PEBOT GmbH
Selbe AdresseReparatur und Instandhaltung von Maschinen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christopher Eberhard Perschk seit 21.8.2015 | Geschäftsführer |
Eberhard Perschk seit 19.7.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 51.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
EMIS Electrics GmbHEigenbeteiligung | 49.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
EMIS Electrics GmbHLübbenau/SpreewaldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine AngabenDie EMIS Electrics GmbH mit Sitz in Lübbenau ist im Handelsregister des Amtsgerichts Cottbus unter der Nummer HRB 6491 CB eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde unter Anwendung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft erfüllt zum Bilanzstichtag die Größenkriterien einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB, zum Vorjahresbilanzstichtag wurden die Größenkriterien einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB erfüllt, so dass die Gesellschaft für das Berichtsjahr als große Kapitalgesellschaft gilt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. 2. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 zugrundeliegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr angewendet. AktivaAnlagevermögenImmaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet und werden linear über die erwartete Nutzungsdauer abgeschrieben. Im Geschäftsjahr erfolgte erstmals die Aktivierung selbst erstellter immaterieller Vermögensgegenstände. Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich aufgelaufener Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Sachanlagen werden linear und degressiv vorgenommen. Abschreibungen auf Zugänge zum Sachanlagevermögen ab dem 1. Januar 2021 werden ausschließlich linear vorgenommen. Die Abschreibungszeiträume basieren auf der jeweils steuerlich anerkannten Nutzungsdauer. Geringwerte Wirtschaftsgüter im Nettowert bis € 800,00 werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Umlaufvermögen Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu (durchschnittlichen) Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Die unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten auf Basis von direkt zuordenbaren Materialeinzelkosten und Fremdleistungen sowie Personalaufwendungen einschließlich Gemeinkosten bewertet. Unter Berücksichtigung des Vorsichtsprinzips erfolgt am Bilanzstichtag eine Bewertung zum niedrigeren beizulegenden Wert. Bei der Bewertung der unfertigen Leistungen wird ein Gemeinkostenzuschlag auf Materialpositionen und Fremdleistungspositionen erhoben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditausfallrisiko, Zinsverlusten und Mahnkosten wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, die direkt in Verbindung mit einer Altersvorsorgeverpflichtung nach § 253 HGB (Plan Assets) stehen, werden zum Zeitwert bewertet. Das Deckungsvermögen für Pensionsverpflichtungen wurde gemäß §_246 Abs. 2 HGB mit den Pensionsverpflichtungen verrechnet. Liquide Mittel werden zum Nennwert angesetzt. PassivaDie Rückstellungen für Pensionen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter der Verwendung der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck ermittelt. Der Bewertung liegt ein versicherungsmathematisches Gutachten zugrunde. Für die Abzinsung wurde ein Rechnungszins gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB von 1,82 Prozent entsprechend der durchschnittlichen Restlaufzeit zugrunde gelegt. Für die Abzinsung wurde ein Rechnungszins gemäß § 253 Abs. 6 HGB von 1,72 Prozent entsprechend der durchschnittlichen Restlaufzeit zugrunde gelegt. Der Bewertung wurden weiterhin nachfolgende Annahmen zum Rententrend zu Grunde gelegt: - Anwartschaften 2,00 % Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen mit den Beträgen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssätze wurden hierbei der Berechnung zugrunde gelegt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträgen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den Steuersätzen im Zeitpunkt der Umkehr der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt nach Verrechnung der passiven latenten Steuern aus selbst erstellten Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit dem Mittelkurs zum Bilanzstichtag unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. 3. Erläuterungen zur Bilanz3.1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 wird auf Seite 13 des Anhangs dargestellt. Immaterielle Vermögensgegenstände werden über eine Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren linear abgeschrieben. Aufgrund der Bilanzierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens in Höhe von T€ 453 besteht eine Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB in der Bilanz in Höhe von T€ 317. Das abnutzbare unbewegliche Sachanlagevermögen wird ausgehend von einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 13 bis 50 Jahren (Gebäude) sowie von 8 bis 17 Jahren (Außenanlagen) linear abgeschrieben. Die anderen Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung werden planmäßig in 3 bis 13 Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen basieren auf der linearen und degressiven Abschreibungsmethode. Für Vermögensgegenstände, die nach dem 1. Januar 2021 angeschafft wurden, kommt ausschließlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten bis zu € 800,00 wurden sofort abgeschrieben. Die Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen erfolgt zu Anschaffungskosten. 