Facility Management Schleswig-Holstein GmbH

Arnold-Heller-Straße 2, 24105 Kiel, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Kiel HRB 16112 KI
Eingetragen
26.9.2014
Branche
Allgemeine GebäudereinigungHausmeisterdiensteIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Gegenstand
Durchführung von Leistungen des technischen, kaufmännischen und allgemeinen Facility Management, insbesondere für das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH)

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Henning Scholz
seit 29.4.2026
Geschäftsführer
Michael Janecek
seit 13.11.2025
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
12.500 €
50.00%
Germany
12.500 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Facility Management Schleswig-Holstein GmbH

Kiel

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Inhaltsverzeichnis

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

1. Bilanz zum 31. Dezember 2023

2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023....

3. Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Entwicklung des Anlagevermögens vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

Lagebericht 2023

1. Grundlagen der Facility Management Schleswig-Holstein GmbH

Die Facility Management Schleswig-Holstein GmbH hat ihren Hauptsitz in Kiel sowie einen Standort in Lübeck.

Die Facility Management Schleswig-Holstein GmbH führt Leistungen des technischen, kaufmännischen und allgemeinen Facility Management der an beiden Standorten errichteten Neubauten als auch für die Bestandsbauten des Universitätsklinikum des Landes Schleswig-Holstein der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und der Universität zu Lübeck durch.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Rahmenbedingungen

Für die Übernahme der vertraglichen Verpflichtungen, Zielsetzungen, Risikoverteilungen, Gefahrtragung, Abgrenzung von Verantwortungsbereichen, Rechte und Pflichten, Zuweisung von Kenntnissen, der Vertragserfüllung zugrunde legende Zustände, Übernahme bestehender Verpflichtungen oder sonstige Vertragskonditionen gilt das Backto-Back-Prinzip. Danach werden für den "Gesamtkomplex Betrieb" sämtliche vertraglichen Regelungen und übernommene Risiken, Verpflichtungen, Haftungen, Zuweisungen von Kenntnissen, der Vertragserfüllung zugrunde zu legenden Zustände, Übernahme bestehender Verpflichtungen, Nebenpflichten oder sonstige Vertragskonditionen aus dem Vertragsverhältnis und späteren Nachträgen zwischen dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein und unserem direkten Auftraggeber, der Immobilienpartner UKSH GmbH, lückenlos auf uns durchgestellt. Die vertraglichen Beziehungen zwischen der Immobilienpartner UKSH GmbH und uns sind stets so zu verstehen und anzuwenden, dass aus dem "Gesamtkomplex Betrieb" kein Leistungs- oder Haftungsrisiko bei der Immobilienpartner UKSH GmbH verbleibt. Wir tragen gegenüber der Immobilienpartner UKSH GmbH mithin alle Risiken, die die Immobilienpartner UKSH GmbH im Verhältnis zum Universitätsklinikum Schleswig-Holstein zu tragen hat.

2.2. Geschäftsverlauf

Die FMSH konnte den Regelbetrieb der gesamten Betriebsführung sicherstellen und alle gemäß ÖPP-Vertrag geschuldeten Leistungen gegenüber dem UKSH erbringen. Die vertraglich bis 2044 festgelegten Betriebsentgelte wurden planmäßig mit durchschnittlich 3,9 % indexiert und abgerechnet. Die monatlichen Malusse liegen über dem Vorjahr.

Im Bereich Investive Maßnahmen und Technische Zustand Feststellung (TZF) wurden alle vertraglich geschuldeten Maßnahmen und Projekte planmäßig umgesetzt oder Leistungsänderungsanträge gestellt. Für das bestehende Obligo der laufenden Projekte zum Jahresende wurden entsprechende Rückstellungen gebildet.

Für die Facility Management Schleswig-Holstein GmbH bedeutet das, dass eine Gesamtleistung von 46,9 Mio. EUR erreicht wurde. Die Aufwendungen entfallen mit EUR 27,4 Mio., das sind ca. 58 % der Gesamtleistung, auf den Materialaufwand. Daneben stellen sich die Personalaufwendungen mit EUR 10,6 Mio. bzw. ca. 23 % als ein wesentlicher Aufwandsfaktor dar.

Die Gesamtleistung sowie das Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) stellen als Maßgrößen für die Geschäftsentwicklung die zentralen Steuerungsgrößen der FMSH dar.

IST 2023 IST 2022 Abweichung
TEUR TEUR TEUR
Gesamtleistung * 46.932 46.483 448
EBIT 403 578 -175
IST 2023 Prognose 2023 Abweichung
TEUR TEUR TEUR
Gesamtleistung * 46.931 50.000 -3.069
EBIT 403 450 -47

* Gesamtleistung: Umsatzerlöse zuzüglich/abzüglich Bestandsveränderungen

Somit konnte die Gesamtleistung leicht verbessert und das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr nicht verbessert werden.

Die Arbeitnehmerfluktuation ist insgesamt auf einem mittelmäßigen Niveau, tendiert allerdings im Geschäftsbereich "Investive Maßnahmen" bei Projektleitern höher. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl von 188 Mitarbeitern (Vorjahr: 190 Mitarbeiter) ist gestiegen. Es konnten vakante Stellen besetzt und die im Vorjahr begonnene Neuausrichtung weiter umgesetzt werden.

Weiterhin sind Positionen, die von UKSH Beigestellten übernommen worden waren, bei Austritt durch Mitarbeiter der FMSH ersetzt worden, wenn die erforderliche Qualifikation durch den Stamm der UKSH-Nachrücker nicht gedeckt werden konnte.

Die Neueinstellungen richteten sich nach dem Bedarf der fachlichen Qualifikation und konnten damit die Teams signifikant aufwerten.

Schulungen, die für die Sicherheit der Mitarbeiter und die Verbesserung der benötigten Qualifikation erforderlich waren, wurden teilweise inhouse oder auch durch Schulungsanbieter abgedeckt. Die Summe der Schulungskosten betrug TEUR 125 (Vorjahr TEUR 73).

Mitarbeiter zum Jahresende

Gewerbliche Mitarbeitende Angestellte Gesamt
2023 145 64 209
2022 112 80 192

2.3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

2.3.1. Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr von EUR 36,3 Mio. auf EUR 37,0 Mio. gestiegen. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt EUR 1,6 Mio. Das entspricht einer Anlagenintensität von 4,4 % (Vorjahr: 5,7 %).

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind gegenüber dem Vorjahr von TEUR 950 auf TEUR 1.023 angestiegen.

Der Wert der nicht abgerechneten Bauten beträgt TEUR 1.911 (Vorjahr TEUR 2.002). Die hierfür erhaltenen Anzahlungen betragen TEUR 1.230 (Vorjahr TEUR 1.230) und wurden von den Vorräten in voller Höhe abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit EUR 27.7 Mio. um EUR 4,2 Mio. angestiegen. Die FMSH hat in Absprache mit dem Technical Advisor von Drees&Sommer im Jahr 2021 wesentliche Ersatzinvestitionen als vorgezogene Maßnahmen durchgeführt und entsprechend beim IP angezeigt. Diese Maßnahmen werden dem IP gestundet, da die Fälligkeit der Zahlung in der Zukunft liegt. Die Zahlung des IP erfolgt zu dem Zeitpunkt, zu dem die Investition ursprünglich geplant wurde.

Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Betrag beträgt zum 31. Dezember 2023 EUR 4,3 Mio. Aufgrund des qualifizierten Rangrücktritts der Gesellschafter besteht keine Überschuldung im insolvenzrechtlichen Sinne. Gesellschafter sind zu gleichen Teilen die VAMED Technical Service Deutschland GmbH, Berlin, und die ZECH Facility Management GmbH, Stuttgart.

Die Rückstellungen sind gegenüber dem Vorjahr um EUR 0,7 Mio. gestiegen.

