Frico GmbH
Selbe AdresseWärme- und Kältehandel
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martin Babczyk seit 2.4.2025 | Geschäftsführer |
Benjamin Klasen seit 19.7.2023 | Prokura |
Elke Landwehr seit 17.3.2008 | Prokura |
Walter Anton Rudolf seit 17.3.2008 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Systemair Aktiebolag | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Systemair GmbHBoxbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.05.2023 bis zum 30.04.2024"Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Systemair GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Systemair GmbH, Boxberg - bestehend aus der Bilanz zum 30. April 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Systemair GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögen-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum J ahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses J ahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Heilbronn, den 5. J uli 2024 EY
GmbH & Co. KG
Holzmann, Wirtschaftsprüfer Ramolla, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 30. April 2024AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023/2024
Anhang für 2023/2024Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des HGB und des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Der vorliegende Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Systemair AB, Skinnskatteberg/Schweden (= oberstes Mutterunternehmen), einbezogen. Zur Verbesserung der Übersichtlichkeit sind die für Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung nach den Vorschriften des HGB und des GmbHG vorgesehenen Vermerke in den Anhang übernommen worden. Leervermerke werden hierbei nicht genannt. Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma Systemair GmbH mit Sitz in Boxberg im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter der Nummer HRB 560437 eingetragen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden um planmäßige Abschreibungen unter Zugrundelegung einer Nutzungsdauer von 3 bzw. 5 Jahren vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Soweit abnutzbar, werden die Abschreibungen nach der linearen Methode pro rata temporis errechnet und basieren auf der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und die Handelswaren sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten (Material- und Fertigungskosten) bewertet. Kosten der allgemeinen Verwaltung werden nicht aktiviert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und sonstigen Wertminderungen ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Die ausschließlich der Finanzierung einer Freistellung (langfristige Zeitkonten) dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären und quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres in einer gesonderten Anlage zu diesem Anhang dargestellt. Finanzanlagen Die Angaben zu den Finanzanlagen nach § 285 Nr. 11 HGB unterbleiben gemäß § 286 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 HGB. Vorräte Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit TEUR 14.665 (Vorjahr TEUR 20.244) Forderungen gegenüber dem Gesellschafter. Davon betreffen TEUR 13.875 (Vorjahr TEUR 19.437) das Cash-Pooling mit der Muttergesellschaft. Im Übrigen betreffen die Forderungen gegen verbundene Unternehmen den Liefer- und Leistungsverkehr. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Gezeichnetes Kapital Das zum Nennwert angesetzte gezeichnete Kapital (Stammkapital) ist voll eingezahlt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen bestehen im Wesentlichen für Urlaubs- und Zeitguthaben und Sondervergütungen der Mitarbeiter, anteiliges Weihnachtsgeld, ausstehende Kostenrechnungen, Kundenboni sowie Gewährleistungsverpflichtungen. Der Erfüllungsbetrag der nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechneten Verpflichtungen aus langfristigen Zeitkonten beträgt TEUR 142. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögenskapitals beträgt TEUR 137. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden auf den Grundbesitz der Gesellschaft in Höhe von 6,4 Mio. EUR besichert. Hiervon waren zum Bilanzstichtag einschließlich Avale 1,5 Mio. EUR valutiert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse betreffen nahezu ausschließlich Ventilatoren und Klimageräte. Der Umsatz verteilt sich nach Regionen wie folgt:
Von den Umsatzerlösen wurden 48,6 Mio. EUR mit verbundenen Unternehmen getätigt. Sonstige betriebliche Erträge Enthalten sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr TEUR 11). Weiterhin sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 296 (Vorjahr TEUR 152) enthalten. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung Hiervon entfallen TEUR 215 (Vorjahr TEUR 215) auf die Altersversorgung. Sonstige betriebliche Aufwendungen Enthalten sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr TEUR 12). Weiterhin sind Verluste aus Anlagenabgängen in Höhe von TEUR 126 (Vorjahr TEUR 0) enthalten. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse. Sonstige finanzielle Verpflichtungen/ Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte
Zweck und Vorteil der eingegangenen Leasing- und Mietverträge ist die Finanzierung der genutzten Anlagegegenstände. Risiken bestehen in den zukünftigen Liquiditätsbelastungen durch fest vereinbarte Miet- und Leasingraten. Die finanziellen Verpflichtungen aus sonstigen Verträgen betreffen im Wesentlichen Abnahmeverpflichtungen von Vorratsvermögen. Latente Steuern Es bestehen nicht angesetzte latente Steueransprüche von 140 TEUR, die aus unterschiedlichen Abschreibungsmethoden zwischen Handels- und Steuerbilanz und der in der Steuerbilanz nicht angesetzten Rückstellung für Inflationsausgleichsprämie resultieren. Geschäftsführer Geschäftsführer der Gesellschaft sind:
Die Vergütungen der Geschäftsführer werden unter Inanspruchnahme von § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt wurden beschäftigt:
Honorare des Abschlussprüfers Das im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 64. Es betrifft Abschlussprüfungsleistungen.