3.2. Vorräte Die Position der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe haben sich auf Grund der Errichtung des neuen Zentrallagers mit der Funktionserweiterung zur Bedienung des neuen Onlineshops Spreewatt aus dem Bereich der erneuerbaren Energien deutlich erhöht T€ 2.197 (Vorjahr: T€ 937). Die unfertigen Leistungen betrugen zum Bilanzstichtag T€ 23.614 (Vorjahr: T€ 20.608), hiervon werden die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen T€ 18.660 (Vorjahr: T€ 14.041) insoweit von den Vorräten abgesetzt, wie ihnen Halbfabrikat Bestände des gleichen Auftrages gegenüberstehen. Im Wesentlichen beinhalten die unfertigen Leistungen die Abarbeitungen von Umspannwerken. 3.3 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen aus Lieferung und Leistungen betrugen zum Bilanzstichtag T€ 4.705 (Vorjahr: T€ 6.110). Der Rückgang begründet sich im Wesentlichen mit dem Verkauf der Kraftwerkssparte mit Wirkung zum 01.03.2023. Ein wesentlicher Einzelwertberichtigungsbedarf hat sich im Geschäftsjahr 2023 nicht ergeben. Zur Abgeltung des allgemeinen Ausfallrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung von 1% gebildet. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegen die EMIS Dombrowski GmbH aus zwei Darlehensverträgen in Höhe von T€ 2.030. Diese Darlehen dienen hauptsächlich der kurzfristigen Liquiditätsunterstützung der EMIS Industrieanlagen Dombrowski GmbH. 3.4. Sonstige Wertpapiere Als Liquiditätsreserve werden Fonds Anteile der DEKA gehalten. Die Bewertung basiert auf den Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Das Wertpapierdepot ist in Höhe von T€ 1.538 (Vorjahr: T€ 1.510) zugunsten Dritter verpfändet. 3.5. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten aus der laufenden Geschäftsbeziehung werden mit den Nennbeträgen angesetzt. Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von T€ 562 (Vorjahr: T€ 562) sind zugunsten Dritter verpfändet. 3.6. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Der Posten enthält Ausgaben, die Aufwand des folgenden Geschäftsjahres darstellen. 3.7. Gezeichnetes Kapital Das Stammkapital setzt sich wie folgt zusammen:
Die Kapitalrücklage beläuft sich auf € 3.551.014,62. Der Gewinnvortrag entwickelte sich wie folgt:
3.8. Rückstellungen Zu Gunsten des Pensionsberechtigten besteht eine Rückstellung für Pensionsverpflichtungen von T€ 1.375. Zur Absicherung sind Wertpapiere des ebase-Depot verpfändet. Es erfolgt nach § 246 Abs. 2 HGB eine Verrechnung mit der Pensionsverpflichtung. Unter Berücksichtigung des 7-Jahresdurchschnitts ergibt sich ein Rechnungszinsfuß in Höhe von 1,72%. Zum 31.12.2023 beträgt der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB T€ 18.
Der Ansatz der verrechneten Wertpapiere erfolgt zu deren Zeitwert. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Aus der Abzinsung von Rückstellungen ergaben sich Zinsaufwendungen in Höhe von T€631. Sie setzen sich wie folgt zusammen:
Die Rückstellung für Arbeitszeitkonten wurde aus den Sonstigen Verbindlichkeiten in die Sonstigen Rückstellungen umgegliedert. Die Rückstellung für Prozessrisiken und schwebende Rechtsstreitigkeiten umfasst im Wesentlichen den Rechtsstreit mit der ILB zum Thema Überbrückungshilfe III. 3.9. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten aus Mietkaufverpflichtungen sind von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten umgegliedert in die Sonstigen Verbindlichkeiten. Der Vorjahresausweis blieb unverändert. Der Posten "Sonstige Verbindlichkeiten" beinhaltet als Wesentliche Position ein Gesellschafterdarlehen in Höhe von T€ 500., das mit 3% p.a. verzinst wird. Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem nachstehenden Verbindlichkeitenspiegel.
1) Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignungsverträge zu Anlagegütern, Raumsicherungsübereignungen, Globalzessionen von Forderungen aus LuL, Verpfändungen eines Wertpapierdepots und Grundschulden besichert. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung4.1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt auf:
4.2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen den Ertrag aus dem Verkauf der Geschäftsbetriebe Projekte Anlagenbau, Kraftwerkservice und Bahntechnik sowie Erträge aus dem Verkauf von Anlagevermögen in Höhe von T€ 77. Darüber hinaus waren Rückstellungen in Höhe von T€ 357 aufzulösen. 4.3. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Zwischen der Gesellschaft als Organträger und der EMIS ENERGY GmbH besteht seit dem 1. Januar 2003 eine steuerliche Organschaft bei der Körperschaft- und Gewerbesteuer. Hinsichtlich der Umsatzsteuer ist die Gesellschaft ab 2006 Organgesellschaft des Organträgers Herrn Eberhard Perschk. 4.4. Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen Die Erträge aus Gewinnabführungen resultieren aus dem mit Wirkung zum 1. Januar 2003 mit der EMIS ENERGY GmbH abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrag. 5. Sonstige Angaben5.1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz erscheinen und auch nicht nach § 251 HGB anzugeben sind, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen in folgender Art und Höhe: Mit Restlaufzeit bis 1 Jahr - aus Mietverpflichtungen bis 2024 (348 T€; Vorjahr: 434 T€) - aus Leasingverpflichtungen bis 2024 (359 T€; Vorjahr: 529 T€) Mit Restlaufzeit über 1 Jahr - aus Mietverpflichtungen bis 2028 (1.263 T€; Vorjahr: 1.448 T€) - aus Leasingverpflichtungen bis 2028 (536 T€; Vorjahr: 481 T€) 5.2. Haftungsverhältnisse Zu Sicherungszwecken wurden für die EMIS Electrics GmbH Gewährleistungs-, Anzahlungs- und Vertragserfüllungsbürgschaften in Höhe von T€ 7.017 (Vorjahr: T€ 4.247) herausgelegt. Zusätzlich wurden für die EMIS ENERGY GmbH Gewährleistungs- und Anzahlungsbürgschaften in Höhe von T€ 1.301 (Vorjahr: T€ 1.501) und für die EMIS Industriemontagen Dombrowski GmbH Anzahlungs- und Vertragserfüllungsbürgschaften in Höhe von T€ 579 (Vorjahr: T€ 405) übernommen. Das Risiko für die Inanspruchnahme wird aufgrund der Ertragslage der Gesellschaften als gering eingeschätzt. Die Gesellschaft hat darüber hinaus gegenüber der Tochtergesellschaft PEBOT GmbH eine qualifizierte Rangrücktrittsvereinbarung über sämtliche derzeitigen und künftigen Forderungen abgegeben um die Überschuldung der PEBOT GmbH zu vermeiden. 5.3. Arbeitnehmer Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten gem. § 285 Nr. 7 HGB belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf 225 Arbeitnehmer (Vorjahr: 332). Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 beschäftigte die Gesellschaft 211 Mitarbeiter (davon 83 gewerbliche Mitarbeiter, 117 Angestellte, 7 geringfügig Beschäftigte und 19 Auszubildende und Studenten). 5.4. Honorare und Dienstleistungen der Abschlussprüfer Das von den Abschlussprüfern für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar im Sinne des § 285 Nr. 17 HGB beträgt für die Abschlussprüfung inkl. der Prüfung des Konzernabschlusses 40 T€. 5.5. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag Die EMIS Electrics GmbH hat bereits im ersten Quartal die Darlehensforderungen gegen die EMIS Dombrowski GmbH in großen Teilen 1,5 Mio. € reduzieren können. Damit stieg die Finanzkraft der Gesellschaft deutlich an. 5.6. Geschäftsführung Als Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2023 Herr Eberhard Perschk, Dipl.-Ing., und Herr Christopher Perschk, Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH), bestellt. Von der Angabe der Bezüge wird unter Bezugnahme auf §_286 Abs. 4 HGB abgesehen. 5.7. Beteiligungen
1) vor Ergebnisabführung Die EMIS Electrics GmbH mit Sitz in Lübbenau ist Mutterunternehmen i.S.d. § 290 HGB für die EMIS ENERGY GmbH und der PEBOT GmbH. Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 wird beim Handelsregister des Amtsgerichts Cottbus unter HRB 6491 CB hinterlegt. 5.8. Gesellschafter Herr Eberhard Perschk wohnhaft, in Lübbenau, hält 51% der Anteile und die Gesellschaft EMIS Electrics GmbH hält 49% der Anteile. 5.9. ErgebnisverwendungsvorschlagIn der Bilanz zum 31.12.2023 wird ein Jahresüberschuss in Höhe von € 5.545.708,04 ausgewiesen. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.
Lübbenau, 25. März 2024 EMIS Electrics GmbH gez. Eberhard Perschk, Geschäftsführer gez. Christopher Perschk, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens zum 31.12.2023
Zusammengefasster Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlage Der EMIS Konzern (nachfolgend EMIS genannt) besteht aus EMIS Electrics GmbH, sie ist im Handelsregister unter HRB 6491 CB im Amtsgericht Cottbus eingetragen, der EMIS ENERGY GmbH, sie ist unter der HRB 6150 CB im Handelsregister des Amtsgericht Cottbus eingetragen und der Pebot GmbH, welche unter der HRB 15769 CB im Handelsregister des Amtsgerichtes Cottbus eingetragen ist. Auf die Einbeziehung der Pebot GmbH in den Konzernabschluss wird aus Gründen der untergeordneten Bedeutung für die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns verzichtet. Die EMIS ist eine familiengeführte mittelständische Unternehmensgruppe, die national und international technische Dienstleistungslösungen in den Bereichen Elektro-, Automatisierungs- und Energietechnik anbietet. Das Unternehmen konzentriert sich dabei auf die Geschäftsbereiche: Automatisierung und Robotik, Energieversorgung und Netze, Generatorservice und Stromhandel. Die Dienstleistungsphilosophie beinhaltet den Vertrieb von Komplettlösungen von der Beratung über die Planung, Montage, Inbetriebnahme und dem Service für elektro-, mess-, steuer- und regeltechnische Anlagen, elektrische Maschinen und Energieversorgungsanlagen. Die EMIS beschäftigt durchschnittlich 237 Mitarbeiter an 5 Standorten in Deutschland. Die EMIS erstellt einen zusammengefassten Lagebericht für den Konzern und die Muttergesellschaft, weshalb nachfolgend dargestellt wird, welche der Informationen sich nur auf den Konzern und welche Informationen sich nur auf die Muttergesellschaft beziehen. II. Wirtschaftsbericht a. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Ausgangslage stellt sich zum Jahreswechsel 2023/24 im Zuge der Nachwirkungen der vorangegangenen Krisen, insbesondere den erheblichen Kaufkraftverlusten als Folge des massiven Energie- und Nahrungsmittelpreisanstiegs, der schwachen weltwirtschaftlichen Entwicklung, der geopolitischen Krisen sowie den geldpolitischen Straffungen weiterhin sehr schwach dar. Im Zuge der erhöhten Unsicherheit infolge der geopolitischen Konflikte ist das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um ca. 0,3% zurückgegangen. Trotz dessen haben die Investitionen in Maschinen und Anlagen bei gestiegenen Finanzierungs- und Materialkosten um +3,0 % deutlich zugelegt. Dazu dürften neben den immer noch hohen Auftragsbeständen und der guten Eigenkapitalausstattung der Unternehmen auch steigende - durch staatliche Maßnahmen gestützte - Investitionen in die Transformation beigetragen haben. So haben beispielsweise diverse Förderprogramme im Bereich der Erneuerbaren Energien im Jahr 2023 einen deutlichen Investitionsschub gebracht. Der Arbeitsmarkt zeigte sich trotz der konjunkturellen Schwächephase robust; die Erwerbstätigkeit nahm im Jahresverlauf weiter zu (+0,7 %) und erreichte im Jahresdurchschnitt 2023 einen historischen Höchststand von knapp 46 Mio. Personen. Gut ausgebildetes Fachpersonal zu bekommen, wird allerdings eine immer größere Herausforderung für die Unternehmen. [1] Der Stromverbrauch war im Jahr 2023 um 5,4 Prozent und die realisierte Gesamterzeugung um 9,1 Prozent geringer als im Jahr zuvor. Der Anteil des aus erneuerbaren Energien erzeugten Stroms an der Netzlast lag im Jahr 2023 bei 55,0 Prozent (2022: 48,42 Prozent). Insgesamt lag in 2023 die Erzeugung aus erneuerbaren Energien mit 251,2 TWh rund 7,5 Prozent über dem Vorjahreswert von 233,7 TWh. Die Erzeugung aus konventionellen Energieträgern betrug insgesamt 197,2 TWh. Im Vergleich zu 2022 sank sie somit um 24,0 Prozent. An der Strombörse konnte eine deutliche Preiserholung verzeichnete werden. Der durchschnittliche Day-ahead-Großhandelsstrompreis belief sich 2023 auf 95,18 €/MWh (2022: 235,45 €/MWh). Damit betrug er weniger als die Hälfte des Vorjahrespreises und sank wieder auf das Niveau von 2021. [2] In der Freizeitparkindustrie zeichnete sich nach dem auftragsstarken Jahr 2022 auch im Jahr 2023 ein überdurchschnittliches Wachstum ab. Die Parkbetreiber lassen neben den regelmäßigen Investitionen in bestehenden Parks weltweit ständig neue Freizeitparks entstehen. Die Inflationsrate ist im Jahr 2023 von 6,9% auf 5,9% gefallen. Ökonomen und Forscher erwarten im laufenden Jahr eine deutliche Abschwächung der Inflation. So prognostiziert etwa das ifo-Institut für das Jahr 2024 eine Inflationsrate hierzulande von 2,2 Prozent. Laut Einschätzung der Bundesbank soll sich die Inflation in Deutschland 2024 mehr als halbieren, auf 2,7 Prozent. [3] Die wirtschaftliche Schwächephase hält auch zum Jahreswechsel 2023/24 an. Nach einem preis-, saison- und kalenderbereinigten Rückgang des BIP um 0,25 % zum Jahresende 2023 deuten aktuelle Frühindikatoren noch nicht auf eine rasche konjunkturelle Erholung hin. Mit einem rückläufigen Trend der Inflation, steigenden Reallöhnen und einer allmählichen Belebung der Weltwirtschaft dürften sich zentrale Belastungsfaktoren für die deutsche Wirtschaft aber im Verlauf dieses Jahres verringern und eine vor allem binnenwirtschaftlich getragene Erholung einsetzen. [4] [1] Quelle: https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Dossier/konjunktur-und-wachstum.html [2] Quelle: https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2024/20240103_SMARD.html [3] Quelle: https://www.handelsblatt.com/finanzen/geldpolitik/inflationsrate-2024-wie-entwickelt-sich-die-inflation-in-deutschland/26252124.html [4] Quelle: https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/Wirtschaftliche-Lage/2024/20240115-die-wirtschaftliche-lage-in-deutschland-im-januar-2024.html b. Geschäftsverlauf Die EMIS hat das Geschäftsjahr 2023 mit einem deutlichen Gewinn abgeschlossen. Der aus dem Verkauf der Geschäftsfelder Kraftwerksservice, Projekte Energieversorgung und Bahntechnik erzielte außerordentliche Erlös steuert dabei den wesentlichen Teil zum Gewinn des Geschäftsjahres 2023 bei. Belastungsfaktoren aus dem Verkauf, wie Uneffektivitäten während der Übergangsphase, Mehrkosten aus zusätzlichen Recruiting-Maßnahmen oder Restabwicklungskosten für Projekte aus den verkauften Bereichen mindern den Verkaufserlös direkt im neutralen Ergebnis. Der durch den Verkauf wegfallende Umsatz konnte durch den Ausbau der Geschäftsfelder Erneuerbare Energien, Bau von Umspannwerken, Generatorservice und das Handelsgeschäft mit Strom zum großen Teil wieder kompensiert werden. Das operative Geschäftsergebnis erreichte im Geschäftsjahr 2023 wieder das Vorjahresniveau. Im Bereich Umspannwerke verlief das Projektgeschäft erfolgreich und führte zu einem signifikanten Umsatz- und Ergebnisanstieg. Erneuerbare Energien verzeichneten weiteres Wachstum durch hohe Nachfrage nach Photovoltaik-Anlagen, unterstützt durch Steuerbefreiungen und Förderprogramme. Der Generatorservice war eine wichtige Säule mit stabilen Auftragseingängen und einem Umsatzplus von 18%. Das Freizeitparkgeschäft erlebte eine starke Rückkehr, mit einem Umsatzanstieg von 30%. Im Robotik-Geschäft konnte ein Wachstum von über 100% verzeichnet werden, während der Bereich Prozessautomation die Erwartungen nicht erfüllte. Der Online-Shop "Spreewatt" erzielte im ersten Jahr einen Umsatz von ca. TEUR 800. Das Stromgeschäft verzeichnete insgesamt stabilen Umsatz, jedoch gingen die Strommengen leicht zurück, bedingt durch höhere Strompreise. Zum Ende des Geschäftsjahres waren die Auftragsbücher insgesamt sehr gut gefüllt. Der Auftragseingang der EMIS Electrics lag am Jahresende ca. 10% über PLAN. Damit ist ein ausreichendes Auftragspolster vorhanden, um sicher durch das Jahr 2024 zu steuern. c. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns EMIS Zur Darstellung der Ertragslage wird nachfolgend die Übersicht eine unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten abgeleitete Ergebnisrechnung verwendet.
