Media-Print Group GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Elsbeth Mellenthien seit 29.3.2011 | Prokura |
Ulf Stornebel seit 16.5.2008 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Lisa-Marie Josephine DrosihnMedia-Print Group GmbH+1 | 74.00% |
Dr. Otto DrosihnMedia-Print Group GmbH+1 | 26.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
mediaprint Holding GmbHPaderbornKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2021 bis zum 30.06.2022KONZERNBILANZ zum 30. Juni 2022AKTIVA
PASSIVA
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.07.2021 bis 30.06.2022mediaprint Holding GmbH Konzern, Paderborn
KONZERNANHANG zum Konzernabschluss per 30.06.2022der mediaprint GruppeI. Allgemeine Angaben Der Konzernabschluss der mediaprint Holding GmbH für das Geschäftsjahr 2021/2022 wird auf der Grundlage der Konzernrechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Der Konzernabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und gibt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zutreffend wieder. Neben Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang werden gemäß § 297 Abs. 1 HGB die Kapitalflussrechnung und darüber hinaus die Veränderung des Eigenkapitals gesondert dargestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gewählt. Das Geschäftsjahr der mediaprint Gruppe ist ein abweichendes Wirtschaftsjahr vom 01.07. bis 30.06. des Folgejahres. II. Konsolidierungskreis 1. Angaben zu allen Konzernunternehmen Der Konzernabschluss umfasst neben der Muttergesellschaft, der mediaprint Holding GmbH, alle wesentlichen Tochtergesellschaften, an denen die Muttergesellschaft direkt oder indirekt zu mehr als der Hälfte am stimmberechtigten Kapital beteiligt ist. In den Konsolidierungskreis wurden die folgenden Unternehmen einbezogen:
Alle aufgeführten inländischen Tochtergesellschaften machen im Berichtsjahr im Hinblick auf die Offenlegung von der Befreiungsvorschrift des § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch. 2. Angaben zu nicht konsolidierten Tochterunternehmen Unternehmen, die für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung sind, werden nicht konsolidiert. Bei den nicht in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen handelt es sich um folgende Gesellschaften:
III. Konsolidierungsgrundsätze Die in die Konsolidierung einbezogenen Abschlüsse der in- und ausländischen Tochter- und Gemeinschaftsunternehmen wurden entsprechend den gesetzlichen Vorschriften einheitlich nach den bei der mediaprint Gruppe geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Der Konzernabschluss wurde auf den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens aufgestellt. Der Bilanzstichtag aller in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen ist der 30. Juni 2022. 1. Angabe der angewandten Kapitalkonsolidierungsmethode Die Kapitalkonsolidierung für die vollkonsolidierten Unternehmen erfolgt nach der Buchwertmethode gemäß § 301 Abs. 1 Nr. 1 HGB durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem anteiligen Eigenkapital der Tochterunternehmen zum Zeitpunkt des Erwerbs oder der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss. 2. Zeitpunkt der Erstkonsolidierung Zeitpunkt der Verrechnung des konsolidierungspflichtigen Kapitals i.S.d. § 301 Abs. 2 HGB ist grundsätzlich der Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung der Tochterunternehmen in den Konzernabschluss. Dieser Zeitpunkt ist der 30.06.2004. Für die nach diesem Zeitpunkt erworbenen Anteile an Tochterunternehmen wurde die Erstkonsolidierung grundsätzlich auf den Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung durchgeführt. 3. Angabe der gegeneinander verrechneten aktivischen und passivischen Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung Bei der Kapitalkonsolidierung sind aktivische Unterschiedsbeträge entstanden. Nach Auflösung der stillen Reserven und Lasten (§ 301 Abs. 1 Satz 3 HGB) verbleibt ein aktivischer Unterschiedsbetrag, der als Geschäfts- oder Firmenwert unter den Immateriellen Vermögensgegenständen aktiviert und innerhalb der erwirtschafteten Nutzungsdauer abgeschrieben wird. Der Geschäfts- oder Firmenwert aus der Konsolidierung setzt sich wie folgt zusammen:
Der aktivische Unterschiedsbetrag der mediaprint infoverlag GmbH entwickelt sich aus der Kapitalkonsolidierung aus dem Geschäftsjahr 2008/2009 vermindert über die Abschreibungsdauer von 15 Jahren. Der aktivische Unterschiedsbetrag der Calvendo smart factory GmbH ergibt sich aus der Erstaktivierung von Geschäftsanteilen zum 01.07.2021 und wird über 5 Jahre abgeschrieben. Aufgrund des Verschmelzungsvertrages vom 21.02.2022 und der Beschlüsse der Gesellschafterversammlungen vom selben Tag ist die CALVENDO Verlag GmbH mit dem Sitz in München mit der Calvendo smart factory GmbH mit dem Sitz in München verschmolzen worden. Durch Gesellschafterbeschluss vom 30.03.2022 ist die Calvendo smart factory GmbH umfirmiert worden in CALVENDO Verlag GmbH. Neben den aktivischen Unterschiedsbeträgen sind bei der Kapitalkonsolidierung außerdem passivische Unterschiedsbeträge entstanden. Der nach Auflösung von stillen Reserven und Lasten verbleibende passive Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 74.137,32 wurde entsprechend § 301 Abs. 3 Satz 2 HGB als Rücklage aus der Konsolidierung ausgewiesen. Die Rücklage aus der Konsolidierung setzt sich wie folgt zusammen:
Der passivische Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 74.137,32 resultiert daraus, dass im Geschäftsjahr 2009/2010 durch die Änderung der Gesellschaft an der Konzernspitze erstmals das Kapital der ehemaligen Muttergesellschaft Media-Print Group GmbH konsolidiert wurde. 4. Schuldenkonsolidierung Bei der Schuldenkonsolidierung werden wechselseitige Forderungen und Verbindlichkeiten der einbezogenen Unternehmen gegeneinander aufgerechnet und eliminiert. Die Aufrechnungsdifferenzen werden unter Berücksichtigung erforderlicher Steuerabgrenzungen erfolgswirksam behandelt. Bei den Pflichtangaben zu Haftungsverhältnissen und sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind die Positionen gegenüber einbezogenen Unternehmen eliminiert. 5. Aufwands- und Ertragskonsolidierung Konzerninterne Umsätze werden mit den entsprechenden konzerninternen Aufwendungen aufgerechnet. Aufwendungen und Erträge aus sonstigen Geschäftsvorfällen zwischen den einbezogenen Unternehmen werden ebenfalls aufgerechnet. Zwischengewinne aus konzerninternen Lieferungs- und Leistungsverkehr werden sowohl für das Anlagevermögen als auch für das Umlaufvermögen unter Berücksichtigung von Steuerabgrenzungen eliminiert, soweit sie nicht von untergeordneter Bedeutung sind. 6. Zwischenergebniseliminierung Auf eine Zwischenergebniseliminierung wurde verzichtet, da die Lieferungen und Leistungen zwischen den Konzernunternehmen zu üblichen Marktbedingungen vorgenommen wurden und die Ermittlung der Wertansätze einen unverhältnismäßig hohen Aufwand erfordern würde. IV. Grundsätze der Währungsumrechnung Der Konzernabschluss wurde in EUR, der funktionalen und der Darstellungswährung des Mutterunternehmens aufgestellt. Die Bilanzen ausländischer Tochterunternehmen mit Ausnahme des Eigenkapitals werden mit den Mittelkursen am Bilanzstichtag und die Gewinn- und Verlustrechnungen mit dem Jahresdurchschnittskurs umgerechnet. Die aus der Anwendung unterschiedlicher Kurse resultierenden Unterschiedsbeträge werden saldiert in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen bzw. sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Umrechnungsdifferenzen aus der Kapitalkonsolidierung werden unter dem Bilanzposten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" ausgewiesen. Posten des Jahresabschlusses, denen Beträge zugrunde liegen, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung lauteten, werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. V. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze 1. Bilanzierung und Bewertung Die für den Konzernabschluss geltenden Vorschriften der §§ 297 ff. HGB wurden beachtet. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen vorgenommen. Die Anteile an nicht konsolidierten verbundenen Unternehmen werden mit den Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften linear und degressiv vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit einem Wert von mehr als EUR 250,-- aber weniger als EUR 1.000,-- wurden im Jahr des Zugangs in einem Sammelposten zusammengefasst und linear abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nennwert bilanziert und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für Ausfall und allgemeine Kreditrisiken wurden Wertberichtigungen vorgenommen. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag gebildet, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag sind; sie wurden mit dem Nennwert angesetzt. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen mit dem Erfüllungsbetrag gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung eines durchschnittlichen Marktzinses für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren durchgeführt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Einnahmen vor dem Abschlussstichtag gebildet, soweit die Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag sind; sie wurden mit dem Nennwert angesetzt. Auf zeitlich begrenzte Abweichungen zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz werden latente Steuern nur angesetzt, wenn sich insgesamt eine Rückstellung ergibt. Insgesamt ergab sich eine Steuerentlastung, die in der Konzernbilanz in Ausübung des Wahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt wurde. 2. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. VI. Erläuterungen zur Konzernbilanz 1. Bruttoanlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Konzernanlagenspiegel
2. Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. 3. Planmäßige Verteilung des Geschäfts- oder Firmenwertes Der durch die Kapitalkonsolidierung entstandene Geschäfts- oder Firmenwert wird gemäß § 309 Abs. 1 Satz 1 HGB über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren linear abgeschrieben. Die voraussichtliche Nutzungsdauer des Geschäfts- und Firmenwertes wurde auf 5 Jahre festgelegt, da die verbleibende voraussichtliche Lebensdauer der dem Geschäfts- oder Firmenwert zugrundeliegenden Produkte voraussichtlich 5 Jahre beträgt. 4. Angaben und Erläuterungen zu Pensionsrückstellungen Die ungewissen Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen in Höhe des Erfüllungsbetrags werden auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen entsprechend dem Teilwertverfahren unter Zugrundelegung eines durchschnittlichen Marktzinses für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren angesetzt. Hierbei werden neben den Annahmen zur Lebenserwartung auf der Grundlage der Richttafeln 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck, Köln, folgende Prämissen gesetzt:
Ein abzinsungsbedingter Unterschiedsbetrag aus den Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 3.437,-- (Vj. EUR 5.961,--) ist gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB für die Ausschüttung gesperrt. 5. Angaben und Erläuterungen zu den Sonstigen Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen vor allem Verpflichtungen im Personal- und Sozialbereich, für Tantiemen, Provisionen, Jahresabschlusskosten sowie Lizenzen. 6. Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre Die Restlaufzeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.
Die Darlehen der VerbundVolksbank OWL e.G. sind durch Verpfändung des Gesellschaftsanteils an der mediaprint Graphisches Institut Eckmann GmbH und Forderungsabtretung der mediaprint Graphisches Institut Eckmann GmbH besichert. Ferner besteht eine gesamtschuldnerische Mithaftung der mediaprint Graphisches Institut Eckmann GmbH, mediaprint infoverlag gmbh, Verwaltungs-Verlag GmbH für staatliche und kommunale Veröffentlichungen & Co. Betriebs OHG und der Verwaltungs-Verlag GmbH für staatliche und kommunale Veröffentlichungen für die Kreditlinie der Media-Print Group GmbH bei der VerbundVolksbank OWL e.G. in Höhe von TEUR 2.000. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme wird aufgrund der gegenwärtigen Bonität und den regelmäßig geleisteten Tilgungen der begünstigten Konzernunternehmen als gering eingeschätzt. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen nicht vor. VII. Erläuterungen zur Konzern Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 1.174,11 (Vorjahr EUR 8.898,80) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 783,44 (Vorjahr EUR 1.429,22) enthalten. In den Sozialen Aufwendungen und Abgaben sind Aufwendungen aus Altersversorgung in Höhe von EUR 4.599,76 (Vorjahr EUR 9.608,26) enthalten. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Beträge in Höhe von EUR 5.540,00 (Vj. EUR 7.356,00) für die Abzinsung von Pensionsrückstellungen enthalten. VIII. Sonstige Angaben 1. Sitz und Handelsregister des Mutterunternehmens Das Mutterunternehmen, die mediaprint Holding GmbH mit Sitz in Paderborn, ist in das Handelsregister des Amtsgerichts Paderborn unter der Nummer HRB 10029 eingetragen. 2. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte der Muttergesellschaft von folgenden Personen geführt:
Die beiden Geschäftsführer sind bzw. waren einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt die Offenlegung der Bezüge der Geschäftsführung. 3. Abschlusshonorar Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beläuft sich auf EUR 35.250 und betrifft ausschließlich Leistungen der Abschlussprüfung. 4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es ergeben sich folgende, für die Beurteilung der Finanzlage bedeutende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
5. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Anzahl der im Geschäftsjahr in den konsolidierten Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 91 Angestellte. 6. Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres Die zukünftigen Auswirkungen der Corona-Pandemie lassen sich nur schwer vorhersagen.
