Apex GP Holdings GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marcel Teller seit 8.8.2025 | Prokura |
Jewgenij Polonski seit 8.8.2025 | Geschäftsführer |
Anita Petra Ostermair seit 18.10.2022 | Geschäftsführer |
Amit Dr. Garg seit 18.10.2022 | Prokura |
Thomas Reiner Schulz seit 15.5.2018 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Apex Tool Holding Germany GmbH & Co. KGBesigheimKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Inhaltsverzeichnis Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers Rechnungslegung Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt Allgemeine Auftragsbedingungen Hinweis: Den nachfolgenden Bestätigungsvermerk haben wir, unter Beachtung der gesetzlichen und berufsständischen Bestimmungen, nach Maßgabe der in der Anlage "Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt" beschriebenen Bedingungen erteilt. Falls das vorliegende Dokument in elektronischer Fassung für Zwecke der Offenlegung gemäß § 325 HGB verwendet wird, sind für diesen Zweck daraus nur die Dateien zur Rechnungslegung und im Falle gesetzlicher Prüfungspflicht der Bestätigungsvermerk bestimmt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Apex Tool Holding Germany GmbH & Co. KG Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Apex Tool Holding Germany GmbH & Co. KG, Besigheim, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzern-Kapitalflussrechnung und dem Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Apex Tool Holding Germany GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlagen für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 29. Februar 2024 EY
GmbH & Co. KG
Heiko Hummel Hummel, Wirtschaftsprüfer Boyan Filev, Wirtschaftsprüfer Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022Aktiva
Passiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für 2022
Konzern-Kapitalflussrechnung für 2022
Konzern-Eigenkapitalspiegel für 2022
Konzernanhang für 2022A. Allgemeine Hinweise Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren gegliedert. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, enthält der Anhang Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz und davon-Vermerke. Die Angaben erfolgen im Anhang in TEUR. B. Registerinformationen Das Mutterunternehmen ist unter der Firma Apex Tool Holding Germany GmbH & Co. KG mit Sitz in Besigheim im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nummer HRA 730267 eingetragen. C. Konsolidierungskreis/Anteilsbesitz Der Anteilsbesitz und die in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen sind nachfolgend dargestellt:
*) Die Gesellschaft nimmt die
Erleichterungsvorschrift des § 264 Absatz 3 HGB in
Anspruch.
Die Apex Tool Holding Germany GmbH & Co. KG nimmt die Erleichterungsvorschrift des § 264b HGB in Anspruch. Der Konsolidierungskreis ist gegenüber dem Vorjahr unverändert. Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung wurde für Erstkonsolidierungen, die vor dem 1. Januar 2010 erfolgten, unter Beibehaltung der Buchwertmethode in der Weise vorgenommen, dass der Anschaffungswert der Beteiligungen mit dem jeweiligen anteiligen Eigenkapital der konsolidierten Gesellschaften zum Zeitpunkt der erstmaligen Konsolidierung verrechnet wurde. Dabei entstandene aktivische Unterschiedsbeträge wurden nach Aufdeckung von stillen Reserven als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und über eine Nutzungsdauer von 20 Jahren abgeschrieben. Mit erstmaliger Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes wurden die Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung vollständig abgeschrieben. Nach dem Geschäftsjahr 2010 erfolgten keine weiteren Erstkonsolidierungen. Die erstmalige Konsolidierung wurde zum 31. Oktober 1998 vorgenommen. Forderungen und Verbindlichkeiten, Umsätze, Aufwendungen und Erträge innerhalb des Konsolidierungskreises wurden eliminiert. Zwischenerfolge im Sachanlage- und Vorratsvermögen aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen sind nur in unwesentlichem Umfang entstanden. Auf die Eliminierung wurde daher nach § 304 Abs. 2 HGB aufgrund untergeordneter Bedeutung verzichtet. D. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Konzernabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss der Apex Tool Holding Germany GmbH & Co. KG einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt. Anlagevermögen Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 sind im Jahr des Zugangs als Aufwand erfasst worden. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wird das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Die jährlich gebildeten Sammelposten, deren Höhe insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist, werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften pauschalierend jeweils mit 20 % p. a. im Zugangsjahr und in den vier darauffolgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Umlaufvermögen Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten der Fertigung auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden offen von den Vorräten abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die Flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Passivposten Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten 10 Jahre von 1,78 % (Vj. 1,87 %) bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 3,00 % (Vj. 2,70 %) und erwartete Rentensteigerungen mit 2,00 % (Vj. 1,75 %) berücksichtigt. Die Dynamik der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung wurde mit 2,75 % (Vj. 2,50 %) berücksichtigt. Unter Inanspruchnahme des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wird der sich aus der Änderung der Rückstellungsbilanzierung nach §§ 249 Abs. 1 Satz 1, 253 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 i. V. m. § 298 HGB durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ergebende Zuführungsbetrag über den Höchstzeitraum von 15 Jahren gleichmäßig verteilt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Die ausschließlich der Erfüllung der Verpflichtungen aus Altersversorgung oder vergleichbaren Verpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Der Zeitwert des Deckungsvermögens entspricht dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital der Versicherungsverträge zuzüglich etwa vorhandener Guthaben aus Beitragsrückerstattungen. Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Dabei werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß den §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts bzw. eines negativen Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Währungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die Aktiv- und Passivposten des in ausländischer Währung aufgestellten Jahresabschlusses wurden, mit Ausnahme des Eigenkapitals (gezeichnetes Kapital, Rücklagen, Ergebnisvortrag zu historischen Kursen), zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind zum Durchschnittskurs in Euro umgerechnet. Die sich ergebende Umrechnungsdifferenz ist innerhalb des Konzerneigenkapitals nach den Rücklagen unter dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" ausgewiesen. E. Erläuterungen zur Konzernbilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt, der dem Anhang als Anlage A beigefügt ist. Die Abschreibung wird nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen gegenüber Gesellschaftern aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 39.941; Vj. TEUR 30.501) sowie Forderungen aus Cash Pooling (TEUR 84.038; Vj. TEUR 87.089). Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Ansprüche aus den zur Deckung der Pensionsverpflichtung abgeschlossenen Rückdeckungsversicherungen in Höhe von TEUR 10.285 (Vj. TEUR 10.112). Die Rückstellung für Pensionsverpflichtungen und Ansprüche aus der zu ihrer Deckung abgeschlossenen Rückdeckungsversicherung stellen unabhängig voneinander zu bilanzierende Vermögensgegenstände dar. Die Bilanzierung beider Positionen ist damit dem Grunde und der Höhe nach selbstständig vorzunehmen. Latente Steuern Die aktiven latenten Steuern resultieren aus folgenden Sachverhalten:
