Excelitas PCO GmbH
Selbe AdresseHerstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Luitpold Kaspar seit 11.12.2018 | Vorstandsmitglied |
Alexander Grünig seit 11.12.2018 | Vorstandsmitglied |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PCO AGKelheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018Lagebericht1. Geschäft und Rahmenbedingungen 1.1 Darstellung der Geschäftstätigkeit 1.2 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen 1.3 Branchenspezifische Rahmenbedingungen 1.4 Auswirkung der Entwicklung der Rahmenbedingungen 1.5 Geschäftsverlauf 2. Ertragslage 3. Finanzlage 4. Vermögenslage 5. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage 6. Chancen- und Risikenbericht 6.1 Allgemeine Risikoberichterstattung für die kommenden zwei Jahre 6.2 Chancen der künftigen Entwicklung 6.3 Berichterstattung über das Risikomanagement betreffend Finanzinstrumente 7. Prognosebericht 7.1 Prognose der Rahmenbedingungen 7.2 Prognose der Unternehmensentwicklung 1. Geschäft und Rahmenbedingungen1.1 Darstellung der Geschäftstätigkeita) Wichtigste Produkte Die wichtigsten Produkte der PCO AG, Kelheim, sind digitale, PC-gestützte Kamerasysteme mit großem Dynamikbereich, hoher Auflösung, hoher Geschwindigkeit und niedrigem Rauschen, welche sowohl für wissenschaftliche als auch industrielle Anwendungen eingesetzt werden. b) Wesentliche Absatzmärkte und deren Wettbewerbsposition Das Unternehmen vermarktet seine Produkte weltweit. Die wichtigsten Märkte sind Europa, USA und Asien. Das Unternehmen unterliegt dem internationalen Wettbewerb. c) Wesentliche rechtliche und wirtschaftliche Einflussfaktoren Wesentliche rechtliche Einflussfaktoren liegen nicht vor. Das Unternehmen unterliegt dem allgemeinen wirtschaftlichen Einflussfaktor. d) Forschung und Entwicklung Die PCO AG, Kelheim, betreibt eine eigene Forschungs- und Produktentwicklungsabteilung. Hier sind 22 Ingenieure und 6 Techniker beschäftigt. Das Volumen der Aufwendungen für Forschung und Entwicklung beträgt ca. 25% vom Umsatz. Ziel der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der PCO AG, Kelheim, ist die Verbesserung bestehender Produkte sowie die Entwicklung von Kameras und Systemen für neue Märkte. Folgende Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten wurden im Berichtsjahr durchgeführt: - BMBF Projekt: 3Dpatho Projekt: KeimOut (abgeschlossen zum 30. September 2018) Projekt: TomCAM - PCO AG Projekt: Dragon Teilweise werden Leistungen Dritter für Entwicklungszwecke in Anspruch genommen. An öffentlichen Mitteln zur Forschungs- bzw. Entwicklungsförderung wurden im Jahr 2018 dem Unternehmen T€ 622 (Vj. T€ 529) zur Verfügung gestellt. 1.2 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen[Quelle: Auszüge und inhaltliche Wiedergaben aus der Konjunkturprognose 2019 und 2020 - des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung - Kapitel I "Internationale Konjunktur"; Veröffentlicht am 19. März 2019] Das Expansionstempo der Weltwirtschaft hat im Jahr 2018 überraschend stark nachgelassen. Nach dem sehr hohen Tempo des Jahres 2017 sanken die Zuwachsraten im Jahresverlauf 2018 wieder auf ein durchschnittliches Niveau. Zeitgleich trübte sich die Stimmung von Unternehmen sowie Verbrauchern und der Welthandel verlor an Schwung. Neben zyklischen Faktoren dürften auch politische Konflikte, andauernde Handelsstreitigkeiten und die noch bestehende Möglichkeit eines ungeordneten Brexit die Zuversicht der Wirtschaftsakteure belastet haben. Die konjunkturelle Verlangsamung zeigte sich in der zweiten Jahreshälfte recht synchron über die