CHD Holding GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Gerner seit 21.12.2023 | Geschäftsführer |
Oliver Kellermann seit 21.12.2023 | Geschäftsführer |
René Seick seit 7.12.2023 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Bobst Group SA | 90.00% |
Bobst Group SA | 10.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CITO-SYSTEM GmbH (vormals: PCM Maschinenbau GmbH)Schwaig bei Nürnberg (vormals: Meerbusch)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023 Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2023 Anhang für das Geschäftsjahr 2023 Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers Datum der Feststellung Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktivseite
Passivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die CITO-SYSTEM GmbH mit dem Sitz in Schwaig ist im Handelsregister des Amtsgerichts Nürnberg unter der Nummer HRB 42529 eingetragen. II. Allgemeine Erläuterungen zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss der Firma CITO-SYSTEM GmbH, Schwaig, für das Geschäftsjahr 2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften der §§ 264 ff. HGB und § 42 GmbHG aufgestellt. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB Anwendung. Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung wurden entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 Abs. 2 und 3, 275 Abs. 2 HGB ungekürzt aufgestellt. Das Gesamtkostenverfahren findet Anwendung. Zur Verbesserung von Klarheit und Übersichtlichkeit des Jahresabschlusses wurde das Gliederungsschema der Bilanz gem. § 265 Abs. 5 und 6 HGB um die Position "Handelswaren" erweitert. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden zudem die nach den gesetzlichen Vorschriften wahlweise in der Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringenden Vermerke teilweise im Anhang aufgeführt. Die Vermerke zu Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind ebenfalls im Anhang aufgenommen. Von bestehenden Wahlrechten zur Erleichterung wird Gebrauch gemacht. Verschmelzung der CITO-SYSTEM GmbH auf die PCM Maschinenbau GmbH Mit Verschmelzungsvertrag vom 29.08.2023 hat die CITO-SYSTEM GmbH, Schwaig, vormals eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Nürnberg unter HRB 3639, eingetragene Geschäftsanschrift: Haimendorfer Str. 37, 90571 Schwaig (nachfolgend der "Übertragende Rechtsträger") ihr Vermögen als Ganzes mit allen Rechten und Pflichten als übertragende Gesellschaft unter Auflösung ohne Abwicklung auf die PCM Maschinenbau GmbH, Meerbusch, vormals eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Neuss unter HRB 13311, eingetragene Geschäftsanschrift: Mollsfeld 21, 40670 Meerbusch (nachfolgend der "Übernehmende Rechtsträger") gegen Gewährung eines im Wege einer Kapitalerhöhung neu geschaffenen Geschäftsanteils am Übernehmenden Rechtsträger (Verschmelzung durch Aufnahme) übertragen. Die Übernahme des Vermögens des Übertragenden Rechtsträgers erfolgte im Innenverhältnis mit Wirkung zum 01. Januar 2023, 00.00 Uhr (Verschmelzungsstichtag). Mit Gesellschafterversammlung vom 29.08.2023 wurde die Satzung neu gefasst: dabei wurde die Firmierung von PCM Maschinenbau GmbH in CITO-System GmbH geändert und der Sitz von Meerbusch nach Schwaig verlegt. Durch die Verschmelzung ergeben sich Auswirkungen auf die Bilanz der CITO-System GmbH (vormals PCM Maschinenbau GmbH) zum 31.12.2023. Eine Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr ist insofern nur eingeschränkt möglich. Gliederung, Darstellungsstetigkeit, Vergleichbarkeit und Anpassung von Vorjahreszahlen Der Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewandten Gliederungsgrundsätze aufgestellt. Von der Schutzklausel des § 286 Absatz 3 HGB wurde wegen § 286 Absatz 3 S. 1 Nr. 2 HGB Gebrauch gemacht. Auf die Angabe von Leerposten wurde verzichtet. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB erstellt. Die Methoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt: Immaterielle Vermögensgegenstände und Software wurden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Ein im Geschäftsjahr 2022 erworbene Kundenstamm wird über eine Nutzungsdauer von 6 Jahren abgeschrieben, da sich die Nutzung des Kundenstamms über diesen Zeitraum auflösen wird. Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend den Nutzungsdauern mit steuerlichen Mindestsätzen bewertet. Von dem steuerlichen Wahlrecht zur Sofortabschreibung der geringwertigen Anlagegüter (§ 6 Abs. 2 EStG) wurde Gebrauch gemacht. Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten und ggf. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Auf den Anlagenspiegel wird verwiesen. Das Vorratsvermögen wurde zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die notwendigen Einzel- und Gemeinkosten. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände, Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nominalwert bewertet. Der Umrechnung der Auslandswährungskonten, -forderungen und -verbindlichkeiten erfolgte gemäß § 256a HGB mit dem Euroreferenzkurs zum Bilanzstichtag, wobei § 256a S. 2 HGB zur Anwendung kommt. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den Posten "Sonstige betriebliche Erträge bzw. Aufwendungen" ausgewiesen. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen wurden mit den Werten nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen deren Laufzeit über 1 Jahr beträgt, werden auf der Basis eines laufzeitadäquaten Zinssatzes gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung und unter Berücksichtigung von Preis- und Kostensteigerungen entsprechend der Inflationsrate angesetzt. Sämtliche Verbindlichkeiten wurden mit Erfüllungsbeträgen bewertet. IV. Bilanzvermerke und Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Es wird auf den Anlagenspiegel verwiesen. Aufgliederung der Sonstigen Rückstellungen
Verbindlichkeiten Zur Ausstattung der Verbindlichkeiten wird auf den Verbindlichkeitenspiegel verwiesen. Mitzugehörigkeitsvermerke Forderungen gegen verbundene Unternehmen gehören zu folgenden Positionen:
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen gehören zu folgenden Positionen:
V. Vermerke und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
VI. Sonstige Angaben zu § 285 Nr. 3a, 27 HGB Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB
§ 285 Nr. 7 HGB Die durchschnittliche Arbeitnehmeranzahl gemäß § 285 Nr. 7 HGB im Berichtsjahr betrug 108. Gesamt wurden folgende Gruppen beschäftigt:
§ 285 Nr. 9a HGB Die Angabe unterbleibt gemäß § 286 Absatz 4 HGB. § 285 Nr. 10 HGB Organe Im Geschäftsjahr 2023 gehörten der Geschäftsführung an: Herr Thomas Gerner, Bachelor of Arts, Geschäftsführer (ab 09.11.2023) Herr Oliver Kellermann, Geschäftsführer (ab 09.11.2023) Herr Dirk Bernhard Corsten, Geschäftsführer (bis 09.11.2023) § 285 Nr. 11 HGB Die Angabe unterbleibt gemäß § 286 Absatz 3 HGB. § 285 Nr. 14 HGB Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Bobst Group SA mit dem Sitz in Mex, Schweiz (DIE/UID: CHE-109.107.774) einbezogen, der im Handelsregister des Canton de vaud veröffentlicht wird. VII. Unterschrift nach § 245 HGB und Vorschlag zur Ergebnisverwendung (§ 285 Nr. 34 HGB)Der Jahresabschluss weist einen Jahresüberschuss von 2.455.928,78 EUR und einen Gewinnvortrag in Höhe von 0,00 EUR aus. Die Geschäftsleitung schlägt vor, einen Betrag in Höhe von 982.371,51 EUR an die Gesellschafter auszuschütten und den Restbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.
Schwaig, 24.Januar 2024 CITO-SYSTEM GmbH (vormals: PCM Maschinenbau GmbH) Die Geschäftsführung gez. Thomas Gerner, CFO gez. Oliver Kellermann, CSO VIII. Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
IX. Verbindlichkeitenspiegel Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (§§ 268 Abs. 5 S. 1, 285 Nr. 1 und 2 HGB) ergeben sich wie folgt:
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023CITO-SYSTEM GmbH (vormals: PCM Maschinenbau GmbH)SchwaigI. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS 1. Geschäftsmodell Die Gesellschaft ist als produzierendes Zulieferunternehmen für die Druck- und Verpackungsindustrie tätig und vermarktet ihre Produkte und Handelswaren weltweit, zum Teil über eigene Tochterunternehmen und Beteiligungen sowie über ein unabhängiges Vertriebsnetz. Die Geschäftsfelder der Gesellschaft haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht verändert. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird im folgenden Text die männliche Form verwendet gemeint ist immer auch die weibliche Form. 2. Forschung und Entwicklung Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir unsere Entwicklungsarbeit insbesondere im Geschäftsbereich FormLine weiter fortgesetzt. Hier wurden einerseits Produktmodifikationen vorgenommen, um die Anwendung zu verbessern und die Qualität zu steigern. Auf der anderen Seite haben wir uns intern mit neuartigen Produktionsverfahren dafür gerüstet, bestimmte Produkte künftig selbst herstellen zu können. Weiterhin haben wir neue Produkte eines Partnerunternehmens erfolgreich in unser Portfolio integriert. Dabei legen wir Wert auf stets höchste Qualität und modifizieren diese Produkte ebenso, wo immer uns dies nötig erscheint. Der Anteil der neu entwickelten Produkte gemessen am Gesamtumsatz steigt erfreulich auf 9,5 % (Vorjahr 8,5 %). Hier werden Produkte erfasst, die in den letzten 5 Jahren eingeführt wurden. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Umsatz in EUR mit diesen neuen Produkten um 47 % beachtlich gestiegen. Damit werden wir dem Anspruch gerecht, schnell auf Marktanforderungen zu reagieren. Mit unserem High-End-Testlabor und umfangreichen Feldtests sind wird stetig bemüht, einen Wettbewerbsvorteil zu erreichen bzw. zusammen mit unseren Kunden effiziente und hochwertige Produkte zur Steigerung und Sicherung der Produktionssicherheit zu entwickeln. Wir legen äußersten Wert auf die Qualität unserer Produkte. Die eingesetzten Materialien und Geräte entsprechen dem neuesten Stand der Technik. Da die Einsatzbedingungen gleich sind, führen die Tests zu schnelleren Ergebnissen. Für den Bereich Forschung und Entwicklung setzten wir im Geschäftsjahr ca. TEUR 651 ein. Damit liegen wir um ca. 13 % über dem Vorjahr. Es werden dort 10 Mitarbeiter beschäftigt (9 % aller Mitarbeiter). Der Bereich Forschung und Entwicklung stellt eine wesentliche Säule für die künftige Wettbewerbsfähigkeit unseres Unternehmens dar. II. WIRTSCHAFTSBERICHT 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach Rekordpreisen für Papier und nachlassendem Konsum im Jahr 2022 hat sich die Preisentwicklung im Geschäftsjahr langsam, aber stetig verbessert. Dies hatte zur Folge, dass Verpackungsmittelhersteller - wenn auch mit Verzögerung - ebenso die Preise für Verpackungen senken konnten. Der Herstellungsprozess von Papier und die zugehörigen Rohmaterialien haben sich in den letzten Jahren nicht wesentlich verändert. Die energieintensive Herstellung von Rohpapieren leidet nach wie vor unter den nicht wesentlich verbesserten Energiepreisen und führt somit weiterhin zu erheblichem Kostendruck. Die Papierproduktion ist in 2022 um 7,3 % gesunken, was zu nicht genutzten Ressourcen und weiterem Kostendruck führt. Der regulatorische Druck bezüglich Nachhaltigkeit und Vermeidung von Verpackungsmüll nimmt zudem stetig zu. Die Verpackungen in Deutschland werden zu einem hohen Anteil von über 80 % recycelt. Somit sind Verpackungsmittelhersteller auf den Rücklauf der Verpackungen angewiesen. In Diskussion stehen verpflichtende Quoten zur Mehrfachverwendung von Verpackungen für Haushaltsgroßgeräte sowie E-Commerce Verpackungen. Obst- und Gemüseverpackungen sollen bis 1,5 kg Inhalt komplett entfallen. Dies hätte erhebliche Effekte auf die Kreislaufwirtschaft und wird daher kritisch beurteilt. (Quelle: VDW). Der Gesamtmarkt der Verpackungsmittel wird in 2018 mit ca. 906 Milliarden USD beziffert, wobei eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR) von 3 % prognostiziert wird und ein Volumen von 1,2 Billionen USD bis 2028. Der Anteil der Verpackungen aus Papier beträgt hieran ca. 35 %. Wesentliche Nachfrager sind mit 43 % die Industrie bzw. das Transportwesen sowie die Lebensmittel- und Getränkeindustrie (Quelle: Smithers Pira). Der weltweite Markt