Der Berechnung wurde ein Steuersatz für die Gewerbesteuer von 13,59 % (Vj. 13,30 %) zugrunde gelegt. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital entspricht dem bei der Muttergesellschaft ausgewiesenen Bilanzposten. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2022 beträgt der Betrag der nicht in der Bilanz ausgewiesenen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen TEUR 1.208. Es handelt sich hierbei um den Fehlbetrag nach Art. 67 Abs. 2 EGHGB. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 3.723. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Personalverpflichtungen aus Altersteilzeit, Jubiläum, Urlaubsansprüche, Gleitzeitguthaben und Tantiemen sowie für ausstehende Lieferantenrechnungen, Gewährleistungsansprüche und Provisionen gebildet. Angaben zur Verrechnung nach § 298 Abs. 1 i. V. m. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB der Rückstellung für Altersteilzeit:
Verbindlichkeitenspiegel
Im Geschäftsjahr waren keine Verbindlichkeiten durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern aus kurzfristigen Darlehen (TEUR 51.826; Vj. TEUR 51.826) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 2.680; Vj. TEUR 2.528). F. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse
Sonstige betriebliche Erträge Der Posten enthält periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 125 (Vj.TEUR 897). Wie im Vorjahr betrifft dies im Wesentlichen periodenfremde Erträge über die Auflösung von Rückstellungen. Aus der Währungsumrechnung sind Erträge in Höhe von TEUR 69 (Vj.TEUR 19) enthalten. Materialaufwand In den Materialaufwendungen, gegliedert nach § 275 Abs. 2 Nr. 5 HGB, betragen die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe TEUR 26.763 (Vj. TEUR 24.104) sowie für bezogene Leistungen TEUR 14.132 (Vj. TEUR 11.360). Personalaufwand Die Personalaufwendungen, gegliedert nach § 275 Abs. 2 Nr. 6 HGB, beinhalten für Löhne und Gehälter TEUR 25.260 (Vj. TEUR 25.000) sowie für soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung TEUR 10.876 (Vj. TEUR 6.078), davon für Altersversorgung TEUR 4.071 (Vj. TEUR 655). Sonstige betriebliche Aufwendungen Aus der Währungsumrechnung sind Aufwendungen in Höhe von TEUR 519 (Vj.TEUR 347) enthalten. Daneben resultieren Aufwendungen in Höhe von TEUR 604 (Vj. TEUR 604) aus der Anwendung von Art. 66 und Art. 67 Abs. 1 bis 5 EGHGB (Übergangsvorschriften zum BilMoG) bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 1.640) enthalten. Im Vorjahr war eine Zuführung in Höhe von TEUR 1.390 zu Steuerrückstellungen aus einer laufenden Betriebsprüfung für die Jahre 2015-2018 enthalten. Der Posten beinhaltet Erträge aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuern in Höhe von TEUR 768 (Vj. Aufwendungen von TEUR 169). G. Sonstige Angaben Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Geschäftsführungsbezüge wurde in analoger Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte
Die Risiken der Miet- und Leasingverträge verbleiben beim Vermieter bzw. Leasinggeber. Die Vorteile bestehen in einer Verringerung der Kapitalbindung. Prüfungs- und Beratungshonorare Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers des Konzerns beträgt für
Konzernverhältnisse Apex Tool Group, LLC., Sparks, MD / USA, erstellt einen Konzernabschluss für den größten Kreis der Unternehmen. Die Apex Tool Holding Germany GmbH & Co. KG, Besigheim, erstellt als Mutterunternehmen den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis der Unternehmen. Dieser wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. Folgende Tochterunterunternehmen nehmen die Erleichterungsvorschriften der § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB in Anspruch:
Nachtragsbericht Berichtspflichtige Ereignisse nach dem Abschlussstichtag, die Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Geschäftsjahres 2022 haben, haben sich nicht ergeben. Im Übrigen verweisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht. Erläuterungen zur Konzernkapitalflussrechnung Die Kapitalflussrechnung wurde im Geschäftsjahr 2022 nach DRS 21 aufgestellt. Der Finanzmittelfonds setzt sich aus den Bilanzposten "Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten" und "Forderungen gegen verbundene Unternehmen" aus Cash Pooling zusammen. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung des Mutterunterunternehmens schlägt vor, den Bilanzgewinn des Mutterunternehmens in Höhe von TEUR 34.468 auf neue Rechnung vorzutragen.
