Stammdaten

Register
Amtsgericht Augsburg HRB 9579
Eingetragen
9.12.1986
Branche
Großhandel mit industriellen Textil-, Näh- und StrickmaschinenGroßhandel mit TextilienHerstellung von Seilerwaren
Gegenstand
Produktion und Handel mit Nähgarnen und sonstigen Garnen aller Art, Import und Export derartiger Garne

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Melanie Zettl
seit 7.10.2025
Geschäftsführer
Andreas Zettl
seit 13.8.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Melanie Zettl
Neusäß
50.000 DM
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Zettl GmbH

Adelsried

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023

Gewinn- und Verlustrechnung 2022/23

01.10.2022 bis 30.09.2023
Rohergebnis 8.367.304,19 €
Personalaufwand 1.842.062,71 €
Abschreibungen a/ Sachanlagen - 82.358,92 €
Sonstige betriebliche Aufwendungen - 2.100.528,90 €
Zinsen und ähnliche Erträge 122.074,82 €
Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 48.598,37 €
Abschreibungen a/ Finanzanlagen - €
Außerordentliche Erträge - €
Steuern vom Einkommen und Ertrag - 1.263.247,70 €
Ergebnis nach Steuern 3.152.582,41 €
Sonstige Steuern - 7.705,54 €
Außerordentliche Aufwendungen - €
Jahresüberschuß 3.144.876,87 €

Bilanz zum 30.09.2023

Aktiva

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 186,00 2.345,00
II. Sachanlagen 320.761,00 240.003,00
III. Finanzanlagen 48.641,87 48.641,87
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 2.824.431,53 4.717.494,91
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.428.937,61 7.721.952,20
III. Wertpapiere - -
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten uns Schecks 5.280.808,95 2.116.545,46
C. Rechnungsabgrenzungsposten 21.068,78 18.751,49
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 37.956,19 55.232,12
Summe 12.962.791,93 14.920.966,05

Passiva

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Bilanzgewinn 9.129.620,23 9.984.743,36
B. Rückstellungen 1.398.616,37 1.120.568,60
C. Verbindlichkeiten 2.354.155,83 3.790.089,50
D. Passive latente Steuern 54.834,91 -
Summe 12.962.791,93 14.920.966,05

ANHANG

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Fa. Zettl GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Außerplanmäßige Abschreibungen wurden nicht vorgenommen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Beteiligungen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden sie herangezogen.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Sie wurden gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages auf Basis versicherungsmathematischer Gutachten bewertet.

Die Pensionsrückstellungen zum Bilanzstichtag betragen Sie haben sich damit gegenüber dem Vorjahr um erhöht.

Die Steuerrückstellungen beinhalten auch die das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.

Gezeichnetes Kapital

Das zum Nennwert angesetzte Kapital ist voll einbezahlt.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden Rückstellungsarten enthalten:

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,78 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,00 %
Rentendynamik 0,00 %
Versicherungsmathematisches Verfahren PUC Methode
zugrunde gelegte Richttafel Heubeck 2018 G

Die Errechnung der für die Deckung der gegebenen Zusage erforderlichen Pensionsrückstellung erfolgte auf der Grundlage des versicherungsmathematischen Gutachtens der AM Gesellschaft für betriebliche Altersvorsorge mbH vom 08.04.2024 wie folgt:

Für die Differenz i.H.v. XX.XXX.XX zwischen den Pensionsrückstellungen mit siebenjähriger und zehnjähriger Durchschnittsbildung besteht eine Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 HGB.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über fünf Jahren und der Sicherungsrechte

Es wurden wie im Vorjahr keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren und keine Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, bilanziert.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es besteht eine Bankbürgschaft.

Eventualverbindlichkeiten bestehen nicht.

Die Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverhältnissen betreffen im wesentlichen betrieblich genutzte Grundstücke und Gebäude sowie Fahrzeuge.

Erläuterung der außerordentlichen Erträge

Im Berichtsjahr werden Schadensersatzleistungen als außerordentliche Erträge ausgewiesen.

Sonstige Pflichtangaben

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens von Herrn Andreas Zettl als Geschäftsführer geführt.

