RMW Immobilien GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
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Gregor Dipl.Ing. (FH) Rüth seit 18.6.2024 | Vorstandsmitglied |
Michael Dipl.-Kfm. Rieken seit 18.6.2024 | Vorstandsmitglied |
Thomas Pott seit 18.6.2024 | Prokura |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bohnenkamp SE (vormals: Bohnenkamp AG)OsnabrückJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 20231 Gesamtwirtschaftliche EntwicklungNach einem kräftigen Jahresauftakt hat die Weltwirtschaft im Sommer 2023 an Schwung verloren. Der Internationale Währungsfonds (IWF) geht davon aus, dass sich das globale Wachstum von 3,5 % im Jahr 2022 auf 3,1 % abgeschwächt hat. Diese Abschwächung wird vor allem auf die nachlassende Erholung nach der Coronavirus-Pandemie, den russischen Krieg gegen die Ukraine sowie die strafferen geldpolitischen und finanziellen Rahmenbedingungen zurückgeführt. Ein weiterer dämpfender Faktor ist die verhaltene wirtschaftliche Entwicklung in China, die maßgeblich auf der Verschuldung im dortigen Immobiliensektor beruht. Infolge der strafferen Geldpolitik und sinkender Rohstoffpreise hat sich der Auftrieb der Verbraucherpreise in den USA und der Eurozone im Berichtsjahr deutlich abgeschwächt. In Europa stagnierte die Konjunktur bei schwacher Tendenz. Insbesondere die Industriebranche litt unter den höheren Zinsen, der schwachen globalen Nachfrage und der durch die Euro-Aufwertung verschlechterten preislichen Wettbewerbsfähigkeit. Infolgedessen nahm auch die Zahl der Unternehmensinsolvenzen 2023 zu. In der Bauwirtschaft haben die deutlich verschlechterten Finanzierungsbedingungen und die stark gestiegenen Baukosten die Nachfrage nach Bauleistungen merklich gedämpft. Auch der private Verbrauch war einer der Schwachpunkte der Konjunktur.1 Die deutsche Wirtschaft ist zum Jahresende 2023 geschrumpft. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts ging das Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,3 % verglichen mit dem Vorquartal zurück. Im Gesamtjahr gab das Bruttoinlandsprodukt um 0,3 % nach. In nahezu allen Wirtschaftsbereichen klagten die Unternehmen über eine sinkende Nachfrage. Als Belastungsfaktoren sind insbesondere eine restriktive Geldpolitik sowie ein hoher Krankenstand zu nennen.2 2 Entwicklung der BrancheNach Aussage des Wirtschaftsverbands der deutschen Kautschukindustrie blieb die Kostenbelastung der Unternehmen der deutschen Kautschukindustrie im Jahr 2023 trotz sinkender Energie- und Rohstoffpreise auf einem historisch hohen Niveau. Ein Zuwachs des Branchenumsatzes von rund zehn Prozent trotz sinkender Mengenabsätze führte dabei nicht zu einer vollständigen Kompensation. Die Absatz- und Umsatzzuwächse im Automobilzuliefergeschäft basierten ausschließlich auf einem Basiseffekt. Das Jahr 2022 war demnach von einem historisch schlechten Produktionsvolumen geprägt. Trotz zweistelligem Zuwachs habe auch die Produktion im Jahr 2023 auf einem niedrigen Niveau gelegen. Auch bei non-automotiven technischen Gummiprodukten setzte sich die Nachfrageschwäche des Vorjahres fort. Insbesondere baunahe Anwendungen aus Gummi fanden angesichts der Krise im Baugewerbe schon seit 2022 kaum noch Abnehmer.3 2.1 Truck und Transport Im Jahr 2023 zeigte sich der europäische Ersatzmarkt für die Transportbranche im Vergleich zum Vorjahr rückläufig und bewegt sich mit 11,4 Mio. abgesetzten Einheiten deutlich unter dem Niveau des Vorjahres mit rund 13,7 Mio. abgesetzten Einheiten, was einem Rückgang von 17 % entspricht. Gründe dafür sind vor allem gestiegene Kosten für Rohstoffe, Energie und Personal, die durch die Inflation getrieben wurden.4 2.2 Erdbewegungsreifen Nach zwei Jahren mit kräftigem Umsatzwachstum verzeichnete die Branche 2023 einen nominalen Umsatzrückgang. Überraschend kam dieses Ergebnis nicht, hatte sich doch die Stimmung in der Bauwirtschaft insbesondere in den letzten Monaten des Jahres nochmals deutlich eingetrübt. Entsprechend lag der Gesamtumsatz der Branche in 2023 um 5% unter dem starken Vorjahresergebnis. Es wird auch deutlich, dass die Ergebnisse in den einzelnen Produkt- und Dienstleistungssparten mitunter stark vom Gesamtergebnis abweichen. Während im Technischen Service und im Teilehandel ein gutes Plus von 7 % bzw. 5 % erreicht wurde, wuchsen die Vermietung