für Faltschachteln verzeichnet eine CAGR von 5,2 % und soll in 2024 bei 150 Milliarden USD Marktvolumen liegen. Wesentliche Treiber dieses Wachstums sind die Märkte in Asien, die überdurchschnittlich wachsen (Quelle: Smithers Pira). Die Verpackungsindustrie erlebt weiterhin eine Phase des Wandels, insbesondere im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Innovation. Eine verstärkte Nachfrage nach umweltfreundlichen Verpackungslösungen hat Unternehmen dazu veranlasst, vermehrt auf recycelbare Materialien, biologisch abbaubare Optionen und die Reduzierung von Kunststoffen zu setzen. Dieser Trend wird voraussichtlich weiter anhalten, da Verbraucher und Regierungen weltweit verstärkt auf nachhaltige Produkte und Lösungen drängen. Zusätzlich gewinnt die Digitalisierung an Bedeutung, da Unternehmen intelligente Verpackungen entwickeln, die nicht nur den Schutz der Produkte verbessern, sondern auch Informationen für Verbraucher liefern können. Die Integration von Technologie in Verpackungen ermöglicht eine bessere Rückverfolgbarkeit und bietet Möglichkeiten für interaktive Nutzererlebnisse sowie Schutz vor Produktpiraterie. Die Verpackungsindustrie steht weiterhin vor Herausforderungen, wie der Anpassung an strengere Vorschriften und der Bewältigung von Lieferkettenengpässen aufgrund globaler Ereignisse. Dennoch bieten diese Herausforderungen Raum für Innovationen und neue Geschäftsmöglichkeiten, die die Branche vorantreiben. Wir profitieren vom Rückgang flexibler Verpackungen aus Kunststoff, da deren ökologische Auswirkungen immer stärker in den Fokus der Öffentlichkeit rücken und vermutlich langfristig durch recycelbare Verpackungen ersetzt werden müssen. Schon heute gibt es zahlreiche Anwendungen, die eine alternative Verpackung mit Papier oder Pappe vorsehen oder gar völlig auf flexible Verpackungen verzichten. Für jeden Trend gibt es auch einen Gegentrend. Im Luxussegment werden wir weiterhin besonders auffällige und aufwändige Verpackungen finden. Als ein führender Systemanbieter für Zubehör in der Verpackungsmittelproduktion mit einem einzigartigen Produktsortiment erwarten wir eine weiterhin anhaltend positive Entwicklung mit unserem Geschäftsmodell. Geschäftsverlauf und Lage Im Geschäftsjahr 2023 wurde die Verschmelzung der ursprünglichen CITO-SYSTEM GmbH auf die Schwestergesellschaft PCM Maschinenbau GmbH mit Wirkung zum 01. Januar 2023 durchgeführt. Nach der Verschmelzung erfolgte eine Umbenennung des aufnehmenden Unternehmens wiederum in die heutige CITO-SYSTEM GmbH. Zur besseren Vergleichbarkeit und zur Aussagefähigkeit der Kommentierung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage werden die folgenden Angaben pro forma so dargestellt, als ob die Verschmelzung auch schon im Vorjahr 2022 bestanden hätte. Im abgelaufenen Geschäftsjahr stieg unser Umsatz erfreulich um 7,3 % gegenüber dem Vorjahr auf erstmals über 25 Mio. EUR. Das Wachstum liegt über unserer Planung von 4,7 %. Die Entwicklung innerhalb der Geschäftsbereiche war unterschiedlich. Während wir im Geschäftsbereich FormLine überdurchschnittlich gewachsen sind, haben wir unseren Absatzplan im Bereich BoxLine knapp verfehlt. Ebenso im Bereich PrintLine konnten wir unser Ziel nicht erreichen, was teils auf die schwierige Lage der Offsetindustrie zurückzuführen ist. Relativ gesehen erachten wir unser Produktportfolio als robust im Hinblick auf Krisen und konnten mit intelligenten Systemlösungen unsere Marktposition weiter ausbauen. Der Materialaufwand (inklusive Fremdleistungen) steigt überdurchschnittlich um 13,4 %. Ursächlich ist der verstärkte Absatz von Handelswaren, die Verschiebung der Umsätze innerhalb der Produktgruppen und gestiegene Einkaufspreise. Die Personalkostenquote liegt bei 28,1 % (Vorjahr: 29,0 %) bezogen auf die Gesamtleistung. Relativ gesehen erhöhen sich die Personalkosten um 4,2 % gegenüber dem Vorjahr durch eine allgemeine Lohnerhöhung für gewerbliche Mitarbeiter sowie Einmaleffekte. a) Ertragslage
*) Pro-Forma GuV-Zahlen für das
Geschäftsjahr 2022
Das Jahresergebnis nach Steuern verringert sich bedingt durch nachstehende Erläuterungen auf TEUR 2.456. Die Umsatzerlöse wurden zu ca. 1/5 im Inland erzielt, ca. 1/3 entfallen auf EG-Umsätze und der Rest auf Drittländer. Das Betriebsergebnis verringert sich trotz gestiegener Umsatzerlöse aufgrund der teils ganzjährig wirksamen Preissteigerungen im Materialbereich. Die Betriebsaufwendungen steigen bedingt durch eine Mietkostenerhöhung. Die Kosten für Gebäudeunterhals- und Energiekosten, sowie Instandhaltungskosten bleiben nahezu unverändert. Der Verwaltungsaufwand ist um TEUR 350 gestiegen. Ursächlich hierfür sind höhere Kosten für die Übernahme von Personalaufwendungen innerhalb der Firmengruppe mit TEUR 234 sowie Einmalkosten für die Verschmelzung in Höhe von TEUR 67. Die Vertriebsaufwendungen erhöhen sich insgesamt um TEUR 96 in den Bereichen Transport Verpackungsmaterial sowie Reisekosten. Zur Steigerung der Präsenz am Markt und Vernetzung mit dem Hauptgesellschafter wurden die Reisetätigkeiten intensiviert. Die höheren Kosten im Bereich Transport und Verpackung sind bedingt durch die gesteigerten Umsatzerlöse. Die übrigen Aufwendungen sind um TEUR 47 gesunken. Das Beteiligungsergebnis sinkt um TEUR 417. Hierbei ist anzumerken, dass im Vorjahre Einmaleffekte in Höhe von TEUR 400 angefallen sind durch die Auflösung der Tochtergesellschaft CITO FormLine GmbH. Das Zinsergebnis steigt analog durch die gestiegene Inanspruchnahme von Konzernmitteln für die Investition in Finanzanlagen. Erhebliche steuerliche Verlustvorträge des übernehmenden Unternehmens führen zu einem Rückgang der Belastung der Gesellschaft mit Ertragsteuern. b) Finanzlage Trotz des gesunkenen Betriebsergebnisses hat sich der Cashflow unserer laufenden Geschäftstätigkeit deutlich verbessert auf TEUR 3.110 (VJ TEUR 2.502). Wesentliche Ursachen hierfür ist die Zunahme von Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie das geringere Beteiligungsergebnis. Für die Investitionen in das Sachanlagevermögen und immaterieller Vermögensgegenstände wurden TEUR 654 aufgewendet. Wesentlich hierbei waren Investitionen in Maschinen und Werkzeuge. Die Finanzanlagen steigen durch den Erwerb weiterer Anteile um TEUR 3.045 an der Tochtergesellschaft PolyMX b.v. und wurden teilweise über den Konzern finanziert. Bestehende Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, wurden planmäßig und deutlich reduziert. Der Saldo des Cash Flows aus der Investitionstätigkeit beträgt TEUR -632 (VJ TEUR -441). Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beinhaltet die planmäßige Tilgung der Finanzschulden bei Banken (TEUR 435) sowie die Dividendenzahlungen an die Gesellschafter. Die Liquiditätslage ist als gut einzuordnen. Im Rahmen unserer Liquiditätsplanung konnten alle Verbindlichkeiten pünktlich und vollumfänglich bedient werden. Die Gesellschaft verfügt über ausreichende Kreditlinien bei den Hausbanken in Höhe von TEUR 1.050. c) Vermögenslage
*) Pro-Forma Bilanz-Zahlen für das
Geschäftsjahr 2022
Das Anlagevermögen beträgt 62,6 % der Bilanzsumme und hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.048 erhöht. Im Berichtsjahr erfolgten Investitionen in die Finanzanlagen aufgrund des Erwerbs weiterer Anteile und der Ausreichung von Darlehen an verbundene Unternehmen. Bestehende Ausleihungen an verbundene Unternehmen wurden planmäßig getilgt. Investitionen in Sachanlagen wurden im üblichen Umfang getätigt und betreffen den Maschinenpark des Unternehmens. Die planmäßigen Abschreibungen des Geschäftsjahres verändern sich nur geringfügig. Das Umlaufvermögen beträgt 37,4 % der Bilanzsumme und erhöht sich um TEUR 951. Das Vorratsvermögen sinkt um TEUR 339 und die Leistungsforderungen steigen um TEUR 324. Die liquiden Mittel erhöhen sich um TEUR 869 auf TEUR 1.142 zum Ende des Geschäftsjahres, wenngleich liquide Mittel für die Investitionstätigkeit von Sachanlagen ohne Aufnahme von Darlehen herangezogen worden sind und gegen Ende des Geschäftsjahres eine Konzernfinanzierung um TEUR 500 vorzeitig zurückbezahlt wurde. Die Bilanzsumme der Gesellschaft erhöht sich um TEUR 1.999 bzw. 9,7 % auf TEUR 22.573. In Verbindung mit der Erhöhung der Bilanzsumme sinkt die Eigenkapitalquote und liegt nun bei 81,7 %. Weiterhin wurden Gewinne thesauriert, was ebenso zur Stärkung des Eigenkapitals beiträgt. Das Verhältnis von Eigenkapital zu Fremdkapital liegt in unserem Zielkorridor und spiegelt die nachhaltige, solide Leistungsfähigkeit des Unternehmens wider. Die Pensionsrückstellungen sowie zugehörigen Deckungsvermögen wurden mit Ausscheiden eines Geschäftsführers verrechnet und vergütet. Es bestehen keinerlei Pensionsverpflichtungen mehr. Das langfristige Fremdkapital sinkt planmäßig um TEUR 864 auf 1,5 % der Bilanzsumme. Ursache hierfür sind die regulär erbrachten Tilgungsleistungen. Neue Bankdarlehen wurden im Berichtsjahr nicht aufgenommen. Es gab Umgliederungen von den langfristigen in die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Die fiktive Schuldentilgungsdauer des langfristigen Fremdkapitals beträgt ca. 0,1 Jahre (VJ: 0,4 Jahre) bezogen auf das Jahresergebnis. Dies entspricht einem äußerst geringen Risiko. Das kurzfristige Fremdkapital ist beeinflusst durch geringere Rückstellungen aus der Geschäftstätigkeit und der planmäßigen Tilgung von Darlehen, welche innerhalb des Geschäftsjahres zu erbringen waren. Demgegenüber stehen höhere Leistungsverbindlichkeiten und die Eingehung von Verbindlichkeiten über das Cash-Pooling bei der Muttergesellschaft. Das kurzfristige Fremdkapital erhöht sich insgesamt um TEUR 1.519 und entspricht 16,8 % der Bilanzsumme. 2. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung ziehen wir die Kennzahlen Umsatzrendite, Eigenkapitalrendite, Material- und Personalkostenquote sowie Umsatzzielerreichung heran. Die Umsatzrendite sinkt im Wesentlichen bedingt durch steigende Kosten insbesondere für Material sowie für Betrieb, Vertrieb und Verwaltung. Die Quote liegt unterhalb des budgetierten Werts. Die Eigenkapitalrendite hat sich auf einem hohen Niveau stabilisiert. Das wirtschaftliche Eigenkapital ist im Geschäftsjahr 2023 um TEUR 1.344 angestiegen. Die Materialaufwandsquote hat sich von 42,0 % auf 44,4 % verschlechtert bedingt durch die bereits erwähnten Preissteigerungen im Materialeinkauf. Die Personalkostenquote konnte dagegen um 0,9 % verbessert werden. Die Umsatzzielerreichung liegt über unseren Erwartungen. Insgesamt bewegen sich die finanziellen Leistungsindikatoren mit Ausnahme der Materialaufwandsquote und der Umsatzrendite auf einem guten Niveau. Die durchschnittliche Anzahl sämtlicher Beschäftigten liegt unter Einbeziehung der Geschäftsführer bei 108. 3. Gesamtaussage In Anbetracht der Ergebnisse schätzen wir das Erreichte bzw. unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Geschäftsjahr als zufriedenstellend ein. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden innerhalb der Zahlungsfristen unter Ausnutzung von Skonti bei Fälligkeit beglichen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sind durch liquide Mittel, Vorräte und kurzfristige Forderungen deutlich gedeckt. III. PROGNOSEBERICHT Bei unseren Endkunden erwarten wir in den nächsten Jahren eine Verstärkung der Konzentrationstendenz. Der Markt wird zunehmend von wenigen großen Kunden beherrscht. Damit verbunden ist ein ungleich höherer Anspruch an die Serviceleistungen, das Produktportfolio und die Kompetenz unseres Unternehmens bzw. unserer Mitarbeiter im Umgang mit Brandownern. Hierfür werden wir weiter investieren in qualifiziertes Personal, Geschäftsausstattung und Know-how. Durch die stärkere Vernetzung mit unseren produzierenden Tochtergesellschaften gewinnen wir stetig Erkenntnisse und setzen diese konsequent am Markt in Form von neuen, verbesserten Produkten um. Mit unserer Firmengruppe haben wir einen direkten Zugang zu unseren Kunden und können so die Anforderungen der Märkte zügiger und effektiver aufnehmen. Unseren Wachstumskurs setzen wir durch den Zukauf von attraktiven Unternehmen konsequent fort, sofern sich die Gelegenheit dazu bietet und unserer Strategie entspricht. Neben der Verschlankung unseres Produktspektrums in Teilbereichen werden wir unser Produktportfolio stetig erweitern. Unser Anspruch ist es dabei, den Kundennutzen mit verbesserter Technologie und damit hochqualitativen Produkten zu erhöhen. Innerhalb der Gruppe werden wir unsere Logistikkonzepte weiter überarbeiten. Wir erwarten uns dadurch eine erhöhte Effizienz in den Unternehmensabläufen. Wir ergreifen Maßnahmen zur Energieeinsparung und Ressourcenschonung. Wir verfügen über ein einzigartiges sowie attraktives Produktportfolio und verstehen uns als der kompetente und engagierte Systemlieferant für Zubehörmaterial in der Verpackungsmittelproduktion. Die finanziellen Leistungsindikatoren des Geschäftsjahres 2024 sollen sich bei konservativer Planung auf dem erreichten Niveau bewegen bzw. verbessern. Der Auftragsbestand zum Geschäftsjahresende betrug TEUR 1.650 (VJ TEUR 725). In Kombination mit neuen Produkten und einer verstärkten Bearbeitung der Märkte sehen wir dem Hintergrund der bisherigen Auftragslage in 2024 ein Umsatzwachstum von mehr als 2 % vor. Die Umsatzrendite betreffend gehen wir von einer Entwicklung auf Vorjahresniveau aus. Die Eigenkapitalrendite sinkt in der Prognose durch die Thesaurierung unserer geplanten Unternehmensgewinne. Die Gesellschafter haben jedoch während des Geschäftsjahres die Möglichkeit, durch zusätzliche Ausschüttungen die Kennzahl positiv zu beeinflussen. Die Materialaufwandsquote werden wir durch eine verstärkte Eigenproduktion und weitere Maßnahmen gegenüber dem Vorjahr verbessern. Zudem konnten bei einigen Vorprodukten Preissenkungen erreicht werden, wenngleich sich das Preisniveau noch sehr deutlich über dem Stand vor dem Ukraine-Konflikt befindet. Die prognostizierte Personalkostenquote wird sich in etwa auf dem Niveau des Berichtsjahres bewegen. Insgesamt erwarten wir eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Aus den Erfahrungen der Vorjahre erachten wir unser Geschäftsmodell als weiterhin erfolgreich und sehen einer positiven Unternehmensentwicklung entgegen. IV. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT FÜR DAS FOLGENDE GESCHÄFTSJAHR 1. Risikobericht a) Branchenrisiken Der Geschäftsverlauf war nach wie vor geprägt von einer hohen Volatilität in einzelnen Märkten, die sich aufgrund des Verlaufes der kriegerischen Handlungen Russlands insbesondere innerhalb der europäischen Märkte widerspiegelt. Zum Zeitpunkt der Berichterstellung herrscht zudem der Nahost-Konflikt. Eine weitere Einschätzung im Hinblick auf etwaige bisherige Einflüsse (z.B. eine stärkere Involvierung westlicher Nationen durch Waffenlieferungen, eine Niederlage der Ukraine oder Verknappung von Energie) können wir an dieser Stelle nicht abgeben. Zudem verschlechtern sich die Rahmenbedingungen am Standort Deutschland durch fehlende klare politische Ziele. Die Situation im Hinblick auf die Verfügbarkeit von Papier zur Herstellung der Verpackungen hat sich entspannt, jedoch liegt das Niveau nach wie vor deutlich über jenem vor den genannten Krisen. Künftig steigende Energiekosten, zunehmende regulatorische und gesetzliche Anforderungen werden weitere Rationalisierungen, Personalabbau, Unternehmenszusammenschlüsse oder gar die Schließung von nicht mehr rentablen Produktionsstätten mit Verlagerung in andere Länder zur Folge haben. Als weiteres Risiko sind die Entwicklung anderer Technologien zur Verpackungsmittelproduktion zu nennen. b) Ertragsorientierte Risiken Unsere Wettbewerber werden weiter versuchen, verlorene Marktanteile durch Preiskampf und minderwertige Produktimitationen zurückzugewinnen. Mit besserem Service, hochwertigen Produkten und Maßnahmen zur Vermeidung von Produktkopien sowie unseren kompetenten engagierten Mitarbeitern werden wir hierauf reagieren. Durch die niedrige Arbeitslosenquote in der Region Nürnberger Land wird der Wettbewerb um gut ausgebildetes Fachpersonal, insbesondere im gewerblichen Bereich, anhalten. Deshalb ist es für uns wichtig, unser Image als attraktiver Arbeitgeber in der Region weiter auszubauen. Wir werden hier Maßnahmen zur Mitarbeitergewinnung ergreifen und unsere Präsenz in sozialen Medien ausbauen. Risiken entstehen aus der weiteren Verteuerung unserer Einkaufspreise und exogenen Auswirkungen auf bestehende Lieferketten. Es erfolgt eine permanente Überwachung und nötigenfalls Weitergabe der Preissteigerungen an den Markt. Zudem betreiben wir eine vorausschauende Vorratshaltung. Es erfolgt permanent eine Werthaltigkeitsprüfung der Vorräte, wenn erforderlich, wird entsprechend abgewertet. Weitere Risiken sehen wir bei der zunehmenden Regulierung und den permanent ausufernden gesetzlichen Auflagen. Lang angekündigte Programme zur Entbürokratisierung fehlen nach wie vor. Derartige Maßnahmen führen zu einem administrativen Mehraufwand, ineffizienten Strukturen ohne positiven Effekt auf das Unternehmen. Die Betriebsimmobilien sind gemietet und die Nutzung ist durch langfristige Mietverträge gesichert. Nennenswerte Produktentwicklungen werden durch vorausschauende Marken- und Patentpolitik geschützt. Versicherbare Risiken aus der Geschäftstätigkeit werden soweit möglich abgesichert und mindestens einer jährlichen Prüfung unterzogen. Für die Organe der Gesellschaft besteht eine D&O- sowie eine Rechtsschutzversicherung. 2. Chancenbericht Durch die zunehmende Vernetzung und Erweiterung unserer Firmengruppe wollen wir neue Marktanteile im globalen Markt für Zubehörmaterial in der Verpackungsmittelproduktion gewinnen. Der Fokus auf vier Geschäftsbereiche ermöglicht es uns unabhängig zu agieren. Neben konkreten Maßnahmen zur Steigerung unserer Umsatzerlöse werden wir im Geschäftsjahr durch die Beteiligung eines strategischen Partners unsere Marktposition im globalen Verpackungsmarkt weiter ausbauen. Neue Entwicklungsprojekte werden stetig betrieben und neue Produkte integriert. Wir verfügen über einen deutlich verbesserten Marktüberblick und befinden uns im regen Austausch zu wichtigen Marktinformationen. Intelligente Kooperationen mit Unternehmen innerhalb unserer Branche werden wir vorantreiben und weiter ausbauen wo immer sinnvoll. Zur Verringerung der Abhängigkeiten von Lieferanten werden wir bestimmte Produktgruppen selbst herstellen. Neue Vermarktungsmodelle werden angeboten und der Fokus auf digitale Zusatzleistungen gelegt. So wurden im Geschäftsjahr erfolgreich Großkunden auf einen automatischen Datenimport der Bestellungen umgestellt. Alle Produktionsstandorte für Zubehörmaterial, sowie alle Standorte zum Handel unserer Produkte sind nun mit einer einheitlichen ERP-Software ausgerüstet. Dies führt zu einer deutlichen Verbesserung und Verschlankung der internen Prozesse und Transparenz. 3. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Es besteht eine Absicherung gegen nennenswerte Forderungsausfälle durch eine Kreditversicherung. Neukunden werden über Bonitätsauskünfte vor Belieferung geprüft. Das Forderungsmanagement ist stringent, nennenswerte Forderungsausfälle sind nicht zu verzeichnen. Zinsrisiken werden durch feste Zinsvereinbarungen vermieden. Wesentliche Umsätze werden in EUR fakturiert. Das direkte Währungsrisiko wird als nicht signifikant bewertet. Liquiditätsrisiken zeigen sich derzeit wegen der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation nicht. Die im Finanz- und Risikomanagement eingeführten Instrumente wie fortlaufender Liquiditätsplan, Budgetplanung und Budgetcontrolling sowie die permanente Überprüfung der Unternehmenskennzahlen über ein entsprechendes Cockpit werden stetig weiter optimiert. Das Unternehmenscontrolling ist einheitlich über die Unternehmensgruppe hinweg etabliert.
Schwaig, 24. Januar 2024 gez. Thomas Gerner, CFO gez. Oliver Kellermann, CSO In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die CITO-SYSTEM GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CITO-SYSTEM GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CITO-SYSTEM GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Erlangen, 02. Februar 2024 ETH
Erlanger Treuhand GmbH
gez. Schmitz, Wirtschaftsprüfer Datum der Feststellung Der Jahresabschluss der CITO-SYSTEM GmbH zum 31.12.2023 wurde am 26.03.2024 festgestellt. |
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