Besigheim, den 29. Februar 2024 Apex Tool Holding Germany GmbH & Co. KG Die Geschäftsführung Philippe Buidin Anita Ostermair Mustafa Akgün Entwicklung des Anlagevermögens
Konzernlagebericht für 20221. Geschäft und Rahmenbedingungen Die Apex Tool Holding Germany GmbH & Co. KG, Besigheim, ist die Muttergesellschaft des Teilkonzerns bestehend aus den Apex-Gesellschaften in Deutschland und Ungarn. Zu den Konzerngesellschaften gehören die Weller Tools GmbH, Besigheim, Apex Tool Group GmbH, Westhausen, Metronix Meßgeräte und Elektronik GmbH, Braunschweig, sowie die in Ungarn ansässige Apex Tool Group Hungária Kft., Györ, Ungarn. Der Teilkonzern wird in den Konzernabschluss der Apex LLC, Brands Inc./USA, einbezogen. Der Geschäftsbereich Weller umfasst die Entwicklung, Marketing und den Vertrieb von elektronischen Löt- und Entlötgeräten sowie verwandten Produkten für professionelle Anwendungen in der Industrie und den Heimwerkerbedarf. Die Fertigung wurde in den Vorjahren nach Mexiko verlagert. Die Apex Tool Group GmbH befasst sich mit der Entwicklung, Produktion und dem Vertrieb von elektrischen und pneumatischen Handwerkzeugen sowie dem Vertrieb und der Produktion von Montagesystemen, die weitestgehend in der Automobilindustrie eingesetzt werden. Die Apex Tool Group Hungäria Kft. ist ebenfalls hauptsächlich in der Automobilindustrie mit dem Service von Montagestationen, Vorrichtungen und Werkzeugen aktiv. Die Metronix Meßgeräte und Elektronik GmbH ist mit Planung, Herstellung und Vertrieb von Anlagen und Geräten der Elektronik, insbesondere der Antriebstechnik sowie der Erbringung von Dienstleistungen auf dem Gebiet der geologischen Exploration, insbesondere unter der Bezeichnung "Metronix" tätig. 2. Darstellung der Lage des Konzerns Geschäftsentwicklung und Ertragslage Weltwirtschaft Im Berichtsjahr 2022 wuchs die Weltwirtschaft um 3,7 %. (Vj. 10,7 %). Die Weltwirtschaft im Jahr 2022 stand trotz der anhaltenden Herausforderungen durch die Coronapandemie weiterhin vor einer Reihe von globalen Unsicherheiten:
Diese Faktoren zusammen führten zu einer deutlichen Zunahme der Unsicherheit auf globaler und nationaler Ebene und beeinflussten die weltwirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2022. Das reale deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im Jahr 2022 um 1,9 % (Vj. 2,7 %). Deutschland erfuhr weiterhin eine allmähliche Erholung, auch wenn das Wachstum im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückging. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Eurozone stieg im Jahr 2022 auf etwa 3,5 % (Vj. 5,3 %). Dieses Wachstum, obwohl niedriger als im Vorjahr, zeigte weiterhin eine positive Entwicklung in der Region, getragen von einer anhaltenden Erholung nach der Pandemie. Konzern Im Konzern wurden im Jahr 2022 Umsatzerlöse in Höhe von EUR 97,3 Mio. (Vj. EUR 95,1 Mio.) erwirtschaftet. Dies entspricht einer Erhöhung von 2,3 % (Vj. 5,8%). Der leichte Umsatzanstieg im Geschäftsjahr 2022 stellt in Summe eine Stabilisierung dar und zeigt die Erholung von den wirtschaftlichen Folgen der Coronapandemie. In den Einzelgesellschaften ergab sich bei der Apex Tool Group GmbH sich ein leichter Rückgang von TEUR 61.226 auf TEUR 61.175, bei der Metronix Meßgeräte und Elektronik GmbH erhöhte sich der Umsatz um 28,4 % von TEUR 17.308 auf TEUR 22.230 und bei der Weller Tools GmbH ergab sich ein Umsatzanstieg von TEUR 14.904 um 16,4 % auf TEUR 17.345. Im Jahresdurchschnitt waren 394 (Vj. 401) Mitarbeiter beschäftigt, was zu einem Umsatz je Mitarbeiter in Höhe von TEUR 247 führte (Vj. TEUR 237). Das Bruttoergebnis vom Umsatz im Konzern hat sich im Berichtsjahr um EUR 7,9 Mio. reduziert, was im Wesentlichen auf den deutlichen Anstieg der Kosten des Umsatzes zurückzuführen ist. Die Marge vom Umsatz verschlechterte sich um 9,1 % auf 33,1 %. Grund für die gestiegenen Herstellungskosten sind gestiegene Rohstoff- und Energiepreise. Unsere Vertriebskosten sind gegenüber dem Vorjahr um EUR 1,2 Mio. auf EUR 11,8 Mio. gestiegen. Die Steigerung der Vertriebskosten ist auf höhere Vertriebsanstrengungen zur Ergebnisverbesserung zurückzuführen. Die Verwaltungsaufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um