Paderborn, den 31. März 2023 Dr. Otto W. Drosihn Ulf Stornebel KONZERNKAPITALFLUSSRECHNUNGmediaprint Holding GmbH Konzern, PaderbornKapitalflussrechnung nach den Grundsätzen des Deutschen Rechnungslegungsstandards Nr. 21 (DRS 21)Gliederungsschema II ("Indirekte Methode")
KONZERNEIGENKAPITALSPIEGELmediaprint Holding GmbH Konzern, Paderborn
Konzernlagebericht zum konsolidierten Abschluss für das Geschäftsjahr 2021/22Gliederung I. Grundlagen der Unternehmensgruppe 1. Struktur und Geschäftsmodell 2. Forschung und Entwicklung II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf und Lage a) Ertragslage b) Finanzlage c) Vermögenslage 3. Finanzielle Leistungsindikatoren 4. Investitionen und Ausrichtung 5. Mitarbeiterentwicklung III. Prognosebericht IV. Chancen- und Risikobericht V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten I. Grundlagen der Unternehmensgruppe 1. Struktur und Geschäftsmodell Die mediaprint Gruppe agiert in den Geschäftsfeldern Medien, Marketing, Bildrechteverlag und Kalender. Wir verstehen uns als Lösungsanbieter für bedarfsgerechte Werbe-, Medien- und Druckprodukte. Mit unseren Dienstleistungen wenden wir uns an mittelständische Unternehmen im deutschsprachigen Raum sowie Kommunalverwaltungen und Trägerinstitutionen. Unsere Verlagstochter CALVENDO richtet sich mit seinem innovativen Publikationsservice an Kreative und Endkunden gleichermaßen. Unsere Kerngeschäftsfelder gliedern sich in: Lokale Informationen
Publikationsservice
2. Forschung und Entwicklung Forschung und Entwicklung werden in der mediaprint Gruppe nicht durchgeführt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Vergleich zum vorangegangenen Krisenjahr 2020, in dem die Produktion im Zuge der Corona-Pandemie teilweise massiv eingeschränkt worden war, hat sich die Wirtschaftsleistung im Jahr 2021 in fast allen Wirtschaftsbereichen erhöht. Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung stieg im Verarbeitenden Gewerbe deutlich um 4,4 % gegenüber dem Vorjahr. Auch die meisten Dienstleistungsbereiche verzeichneten gegenüber 2020 merkliche Zuwächse. So nahm die Wirtschaftsleistung der Unternehmensdienstleister, zu denen Forschung und Entwicklung, Rechts- und Steuerberater sowie Ingenieurbüros zählen, um 5,4 % zu. Im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe fiel das Wirtschaftswachstum aufgrund der anhaltenden pandemiebedingten Einschränkungen mit einem Plus von 3,0 % etwas verhaltener aus. Lediglich im Baugewerbe, in dem die Corona-Pandemie im Jahr 2020 keine sichtbaren Spuren hinterlassen hatte, ging die Wirtschaftsleistung 2021 gegenüber 2020 leicht um 0,4 % zurück. Trotz der Zuwächse im Jahr 2021 hat die Wirtschaftsleistung in den meisten Wirtschaftsbereichen noch nicht wieder das Vorkrisenniveau erreicht. So lag die Wirtschaftsleistung im Verarbeitenden Gewerbe 2021 noch 6,0 % unter dem Niveau von 2019. Die sonstigen Dienstleister, zu denen neben Sport, Kultur und Unterhaltung auch die Kreativwirtschaft zählt, waren besonders stark von der anhaltenden Corona-Pandemie beeinträchtigt. Hier lag die preisbereinigte Bruttowertschöpfung 2021 sogar noch 9,9 % unter dem Vorkrisenniveau. Im Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit wurde der Rückgang der Wirtschaftsleistung aus dem Krisenjahr 2020 im Jahr 2021 nahezu kompensiert. Das Baugewerbe und der Bereich Information und Kommunikation konnten sich in der Pandemie behaupten und ihre Wirtschaftsleistung im Vergleich zu 2019 merklich steigern. Gemäß dem Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft ZAW e.V. siegen nach dem pandemiebedingten, deutlichen Rückgang im ersten Corona-Jahr 2020 die Nettoerlöse der Medien 2021 um 8,8 Prozent auf 25,9 Mrd. Euro. Damit konnte das Vorkrisenjahr 2019 nicht nur eingeholt, sondern übertroffen werden. Neben der digitalen Werbung konnten vor allem TV | Bewegtbild, die Außenwerbung, die Zeitungen und das Kino deutliche Zuwächse erzielen, während sich die Printwerbung insgesamt mit einem leichten Plus stabilisierte. Während bei den weiteren Formen kommerzieller Kommunikation Sponsoring um deutliche 10 Prozent stieg, litten die Werbeartikel und Kataloge sowie sonstige Werbedrucke weiter, teilweise deutlich. Auch 2021 profitierte die Online-Werbung weiter von der wachsenden Online- und E-Commerce-Nutzung und den daraus resultierenden Budgetshifts in den digitalen Werbemarkt. Im Rezessionsjahr 2020 war sie stark gewachsen. 