Swiss Post Solutions GmbHLiquidiert

99880 Waltershausen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 103916
Vorher
International Outsourcing Services GmbHGBSplus GmbH
Eingetragen
16.4.1992
Branche
Binden von Druckerzeugnissen und damit verbundene DienstleistungenErbringung von sonstigen InformationsdienstleistungenManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
die Datenerfassung, das Dokumentenmanagement, das Scannen und das Indizieren einschließlich aller hiermit zusammenhängenden Tätigkeiten.

Historie

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Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Swiss Post Solutions GmbH

Waltershausen

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2010

1. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

1.1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland hat sich im Jahr 2010 weiter verbessert, der Kostendruck auf die deutschen Unternehmen ist jedoch nach wie vor hoch. Dieser wird weiterhin auch an Lieferanten und Dienstleister weitergegeben.

Der Kostendruck kann sich allerdings auch positiv auswirken, da im Zuge der Suche nach Einsparungen das Outsourcing bestimmter Dienstleistungen in Angriff genommen werden konnte. Dieser Effekt wird bereits spürbar, allerdings sind die Entscheidungsvorläufe bei großen Projekten mit ein bis zwei Jahren oft lange.

1.2. Branchenentwicklung

2010 konsolidierte sich der Markt weiter. Die Deutsche Post/Williams Lea hat auch in 2010 in den Ausbau ihrer Kapazitäten investiert und steht aufgrund der finanzstarken Muttergesellschaft stabil da, ebenso wie Arvato (Bertelsmann Gruppe).

Die Produktions-Überkapazitäten der letzten Jahre reduzieren sich langsam, dennoch blieben die Preise 2010 auf dem Niveau des Vorjahres. Die größeren Mitbewerber bringen - ebenso wie Swiss Post - weiter neue und zusätzliche Dienstleistungen auf den Markt, die die Kundenbindung erhöhen und einen Differenzierungsfaktor darstellen sollen. Im Vordergrund stehen dabei elektronische Lösungen wie der eBrief der Deutschen Post oder Lösungen für sicheres E-Mail.

Die Swiss Post Solutions GmbH, Waltershausen, wird weiterhin mit anderen Dienstleistungsbereichen der Schweizerischen Post zusammenarbeiten und die Entwicklung innovativer Lösungen forcieren, die tiefer als bisher in die Wertschöpfungskette der Kunden hineinreichen. Dabei wird die stärkere organisatorische Integration im Rahmen des Change4Growth-Programms hilfreich sein.

2. Geschäftsverlauf der Swiss Post Solutions GmbH

2.1. Allgemein

Die Swiss Post Solutions GmbH, mit Hauptsitz in Waltershausen (im Folgenden 'Gesellschaft' genannt), gehört, als Konzerntochter der Swiss Post Solutions Holding SAS, Paris/Frankreich an. Mit der Gesellschaft erweitert der Bereich Dokumentenlösungen die klassischen Postleistungen rund um den Brief bis in die Unternehmen hinein, übernimmt die interne Post, das Scannen, die elektronische Bearbeitung, das elektronische Archivieren sowie das Drucken, das kundenspezifische Verpacken und Versenden von Dokumenten. Dabei werden auch ganze Prozesse für den Kunden fallabschließend bearbeitet. Diese Komponenten werden sowohl als klassische Teildienstleistungen angeboten, wie auch als Komplettlösung mit der Übernahme des gesamten Geschäftsprozesses (Business Process Outsourcing BPO). Zu den Kunden der Gesellschaft gehören eine Vielzahl von Unternehmen verschiedener Branchen, beispielsweise Bank-, Versicherungs- und Finanzdienstleister wie auch Unternehmen der Verkehrs- und Automobilindustrie.

Das vergangene Geschäftsjahr wurde vor allem durch den Aufbau des Vertriebsbereichs und Konsolidierungsmaßnahmen bestimmt.

Im Geschäftsbereich Dokumenteninput wurde u.a. Personal reduziert und die Produktionsstätten Bad Langensalza und Heusenstamm in benachbarte Standorte der Unternehmensgruppe (Waltershausen und Dietzenbach) integriert. Der Standort Dettingen wurde aufgegeben.