EUR 0,1 Mio. auf EUR 2,2 Mio. gefallen, die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um EUR 1,5 Mio. auf EUR 14,9 Mio. gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Erträge verzeichnen gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang um EUR 0,6 Mio. auf EUR 1,1 Mio. Das Finanzergebnis beläuft sich auf EUR -5,0 Mio. und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr um EUR 3,1 Mio. verbessert. Dies ist hauptsächlich auf niedrigere Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen zurückzuführen. Das Ergebnis nach Ertragsteuern beträgt EUR -1,0 Mio. und hat sich somit um EUR 5,1 Mio. gegenüber dem Vorjahr verringert. Die Umsatzprognose konnte erreicht werden, während die Prognose für das Ergebnis vor Steuern für 2022 verfehlt wurde. Die Begründung liegt in der verschlechterten Liefersituation auf dem Beschaffungsmarkt und den damit verbundenen Preissteigerungen bei den Rohstoffen, welche die Bruttomarge belasteten und sich auf das Ergebnis vor Steuern durchschlugen. Die Geschäftsführung bewertet den Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2022 aufgrund der außergewöhnlichen Herausforderungen insgesamt dennoch als positiv. Vermögenslage Die Investitionstätigkeiten fielen im Geschäftsjahr 2022 im Vergleich zu den Vorjahren höher aus. Die Anlagenzugänge i. H. v. EUR 1,9 Mio. liegen über dem Vorjahreswert von EUR 1,2 Mio. Der Vorratsbestand ist gegenüber dem Vorjahr um ca. EUR 7,9 Mio. gestiegen und ist mit der angespannten Liefersituation auf dem globalen Elektronikmarkt zu begründen. Aufgrund steigender Lieferzeiten mussten wir Sicherheitsbestände erhöhen, um die Lieferfähigkeit zu sichern. Unsere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind im Vergleich zum Vorjahr um EUR 1,0 Mio. auf EUR 9,8 Mio. angewachsen. Der Anstieg ist auf das starke 4. Quartal 2022 zurückzuführen. Im Verbundbereich sind die Forderungen um EUR 6,4 Mio. gestiegen. Der Anstieg resultiert aus Forderungen gegenüber Gesellschaftern sowie aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen zum 31. Dezember 2022 EUR 10,9 Mio., wodurch ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr, um EUR 0,5 Mio. zu verzeichnen ist. Die Pensionsrückstellungen sind im Wesentlichen aufgrund des Anstiegs des zugrundeliegenden Zinssatzes auf EUR 63,9 Mio. (Vj. EUR 58,9 Mio.) angestiegen. Unsere sonstigen Rückstellungen belaufen sich unvermindert auf EUR 5,1 Mio. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind auf EUR 71,4 Mio. (Vj.EUR 57,5 Mio.) gestiegen. Der Anstieg resultiert aus den aufgelaufenen Zinsen aus dem Darlehen mit einer Gesellschafterin sowie aus Verbindlichkeiten aus dem Konzern Cash-Pool. Finanzlage Der Konzern finanziert sich im Wesentlichen mittels Intercompany Darlehen. Für alle Konzerngesellschaften besteht ein Cash Pooling. Das Hauptkonto führt die Apex Tool Holding Netherlands B.V., Emmen, Niederlande. Wesentliche Finanzierungstätigkeiten wurden im Geschäftsjahr nicht getätigt. Der Konzern war im Geschäftsjahr 2023 jederzeit in der Lage seine finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen. Der Konzern hat ein positives Eigenkapital von EUR 32,4 Mio. (Vj. EUR 33,7 Mio.) zum Jahresende 2022 und verzeichnet damit einen leichten Rückgang in Höhe des Jahresfehlbetrags von EUR 1 Mio. gegenüber dem Vorjahr nach Saldierung mit Effekten aus der Umrechnung von Fremdwährungen. Der Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit beträgt EUR 5,8 Mio. (Vj. EUR -1,9 Mio.). Durch den angestiegenen Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit ergibt sich eine Erhöhung der Finanzmittelfonds von EUR 3,9 Mio. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit verzeichnete im Geschäftsjahr 2023 einen Anstieg von EUR 1,2 Mio. auf EUR 1,9 Mio. 3. Forschung und Entwicklung Im Jahr 2022 fokussierte sich der Bereich Weller weiterhin auf die Neuentwicklung der neuartigen vernetzten Kombilötstation WXsmart. Der Produktlaunch wurde Ende 2022 umgesetzt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konzentrierte sich die Apex Tool Group GmbH auf die Verbesserung und Weiterentwicklung der schraubtechnischen Produkte, sowohl im handgeführten als auch im stationären Einsatz. Im Vordergrund stand die Weiterentwicklung der Software und Konnektivität mit ERP-Software unserer Kunden. Damit wird der fortschreitenden Digitalisierung der Schraubtechnik Rechnung getragen. Apex wird mit diesen Bedürfnissen der Kunden im Rahmen der Industrie 4.0 gerecht und setzt Trends im Marktsegment der kabellosen, vernetzten Schraubtechnik. 