2021 konnten zusätzlich weitere Werbeträger performen: TV/ Bewegtbild, die Zeitungen, die Außenwerbung und das Kino nahmen eine deutlich positive Entwicklung, während sich die Printwerbung insgesamt mit einem leichten Plus stabilisieren konnte. 2. Geschäftsverlauf und Lage Im Berichtszeitraum erwirtschafteten die Firmen im Konsolidierungskreis eine Gesamtleistung von 19 Mio. €, die damit um 0,3 Mio. € geringer ausfällt als im Vorjahr. Die inseratfinanzierten Firmen Eckmann, info- und Verwaltungsverlag weisen saldiert genau diesen Differenzbetrag zur Leistung des letzten Jahres aus, während sich die geplante Negativabweichung von Calvendo mit dem Umsatz der neu zugegangenen Firma mediaprint smart factory GmbH gegeneinander aufwiegen. Die Wareneinsatzquote ist mit 47,9% im Vergleich zur letztjährigen Kennzahl deutlich um 3,2 Punkte angestiegen, was maßgeblich durch den erhöhtem Einkaufsaufwand bei Calvendo und dem info/Verwaltungsverlag begründet ist. Alle aktiven Konzernfirmen konnten im abgelaufenen Geschäftsjahr positive Ergebnisse generieren. Eckmann liegt bedingt durch etwas geringeres Umsatzvolumen mit 0,9 Mio. € Ergebnis vor Abführung an die Muttergesellschaft etwas unter Vorjahresniveau, die Meringer Verlage liegen mit etwas über 1,0 Mio. € um 0,2 Mio. unter ihrem Referenzwert des letzten Jahres. Unsere Prognosen für den Geschäftsverlauf bei Calvendo waren von kaufmännischer Vorsicht geprägt; mit 745 T€ Vorsteuerergebnis wurde das Rekordergebnis des letzten Jahres zwar nicht ganz erreicht, die Planung jedoch deutlich übertroffen. a) Ertragslage
Die geschilderten Faktoren Anlaufverluste durch Neugeschäft, erhöhte Einkaufskosten und geringeres Umsatzvolumen ließen das Betriebsergebnis mit 1,4 Mio. € um 0,6 Mio. € geringer ausfallen als im Vorjahr. Bei nahezu konstantem Zinsergebnis und gestiegener Steuerlast ergibt sich eine Bilanzergebnis von 946 T€, das entspricht einer Gesamtleistungsrendite von 4,9%. In den Ergebnisdaten sind Firmenwertabschreibungen iHv 711 T€ enthalten. b) Finanzlage Das positive Jahresergebnis glich den Nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag des Vorjahresabschlusses voll aus und führt zu einem positiven Eigenkapital iHv 430 T€, entsprechend 4,1% der Bilanzsumme. Die Bankverbindlichkeiten belaufen sich mit 1,98 Mio. € auf nahezu identischem Niveau wie der Vorjahreswert. Die Gesamtverbindlichkeiten der Firmengruppe gingen um fast 30% auf 8,5 Mio. € zurück. Den wesentlichsten Posten hierbei bilden die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen iHv 5,1 Mio. € (Vorjahr 5,3 Mio. €) aus dem inseratfinanzierten Bereich. Die Firmen der Unternehmensgruppe waren jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Der erwirtschaftete operative cash-flow von 2,6 Mio. € reichte aus, um neben den Tilgungsleistungen auch die Investitionen von rund 2,1 T€, über die im Folgenden weiter berichtet wird, zu finanzieren. c) Vermögenslage
Das Anlagevermögen der Konsolidierungsbilanz ist durch planmäßige Abschreibung der Firmenanteile um 711 T€ und durch übrige planmäßige Abschreibung auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände um 980 T€ reduziert. Saldiert mit den Anlagenzugängen im Rahmen operativer Geschäftstätigkeit und der Erstaktivierung von Geschäftsanteilen einer neuen Firma im Konsolidierungskreis, auf die umgehend die Calvendo Verlag GmbH verschmolzen wurde, ergibt sich ein Anstieg um 389 T€. auf 2,5 Mio. €. Während sich die Vorräte mit 757 T€ nahezu unverändert zum Vorjahreswert zeigen, stiegen die Forderungen aus Lieferung und Leistung um 262 T€ (+22,4%) an. Die Sonstigen Vermögensgegenstände sanken dagegen von 9,4 Mio. € auf 5,7 Mio. € ab. Korrespondierend dazu sanken auch die sonstigen Verbindlichkeiten in nahezu identischer Höhe von 4 Mio. € auf 535 T€. Grund ist in beiden Fällen die Neustrukturierung der Darlehensbeziehungen zum nahestehenden mediaprint-Firmenverbund. Die Bilanzsumme zeigt sich mit 10,6 Mio. € im Vergleich zum Vorjahresabschluß um 3,5 Mio. € erheblich, nahezu um ein Viertel, reduziert. Der fortgesetzt positive Geschäftsgang hat die handelsrechtliche Unterkapitalisierung nunmehr komplett ausgeglichen, so dass sich zum Bilanzierungsstichtag ein Eigenkapital iHv 433 T€ ergibt. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Wareneinsatzquote, Umsatzrendite und den Cash Flow heran. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen, den Cash Flow aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und Dotierung (bzw. Auflösung) längerfristiger Rückstellungen. Der Umsatz pro Mitarbeiter hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 1,8 T€ auf 195 T€ reduziert. Die Wareneinsatzquote beläuft sich auf 47,9% nach 44,7% im Vorberichtszeitraum und zeigt sich damit deutlich gestiegen. Die EBIT-Umsatzrelation beträgt 7,8% und hat sich damit um 3,1 Prozentpunkte gegenüber dem Vorzeitraum abgeschwächt. Der cash-flow sinkt im Vorjahresvergleich um 1.1 Mio. € und beläuft sich im Berichtszeitraum auf 2,6 Mio. €. Unsere finanzielle Lage kann insgesamt als zufriedenstellend bezeichnet werden. 4. Investitionen und Ausrichtung Im Verlauf des Berichtszeitraums wurden in der Firmengruppe 2.107 T€ investiert, die Finanzierung erfolgte durch die eigenen erwirtschafteten liquiden Mittel. Diese Summe teilt sich auf in 835 T€ aus dem operativen Bereich der Tochterfirmen und rund 1,3 Mio. € aus Übernahme der Geschäftsanteile einer GmbH, auf welche die Calvendo Verlag GmbH verschmolzen wurde. Den Großteil der operativen Investitionen verursachte mit 793 T€ die Firma Eckmann, wo aufgrund der besonderen Bilanzierungsvorschriften die Kosten zur Erstellung der Orientierungsanlagen und online-Präsenzen mit dreijähriger Veröffentlichungszeit aktiviert werden müssen. Das übrige Investitionsvolumen betrug beim infoverlag 4 T€ und beim Verwaltungsverlag 22 T€, Calvendo schließlich investierte 8 T€ im Berichtszeitraum. Der Restbetrag iHv 8 T€ wurde in GWG investiert und im Geschäftsjahr sofort abgeschrieben. Schwerpunkt der Anschaffungen lag in allen Unternehmen bei Software und EDV-Hardware und zu geringem Anteil bei Mietereinbauten sowie Geschäftsausstattung. 5. Mitarbeiterentwicklung Zum Bilanzstichtag waren in dem Unternehmen des Konsolidierungskreises 91 aktive Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fest beschäftigt. Die Zahl der bezugsberechtigten Betriebsrentner beträgt 6. Beide Werte entsprechen denen des Vorjahres. III. Prognosebericht Die Firmengruppe wird das Geschäftsjahr 22-23 mit generell unverändertem Leistungsportfolio angehen, was jedoch die Adaption an wechselnde Anforderungen ausdrücklich nicht ausschließt. Unsere Planung für die kommende Wirtschaftsperiode geht von einem konsolidierten Gesamtleistungsvolumen iHv 17,5 Mio. € bei einem positiven EBITDA von 2,0 Mio. € aus. Die Meringer Verlage sehen sich aktuell in mehreren Bereichen herausgefordert. Die demografische Zusammensetzung des kaufmännischen Außendienstes bedingt einen allmählichen Systemwandel in Ausbildung, Führung und Vergütung. Gleichzeitig bedingen die strukturellen und dauerhaften Veränderungen der Kommunalverwaltungen, die als Kooperationspartner eine wesentliche Rolle im aktuellen Geschäftsmodell innehaben, eine Anpassung der Arbeitsweisen und Tätigkeitsfelder im Innendienst