meisten fortgeschrittenen Volkswirtschaften. Während in den Vereinigten Staaten der Rückgang der Wachstumsraten nach kurzfristigen fiskalischen Impulsen zu Jahresbeginn eine Normalisierung darstellen dürfte, war die Wachstumsverlangsamung im dritten Quartal 2018 in Japan und im Euro-Raum stärker als erwartet. Zum Teil ist diese auf temporäre Sonderfaktoren zurückzuführen. Allerdings deuten nur schwache Gegenbewegungen im vierten Quartal 2018 und die jüngsten Konjunkturindikatoren darauf hin, dass die konjunkturelle Dynamik generell schwächer ist. Italien ist in der zweiten Hälfte des Jahres 2018 sogar in eine technische Rezession abgerutscht. Neben produktionsseitigen Problemen, insbesondere in der deutschen Automobilindustrie, belastet auch die schwächere Exportnachfrage den Euro-Raum. Auch in den Schwellenländern hat sich das Wachstum in der zweiten Jahreshälfte verlangsamt. Die chinesische Volkswirtschaft wird, insbesondere durch die Zollerhöhungen und Unsicherheiten im Zuge des Handelskonflikts mit den Vereinigten Staaten, beeinträchtigt. Trotz der schwächeren konjunkturellen Dynamik war die Entwicklung am Arbeitsmarkt weiterhin positiv. Anhaltend rückläufige Erwerbslosenzahlen, kräftig gestiegene Löhne und eine weiterhin verhaltene Verbraucherpreisinflation dürften den privaten Konsum weiter stärken. Zudem dürfte die Geldpolitik im Prognosezeitraum weiterhin sehr expansiv ausgerichtet bleiben und zusammen mit einer voraussichtlich leicht expansiven Fiskalpolitik weiterhin sehr günstige Rahmenbedingungen für die konjunkturelle Entwicklung bilden. Vor diesem Hintergrund wird erwartet, dass sich das Wachstum des realen BIP bei ansonsten positiven Entwicklungen stabilisiert und sich die Jahresverlaufsraten wieder dem Potenzialwachstum annähern. Allerdings sind die Risiken für die weitere wirtschaftliche Entwicklung derzeit sehr hoch. Neben dem unsicheren Ausgang der Brexit-Verhandlungen tragen hierzu insbesondere die ungelösten Handelskonflikte zwischen den Vereinigten Staaten, Europa und China sowie die Gefahr einer stärker als erwarteten Wachstumsabschwächung in China bei. Des Weiteren stellen die hohe Verschuldung der Staaten und Unternehmen, sowie die in Folge der anhaltenden Niedrigzinspolitik im Euro-Raum gestiegenen Vermögenspreise, insbesondere der Immobilienpreise, ein erhebliches Risiko für die Finanzmärkte dar. 1.3 Branchenspezifische RahmenbedingungenUnser Unternehmen kann nicht direkt einer eigenen Branche zugeordnet werden. Die Systeme und Kameras werden überwiegend in den 3 Bereichen "Life-Science", "Scientific" und "High-Speed" eingesetzt. Die oben genannten Branchen haben sich in den letzten Jahren auf gleichbleibendem Niveau stabilisiert. 1.4 Auswirkung der Entwicklung der RahmenbedingungenNach dem Geschäftsjahr 2018 rechnet die Geschäftsleitung für 2019 mit einer steigenden Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahr. 1.5 GeschäftsverlaufDie Geschäftsentwicklung ist insgesamt als zufriedenstellend zu bewerten. Grundlage für die Analyse des Geschäftsergebnisses stellt das Jahresergebnis dar. Das Jahresergebnis lässt sich in folgende Komponenten gliedern:
Während im periodenfremden und neutralem Ergebnis im Bereich der Kurs- und Währungsumrechnung im Vorjahr noch ein negativer Saldo in Höhe von T€ 2.129 vorlag, ergibt sich im Berichtsjahr ein positiver Saldo in Höhe von T€ 958. Bezüglich weiterer Erläuterungen verweisen wir auf unsere nachstehenden Ausführungen zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage. 2. ErtragslageDie Ertragslage kann als zufriedenstellend angesehen werden.