4. Chancen- und Risikobericht Die Geschäftsfelder des Konzerns sind im Rahmen ihrer internationalen Aktivitäten und infolge der fortschreitenden Intensivierung des Wettbewerbs einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Dieses unternehmerische Handeln besteht nicht zuletzt auch im Erschließen und Nutzen von Chancen, die der Sicherung und dem Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit des Konzerns dienen. Zur frühzeitigen Erkennung, zur Bewertung und zum konsequenten Umgang mit Risiken werden wirksame Steuerungs- und Kontrollinstrumente eingesetzt, die auch im Hinblick auf die Erfüllung der gesetzlichen Vorschriften zu einem einheitlichen Managementsystem zusammengefasst und permanent weiterentwickelt werden. Das Managementsystem ist dabei in das wertorientierte Führungs- und Planungssystem des Konzerns eingebettet. Es ist integraler Bestandteil des gesamten Planungs-, Steuerungs- und Berichterstattungsprozesses und zielt darauf ab, Risiken systematisch zu identifizieren, zu beurteilen, zu kontrollieren und zu dokumentieren. Dabei werden unter Berücksichtigung definierter Risikokategorien Risiken identifiziert und bezüglich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe bewertet. Aufgabe der Verantwortlichen ist es darüber hinaus Maßnahmen zur Vermeidung, Reduzierung und Absicherung von Risiken zu entwickeln und gegebenenfalls einzuleiten. Im Rahmen unterjähriger Controllingprozesse werden die wesentlichen Risiken sowie eingeleitete Maßnahmen überwacht. Regelmäßig wird über die identifizierten Risiken an die Geschäftsführung berichtet. Dieses ermöglicht es der Geschäftsführung, wesentliche Risiken frühzeitig zu erkennen und gegensteuernde Maßnahmen einzuleiten. Im Folgenden werden die Risikofelder näher dargestellt, die für den Konzern relevant sind. Volkswirtschaftliche Risiken Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland wurde vom Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung im Jahresgutachten 2023/2024 auszugsweise wie folgt beschrieben: Die globalen Konjunkturaussichten haben sich gegenüber der Prognose aus dem Jahresgutachten 2022 leicht aufgehellt. So mildern sinkende Großhandelspreise für Energie und die Abkehr Chinas von der Null-Covid-Politik den für das Jahr 2023 erwarteten Rückgang des Wirtschaftswachstums in Deutschland und im Euro-Raum. Die hohe Inflation dämpft das Wachstum jedoch bis weit ins Jahr 2024 hinein. Die deutsche Wirtschaft ist weiterhin von hohen Energiepreisen belastet, hat sich jedoch im Winterhalbjahr gegenüber der Energiekrise recht widerstandsfähig gezeigt. Entgegen früheren Erwartungen dürfte die deutsche Wirtschaftsleistung im Jahr 2023 leicht schrumpfen, mit Prognosen, die zwischen einem Rückgang von 0,2 % und 0,4 % liegen. Für 2024 wird ein moderates Wachstum zwischen 0,7 % und 1,5 % erwartet. Für die globale Wirtschaftsleistung rechnet der Sachverständigenrat mit einem Anstieg von 2,2 % in diesem Jahr und 2,7 % im kommenden Jahr. Die Inflation ist nach ihrem starken Anstieg in den vergangenen beiden Jahren seit Herbst 2022 insbesondere in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften zurückgegangen, aber der Rückgang verläuft nur langsam und uneinheitlich. Die Verbraucherpreise für Energie im Euro-Raum sind zuletzt etwas gesunken. Die Inflation der restlichen Güter- sowie Dienstleistungspreise dürfte sich jedoch nur langsam abschwächen. Für Deutschland erwartet der Sachverständigenrat einen Anstieg der Verbraucherpreise (VPI) in den Jahren 2023 und 2024 um 5,9 % bzw. 2,5-3,0 %. Für den Euro-Raum dürfte die Inflationsrate (HVPI) mit 5,9 % und 2,6-2,9 % weiterhin deutlich über dem Inflationsziel der EZB von 2 % liegen. Im weltweiten Durchschnitt wird ein Anstieg der Verbraucherpreise um 5,3 % im