der Verlage. Aus diesen Gründen wird die Ertragskraft dieses Bereichs aller Voraussicht nach nicht nahtlos die langjährigen positiven Ergebnisse der vergangenen Perioden anknüpfen können. Bei der Zielsetzung eines mindestens ausgeglichenen EBITDA werden die nächsten zwei Jahre eine Phase der Transformation und Investition in künftige Erfolgsstrukturen bedeuten. Der Geschäftsgang der Firma Eckmann ist langjährig konstant und von hoher Ertragskraft. Wenn auch nur mit geringem Wachstumspotential, sind hier auch starke Einbrüche nur von geringer Wahrscheinlichkeit. Wir sehen aber unverändert den dämpfenden Effekt aus der Schwierigkeit, den Pool der Vertriebspartner zu verjüngen. Das Geschäftsmodell von Calvendo kann mittlerweile als gereift und vom Markt positiv angenommen bezeichnet werden. Für die kommende Periode wird alles unternommen, um die Profitabilität in den aktuell bedienten Vertriebsregionen konstant zu halten und gleichzeitig ein stabiles Wachstum durch die Erschließung neuer Landesmärkte zu generieren. IV. Chancen- und Risikobericht Chancen Die Rentabilität der sicher beherrschten Geschäftsmodelle bietet genug finanziellen und zeitlichen Spielraum, sinnvolle Erweiterungen in neue Märkte und Marktsegmente zu testen und bei positiver Erfahrung zügig auszubauen. Die breite Streuung der Vertriebsaktivitäten (Calvendo im B2C-Bereich international tätig, Eckmann, info- und Verwaltungsverlag bundesweit aufgestellt im branchenneutralen B2B-Bereich mit Kommunalbezug) hat sich gerade in der zurückliegenden Krisensituation eindeutig bewährt. Diese Strategie wird beibehalten, um partielle Ausfälle kompensieren zu können. Risiken Beschaffungsrisiken: Die durch Zukauf realisierten grafischen Dienstleistungen und Printprodukte lassen sich auf dem deutschen Binnenmarkt sowie Druckereien in Anrainerstaaten derzeit problemarm zukaufen. Die wirtschaftlich herausfordernde Situation konventioneller Druckereien kann dazu führen, dass bestehende Lieferantenbeziehungen ersetzt werden müssen. Neue Partner müssen dann hinsichtlich Preis, Qualität und Liefertreue geprüft und in die Bestellprozesse eingebunden werden. Die anhaltende weltweite Verknappung und gleichzeitige Verteuerung von grafischen Papieren hat diesen Aspekt nochmals verschärft und kann die Rendite der printbasierten Geschäfte stärker unter Druck bringen. Für das Geschäftsmodell der CALVENDO Verlag GmbH ist zudem die vollständig verlässliche just-in-time-Produktion und Auslieferung von entscheidender Bedeutung. Risiken human resources: Von besonderer Bedeutung ist es für den Erfolg der Unternehmensgruppe, das Fachwissen und Engagement des Mitarbeiterstammes zu halten und zu mehren. Angesichts der faktischen Vollbeschäftigung in den passenden Qualifikationssegmenten des deutschen Arbeitsmarktes sind Ausfälle und/oder Abgänge der Belegschaft nicht leicht zu kompensieren. Auch ein denkbares sprunghaftes Wachstum würde mit den bestehenden Kapazitäten behindert werden. Gemeinsame permanente Aufgabe aller werbefinanzierten Unternehmen ist es zudem, den Mitarbeiterbestand im kaufmännischen Außendienst auf einem Niveau an Qualität und Quantität zu halten, um die möglichen Umsatzvolumina auch realisieren zu können. Risiken Gesamtwirtschaft: Nach unserer Kenntnis und Perspektive gibt es eine Vielzahl möglicher negativer Einflussfaktoren, die sich negativ auf die Entwicklung der Gesamtwirtschaft auswirken können: da ist zuerst der seit über einem Jahr andauernde Krieg in der Ukraine mit der Folge der wieder auflebenden globalen Blockbildung und den daraus resultierenden Handelshemmnissen und Lieferkettenproblematiken. Dann die ungebremste Energiepreisentwicklung und daraus folgend eine erhöhte Realinflation mit dämpfenden Folgen auf das private Konsumverhalten. Ein Risikofaktor ist der starke Rückgang des stationären Einzelhandels aufgrund der Konsumverlagerung in die oligopol strukturierten Onlinemarktplätze. Zumindest das Risiko einer erneuten pandemischen Viruswelle scheint zum Zeitpunkt der Berichtserstellung weniger wahrscheinlich als noch vor einem Jahr. Die Abkehr von der seit 2008 andauernden Niedrig- bis Nullzinspolitik in nahezu allen westlichen Industrieländern hat für unsere Firmengruppe aufgrund der geringen Fremdkapitalquote keinen schwerwiegenden Einfluß, könnte aber bei schwächer finanzierten Geschäftspartnern und Marktteilnehmern für Existenzprobleme sorgen, was wiederum erhöhten Aufwand bei der zuverlässigen Ersatzbeschaffung bedeuten könnte. Ob, wann und in welchem Maße diese Szenarien real eintreten und welche unmittelbaren Negativeinflüsse auf unsere Aktivitätsfelder daraus eintreten können, können wir als mittel-ständisch orientierte Firmengruppe nicht gesichert feststellen oder prognostizieren. Aus aktueller Sicht auf Basis der bekannten Informationen ist jedenfalls festzustellen, dass keine den Fortbestand des Unternehmens unmittelbar gefährdenden Risiken bestehen und auch für die Zukunft keine solchen Risiken erkennbar sind. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Der Bestand an Finanzinstrumenten wird vollständig in der Bilanz ausgewiesen und umfasst auf der Aktivseite im Wesentlichen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Höhe der bilanzierten Vermögensgegenstände, die grundsätzlich zum Anschaffungs- bzw. zum Nennbetrag bilanziert sind, gibt damit das maximale Ausfallrisiko an. Individuellen und allgemeine Ausfallrisiken bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch die Bildung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Auf der Passivseite ausgewiesene Verbindlichkeiten sind zu Rückzahlungsbeträgen angesetzt. Die Gesellschaft ist im Rahmen ihrer gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, insbesondere Debitorenausfallrisiken, Preisänderungsrisiken auf den Beschaffungsmärkten und im Rahmen ihrer Finanzierung auch Zinsänderungsrisiken ausgesetzt. Den Debitorenausfallrisiken begegnet die Gesellschaft durch eine systematische Prüfung der Kreditrisiken bei Vertragsabschluss sowie einer laufenden und zeitnahen Überwachung der Einzelengagements der Kunden. Preisänderungsrisiken auf den Beschaffungsmärkten werden durch die Beobachtung der Veränderung der Preisphasen und durch den Abschluss längerfristiger Einkaufskontrakte minimiert. Zinsrisiken aus der Finanzierung begegnet die Gesellschaft durch eine langfristige Ausrichtung der Unternehmensfinanzierung. Die finanzierten Investitionen sind bis zum Ende der Laufzeit der Kredite durch eine feste Zinsbindung abgesichert. In der Gesellschaft sind umfangreiche Informations- und Überwachungssysteme zur frühzeitigen Erkennung und Begrenzung möglicher Risiken eingerichtet, die sich positiv auf die Steuerung des Unternehmens auswirken. Ein umfassender Versicherungsschutz gegen verschiedene Risiken wird regelmäßig geprüft und aktualisiert.
Paderborn, den 25. April 2023 Ulf Stornebel Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die mediaprint Holding GmbH Konzern: PrüfungsurteileWir haben den Konzernabschluss der mediaprint Holding GmbH Konzern und ihrer Tochtergesellschaften - bestehend aus der Konzernbilanz zum 30. Juni 2022, der Konzerngewinn- und Verlustrechnung, der Konzernkapitalflussrechnung und dem Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 01. Juli 2021 bis zum 30. Juni 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der mediaprint Holding GmbH Konzern für das Geschäftsjahr vom 01. Juli 2021 bis zum 30. Juni 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den KonzernlageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des KonzernlageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bielefeld, den 20. Juni 2023 Ostwestfälische
Revisions- und Treuhand GmbH
Werner Klockemann, Wirtschaftsprüfer |
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