Die Verbindlichkeiten sind gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert Im Zuge der Verhandlungen zur 6. Änderungsvereinbarung wurde vom UKSH eine Vorauszahlung für zukünftig zu erbringende TZF-Leistungen in Höhe von 23.337.525,00 € an den IP gezahlt und der IP hat diese Vorauszahlung, da es sich um eine Betriebsleistung handelt, an die FMSH durchgestellt.

2.3.2. Finanzlage

Kapitalflussrechnung 2023 2022
T€ T€
Jahresergebnis 292 171
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 597 682
Cashflow 889 853
Zunahme (-)/Abnahme der Vorräte 18 -794
Zunahme (-)/Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -4.372 -3.201
Zunahme (-)/Abnahme der sonstigen Vermögensgegenstände und Rechnungsabgrenzungsposten 111 -223
Zunahme/Abnahme (-) der sonstigen Rückstellungen 695 -1.225
Zunahme/Abnahme (-) der erhaltenen Anzahlungen 1.222 245
Zunahme/Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 143 -2.862
Zunahme/Abnahme (-) der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen -791 1.008
Zunahme/Abnahme (-) der sonstigen Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten -553 1.386
Mittelzu-/-abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit -3.527 -5.666
Einzahlungen aus Anlagenabgängen 0 0
Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens -155 -321
Mittelzuflüsse/(-abflüsse) aus der Investitionstätigkeit -155 -321
Veränderung des Finanzmittelbestands -2.795 -5.134
Finanzmittelfonds (Anfangsbestand) 4.430 9.564
Finanzmittelfonds (Endbestand) 1.635 4.430

Der Finanzmittelfonds setzt sich wie folgt zusammen:

31.12. 2023 31.12. 2022
T€ T€
Flüssige Mittel 1.635 4.430
Saldo Finanzmittelfonds 1.635 4.430

2.3.3. Ertragslage

Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres von EUR 47,0 Mio. (Vorjahr EUR 45,7 Mio.) sind gegenüber dem Vorjahr um ca. 2,9 % gestiegen.

Die Materialeinsatzquote ist auf 58,4 % (Vorjahr: 57,6 %) geringfügig gestiegen.

Aufgrund der vorgenannten Effekte erzielte die Gesellschaft insgesamt einen Jahresüberschuss von TEUR 292 (Vorjahr: Jahresüberschuss TEUR 171).

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Risikomanagement

Die Facility Management Schleswig-Holstein GmbH hat mit dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein lediglich einen Auftraggeber und ist somit von diesem essenziell abhängig.

Aufgrund der vorgenommenen angemessenen Risikovorsorge für das laufende Geschäftsjahr sind gravierende negative Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht zu erwarten. Wir haben auf die besonderen Herausforderungen des Marktes durch die Installierung eines integrierten Risikocontrollings reagiert.

Die frühzeitige Risikoerkennung und der Umgang mit Risiken sind als kontinuierlicher Verbesserungsprozess implementiert.

Monatliche Analysen der Arbeitsabläufe und Prognosen ermöglichen es der Geschäftsführung, rechtzeitig auf eventuelle Fehlentwicklungen und Risiken reagieren zu können.

Ein zertifiziertes Qualitätsmanagement und regelmäßige Projektaudits sichern die Qualität der Betriebsprojekte. Zur Absicherung gegen Preiserhöhungen, schließen wir in unseren Verträgen Wertsicherungsklauseln ab, soweit dies im momentanen Markt möglich ist, oder vereinbaren mit unseren Auftraggebern Preisgleitklauseln. Daneben sichern wir uns durch das konsequente Einfordern von Nachunternehmerbürgschaften bei technischen Dienstleistungen und Vereinbarung von Service-Level-Agreements mit den Nachunternehmern ab.

Insgesamt lässt unser Risikomanagement-System zu diesem Zeitpunkt keine, über den normalen Geschäftsverlauf hinausgehenden, Risiken erkennen. Ebenso entwickeln sich die Ergebnisse unserer Betriebsprojekte nunmehr planmäßig.

Das Risikomanagement der Facility Management Schleswig-Holstein GmbH konzentriert sich auf die Umsetzung und Vertiefung eines Maßnahmenkatalogs mit folgenden Themen:

Entwicklung und Implementierung eines 0-Fehler-Prinzips;

Verbesserung der Liquidität.

Arbeitssicherheit

Die Facility Management Schleswig-Holstein GmbH richtet ihr Hauptaugenmerk auf die Vermeidung von Unfällen und den Gesundheitsschutz zum Wohle unserer Mitarbeiter. Durch die systematische Auswertung von Unfällen können mögliche Gefahren frühzeitig erkannt und rechtzeitig Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Um einheitliche Standards zu gewährleisten, schulen wir unsere Mitarbeiter auch in diesem Bereich regelmäßig.

Personalrisiken

Personalrisiken, die sich aus Nachwuchsmangel, hoher Fluktuation, fehlender Qualifikation, geringer Motivation oder Überalterung der Belegschaft ergeben können, verfolgen wir mit besonderer Aufmerksamkeit und begegnen ihnen aktiv. Unsere Personalentwicklung sorgt dafür, dass wir hoch qualifizierte Mitarbeiter gewinnen und langfristig an das Unternehmen binden. Dazu unterhalten wir enge Kontakte zu ausgesuchten Hochschulen und bieten Praktika für deren Absolventen an. Den Mitarbeitern stehen umfangreiche Angebote zur Qualifizierung und Weiterbildung zur Verfügung. In systematischen Gesprächen werden individuelle Perspektiven besprochen. Unsere vorausschauende Personalentwicklung trägt dazu bei, dass trotz eines anhaltend wachsenden Servicegeschäfts aus dem Personalsektor keine spezifischen Risiken erkennbar sind.

IT-Risiken

Um unberechtigte Zugriffe und Datenverluste zu verhindern und die ständige Verfügbarkeit unserer Systeme zu garantieren, schützen wir unsere Informationstechnik durch zahlreiche technische Maßnahmen. Unsere IT-Strukturen sind weitgehend standardisiert. Bei den Programmen setzen wir die Produkte der führenden Hersteller wie SAP und Microsoft ein.

Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Mit einer Bruttowertschöpfung von ca. EUR 152 Mrd. und mehr als fünf Millionen Beschäftigten im Jahr 2022 kann die Branche als eine Schlüsselbranche und Stütze der deutschen Wirtschaft bezeichnet werden. Der globale Facility Management Markt wird voraussichtlich im Prognosezeitraum 2023 bis 2030 im Durchschnitt um mehr als 5,4 % wachsen.

Ausblick

Durch die Indexierung im Jahr 2023 sowie Leistungsänderungen und außervertragliche Leistungen, insbesondere durch TZF-Projekte, wird von einer Gesamtleistung im Jahr 2024 über dem prognostizierten Vorjahresniveau ausgegangen.

Prognose 2024 Prognose 2023 Ist 2023 Ist 2022
TEUR TEUR TEUR TEUR
Gesamtleistung 55.000 50.000 46.931 46.483
EBIT 600 450 403 578

Für 2024 erwarten wir wieder ein positives Ergebnis. Die Gesamtleistung 2024 wird ca. EUR 55 Mio. betragen.

 

Kiel, den 24. Mai 2024

Facility Management Schleswig-Holstein GmbH

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 270.160,46 538.432,66
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.082.910,90 1.251.656,89
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 269.389,20 275.062,52
1.622.460,56 2.065.152,07
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-,Hilfs- und Betriebstoffe 1.022.947,88 950.439,46
2. Unfertige Leistungen 1.911.347,00 2.001.590,00
3. Erhaltene Anzahlungen -1.230.000,00 -1.230.000,00
1.704.294,88 1.722.029,46
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 27.577.017,94 23.204.814,61
2. Sonstige Vermögensgegenstände 92.082,30 240.337,73
27.669.100,24 23.445.152,34
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.634.739,95 4.429.606,99
31.008.135,07 29.596.788,79
C. Rechnungsabgrenzungsposten 43.273,42 5.592,85
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 4.307.045,62 4.598.780,61
36.980.914,67 36.266.314,32

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Verlustvortrag -4.623.780,61 -4.794.991,43
III. Jahresüberschuss 291.734,99 171.210,82
IV. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 4.307.045,62 4.598.780,61
0,00 0,00
B. Rückstellungen
1. Sonstige Rückstellungen 3.522.020,00 2.827.021,00
3.522.020,00 2.827.021,00
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen 23.337.525,00 22.116.000,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.570.242,24 2.427.721,58
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 5.888.455,15 6.679.812,39
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.662.672,28 2.215.759,35
33.458.894,67 33.439.293,32
36.980.914,67 36.266.314,32

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
1. Umsatzerlöse 47.021.882,09 45.711.364,27
2. Verminderung/Erhöhung des Bestandes an unfertigen Erzeugnissen -90.243,00 771.590,00
3. Sonstige betriebliche Erträge 456.231,96 83.256,70
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.007.452,01 1.946.724,12
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 25.400.566,78 24.803.136,97
27.408.018,79 26.749.861,09
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 8.868.461,08 7.653.409,86
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 1.738.276,31 1.513.789,19
10.606.737,39 9.167.199,05
6. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 597.319,52 681.501,30
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 1.015.506,63 0,00
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 7.359.007,37 9.439.489,57
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 153.000,94 17,28
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 259.034,70 377.610,00
(davon aus der Abzinsung von Forderungen: € 221.525,00; VJ: € 339.000,00)
(davon an verbundene Unternehmen: € 37.509,70; VJ: € 38.610,00)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.298,40 25.276,00
11. Ergebnis nach Steuern 296.545,99 175.843,24
12. Sonstige Steuern 4.811,00 4.632,42
13. Jahresüberschuss 291.734,99 171.210,82

Anhang zum Abschluss auf den 31.12.2023

Allgemeine Hinweise

Der Abschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes erstellt.

Die Facility Management Schleswig-Holstein GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 1 HGB. Als mittelgroße Kapitalgesellschaft nehmen wir größenabhängige Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch.

Die Gesellschaft ist unter der Firma Facility Management Schleswig-Holstein GmbH mit Sitz in Kiel im Handelsregister des Amtsgerichts Kiel unter der Nummer HR B 16112 eingetragen. Die Facility Management Schleswig-Holstein GmbH führt Leistungen des technischen, kaufmännischen und allgemeinen Facility Managements der an beiden Standorten zu errichtenden Neubauten als auch für die Bestandsbauten des Universitätsklinikums des Landes Schleswig-Holstein der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und der Universität zu Lübeck durch.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die entgeltlich erworbenen Immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden mit den Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer angesetzt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben und als Abgang behandelt. Den planmäßigen Abschreibungen liegen im Wesentlichen folgende Nutzungsdauern zugrunde:

Anlagevermögen Nutzungsdauer
Software 3 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen 5 - 10 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 13 Jahre

Der Wertansatz der Vorräte entspricht dem strengen Niederstwertprinzip. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden auf Basis fortgeschriebener durchschnittlicher Anschaffungskosten oder mit den niedrigeren Tagespreisen bewertet.

Die unfertigen Leistungen sind zu Herstellungskosten oder niedrigeren Vertragspreisen bilanziert. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. Des Weiteren werden angemessene Teile der Verwaltungskosten sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs und für die betriebliche Altersversorgung in die Herstellungskosten einbezogen, soweit sie auf den Zeitraum der Herstellung entfallen. Finanzierungskosten für den Zeitraum der Herstellung und Kosten für freiwillige soziale Leistungen werden nicht einbezogen. Die aus der weiteren Auftragsabwicklung drohenden Verluste werden aktivisch abgesetzt.

Erhaltene Anzahlungen werden zu Nennwerten angesetzt und, soweit möglich, offen von der Gesamtsumme der Vorräte abgesetzt.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Auf Folgejahre gestundete Forderungen sind zum Barwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Die Flüssigen Mittel werden zu Nennwerten bilanziert.

Als Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Das Eigenkapital wird zum Nennbetrag ausgewiesen.

Die Sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungstags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken, drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften und ungewissen Verpflichtungen.

Die Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen passiviert.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Bilanzerläuterungen

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagenspiegel.

Die Vorräte beinhalten Ersatzteile und Reparaturmaterial, die im Jahr 2018 begonnenen noch nicht abgerechneten Leistungen der baulichen Umsetzung der "Technischen Zustand Feststellungen" für die Bestandsbauten des Universitätsklinikums des Landes Schleswig-Holstein der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel sowie noch nicht abgerechnete Leistungen aus Leistungsänderungsanträgen des UKSH.

In den Forderungen werden die Leistungserbringungen gemäß Nachunternehmer-Vertrag an die Immobilienpartner UKSH (IP) GmbH sowie erbrachte außervertragliche Leistungen gegenüber dem UKSH ausgewiesen.

Die Restlaufzeiten der Forderungen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023
Restlaufzeit
gesamt bis 1 Jahr über 1 Jahr davon über 5 Jahre
T-EUR T-EUR T-EUR T-EUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 27.577 16.952 10.625 0
Sonstige Vermögensgegenstände 92 92 0 0
Gesamt 27.669 17.044 10.625 0
31.12.2022
Restlaufzeit
gesamt bis 1 Jahr über 1 Jahr davon über 5 Jahre
T-EUR T-EUR T-EUR T-EUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 23.205 10.175 13.030 6.580
Sonstige Vermögensgegenstände 240 240 0 0
Gesamt 23.445 10.415 13.030 6.580

Am Bilanzstichtag vorhandene Flüssige Mittel in Höhe von TEUR 1.635 setzen sich aus Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten zusammen.

Das ausgewiesene Gezeichnete Kapital wird zu gleichen Teilen von der VAMED Management und Service GmbH, Berlin, und der ZECH Facility Management GmbH, Stuttgart, vormals: BAM Immobilien-Dienstleistungen GmbH, Stuttgart, gehalten und ist voll eingezahlt. Die Kapitaleinlage vor Berücksichtigung von Ergebnisanteilen beträgt EUR 25.000,00. Die Gesellschaft ist mit EUR 4.307.045,62 bilanziell überschuldet. Aufgrund der Rangrücktrittsvereinbarungen vom 22. und 30. Dezember 2021 zwischen FMSH und den beiden Gesellschaftern besteht keine Überschuldung im insolvenzrechtlichen Sinne.

Die Sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen fehlende Eingangsrechnungen (TEUR 2.223), Malus-Rückstellungen (TEUR 1.000) sowie Personalrückstellungen (TEUR 252).

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

Verbindlichkeiten 31.12.2023
Restlaufzeit
gesamt bis 1 Jahr über 1 Jahr davon über 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 24.568 4.343 20.224 0
Verrechnung mit Vorräten -1.230 -1.230 0 0
23.338 3.113 20.224 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.570 2.570 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 5.888 5.888 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten
- aus Steuern 1.576 469 1.106 0
- im Rahmen der sozialen Sicherheit 0 0 0 0
- sonstige 87 87 0 0
Gesamt 33:459 12.128 21.331 0
Verbindlichkeiten 31.12.2022
Restlaufzeit
gesamt bis 1 Jahr über 1 Jahr davon über 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 23:346 4.766 18.580 1.692
Verrechnung mit Vorräten -1.230 -1.230 0 0
22.116 3.536 18.580 1.692
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.428 2.428 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 6.680 6.680 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten
- aus Steuern 2.164 651 1.512 429
- im Rahmen der sozialen Sicherheit 0 0 0 0
- sonstige 52 52 0 0
Gesamt 33:439 13.347 20.092 2.121

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, enthalten ausschließlich Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Die Verbindlichkeiten bestehen zu T€ 5.888 aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die gesamten sonstigen finanziellen Verpflichtungen gegenüber fremden Dritten, denen Nominalwerte zugrunde liegen, teilen sich wie folgt auf:

2024 2025 2026
TEUR TEUR TEUR
Leasingverpflichtungen 131 118 38
Mietverpflichtungen 872 476 476
1.003 593 514
2027 2028 2029 und länger
TEUR TEUR TEUR
Leasingverpflichtungen 0 0 0
Mietverpflichtungen 476 476 7.493
476 476 7.493

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse setzen sich im Wesentlichen aus Gebäude- und Facilitymanagement für fremde Gebäude zusammen. Darin enthalten sind periodenfremde Erlöse in Höhe von TEUR 907 für Nachberechnungen aus Vorjahren.

Sonstige betriebliche Erträge

Sonstige betriebliche Erträge setzen sich vorwiegend aus Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen zusammen.

Abschreibungen

In den Abschreibungen sind Abschreibungen auf Forderungen in Höhe von TEUR 1.015 gegenüber der ARGE enthalten. Aufgrund einer abschließenden Vereinbarung sind diese Forderungen uneinbringlich.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Sonstige betriebliche Aufwendungen erfassen die nach den Gliederungsvorschriften nicht gesondert auszuweisenden Posten wie sachliche Gemeinkosten, Verwaltungssachkosten, Sachversicherungsprämien, Honorare und Gebühren.

Das Honorar des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB beträgt TEUR 30 und bezieht sich vollständig auf Leistungen für die Abschlussprüfung.

Finanzergebnis

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge umfassen vorwiegend Erträge aus der Rücknahme von Abzinsungen in Höhe von TEUR 139 (Vorjahr TEUR 0).

Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Abzinsungen in Höhe von TEUR 222 (Vorjahr TEUR 339).

Sonstige Angaben

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

2023 2022
Angestellte 57 79
Gewerbliche Mitarbeiter 131 111
188 190

Mitglieder der Geschäftsführung sind:

Dipl. Ing. FH Dipl. Wirtsch.-Ing FH Stefan Dombrowski, Würselen (Technische Geschäftsführung)

Dipl.-Volkswirt Henrik Harms, Kiel (Kaufmännische Geschäftsführung)

Die Geschäftsführer haben im Berichtszeitraum 2023 keine Bezüge von der Gesellschaft erhalten.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Der Abschluss der Facility Management Schleswig-Holstein GmbH zum 31. Dezember 2023 schließt ab mit einem Überschuss von EUR 291.734,99

Zusammen mit dem Verlustvortrag von EUR 4.623.780,61 ergibt sich ein Bilanzverlust von EUR 4.332.045,62. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzverlust von EUR 4.332.045,62 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Kiel, den 24. Mai 2024

Facility Management Schleswig-Holstein GmbH

Stefan Dombrowski

Henrik Harms

Entwicklung des Anlagevermögens vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

Anschaffungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 4.889.893,81 807,00 0,00 4.890.700,81
4.889.893,81 807,00 0,00 4.890.700,81
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 2.021.421,75 35.844,00 0,00 2.057.265,75
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.141.269,45 117.977,01 723,28 1.258.523,18
3.162.691,20 153.821,01 723,28 3.315.788,93
8.052.585,01 154.628,01 723,28 8.206.489,74
Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 4.351.461,15 269.079,20 0,00 4.620.540,35
4.351.461,15 269.079,20 0,00 4.620.540,35
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 769.764,86 204.589,99 0,00 974.354,85
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 866.206,93 123.650,33 723,28 989.133,98
1.635.971,79 328.240,32 723,28 1.963.488,83
5.987.432,94 597.319,52 723,28 6.584.029,18
Buchwert 31.12.2023 Buchwert 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 270.160,46 538.432,66
270.160,46 538.432,66
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.082.910,90 1.251.656,89
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 269.389,20 275.062,52
1.352.300,10 1.526.719,41
1.622.460,56 2.065.152,07

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Facility Management Schleswig-Holstein GmbH, Kiel

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Facility Management Schleswig-Holstein GmbH, Kiel, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Facility Management Schleswig-Holstein GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Kiel, den 24. Mai 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Andreas Focke, Wirtschaftsprüfer

ppa. Frank Uwe Anders, Wirtschaftsprüfer

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