Stammdaten

Register
Amtsgericht Coesfeld HRB 6256
Eingetragen
6.4.2004
Branche
Großhandel mit TabakwarenGroßhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren, ohne ausgeprägten SchwerpunktGroßhandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermitteln
Gegenstand
Der Großhandel mit sowie der Import und Export von food und non-food Gütern im weitesten Sinne. Die Gesellschaft kann alle Geschäfte betreiben, die dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu dienen bestimmt sind. Sie kann Zweigniederlassungen errichten und sich an gleichartigen oder ähnlichen Unternehmen beteiligen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Mishel Tok
seit 21.5.2008
Geschäftsführer
Elinie Tok-Dogan
seit 6.4.2004
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Tok GmbH

Gronau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht

A. Grundlagen des Unternehmens

Die Tok GmbH ist Lieferant authentischer türkischer und ostmediterraner Küche. Neben europäischen Lebensmittelgeschäften beliefert das Unternehmen auch ethnische Lebensmittelgeschäfte. Das Absatzgebiet konzentriert sich hauptsächlich auf die Niederlande, Deutschland und Belgien. Das Geschäft wird in gemieteten Räumlichkeiten in Gronau/Westfalen betrieben.

B. Wirtschaftsbericht

Wir sehen, dass die Nachfrage nach orientalischen Lebensmitteln aufgrund eines starken Bevölkerungswachstums von Menschen mit außereuropäischem Hintergrund stark ansteigt. Der Lebensmittelmarkt ist stark gesättigt, aber der Trend zu abwechslungsreichen und gesunden Essgewohnheiten führt auch zu einer steigenden Nachfrage nach ethnischen Lebensmitteln, vor allem bei einheimischen europäischen Verbrauchern, die zunehmend den Weg in ethnische Supermärkte finden.

Auch bei den klassischen europäischen Supermarktketten wie in den Niederlanden Ahold Delhaize und in Deutschland Edeka, Lidl und andere LEH Ketten, ist eine steigende Nachfrage zu verzeichnen. Sie konzentrieren sich zunehmend auf Traditionen und Essgewohnheiten, die an verschiedenen religiösen Feiertagen gegessen werden.

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Deutschland

Gemäß Statistischem Bundesamt waren die monatlichen Inflationsraten im gesamten Jahr 2022 hoch und erreichten im September die 10-Prozent-Marke. Der höchste Wert wurde im Oktober 2022 mit +10,4 % ermittelt. Krisen- und kriegsbedingte Sondereffekte wie Lieferengpässe und deutliche Preisanstiege auf den vorgelagerten Wirtschaftsstufen prägten den gesamten Jahresverlauf. Auch wenn diese Preiserhöhungen nicht vollständig an die Verbraucherinnen und Verbraucher weitergegeben konnten, wurden für sie besonders Energie und Nahrungsmittel spürbar teurer. Im Jahresdurchschnitt 2022 verteuerten sich vor allem die Energieprodukte um 34,7 % und die Nahrungsmittelpreise erhöhten sich 2022 gegenüber 2021 um 13,4 %. Jedoch lag die Gesamtinflationsrate in Dezember auf +8,7 %, in erster Linie bedingt durch am Jahresende sinkende Energiepreise.

Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich 2022 gegenüber 2021 um 13,4 %. 2021 hatte die Preissteigerung noch bei +3,2 % gelegen. Im Jahresdurchschnitt 2022 waren alle Nahrungsmittelgruppen von Preissteigerungen betroffen. Überdurchschnittlich stark verteuerten sich Speisefette und Speiseöle (+36,2 %, darunter Sonnenblumenöl, Rapsöl oder Ähnliches: +63,9 %; Butter: +39,1 %) sowie Molkereiprodukte und Eier (+19,7 %). Auch die Preise andere Nahrungsmittelgruppen wie Fleisch und Fleischwaren (+14,6 %) oder Brot und Getreideerzeugnisse (+13,5 %) stiegen 2022 überdurchschnittlich gegenüber 2021. Die Jahresteuerungsrate ohne Berücksichtigung von Energie und Nahrungsmitteln lag 2022 bei +4,0 % und damit nur etwa halb so hoch wie die Gesamtinflationsrate.

Niederlande

Der gleiche Trend war im vergangenen Jahr in den Niederlanden zu beobachten. Die Preise für Konsumgüter und Dienstleistungen waren 2022 im Durchschnitt 10,0 Prozent höher als 2021, teilte die niederländische CBS mit. Im Jahr 2021 lag die Inflation bei 2,7 Prozent. Die Inflationsrate von 2022 ist die höchste seit 1975. In diesem Jahr waren Konsumgüter im Durchschnitt 10,2 Prozent teurer als ein Jahr zuvor. Insbesondere die Preisentwicklung bei Energie (Strom, Gas) trug zur hohen Inflation im Jahr 2022 bei. Energie war im Jahr 2022 durchschnittlich 114 Prozent teurer als 2021. Der Anteil der Energie an der Gesamtinflation von 10,0 Prozent im Jahr 2022 betrug 4,6 Prozentpunkte. Auch Nahrungsmittel und Kraftstoffe waren 2022 teurer. Nahrungsmittel waren um 10,8 Prozent teurer als ein Jahr zuvor. Im Jahr 2021 waren die Lebensmittelpreise noch um 0,2 Prozent niedriger. Der Anstieg der Lebensmittelpreise wurde hauptsächlich durch Fleisch, Milchprodukte, Brot und Getreide sowie Gemüse verursacht.

Ethnische Supermärkte stehen nach den Corona-Jahren vor neuen Herausforderungen. Die sinkende Kaufkraft der Verbraucher führt zu Einsparungen und einem veränderten Kaufverhalten. Die Loyalität zu bestimmten Supermärkten nimmt ab und die Verbraucher entscheiden bewusster, wofür sie ihr Geld ausgeben. Man sieht, dass sich die Verbraucher einen Fehlkauf nicht leisten können, was dazu führt, dass die Nachfrage nach bekannten Markenprodukten steigt.

Aufgrund der hohen Fixkosten pro Haushalt, mit den hohen Energiekosten als Ausreißer, sinkt die Kaufkraft der Verbraucher und er gibt daher immer weniger für Restaurants und andere Gastronomiebetriebe aus und isst immer häufiger zu Hause. Auch die Ausgaben für Kleidung und Elektronik sinken. Die Verbraucher reagieren immer sensibler auf Angebote und größere Verpackungen.

Geschäftsverlauf

Die Preiserhöhungen bei den Nahrungsmitteln hat auch die Tok GmbH durchführen müssen, daraus resultiert ein höherer Umsatz aber auch ein besseres Ergebnis als im Vorjahr. Da Tok GmbH viele bekannte Marken aus dem Ursprungsland vertreibt, war trotz der höheren Preise die Nachfrage hoch.

Das Jahr 2022 war geprägt von großen Umsetzungen in verschiedenen Bereichen. Tok West in Rotterdam (NL) wurde mit einem größeren und moderneren Gebäude mit größerer Lagerkapazität aufgerüstet, in dem wir unsere Kunden noch besser bedienen können. Der Umsatz im Jahr 2022 ist fast 20 % höher als im Jahr 2021. Die Umsatzentwicklung des Unternehmens im Jahr 2022 im Vergleich zum Jahr 2021 pro Vertriebsgebiet der Tok GmbH ergibt sich aus den unten aufgeführten Tabelle.

+20 % Deutschland
+9 % Niederlanden
0 % Belgien
+37 % Andere Länder

Mitte 2021 haben wir in das Update unseres ERP-Systems Microsoft Business Central investiert, wodurch wir die Geschäftsaktivitäten in 2022 noch besser kontrollieren konnten. Damit haben wir auch mehr und qualitativ hochwertigere Daten, anhand derer bessere Analysen durchgeführt werden können. Das Unternehmen hat auch intern in diverse Reorganisationsaktivitäten investiert, was ebenfalls mit Kosten verbunden war. Auch diese Investitionen belasteten das Jahresergebnis leicht. Für das Jahr 2023 erwartet das Management Wachstum und ein besseres Jahresergebniss. Die Tok GmbH orientiert sich an marktbasierten Wachstumserwartungen im Lebensmittelbereich und dem deutschlandweiten Ausbau ihrer Aktivitäten. So hat die Muttergesellschaft Nordex A/S die Vertriebsaktivitäten der Käseprodukte für den gesamten deutschen Raum der Tok GmbH überlassen. Zuvor konnte Tok GmbH nur in NRW Käse verkaufen. Durch die Übernahme der Aktivitäten sind mehr als 600 Kunden hinzugekommen. Wir arbeiten auch daran, die Organisation zu stärken, indem wir professionelle Arbeitskräfte anwerben. Unser neuer CFO wird Mitte 2023 seine Arbeit zur Umsetzung von Professionalisierungen aufnehmen. Das Organigramm wurde so angepasst, dass es diesen Wachstumsentwicklungen Rechnung tragen kann.

Lage der Gesellschaft

Ertragslage

Die Leistungsindikatoren zur internen Steuerung sind Umsatz und Rohergebnis, letzteres stieg gegenüber dem Vorjahr von TEUR 5.580 auf TEUR 7.051 (geplant waren TEUR 5.280), ursächlich in erster Linie durch den gestiegen Umsatz. Im Geschäftsjahr 2022 stieg das Ergebnis vor Steuern im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 312 auf TEUR 942. Das ist eine Zunahme von 202 %.

Die Materialaufwandsquote (Einkaufskosten/Umsatz) belief sich auf 87,5 % gegenüber 88,1 % in 2022.

Der Personalaufwand ist in 2022 um TEUR 527 im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Dies entspricht einem Anstieg von 26,8 %.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Gestiegen sind vor allem die operativen Kosten und die Vertriebskosten.

Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2022 beträgt TEUR 649, im Vorjahr war das Ergebnis TEUR 208. Die Eigenkapitalrendite (Nettogewinn/Eigenkapital) betrug in 2022 15,0 % gegenüber 5,7 % im Jahr 2021.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem Bilanzstichtag des Vorjahres von TEUR 15.487 auf TEUR 17.875. Dies ist im Wesentlichen auf die erwartete Expansion in unseren Absatzmärkten, die zu einem Anstieg der Vorräte führte, sowie auf den Anstieg der Finanzanlagen zurückzuführen.

Im Vergleich zum Vorjahr hat sich das Eigenkapital im Jahr 2022 um TEUR 649 erhöht. Die Eigenkapitalanteil an der Bilanzsumme beträgt 24,2 % in 2022 (im Vorjahr 23,7 %).

Der Cashflow des Geschäftsjahres (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 449 auf TEUR 871.

Die Kontokorrenkreditlinie der Hausbank ist um EUR 1 Mio. erhöht worden. Mit diesen Finanzmitteln konnten wir das Wachstum auffangen, die Finanzierung war durch die laufende Geschäftstätigkeit sowie das Konzern- und Fremdfinanzierungsvolumen während des gesamten Geschäftsjahres 2022 gesichert. Wir rechnen damit, künftig die finanziellen Verpflichtungen auch weiterhin erfüllen zu können.

Investitionen

Die Investitionen betrafen im Berichtsjahr überwiegend die Kapitalerhöhung bei der Nordex Food Belgium BV, Vilvoorde/Belgien.

Mitarbeiter

Zum Jahresende waren insgesamt 34 (Vorjahr: 32) Mitarbeiter in unserem Unternehmen tätig. Durch interne Fortbildungsmaßnahmen werden die Mitarbeiter laufend geschult, um den Anforderungen an ein modernes Unternehmen gerecht zu werden.

C. Prognosebericht

Die aktuellen Prognosen für die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung und insbesondere für den Ernährungssektor sind positiv. Da TOK GmbH mit seiner Produktpalette weiterhin in einem Nischenmarkt tätig ist, erwartet das Management, dass TOK im Jahr 2023 weiterhin eine deutliche Steigerung von Umsatz und Rohergebniss erzielen wird. Unterstützt wird dies durch die anhaltend hohe Umsatzaktivität zur Neukundengewinnung und den Ausbau des Online-Handels. Das Ergebnis vor Steuern ist mit TEUR 1.866 geplant.

D. Chancen- und Risikobericht

Als auf ethnische Lebensmittel spezialisierter Großhändler unterliegt die Tok GmbH den allgemeinen Chancen und Risiken des Lebensmittelgroßhandels.

Dazu gehören:

Innovation und Verbesserung der Online-Technologie

Dauerhaftes, sichereres und besseres Umfeld für Mitarbeiter, Kunden und Verbraucher schaffen

Veränderungen im Kundenverhalten (z.B.: Essgewohnheiten in Bezug auf vegane oder vegetarische Produkte und Essenszeiten; Verzehrfertige Produkte versus Frischprodukte). Dazu gehört auch, den Endverbraucher dazu zu inspirieren, bessere und gesündere, abwechslungsreichere Alternativen zu konsumieren

Demographische Entwicklungen (kleinere Familien, ältere Menschen aber auch globales Bevölkerungswachstum) und neue Migrantenströmungen in Europa

Die Weiterentwicklung des Nachhaltigkeits- und Umweltbewusstseins im Unternehmen.

Hinzu kommen Qualitätsrisiken, denen wir durch konsequente qualitätsorientierte Beschaffung unserer Produkte und kontinuierliche interne Qualitätskontrolle begegnen. Ein Kundenmanagement mit entsprechenden Frühwarnmechanismen soll dazu beitragen, signifikante Forderungsausfälle zu vermeiden; die kontinuierliche Verbesserung unseres Debitorenmanagements ist eine der wichtigsten Zukunftsaufgaben, um Ausfallrisiken unserer Kunden entgegenzuwirken.

Als Vertriebs-Großhändler für Spezialprodukte beliefert die Tok GmbH traditionell eine größere Anzahl meist kleinerer Lebensmitteleinzelhändler als der übliche, traditionelle Großhandel. Überdurchschnittliche Chancen ergeben sich aus dem zunehmenden Trend breiterer Bevölkerungsschichten zu den ethnischen Lebensmitteln, die wir in den letzten Jahren verkaufen. Mit einer größeren Listung unserer Produkte im Lebensmitteleinzel-handel erhoffen wir uns, durch die Belieferung in Zukunft einen wichtigen zusätzlichen Wachstumsschub zu erhalten. Die kontinuierliche Erweiterung und Anpassung unseres Sortiments soll einen weiteren Impuls geben. Dazu gehört auch die Erweiterung unserer modernen Lager- und Logistikplattform im Jahr 2023, die dafür sorgt, dass die deutlich gestiegenen Auftragsvolumina innerhalb kürzester Zeit abgewickelt werden können.

Im Geschäftsjahr 2022 sind keine entwicklungsbeeinträchtigenden oder bestandsgefährdenden Risiken aufgetreten und sind zur Zeit auch nicht erkennbar.

 

Gronau, 15. Juni 2023

Tok GmbH

Management

gez. Elina Tok-Dogan

gez. Mishel Tok

gez. Keld Houen Pedersen

Bilanz

AKTIVA

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 539.311,98 603.650,53
539.311,98 603.650,53
II. Sachanlagen
1. Außenanlagen 66.708,46 45.694,60
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 314.155,70 330.805,93
380.864,16 376.500,53
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 637.425,64 337.425,64
2. Sonstige Ausleihungen 214.548,17 199.384,39
851.973,81 536.810,03
1.772.149,95 1.516.961,09
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 157.666,78 157.675,00
2. Waren 8.528.917,52 6.431.643,23
8.686.584,30 6.589.318,23
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.210.899,54 5.183.374,76
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.762.086.18 1.503.883,72
3. Sonstige Vermögensgegenstände 191.911,30 312.467,37
7.164.897,02 6.999.725,85
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 137.432,18 304.081,50
15.988.913,50 13.893.125,58
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 114.097,35 76.438,30
17.875.160,80 15.486.524,97

PASSIVA

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 480.000,00 480.000,00
II. Gewinnvortrag 3.190.922,61 2.983.081,33
III. Jahresüberschuss 648.703,62 207.841,28
4.319.626,23 3.670.922,61
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 0,00 17.640,22
2. Sonstige Rückstellungen 395.463,53 191.095,30
395.463,53 208.735,52
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.999.045,32 3.600.905,08
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.977.328,89 3.680.148,83
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.166.664,07 4.313.001,70
4. Sonstige Verbindlichkeiten 17.032,76 12.811,23
13.160.071,04 11.606.866,84
17.875.160,80 15.486.524,97

Gewinn- und Verlustrechnung

2022 2021
EUR EUR
1. Rohergebnis 7.050.818,63 5.579.993,47
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.194.909,41 -1.686.200,36
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -297.922,43 -280.128,73
davon für Altersversorgung EUR 4.820,85 (Vorjahr: EUR 9.514,72)
-2.492.831,84 -1.966.329,09
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -222.441,38 -214.191,67
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.011.824,32 -2.826.474,00
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 30.371,01 28.516,02
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 30.322,37 (Vorjahr: EUR 28.516,02)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -281.501,63 -189.470,38
davon an verbundene Unternehmen EUR 281.501,63 (Vorjahr: EUR 189.470,89)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -293.591,26 -104.350,00
8. Ergebnis nach Steuern 778.999,21 307.694,35
9. Sonstige Steuern -130.295,59 -99.853,07
10. Jahresüberschuss 648.703,62 207.841,28

Anhang

I. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss der Tok GmbH, Gronau, (Amtsgericht Coesfeld, HR B 6256) wurde nach den §§ 242 ff., 264 ff. des HGB und den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. v. § 267 Abs. 2 HGB. Größenabhängige Erleichterungen des § 288 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Von der Erleichterung nach § 276 Satz 1 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Vermögensgegenstände und Schulden werden zum Abschlussstichtag grundsätzlich einzeln bewertet.

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss anzuwendenden Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig oder unverändert angewendet.

In Ausübung des Wahlrechts werden nicht in der Bilanz oder Gewinn- oder Verlustrechnung gemachte Angaben in den Anhang aufgenommen (Wahlpflichtangaben).

Zur besseren Darstellung werden die in der Bilanz anzugebenden Davon-Vermerke in den Anhang aufgenommen.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer und ggf. außerplanmäßig abgeschrieben. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear über Nutzungsdauern von 2 bis 5 Jahren vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen wird im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen und rechtlichen Eigentums mit den Anschaffungskosten abzüglich, soweit abnutzbar, nutzungsbedingter planmäßiger und ggf. außerplanmäßiger Abschreibungen angesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear vorgenommen. Im Jahr des Zugangs erfolgt die Abschreibung zeitanteilig oder pro-rata-temporis.

Geringwerte Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und ihr Abgang unterstellt.

Die planmäßigen Abschreibungen werden über die folgenden (gruppeneinheitlichen) Nutzungsdauern vorgenommen:

Anlagengruppe Nutzungsdauern
Außenanlagen 10 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen 3 bis 20 Jahre

Die Abschreibungen werden auf der Grundlage der von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen bzw. anderer branchenüblicher Abschreibungstabellen mit den zulässigen Höchstsätzen bzw. Mindestsätzen vorgenommen.

Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten angesetzt.

Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe der Unterschiedsbeträge zwischen den bisherigen Buchwerten und den diskontierten Cashflows der betroffenen Vermögensgegenstände vorgenommen. Entfallen die Gründe der Wertminderungen in den Folgejahren, so erfolgt eine Zuschreibung bis maximal zur Höhe der fortgeführten Anschaffungskosten.

Die sonstigen Ausleihungen sind zu Anschaffungskosten angesetzt.

Umlaufvermögen

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten angesetzt, die Anschaffungsnebenkosten für Fracht und Zoll sowie sonstige Warenbezugskosten beinhalten. Abschreibungen auf den niederen beizulegenden Wert werden vorgenommen, wenn der Börsen- oder Marktpreis niedriger war als die ursprünglichen Anschaffungskosten. Die Anschaffungskosten der Rohstoffe und Waren werden nach der Durchschnittsmethode ermittelt.

Gewinne werden bei Lieferung der jeweiligen Produkte realisiert. Zu erwartende Verluste werden durch Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert sowie durch die Bildung von Rückstellungen für Verluste aus schwebenden Absatzgeschäften berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennwert oder mit ihren Anschaffungskosten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken bei zweifelhaften Forderungen werden durch entsprechende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Uneinbringliche Forderungen werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden jeweils zum Nennwert angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt.

Eigenkapital

Der Ausweis und die Darstellung des Eigenkapitals erfolgen nach § 272 HGB unter Berücksichtigung zum Abschlussstichtag vorliegender Beschlüsse.

Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Bilanz wird ohne teilweise Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

Rückstellungen

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden für alle ungewissen Verpflichtungen und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet. Dabei wird vorsichtig bewertet und alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden - soweit erforderlich - bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags (in Höhe der allgemeinen Inflationsrate) berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden nach § 253 Abs. 2 HGB auf den Abschlussstichtag abgezinst; solche Rückstellungen bestanden zum Abschlussstichtag nicht.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert.

Bilanzierungsgrundsätze zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse werden realisiert, wenn die Lieferungen ausgeführt sind und der Gefahrenübergang erfolgt ist.

Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahrs sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt. Alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, werden berücksichtigt. Gewinne werden nur berücksichtigt, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert sind.

Abweichungen von im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen grundsätzlich den im Vorjahr angewandten Methoden.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Entwicklung der Abschreibungen im Geschäftsjahr können aus dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel entnommen werden.

Zum Bilanzstichtag hält die Tok GmbH zwei Beteiligungen i.S.d. § 271 HGB:

Anteil am Kapital Eigenkapital Ergebnis des Geschäftsjahres 2022
% TEUR TEUR
Tok West B.V., Rotterdam/Niederlande 100,0 368 -68
Nordex Food Belgium BV Vilvoorde/Belgiën 20,0 492 -435

In 2020 ist die Beteiligung Nordex Food Belgium BV gegründet. Tok GmbH hat 20% im Eigenkapital.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31. Dezember 2022 (Vorjahreszahlen in Klammern) Gesamtbetrag davon Restlaufzeit über 1 Jahr
EUR EUR EUR
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.210.899,54 0,00
(5.183.374,76) (0,00)
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen
TOK-Gruppe 1.191.227,22 0,00
(1.107.985,05) (0,00)
Nordex-Gruppe 570.858,96 0,00
(395.898,67) (0,00)
1.762.086,18
(1.503.883,72)
3. Sonstige Vermögensgegenstände
Familie Tok 82.017,38 0,00
(147.391,66) (0,00)
Sonstige 109.893,92 0,00
(165.075,71) (0,00)
191.911,30
(312.467,37)
7.164.897,02 0,00
(6.999.725,85) (0,00)

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten in Höhe von EUR 1.762.086,18 (Vorjahr: EUR 1.503.883,72) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände.

3. Eigenkapital

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR
I. Gezeichnetes Kapital 480.000,00 480.000,00
II. Bilanzgewinn 3.839.626,23 3.190.922,61
Eigenkapital 4.319.626,23 3.670.922,61
Bilanzsumme 17.875.160,80 15.486.524,97
Eigenmittelquote 24,2% 23,7%

4. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalkosten (TEUR 170; Vorjahr: TEUR 110), Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 50; Vorjahr: TEUR 37) sowie sonstige Risiken (TEUR 55; Vorjahr: TEUR 25).

5. Verbindlichkeiten

davon mit einer Restlaufzeit
31. Dezember 2022 Gesamtbetrag bis zu 1 Jahr von mehr als 1 Jahr davon über 5 Jahre
(Vorjahreszahlen in Klammern) EUR EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.999.045,32 4.999.045,32 0,00 0,00
(3.600.905,08) (3.600.905,08) (0,00) (0,00)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.977.328,89 2.977.328,89 0,00 0,00
(3.680.148,83) (3.680.148,83) (0,00) (0,00)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.166.664,07 2.966.664,07 1.200.000,00 1.000.000,00
(4.313.001,70) (4.563.001,70) -(250.000,00) (0,00)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 17.032,76 17.032,76 0,00 0,00
(12.811,23) (12.811,23) (0,00) (0,00)
13.160.071,04 10.960.071,04 1.200.000,00 1.000.000,00
(11.606.866,84) (11.856.866,84) -(250.000,00) (0,00)

Die Verbindlichkeiten sind durch Darlehensbelassungserklärung mit Rangrücktritt der Nordex Holding A/S in Höhe von EUR 1,0 Mio. sowie Sicherungsübereignung des Warenlagers und Globalzession der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen besichert.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von EUR 1.405.500,00 (Vorjahr: EUR 1.813.668,00) enthalten. Davon entfallen auf die Gesellschafterin Nordex Holding A/S, Dronninglund/Dänemark, EUR 1.400.000,00 (Vorjahr: EUR 1.800.000,00) Darlehensverbindlichkeiten und EUR 5.500,00 (Vorjahr: EUR 13.668,00) sonstige Verbindlichkeiten. Weitere Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 3.761.164,07 (Vorjahr: EUR 2.299.333,70) betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Nordex Food A/S, Dronninglund/Dänemark.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Steuerverbindlichkeiten in Höhe von EUR 17.032,76 (Vorjahr: EUR 12.811,23).

III. Sonstige Angaben

1. Geschäftsführung

Zu Geschäftsführern waren bestellt:

 

Elina Tok-Dogan, Geschäftsführerin, Enschede/NL

 

Mishel Tok, Geschäftsführer, Enschede/NL

 

Keld Houen Pedersen, Geschäftsführer der Nordex Holding A/S, Dronninglund/DK

Die Bezüge der Geschäftsführung betrugen im Geschäftsjahr 2022 TEUR 418 (Vorjahr: TEUR 251).

Es bestehen Forderungen gegen Mitglieder der Geschäftsführung in Höhe von TEUR 82 (Vorjahr: TEUR 147). Die Gesellschaft ging zugunsten dieser Personen keine Haftungsverhältnisse ein.

2. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 34 (Vorjahr: 32) Angestellte.

3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

31.12.2022 31.12.2021
TEUR TEUR
Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverhältnissen
fällig innerhalb eines Jahres 402 392
fällig > 1 Jahr 599 953
1.001 1.345

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen beinhalten Mietverpflichtungen gegenüber einem verbundenen Unternehmen aus einer Immobilie in Höhe von TEUR 323 (Vorjahr: TEUR 817).

4. Haftungsverhältnisse

Es bestehen keine Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten nach § 251 HGB.

5. Konzernzugehörigkeit/Konzernverhältnisse

Am 31. Dezember 2022 hielt die Nordex Holding A/S, Dronninglund/DK, die Mehrheit der Anteile an der Tok GmbH. Die Tok GmbH wird in den von der Nordex Holding A/S, Dronninglund/DK, aufgestellten Konzernabschluss für den kleinsten und den der Konzernobergesellschaft Dronninglund Invest ApS, Dronninglund/Dänemark, für den größten Konsolidierungskreis einbezogen. Beide Konzernabschlüsse werden im "Danish Business Authority" veröffentlicht.

6. Gewinnverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 648.703,62 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 3.190.922,61 auf neue Rechnung vorzutragen.

7. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag liegen nicht vor.

 

Gronau, 15. Juni 2023

Tok GmbH

Geschäftsführung

gez. Elina Tok-Dogan

gez. Mishel Tok

gez. Keld Houen Pedersen

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2022

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand 1.1.2022 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 804.763,18 90.603,00 0,00 895.366,18
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 804.763,18 90.603,00 0,00 895.366,18
II. Sachanlagen
1. Außenanlagen 80.306,81 31.065,16 0,00 111.371,97
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 699.537,40 73.151,24 66.338,36 706.350,28
Summe Sachanlagen 779.844,21 104.216,40 66.338,36 817.722,25
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 337.425,64 300.000,00 0,00 637.425,64
2. Sonstige Ausleihungen 199.384,39 55.163,78 40.000,00 214.548,17
Summe Finanzanlagen 536.810,03 355.163,78 40.000,00 851.973,81
Summe Anlagevermögen 2.121.417,42 549.983,18 106.338,36 2.565.062,24
Abschreibungen
Stand 1.1.2022 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 201.112,65 154.941,55 0,00 356.054,20
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 201.112,65 154.941,55 0,00 356.054,20
II. Sachanlagen
1. Außenanlagen 34.612,21 10.051,30 0,00 44.663,51
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 368.731,47 57.448,53 33.985,42 392.194,58
Summe Sachanlagen 403.343,68 67.499,83 33.985,42 436.858,09
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 604.456,33 222.441,38 33.985,42 792.912,29
Buchwert
Stand 31.12.2022 Stand 31.12.2021
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 539.311,98 603.650,53
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 539.311,98 603.650,53
II. Sachanlagen
1. Außenanlagen 66.708,46 45.694,60
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 314.155,70 330.805,93
Summe Sachanlagen 380.864,16 376.500,53
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 637.425,64 337.425,64
2. Sonstige Ausleihungen 214.548,17 199.384,39
Summe Finanzanlagen 851.973,81 536.810,03
Summe Anlagevermögen 1.772.149,95 1.516.961,09

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die TOK GmbH, Gronau

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der TOK GmbH, Gronau - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TOK GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da do- lose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, 27. Juni 2023

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Wetzel, Wirtschaftsprüfer

gez. Winkler, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss mit einem Jahresüberschuss von EUR 648.703,62 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 16. November 2023 festgestellt. Es wurde beschlossen, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 648.703,62 auf neue Rechnung vorzutragen.

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