Angaben in TEUR Die Gesamtleistung innerhalb des Konzernes ist gegenüber dem Vorjahr mit EUR 0,3 Mio. leicht rückläufig, es konnte aber das Budget mit EUR 38 Mio. deutlich übertroffen werden. Die EMIS Energy hat im abgelaufenen Geschäftsjahr das Budget mit EUR 9,3 Mio. bei einer IST Gesamtleistung von EUR 7,6 Mio. nicht erreichen können. Ein Wesentlicher Grund hierbei ist, dass die mobile Schaltanlage nicht wie geplant operativ eingesetzt werden konnte. Die EMIS Electrics GmbH hat die Budgeterwartungen von EUR 28 Mio. deutlich im IST mit EUR 34 Mio. € übertroffen. Die Größten Treiber waren mit einer Übererfüllung das Projektgeschäft mit den Umspannwerken in Höhe von EUR 1,9 Mio. € und der Automatisierungsbereich mit einer Übererfüllung in Höhe von EUR 1,6 Mio. €. Das Ergebnisniveau wurde im Konzern deutlich gegenüber dem Vorjahr gesteigert und liegt mit einem EBIT von 17,0 % deutlich über Vorjahr. Es wurde ein Konzernjahresüberschuss mit TEUR 5.546 (Vorjahr TEUR 1.062) erwirtschaftet. Gründe für den Ergebnissprung liegt unter anderem im Einmaleffekt aus dem Verkauf der Kraftwerkssparte bei der EMIS Electrics GmbH. Bereinigt um den Sondereffekt konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr ein positiver EBIT erwirtschaftet werden TEUR 400.
Angaben in TEUR Die Vermögensstruktur des EMIS Konzernes ist zum 31.12.2023 durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 24,4% (Vorjahr: 25,7%) gekennzeichnet. 29,6% (Vorjahr: 32,0%) der Bilanzsumme entfallen auf Vorräte. Bis zum Ende des Jahres 2023 wurde der wesentliche Teil der Projekte schlussgerechnet, sodass die zwischenzeitlich hohen Bestände der Unfertigen Leistungen auf das Vorjahresniveau reduziert werden konnten. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind auf hohem Niveau verblieben und haben einen Anteil von 20,9% (Vorjahr: 28,6%) an der Bilanzsumme. Der Wertpapierbestand ist zum Bilanzstichtag leicht gesunken und hat einen Anteil von 5,6% (Vorjahr: 5,9%). Die Kapitalstruktur ist zum 31.12.2023 durch eine Eigenkapitalquote von 54,6% (Vorjahr: 36,8%) gekennzeichnet. 25,9% (Vorjahr: 51,0%) der Bilanzsumme entfallen auf kurzfristiges Fremdkapital.
Angaben in TEUR Im abgelaufenen Geschäftsjahr beläuft sich der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit auf TEUR 5.230 (Vorjahr: TEUR 736). Die Liquiditätslage des Unternehmens konnte mit dem Verkaufstransaktionale deutlich verbessert. Insbesondere das Fremdkapital wurde deutlich zurückgefahren. EMIS hat im abgelaufenen Geschäftsjahr Investitionen in Höhe von TEUR 1.424 (Vorjahr. TEUR 761) getätigt. Diesen Investitionen stehen Abschreibungen in Höhe von TEUR 751 (Vorjahr. TEUR 766) gegenüber. Die Investitionen umfassten im Berichtsjahr notwendige Erweiterungen und Erneuerungen im Bereich IT-Software in Höhe von TEUR 521 und davon entfallen TEUR 440 für die Entwicklung eigener Software bzw. Apps. Rund TEUR 327 wurden für den Erhalt und Erweiterung des Fuhrparkes investiert und entsprechend auf die aktuelle Marktentwicklung reagiert, TEUR 368 für die Errichtung eines neuen Zentrallagers. Darüber hinaus erfolgten Investitionsmaßnahmen zum Ersatz und zur Modernisierung der Betriebs- und Geschäftsausstattung i.H.v. ca. TEUR 186. d. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der EMIS Electrics GmbH Die Ertragslage der Gesellschaft gestaltet sich wie folgt:
Angaben in TEUR Im Geschäftsjahr 2023 verzeichnete die EMIS Electrics GmbH eine Gesamtleistung von TEUR 32.630, was im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang um TEUR 3.015 bedeutet. Dieser ist hauptsächlich auf den Verkauf einzelner Geschäftsbereiche und Wegfall von Umsätzen von EUR 12 Mio. und gleichzeitiger Kompensation durch Umsatz in anderen Geschäftsbereichen zurückzuführen. Der Materialaufwand stieg um TEUR 2.074 auf TEUR 14.913 (45,6% der Gesamtleistung) an. Gleichzeitig führte ein signifikanter Rückgang der Personalaufwendungen um TEUR 4.902 zu einem neuen Wert von TEUR 14.071 (43,2% der Gesamtleistung). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen bewegen sich auf dem Niveau des Vorjahres. Das EBIT verringerte sich leicht um TEUR 29 auf TEUR 375 (1,1% der Gesamtleistung) und knüpft erneut an den Positivtrend der letzten Jahre an. Das Beteiligungsergebnis sank aufgrund des Wegfalls des Einmalerlöses aus dem Verkauf der Stromversorgungsanlagen bei der EMIS ENERGY GmbH in 2022 von TEUR 1.095 auf TEUR 15. Das Finanzergebnis wies erstmalig eine positive Entwicklung auf, verbesserte sich um TEUR 546 auf TEUR 65. Das neutrale Ergebnis verzeichnete einen erheblichen Anstieg von TEUR 44 auf TEUR 6.361. Die Ertragsteuern stiegen auf TEUR 1.270 an. Der Jahresüberschuss verzeichnete eine bedeutende Steigerung von TEUR 1.062 auf TEUR 5.546. Aus einem sicheren operativen Geschäft gepaart mit Einmaleffekten wurde das Ergebnisniveau gegenüber dem Vorjahr noch einmal deutlich verbessert werden. Die Gesellschaft blickt damit auf zwei Geschäftsjahre mit einem in Summe deutlich positiven Jahresüberschuss zurück und ist damit nach schwierigen Jahren wieder auf die Erfolgsspur zurückgekommen. Die Vermögenslage der EMIS Electrics GmbH stellt sich wie folgt dar:
Angaben in TEUR Die Bilanzsumme stieg um TEUR 1.176 auf TEUR 26.073. Dies zeigt, dass das Unternehmen weiterhin auf einem stabilen Wachstumskurs ist. Die Zunahme des Eigenkapitals und die Reduzierung der Verbindlichkeiten weisen auf eine verbesserte finanzielle Position hin, was gleichzeitig zu einer Stärkung der Flexibilität des Unternehmens führt. Das Anlagevermögen stieg um TEUR 109 auf TEUR 6.713 (26% der Bilanzsumme) an und spiegelt damit die fortgesetzte Investition in langfristige Vermögenswerte wider. Das Umlaufvermögen erhöhte sich um TEUR 1.057 auf TEUR 19.134 (73% der Bilanzsumme). Diese Zunahme resultiert im Wesentlichen aus der gesteigerten Liquiditätsdecke. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten stieg um TEUR 11 auf TEUR 227 an und bleib damit auf einem konstanten Niveau. Das Eigenkapital erhöhte sich erheblich um TEUR 5.546 auf TEUR 14.959 (57% der Bilanzsumme) und untermauert die deutliche Stärkung der finanziellen Basis des Unternehmens. Die Rückstellungen stiegen um TEUR 1.561 auf TEUR 4.459 (17% der Bilanzsumme), was im Wesentlichen auf die Steuerrückstellung zurückzuführen ist. Die Verbindlichkeiten sanken um TEUR 5.961 auf TEUR 6.624 (25% der Bilanzsumme). Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen verringerten sich dabei um EUR 0,6 Mio. und die Sonstigen Verbindlichkeiten um EUR 1,75 Mio. Hier zeigt sich die im Jahr 2023 durchgeführte Schuldenreduzierung. III. Prognosebericht mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken a. Voraussichtliche Entwicklung In den letzten Jahren hat die Geschäftsleitung aufgrund der vorherrschenden Unsicherheit im Energiesektor stetig daran gearbeitet, die Schwerpunkte im Energieversorgungsbereich schrittweise zu verschieben. Mit dem Verkauf der Geschäftsfelder Kraftwerksservice, Projekte Energieversorgung und Bahntechnik aus der Muttergesellschaft wurde im Jahr 2023 hierfür ein wesentlicher Beitrag geleistet. Der Fokus des Konzerns liegt nun auf Erneuerbaren Energien, Netzinfrastruktur, Automatisierung, Robotik, Generatorservice und Stromvermarktung. Die Muttergesellschaft möchte künftig noch stärker auf Synergieeffekte der eigenen Kompetenzen setzen. So können etwa durch die jahrelange Erfahrung beim Bau modernster Umspannwerke im Zusammenspiel mit der Expertise bei der Planung und Errichtung von Photovoltaik-Anlagen anspruchsvolle elektrische Infrastrukturprojekte aus einer Hand realisiert werden. Außerdem sollen die Kernkompetenzen im Bereich der Automatisierung auf vielfältige Industrien übertragen werden. Die Geschäftsplanung 2024 des Konzerns wurde auf Basis eines stabilen Auftragsbestandes von EUR 42 Mio. erstellt. Die Gesamtleistung wird auf EUR 35 Mio. geschätzt. Unter der Berücksichtigung, dass die Leistung der EMIS ENERGY GmbH aufgrund des deutlich niedrigeren Strompreises um ca. 40% niedriger ausfällt als im Vorjahr und der Umsatzanteil der verkauften Geschäftsbereiche der ersten beiden Monate 2023 wegfällt, liegt die Leistungssteigerung im Konzern damit bei ca. 6%. Bei dem operativen Ergebnis wird eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr erwartet. Diese Erwartung wird gestützt durch Wachstumseffekte und Anpassungen der Fixkosten. Tarif- und Materialpreissteigerungen sind bereits in der Planung 2024 berücksichtigt. Beiden Effekten wird damit entgegengewirkt, dass bei den meisten Aufträgen Preisgleitklauseln vereinbart oder bei mehrjährigen Projekten jährliche Preissteigerungen verhandelt wurden. Damit schlägt dieser Kostensteigerungseffekt nicht auf das Ergebnis durch. Investitionen für 2024 umfassen u.a. Smart-Service-Produkte, die Weiterentwicklung einer Palettierungsanlage, den Abschluss des Neubaus einer mobilen Schaltanlage und Digitalisierung. Weiterhin setzt der Konzern auf den Ausbau der Präsenz in sozialen Netzwerken und auf Online-Plattformen zur Erhöhung des Bekanntheitsgrades und Stärkung der Fachkräftegewinnung. Mit der Neuaufstellung des Mutterunternehmens im Jahr 2023 braucht es auch eine angepasste EMIS-Vision, die das neue gemeinsame Ziel mit seinen strategischen Leitplanken definiert. Es wird deshalb die Vision 2030 als langfristige Leitlinie erarbeitet. b. Risikomanagement Die Gesamtverantwortung des unternehmensweiten Risikomanagements trägt die Geschäftsleitung der EMIS Electrics GmbH. Gesetzlich verpflichtet, weist sie auf potenziell bestandsgefährdende Risiken hin. Zur Identifikation und Bewertung nutzt das Unternehmen ein integriertes Kontroll- und Risikomanagementsystem in der Unternehmensplanung. Zusätzlich implementiert ist ein Qualitätsmanagementsystem mit branchenüblichen Regeln für einen nachhaltigen Verhaltenskodex und kontinuierliche Arbeitssicherheitsverbesserungen. Beide Systeme werden fortlaufend an neue Erkenntnisse angepasst. c. Operative Chancen und Risiken Die Geschäftsleitung sieht grundlegende operative Risiken in der Verfügbarkeit qualifizierter Mitarbeiter, weshalb die Muttergesellschaft stark darauf fokussiert ist, Geschäft mit wenig Personalwachstum zu generieren. Projekte im Bereich Photovoltaik sollen das Umsatzwachstum unterstützen. Aus diesem Grund wurde beispielsweise im Jahr 2023 ein Online-Shop aufgebaut oder aber das Geschäft mit dem Handel von Strom stetig erweitert. Weiterhin wird die EMIS mit Hilfe von Projekten im Bereich Photovoltaik (PV) starken Umsatzwachstum erreichen. Das Risiko aus den Stilllegungsplänen für die Lausitzer Kohlekraftwerke ist weitgehend reduziert, da der Hauptteil des Geschäfts in diesem Bereich verkauft wurde. Die EMIS Electrics GmbH konzentriert sich nun auf die Generatorwartung und strebt den Ausbau von Drittgeschäft sowie die Entwicklung neuer Geschäftsideen an, um die Abhängigkeit von Braunkohle zu reduzieren. Der Entwicklungstrend zur Automatisierung und Digitalisierung von Arbeitsprozessen wird sich in den nächsten Jahren in vielen Bereichen der Industrie fortsetzen, besonders im Bereich Robotik, weshalb die EMIS intensiv in diesem Wachstumssegment agiert. Die Entwicklung der Inflationsraten bereitet der Geschäftsleitung Sorgen, insbesondere aufgrund steigender Material- und Lohnkosten. Die Weitergabe dieser Kosten an Kunden konnte bisher größtenteils erfolgen, jedoch könnte dies in Zukunft herausfordernder werden. Die Projektauswahl erfordert daher eine genaue Prüfung, um entsprechende Deckungsbeiträge zu sichern. Risiken durch die COVID-19-Pandemie und den Russland-Ukraine-Konflikt sind weitgehend gelöst oder besser handhabbar. Die EMIS erwartet derzeit keine wesentlichen Einschränkungen für zukünftiges Geschäft, behält jedoch den China-Taiwan-Konflikt im Auge, da Spannungen hier zu Beschaffungsrisiken für PV-Module führen könnten. d. Finanzierungsrisiken Im Geschäftsjahr 2023 konnte die EMIS sämtliche Verpflichtungen fristgerecht bedienen. Ein Teil der Erlöse aus dem Verkauf wurde zur Schuldenreduktion genutzt, während der Rest die operative Liquidität signifikant verbesserte. Die Muttergesellschaft ist nahezu vollständig eigenfinanziert und verfügt über ein solides Bankenkonsortium als externe Finanzquelle. Das Risiko einer Liquiditätsunterversorgung wird als sehr gering eingeschätzt. Durch rollierende Liquiditätsplanungen und PLAN-IST-Vergleiche werden Finanzierungsrisiken frühzeitig erkannt. Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass die Gesellschaft auch 2024 jederzeit in der Lage sein wird, finanzielle Verpflichtungen zu erfüllen. e. Zinsrisiken Die aktuellen Zinssteigerungen (Leitzins aktuell 4,5%) wirken sich positiv für die Unternehmung aus, da damit der Ertrag aus Geldanlagen nachhaltig gesteigert werden kann. Das bestehende langfristige Darlehen hat einen festen Zinssatz vereinbart. f. Rohstoffrisiken Aktuell ist wieder eine leichte Entspannung bei den Lieferengpässen der Lieferanten (z.B. Kupfer, Kunststoff oder Stahl) zu spüren. Es ist deshalb davon auszugehen, dass sich die Liefersituation nur langsam in Richtung des Vor-Corona-Niveaus hin entwickeln wird. Die Absicherung des Preisrisikos bei den Rohstoffen erfolgen operativ über die Vertragsgestaltung mit Lieferanten einerseits und Sicherungsinstrumente mit externen Finanzinstituten andererseits. Zusätzlich werden sämtliche Kundenangebote und Kundenverträge mit Preisgleit- und Lieferklauseln ausgestattet. Damit werden die Risiken auf ein moderates Niveau gehalten. g. Strompreisrisiken Die Entwicklungen am Strommarkt werden nach der Preisexplosion des Strompreises im Jahr 2022 besonders aufmerksam verfolgt. Das Strompreisniveau hat sich im Jahr 2023 wieder deutlich normalisiert. Vor diesem Hintergrund hat der Konzern im Jahr 2023 bereits für die Lieferjahre 2024 und 2025 gesicherte Strommengen eingekauft. Damit hat die Gesellschaft die Risiken deutlich abgemildert und damit die Grundlage ihrer Geschäftstätigkeit nachhaltig stabilisiert. h. Personalrisiken Die Fachkräftegewinnung entwickelt sich immer mehr zum Schlüssel, um mehr Geschäft machen zu können bzw. das bestehende Geschäft zu sichern. Es wird deshalb im Personalmanagement stark auf Recruiting, besonders durch Direktansprache und regionales Employer Branding