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

(§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB)

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Die Verbindlichkeiten werden zeitnah bezahlt.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Von den auslaufenden Auswirkungen der Corona-Pandemie abgesehen, sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind und über die zu berichten wäre.

Die Auswirkungen der Ukraine-Krise dauern an und beschränken sich im wesentlichen auf höhere Landfrachtraten infolge des Mangels an ukrainischen Fahrern.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Nachfolgende Arbeitnehmergruppen waren im Durchschnitt des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 13,25
Angestellte 14,25
davon leitende Angestellte: 3 Aushilfen 3,00
30,50

Größenabhängige Erleichterungen

Von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 i.V.m. § 285 HGB wird vollumfänglich Gebrauch gemacht.

LAGEBERICHT

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Adelsried bei Augsburg. Geschäftsgegenstand ist der Handel mit Näh- und sonstigen Garnen sowie deren Im- und Export.

II. Wirtschaftsbericht

a) Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft steht 2023 weiterhin vor großen Herausforderungen: Der seit 2022 anhaltende russische Angriffskrieg in der Ukraine, die weiterhin hohen Energiepreise, das gestiegene Zinsniveau sowie eine Vielzahl gesamtwirtschaftlicher Unsicherheiten beeinflussen die Weltwirtschaft. Dies kommt zunehmend bei den Verbrauchern in Deutschland an, mit der Folge, dass die Stimmung tendenziell gedrückt und pessimistisch ist. An der hierdurch hervorgerufenen geringen Konsumneigung können auch die vielfältigen Aktivitäten der Bundesregierung wie z.B. Gas- und Strompreisbremsen letztlich nichts ändern. Dementsprechend ist auch die Investitionsneigung der Unternehmen überschaubar und beschränkt sich im Wesentlichen auf den Erhalt des Bestands. Die Erholung von der gerade erst überwundenen COVID-19-Pandemie erfolgt daher nur langsam und das Wirtschaftswachstum ist gering bzw. nicht vorhanden. Lediglich die geringe Arbeitslosigkeit in Verbindung mit relativ hohen nominalen Lohnzuwächsen und der nachlassenden Inflation sollten dem Konsum positive Impulse vermitteln, die sich allerdings erst im kommenden Jahr auswirken dürften.

b) Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das neugewonnene und verstärkte Interesse der Verbraucher an DIY-Projekten durch die Corona- Pandemie und die damit verbundene häusliche Isolation in Lockdowns hat weiterhin positive Effekte auf die Branche. So zeigt sich die Handarbeitsbranche auch in unruhigen Zeiten stabil. Nach aktuellen Zahlen des Branchenverbands "Initiative Handarbeit" bewegt sich der Gesamtmarkt für Handarbeitsbedarf in Deutschland auf gleichem Niveau wie im Vorjahr. Handarbeiten hat sich nun dauerhaft als entspannendes und zugleich sinnstiftendes Hobby etabliert, auch wenn mit großer Wahrscheinlichkeit nicht mehr die Umsätze aus den Rekordjahren 2020 und 2021 erreicht werden.

Die Verbraucher achten aktiver und bewusster darauf, welche Produkte sie beziehen. So wird Material weniger auf Vorrat, sondern mehr nach Bedarf angeschafft. Das Zurückgreifen auf vorhandenes Material, speziell im Bereich Nähen aufgrund der Reparatur- & Upcycling-Projekte, gewinnt an Bedeutung.

Große Herausforderungen für die Kreativbranche sind weiterhin die hohen Produktionskosten durch die gestiegenen Preise für Energie und Rohmaterialien sowie der Rückgang an Verkaufspunkten im Fachhandelsbereich und bei den Kaufhäusern, verbunden mit einer Verlagerung zu anderen stationären Handelsformen wie z.B. Lebensmittel- oder Drogeriemärkten.

Für die kommenden Jahre erwarten wir aufgrund des bewussteren Umgangs mit Textilien, des Überdenkens von Mode-Konsumgewohnheiten und des gestiegenen Interesses an traditionellem Handwerk gute Absatzchancen in der Handarbeitsbranche, vor allem für Häkel- & Strickgarne sowie auch Nähgarne.

III. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Für unser Unternehmen verlief das abgelaufene Geschäftsjahr (Berichtsjahr) erfreulich. Nach Steuern wird ein Jahresergebnis ausgewiesen. Die augenfällige Veränderung gegenüber dem Vorjahr beruht auf außerordentlichen Wertberichtungen auf den Warenbestand, die im Vorjahr vorzunehmen waren.

Im Berichtsjahr wurden Umsatzerlöse erzielt . Dementsprechend hat sich der Wareneinsatz verringert.

Die Vermögensstruktur der Gesellschaft zum Bilanzstichtag ist durch einen Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme von 2,85 % gekennzeichnet. 21,79 % der Bilanzsumme entfallen auf die Vorräte. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben einen Anteil von 34,17 %. Die flüssigen Mittel umfassen 40,74 %, die verbleibenden 0,45 % entfallen auf Abgrenzungsposten.

Die Kapitalstruktur der Gesellschaft zum Bilanzstichtag weist einen Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme von 70,63 % auf. 18,16 % der Bilanzsumme entfallen auf kurzfristiges Fremdkapital. Das Anlagevermögen ist zu 100,0 % durch Eigenkapital gedeckt.

Im Berichtsjahr wurden Investitionen getätigt. Ihnen stehen Ab-schreibungen von gegenüber. Anlagenabgänge waren zu verzeichnen.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten wir einen Cashflow (vereinfacht ermittelt aus Jahresüberschuss, Abschreibungen des Anlagevermögens und Veränderung der Rückstellungen) erzielen.

Die Liquidität der Gesellschaft ist nach wie vor gut. Die Erfüllung aller finanziellen Verpflichtungen ist damit auch künftig sichergestellt.

Als finanzielle Leistungsindikatoren werden im Wesentlichen die operativen Kennzahlen der Gewinn- und Verlustrechnung (Umsatz, EBIT) verwendet. Daneben findet auch der Investitionsumfang für die Steuerung des Unternehmens Beachtung.

Die Zahl der Mitarbeiter ist im Verlauf des Berichtsjahres relativ konstant geblieben. Im Durchschnitt des Berichtsjahres waren 30,5 Mitarbeiter im Unternehmen tätig.

IV. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

a) Prognosen

Die gesamte Weltwirtschaft wird 2024 voraussichtlich die Folgen der rekordverdächtigen Zinswende zu spüren bekommen, nachdem 2023 noch die Bekämpfung der Inflation im Fokus stand. Für Unsicherheit bei der Konjunkturentwickung könnte allerdings die Geopolitik sorgen, deren Einfluss die Eskalation des Nahostkonflikts unterstrichen hat. Dies wird sicherlich nicht ohne Auswirkung auf Konsum und Investitionen bleiben.

Im Jahr 2024 liegt unser Fokus darauf, neue und bestehende Kunden durch garantierte Qualität, Lieferzuverlässigkeit und exzellenten Service zu günstigen Preisen langfristig an uns zu binden. Essentiell hierfür sind robuste Lieferketten, geringere Abhängigkeiten von einzelnen Lieferanten und eine langfristige Ressourcensicherheit. Um dies auch in Zukunft gewährleisten zu können, muss auch über Lieferantenwechsel im Sinne einer konservativeren Produktbeschaffung unter strikter Kostenkontrolle nachgedacht werden.

Aufgrund der inflationären Tendenzen in fast allen Bereichen gehen wir von einem anhaltenden Preisdruck auf unseren Beschaffungsmärkten aus. Diese Kostensteigerungen können wir aus marktpolitischen Gründen nicht im vollem Umfang an unsere Kunden weiterreichen, da wir das Marktgefüge nicht beschädigen und unsere Marktanteile halten möchten. Daher besteht für unser Unternehmen das Risiko eines vorübergehenden Umsatzrückgangs.

Wesentliche Faktoren für die Zukunftsplanung unseres Unternehmens sind daneben die Entwicklung der Personalkosten, der Transportkosten (Frachtraten) sowie der Wechselkurse zum USD. Erfreulicherweise hat der USD seit Anfang 2023 an Wert verloren, und wir erwarten einen weiter anhaltenden Abwärtstrend.

Auf der Reise in die digitale Zukunft entwickeln wir unser Unternehmen durch den Ausbau unserer IT ständig weiter, um wettbewerbsfähig zu bleiben, auf Marktschwankungen schnell und flexibel reagieren zu können und hierdurch die Bedürfnisse unserer Kunden stets optimal zu bedienen.

Dementsprechend fällt die Prognose der üblichen finanziellen Leistungsindikatoren insgesamt positiv aus: Obwohl die Umsatzerlöse nochmals leicht sinken werden, rechnen wir im Folgejahr mit einem unveränderten EBIT , dies insbe-sondere aufgrund von Rationalisierungseffekten infolge des forcierten IT-Ausbaus. Vor allem in dieser Richtung sind auch künftig erhebliche weitere Investitionen.

b) Risiken

Neben den üblichen gesamt- und einzelwirtschaftlichen Risiken besteht für uns nach wie vor eine starke Abhängigkeit von einem funktionierenden Transportnetz auf dem Seeweg. Extreme Wetterereignisse führen vermehrt zu Unterbrechungen und Verzögerungen des Seetransports mit entsprechenden Folgen für die Lieferketten. Auch im Jahr 2023 nahmen Umweltkatastrophen als Folge des Klimawandels zu. Da sie nicht zu beeinflussen sind, kann diesem Risiko nur durch eine geographisch breitere Streuung der Lieferanten und/oder eine Verkürzung der Lieferketten begegnet werden. Daran arbeiten wir.

Die Nachfrage der Konsumenten in unserer Branche und unserem Marktumfeld kann sich schnell und unerwartet ändern. Damit wir in dieser Situation weiterhin erfolgreich sein können, ist es erforderlich, fortlaufend neue, innovative und nachhaltige Produkte zu entwickeln. Hierauf liegt unser Fokus, und wie die Vergangenheit gezeigt hat, haben wir neue Trends stets schnell und oft vor dem Wettbewerb erkannt und in unser Angebot eingebaut. Wir sind überzeugt, dass uns dies auch in Zukunft gelingen wird.

c) Chancen

In jeder Krise liegt immer auch eine Chance für die Marktteilnehmer, die richtigen Entscheidungen treffen. Der starke Wettbewerb im Groß- und Einzelhandel und die Konkurrenz zwischen verschiedenen Vertriebskonzepten, angebotenen Leistungen und Servicequalitäten kennzeichnen die Handelsbranche. Die Konsumenten legen neben dem Preis zunehmend Wert auf Nachhaltigkeit und Qualität. In diesen Bereichen sehen wir uns mit unseren Artikeln gut und breit aufgestellt.

In den letzten Jahren hat eine lückenhafte Warenverfügbarkeit bei gleichzeitigem Anstieg der Lebensmittelpreise zu einem veränderten Konsumverhalten der Verbraucher geführt. Insbesondere werden verstärkt Discounter aufgesucht, in denen wir an prominenter Stelle präsent sind. Hier besteht für uns eine große Chance zur Ausweitung unserer Umsätze.

Die zu beobachtende allmähliche Verbesserung des Wechselkurses zum USD werden sich positiv sowohl auf den Wareneinkauf als auch auf das Finanzergebnis des Unternehmens auswirken.

5. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks und Schlussbemerkung

Nach dem Ergebnis unserer Prüfung haben wir am 04.09.2024 dem als Anlagen 1 beigefügten Jahresabschluss der Zettl GmbH, Adelsried, zum 30. September 2023 und dem als Anlage 1 mit untergliederter Anlagenstruktur beigefügten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt, der von uns an dieser Stelle wiedergegeben wird:

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Zettl GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Zettl GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Zettl GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

Vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F.).

Die Verwendung des vorstehend wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts setzt unsere vorherige Zustimmung voraus.

Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) erfordert unsere erneute Stellungnahme, soweit dabei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. Wir weisen diesbezüglich auf § 328 HGB hin.

 

Augsburg, 04.09.2024

Pro Cura AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Andreas Feigl, vereidigter Buchprüfer

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