Der Bereich Mailroom wird über den Standort Köln abgedeckt. Von hier aus werden Inhouse-Poststellen beim Kunden in mehreren deutschen Städten koordiniert.

Im Berichtsjahr 2010 wurde zudem die im Februar 2011 erfolgte Zertifizierung nach DIN:ISO 27001 vorbereitet.

Administrative Aufgaben, das Personalwesen und Controlling/Finanzen wurden Großteils zusammengeführt und werden durch konzerninterne Geschäftsbereiche erbracht.

2.2. Umsatzentwicklung

Im Berichtszeitraum wurden von der Gesellschaft Umsatzerlöse in Höhe von 17,9 Mio. € (Vorjahr 12,6 Mio. €) erzielt. Gegenüber dem Vorjahr ist der Bereich Mailroom gewachsen. Der Geschäftsbereich Dokumenteninput war in den Vorjahresumsätzen nur mit zwei Monaten enthalten. In 2010 konnten auch neue Kunden gewonnen werden, die teilweise erst ab Jahresbeginn 2011 aktiv werden.

2.3. Produktion

Das Scanvolumen betrug 2010 über 36 Mio Seiten.

Die near- und off-shoring Standorte der Schweizerischen Post in Bratislava und Vietnam werden weiter intensiv genutzt und aktiv vermarktet.

Auch in 2010 wurde weiter in die Infrastruktur investiert, u.a. im Zusammenhang mit Zertifizierungsmaßnahmen. Im Geschäftsjahr 2010 wurden Investitionsausgaben in Höhe von insgesamt 0,3 Mio. € getätigt.

2.4. Personal

Im Durchschnitt des Geschäftsjahres 2010 wurden 398 Mitarbeiter und Auszubildende beschäftigt. Durch Anpassung des Personaleinsatzes an die Auftragslage im Bereich Dokumentenverarbeitung erfolgte ein Personalabbau, währenddessen im Bereich Mailroom durch Neukundengewinnung ein Personalaufbau zu verzeichnen war. Zum 31.12.2010 sind 353 Mitarbeiter beschäftigt. Auch in 2011 werden kleinere Personalanpassungsmaßnahmen zur Erhöhung der Auslastung durchgeführt.

Der Personalaufwand ist mit etwa 9,8 Mio. € zu beziffern. Die operativ gestiegenen Personalkosten sind der Umsatzentwicklung geschuldet.

Großer Wert wurde und wird auf die Motivation und Qualifikation der Mitarbeiter gelegt. In 2010 fand wiederum eine Personalzufriedenheitsumfrage statt, deren Ergebnisse die von 2009 übertreffen und systematisch in Maßnahmen und Zielvereinbarungen einfließen.

Durch intensive Schulung der Mitarbeiter wird ein hoher Qualitätsstandard bei allen Leistungen erbracht, Fehlerquoten minimiert und damit die Erwartungen unserer Kunden zur vollen Zufriedenheit erfüllt.

2.5. Beteiligungen

Die Gesellschaft ist zu 100 % an der GBSplus Temps GmbH, Waltershausen beteiligt. Für das 2. Quartal 2011 ist die Verschmelzung auf die Muttergesellschaft geplant.

3. Darstellung der Lage

3.1. Vermögens- und Finanzlage

Die Finanzierung der Swiss Post Solutions GmbH, Waltershausen, wird weiterhin weitgehend im Rahmen des Konzerns abgewickelt. Die entsprechende Cash Management Vereinbarung wurde mit der Swiss Post Solutions GmbH, Bamberg, auf unbestimmte Zeit geschlossen. Finanzmittel werden zentral beschafft und konzernintern über das Cashpooling verteilt. Oberstes Ziel des Finanzmanagements ist die Sicherung der Liquidität sowie die Reduzierung von Kapitalbeschaffungskosten. Die Verzinsung erfolgt gemäß vertraglichen Vereinbarungen. Strategien zur Absicherung von Währungs-, Zins- und Kursrisiken werden auf Grund der Unwesentlichkeit der entsprechenden Geschäftsvorfälle nicht angewendet. Geschäfte mit derivativen Finanzinstrumenten wurden nicht getätigt.

2010 wurde das Kapital der Gesellschaft um 6,6 Mio. € aufgestockt, die Darlehen der Swiss Post Solutions SAS, Frankreich, und der Swiss Post Solutions GmbH, Bamberg, in Höhe von insgesamt circa 6,5 Mio. € wurden rückgeführt. Die Gesellschaft weist somit ein positives Eigenkapital aus.

Das Sachanlagevermögen und das immaterielle Anlagevermögen betrugen zum Jahresende 2010 rund 1,2 Mio. €. Investitionen sind nach Bedarf im üblichen Rahmen getätigt worden.

Finanzanlagen und Beteiligungen sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert.

Im Umlaufvermögen sind rund 2,2 Mio. € für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritte enthalten. In dieser Position werden Einzelwertberichtigungen in Höhe von 0,3 Mio. € ausgewiesen, die größtenteils auf die Insolvenz einzelner Geschäftspartner zurück zu führen sind. Die deutlich über Vorjahr liegenden Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von ca. 0,4 Mio. €, ergeben sich aus den nationalen und internationalen Leistungsbeziehungen innerhalb des Konzerns.

Das gezeichnete Kapital lag 2010 unverändert bei 26 T€, hinzu kommt eine Kapitalrücklage von 7,6 Mio. €, die, wie bereits erwähnt, auf die Erhöhung zur Abwendung der Überschuldung zurückzuführen ist.

Die Verbindlichkeiten der Gesellschaft belaufen sich auf insgesamt rund 2,1 Mio. €. In dieser Position sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von rund 1,1 Mio. € enthalten. Der Rückgang resultiert aus der Kapitaleinlage. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten gegenüber Dritte belaufen sich zum Bilanzstichtag auf gesamt circa 1,0 Mio. € und liegen in etwa auf Vorjahresniveau.

Die durch die Kapitalmaßnahme zugeführte Liquidität in Höhe von 6,6 Mio. € wurde zum Ausgleich des negativen Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit (0,3 Mio. €) sowie zur Ablösung von Finanzverbindlichkeiten (6,0 Mio. €) verwendet.

3.2. Ertragslage

Der Jahresfehlbetrag beträgt 0,5 Mio. € und kann nicht mit dem Vorjahreswert verglichen werden, da sich in 2009 Einmaleffekte auswirkten.

Der Fehlbetrag des Betriebsergebnisses konnte von 2,4 Mio. € in 2009 auf 0,2 Mio. € in 2010 erheblich reduziert werden, da die Sondereffekte 2009 nicht mehr zu Buche schlugen.

In 2010 sind Einmalmaßnahmen in Höhe von knapp 850 T€ angefallen. Diese sind:

- Umzugs- und Schließungskosten,

- Kosten für die Zertifizierung nach ISO 27001,

- Kosten für die Zentralisierung von Management und Administration in Bamberg,

- Rechtskosten im Zuge der Konsolidierung,

- Diverse Abstandszahlungen für Verträge mit ehemaligen Lieferanten, u.a. im Zuge der Verlagerung von Aufgaben zum Shared Service Center der Swiss Post sowie dem ehemaligen Geschäftsführer Rainer Lechner.

Durch Gewinnung neuer Kunden und die erfolgreiche Verlängerung aller 2010 auslaufenden Verträge konnte trotz der Konsolidierung und der Kundenverluste aus den Vorjahren neue Stabilität geschaffen werden.

3.3. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Der Fortbestand des Unternehmens ist aufgrund der Einbindung in die Swiss Post-Gruppe sowie der im Geschäftsjahr durchgeführten Kapitalmaßnahmen gegeben.

Mit April 2011 werden im Rahmen des Programms Change4Growth die bisherigen Strukturen nach Dienstleistungsgruppen ("Lines of Business", wobei die Swiss Post Solutions, Waltershausen, den Bereich Dokumentenmanagement repräsentiert) aufgelöst und stattdessen Länderstrukturen eingeführt. Ziel ist es, die gesamte Dienstleistungspalette der Schweizerischen Post aus einer Hand und über einen gemeinsamen Vertrieb bzw. ein gemeinsames Account Management abzubilden. Damit soll eine höhere Durchdringung der Kunden und eine klarere Positionierung am Markt erreicht werden.

Die Risiken der Gesellschaft werden periodisch gemäß den Richtlinien des Konzerns ermittelt, bewertet und berichtet. Regelmäßiger Austausch relevanter Informationen zum Geschäftsverlauf ermöglichen eine frühzeitige Risikoidentifikation und Einleitung von Gegenmaßnahmen zur Abwehr oder Verringerung eines Schadenseintritts.

Ein Debitorenrisiko durch Zahlungsausfälle ist voraussichtlich nicht zu erwarten. Durch ein effektives Forderungsmanagement wird die Höhe der fälligen offenen Forderung ständig überwacht. Das Zahlungsverhalten der Kunden in 2010 war zufriedenstellend.

Dem Produktionsrisiko wird durch interne Qualitätsaudits und -standards nach DIN EN ISO 9001:2008 vorgebeugt. Die Verfahren zur Qualitätssicherung werden unverändert angewendet.

Risiken im IT-Bereich bezüglich Datenschutz und Datensicherheit werden durch den Ausschluss von unbefugten Zugriffen auf die internen IT-Systeme z. B. durch die Einrichtung von Sicherheitszonen und externen Firewalls sowie die Sensibilisierung des Personals vorgebeugt.

Sonstige allgemeine Risiken z.B. Betriebsunterbrechung, höhere Gewalt etc. sind durch externe Versicherungen und internen Backup-Konzepten abgedeckt.

4. Ausblick

In 2011 laufen lediglich einige kleinere Verträge aus. Mit einer Verlängerung, eventuell zu etwas geringeren Margen, ist zu rechnen. Offen ist noch die Vergabe eines größeren Auftrages durch einen namhaften Kunden, der jährlich neu aufgelegt wird und in 2010 zum positiven Ergebnis beigetragen hat. Andere bereits gewonnene Aufträge, u.a. zur Sozialwahl 2011, können einen eventuellen Verlust dieses Auftrages allerdings weitgehend ausgleichen.

Die Vertriebsaktivitäten werden im Rahmen des Change4Growth-Projekts intensiviert und ausgebaut. Die Akquisition von Großprojekten und die Arbeit mit strategischen Kunden stehen hierbei im Vordergrund. Eine große Chance bietet weiterhin die Tatsache, dass sich viele Unternehmen in Krisenzeiten auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und andere, in den Geschäftsbereich der Swiss Post Solutions GmbH, Waltershausen, fallende Prozesse auslagern.

Es erfolgt der weitere Ausbau der BPO-Leistungen mit unseren Auslandsgesellschaften GHP Far East Co. Ltd., Ho Chi Minh City/Vietnam und Swiss Post Solutions s.r.o., Bratislava/Slowakei.

Auch in den kommenden Geschäftsjahren werden weitere Maßnahmen zur Kostenoptimierung und Steigerung der Ertragslage durchgeführt. Die kaufmännischen Auswertungsmöglichkeiten werden kontinuierlich verbessert. Damit wird eine genauere Bewertung und effiziente Steuerung der Kunden ermöglicht.

Auf Grund der aktuellen Lage wird für das Geschäftsjahr 2011 eine leicht positive Umsatzentwicklung sowie ein positives Ergebnis erwartet.

 

Bamberg, 15. April 2011

gez. Stefan Vaskovics, Geschäftsführer

gez. Olivier Fuchs, Geschäftsführer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2010

AKTIVA

  31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. AUSSTEHENDE EINLAGEN AUF DAS GEZEICHNETE KAPITAL 435,41 435,41
B. ANLAGEVERMÖGEN 1.344.794,78 1.445.843,61
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 122.644,10 135.374,71
II. Sachanlagen 1.194.370,63 1.282.688,85
III. Finanzanlagen 27.780,05 27.780,05
C. UMLAUFVERMÖGEN 2.655.961,37 2.850.824,11
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.651.165,46 2.841.742,65
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.225.444,01 2.532.142,10
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 345.209,21 225.896,96
3. Sonstige Vermögensgegenstände 80.512,24 83.703,59
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 4.795,91 9.081,46
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 17.341,82 44.436,47
E. NICHT DURCH EIGENKAPITAL GEDECKTER FEHLBETRAG 0,00 4.916.778,38
  4.018.533,38 9.258.317,98

PASSIVA

   
  31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. EIGENKAPITAL 1.218.979,68 0,00
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Kapitalrücklage 7.600.000,00 1.000.000,00
III. Gewinnrücklagen 125,28 125,28
IV. Verlustvortrag -5.942.903,66 -2.798.022,32
V. Jahresfehlbetrag -464.241,94 -3.144.881,34
VI. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 4.916.778,38
B. RÜCKSTELLUNGEN 669.736,76 1.139.045,79
Sonstige Rückstellungen 669.736,76 1.139.045,79
C. VERBINDLICHKEITEN 2.129.816,94 8.119.272,19
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.230,00 40.000,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 425.317,49 313.476,19
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.137.831,13 7.140.739,11
4. Sonstige Verbindlichkeiten 565.438,32 625.056,89
- davon aus Steuern: EUR 290.778,44 (Vorjahr: EUR 321.819,88)    
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 36.193,42 (Vorjahr: EUR 12.927,95)    
  4.018.533,38 9.258.317,98

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2010

  2010
EUR
2009
EUR
1. Rohergebnis 13.986.460,85 11.276.404,65
2. Personalaufwand -9.818.844,74 -7.808.836,58
a) Löhne und Gehälter -8.362.770,46 -6.612.076,81
b) Soziale Abgaben -1.456.074,28 -1.196.759,77
- davon für Altersversorgung: EUR 17.971,66 (Vorjahr: EUR 0,00)    
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -375.520,79 -2.021.265,68
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.986.715,55 -3.883.283,83
5. übriger Betriebsaufwand -14.181.081,08 -13.713.386,09
6. Betriebsergebnis -194.620,23 -2.436.981,44
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 275,10 416,53
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 275,10 (Vorjahr: EUR 149,01)    
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -268.260,65 -360.622,71
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 268.260,65 (Vorjahr: EUR 254.448,38)    
9. Finanzergebnis -267.985,55 -360.206,18
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -462.605,78 -2.797.187,62
11. Außerordentliche Aufwendungen 0,00 -439.006,33
12. Außerordentliches Ergebnis 0,00 -439.006,33
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 96.114,27
14. Sonstige Steuern -1.636,16 -4.801,66
15. Summe Steuern -1.636,16 91.312,61
16. Jahresfehlbetrag -464.241,94 -3.144.881,34

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2010

A. GRUNDSÄTZE DER BERICHTERSTATTUNG

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Rechnungslegungsvorschriften des HGB in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Gesellschaften gemäß § 267 Abs. 2 HGB.

Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren.

Die Wertangaben im Anhang wurden auf volle EUR gerundet.

B. AUFSTELLUNG DES ANTEILSBESITZES

Der Anteilsbesitz der Swiss Post Solutions GmbH, Waltershausen stellt sich zum 31.12.2010 wie folgt dar:

Firma und Sitz des Unternehmens Währung Nominal- bzw. Festkapital
EUR
Kapitalanteil
in %
Eigenkapital per 31.12.2010
EUR
Jahresergebnis 2010
EUR
Verbundene Unternehmen          
GBS+ Temps GmbH, Waltershausen EUR 25.000,00 100,00 % 7.133,85 34.045,14

C. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN, WÄHRUNGSUMRECHNUNG

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden mit ihren Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig linear über die eine voraussichtliche Nutzungsdauer von maximal vier Jahren abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellkosten angesetzt. Das Sachanlagevermögen wird planmäßig linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer (bis zu dreißig Jahre) abgeschrieben.

Geringwertige Vermögensgegenstände bis zu einem Anschaffungswert von 150,00 Euro werden als sofortiger Aufwand erfasst. Vermögensgegenstände, deren AHK oder HK netto 150,01 bis 1.000,00 Euro betragen, werden im Jahr der Anschaffung bzw. Herstellung und in den folgenden vier Wirtschaftsjahren jährlich um ein Fünftel abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden Ausfallrisiken durch angemessene Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine angemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die Pauschalwertberichtigung beträgt 1 % und entspricht damit dem tatsächlichen Ausfallrisiko.

Die liquiden Mittel (Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten) werden zu Nominalwerten ausgewiesen.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben zu den Beträgen ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet worden, um alle bis zum Abschlussstichtag entstandenen Risiken und ungewissen Verpflichtungen abzudecken.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden zum Durchschnittskurs ihres Buchungstages bewertet. Buchverluste aus Wechselkursänderungen zum Abschlussstichtag werden auf der Grundlage des Devisenmittelkurses ermittelt und ergebniswirksam berücksichtigt.

D. ERLÄUTERUNGEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

I. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2010 ist im Anlagenspiegel (vgl. Anlage) dargestellt.

Der Posten Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten betrifft entgeltlich erworbene EDV Software.

II. Umlaufvermögen

In den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 345.209 (Vorjahr: EUR 213.918) enthalten. Gegenüber der Gesellschafterin bestehen Forderungen in Höhe von EUR 0 (Vorjahr: EUR 17.682). Die gesamten Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

III. Rückstellungen

Von den sonstigen Rückstellungen entfallen EUR 361.797 (Vorjahr: EUR 425.539) auf den Personalbereich. Im Wesentlichen setzt sich dieser Wert zusammen aus Rückstellungen für Prämien Personal in Höhe von EUR 99.896 (Vorjahr: EUR 91.296) Urlaubslöhne und -gehälter in Höhe von EUR 109.608 (Vorjahr: EUR 133.972), Tantiemen von EUR 110.000 (Vorjahr: EUR 120.000), Überstunden von EUR 17.973 (Vorjahr: EUR 17.416), Abfindungen in Höhe von EUR 0 (Vorjahr: EUR 11.500) und für Berufsgenossenschaft von EUR 24.320 (Vorjahr: EUR 51.355). Weiterhin enthalten die sonstigen Rückstellungen eine Rückstellung für Kundenboni in Höhe von EUR 127.340 (Vorjahr: EUR 99.104), für Abschlussprüfung- und Steuererklärungskosten in Höhe von EUR 37.390 (Vorjahr: EUR 33.690), für Rechts- und Beratungskosten in Höhe von EUR 19.480 (Vorjahr: EUR 1.500), für ausstehende Eingangsrechnungen in Höhe von EUR 8.134 (Vorjahr: EUR 225.967) sowie sonstige Rückstellung von EUR 115.595 (Vorjahr: EUR 353.246).

IV. Verbindlichkeiten

Wie im Vorjahr haben die gesamten Verbindlichkeiten im Geschäftsjahr 2010 eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

In Bezug auf die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen im branchenüblichen Maße Eigentumsvorbehalte.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 482.100 (Vorjahr: EUR 732.785) enthalten sowie sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 655.731 (Vorjahr: EUR 6.407.954).

Die Verbindlichkeit gegenüber der Gesellschafterin wurde zum Jahresende 2010 durch die Kapitalerhöhung vollständig beglichen (Vorjahr: EUR 4.227.581).

V. Gewinn- und Verlustrechnung

Die periodenfremden Erträge beinhalten folgende Positionen: Erträge aus der Herabsetzung der Einzelwertberichtigung in Höhe von EUR 91.417 (Vorjahr: EUR 71.708), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von EUR 267.842 (Vorjahr: EUR 9.265), sowie übrige sonstige periodenfremde betriebliche Erträge in Höhe von EUR 40.992 (Vorjahr: EUR 8.321) enthalten.

In den sonstigen periodenfremden Aufwendungen sind Verluste für die Einstellung von Einzelwertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von EUR 3.169 (Vorjahr: EUR 95.883), Verluste für die Einstellung von Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von EUR 100 (Vorjahr: EUR 15.074), Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen in Höhe von EUR 6.765 (Vorjahr: EUR 12.754) sowie übrige sonstige periodenfremde betriebliche Aufwendungen in Höhe von EUR 59.451 (Vorjahr: EUR 7.732) enthalten.

E. SONSTIGE ANGABEN

Die Gesellschaft hat im Jahresdurchschnitt 397 Mitarbeiter (Vorjahr: 566) beschäftigt, davon 71 gewerbliche Arbeitnehmer (Vorjahr: 130) und 326 Angestellte (Vorjahr: 436).

Zu Geschäftsführern bestellt sind die Herren:

Stefan Vascovics, Geschäftsführer, wohnhaft in Bamberg,

Olivier Fuchs, Geschäftsführer, wohnhaft in Köln (ab 15.02.2010),

Rainer Lechner, Geschäftsführer, wohnhaft in Hainburg (bis 25.01.2010).

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung werden im Hinblick auf § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben.

Zum Abschlussstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Immobilienmietverträgen in Höhe von insgesamt EUR 1.003.647 (Vorjahr: EUR 1.108.919), aus Leasingverträgen in Höhe von EUR 83.009 (Vorjahr: EUR 290.294) sowie aus Sachanlagen-Mietverträgen in Höhe von EUR 44.308 (Vorjahr: EUR 222.793). Den Intercompany-Bereich betreffen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Immobilienmietverträgen in Höhe von EUR 275.632 (Vorjahr: EUR 353.699) und aus Sachanlage-Mietverträgen von EUR 2.231 (Vorjahr: EUR 0).

Die Angaben zu den vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechneten Honoraren sind im Konzernabschluss der Swiss Post Solutions GmbH, Bamberg enthalten. Auf eine Angabe nach § 285 Nr. 17 HGB wurde daher verzichtet.

Die Swiss Post Solutions Holding SAS, Paris ist das Mutterunternehmen, das zum 31.12.2010 den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich.

Die Schweizerische Post, Anstalt des öffentlichen Rechts, Bern, ist das Mutterunternehmen, das zum 31.12.2010 den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, in den die Gesellschaft einbezogen wird.

 

Bamberg, den 11. Februar 2011

Stefan Vaskovics, Geschäftsführer

Olivier Fuchs, Geschäftsführer

  Anschaffungs- und Herstellungskosten
  Stand am 1.1.2010
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2010
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 725.869,69 69.006,00 0,00 10.345,57 784.530,12
  725.869,69 69.006,00 0,00 10.345,57 784.530,12
II. Sachanlagen          
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.557.855,41 0,00 0,00 0,00 1.557.855,41
Technische Anlagen und Maschinen 58.998,28 0,00 0,00 0,00 58.998,28
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.132.015,55 216.297,74 2.510,63 28.419,30 3.322.404,62
Geleistete Anzahlungen 2.510,63 0,00 -2.510,63 0,00 0,00
  4.751.379,87 216.297,74 0,00 28.419,30 4.939.258,31
III. Finanzanlagen          
Anteile an verbundenen Unternehmen 27.780,05 0,00 0,00 0,00 27.780,05
  5.505.029,61 285.303,74 0,00 38.764,87 5.751.568,48
  Abschreibungen
  Stand am 1.1.2010
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2010
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 590.494,98 81.314,20 9.923,16 661.886,02
  590.494,98 81.314,20 9.923,16 661.886,02
II. Sachanlagen        
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 839.851,46 74.889,40 0,00 914.740,86
Technische Anlagen und Maschinen 15.222,13 8.704,47 0,00 23.926,60
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.613.617,43 210.612,72 18.009,93 2.806.220,22
Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  3.468.691,02 294.206,59 18.009,93 3.744.887,68
III. Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
  4.059.186,00 375.520,79 27.933,09 4.406.773,70
  Buchwerte
  Stand am 31.12.2010
EUR
Stand am 31.12.2009
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 122.644,10 135.374,71
  122.644,10 135.374,71
II. Sachanlagen    
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 643.114,55 718.003,95
Technische Anlagen und Maschinen 35.071,68 43.776,15
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 516.184,40 518.398,12
Geleistete Anzahlungen 0,00 2.510,63
  1.194.370,63 1.282.688,85
III. Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 27.780,05 27.780,05
  1.344.794,78 1.445.843,61

BESTÄTIGUNGSVERMERK FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2010

Der Jahresabschluss wurde unter Inanspruchnahme der Erleichterungsmöglichkeiten der §§ 325 ff. HGB in verkürzter Form offengelegt. Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen, ungekürzten Jahresabschluss.

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Swiss Post Solutions GmbH, Waltershausen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- , Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Nürnberg, den 18. Mai 2011

Rödl & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dehner, Wirtschaftsprüfer

Nestmann, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2010 wurde am 18. Juli 2011 festgestellt.

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