gesetzt. Die Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen fördert die frühzeitige Identifikation von Talenten. Aktive Präsenz in sozialen Netzwerken und regelmäßige Anzeigen stärken die EMIS-Bekanntheit. Gleichzeitig wird großen Wert auf Mitarbeiterbindung gesetzt, um Know-how zu erhalten und die Zufriedenheit zu steigern. i. Steuerliche Risiken Es gibt aktuell aus Sicht der Geschäftsleitung keine erkennbaren wesentlichen steuerlichen Risiken für die EMIS Electrics GmbH. j. Risiken in der Informationsverarbeitung und Datensicherheit Die IT-Infrastruktur mit den eingesetzten Softwaresystemen und Hardwaresystemen stellt für die Gesellschaft ein entscheidendes Steuerungsinstrument für die Abwicklung der Geschäftsprozesse dar. Eine hohe Verfügbarkeit, Funktionssicherheit, eine sorgsame Datensicherung sowie stetige Überwachung des Systembetriebes sichern die Funktionalität der Ablaufprozesse. Die Gefahren durch Cyberkriminalität sind in den letzten Jahren stetig gestiegen. EMIS wappnet sich daher mit verschiedenen Maßnahmen, um möglichst Schäden abzuwenden und im Falle eines Falles den Schaden zu begrenzen. Die interne IT-Abteilung der EMIS betreibt eine Firewall mit erweiterter Bedrohungs- und Schadsoftwareschutz sowie eine zentral überwachte Antivirensoftware. Für den mobilen Systemzugriff von außen wurde eine 2-Faktor-Authentifizierung eingerichtet. Des Weiteren werden im Rahmen des eingesetzten internen Kontrollsystems Passwortrichtlinien und weitere organisatorische Maßnahmen eingesetzt um dem Risiko aktiv entgegen zu treten. Zusätzlich hat sich die Geschäftsleitung im Jahr 2023 dazu entschieden, eine Cyber-Versicherung abzuschließen, um finanzielle Schäden aufgrund von längeren Systemausfällen abzusichern. k. Rechtliche Risiken Im Jahr 2023 hat die Gesellschaft Klage gegen die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) bezüglich der Überbrückungshilfe III eingereicht. Es besteht Uneinigkeit über Antragsvoraussetzungen und bisher erfolgte keine Zahlung seitens der ILB. Dies birgt das Risiko einer Auswirkung auf den Überbrückungshilfe III Plus-Antrag, weshalb eine vorsorgliche Rückstellung im Jahresabschluss 2023 gebildet wurde. Zudem wurde 2023 bei der EMIS Electrics GmbH eine Hauptzollamtprüfung durchgeführt. Die abschließende Auswertung steht noch aus. Es gibt keine weiteren bekannten Verfahren, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich beeinflussen. Die Gesellschaft sieht sich gegen bekannte Risiken durch getroffene Vorsorgemaßnahmen ausreichend abgesichert, und bestandsgefährdende Risiken sind nicht identifiziert.
Lübbenau, 25. März 2024 gez. Eberhard Perschk, Geschäftsführer gez. Christopher Perschk, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die EMIS Electrics GmbH, Lübbenau Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der EMIS Electrics GmbH, Lübbenau, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den zusammengefassten Lagebericht der EMIS Electrics GmbH, Lübbenau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte zusammengefasste Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser zusammengefasste Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum zusammengefassten Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den zusammengefassten Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des zusammengefassten Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines zusammengefassten Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im zusammengefassten Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der zusammengefasste Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum zusammengefassten Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und zusammengefassten Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus: • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im zusammengefassten Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des zusammengefassten Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im zusammengefassten Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des zusammengefassten Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im zusammengefassten Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. • Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 28. März 2024 bdp
gez. Hagemeier, Wirtschaftsprüfer gez. Wulff, Wirtschaftsprüferin Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023Der Jahresabschluss wurde am 4. Juni 2024 festgestellt. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
4 nahegelegene Organisationen
Reparatur und Instandhaltung von Maschinen
Herstellung von elektrischem Installationsmaterial
Reparatur und Instandhaltung von elektrischen Ausrüstungen
Elektrizitätsverteilung
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen