Beteiligungsgesellschaften
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniel Daiber seit 5.1.2023 | Prokura |
Andreas Daiber seit 5.1.2023 | Prokura |
Gerhard Daiber seit 6.4.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Daiber GmbHReichenbach an der FilsJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Geschäftsjahr 2023Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaft und Konjunktur Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ur-sächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommen die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen. 1 Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als zum Vorjahr (kalenderbereinigt - 0,1 %). Im Jahr 2023 verzeichnete der Bereich Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren einen Anteil von rd. 14,8 % an den gesamten Konsumausgaben der privaten Haushalte in Deutschland (Vorjahr: rd. v %). 2 Lebensmitteleinzelhandel Der Einzelhandel erzielte im Jahr 2023 einen Umsatz von rd. 650,5 Mrd. Euro. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Steigerung von 3,0 %. Dagegen sank der Anteil des Einzelhandelsumsatzes am BIP von 16,3 % im Vorjahr auf 15,5 % in 2023. Für einen wirtschaftlichen Erfolg in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist infolgedessen der Rückhalt eines großen und leistungsstarken Unternehmensverbunds, wie ihn die EDEKA- Gruppe darstellt, von Vorteil. Der Lebensmitteleinzelhandel wird weiterhin von den "Großen Vier" - EDEKA, Rewe- Gruppe, Schwarz-Gruppe, und Aldi bestimmt. Bewegung unter den Top 4 war auch in 2023 nicht zu beobachten. EDEKA ist nach wie vor auf Rang 1, gefolgt von Rewe, der Schwarz- Gruppe und Aldi. 3 Mit einem erwirtschafteten Gesamtumsatz im Jahr 2022 von 70,7 Mrd. Euro verteidigte der EDEKA-Verbund weiterhin den Spitzenplatz der Top 10 Lebensmitteleinzelhändler in Deutschland. 4
1 Bundesministerium für Wirtschaft und
Klimaschutz
Allgemeine und rechtliche Rahmenbedingungen Gegenstand der Daiber GmbH ist das Betreiben von vier EDEKA-Lebensmittelgeschäften in Reichenbach an der Fils, in Wangen, in Baltmannsweiler und seit 2021 in Adelberg. Weiterhin ist der Gegenstand des Unternehmens die Übernahme der persönlichen Haftung und Geschäftsführung an der Daiber GmbH & Co. KG, welche ebenfalls einen EDEKA- Lebensmittelmarkt betreibt. Der genossenschaftlich organisierte und mittelständisch geprägte EDEKA-Verbund ist ein Garant für anhaltenden wirtschaftlichen Erfolg. Die Marke EDEKA steht für höchste Qualitäts- und Serviceansprüche. Die Maxime "Wir Lieben Lebensmittel" ist unser Marktverständnis und wird durch eine hohe Anzahl von Stammkunden bestätigt. Wesentliche Änderungen rechtlicher und wirtschaftlicher Natur haben sich im Geschäftsjahr 2023 nicht ergeben. Geschäftsentwicklung: Überblick über das Geschäftsjahr Die Finanzkennzahlen des Jahres 2023 im Vergleich des Vorjahres ergeben folgendes Bild:
Ertragslage Die Daiber GmbH konnte im Geschäftsjahr 2023 die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr steigern, es war ein Wachstum von 6,6 % zu verzeichnen. Grund hierfür waren im Wesentlichen die gestiegenen Lebensmittelpreise. Der Rohgewinn erhöhte sich in Folge dessen im Vergleich zum vorangegangenen Geschäftsjahr um 218 T€ auf 8.139 T€. Die Wertschöpfung (Rohgewinn abzüglich Personalaufwand) betrug im Geschäftsjahr 2023 3.813 T€ (Vorjahr: 3.404 T€). Gegenüber 2022 erhöhte sich der Materialaufwand um rund 1.142 T€, die Personalaufwendungen um rund 128 T€ sowie die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um rund 155 T€. Vermögen und Finanzlage Bilanzstruktur
Die kurzfristigen Vermögenswerte enthielten zum 31.12.2023 ein Intercompany-Darlehen an die Daiber GmbH & Co. KG von insgesamt 263 T€. Für das Jahr 2023 ergibt sich eine Bilanzsumme von 7.496 T€. Im Geschäftsjahr 2023 belief sich die absolute Eigenkapitalausstattung auf 5.119 T€. Zum Stichtag 31.12.2023 beträgt die Eigenkapitalquote 68 % (Vorjahr: 67 %). Finanzlage Im Jahr 2023 wurde ein operativer Cash Flow von 1.347 T€ erzielt. Der Cash Flow aus Investitionstätigkeit betrug 72 T€. Der Cash Flow aus Finanzierung belief sich auf -458 T€. Im Geschäftsjahr 2023 ergibt sich somit ein positiver Gesamt Cash Flow der Daiber GmbH von 961 T€. Zahlungsfristen werden eingehalten, Verbindlichkeiten werden fristgerecht bezahlt. Die Gesellschaft finanziert sich im kurzfristigen Bereich überwiegend über Kreditlinien der Bank und mittels Lieferantenkredite. Die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art ist das Ziel des Finanz- und Risikomanagements. Es wird eine konservative Risikopolitik beim Management der Finanzpositionen verfolgt. Investitionen Die Investitionen betrugen im Geschäftsjahr 2023 588 T€ in das Sachanlagevermögen. Mitarbeiter Die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl der Daiber GmbH belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf insgesamt 165 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Auch im Geschäftsjahr 2023 stellte die Aus- und Weiterbildung einen hohen Stellenwert dar. In vier unterschiedlichen Ausbildungsberufen beschäftigten wir 18 Auszubildende. Insgesamt belief sich der Personalaufwand auf rund 4.326 T€. Dabei entfielen auf Löhne und Gehälter 3.439 T€; die Sozialabgaben betrugen 887 T€. Finanzielle Leistungsindikatoren Die wichtigste Steuerungskennzahl der Daiber GmbH ist die Wertschöpfung. Wir haben über diese Kennzahl bereits im vorherigen Gliederungspunkt "Geschäftsentwicklung" berichtet. Risiko- und Chancenbericht Um einen langfristigen Unternehmenserfolg zu gewährleisten, ist eine kontinuierliche Beurteilung von externen und internen Risiken unabdingbar. In diesem Zuge müssen Risiken mit Hilfe von entsprechenden Risikomanagementzielen und -methoden erfasst und gesteuert werden. Eine geringe Anzahl bedeutender und marktbeherrschender Lebensmittelkonzerne treten im Lebensmitteleinzelhandel als Marktteilnehmer auf. Somit ist die Lebensmittelbranche nachhaltig einem hohen Wettbewerbsdruck ausgesetzt; das Preisniveau steht unter Druck. Die im Handel typische Abhängigkeit der Konsumentenlaune der Verbraucher birgt ebenfalls Risiken. Kontinuierliche Anpassungen der Vertriebskonzepte an das Konsumverhalten der Kunden sind hierbei stets erforderlich. Neben dem Warengeschäft steuert der EDEKA-Verbund als effizienter Dienstleistungspartner auch Werbekampagnen, wie beispielsweise die bekannte 'Wir Lebensmittel'- Kampagne. Mittels solcher Kampagnen werden neue Impulse zur Realisierung verbundübergreifender Ziele geschaffen, etwa die Entwicklung von zeitgemäßen Personalentwicklungs- und Qualifizierungskonzepten, durchgängigen IT-Strukturen oder Vertriebs- und Expansionsvorhaben für den Einzelhandel. Durch den genossenschaftlich organisierten Verbund kann sich die Gesellschaft aktiv und auf kontinuierlicher Basis in öffentliche Debatten und politische Rahmenbedingungen einbringen. Die Personalbindung und -gewinnung birgt eine dauerhafte Herausforderung für unser Unternehmen. Durch Aus- und Weiterbildungen sichern wir uns die unverzichtbare fachliche Kompetenz des Personals. Liquiditätsrisiken