Jahr 2023 und um 3,5 % im Jahr 2024 erwartet. Die Konjunkturprognose unterliegt weiterhin verschiedenen Abwärtsrisiken. Zwar wurde eine Gasmangellage in Europa im Winter 2022/23 vermieden, die Versorgungslage im Winter 2023/24 bleibt jedoch unsicher. Sollte die Inflation langsamer zurückgehen als erwartet, könnte dies eine ausgeprägtere geldpolitische Straffung erfordern, was die private Nachfrage stärker dämpfen würde. Zudem haben die zuletzt gestiegenen Finanzmarktrisiken die Inflationsbekämpfung durch die Zentralbanken erschwert. Eine zu geringe geldpolitische Reaktion könnte dazu führen, dass die Inflation länger als erwartet hoch bleibt oder sogar nochmal anzieht. Eine Zunahme der geopolitischen Spannungen zwischen den USA und China könnte den globalen Warenhandel und die internationalen Lieferketten erheblich belasten. Darüber hinaus könnten anhaltende Konflikte im Nahen Osten, insbesondere die jüngsten Spannungen in Israel, die geopolitische Lage weiter verschärfen und somit zusätzliche Unsicherheiten für die weltweite Wirtschaft und die internationalen Märkte schaffen. Umfeld- und Branchenrisiken sowie Chancen Der Konzern ist teilweise einem zyklischen Investitionsverhalten seines Kundenkreises in relevanten Teilmärkten ausgesetzt. Bedingt durch das zyklische Geschäft wird stets darauf geachtet, hinreichende Flexibilität der eigenen Kapazitäten und der Kostenbasis zu gewährleisten. Darüber hinaus wirken sich Länderrisiken, wie zum Beispiel der mangelnde Patent- und Markenschutz in Asien, Wechselkursschwankungen, Finanzierungsrisiken, technische Risiken und das Risiko signifikanter Preissteigerungen bei wichtigen Rohstoffen auf die Risikosituation des Konzerns aus. Unsere Chancen liegen darin, dass den wichtigsten Kunden des Konzerns in deren Wettbewerbsumfeld eine sehr gute Marktposition beigemessen wird. Weiterhin ergeben sich Chancen insbesondere aus dem allgemeinen Trend zur weiteren Automatisierung auch in nichtindustriellen Bereichen. Der Trend in der Nachfrage nach hohen Qualitätsstandards ist deutlich erkennbar. Diesem wird mit Innovationen in der Produktneuentwicklung begegnet, die signifikante, technische und funktionelle Weiterentwicklungen vorweisen können. Darüber hinaus zeigt sich, dass die verbesserte Kundenzufriedenheit in der wirtschaftlichen Aufschwungsphase von unserer Lieferfähigkeit sowie Anwendungsunterstützung abhängig ist. Der wirtschaftliche Erfolg wird sich daher im gelungenen Spagat von Investition in Technologie, optimiertem Fertigungsprozess und globaler Kundenunterstützung einstellen, die auf einer schlanken Kostenbasis basiert. Operative Chancen und Risiken Bei der Durchsetzung eines angestrebten Preisniveaus spielen Faktoren wie Unternehmensimage und Produktqualität sowie zusätzliche technische Merkmale auf der Basis innovativer Forschung und Entwicklung eine immer wichtigere Rolle. Darüber hinaus ist die Realisierung von Effizienzsteigerungen bei gleichzeitiger Einhaltung unserer hohen Qualitätsstandards von großer Bedeutung für die künftige Profitabilität des Konzerns. Auch die Produktqualität hat einen wesentlichen Einfluss auf unsere Kunden. Gleichzeitig nimmt die technische Komplexität infolge zusätzlicher Merkmale weiter zu und erhöht die Gefahr der Fehleranfälligkeit unserer Produkte. In allen Teilkonzernunternehmen sehen wir uns durch unsere Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten im Hinblick auf die Steigerung der Produktqualität sowie zusätzlicher technischer Merkmale für die künftigen Herausforderungen gut gewappnet. Gleichzeitig eröffnet uns die Entwicklung neuer Produkte im Bereich Automotive als auch bei Weller Chancen, unsere Marktanteile sowie unsere Profitabilität zu steigern. Im Allgemeinen bezieht der Konzern Produktkomponenten von mehreren Anbietern, ist aber dennoch in wenigen Ausnahmefällen mangels verfügbarer Bezugsalternativen von einzelnen, marktbeherrschenden Lieferanten abhängig. Ziel aller Geschäftsbereiche ist es, in den jeweiligen Märkten weiterhin Anteile zu gewinnen. Die konsequente Weiterentwicklung ihrer technologischen Basis über koordinierte Innovationsprogramme hat deshalb zentrale Bedeutung. Hierbei besteht