Der Umsatzrückgang ist zum einen durch starke Schwankungen eines OEM Partners und zum anderen auf die planmäßige Umsatzreduzierung bei einem weiteren OEM-Partner zurückzuführen. Die Eigenkapitalrendite des Berichtsjahres beläuft sich aufgrund des Beteiligungsergebnisses auf 10,0 % (Vj. 5,0 %). 3. FinanzlageDie Entwicklung des Cash-flow ist im Wesentlichen auf die Gewinnausschüttung der PCO Imaging Asia Pte. Ltd., Singapur, zurückzuführen.
4. VermögenslageNachfolgend werden wesentliche Veränderungen von Vermögenskomponenten dargestellt:
Hinsichtlich der Geschäftsräume wurden Mietverträge mit der DonauTech AG & Co. KG, Kelheim, geschlossen. 5. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen LageUnter Berücksichtigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage kann festgestellt werden, dass zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts die wirtschaftliche Lage des Unternehmens als gut anzusehen ist. 6. Chancen- und Risikenbericht6.1 Allgemeine Risikoberichterstattung für die kommenden zwei Jahre- Umfeldrisiken und Branchenrisiken: Es besteht eine Abhängigkeit zu Sensor-Herstellern aus USA, Japan und China. Diese Produkte sind individuell und können nicht durch "Second Source" ersetzt werden. Mögliche Lieferengpässe werden durch entsprechende Lagerhaltung ausgeglichen. Speziell chinesische Hersteller spielen eine noch bedeutendere Rolle als früher. Die Produkte aus den Bereichen "Machine Vision" und "Security" holen bezüglich ihrer Performance gegenüber unserer "High-End"-Produkte auf. Dadurch entsteht für uns verstärkte Konkurrenz, die uns zwingt, ständig neue Produkte in neu entstehenden Nischenmärkten zu entwickeln. - Unternehmensstrategische Risiken: - Risiko Verbundunternehmen: Risiken bestehen in der weiteren Entwicklung des amerikanischen Marktes und durch personelle Umstrukturierung des amerikanischen Unternehmens. - Die aufkommenden Handelsbeschränkungen zwischen USA, Europa und Asien - Aufgrund der aktuellen politischen Lage erhöhte Verweigerung der Ausfuhrgenehmigungen von "Dual-Use Gütern" durch die BAFA - Personalrisiken: Engpässe bestehen bei speziell ausgebildeten Ingenieuren. - Informationstechnische Risiken: Es bestehen hohe Risiken durch die extreme Verwendung von IT-Technologie bei der Aufbereitung und Sicherung von Daten. Mit einem aufwendigen Sicherungskonzept wird diesem Risiko Rechnung getragen. Seit dem schnelleren Internetzugang in 2018 sind höhere Datenraten gewährleistet. Dadurch sind wir auf dem neuesten Stand, die bisherigen Einschränkungen konnten behoben werden. - Währungsänderungsrisiken: Die US-$ / EUR Wechselkurse beeinflussen den internationalen Wettbewerb, da viele Kameras weltweit in US-$ abgerechnet werden. - Bauteilemarkt: Der Markt ist immer noch von sehr langen Lieferzeiten gekennzeichnet. Die PCO AG, Kelheim, versucht mit mittel- und langfristigen Bestellungen dieser Tendenz entgegenzuwirken. Nicht mehr lieferbare Bauteile müssen durch Bestellungen von "Brokerware" beschafft werden. Im ungünstigsten Fall ist ein Re-Design notwendig. - Konkurrenzsituation: Weiterhin ist in allen Märkten eine deutliche Verschärfung der Konkurrenzsituation und damit ein zunehmender Preisdruck zu beobachten, da die Märkte größer und dadurch billiger werden. Auch werden in immer mehr Bereichen spezialisierte Kameras durch kommerzielle Produkte ersetzt. Wir müssen stets neue Marktnischen erschließen, um unsere spezialisierten Kameras erfolgreich zu verkaufen. Die neu entstandenen Konkurrenten haben sich am Markt etabliert und werden nach wie vor als gleichwertige Lieferanten akzeptiert. 6.2 Chancen der künftigen EntwicklungDurch die Umstrukturierungsmaßnahmen in Amerika soll das OEM Geschäft gesteigert werden. Ein weiterhin gut wachsender "Life-Science"-Bereich", speziell in der Gentechnik, eröffnet große Marktchancen und damit verbundene Entwicklungspotentiale. Neue Produkte bei den "Ultraspeed Kameras" zeigen weiteres Marktpotential. Wir versuchen durch Plattformentwicklungen, die mehrfach nutzbar sind, die Kosten für alle Produktbereiche zu senken. Um der Nachfrage nach höher integrierten Produkten gerecht zu werden, entwickelt unser Unternehmen - auch in Kooperation mit anderen Unternehmen - zusätzlich zu den Kameras komplette Systeme speziell für den "Life-Science"-Bereich. 6.3 Berichterstattung über das Risikomanagement betreffend FinanzinstrumenteDie Risikobereitschaft der Gesellschaft ist als risikoavers einzustufen. In diesem Zusammenhang wird die Erfassung von Risiken betreffend Finanzinstrumente ab einer Wesentlichkeitsgrenze durchgeführt. Generell wird auf den Einsatz von Finanzinstrumenten zu Spekulationszwecken verzichtet. Mahnwesen: Das Mahnwesen ist über SAP eingerichtet und wird auch darüber abgewickelt. Zahlungsabwicklung: Bei kritischen Kunden wird grundsätzlich Vorauskasse gefordert. Bei internationalen Kunden läuft die Abwicklung über ein Akkreditiv. DIN EN ISO 9001:2015: Ende 2010 wurde die PCO AG DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert. Im Jahr 2018 wurde erfolgreich ein Überwachungsaudit von der DEKRA nach der neuen Norm DIN EN ISO 9001:2015 durchgeführt. 7. PrognoseberichtWir weisen darauf hin, dass es sich um zukunftsbezogene Aussagen handelt mit der Konsequenz, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können. Hinsichtlich der im Rahmen des Prognoseberichts darzustellenden Chancen und Risiken verweisen wir auf den Chancen- und Risikenbericht. 7.1 Prognose der Rahmenbedingungen[Quelle: Auszüge und inhaltliche Wiedergaben aus der Konjunkturprognose 2019 und 2020 - des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung - Kapitel II "Deutsche Konjunktur"; Veröffentlicht am 19. März 2019] Die Hochkonjunktur der deutschen Wirtschaft mit realen Wachstumsraten von über 2 % ist im zweiten Halbjahr 2018 vorläufig zu einem Ende gekommen. Temporäre Sonderfaktoren hatten daran einen Anteil. Von gesamtwirtschaftlicher Bedeutung waren vor allem Produktionsprobleme in der Automobil- und Chemieindustrie. Daneben ist jedoch eine Verlangsamung der wirtschaftlichen Grunddynamik zu beobachten. Nachfrageseitig geht dies vor allem auf die merkliche Abschwächung des außenwirtschaftlichen Umfelds zurück. Insbesondere die Nachfrage aus dem restlichen Europa, in das über 60 % der deutschen Ausfuhren geht, hat sich im Jahresverlauf 2018 verlangsamt. Angebotsseitig spielen die in vielen Branchen erreichten Kapazitätsgrenzen und bestehenden Arbeitskräfteengpässe eine Rolle. Die unerwartet kräftige konjunkturelle Verlangsamung im zweiten Halbjahr 2018 ist nicht allein durch die Sonderfaktoren erklärbar und setzte rückblickend bereits zu Jahresbeginn ein. Die allgemeine Verlangsamung zeigt sich insbesondere darin, dass diejenigen Wirtschaftsbereiche, die von den Sondereffekten besonders betroffen waren bisher lediglich eine Normalisierung, aber keine kräftige Gegenbewegung zeigen. Die Geschäftserwartungen befinden sich auf dem niedrigsten Stand seit mehr als sechs Jahren. Die Produktion im verarbeitenden Gewerbe blieb bis zum Januar ohne Schwung und die Neuaufträge sanken zuletzt. Der Verband der deutschen Automobilindustrie rechnet nach jüngsten Prognosen für das Gesamtjahr 2019 mit einem Rückgang der in Deutschland produzierten Stückzahlen. Des Weiteren dürfte die schwächere Auslandsentwicklung einen maßgeblichen Anteil an der langsamen Konjunkturentwicklung haben. Die Exportentwicklung im Gesamtjahr 2018 fiel mit rund 2,0 % rund 0,3 Prozentpunkte schwächer aus als prognostiziert. Entgegen den Erwartungen war auch der Wachstumsbeitrag des privaten Konsums im Gesamtjahr 2018 trotz anhaltend starker Lohn- und Beschäftigungsentwicklungen und einer nach wie vor hohen Verbraucherzuversicht niedriger. Im Prognosezeitraum 2019/2020 dürfte sich jedoch der seit Oktober 2018 gefallene Ölpreis sowie die weiterhin expansiv ausgerichtete Fiskalpolitik positiv auf den privaten Verbrauch auswirken. Darüber hinaus liefern weitere Erhöhungen des Kindergeldes sowie eine steuerliche Entlastung von Löhnen und Einkommen nachfrageseitige Impulse. Der öffentliche Konsum expandierte im zweiten Halbjahr 2018 weiterhin kräftig und auch die Ausrüstungsinvestitionen sowie Bauinvestitionen stiegen stärker als prognostiziert. Demzufolge sind auch für das Jahr 2019 positive Wachstumsbeiträge durch Bauinvestitionen und den Staatssektor zu erwarten. Der Sachverständigenrat erwartet für den weiteren Jahresverlauf 2019 sowie für 2020 moderat positive Wachstumsraten des deutschen BIP, die voraussichtlich leicht unterhalb des geschätzten Potenzialwachstums von etwa 1,5 % liegen dürften. Während das BIP im Jahr 2018 um 1,4 % gewachsen ist, wird für das Jahr 2019 nur ein Wachstum von 0,8 % bzw. für 2020 ein Wachstum von 1,7 % (kalenderbereinigt 1,3 %) prognostiziert. Die Überauslastung der deutschen Volkswirtschaft geht somit zurück und die Produktion nähert sich ihrem Potenzial von oben an. Wenngleich die Hochkonjunktur der deutschen Wirtschaft vorerst vorüber ist, ist angesichts der Stärke der deutschen Binnenwirtschaft im Jahr 2019 keine Rezession zu erwarten. Die Unternehmen schätzen ihre Lage weit überdurchschnittlich ein und insbesondere die Bauwirtschaft ist sehr gut ausgelastet. Auch die Reichweite des Auftragsbestands bei den Unternehmen ist weiterhin hoch. Unabhängig von der konjunkturellen Entwicklung stellt sich der Arbeitsmarkt unverändert robust dar. Die Anzahl der Erwerbstätigen erreichte einen weiteren Höchststand. Der anhaltende Beschäftigungsanstieg zu Jahresbeginn 2019 ist ein weiteres Indiz dafür, dass die Unternehmen positive Wachstumsraten erwarten und ihre hohe Arbeitskräftenachfrage beibehalten. Das Wachstum der Weltwirtschaft dürfte von 3,3 % im Jahr 2018 auf 2,7 % bzw. 2,8 % im Jahr 2019 und 2020 zurückgehen. Ebenfalls zeichnet sich für den Euro-Raum eine schwächere Entwicklung ab, sodass die Zuwachsrate des BIP von 1,8 % im Jahr 2018 auf 1,2 % bzw. 1,4 % im Jahr 2019 bzw. 2020 fallen wird. Auch wenn der Sachverständigenrat für das Jahr 2020 wieder ein deutlich kräftigeres Wachstum prognostiziert, warnt er vor großen Risiken. Neben dem unsicheren Ausgang der Brexit-Verhandlungen tragen insbesondere die ungelösten Handelskonflikte zwischen den Vereinigten Staaten, Europa und China sowie eine die Erwartungen übertreffende Wachstumsabschwächung in China bei. Bei der bereits nachlassenden weltwirtschaftlichen Dynamik hätte eine Spirale aus protektionistischen Maßnahmen das Potenzial, die deutsche Wirtschaft in eine Rezession abgleiten zu lassen. 7.2 Prognose der UnternehmensentwicklungDie Prognose der zukünftigen Ertragslage kann nachfolgender Übersicht entnommen werden:
Der Prognosebericht beruht auf dem Businessplan der Gesellschaft. Der geplante Rückgang des Personalaufwands ist auf Veränderungen der Pensionszusagen zurückzuführen. Der Auftragsbestand und der erwartete Auftragseingang zeigen sich gegenüber dem Bilanzjahr für 2019 ansteigend.
Kelheim, den 3. Juli 2019 PCO AG, Kelheim Der Vorstand Dr. Emil Ott Alexander Grünig Luitpold Kaspar BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangOffenzulegende Fassung gem. § 327 Nr. 2 HGB 1. Allgemeine Angaben und Erläuterungen 1.1 Gesellschaftsrechtliche Angaben Die PCO AG, Kelheim, gilt gemäß § 267 Abs. 2 HGB als mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Regensburg im Register B unter der Nummer 9157 eingetragen. Die PCO AG, Kelheim, ist der einzige Komplementär der DonauTech AG & Co. KG, Kelheim, und an der Gesellschaft ohne Einlage beteiligt. 1.2 Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde wie in den Vorjahren nach den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches, der weiteren rechtsformspezifischen Vorschriften sowie der Satzung erstellt. Es erfolgte bei den Vorräten eine Erweiterung der Postenbezeichnung "geleistete Anzahlungen" in die Bezeichnung "geleistete Anzahlungen und Kostenzuschüsse". Ferner wurde bei den immateriellen Vermögensgegenständen die Postenbezeichnung "geleistete Anzahlungen" um die Bezeichnung "und selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände in Entwicklung" ergänzt. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gewählt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Entgeltlich erworbene Software wird über eine betriebliche Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren abgeschrieben. Die geleisteten Anzahlungen in Fremdwährung werden zum Kurs im Anschaffungszeitpunkt bewertet. Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände in Entwicklung werden mit den Herstellungskosten vermindert um Kostenzuschüsse angesetzt. Nach Abschluss der Entwicklungsphase werden diese Vermögensgegenstände grundsätzlich mit einer Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sind mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Abschreibungen auf abnutzbare Anlagegegenstände werden nach dem tatsächlichen Werteverzehr linear, teils degressiv vorgenommen. Bei beweglichen Anlagegütern erfolgt die Abschreibung im Jahr des Zugangs pro rata temporis. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr aufwandswirksam erfasst. Die Finanzanlagen werden mit ihren Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Bei voraussichtlich nicht dauernder Wertminderung werden bei den Wertpapieren ebenfalls außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Finanzanlagen in ausländischer Währung werden zum Kurs im Anschaffungszeitpunkt bzw. mit dem niedrigeren Stichtagskurs bewertet. Bei einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr werden die Wertpapiere mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Bedingt verwendungsfähige Vermögensgegenstände bleiben außer Ansatz. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse sind mit den Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert aktiviert. Die Herstellungskosten enthalten alle direkt zurechenbaren Einzelkosten zuzüglich eines Zuschlags für notwendige Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie allgemeiner Verwaltungskosten. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die geleisteten Anzahlungen und eingekauften Entwicklungskosten sind mit dem Nennwert aktiviert. Von den geleisteten Anzahlungen werden erhaltene Zuschüsse, welche die Anzahlungen betreffen, in Höhe von T€ 562 (Vj. T€ 658) abgesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird allen erkennbaren Risiken durch Abschläge Rechnung getragen. Der pauschale Abschlag beträgt für nicht einzelwertberichtigte Forderungen unverändert 2,0 %. Fremdwährungsforderungen, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen werden mit ihrem Umrechnungskurs im Zeitpunkt der Erstverbuchung oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die flüssigen Mittel werden zum Nennwert angesetzt. Fremdwährungsforderungen, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Kurs im Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst und am Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen nach dem modifizierten Teilwertverfahren unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck und unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 3,21 % bewertet. Weiterhin wird eine dynamische Entwicklung der Löhne und Gehälter in Höhe von 0,00 % bzw. 5,00 % sowie der Renten in Höhe von 2,00 % p.a. zugrunde gelegt, sowie eine Fluktuation von 0,00 % p.a. unterstellt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Bewertung erfolgte in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Alle Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Von dem Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen wird Gebrauch gemacht. 3. Angaben zur Bilanz 3.1 Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in der Beilage zu diesem Anhang dargestellt. Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten des Geschäftsjahrs beträgt T€ 1.385. Davon entfallen, unter Berücksichtigung der gewährten Zuschüsse, T€ 757 auf die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens. 3.2 Beteiligungen im Sinne des § 271 HGB
3.3 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen sind vereinbarungsgemäß innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit einem Betrag in Höhe von T€ 5.933 (Vj. T€ 3.710) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. 3.4 gezeichnetes Kapital Das Grundkapital der Gesellschaft in Höhe von € 1.000.000,00 ist in 1.000.000 auf den Namen lautende Stückaktien eingeteilt. 3.5 Ausschüttungssperre Ein Gesamtbetrag in Höhe von T€ 3.445 unterliegt der Ausschüttungssperre des § 268 Abs. 8 HGB. Dieser Gesamtbetrag gliedert sich wie folgt: - Betrag aus der Aktivierung selbst geschaffener Vermögensgegenstände des Anlagevermögens: T€ 797 - Betrag aus der Aktivierung latenter Steuern: T€ 1.383 - Unterschiedsbetrag zwischen dem Wertansatz der Pensionsrückstellung unter Anwendung des 10-Jahresdurchschnittszinssatzes und des 7-Jahresdurchschnittszinssatzes: T€ 1.265 3.6 Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Pensionsrückstellungen wurden gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den Aktivwerten der Rückdeckungsversicherungen in Höhe von T€ 6.822 (Vj. T€ 6.736) verrechnet. Dieser Wert entspricht dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsvertrags zzgl. des Guthabens aus Beitragsrückerstattungen. In Höhe von T€ 139 (Vj. T€ 136) wurden Aufwendungen und Erträge verrechnet. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe eines durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren gemäß § 253 Abs. 6 S. 1 HGB beträgt T€ 1.265. 3.7 Verbindlichkeiten
3.8 Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestehen zum Bilanzstichtag nicht. 3.9 sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen ergeben sich im Wesentlichen aus den Mietverträgen über die Geschäftsräume, welche mit verbundenen Unternehmen abgeschlossen sind, und aus Abnahmeverpflichtungen gegenüber Lieferanten. Die gesamte daraus resultierende Restzahlungsverpflichtung beträgt T€ 7.422 (Vj. T€ 6.394). Nicht zu beziffernde sonstige Verpflichtungen bestehen teilweise gegenüber den an den Forschungs- und Entwicklungsprojekten beteiligten Partnern. 4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 4.1 sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 55 (Vj. T€ 150) enthalten. Im Wesentlichen handelt es sich um Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Sachanlagevermögens (T€ 48). Weitere darin enthaltene wesentliche Posten sind Erträge aus Kursdifferenzen in Höhe von T€ 1.021 (Vj. T€ 42), Kostenzuschüsse in Höhe von T€ 717 (Vj. T€ 535), Erträge aus der verbrauchsbedingten Auflösung von Gewährleistungsrückstellungen in Höhe von T€ 134 (Vj. T€ 210) und Erträge zur Erhöhung der Rückdeckungsversicherung in Höhe von T€ 79 (Vj. T€ 84). 4.2 sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 23 (Vj. T€ 39) enthalten. Diese resultieren im Wesentlichen aus Verlusten aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens in Höhe von T€ 23 (Vj. T€ 2). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 63 (Vj. T€ 2.171) enthalten. 4.3 Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von T€ 176 (Vj. T€ 169) enthalten. 4.4 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind latente Steuern in Höhe von T€ 101 (Vj. T€ -313) enthalten. 5. Ergänzende Angaben 5.1 Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt Die Anzahl der Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt gemäß § 267 Abs. 5 HGB ergibt sich wie folgt:
Ferner wurden zwei Auszubildende bzw. Praktikanten (Vj. 2) beschäftigt. 5.2 Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. 5.3 ErgebnisverwendungsvorschlagDer in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Jahresüberschuss in Höhe von € 3.083.847,72 soll in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen werden. 5.4 Vorstand Dr. Emil Ott, Dipl.-Ing. (Vorstandsvorsitzender) Alexander Grünig, Dipl.-Ing. (FH) (ab 1. Oktober 2018) Luitpold Kaspar, Dipl.-Ing. (FH) (ab 1. Oktober 2018) Die Gesamtbezüge der Vorstandschaft belaufen sich in 2018 auf T€ 1.345. 5.5 Aufsichtsrat Johann Plöb, Dipl.-Kfm. (Vorsitzender des Aufsichtsrates) Hans Lechner, Flugkapitän a.D. Josef Reil, Landgerichtsvizepräsident a.D. Die Gesamtbezüge der Aufsichtsräte betragen T€ 7.
Kelheim, den 3. Juli 2019 PCO AG, Kelheim Der Vorstand Dr. Emil Ott Alexander Grünig Luitpold Kaspar
sonstige BerichtsbestandteileBericht über die Prüfung des Jahresabschlusses, des Lageberichtes sowie des Gewinnverwendungsvorschlages zum 31. Dezember 2018durch den Aufsichtsratder PCO AG, Kelheim(1) Prüfung der Ordnungsmäßigkeit von Jahresabschluss, Lagebericht und Gewinnverwendungsvorschlag Im Rahmen der Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes wurde als Grundlage im Wesentlichen der Prüfungsbericht des Abschlussprüfers herangezogen. Dieser enthält keine Beanstandungen, sodass sich der Aufsichtsrat auf die vom Abschlussprüfer geprüfte Ordnungsmäßigkeit stützt. Die nicht durch den Prüfungsauftrag des Abschlussprüfers abgedeckten Bereiche der Ordnungsmäßigkeitsprüfung ließen keine wesentlichen Auffälligkeiten erkennen. Der Gewinnverwendungsvorschlag steht in Einklang mit § 170 Abs. 2 AktG. (2) Prüfung der Unternehmenspolitik Die Anzahl der Aufsichtsratssitzungen orientiert sich an § 110 Abs. 3 AktG. Der Umfang der Überwachungstätigkeit leitet sich im Wesentlichen aus den Berichtspflichten des Vorstandes gem. § 90 AktG ab. (3) Stellungnahme zum Ergebnis der Abschlussprüfung Die mit der Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2018 unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichtes beauftragte MTG Mittelbayerische Treuhandgesellschaft mbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Kelheim, erteilte einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk. Der Prüfungsbericht des Abschlussprüfers enthält ferner keine weiteren Beanstandungen. (4) Schlusserklärungen Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung sind keine Einwendungen zu erheben. Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss wird hiermit gebilligt. Dies führt gemäß § 172 Satz 1 AktG zur Feststellung des Jahresabschlusses.
Kelheim, den 11. Juli 2019 Der Aufsichtsrat Vorsitzender des Aufsichtsrates Johann Plöb Hans Lechner Josef Reil Beschluss über die ErgebnisverwendungEntsprechend des Vorschlags des Vorstands zur Verwendung des Bilanzgewinns zum 31. Dezember 2018 wurde durch Beschluss der Hauptversammlung vom 11. Juli 2019 folgender Gewinnverwendungsbeschluss gefasst:
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersFür den vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss wurden gesetzlich zulässige Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen. Der Abschlussprüfer hat zum vollständigen Jahresabschluss nebst Lagebericht der PCO AG, Kelheim, mit einer Bilanzsumme von € 35.252.286,42 und einem Jahresüberschuss von € 3.083.847,72 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: An die PCO AG, Kelheim: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der PCO AG, Kelheim - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PCO AG, Kelheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse ● entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 und ● vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus ● identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. ● gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. ● beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ● ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. ● beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. ● beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. ● führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kelheim, den 4. Juli 2019 MTG
Mittelbayerische Treuhandgesellschaft mbH
Stefan Schwindl, Wirtschaftsprüfer Dr. Bernd Waffler, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 11.7.2019. |
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