und der Bereich Schulungen um jeweils 2 %. Ein leichter Zuwachs von 1 % wurde im Handel mit Gebrauchtmaschinen und -geräten verbucht. Dagegen verzeichnete der Handel mit Neumaschinen und -geräten jedoch einen Umsatzrückgang von 8 % gegenüber dem Vorjahr, zu dem insbesondere der schwächelnde Hochbau mit einem Umsatzrückgang von 15 % beitrug.5 2.3 Landwirtschaftsreifen Im europäischen Ersatzmarkt für Landwirtschaftsreifen ergab sich ein deutlicher Rückgang der Absatzzahlen von 1,0 Mio. auf 0,7 Mio. abgesetzten Einheiten, was einem Rückgang von rund 30 % entspricht. Diese Zahlen bestätigen den Negativtrend, der seit Mitte des Jahres 2022 zu beobachten ist.6 Die Anzahl der Neuzulassungen von Traktoren betrug in Deutschland in 2023 insgesamt 30.345 Einheiten und bewegt sich dabei nahezu exakt auf dem Niveau des Vorjahres mit 30.344 neu zugelassenen Einheiten.7 3. Entwicklung der GesellschaftDie Bohnenkamp AG hat sich in den vergangenen sieben Jahrzehnten zu einem der europaweit führenden Spezialanbieter von Reifen, Rädern, Fahrzeugbauteilen für den professionellen Einsatz in der Agrartechnik, der Erdbewegung, der Industrie und im Transportwesen entwickelt. Die Bohnenkamp AG betreut ihre Kunden in Deutschland von den fünf Standorten Osnabrück (Zentrale), Kletzin, Landshut, Kabelsketal und Lüneburg aus. International ist die Bohnenkamp AG mit den Tochter- und Enkelgesellschaften sowie mit Kooperationspartnern in vielen wichtigen Ländern Europas präsent. Die wichtigsten Kennzahlen, die zu der Unternehmenssteuerung herangezogen werden, sind Umsatz vor Erlösschmälerungen, Absatz und Nettoerlösquote. 3.1 Umsatz und Auftragsentwicklung Der Gesamtumsatz aus Warenlieferungen vor Erlösschmälerungen ist um 4,7 % auf T€ 333.967 im Vergleich zum Vorjahr (T€ 350.506) gesunken und entwickelte sich besser als die Branche, die deutlichere Rückgänge in den verschiedenen Produktgruppen zu verzeichnen hatte. Der Exportanteil ist gegenüber dem Vorjahr konstant geblieben. Lieferungen in das übrige Gemeinschaftsgebiet stiegen um knapp 0,1 %-Punkte, der Inlandsanteil am Gesamtumsatz sank um 0,1 %-Punkte. Die Bohnenkamp AG agiert mehrheitlich in den Segmenten:
Die Umsatzverteilung stellt sich wie folgt dar: Im Segment Erstausrüstung hat sich der Gesamtumsatz um T€ 1.669 auf T€ 94.820 verringert, was einem prozentualen Umsatzrückgang von 1,7 %-Punkten entspricht. Im Segment Landmaschinenhandel, dessen Umsatz im Wesentlichen durch den Absatz der Landtechnikindustrie und durch Reparaturen generiert wird, hat sich der Gesamtumsatz um T€ 8.582 auf T€ 98.945 verringert, was einem prozentualen Umsatzrückgang von 8,0 % entspricht. Im Segment Reifenhandel hat sich der Gesamtumsatz um T€ 4.879 auf T€ 117.526 verringert, was einem prozentualen Umsatzrückgang von 4,0 % entspricht. Im Bereich der Reifen sank die Absatzmenge im Vorjahresvergleich um 8,8 %, im Bereich der Räder stieg der Absatz um 1,5 %. Bei den übrigen Warengruppen sank der Absatz um 14,1 %. Der Rückgang der Absatzmengen ergab sich durch den Rückgang beim Absatz von Kleinreifen (z. B. Reifen für Rasenmäher) sowie PKW-Anhängerreifen, da sich die Liefersituation normalisiert hat. Während Kunden auf Grund der langen Lieferzeiten ihren Lagerbestand in den Vorjahren erhöht hatten, wurde dieser im Jahr 2023 zunächst abgebaut, was sich wiederum in den gesunkenen Absatzmengen widerspiegelt. 3.2 Vorräte (Entwicklung der Importquote) Die Importquote bei der Produktbeschaffung aus Ostasien liegt bei rund 71,5 % (Vorjahr 74,9 %). Die Hauptlieferanten sind in Indien und China angesiedelt. Die verbleibenden 28,5 % (Vorjahr 25,1 %) der Produkte werden in Europa inklusive Deutschland beschafft. Die Lieferfristen liegen geographisch bedingt zwischen einer und vier Wochen (Deutschland und Europa) sowie drei und acht Monaten (Ostasien). 3.3 Investition und Finanzierung Die Gesamtinvestitionen betrugen in 2023 rund T€ 9.324 (Vorjahr T€ 5.234). Diese Investitionssumme teilt sich im Wesentlichen wie folgt auf: geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau für technische Anlagen, Gebäude- und Kapazitätserweiterungen T€ 4.798, den Erwerb einer Immobiliengesellschaft T€ 3.364 sowie die Entwicklung der firmenintern genutzten Software und weiterer immaterieller Vermögensgegenstände T€ 1.162. Die Bankverbindlichkeiten aus fünf Darlehen für Bauvorhaben und Unternehmenserwerbe betrugen T€ 26.881. 3.4 Personalbereich Die Zahl der Mitarbeiter/innen (inkl. Teilzeit) zum 31. Dezember 2023 erhöhte sich auf 288 (Vorjahr 268), die Anzahl der Auszubildenden beträgt 23 (Vorjahr 30). Die Fluktuation im Unternehmen war auch im Berichtsjahr gering. Neben den bereits über dem Branchendurchschnitt liegenden Löhnen und Gehältern wurde auch in 2023 eine Erfolgsbeteiligung ausgeschüttet sowie eine leistungsorientierte Prämie für alle Mitarbeiter zum Teil in eine betriebliche, arbeitgeberfinanzierte Altersversorgung eingezahlt. 3.5 Umwelt Anfallende Abfälle werden fachgerecht entsorgt. Die Kosten hierfür sind aufgrund des geringen Volumens von untergeordneter Bedeutung. Der Bau des ersten Bauabschnittes des Logistikzentrums am Standort Osnabrück sowie das Bürogebäude werden mit Erdwärme beheizt. Auch die Logistik-Gebäude wurden so geplant, dass die nachträgliche Montage einer Photovoltaikanlage problemlos möglich ist. Im Berichtsjahr wurden rund 48 % des gesamten Energiebedarfs durch die Photovoltaikanlage generiert. Rund 61 % des durch die Photovoltaikanlage generierten Stroms wurden selbst genutzt. Um die Autarkie zu erhöhen und den Anteil des selbst generierten Stroms weiter zu maximieren, wurde im Berichtsjahr der zweite Bauabschnitt der Photovoltaikanlage beendet. Die Leistung der Anlage beträgt 1.498 kWp, der nicht selbst verbrauchte Strom kann bis zu 1.200 kWh in das öffentliche Netz eingespeist werden. Weiterhin geplant ist der Bauabschnitt einer dritten Photovoltaikanlage mit 800 kWp sowie zukünftig die Anschaffung eines Batteriespeichers. Um den Stromverbrauch zu optimieren, wurde im Berichtsjahr in den Lagerbereichen Nelos I - III die Beleuchtung auf LED-Technologie umgerüstet. Damit konnte der Stromverbrauch je Leuchte nahezu von 58 Watt / Leuchte auf 27 Watt / Leuchte halbiert werden. Im Rahmen der regelmäßig stattfindenden betrieblichen Besprechungen werden Umweltthemen und -risiken aufgenommen und gemanagt. Es wurde die Erstellung eines Corporate Carbon Footprint für die Bohnenkamp AG mit ihren 26 Standorten im In- und Ausland in Zusammenarbeit bei der TÜV Rheinland Energy GmbH nach den Anforderungen des Greenhouse Gas Protocols (Scope 1 und 2) in 2021 beauftragt. Im Juni des Vorjahres wurde der Bohnenkamp Gruppe das Zertifikat für Corporate Carbon Footprint für die Bereiche Scope 1 und Scope 2 bis Ende September 2023 erteilt. 3.6 Wichtige Ereignisse im Geschäftsjahr Im Juni des Berichtsjahres wurde ein Festakt anlässlich des 25jährigen Bestehens der Partnerschaft zwischen der Bohnenkamp AG und dem Lieferanten BKT ausgerichtet. Neben verschiedenen Programmpunkten für Kunden inklusive Präsentation der neuen Montagemaschine fand auch ein Familienfest für Mitarbeiter, Familie und Freunde statt. Im Oktober 2023 wurde die RMW Immobilien GmbH erworben. Hierbei handelt es sich um eine Immobiliengesellschaft, die über ein Betriebsgrundstück und ein Gebäude verfügt. Durch den Erwerb besteht die Möglichkeit, den Standort Osnabrück weiter auszubauen. Die in 2021 in Betrieb genommene neue Montagemaschine wurde laufend im Rahmen des 3. Bauabschnitts weiter optimiert. Der Angriff der Terrororganisation Hamas auf Israel am 07.10.2023 wirkt sich auch auf die Bohnenkamp AG aus. Ware aus Ostasien gelangt über den Seeweg nach Europa. Durch die Angriffe auf Handelsschiffe im Roten Meer und im Suezkanal umfahren viele Schiffe diesen Bereich und fahren um das Kap der Guten Hoffnung. Hierdurch verzögern sich die Lieferzeiten und die Transportkosten steigen an. Durch die Aufhebung der Coronabeschränkungen konnten die Messeaktivitäten wieder aufgenommen werden. Im November des Berichtsjahres fand die Großmesse „agritechnica“ in Hannover statt, auf der die Bohnenkamp AG mit einem Stand vertreten war. Darüber hinaus präsentierte sich die Bohnenkamp AG auch auf einigen anderen Messen sowie auf verschiedenen Jobmessen im Raum Osnabrück. Im Dezember 2022 hat die Bohnenkamp AG zwei bebaute Grundstücke in Osnabrück erworben. Die Grundbucheintragung erfolgte im Sommer 2023. Der Abriss der darauf befindlichen Gebäude ist für das erste Quartal 2024 geplant. 3.7 Analysen des Geschäftsverlaufs Die Bohnenkamp AG hat eine hohe Marktpräsenz, Materialverfügbarkeit, eine große Produktpalette und bietet einen umfänglichen Kundenservice. Die Absatzmengen sind im Geschäftsjahr 2023 entgegen der Prognose geringfügig gesunken und die Verkaufspreise sind erheblich gesunken. Ursächlich hierfür sind insbesondere die ebenfalls gesunkenen Containerpreise für die Produkte, die aus Asien bezogen werden. Dies führte dazu, dass der im Vorjahr prognostizierte moderate Anstieg der Umsätze vor Erlösschmälerungen auf T€ 353.816 in 2023 um 5,6 % unterschritten wurde. Hintergrund hierfür ist im Wesentlichen die hohe Warenverfügbarkeit nach der Corona-Krise. Für das Geschäftsjahr 2023 wurde eine Erhöhung der Nettoerlösquote prognostiziert. Die im Berichtszeitraum erzielte Nettoerlösquote in Höhe von 25,29 % fiel um 0,46 %-Punkte geringer aus als die geplante Nettoerlösquote in Höhe von 25,75 %. Sie lag jedoch über dem Vorjahreswert von 24,57 %. 4. Darstellung der Lage4.1 Vermögenslage Mit T€ 224.322 zu T€ 237.732 hat sich die Bilanzsumme um rund T€ 13.410 verringert. Das Anlagevermögen erhöhte sich um T€ 4.067 auf T€ 98.653. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf den Kauf der RMW Immobilien GmbH zurückzuführen. Zudem wurden neue Stapler sowie ein Säulenhubförderer angeschafft. Das Umlaufvermögen verringerte sich um T€ 17.434 auf T€ 125.031 (Vorjahr T€ 142.465). Hiervon entfallen T€ 31.786 auf die geplante Bestandsverringerung des Lagers auf T€ 69.776 (Vorjahr T€ 101.561). Der Anteil der im Eigentum der Bohnenkamp AG befindlichen, jedoch noch nicht eingelagerten Ware ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 6.130 auf T€ 22.779 (Vorjahr T€ 16.649) gestiegen. Zudem ist ein Anstieg der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um T€ 5.132 auf T€ 29.263 (Vorjahr T€ 24.131) zu verzeichnen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten stiegen um T€ 3.089 auf T€ 3.213 (Vorjahr T€ 124). 4.2 Finanzlage Im Jahr 2023 wurden T€ 4.000 an die Aktionärin ausgeschüttet. Die Gesellschaft ist zu 73,8 % über Eigenkapital finanziert. Die Eigenkapitalquote stieg im Vorjahresvergleich um 10,5 %-Punkte. Daneben werden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 29.912 ausgewiesen. Die mittel- und langfristigen Fremdmittel bestehen hauptsächlich aus Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die kurzfristigen Fremdmittel betreffen im Wesentlichen sonstige Rückstellungen, Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten und sonstige Verbindlichkeiten. Der zugesagte Kreditrahmen für kurzfristige Kredite beträgt T€ 51.900, von denen T€ 48.869 nicht in Anspruch genommen worden sind. 4.3 Ertragslage Die Ertragslage entwickelte sich rückläufig. Die Nettoerlöse sanken um 4,6 % von T€ 336.748 im Vorjahr auf T€ 321.232 im Berichtszeitraum. Bei der geographischen Umsatzverteilung gab es eine Umsatzverschiebung zugunsten von Verkäufen in das Inland im Vergleich zum Vorjahr. Im Inland wurden 90,7 % (Vorjahr 90,8 %) des Umsatzes erzielt, im Ausland 9,3 % (Vorjahr 9,2 %). Der Jahresüberschuss sank um 14,6 % auf T€ 19.170. Dies ist im Wesentlichen bedingt durch einen geringeren Umsatz sowie gestiegene Personal- und Raumkosten. 5. Prognose und RisikoberichtFür die nachfolgend aufgeführten Prognosen, Chancen und Risiken wird ein Betrachtungszeitraum von 12 Monaten zugrunde gelegt. Die weitere Entwicklung der Weltwirtschaft ist von vielen Faktoren abhängig und damit schwer prognostizierbar. Insbesondere durch den militärischen Angriff der russischen Armee auf die Ukraine und den daraus resultierenden Sanktionen bzw. Restriktionen gegen die Russische Föderation und Belarus durch Mitglieder der Europäischen Union sowie weiterer Staaten können sich im Laufe des aktuellen Geschäftsjahres weitere Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ergeben, die noch nicht qualifiziert abgeschätzt werden können. Zudem kann auch der Konflikt in Nahost Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Bohnenkamp AG haben. Die Bohnenkamp AG bezieht unter anderem Ware aus Indien und China, die auf dem Seeweg nach Deutschland gelangt. Durch die Angriffe auf Handelsschiffe im Roten Meer und im Suezkanal fahren viele Schiffe um das Kap der Guten Hoffnung. Hierdurch kann es zu längeren Lieferzeiten und steigenden Kosten kommen. Für die Bohnenkamp AG wird im Jahr 2024 im Bereich Aftermarkt mit einem konstanten Niveau im Vergleich zum Vorjahr gerechnet. Möglicherweise ist hier auch ein leichter Ausbau möglich. Im Bereich der Erstausrüstung wird es einen deutlichen Rückgang geben, da der Markt geprägt ist durch einen großen Bestand an Neumaschinen, der zunächst abverkauft werden muss. Vor diesem Hintergrund erwartet die Bohnenkamp AG für das Geschäftsjahr 2024 insgesamt ein vergleichbares Niveau zum Jahr 2023 in Bezug auf Absatzmengen, Umsatzerlöse und Nettoerlösquote. Die Bohnenkamp AG ist im Rahmen ihrer weltweiten geschäftlichen Tätigkeiten unterschiedlichsten Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit ihrem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Der Umgang mit Risiken und Chancen zielt darauf ab, vorhandene Chancen optimal auszuschöpfen und Risiken nur dann einzugehen, wenn ihnen die Chance auf eine entsprechende Wertsteigerung entgegensteht. Das Risikomanagementsystem der Bohnenkamp AG ist als integraler Bestandteil in die Unternehmensführung eingebunden. Es basiert auf einer Risikoinventur, in deren Rahmen die Chancen und Risiken und die Stärken und Schwächen der einzelnen Bereiche erfasst und analysiert werden. Auf dieser Grundlage werden Strategien zur Risikovermeidung bzw. zur Reaktion auf Risikoereignisse erarbeitet. Eine zielorientierte Gruppenberichterstattung sowie ein regelmäßiger Strategieabgleich sorgen dafür, dass bei unternehmerischen Entscheidungen Chancen und Risiken in einem ausgewogenen Verhältnis zueinanderstehen, frühzeitig erkannt und transparent dargestellt werden. Ein Teil des Einkaufs der Bohnenkamp AG findet außerhalb des EURO-Raumes statt, insbesondere in der Währung US-Dollar, so dass durch Währungsschwankungen das Ergebnis beeinflusst werden kann. Diesem Risiko wird in der Bohnenkamp AG bei Bedarf zum Teil durch den Abschluss von Devisentermingeschäften begegnet. Wie für alle Unternehmen besteht auch für die Bohnenkamp AG ein Liquiditätsrisiko in der Form, dass aufgrund einer mangelhaften Verfügbarkeit von Zahlungsmitteln bestehende oder zukünftige Zahlungsverpflichtungen nicht erfüllt werden können. Zur Sicherstellung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit werden liquide Mittel vorgehalten, um sämtliche geplante Zahlungsverpflichtungen zur Fälligkeit erfüllen zu können. Diese liquiden Mittel können sowohl aus operativen Zahlungsströmen als auch aus zugesagten kurzfristigen Kreditlinien bestehen, wobei jederzeit eine ausreichende Reserve vorgehalten wird. Auch der Klimawandel sollte nicht unberücksichtigt bleiben. Durch die vermehrten Regenfälle wird der Boden aufgeweicht und schwere Gefährte haben Probleme, Acker und Grünland zu befahren, ohne im Boden einzusinken. Die Bohnenkamp AG setzt bereits auf spezielle Reifen mit leistungsstarken Profilen. Potenzielle Angriffe auf unsere IT-Systeme stellen ein wesentliches Geschäftsrisiko dar, welchem wir durch Investitionen in moderne Sicherheitstechnik und weiterhin auch Penetrationstests begegnen. Einem etwaigen Ausfallrisiko durch Cyber-Angriffe begegnet die Bohnenkamp AG mit einer abgeschlossenen Versicherung. Die geringe Fluktuation der gut ausgebildeten und motivierten Mitarbeiter, die Investitionen in den letzten Jahren in Gebäude zur Schaffung einer modernen Gebäudeinfrastruktur und eines optimierten Supply Chain Managements sowie die finanzielle Leistungsfähigkeit werden als Chance gesehen, die Bohnenkamp AG auch weiterhin auf Wachstumskurs zu halten. Der sich ausbreitende Fachkräftemangel macht sich auch bei der Bohnenkamp AG bemerkbar. Dem begegnet die Bohnenkamp AG mit einem umfangreichen Auszubildendenprogramm und durch den Einsatz von branchenfremden Mitarbeitern. Des Weiteren wird auch die Mitarbeitergewinnung durch die eigenen Mitarbeiter unterstützt. 6. Erklärung des Vorstandes gemäß § 312 Abs. 3 AktGIn seinem Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen hat der Vorstand die folgende Erklärung abgegeben: „Nach allen uns bekannten Umständen hat die Bohnenkamp AG bei allen Rechtsgeschäften, die sie mit ihrer Muttergesellschaft Bohnenkamp-Verwaltungs-Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Osnabrück, seit dem 22. Januar 2024 Bohnenkamp-Verwaltungs-AG, Osnabrück, getätigt hat, stets eine angemessene Gegenleistung erhalten und ist bei anderen Maßnahmen, die auf Veranlassung oder im Interesse der Muttergesellschaft vorgenommen worden sind, nicht benachteiligt worden“.
Osnabrück, den 22. März 2024 Bohnenkamp AG, Osnabrück Gregor Rüth, Vorstandsvorsitzender Michael Rieken, Vorstand
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https://bericht.telekom.com/geschaeftsbericht-2023/ Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva scroll
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023scroll
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine AngabenDie Gesellschaft Bohnenkamp AG, Osnabrück, ist beim Registergericht Osnabrück unter der Handelsregisternummer HRB 19625 gemeldet. Der Jahresabschluss ist nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen sowie den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt worden. 2. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und AusweismethodenEntgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird über seine voraussichtliche Nutzungsdauer von 9 Jahren linear abgeschrieben, da die verbleibende voraussichtliche Lebensdauer der dem Geschäfts- oder Firmenwert zu Grunde liegenden Kundenbeziehungen ebenfalls voraussichtlich etwa 9 Jahre beträgt. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen gemäß der voraussichtlichen Nutzungsdauer vermindert. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von € 800,00 werden im Jahr des Zugangs gem. § 6 Abs. 2 EStG voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Der Ansatz der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert. Erkennbaren Risiken wird durch die Vornahme außerplanmäßiger Abschreibungen Rechnung getragen. Ausleihungen sind grundsätzlich zum Nominalwert bilanziert. Vorräte werden mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt; dabei wird besonderen Bestandsrisiken durch pauschale Abschläge Rechnung getragen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Erkennbaren Ausfallrisiken wird durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Darüber hinaus wurde für das allgemeine Kreditrisiko eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen sind zu ihrem Nennwert angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassakurs am Bilanzstichtag bewertet. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert. Ein nach der Saldierung mit passiven latenten Steuern verbleibender Überhang von aktiven latenten Steuern wird nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert. Die temporären Unterschiede in den Bilanzansätzen betreffen Sachanlagen, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Rückstellungen. Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein Steuersatz von 30,989 % zugrunde (15,825 % für die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und 15,164 % für die Gewerbesteuer), der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird. 3. Erläuterungen der BilanzSämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, auch Forderungen aus Lieferung und Leistung im Verbund sowie sonstige Vermögensgegenstände sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit T€ 2.562 (Vorjahr T€ 3.352) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, mit T€ 4.843 (Vorjahr T€ 2.743) Forderungen aus kurzfristigen Darlehen und mit T€ 165 (Vorjahr T€ 106) Zinsforderungen. Das gezeichnete Kapital (Grundkapital) in Höhe von T€ 80.000 teilt sich in 16.000.000 Namensaktien mit einem Nennwert von je € 5,00 auf. Gemäß Beschluss der Hauptversammlung (§ 152, Satz 3 AktG) wurde aus dem für das Geschäftsjahr 2022 festgestellten Bilanzgewinn in Höhe von T€ 10.663 ein Betrag in Höhe von T€ 4.000 an die alleinige Aktionärin ausgeschüttet und der verbleibende Betrag in Höhe von T€ 6.663 in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 7.619 (Vorjahr T€ 8.298) enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für gewährte Skonti / Boni in Höhe von T€ 4.066 (Vorjahr T€ 4.653) und Rückstellungen für Personal in Höhe von T€ 2.546 (Vorjahr T€ 2.723). Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zum 31.12.2023 nach Restlaufzeiten ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel (Werte in Klammern geben die Vorjahreswerte an): scroll
Die übrigen Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Darlehen wurden durch Eintragung von Grundschulden in Höhe von T€ 32.191 abgesichert. 4. Erläuterungen der Gewinn- und VerlustrechnungDie Umsatzerlöse setzen sich nach geografischen Gesichtspunkten wie folgt zusammen: scroll
Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 280, davon T€ 189 aus der Auflösung von Rückstellungen. Die periodenfremden Aufwendungen belaufen sich auf T€ 21. 5. Sonstige Angabena) Haftungsverhältnisse Die Bohnenkamp AG hat der DZ Bank AG eine Mithafterklärung in Höhe von € 6,3 Mio. für das Darlehen ihrer Tochtergesellschaft Bohnenkamp Austria GesmbH, Hörsching, gegeben. Die Bohnenkamp AG hat der Sparkasse Oberösterreich eine Bürgschaft in Höhe von € 2,0 Mio. für die Betriebsmittellinie ihrer Tochtergesellschaft Bohnenkamp Austria GesmbH, Hörsching, gegeben. Die Bohnenkamp AG und Bohnenkamp SIA, Riga, Lettland, haben ein gemeinsames Konto bei der Sparkasse Osnabrück mit einer Betriebsmittellinie in Höhe von € 7,0 Mio., die vollständig von der Bohnenkamp SIA, Riga, ausgeschöpft ist. Die Bohnenkamp AG hat der SEB banka, Riga, Lettland, eine Bürgschaft in Höhe von € 4,5 Mio. für die Betriebsmittellinie ihrer Tochtergesellschaft Bohnenkamp SIA, Riga, gegeben. Bohnenkamp AG und Bohnenkamp A/S, Galten, Dänemark, haben ein gemeinsames Konto bei der Sparkasse Osnabrück mit einer Betriebsmittellinie in Höhe von € 3,0 Mio., die vollständig von der Bohnenkamp A/S, Galten, ausgeschöpft ist. Die Bohnenkamp AG hat der Sparkasse Osnabrück eine Bürgschaft in Höhe von € 2,9 Mio. für das Darlehen ihrer Tochtergesellschaft Bohnenkamp Benelux B.V., Soesterberg, Niederlande, gegeben. Die Bohnenkamp AG hat der Sparkasse Osnabrück eine Bürgschaft in Höhe von € 0,1 Mio. für den Betriebsmittelkredit ihrer Tochtergesellschaft Grothaus GmbH, Bissendorf, gegeben. Die Bohnenkamp AG hat der Nykredit Realkredit A/S eine Bürgschaft in Höhe von € 2,5 Mio. für das Darlehen ihrer Enkelgesellschaft Jelshoj Eijendomme ApS, Galten, gegeben. Der Vorstand geht davon aus, dass die den Haftungsverhältnissen zugrundeliegenden Verbindlichkeiten durch die oben genannten verbundenen Unternehmen aufgrund positiver Ertragsaussichten voraussichtlich erfüllt werden können und daher mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen ist. b) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Am Bilanzstichtag bestehen für die Gesellschaft aus fünf langfristigen Mietverträgen finanzielle Verpflichtungen von jährlich T€ 1.914. Die Laufzeit dieser Mietverträge ist unbestimmt. Es besteht ein jährliches Kündigungsrecht. Aus den bestehenden Leasingverträgen ergibt sich bis Ende 2026 eine Verpflichtung in Höhe von rund T€ 816. c) Anzahl der Beschäftigten Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich beschäftigt: scroll
d) Vorstand Der Vorstand der Gesellschaft setzt sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt zusammen:
Von der Schutzklausel des § 286 Absatz 4 HGB in Hinblick auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands wird Gebrauch gemacht. e) Aufsichtsrat Mitglieder des Aufsichtsrates waren im Geschäftsjahr 2023:
Die Aufsichtsratsmitglieder haben im Geschäftsjahr eine Aufwandsentschädigung von insgesamt T€ 210 (ohne Umsatzsteuer) erhalten. f) Angaben zum Anteilsbesitz Zum Bilanzstichtag wurden Anteile an den folgenden Unternehmen i.S. des § 285 Nr. 11 HGB gehalten: scroll
1 Angabe per 31.12.2022, da zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses der Abschluss zum 31.12.2023 nicht vorlag 2.Angabe per 31.12.2021, da zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses der Abschluss zum 31.12.2022 nicht vorlag g) ErgebnisverwendungsvorschlagDer Vorstand schlägt vor, von dem im Jahresabschluss ausgewiesenen Bilanzgewinn für das Geschäftsjahr 2023 € 9.146.383,70 in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen, € 4.320.000 auszuschütten und den verbleibenden Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. h) Nachtragsbericht Hier gibt es nichts zu berichten. i) Konzernverhältnisse Die Gesellschaft wird als Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der Bohnenkamp-Verwaltungs-AG (vormals Bohnenkamp-Verwaltungs-Gesellschaft mit beschränkter Haftung), mit Sitz in Osnabrück, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss der Bohnenkamp-Verwaltungs-AG (vormals Bohnenkamp-Verwaltungs-Gesellschaft mit beschränkter Haftung) ist beim Betreiber des Bundesanzeigers elektronisch einzureichen und im Bundesanzeiger bekannt machen zu lassen.
Osnabrück, den 22. März 2024 Bohnenkamp AG, Osnabrück Gregor Rüth, Vorstandsvorsitzender Michael Rieken, Vorstand Entwicklung des Anlagevermögensscroll
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BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Bohnenkamp AG, Osnabrück Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Bohnenkamp AG, Osnabrück, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bohnenkamp AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Osnabrück, den 22. März 2024 PricewaterhouseCoopers GmbH Tobias Kruse Schmidt, Wirtschaftsprüfer ppa. David Benjamin Lecomte, Wirtschaftsprüfer Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2023 durch den Aufsichtsrat und Stellungnahme über die Prüfung des Abschlussprüfers an die Hauptversammlung gemäß § 171 Abs. 2 AktGDer Aufsichtsrat der Bohnenkamp AG hat seine nach Gesetz und Satzung ihm zukommenden Aufgaben wahrgenommen und sich vom Vorstand regelmäßig mündlich und schriftlich über die Geschäftsentwicklung sowie über wichtige Einzelvorgänge unterrichten lassen. In vier Hauptsitzungen hat sich der Aufsichtsrat eingehend mit der wirtschaftlichen und finanziellen Lage der Gesellschaft und des Konzerns befasst, insbesondere mit der Markt- und Absatzsituation, der Erfolgsrechnung, der Liquiditätsentwicklung und sonstigen bedeutenden Ereignissen. Zwischen den Hauptsitzungen trifft sich der Vorsitzende des Aufsichtsrats regelmäßig mit dem Vorstand zur zeitnahen Information und Vorbereitung der Aufsichtsratssitzungen. Der Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung des Vorstands überwacht, im Rahmen seiner Zuständigkeit an den zu treffenden Entscheidungen gemäß § 3 der Vorstandsverträge (zustimmungspflichtige Geschäfte) mitgewirkt sowie Anregungen gegeben. Wenn für Entscheidungen und Maßnahmen des Vorstands eine Zustimmung erforderlich war, haben die Mitglieder des Aufsichtsrats die mündlichen und/oder schriftlichen Vorlagen in den Sitzungen geprüft und genehmigt oder abgelehnt. Zur laufenden Berichterstattung wurden vom Vorstand schriftliche betriebswirtschaftliche Übersichten über Absatz-, Umsatz-, Kosten-, Personal- und Ergebnisentwicklung sowie über die Investitionen und die Liquidität vorgelegt. Die Buchführung, der Jahresabschluss und der Lagebericht sowie der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023 sind von der zum Abschlussprüfer bestellten PricewaterhouseCoopers GmbH, Osnabrück, geprüft und mit uneingeschränkten Bestätigungsvermerken versehen worden. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und den Lagebericht sowie den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht geprüft. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung hat der Aufsichtsrat den Jahresabschluss und den Lagebericht sowie den Konzernabschluss und Konzernlagebericht des Vorstands gebilligt. Damit ist der Jahresabschluss 2023 gemäß § 172 Satz 1 AktG festgestellt. Dem Vorschlag des Vorstands zur Einstellung eines Betrages aus dem Jahresüberschuss in andere Gewinnrücklagen sowie zur Gewinnverwendung des danach verbleibenden Bilanzgewinns der Bohnenkamp AG schließt sich der Aufsichtsrat an. Der Aufsichtsrat befürwortet eine Dividende in Höhe von gerundet € 0,27 je Stückaktie aus dem Bilanzgewinn. Die Mitglieder des Aufsichtsrats sprechen an dieser Stelle allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie dem Vorstand für ihr Engagement, ihre erfolgreiche Arbeit im Sinne des Unternehmens und seiner Kunden, Dank und Anerkennung aus. Sie werden der Hauptversammlung vorschlagen, dem Vorstand Entlastung zu erteilen.
Osnabrück, den 11.04.2024 Für den Aufsichtsrat Prof. Dr. Norbert Winkeljohann, Vorsitzender des Aufsichtsrats Auszug aus dem Protokoll der Ordentlichen Hauptversammlung der Bohnenkamp AGDie Hauptversammlung fasste den Beschluss, aus dem für das Geschäftsjahr 2023 festgestellten Bilanzgewinn in Hohe von € 9.146.383,71 einen Betrag in Hohe von€ 4.320.000,00 (brutto) an die alleinige Aktionärin, die Bohnenkamp-Verwaltungs-AG, zur Zahlung fällig am 15. April 2024, auszuschütten und den anschließend verbleibenden Betrag in Höhe von € 4.826.383,71 in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen. Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 11.04.2024 festgestellt. |
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