eine wesentliche Aufgabe darin, Chancen und Risiken technischer Innovationen rechtzeitig zu erkennen und diese auf ihre Machbarkeit zu überprüfen. Die Risiken von Versorgungsengpässen und Lieferausfällen bestehen auch im Jahr 2023 weiterhin, jedoch zeigt sich eine allmähliche Erholung in einigen Bereichen. Insbesondere im vierten Quartal 2023 befindet sich die weltweite Halbleiterindustrie auf Erholungskurs, was die Voraussetzungen für ein anhaltendes Wachstum im Jahr 2024 schafft. Trotz dieser positiven Entwicklung im Halbleitersektor bleiben andere Herausforderungen bestehen. Der deutsche Teilkonzern führt keine wesentlichen Geschäftsbeziehungen zu russischen Unternehmen. Somit ist das direkte Risiko als gering zu bewerten. Gesamtrisiko Die Gesamtrisikosituation des Konzerns setzt sich aus den Einzelrisiken zusammen. Dort sind Risiken, die allein oder in Kombination mit anderen Risiken den Fortbestand des Konzerns gefährden könnten, nicht erkennbar. 5. Prognosebericht Im Konzern gehen wir im Geschäftsjahr 2023 von einer Erhöhung des Umsatzvolumens mit einer Steigerung im niedrigen zweistelligen Prozentbereich aus, welches im Wesentlichen durch das Abklingen der Covid-19-Pandemie bedingt ist und die Entspannung der weltweiten Liefersituation begründet ist. Beim Ergebnis vor Steuern gehen wir im Jahr 2023 von einem positiven Ergebnis im oberen einstelligen Millionenbereich aus. Eine weitere Prognose für die Folgejahre ist aufgrund der weltwirtschaftlichen Situation weiterhin schwierig vorherzusagen. Dennoch rechnen wir im Jahr 2024 für den Gesamtkonzern mit einem positiven Ergebnis vor Steuern im niedrigen einstelligen Millionenbereich aus. Die Kaufzurückhaltung in der Automobilindustrie zeigt sich weiterhin, daher rechnen wir bei der Apex Tool Group GmbH mit einem Umsatzrückgang im einstelligen Prozentbereich im Vergleich zu 2023. Einen Umsatzrückgang in ähnlicher Höhe planen wir ebenfalls für Metronix und Weller. Somit gehen wir beim Konzernumsatz ebenfalls von einem Rückgang im einstelligen Prozentbereich aus. Abschließend bleibt festzustellen, dass sich die wirtschaftliche Lage des Konzerns infolge der in der Vergangenheit realisierten Strategieänderungen und Restrukturierungen positiv entwickelt hat. Wir gehen davon aus, dass sich der Konzern auch zukünftig positiv entwickeln wird.
Besigheim, den 29. Februar 2024 Apex Tool Holding Germany GmbH & Co. KG Die Geschäftsführung Philippe Buidin Anita Ostermair Mustafa Akgün Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt Wir, die EY GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, haben unsere Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung im Auftrag der Gesellschaft vorgenommen. Neben der gesetzlichen Funktion der Offenlegung (§ 325 HGB) in den Fällen gesetzlicher Abschlussprüfungen richtet sich der Bestätigungsvermerk ausschließlich an die Gesellschaft und wurde zu deren interner Verwendung erteilt, ohne dass er weiteren Zwecken Dritter oder diesen als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Das in dem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis von freiwilligen Abschlussprüfungen ist somit nicht dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen Dritter zu sein, und nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden. Unserer Tätigkeit liegt unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung einschließlich der "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2017 zugrunde. Klarstellend weisen wir darauf hin, dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anders lautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Bestätigungsvermerks hinsichtlich nach seiner Erteilung eintretender Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine rechtliche Verpflichtung besteht. Wer auch immer das in vorstehendem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert. Der Jahresabschluss wurde durch die Gesellschafterversammlung am 07. März 2024 festgestellt. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
2 nahegelegene Organisationen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Herstellung von Prüfmaschinen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen