Düker ProCo GmbH
Selbe AdresseBearbeitung und Veredlung von Kunststoffwaren
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sabine Steigerwald seit 3.4.2024 | Prokura |
Jürgen Lindemann seit 29.12.2021 | Prokura |
Lutz Werner seit 23.5.2019 | Prokura |
Michael Berninger seit 23.5.2019 | Prokura |
Marcus Karl seit 23.5.2019 | Prokura |
Oliver Jochen Kraxner seit 27.7.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 5.50% |
| Name | Anteil |
|---|---|
EWD Eisenwerke Verwaltungs GmbH | 94.50% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Düker GmbHKarlstadtJahresabschluss zum 31. Dezember 2023
|
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| - Maschinen und maschinelle Anlagen | T€ | 1.557 |
| - Modelle/Formkästen/Werkzeuge/Kokillen | T€ | 225 |
| - sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung | T€ | 313 |
| - Baumaßnahmen | T€ | 535 |
| - Sonstiges | T€ | 470 |
Die Liquidität der Gesellschaft ist als gesichert zu bezeichnen.
Gesamtbeurteilung
Die Düker GmbH konnte im Jahr 2023 ihre finanzielle Leistungsfähigkeit, trotz der Auswirkungen des Ukraine-Krieges, der erheblichen Kostendynamik hinsichtlich Energien sowie der vorgenommenen Restrukturierung positiv gestalten, normalisiert um die Einmaleffekte.
Die Gesellschaft hat auf die sich abkühlenden Märkte auf der Kosten- und Absatzseite angemessen reagiert und ist auch für zukünftiges Wachstum gut aufgestellt.
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist als geordnet und die Finanz- und Ertragslage, normalisiert um die außergewöhnlichen, einmaligen Restrukturierungsaufwendungen, als gut zu bezeichnen.
Schwerpunkte im operativen Management des Jahres 2023 lagen auf den Themenfeldern
| 1. |
Preiserhöhungen |
| 2. |
Anpassung der Produktionskapazitäten Restrukturierung |
| 3. |
Kostenmanagement |
| 4. |
Lieferkettenmanagement |
Zudem wurde die strategische Entwicklung und Transformation des Unternehmens aktiv vorangetrieben. Relevante Säulen hierbei waren insbesondere:
| 1. |
Investition für ein neues Emaillierwerk |
| 2. |
Anpassung der Produktionskapazitäten an die strategische Portfolio-Ausrichtung |
B.4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren
Die wesentlichen finanziellen Steuergrößen stellen Umsatz und Jahresergebnis dar. Trotz des infolge der schlechten gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen reduzierten Umsatzes liegt das um Restrukturierungskosten bereinigte, normalisierte operative Ergebnis mit 6,5 Mio € auf Vorjahresniveau.
Im Geschäftsjahr 2023 lag der Gesamtumsatz bei 77,8 Mio. €. Im Vergleich zum Vorjahr reduzierte sich dieser um -17 % und lag unterhalb des Budgetniveaus. Bedingt durch die außergewöhnlichen, einmaligen Restrukturierungsaufwendungen betrug das Jahresergebnis-0,5 Mio. €. Das budgetierte Ergebnis wurde unterschritten.
Qualitätsmanagementsystem, Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz sowie Energiemanagement
Das Düker Gesamtmanagementsystem wurde im Jahr 2023 erwartungsgemäß erfolgreich durch die DEKRA rezertifiziert.
Düker lässt sein Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001:2015 und sein Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutzmanagementsystem nach DIN EN ISO 14001:2015 zertifizieren.
Düker fühlt sich einem nachhaltigen Arbeiten und Wirtschaften verpflichtet. Das Umweltmanagementsystem ist nach DIN EN ISO 45001:2018 und das Energiemanagementsystem nach der DIN EN ISO 50001:2018 zertifiziert.
Im Bereich des Energiemanagements wird standortübergreifend mit einem datenbankbasierten Energiemonitoring für alle Energieträger gearbeitet. Dieses System befähigt die Organisation, u.a. minutengenau Energieverbräuche zu analysieren und geeignete Maßnahmen zur Energieeinsparung zu definieren.
Der Arbeits- und Gesundheitsschutz hat für Düker oberste Priorität. Im Fokus stehen vorbeugende Maßnahmen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz speziell zur Vermeidung von Unfällen.
C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht
C.1. Prognosebericht
Der Ausblick auf das Jahr 2024 wird aufgrund der fortwährenden militärischen Krisen in der Ukraine und dem Nahen Osten, der Unsicherheiten zu Energieversorgung und -preisen sowie der wirtschaftlichen Schwäche insbesondere in Deutschland erheblich erschwert. Dennoch wird für das Jahr 2024 im Euroraum ein Wachstum von 0,7% [6] prognostiziert. Für die deutsche Wirtschaft wird ein negatives Wachstum von 0,2% [7] angenommen.
Düker geht bei den Planungen davon aus, dass die Herausforderungen insbesondere auf der Absatzseite, teils aber auch auf der Kosten- und Zulieferseite liegen werden. Hier stehen die Themen Kostensteigerung und Lieferkettensicherheit im Vordergrund.
Die Umsätze werden in 2024 leicht über dem Vorjahr liegen. Es wird ein moderat steigendes Jahresergebnis für 2024 erwartet.
Im Kerngeschäft der Gesellschaft liegen wesentliche Wachstumschancen. Durch die klare strategische Ausrichtung, die gestarteten strategischen Projekte zur Stärkung des Vertriebs, die Fokussierung der Gesellschaftsstruktur und die Investition in Emaillierungskapazität zur Erweiterung des Angebots sowie der stärkeren Internationalisierung des Geschäfts ist Düker für die Zukunft gut aufgestellt und sieht erhebliche Potenziale den wirtschaftlichen Erfolg weiter zu steigern.
Die für das Jahr 2024 geplante Investitionssumme liegt bei 1,8 Mio. €. Die Investitionen dienen vorrangig der Ausweitung von Veredelungskapazitäten für das Premium-Portfolio von Düker.
C.2. Risikobericht
Das eingerichtete Risikomanagementsystem wird kontinuierlich weiterentwickelt und an die sich wandelnden rechtlichen und betrieblichen Anforderungen angepasst. Neben der Identifizierung und Überwachung von Risiken werden auch die damit einhergehenden Chancen dokumentiert und bewertet. Das Risikomanagementsystem ist mit anderen Konzernmanagementsystemen, insbesondere mit der Planung und der Rechnungslegung sowie der Qualitätssicherung, organisatorisch vernetzt und bedient sich eines internen Kontrollsystems.
- Gesamtwirtschaftliche Risiken
Wie jedes Wirtschaftsunternehmen ist auch Düker von einigen gesamtwirtschaftlichen Faktoren abhängig, die sich dem direkten Einflussbereich des Unternehmens entziehen.
Aktuell sehen wir eine hohe gesamtwirtschaftliche Unsicherheit, insbesondere auch in den Kernmärkten der Gesellschaft.
- Absatz- und Umsatzrisiken
Die durch die Ukraine Krise ausgelöste Explosion der Energiepreise, die unter anderem daraus resultierende Inflation sowie das deutlich gestiegene Zinsniveau beeinflussen auch die Baukosten in erheblichem Umfang. Des Weiteren sind die Auswirkungen der Energiewende noch nicht in allen Bereichen eindeutig einschätzbar. Wir erwarten, dass Kostensteigerungen und Planungsunsicherheiten Einfluss auf Bauentscheidungen beziehungsweise auf den Zeitpunkt der Umsetzung derer haben werden.
Das Absatzrisiko im Gesamtgefüge wird daher als hoch eingeschätzt.
- Produkt- und technische Risiken
Neben produktionsbedingten Herausforderungen unterliegt Düker auch nationalen und europäischen Gesetzen sowie Richtlinien. Insbesondere bei Produkten im Trinkwasserbereich gibt es einen starken Wandel der Hygieneanforderungen an Armaturen und Formstücke.
Das Risiko wird als mittel eingestuft.
- IT-Risiken
Düker setzt Informations- und Kommunikationstechnologien ein, um die Produktions- und Geschäftsprozesse effizient und kostengünstig zu gestalten. In diesem Bereich ist das Unternehmen mit immer neuen Risiken konfrontiert. Als Konsequenz überprüft Düker aktuell seine Prozesse und passt diese bei Bedarf an.
Das Risiko wird als mittel eingestuft.
- Rechtliche Risiken
Im Rahmen des unternehmerischen Handelns ist das Unternehmen naturgemäß rechtlichen Risiken ausgesetzt und kann in rechtliche Auseinandersetzungen, Gerichtsprozesse und Schiedsverfahren involviert werden. Soweit erforderlich wird in adäquatem Umfang bilanzielle Risikovorsorge in ausreichendem Umfang getroffen.
Das Risiko wird als mittel eingestuft.
- Tarifrisiken
Düker ist IG Metall tarifgebunden. Für den Zeitraum bis Dezember 2026 wurde ein Haustarifvertrag verhandelt, der Planungssicherheit gibt, aber zeitverzögerte, weitere Tariferhöhungen zulässt.
Das Risiko wird als mittel eingestuft.
- Marktpreis- und Beschaffungsrisiken
Das Unternehmen ist in den Bereichen Beschaffung, Produktion und Absatz Marktpreisänderungsrisiken ausgesetzt. In jüngster Vergangenheit war Düker mit erheblichen Kostensteigerungen auf der Sourcing- und Frachtkostenseite konfrontiert.
Das Risiko wird als hoch eingestuft.
- Politische Risiken
Energie- und Geopolitische Veränderungen wie die Ukraine Krise oder der Konflikt im Nahen Osten sowie aktuelle Entwicklungen in der außereuropäischen Politik lösen Kostensteigerungen aus und können zu Absatz- und Zulieferengpässen führen. Aber auch in Europa sind die politischen Unsicherheiten auf ein hohes Niveau gestiegen. Des Weiteren können Umweltpolitische Vorgaben sich auf die Produktion von Düker auswirken.
Das Risiko wird als hoch eingestuft.
- Kundenseitige Kreditrisiken
Ausfallrisiken für den Forderungsbestand wurden reduziert, indem die Bonität und das Zahlungsverhalten der Kunden laufend überwacht und entsprechende Kreditlimits festgelegt und warenkreditversichert wurden.
Das Risiko wird als gering eingestuft.
- Finanz- und Währungsrisiken
Das Geschäft von Düker ist Zins- und Preisrisiken ausgesetzt. Währungsrisiken bestehen beim internationalen Einkauf von Rohstoffen sowie beim Export von Produkten.
Das Risiko wird als mittel eingestuft.
- Liquiditäts- und Finanzierungsrisiken
Die Unternehmensplanung zeigt, dass die vorhandene Liquidität bzw. die bestehenden Kreditlinien genügen, um den Finanzierungsbedarf von Düker im Jahr 2024 jederzeit zu decken. Die zur Verfügung stehenden Linien werden aktuell nicht benötigt. Die Finanzierungslinien wurden zu Beginn des Jahres 2023 für eine Laufzeit von weiteren drei Jahren verlängert und stehen mithin weiterhin zur Verfügung.
Darüber hinaus stehen Düker weitere Finanzierungsinstrumente wie z.B. Leasing zur Verfügung.
Das Risiko wird als gering eingestuft.
- Risiken aus Pensionsverpflichtungen
Der Aufwand von leistungsorientierten Pensionsverpflichtungen wird anhand von versicherungsmathematischen Bewertungen ermittelt. Entsprechend der langfristigen Ausrichtung dieser Pläne unterliegen solche Schätzungen wesentlichen Unsicherheiten, insbesondere aufgrund der deutlich gestiegenen Teuerungsrate ist im Jahr 2024 mit einer Erhöhung der Rückstellungen zu rechnen.
Das Risiko wird als mittel eingestuft.
- Risiken aus schwebenden Gesetzesverfahren
Das Risiko wird als gering eingestuft.
C.3. Chancenbericht
Das Management erwartet, dass insbesondere die Frischwasserversorgung, aber auch die Entsorgung von Brauchwasser weltweit zunehmend an Bedeutung gewinnen wird. Das steigende Umweltbewusstsein, höhere Anforderungen an Hygiene, Nachhaltigkeit und im Bereich Brandschutz und die sich ggf. daraus ergebene Reduzierung von Einsatzmöglichkeiten von Kunststoffprodukten können in Zukunft weitere Chancen bieten. Ein qualitativ hochwertiges Produktangebot, das entsprechend der Kundenbedürfnisse laufend erweitert wird, versetzt Düker in die Lage in diesem Markt, erfolgreich tätig zu sein und Wachstumschancen zu nutzen. Als solches bewertet Düker seine Angebote für die Herstellung und Beschichtung von Produkten für die Wasserver- und entsorgung.
Kritisch bewertet Düker seine Gießereiaktivitäten. Hier überwiegen die Risiken, dass weitere Kunden die Fertigung ins Ausland verlagern. Gegenläufig könnten sich Nachhaltigkeitsgesichtspunkte, Risikobewertungen sowie steigende Kosten für Frachten und Importe auswirken.
Die Chancen werden als mittel eingestuft.
Zum Schutz der weltweit knapper werdenden Ressource "sauberes Wasser" müssen mittelfristig neue Infrastrukturinvestitionen umgesetzt werden. Daher bestehen Chancen durch eine weitere Intensivierung der Bearbeitung internationaler Märkte.
Die Chancen werden als relevant eingestuft.
Weitere Wachstumsoptionen können sich durch mögliche rechtliche Veränderungen bezüglich der Produkt- und Brandschutzanforderungen für den Geschäftsbereich Drainage ergeben.
Die Chancen werden als relevant eingestuft.
Düker möchte die Umsetzung der eigenen Strategie auch durch gezieltes anorganisches Wachstum unterstützen.
Die Chancen werden als mittel eingestuft.
Auf allen Ebenen des Unternehmens werden die Chancen bewertet und genutzt, die sich im Rahmen des laufenden Geschäfts bieten. Die sich am Markt entwickelnden Trends in unseren Geschäftsbereichen werden beobachtet und operative Chancen identifiziert. Übersteigt der wahrscheinliche Erfolg die mit der Umsetzung verbundenen Kosten, werden Vorhaben umgesetzt.
1
https://ec.europa.eu/eurostat/documents/2995521/18404141/2-30012024-AP-DE.pdf
2
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2112/umfrage/veraenderung-des-bruttoinlandprodukts-im-vergleich-zum-vorjahr/
3
https://www.destatis.de/Europa/DE/Thema/Wirtschaft-Finanzen/Inflation.