sind aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens derzeit nicht erkennbar. Prozess- und Steuerrisiken sind nicht zu erwarten. Aufgrund des stark wettbewerbsumkämpften Marktes ist es unser Ziel, Veränderungen des Marktes und der Branche frühzeitig zu erkennen und mit entsprechenden Maßnahmenplänen in Zusammenarbeit mit dem EDEKA-Verbund darauf zu reagieren. Eine permanente Marktbeobachtung, regelmäßige Planungen und periodische Sitzungen der Geschäftsleitung mit unseren Führungskräften sollen diesen Veränderungen entgegenwirken und zielführend sein. Die Beurteilung der gegenwärtigen Risikosituation hat ergeben, dass keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdenden Risiken bestehen und künftige bestandsgefährdende Risiken gegenwärtig nicht erkennbar sind. Angesichts der demografischen Entwicklung in Deutschland und der daraus resultierenden wachsenden Anzahl von Einpersonenhaushalten sowie der stetig älter werdenden Bevölkerung, haben wir zusammen mit dem EDEKA-Verbund ein entsprechendes Sortiment- und Markenkonzept entwickelt. Mit unserem individuellen und auf die Kundenbedürfnisse vor Ort zugeschnittenen Markt sind wir somit jederzeit in der Lage, uns flexibel auf Herausforderungen einzustellen. Auf lange Sicht sind jedoch die weiteren quantitativen Wachstumsmöglichkeiten aufgrund der bereits vorherrschenden Marktdichte begrenzt. Wir setzen hierbei auf das Qualitätsbewusstsein des Verbrauchers und bieten attraktive Angebote, wie beispielsweise höherwertige Lebensmittel, regionale Produkte sowie Bio- und Convenience-Erzeugnisse an. Nach dem Ausbruch der Pandemie war eine höhere Bereitschaft der Kundschaft Lebensmittel online einzukaufen sowie eine gestiegene Nachfrage nach Lieferungen von frischen Lebensmitteln direkt an die Haustür zu beobachten. Der Trend zum Onlinekauf ist inzwischen rückläufig. So ist die E-Food-Branche in Deutschland in 2023 lediglich mit einem Anteil von 2,4 % des Einzelhandelumsatzes vertreten. Das bedeutet einen Rückgang im Vergleich zu 2022, hier waren es noch 2,9 %. 5 Im Hinblick auf künftige Veränderungen liegen unsere Chancen in einer fortschreitenden Erweiterung der Geschäftstätigkeit mit bestem Service und einem hohen Qualitätsniveau zu fairen Marktpreisen. Wir richten unser Augenmerk insbesondere auf die Vermarktung von regionalen Produkten, welche wir teilweise schon mehr als 10 Jahre pflegen. Diese werden wir künftig durch eine wachsende Zahl regionaler und lokaler Erzeuger weiter steigern und auch vermehrt im Bereich Metzgerei anbieten. Mit dem Direktbezug von Obst und Gemüse können wir unser hohes Frischeniveau zunehmend steigern. Unsere eigene Bäckerei bietet den Kunden qualitativ hochwertige Ware, hergestellt aus regional und lokal erzeugten Rohstoffen. Damit setzen wir uns deutlich von der industriellen Massenware der Discounter und anderer Supermärkte ab. Mit der kontinuierlichen Markteinführung neuer Produkte, beispielsweise von Eigenmarken und Bioprodukten, entsprechen wir dem ansteigenden Qualitäts- und Umweltbewusstsein der Konsumenten und können neue Kundenkreise erschließen. Neben der stetigen Erweiterung unserer Produktpalette liegt der Fokus außerdem auf der kontinuierlichen Stärkung und Entwicklung unseres Gastronomiebereiches. Das bestehende Angebot von kleinen Snacks wurde bereits mit einem täglich wechselnden Mittagstisch ergänzt. Hieraus ergibt sich ein vollumfängliches Essensangebot, welches insbesondere von Mitarbeitern umliegender Firmen sowie von Senioren nachgefragt und genutzt wird.
5 Statistisches Bundesamt (Destatis)
Prognosebericht Mit dem Modell der EDEKA-Gruppe sind wir im Lebensmitteleinzelhandel, einem der härtesten umkämpften Teilmärkte der deutschen Volkswirtschaft, gut aufgestellt. Angesicht der aktuellen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen rechnet der Handelsverband Deutschland (HDE) jedoch mit einem Umsatzplus in 2024 von 1,3 %, preisbereinigt entspricht dies einem Nullwachstum. 6 In unserem Unternehmen haben die Lieferketten größtenteils funktioniert, im Bereich der Mitarbeiter gab es keine Engpässe und die bisherige Umsatzentwicklung für das Geschäftsjahr 2024 lassen uns von einem weiterhin sehr positiven Geschäftsverlauf ausgehen. Die für das Jahr 2023 erwartete Wertschöpfung in Höhe des Vorjahres 2022 konnte aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen übertroffen werden. Wir gehen in 2024 von einer Wertschöpfung auf einem gleichbleibendem Niveau wie 2023 aus. Trotz des steigenden Preiswettbewerbes sehen wir unser Produktportfolio als sehr gut aufgestellt. Die Qualität der Lebensmittel steht für unsere Kunden im Mittelpunkt, welche wir durch die EDEKA-Zentrale garantieren können. Die Einführung weiterer exklusiver Marken, die Differenzierung durch Eigenmarken sowie der stetige Ausbau unseres Bio-Sortiments stehen bei uns im Vordergrund. Sonstige Angaben:
Reichenbach a. d. Fils, 04. Dezember 2024 Daiber GmbH Gerhard Daiber
6 Vgl. HDE-Weihnachts-Pressekonferenz 2024
Bilanz zum 31.12.2023Aktivseite
Passivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023 (01.01.-31.12.)
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Firma Daiber GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Die Gesellschaft weist die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 HGB auf. Ergänzend zu den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. 1.1 Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen angesetzt. Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt. Die beweglichen Anlagegegenstände werden linear entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Soweit steuerlich zulässig kam die degressive Abschreibungsmethode zur Anwendung. Die Finanzanlagen (Genossenschaftsanteile) wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nominalwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten werden entsprechend dem nicht dem Geschäftsjahr zuzurechnenden Aufwand bzw. Ertrag abgegrenzt. Der Ansatz erfolgt zum Nennwert. Das Eigenkapital umfasst neben dem Stammkapital den Gewinnvortrag und den auf das Geschäftsjahr entfallenden Jahresüberschuss. Das Stammkapital beträgt laut Gesellschaftsvertrag Euro 26.000,00 und ist voll eingezahlt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Der Ansatz erfolgte zum Erfüllungsbetrag. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern werden auf zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen gebildet, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Eine sich ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. 3. Angaben zur Bilanz 3.1 Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagewerte ist aus dem Anlagespiegel zu entnehmen. 3.2 Angabe zu den Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr beträgt Euro 2.100.687,93 (Vj. Euro 1.908.766,85), mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 0,00 (Vj. Euro 82.376,52) und mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 0,00 (Vj. Euro 0,00). 3.3 Betrag der Sicherungsrechte zu den Verbindlichkeiten Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 80.120,81. Es handelt sich ausschließlich um Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:
3.4 Latente Steuern Der sich nach der Steuerbilanz ergebende Steueraufwand entspricht nicht dem Ergebnis der Handelsbilanz. Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt Euro 4.930,00. Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern: Euro 6.070,00 Auflösung/Verminderung. 3.5 Nicht bilanzierte sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Euro 928.052,00 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
4. Sonstige Angaben 4.1 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
4.2 Namen der Geschäftsführer Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung der Firma Daiber GmbH durch:
4.3 Vergütungen der Geschäftsführer Zur Angabe der Vergütungen der Geschäftsführer wird die Vergünstigung gemäß § 286 Abs. 4 HGB genutzt. 4.4 Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten mit Zinssätzen von 1,5 % und 4,0 % wird berichtet:
Es handelt sich hierbei zugleich um Forderungen an den Gesellschafter gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG. 4.5 Unbeschränkte Haftung an Unternehmen Die Gesellschaft ist unbeschränkt haftender Gesellschafter folgender Unternehmen:
4.6 Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.
Reichenbach an der Fils, 04. Dezember 2024 Daiber GmbH Gerhard Daiber Die Gesellschafterversammlung hat mit Datum vom 16.12.2024 den Jahresabschluss 2023 unverändert festgestellt. ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Daiber GmbH Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss (Bilanz, GuV und Anhang) entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Daiber GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Daiber GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Ertingen, 12. Dezember 2024 SLT
Treuhand GmbH
Beckert, Wirtschaftsprüfer Lott, Wirtschaftsprüfer |
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