen Krediten wird berichtet: Zum Abschlussstichtag belief sich das einem Aufsichtsratsmitglied gewährte Darlehen mit einer Laufzeit von einem Jahr und einem Zinssatz von 5,12% auf € 8.502,34 (Vorjahr: € 6.742,03). 4. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Bezüglich der Darlehensgewährung an Gesellschafter verweisen wir auf die Ausführungen unter III. Angaben zur Bilanz und V. Sonstige Angaben. 5. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 2.643.908,71 €. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von 18.505.284,79 €, der zu verwenden ist. Auf neue Rechnung werden 15.861.376,08 € vorgetragen. 6. Unterschrift des Vorstands
Leonberg, den 31. Juli 2024 gez. Marco Bilz Bericht des AufsichtsratsIm Berichtsjahr 2023 waren Herr Carsten Wagner (AR-Vorsitzender), Herr Prof. Dr. Hans-Jörg Bullinger, Frau Ingeborg Volkmar-Bilz und Herr Joachim Straub gewählt. Im Berichtsjahr fanden am 29.04.202, am 22.07.2024, sowie am 09.12.2024 Aufsichtsratssitzungen als Präsenzsitzungen statt. In diesem Geschäftsjahr hat, nach den Mitteilungen des Vorstandes, der Aufsichtsrat den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und seine Geschäftsführung kontinuierlich überwacht. Dabei hat er sich uns von der Recht-, Zweck- und Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung überzeugt. Der Vorstand ist seinen Informationspflichten nach dem Protokollen des Aufsichtsrates nachgekommen und hat den Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend in schriftlicher und mündlicher Form über die für das Unternehmen relevanten Vorkommnisse und Maßnahmen unterrichtet. Der Aufsichtsrat hatte, was wir den Protokollen entnehmen konnten, stets ausreichend Gelegenheit, im Plenum des Aufsichtsrats mit den Berichten, Anträgen und Beschlussvorschlägen des Vorstandes kritisch auseinanderzusetzen sowie Anregungen einzubringen. Insbesondere sind alle für das Unternehmen bedeutsamen Geschäftsvorgänge auf Basis schriftlicher und mündlicher Vorstandsberichte im Plenum intensiv erörtert worden. Soweit dies nach Gesetz und Satzung erforderlich war, hat der Aufsichtsrat sein Votum abgegeben. In begründeten Fällen wurden auch außerhalb der Sitzung Beschlüsse im schriftlichen Verfahren gefasst. Der Aufsichtsratsvorsitzende stand, wie ebenfalls den Notizen, Protokollen und der Mitteilung des Vorstandes zu entnehmen ist, auch zwischen den Gremiensitzungen in regelmäßigem Kontakt mit dem Vorstand und informierte sich über wesentliche Entwicklungen. Anhaltspunkte für Interessenkonflikte von Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern, die dem Aufsichtsrat gegenüber unverzüglich offenzulegen sind und über die die Hauptversammlung informiert werden soll, sind nicht aufgetreten. Der Hauptversammlung am 09.12.2024 wird die Entlastung des Vorstandes gem. § 120 AktG vorgeschlagen. Prüfung des Jahresabschlusses: Die Stieler Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ,Waghäusel, hat den vom Vorstand nach den Regeln des HGB aufgestellten Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und den Lagebericht der Bilz Vibration Technology AG geprüft. Der Abschlussprüfer erteilte einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk. Der Abschlussprüfer hat ferner festgestellt, dass der Vorstand ein angemessenes Informations- und Überwachungssystem eingerichtet hat, das in seiner Konstruktion und Handhabung geeignet ist, unter anderem den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen. Der Vorstand und der Aufsichtsrat haben den Jahresabschluss der Bilz Vibration Technology AG zum 31.12.2023 gem. § 172 AktG gebilligt, so dass dieser festgestellt ist, da der Aufsichtsrat nicht beschlossen hat, die Feststellung des Jahresabschlusses der Hauptversammlung zu überlassen.
Leonberg, den 09. Dezember 2024 Der Aufsichtsrat gez. Carsten Wagner, Vorsitzender sonstige BerichtsbestandteileBeschluss über die ErgebnisverwendungDie Hauptversammlung stimmte mit Beschluss vom 09. Dezember 2024 dem Gewinnverwendungsvorschlag zu, den Bilanzgewinn 31.12.2023 in Höhe von € 18.505.284,79 auf neue Rechnung vorzutragen. Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Bilz Vibration Technology AG mit Sitz in Leonberg ist durch Beschluss des Aufsichtsrates vom 09. Dezember 2024 festgestellt worden. Er wurde der Hauptversammlung am 09. Dezember 2024 vorgelegt. BestätigungsvermerkAn die Bilz Vibration Technology AG Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Bilz Vibration Technology AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bilz Vibration Technology AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und das Aufsichtsrates für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Waghäusel, 29.11.2024 Stieler
GmbH
gez. Matthias Stieler, Wirtschaftsprüfer |
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