4
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/02/PD24_068_441.html
5
https://www.zdb.de/baukonjunktur/konjunkturprognose-2023
6
https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Schlaglichter-der-Wirtschaftspolitik/2024/06/14-anzeichen-verbesserte-konjunkturentwicklung.html
7
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/73769/umfrage/prognosen-zur-entwicklung-des-deutschen-bip/
Karlstadt am Main, den 26. Juli 2024
Düker GmbH
Oliver Kraxner, Geschäftsführer
Aktiva
| EUR |
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
TEUR |
|
| A. Anlagevermögen | |||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 173.904,12 | 189 | |
| II. Sachanlagen | |||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 3.820.930,87 | 4.170 | |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 1.959.731,65 | 2.481 | |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 686.507,33 | 836 | |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 3.300.997,78 | 477 | |
| 9.768.167,63 | 7.964 | ||
| III. Finanzanlagen | |||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 5.975.434,54 | 5.900 | |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 2.394.700,00 | 635 | |
| 3. Beteiligungen | 1,00 | 0 | |
| 8.370.135,54 | 6.535 | ||
| 18.312.207,29 | 14.688 | ||
| B. Umlaufvermögen | |||
| I. Vorräte | |||
| 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 4.404.781,12 | 5.542 | |
| 2. Unfertige Erzeugnisse | 5.150.089,90 | 6.638 | |
| 3. Fertige Erzeugnisse und Waren | 9.666.034,00 | 10.795 | |
| 4. Geleistete Anzahlungen | 90.773,94 | 146 | |
| 19.311.678,96 | 23.121 | ||
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | |||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 1.088.972,94 | 5.500 | |
| 2. Forderungen gegenüber verbundene Unternehmen | 7.265.746,64 | 0 | |
| - davon aus Lieferungen und Leistungen EUR 7.265.746,64 (Vj. TEUR 0) | |||
| 3. sonstige Vermögensgegenstände | 1.339.510,23 | 748 | |
| 9.694.229,81 | 6.248 | ||
| III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks | 187.684,94 | 1.423 | |
| 29.193.593,71 | 30.792 | ||
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 84.009,19 | 112 | |
| 47.589.810,19 | 45.592 | ||
|
Passiva |
|||
| EUR |
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
TEUR |
|
| A. Eigenkapital | |||
| I. Gezeichnetes Kapital | 8.000.000,00 | 8.000 | |
| II. Kapitalrücklage | 3.287.841,10 | 178 | |
| III. Gewinnvortrag | 130.349,62 | 130 | |
| IV. Jahresfehlbetrag | -477.920,93 | 0 | |
| 10.940.269,79 | 8.308 | ||
| B. Rückstellungen | |||
| 1. Rückstellungen für Pensionen | 3.827.530,32 | 5.400 | |
| 2. sonstige Rückstellungen | 7.502.989,90 | 6.344 | |
| 11.330.520,22 | 11.744 | ||
| C. Verbindlichkeiten | |||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 6.422.738,52 | 169 | |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 6.081.579,37 | 4.124 | |
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter | 5.094.300,00 | 13.376 | |
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 2.840.671,01 | 1.921 | |
| 5. Verbindlichkeiten gegenüber Sozialeinrichtungen der Gesellschaft | 1.106.330,68 | 1.158 | |
| 6. sonstige Verbindlichkeiten | 3.773.400,60 | 4.792 | |
| - davon aus Steuern EUR 2.017.774,55 (Vj. TEUR 241) | |||
| - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 13.019,66 (Vj. TEUR 15) | 25.319.020,18 | 25.540 | |
| 47.589.810,19 | 45.592 |
| EUR |
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
TEUR |
|
| 1. Umsatzerlöse | 77.803.098,95 | 93.457 | |
| 2. Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen | -2.356.340,51 | 3.494 | |
| 3. andere aktivierte Eigenleistungen | 241.326,57 | 32 | |
| 4. sonstige betriebliche Erträge | 1.487.265,73 | 284 | |
| - davon aus der Währungsumrechnung EUR 5.606,74 (Vj. TEUR 10) | |||
| 77.175.350,74 | 97.267 | ||
| 5. Materialaufwand | |||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 32.485.975,36 | 43.609 | |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 4.249.441,55 | 5.253 | |
| 6. Personalaufwand | |||
| a) Löhne und Gehälter | 20.514.661,54 | 20.538 | |
| b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 3.477.797,70 | 4.299 | |
| -davon für Altersversorgung EUR 209.624,76 (Vj. TEUR 67) | |||
| 7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 1.340.536,22 | 1.470 | |
| 8. sonstige betriebliche Aufwendungen | 14.471.924,07 | 16.654 | |
| - davon aus der Währungsumrechnung EUR 22.200,10 (Vj. TEUR 30) | |||
| - davon aus der Umstellung BilMoG EUR 108.148,00 (Vj. TEUR 108) | |||
| 76.540.336,44 | 91.823 | ||
| 9. Zinsen und ähnliche Erträge | 28.048,15 | 15 | |
| davon aus verbundenen Unternehmen EUR 27.546,71 (Vj. TEUR 15) | |||
| 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 1.045.136,71 | 600 | |
| - davon aus der Aufzinsung EUR 83.114,00 (Vj. TEUR 201) | |||
| - davon aus verbundenen Unternehmen EUR 433.593,86 (Vj. TEUR 90) | |||
| 11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 22.082,22 | 0 | |
| 1.039.170,78 | 585 | ||
| 12. Ergebnis nach Steuern | -404.156,48 | 4.859 | |
| 13. sonstige Steuern | 73.764,45 | 75 | |
| 14. Gewinnabführung aus EAV | 0,00 | -4.784 | |
| 15. Jahresfehlbetrag | -477.920,93 | 0 |
Die Düker GmbH hat ihren Sitz in Karlstadt am Main und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Würzburg (Reg.Nr. HRB 13344). Die Düker GmbH ist für die Herstellung und den Vertrieb von Anlagen, Einrichtungen und Gegenständen der Wasser- und der Abwassertechnik sowie verwandter Gebiete zuständig.
Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und des GmbHG, unter der Annahme der Unternehmensführung, aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Gesellschaften i.S. des § 267 Absatz 3 HGB.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.
I. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.
Immaterielle Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten aktiviert und unter Zugrundelegung einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauer beträgt 3 bis 15 Jahre.
Für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wird das Aktivierungswahlrecht nicht in Anspruch genommen. Entwicklungskosten werden daher in der Periode ihres Anfalls sofort in voller Höhe als Aufwand gebucht.
Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten unter Einbeziehung eventueller Nebenkosten aktiviert. Die Bestandteile der Herstellungskosten entsprachen denen der fertigen Erzeugnisse. Gebäude wurden linear mit %-Sätzen von 2% - 10% p. a. abgeschrieben. Die beweglichen Gegenstände des Sachanlagevermögens wurden unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 5 bis 20 Jahre planmäßig abgeschrieben. Die Abschreibungen erfolgten linear.
Geringwertige Güter des Anlagevermögens mit einem Wert von mehr als 250,00 Euro bis 1.000,00 Euro wurden im Jahr des Zugangs in Sammelposten erfasst und auf 5 Jahre linear abgeschrieben.
Liegt der beizulegende Wert bei Immateriellen Vermögensgegenständen oder Sachanlagen unter dem jeweiligen Buchwert erfolgte eine außerplanmäßige Abschreibung.
Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten bilanziert. Soweit notwendig erfolgten Abschreibungen (bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung) bzw. Zuschreibungen auf den beizulegenden Wert. Die Düker Gruppe bestand aus Düker Fulfillment GmbH (umbenannt früher Düker Service GmbH), die Düker Solutions GmbH, die Düker Innovations GmbH, Strate Technologie für Abwasser GmbH in Sarstedt und die Düker Group International GmbH. Des Weiteren wurden die Düker Casting Karlstadt GmbH, die Düker Service GmbH und die Düker Production Karlstadt GmbH gegründet. Das Stammkapital der neuen Gesellschaften von EUR 25.000 wurde voll eingezahlt. Wie im Vorjahr bestand weiterhin der Merkposten in Höhe von EUR 1. Die Beteiligung umfasst den abgeschriebenen Erinnerungswert aus der Erstausstattung des Informationszentrums Entwässerungstechnik Guss e.V., Lautertal.
| Firmenname |
Anteil
in % |
Eigenkapital
in TEUR |
Ergebnis 2023
in TEUR |
| Düker Fulfillment GmbH | 100 | -15 | 22 |
| Düker Solutions GmbH | 100 | -295 | 146 |
| Düker Innovations GmbH | 75,10 | 32 | 66 |
| Strate Technologie für Abwasser GmbH | 100 | 4.727 | -193 |
| Düker Group International GmbH * | 100 | 23 | 12 |
| Düker Casting Karlstadt GmbH * | 100 | 24 | -1 |
| Düker Service GmbH * | 100 | 24 | -1 |
| Düker Production Karstadt GmbH * | 100 | 26 | 1 |
* Die Gesellschaften befinden sich noch in einer Start-Up-Phase und generieren daher noch keine Gewinne. Das Ergebnis beinhaltet im Wesentlichen Anlaufkosten.
Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu niedrigeren Zeitwerten angesetzt.
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten aktiviert. Falls der Marktpreis darunter lag oder aus sonstigen Gründen ein geringerer Wert gegeben war, kam dieser niedrigere Wert zum Ansatz.
Unfertige und fertige Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten aktiviert. Die Herstellungskosten umfassten Fertigungsmaterial, Fertigungslohn sowie angemessene Teile von Material- und Fertigungsgemeinkosten. Weiterhin wurden angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs und freiwillige soziale Leistungen einbezogen. Zinsen für Fremdkapital waren nicht in den Herstellungskosten enthalten. Abwertungen wegen mangelnder Gängigkeit wurden in angemessenem Umfang vorgenommen.
Handelswaren wurden zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.
Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte zum Nennwert. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden mögliche Risiken durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Fakturierungen in Fremdwährung wurden nach § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs zum 31. Dezember 2023 bewertet.
Flüssige Mittel und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert bewertet. Die Umrechnung der liquiden Mittel in Fremdwährung erfolgte zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag.
Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.
Die Aktivierung eines aktivischen Überhangs an latenten Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.
Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bilanziert.
Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen (modifiziertes Teilwertverfahren) mit dem Erfüllungsbetrag gebildet. Als Rechnungsgrundlage wurden die biometrischen Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck herangezogen. Für die Bewertung der Pensionsrückstellungen wurde der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz berücksichtigt, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergab:
| % | |
| Rechnungszins | 1,82 p. a. |
| (Vj. 1,78%) | |
| Rententrend | 1,50 p. a. |
| (Vj. 1,50%) |
Der sich durch die geänderte Bewertung der Pensionsrückstellungen ergebende Zuführungsbetrag wurde gemäß der Übergangsvorschriften (Art. 67 Abs. 1 EGHGB) des BilMoG über 15 Jahre verteilt. Er betrug am Bilanzstichtag noch TEUR 108 (Vj. TEUR 216). Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB betrug TEUR 15 (Vj. TEUR 73), dieser ist ausschüttungsgesperrt, aber nicht abführungsgesperrt.
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigten alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, soweit sie passivierungsfähig sind. Der Ansatz erfolgte in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Künftige Preis- und Kostenverhältnisse im Zeitpunkt der Erfüllung der Verpflichtung wurden bei der Bewertung berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden laufzeitkongruent zum Stichtag mit dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen Zinssatz abgezinst. Bei der Altersteilzeit wurde ein Zinsfuß von 1,07% (Vj. 0,59%) und einem Gehaltstrend von 1,5% p. a. (Vj. 1,5% p. a.) unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck gebildet. Bei der Rückstellung für Jubiläen wurde ein Zinssatz von 1,74% (Vj. 1,44%) zugrunde gelegt. Darüber hinaus wurde bei der Jubiläumsrückstellung die Fluktuationsrate einbezogen.
Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei in Fremdwährung gestellten Rechnungen wurden die Verbindlichkeiten nach § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs zum 31. Dezember 2023 ausgewiesen.
Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen wurden zum Nennwert ausgewiesen.
II. Angaben zur Bilanz
Die Entwicklung des Anlagevermögens wurde auf der Grundlage der historischen Anschaffungs- und Herstellungskosten sowie der kumulierten Abschreibungen im Anlagenspiegel dargestellt (Anlage 1 zum Anhang).
Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände hatten eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Forderungen gegen Gesellschafter wurden, wie im Vorjahr mit den Verbindlichkeiten saldiert (Anlage 2 zum Anhang). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 7.266 betrafen die Düker Solutions GmbH. Es handelte sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.
Die Pensionsrückstellungen beinhalteten alle mittelbaren und unmittelbaren Verpflichtungen für Pensionszusagen.
Die sonstigen Rückstellungen betrafen vor allem die folgenden wesentlichen ungewissen Verbindlichkeiten: Altersteilzeitverpflichtungen, Gewährleistungsrückstellungen, Rückstellungen für Restrukturierung, Rechtsstreitigkeiten, sonstige Personalsachverhalte und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen.
Die Gliederung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten und Sicherheiten wurde im Verbindlichkeitenspiegel (Anlage 2 zum Anhang) dargestellt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betrafen unverändert zum Vorjahr vollständig die Gesellschafterin EWD Eisenwerke Verwaltungs GmbH, Karlstadt/Main ("EWD"). Die Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 5.094(Vj. TEUR 13.376) beinhalten ein Darlehen mit TEUR 5.100. Die Forderung an die EWD wurde mit TEUR 6(Vj. TEUR 0) saldiert.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betrafen die Düker Fulfillment GmbH, Strate Technologie für Abwasser GmbH, Düker Group International GmbH und die Düker Innovations GmbH. Die Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 2.841 (Vj. TEUR 1.921) setzen sich im Wesentlichen zusammen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen TEUR 1.379 (Vj. TEUR 400) und sonstigen Verbindlichkeiten TEUR 1.462 (Vj. TEUR 1.521).
Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten gegenüber Sozialeinrichtungen der Gesellschaft wurde aus den durchschnittlichen jährlichen Rentenzahlungen der Unterstützungskasse abgeleitet.
III. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die Umsatzerlöse wurden vor allem in den Marktsegmenten OEM & Jobbing Foundry ca. 27% (Vj. 15%), Flow Control ca. 41% (Vj. 46%), und Drainage ca. 32% (Vj. 39%), erzielt. Die Exportquote bezifferte sich auf 18%. Dabei waren die wichtigsten Exportländer Schweiz, Österreich und Ungarn. Auf diese fünf Staaten entfielen 80% des Exportgeschäftes.
Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen wurden Entschädigungsleistungen TEUR 0 (Vj. TEUR 1), Auflösungen von Rückstellungen TEUR 153 (Vj. TEUR 143), Erträge aus Wertberichtigung von Forderungen TEUR 14 (Vj. TEUR 58), Erträge aus Sachanlagenverkäufen TEUR 5 (Vj. TEUR 0), Zuschüsse TEUR 1.275 (Vj. 18) und Kurserträge TEUR 6 (Vj. TEUR 10) ausgewiesen, davon sind TEUR 172 (Vj. TEUR 202) periodenfremd. Es handelte sich hierbei um die Auflösung von Rückstellungen und Wertberichtigungen auf Forderungen sowie Entschädigungsleistungen.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthielten vor allem Betriebs-, Verwaltungs- und Vertriebsaufwendungen, davon waren TEUR 108 (Vj. TEUR 108) periodenfremd. Es handelte sich hierbei um Anpassungen aus unmittelbaren und mittelbaren Pensionsverpflichtungen nach Anwendung des BilMoG. Es wurde von dem gesetzlichen Wahlrecht der 1/15-Regelung Gebrauch gemacht. Des Weiteren beinhaltete die Position Kursverluste in Höhe von TEUR 22 (Vj. TEUR 30).
In den Zinserträgen in Höhe von TEUR 28 (Vj. TEUR 15) waren Erträge aus Geschäften mit verbundenen Unternehmen in Höhe TEUR 28 (Vj. TEUR 15) enthalten.
In den Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 1.045 (Vj. TEUR 601) waren Aufwendungen aus Geschäften mit verbundenen Unternehmen in Höhe TEUR 434 (Vj. TEUR 90) enthalten.
IV. Sonstige Angaben
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Aus Mietverträgen sind jährlich TEUR 69 zu entrichten. Es bestehen Verpflichtungen aus Leasingverträgen über jährlich TEUR 715. Die einzelnen Verträge haben eine Laufzeit von 3 bis 5 Jahren und wurden mit marktüblichen Konditionen geschlossen. Es bestehen in diesem Zusammenhang keine Risiken für die Gesellschaft.
Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtung beträgt jährlich TEUR 784.
Haftungsverhältnisse
Es bestanden nach § 251 HGB folgende Haftungsverhältnisse:
| ― |
Bürgschaften über die UniCredit an Strate in Höhe von EUR 45.332,24 |
| ― |
Importakkreditive über die UniCredit in Höhe von EUR 269.919,76 |
| ― |
Devisentermingeschäft über die UniCredit für den Kauf von USD |
Anzahl Mitarbeiter
Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich beschäftigt (ohne Altersteilzeit Freistellungsphase):
| 2023 | 2022 | |
| Angestellte | 45 | 89 |
| Arbeiter | 288 | 307 |
| 333 | 396 |
Geschäftsführung
Als Geschäftsführer war Herr Oliver Kraxner, Frankfurt am Main, bestellt.
Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird unter Verweis auf § 286 Absatz 4 HGB verzichtet.
Aufsichtsrat/Beirat:
Folgende Herren waren für den Berichtszeitraum in den fakultativen Aufsichtsrat gewählt:
| ― |
Herr Dr. Georg Hengstberger (Vorsitzender), Tübingen, Dipl. Mathematiker |
| ― |
Herr Dr. Gerhard Wirth (Stellvertretender Vorsitzender), Stuttgart, Rechtsanwalt |
| ― |
Herr Dieter Maier, Stuttgart, Bankkaufmann |
| ― |
Herr Henrik Newerla, Neuenburg am Rhein, Dipl. Ingenieur |
| ― |
Herr Seefa Yazarel, Laufach, Betriebsratsvorsitzender |
| ― |
Herr Stefan Rümmer, Karlstadt, Betriebsratsvorsitzender |
Herr Dr. Klaus-Georg Hengstberger stand im Berichtszeitraum als Ehrenvorsitzender dem Aufsichtsrat zur Seite.
Die Aufgaben des Aufsichtsrats liegen in der Beratung der Gesellschaft und der Überwachung der Geschäftsführung.
Folgende Herren waren für den Berichtszeitraum in den Beirat gewählt:
| ― |
Herr Dr. Klaus-Georg Hengstberger, Böblingen, Jurist |
| ― |
Herr Dr. Georg Hengstberger (Vorsitzender), Tübingen, Dipl. Mathematiker |
| ― |
Herr Dr. Gerhard Wirth (Stellvertretender Vorsitzender), Stuttgart, Rechtsanwalt |
| ― |
Herr Dieter Maier, Stuttgart, Bankkaufmann |
| ― |
Herr Henrik Newerla, Neuenburg am Rhein, Dipl. Ingenieur |
Der Aufsichtsrat und Beirat erhielten 2023 eine Gesamtvergütung von TEUR 85.
Gesellschafter und oberstes Mutterunternehmen
Gesellschafter waren am Bilanzstichtag die EWD Eisenwerke Verwaltungs GmbH, Karlstadt/Main zu 94,5% und Dr. Klaus-Georg Hengstberger, Böblingen mit 5,5%.
Die Düker GmbH stellt einen Teilkonzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf, der im Bundesanzeiger veröffentlicht wird.
Oberstes Mutterunternehmen war wie in den Vorjahren weiterhin die EWD Eisenwerke Verwaltungs GmbH, diese stellt einen Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf.
Prüfungs- und Beratungsgebühren
Die Angaben nach § 285 Nr. 17 HGB zum Gesamthonorar des Abschlussprüfers erfolgen im Konzernabschluss.
Der Ergebnisabführungsvertrag mit der EWD Eisenwerke Verwaltungs GmbH war zum 31. Dezember 2022 gekündigt.
Der Bilanzgewinn hat sich wie folgt entwickelt:
| EUR | |
| 1. Januar 2023 | 130.349,62 |
| Jahresfehlbetrag 2023 | -477.920,93 |
| 31. Dezember 2023 | -347.571,31 |
Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzverlust auf neue Rechnung vorzutragen.
Karlstadt/Main, den 26. Juli 2024
Düker GmbH
Oliver Kraxner
| AHK 01.01.2023 | Zugänge (+) | Abgänge (-) | Umbuchung (+/-) | AHK 31.12.2023 | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 2.687.317,74 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 2.687.317,74 |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 30.970.702,12 | 3.356,00 | 0,00 | 0,00 | 30.974.058,12 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 62.841.358,94 | 6.429,00 | 7.405,59 | 141.866,78 | 62.982.249,13 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 18.423.737,89 | 153.066,75 | 40.388,47 | 0,00 | 18.536.416,17 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 476.499,98 | 2.966.364,58 | 0,00 | -141.866,78 | 3.300.997,78 |
| 112.712.298,93 | 3.129.216,33 | 47.794,06 | 0,00 | 115.793.721,20 | |
| III. Finanzanlagen | |||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 5.900.434,54 | 75.000,00 | 0,00 | 0,00 | 5.975.434,54 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 634.700,00 | 2.040.000,00 | 280.000,00 | 0,00 | 2.394.700,00 |
| 3. Beteiligungen | 1,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 1,00 |
| 6.535.135,54 | 2.115.000,00 | 280.000,00 | 0,00 | 8.370.135,54 | |
| Gesamtsumme | 121.934.752,21 | 5.244.216,33 | 327.794,06 | 0,00 | 126.851.174,48 |
| AfA 01.01.2023 | AfA Zugänge | AfA Abgänge | AfA kumul 31.12.2023 | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 2.497.832,62 | 15.581,00 | 0,00 | 2.513.413,62 |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 26.800.620,76 | 352.506,49 | 0,00 | 27.153.127,25 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 60.360.133,75 | 669.784,78 | 7.401,05 | 61.022.517,48 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 17.587.445,05 | 302.663,95 | 40.200,16 | 17.849.908,84 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 104.748.199,56 | 1.324.955,22 | 47.601,21 | 106.025.553,57 | |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 3. Beteiligungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Gesamtsumme | 107.246.032,18 | 1.340.536,22 | 47.601,21 | 108.538.967,19 |
| Buchwert 31.12.2023 | Buchwert 31.12.2022 | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 173.904,12 | 189.485,12 |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 3.820.930,87 | 4.170.081,36 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 1.959.731,65 | 2.481.225,19 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 686.507,33 | 836.292,84 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 3.300.997,78 | 476.499,98 |
| 9.768.167,63 | 7.964.099,37 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 5.975.434,54 | 5.900.434,54 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 2.394.700,00 | 634.700,00 |
| 3. Beteiligungen | 1,00 | 1,00 |
| 8.370.135,54 | 6.535.135,54 | |
| Gesamtsumme | 18.312.207,29 | 14.688.720,03 |
| 31.12.2023 | ||||
| Gesamt | Restlaufzeit | |||
| € | bis 1 Jahr | > 1 Jahr | > 5 Jahre | |
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | ||||
| davon Kontokorrentkredite | 1.522.738,52 | 1.522.738,52 | 0,00 | 0,00 |
| langfristige Darlehen | 4.900.000,00 | 1.225.000,00 | 3.675.000,00 | 0,00 |
| 6.422.738,52 | 2.747.738,52 | 3.675.000,00 | 0,00 | |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 6.081.579,37 | 6.081.579,37 | 0,00 | 0,00 |
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter | 5.094.300,00 | (5.700,00) | 5.100.000,00 | 0,00 |
| - davon Forderungen gegenüber Gesellschafter | (5.700,00) | (5.700,00) | 0,00 | 0,00 |
| - davon Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter | 5.100.000,00 | 0,00 | 5.100.000,00 | 0,00 |
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 2.840.671,01 | 2.840.671,01 | ||
| 5. Verbindlichkeiten gegenüber Sozialeinrichtungen der Gesellschaft | 1.106.330,68 | 153.955,74 | 952.374,94 | 0,00 |
| 6. sonstige Verbindlichkeiten | 3.773.400,60 | 3.773.400,60 | 0,00 | 0,00 |
| - davon aus Steuern | 2.017.774,55 | 2.017.774,55 | 0,00 | 0,00 |
| - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit *1 | 13.019,66 | 13.019,66 | 0,00 | 0,00 |
| 25.319.020,18 | 15.591.645,24 | 9.727.374,94 | 0,00 | |
| 31.12.2022 | ||||
| Restlaufzeit | Gesamt | |||
| bis 1 Jahr | > 1 Jahr | >5 Jahre | € | |
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | ||||
| davon Kontokorrentkredite | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| langfristige Darlehen | 168.750,00 | 0,00 | 0,00 | 168.750,00 |
| 168.750,00 | 0,00 | 0,00 | 168.750,00 | |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 4.124.420,66 | 0,00 | 0,00 | 4.124.420,66 |
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter | 8.270.502,66 | 5.105.467,00 | 0,00 | 13.375.969,66 |
| - davon Forderungen gegenüber Gesellschafter | (2.061.518,09) | 0,00 | 0,00 | (2.061.518,09) |
| - davon Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter | 10.332.020,75 | 5.105.467,00 | 0,00 | 15.437.487,75 |
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 1.920.557,83 | 1.920.557,83 | ||
| 5. Verbindlichkeiten gegenüber Sozialeinrichtungen der Gesellschaft | 239.176,24 | 919.068,36 | 0,00 | 1.158.244,60 |
| 6. sonstige Verbindlichkeiten | 4.791.998,35 | 0,00 | 0,00 | 4.791.998,35 |
| - davon aus Steuern | 241.280,58 | 0,00 | 0,00 | 241.280,58 |
| - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit * | 14.822,65 | 0,00 | 0,00 | 14.822,65 |
| 1 | 19.515.405,74 | 6.024.535,36 | 0,00 | 25.539.941,10 |
| Sicherheiten | ||
| € | Art | |
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | ||
| davon Kontokorrentkredite | ||
| langfristige Darlehen | 15.000.000,00 | Raumsicherungsübereignung |
| 15.000.000,00 | ||
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | ||
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter | ||
| - davon Forderungen gegenüber Gesellschafter | ||
| - davon Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter | ||
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | ||
| 5. Verbindlichkeiten gegenüber Sozialein- richtungen der Gesellschaft | ||
| 6. sonstige Verbindlichkeiten - davon aus Steuern | ||
| - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit *1 | ||
*1 Sozialversicherung, Pensionssicherung
Sicherstellung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zum 31.12.2023
| Gläubiger |
Sicherstellung insgesamt
€ |
| HypoVereinsbank | 5.000.000,00 |
| BW Bank | 5.000.000,00 |
| Bank für Tirol und Vorarlberg | 5.000.000,00 |
| 15.000.000,00 |
An die Düker GmbH, Karlstadt/Main
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Düker GmbH, Karlstadt/Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Düker GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| ― |
entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und |
| ― |
vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| ― |
identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
| ― |
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. |
| ― |
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
| ― |
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
| ― |
beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
| ― |
beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. |
| ― |
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 29. Juli 2024
KPMG
AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Feller, Wirtschaftsprüfer
Volk, Wirtschaftsprüferin
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