Boxberg, 04. Juli 2024 gez. Kurt Maurer Entwicklung des Anlagevermögens 2018/19
Lagebericht für 2023/2024Geschäftstätigkeit Die Systemair GmbH ist Produktionsstandort und Distributionszentrum für Zentral- und Südeuropa der Systemair-Gruppe. Sämtliche Lieferungen in diese Regionen werden über den Standort Boxberg abgewickelt. Neben vielen Standardprodukten wie z.B. Dach- und Thermoventilatoren, fertigt die Systemair GmbH in Boxberg Axial-, Jet- und Tunnelventilatoren. Letztere werden sowohl für die tägliche Bedarfslüftung hergestellt als auch für die Entrauchung im Brandfall (Entrauchungsventilatoren). Geschäftsverlauf und Ertragslage Nachdem sich die Turbulenzen auf dem Beschaffungsmarkt und damit einhergehend die Wettbewerbssituation auf der Verkaufsseite deutlich normalisiert haben, blickt die Systemair GmbH auf ein verhaltenes Geschäftsjahr zurück. Bedingt durch den allgemeinen konjunkturellen Rückgang, konnten die Umsatzziele nicht realisiert werden. Der Gesamtumsatz lag mit 134,7 Mio. EUR (Vorjahr 149,1 Mio. EUR) deutlich unter Vorjahr. Der Inlandsmarkt hat sich nach dem überdurchschnittlichen Anstieg des Vorjahres mit einem Rückgang von 11 % auf einem Niveau von 78,4 Mio. EUR normalisiert. Im Exportbereich verzeichnen wir ein Minus von 7,6 %. Der Anteil des Inlandsmarkts am Gesamtumsatz liegt mit 58,2 % leicht unter Vorjahr (59,1 %). Der Umsatzanteil mit Gesellschaften der Systemair AB liegt 36,1 % auf Vorjahresniveau. Mit Ausnahme der Bereiche "Fire safety" und insbesondere im Service, wo wir unsere Umsatzziele übertreffen konnten, waren Umsatzrückgänge zu verzeichnen. Der Rückgang im westeuropäischen Exportmarkt mit einem Minus von 17,1 % wurde deutlich von der rückläufigen Konjunktur im skandinavischen Raum beeinflusst. Zuwächse konnten nur auf dem US-Markt erzielt werden. Durch leichte Preisreduzierungen auf der Beschaffungsseite und im Gegenzug stabile Verkaufspreise, konnte die Materialaufwandsquote mit einem Wert von 58,6 % (Vorjahr 60,3 %) weiter verbessert werden, während sich die Personalaufwandsquote deutlich auf 22,5 % (Vorjahr 19,3 %) erhöht hat. Auch der sonstige betriebliche Aufwand abzgl. des sonstigen betrieblichen Ertrags hat sich leicht erhöht auf einen Wert von 9,6 % (Vorjahr 9,1 %), so dass wir insgesamt ein operatives Ergebnis vor Ertragsteuern von 8,3 % (Vorjahr 10,1 %) verzeichnen. Vorgenannte Verhältniszahlen beziehen sich auf die Gesamtleistung (Pos.1 und Pos.2 der Gewinn- und Verlustrechnung). Das geplante operative Ergebnis von 11 % wurde somit aus den genannten Gründen nicht erreicht. Der Jahresüberschuss hat sich auf 8,0 Mio. EUR (Vorjahr 10,7 Mio. EUR) vermindert, was einer Umsatzrendite von 5,9 % (Vorjahr 7,2 %) entspricht. Zum Stichtag waren 456 (Vorjahr 436) Mitarbeiter beschäftigt. Im Jahresdurchschnitt waren 453 (Vorjahr 436) Mitarbeiter - einschließlich 27 Auszubildende - für uns tätig. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme hat sich um 6,8 % von 72,3 Mio. EUR auf 67,4 Mio. EUR reduziert. Auf der Aktivseite betrifft die Verminderung die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände, auf der Passivseite im Wesentlichen die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Das Anlagevermögen hat sich um 4,4 Mio. EUR erhöht. Der Anstieg ergibt sich aus dem Bau einer Produktionshalle. Lagerbestände lagen mit 17,5 Mio. EUR leicht unter Vorjahr (17,9 Mio. EUR). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben sich durch Reduzierungen der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen um 22,5 % vermindert. In den Forderungen gegenüber Verbundenen Unternehmen ist ein Cashpool-Guthaben gegenüber der Muttergesellschaft in Höhe von 13,9 Mio. EUR enthalten. Der leichte Rückgang des Eigenkapitals auf 51,8 Mio. EUR ergibt sich aus dem Jahresüberschuss abzüglich einer unterjährigen Ausschüttung in Höhe von 9,0 Mio. an die Muttergesellschaft. Insgesamt hat sich die Eigenkapitalquote auf 76,8 (Vorjahr 73,1 %) erhöht. Die sonstigen Rückstellungen konnten wir im Wesentlichen durch Abschluss von offenen Gewährleistungsfällen reduzieren. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten planmäßig auf einen Wert von 1,2 Mio. EUR (Vorjahr 1,6 Mio. EUR) zurückgeführt werden. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich auf Grund des verminderten Einkaufsvolumen ebenfalls um 1,7 Mio. EUR vermindert. Investitionen und Tilgungen langfristiger Bankdarlehen konnten aus dem laufenden Cash-Flow finanziert werden. Investitionen Investiert wurde unter anderem in eine im Bau befindliche neue Produktions- und Lagerhalle sowie in eine Stanzmaschine. Forschung und Entwicklung Die Situation am Beschaffungsmarkt beschäftigt weiterhin den F&E Bereich, bedingt durch einen teilweisen Umstieg auf neue Lieferanten. Die erneute Akkreditierung diverser Prüfstände durch AMCA sowie der Umbau mehrerer Rohrprüfstände konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Unsere Entwicklungsabteilung arbeitet intensiv an den Herausforderungen, die künftige technische Anforderungen mit sich bringen. Insbesondere steht die Weiterentwicklung des kompletten Technikbereichs sowie der Aufbau eines zukunftsfähigen Dokumentenmanagementsystems im Fokus. Die Entwicklungsprozesse werden einer Revision unterzogen, um geänderten Aufgabenstellungen gerecht zu werden. Risiko-/Chancen- und Prognosebericht Die deutliche Abkühlung der Baukonjunktur, insbesondere im Bereich des privaten Wohnungsbaus, hat sich weiter verschärft. Das Geschäftsjahr 2024 / 25 wird aufgrund dessen sehr herausfordernd. Wir gehen davon aus, im Bereich von industriellen Gebäuden und Infrastrukturprojekten eine moderate Umsatzsteigerung durch eine Erhöhung des Marktanteils erreichen zu können. Risiken im Kontext der Ertragslage sehen wir insbesondere in dem nach wie vor labilen wirtschaftlichen Umfeld im Inland; gleichwohl gehen wir allerdings nicht von einer weiteren Zuspitzung der konjunkturellen Lage aus. Deutliche Chancen sehen wir im Export, insbesondere durch Infrastrukturprojekte in Middle East, sowie in der technischen Weiterentwicklung unserer Ventilatoren. Ernsthafte Verzögerungen seitens der Kunden beim Begleichen ausstehender Forderungen sind bisher auch weiterhin nicht zu verzeichnen. Der andauernde Krieg von Russland gegen die Ukraine hat keinen nennenswerten negativen Einfluss auf den Gesamtumsatz. Für das Geschäftsjahr 2024/2025 gehen wir von einem moderaten Umsatzwachstum von rd. 6 % aus. Der gestiegenen Personalaufwandsquote begegnen wir mit einer Zurückhaltung im Bereich Personalrekrutierung, so dass wir insgesamt mit einem operativen Ergebnis leicht über Vorjahresniveau rechnen. Wir sehen das Unternehmen auch weiterhin in einer stabilen Finanz- und Ertragslage. Weitere nennenswerte, zu den bereits oben erwähnten, Risiken im Bereich Forderungsausfall und Liquidität sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen ergeben sich für unser Unternehmen nicht. Über die üblichen Sicherungsmaßnahmen dieser finanzwirtschaftlichen Risiken (z.B. Finanzplanung, laufende Bonitätsüberwachung, Absicherung durch Bürgschaften und Akkreditive) hinaus, verwenden wir daher insbesondere auch keine derivativen Finanzinstrumente.
Boxberg, 04. Juli 2024 gez. Kurt Maurer |
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