MOBY Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Henning Scholz seit 29.4.2026 | Geschäftsführer |
Michael Janecek seit 13.11.2025 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Facility Management Schleswig-Holstein GmbHKielJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Inhaltsverzeichnis Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 1. Bilanz zum 31. Dezember 2023 2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023.... 3. Anhang für das Geschäftsjahr 2023 Entwicklung des Anlagevermögens vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS Lagebericht 20231. Grundlagen der Facility Management Schleswig-Holstein GmbH Die Facility Management Schleswig-Holstein GmbH hat ihren Hauptsitz in Kiel sowie einen Standort in Lübeck. Die Facility Management Schleswig-Holstein GmbH führt Leistungen des technischen, kaufmännischen und allgemeinen Facility Management der an beiden Standorten errichteten Neubauten als auch für die Bestandsbauten des Universitätsklinikum des Landes Schleswig-Holstein der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und der Universität zu Lübeck durch. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Rahmenbedingungen Für die Übernahme der vertraglichen Verpflichtungen, Zielsetzungen, Risikoverteilungen, Gefahrtragung, Abgrenzung von Verantwortungsbereichen, Rechte und Pflichten, Zuweisung von Kenntnissen, der Vertragserfüllung zugrunde legende Zustände, Übernahme bestehender Verpflichtungen oder sonstige Vertragskonditionen gilt das Backto-Back-Prinzip. Danach werden für den "Gesamtkomplex Betrieb" sämtliche vertraglichen Regelungen und übernommene Risiken, Verpflichtungen, Haftungen, Zuweisungen von Kenntnissen, der Vertragserfüllung zugrunde zu legenden Zustände, Übernahme bestehender Verpflichtungen, Nebenpflichten oder sonstige Vertragskonditionen aus dem Vertragsverhältnis und späteren Nachträgen zwischen dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein und unserem direkten Auftraggeber, der Immobilienpartner UKSH GmbH, lückenlos auf uns durchgestellt. Die vertraglichen Beziehungen zwischen der Immobilienpartner UKSH GmbH und uns sind stets so zu verstehen und anzuwenden, dass aus dem "Gesamtkomplex Betrieb" kein Leistungs- oder Haftungsrisiko bei der Immobilienpartner UKSH GmbH verbleibt. Wir tragen gegenüber der Immobilienpartner UKSH GmbH mithin alle Risiken, die die Immobilienpartner UKSH GmbH im Verhältnis zum Universitätsklinikum Schleswig-Holstein zu tragen hat. 2.2. Geschäftsverlauf Die FMSH konnte den Regelbetrieb der gesamten Betriebsführung sicherstellen und alle gemäß ÖPP-Vertrag geschuldeten Leistungen gegenüber dem UKSH erbringen. Die vertraglich bis 2044 festgelegten Betriebsentgelte wurden planmäßig mit durchschnittlich 3,9 % indexiert und abgerechnet. Die monatlichen Malusse liegen über dem Vorjahr. Im Bereich Investive Maßnahmen und Technische Zustand Feststellung (TZF) wurden alle vertraglich geschuldeten Maßnahmen und Projekte planmäßig umgesetzt oder Leistungsänderungsanträge gestellt. Für das bestehende Obligo der laufenden Projekte zum Jahresende wurden entsprechende Rückstellungen gebildet. Für die Facility Management Schleswig-Holstein GmbH bedeutet das, dass eine Gesamtleistung von 46,9 Mio. EUR erreicht wurde. Die Aufwendungen entfallen mit EUR 27,4 Mio., das sind ca. 58 % der Gesamtleistung, auf den Materialaufwand. Daneben stellen sich die Personalaufwendungen mit EUR 10,6 Mio. bzw. ca. 23 % als ein wesentlicher Aufwandsfaktor dar. Die Gesamtleistung sowie das Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) stellen als Maßgrößen für die Geschäftsentwicklung die zentralen Steuerungsgrößen der FMSH dar.
* Gesamtleistung: Umsatzerlöse
zuzüglich/abzüglich Bestandsveränderungen
Somit konnte die Gesamtleistung leicht verbessert und das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr nicht verbessert werden. Die Arbeitnehmerfluktuation ist insgesamt auf einem mittelmäßigen Niveau, tendiert allerdings im Geschäftsbereich "Investive Maßnahmen" bei Projektleitern höher. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl von 188 Mitarbeitern (Vorjahr: 190 Mitarbeiter) ist gestiegen. Es konnten vakante Stellen besetzt und die im Vorjahr begonnene Neuausrichtung weiter umgesetzt werden. Weiterhin sind Positionen, die von UKSH Beigestellten übernommen worden waren, bei Austritt durch Mitarbeiter der FMSH ersetzt worden, wenn die erforderliche Qualifikation durch den Stamm der UKSH-Nachrücker nicht gedeckt werden konnte. Die Neueinstellungen richteten sich nach dem Bedarf der fachlichen Qualifikation und konnten damit die Teams signifikant aufwerten. Schulungen, die für die Sicherheit der Mitarbeiter und die Verbesserung der benötigten Qualifikation erforderlich waren, wurden teilweise inhouse oder auch durch Schulungsanbieter abgedeckt. Die Summe der Schulungskosten betrug TEUR 125 (Vorjahr TEUR 73). Mitarbeiter zum Jahresende
2.3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2.3.1. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr von EUR 36,3 Mio. auf EUR 37,0 Mio. gestiegen. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt EUR 1,6 Mio. Das entspricht einer Anlagenintensität von 4,4 % (Vorjahr: 5,7 %). Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind gegenüber dem Vorjahr von TEUR 950 auf TEUR 1.023 angestiegen. Der Wert der nicht abgerechneten Bauten beträgt TEUR 1.911 (Vorjahr TEUR 2.002). Die hierfür erhaltenen Anzahlungen betragen TEUR 1.230 (Vorjahr TEUR 1.230) und wurden von den Vorräten in voller Höhe abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit EUR 27.7 Mio. um EUR 4,2 Mio. angestiegen. Die FMSH hat in Absprache mit dem Technical Advisor von Drees&Sommer im Jahr 2021 wesentliche Ersatzinvestitionen als vorgezogene Maßnahmen durchgeführt und entsprechend beim IP angezeigt. Diese Maßnahmen werden dem IP gestundet, da die Fälligkeit der Zahlung in der Zukunft liegt. Die Zahlung des IP erfolgt zu dem Zeitpunkt, zu dem die Investition ursprünglich geplant wurde. Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Betrag beträgt zum 31. Dezember 2023 EUR 4,3 Mio. Aufgrund des qualifizierten Rangrücktritts der Gesellschafter besteht keine Überschuldung im insolvenzrechtlichen Sinne. Gesellschafter sind zu gleichen Teilen die VAMED Technical Service Deutschland GmbH, Berlin, und die ZECH Facility Management GmbH, Stuttgart. Die Rückstellungen sind gegenüber dem Vorjahr um EUR 0,7 Mio. gestiegen. Die Verbindlichkeiten sind gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert Im Zuge der Verhandlungen zur 6. Änderungsvereinbarung wurde vom UKSH eine Vorauszahlung für zukünftig zu erbringende TZF-Leistungen in Höhe von 23.337.525,00 € an den IP gezahlt und der IP hat diese Vorauszahlung, da es sich um eine Betriebsleistung handelt, an die FMSH durchgestellt. 2.3.2. Finanzlage
Der Finanzmittelfonds setzt sich wie folgt zusammen:
2.3.3. Ertragslage Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres von EUR 47,0 Mio. (Vorjahr EUR 45,7 Mio.) sind gegenüber dem Vorjahr um ca. 2,9 % gestiegen. Die Materialeinsatzquote ist auf 58,4 % (Vorjahr: 57,6 %) geringfügig gestiegen. Aufgrund der vorgenannten Effekte erzielte die Gesellschaft insgesamt einen Jahresüberschuss von TEUR 292 (Vorjahr: Jahresüberschuss TEUR 171). 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Risikomanagement Die Facility Management Schleswig-Holstein GmbH hat mit dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein lediglich einen Auftraggeber und ist somit von diesem essenziell abhängig. Aufgrund der vorgenommenen angemessenen Risikovorsorge für das laufende Geschäftsjahr sind gravierende negative Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht zu erwarten. Wir haben auf die besonderen Herausforderungen des Marktes durch die Installierung eines integrierten Risikocontrollings reagiert. Die frühzeitige Risikoerkennung und der Umgang mit Risiken sind als kontinuierlicher Verbesserungsprozess implementiert. Monatliche Analysen der Arbeitsabläufe und Prognosen ermöglichen es der Geschäftsführung, rechtzeitig auf eventuelle Fehlentwicklungen und Risiken reagieren zu können. Ein zertifiziertes Qualitätsmanagement und regelmäßige Projektaudits sichern die Qualität der Betriebsprojekte. Zur Absicherung gegen Preiserhöhungen, schließen wir in unseren Verträgen Wertsicherungsklauseln ab, soweit dies im momentanen Markt möglich ist, oder vereinbaren mit unseren Auftraggebern Preisgleitklauseln. Daneben sichern wir uns durch das konsequente Einfordern von Nachunternehmerbürgschaften bei technischen Dienstleistungen und Vereinbarung von Service-Level-Agreements mit den Nachunternehmern ab. Insgesamt lässt unser Risikomanagement-System zu diesem Zeitpunkt keine, über den normalen Geschäftsverlauf hinausgehenden, Risiken erkennen. Ebenso entwickeln sich die Ergebnisse unserer Betriebsprojekte nunmehr planmäßig. Das Risikomanagement der Facility Management Schleswig-Holstein GmbH konzentriert sich auf die Umsetzung und Vertiefung eines Maßnahmenkatalogs mit folgenden Themen:
Arbeitssicherheit Die Facility Management Schleswig-Holstein GmbH richtet ihr Hauptaugenmerk auf die Vermeidung von Unfällen und den Gesundheitsschutz zum Wohle unserer Mitarbeiter. Durch die systematische Auswertung von Unfällen können mögliche Gefahren frühzeitig erkannt und rechtzeitig Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Um einheitliche Standards zu gewährleisten, schulen wir unsere Mitarbeiter auch in diesem Bereich regelmäßig. Personalrisiken Personalrisiken, die sich aus Nachwuchsmangel, hoher Fluktuation, fehlender Qualifikation, geringer Motivation oder Überalterung der Belegschaft ergeben können, verfolgen wir mit besonderer Aufmerksamkeit und begegnen ihnen aktiv. Unsere Personalentwicklung sorgt dafür, dass wir hoch qualifizierte Mitarbeiter gewinnen und langfristig an das Unternehmen binden. Dazu unterhalten wir enge Kontakte zu ausgesuchten Hochschulen und bieten Praktika für deren Absolventen an. Den Mitarbeitern stehen umfangreiche Angebote zur Qualifizierung und Weiterbildung zur Verfügung. In systematischen Gesprächen werden individuelle Perspektiven besprochen. Unsere vorausschauende Personalentwicklung trägt dazu bei, dass trotz eines anhaltend wachsenden Servicegeschäfts aus dem Personalsektor keine spezifischen Risiken erkennbar sind. IT-Risiken Um unberechtigte Zugriffe und Datenverluste zu verhindern und die ständige Verfügbarkeit unserer Systeme zu garantieren, schützen wir unsere Informationstechnik durch zahlreiche technische Maßnahmen. Unsere IT-Strukturen sind weitgehend standardisiert. Bei den Programmen setzen wir die Produkte der führenden Hersteller wie SAP und Microsoft ein. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Mit einer Bruttowertschöpfung von ca. EUR 152 Mrd. und mehr als fünf Millionen Beschäftigten im Jahr 2022 kann die Branche als eine Schlüsselbranche und Stütze der deutschen Wirtschaft bezeichnet werden. Der globale Facility Management Markt wird voraussichtlich im Prognosezeitraum 2023 bis 2030 im Durchschnitt um mehr als 5,4 % wachsen. Ausblick Durch die Indexierung im Jahr 2023 sowie Leistungsänderungen und außervertragliche Leistungen, insbesondere durch TZF-Projekte, wird von einer Gesamtleistung im Jahr 2024 über dem prognostizierten Vorjahresniveau ausgegangen.
Für 2024 erwarten wir wieder ein positives Ergebnis. Die Gesamtleistung 2024 wird ca. EUR 55 Mio. betragen.
Kiel, den 24. Mai 2024 Facility Management Schleswig-Holstein GmbH Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang zum Abschluss auf den 31.12.2023Allgemeine Hinweise Der Abschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes erstellt. Die Facility Management Schleswig-Holstein GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 1 HGB. Als mittelgroße Kapitalgesellschaft nehmen wir größenabhängige Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch. Die Gesellschaft ist unter der Firma Facility Management Schleswig-Holstein GmbH mit Sitz in Kiel im Handelsregister des Amtsgerichts Kiel unter der Nummer HR B 16112 eingetragen. Die Facility Management Schleswig-Holstein GmbH führt Leistungen des technischen, kaufmännischen und allgemeinen Facility Managements der an beiden Standorten zu errichtenden Neubauten als auch für die Bestandsbauten des Universitätsklinikums des Landes Schleswig-Holstein der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und der Universität zu Lübeck durch. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die entgeltlich erworbenen Immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden mit den Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben und als Abgang behandelt. Den planmäßigen Abschreibungen liegen im Wesentlichen folgende Nutzungsdauern zugrunde:
Der Wertansatz der Vorräte entspricht dem strengen Niederstwertprinzip. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden auf Basis fortgeschriebener durchschnittlicher Anschaffungskosten oder mit den niedrigeren Tagespreisen bewertet. Die unfertigen Leistungen sind zu Herstellungskosten oder niedrigeren Vertragspreisen bilanziert. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. Des Weiteren werden angemessene Teile der Verwaltungskosten sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs und für die betriebliche Altersversorgung in die Herstellungskosten einbezogen, soweit sie auf den Zeitraum der Herstellung entfallen. Finanzierungskosten für den Zeitraum der Herstellung und Kosten für freiwillige soziale Leistungen werden nicht einbezogen. Die aus der weiteren Auftragsabwicklung drohenden Verluste werden aktivisch abgesetzt. Erhaltene Anzahlungen werden zu Nennwerten angesetzt und, soweit möglich, offen von der Gesamtsumme der Vorräte abgesetzt. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Auf Folgejahre gestundete Forderungen sind zum Barwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die Flüssigen Mittel werden zu Nennwerten bilanziert. Als Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Das Eigenkapital wird zum Nennbetrag ausgewiesen. Die Sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungstags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken, drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften und ungewissen Verpflichtungen. Die Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen passiviert. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Bilanzerläuterungen Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagenspiegel. Die Vorräte beinhalten Ersatzteile und Reparaturmaterial, die im Jahr 2018 begonnenen noch nicht abgerechneten Leistungen der baulichen Umsetzung der "Technischen Zustand Feststellungen" für die Bestandsbauten des Universitätsklinikums des Landes Schleswig-Holstein der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel sowie noch nicht abgerechnete Leistungen aus Leistungsänderungsanträgen des UKSH. In den Forderungen werden die Leistungserbringungen gemäß Nachunternehmer-Vertrag an die Immobilienpartner UKSH (IP) GmbH sowie erbrachte außervertragliche Leistungen gegenüber dem UKSH ausgewiesen. Die Restlaufzeiten der Forderungen setzen sich wie folgt zusammen:
Am Bilanzstichtag vorhandene Flüssige Mittel in Höhe von TEUR 1.635 setzen sich aus Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten zusammen. Das ausgewiesene Gezeichnete Kapital wird zu gleichen Teilen von der VAMED Management und Service GmbH, Berlin, und der ZECH Facility Management GmbH, Stuttgart, vormals: BAM Immobilien-Dienstleistungen GmbH, Stuttgart, gehalten und ist voll eingezahlt. Die Kapitaleinlage vor Berücksichtigung von Ergebnisanteilen beträgt EUR 25.000,00. Die Gesellschaft ist mit EUR 4.307.045,62 bilanziell überschuldet. Aufgrund der Rangrücktrittsvereinbarungen vom 22. und 30. Dezember 2021 zwischen FMSH und den beiden Gesellschaftern besteht keine Überschuldung im insolvenzrechtlichen Sinne. Die Sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen fehlende Eingangsrechnungen (TEUR 2.223), Malus-Rückstellungen (TEUR 1.000) sowie Personalrückstellungen (TEUR 252). Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, enthalten ausschließlich Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Die Verbindlichkeiten bestehen zu T€ 5.888 aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die gesamten sonstigen finanziellen Verpflichtungen gegenüber fremden Dritten, denen Nominalwerte zugrunde liegen, teilen sich wie folgt auf:
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse setzen sich im Wesentlichen aus Gebäude- und Facilitymanagement für fremde Gebäude zusammen. Darin enthalten sind periodenfremde Erlöse in Höhe von TEUR 907 für Nachberechnungen aus Vorjahren. Sonstige betriebliche Erträge Sonstige betriebliche Erträge setzen sich vorwiegend aus Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen zusammen. Abschreibungen In den Abschreibungen sind Abschreibungen auf Forderungen in Höhe von TEUR 1.015 gegenüber der ARGE enthalten. Aufgrund einer abschließenden Vereinbarung sind diese Forderungen uneinbringlich. Sonstige betriebliche Aufwendungen Sonstige betriebliche Aufwendungen erfassen die nach den Gliederungsvorschriften nicht gesondert auszuweisenden Posten wie sachliche Gemeinkosten, Verwaltungssachkosten, Sachversicherungsprämien, Honorare und Gebühren. Das Honorar des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB beträgt TEUR 30 und bezieht sich vollständig auf Leistungen für die Abschlussprüfung. Finanzergebnis Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge umfassen vorwiegend Erträge aus der Rücknahme von Abzinsungen in Höhe von TEUR 139 (Vorjahr TEUR 0). Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Abzinsungen in Höhe von TEUR 222 (Vorjahr TEUR 339). Sonstige Angaben Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt
Mitglieder der Geschäftsführung sind:
Die Geschäftsführer haben im Berichtszeitraum 2023 keine Bezüge von der Gesellschaft erhalten. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDer Abschluss der Facility Management Schleswig-Holstein GmbH zum 31. Dezember 2023 schließt ab mit einem Überschuss von EUR 291.734,99 Zusammen mit dem Verlustvortrag von EUR 4.623.780,61 ergibt sich ein Bilanzverlust von EUR 4.332.045,62. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzverlust von EUR 4.332.045,62 auf neue Rechnung vorzutragen.
Kiel, den 24. Mai 2024 Facility Management Schleswig-Holstein GmbH Stefan Dombrowski Henrik Harms Entwicklung des Anlagevermögens vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Facility Management Schleswig-Holstein GmbH, Kiel Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Facility Management Schleswig-Holstein GmbH, Kiel, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Facility Management Schleswig-Holstein GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kiel, den 24. Mai 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Dr. Andreas Focke, Wirtschaftsprüfer ppa. Frank Uwe Anders, Wirtschaftsprüfer |
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