Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Effi Kritzler seit 11.6.2012 | Prokura |
Onorato Fiorentini seit 5.10.2005 | Prokura |
Gianpaolo Visigalli seit 5.10.2005 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Almeco SpA | 85.00% |
Almeco GmbHEigenbeteiligung | 5.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ALMECO GmbHBernburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen der Gesellschaft Die Almeco GmbH mit Sitz in Bernburg ist eine Tochtergesellschaft der Almeco SPA mit Sitz in San Giuliano Milanese, Italien. Kerngeschäft der ALMECO-Gruppe ist die Beschichtung und Be- und Verarbeitung von Oberflächen von Metall, insbesondere Aluminium, Kupfer und Edelstahl. Sie stellt Halbfabrikate für die Sektoren Beleuchtungsindustrie, Solarenergie und dekorative Anwendungen für weltweite Abnehmer her. Durch hochtechnologische Anwendungen werden Produkte der Spitzenklasse hergestellt. Im Bereich der Forschung und Produktentwicklung gibt es neue Trends, die in der gesamten Gruppe umgesetzt werden. Die Almeco GmbH Bernburg betreibt eine PVD-Beschichtungsanlage zur unterschiedlichen Veredelung von Metallbändern sowie eine Längs- und eine Querteilanlage, um den Kundenwünschen vollumfänglich entsprechen zu können. Im Unternehmen werden hochwertig beschichtete Aluminium-, Stahl-, Edelstahl- und Kupferbänder in verschiedenen Stärken, Breiten, Oberflächen und Reflektor- bzw. Absorbereigenschaften produziert. Die namenhaften Solar-Markenprodukte TiNOX classic und TiNOX energy sowie TiNOX outdoor finden in hochselektiven Solarabsorbern im Bereich Solarthermie ihre Verwendung. In der Beleuchtungsindustrie und bei anderen Spiegelprodukten ist die Marke Vega mit ihren hervorragenden Spiegeleigenschaften gefragt. Wir können seit vielen Jahren eine Zertifizierung in den Bereichen DIN EN ISO 9001, DIN EN ISO 14001, DIN ISO 45001 sowie DIN EN ISO 50001 nachweisen, was unseren Kunden eine stetige Sicherheit hinsichtlich unserer Qualität und den internen Prozessabläufen gewährleistet. Darüber hinaus liegt uns die Ressourcenschonung nicht erst seit der Energiekrise am Herzen, sondern es ist von Beginn an ein wesentlicher Punkt unserer Firmenphilosophie im Dienste der Umwelt zu stehen. Zum 31.12.2023 bilden insgesamt 42 Mitarbeiter die Belegschaft der Almeco GmbH. 1.1. Forschung und Entwicklung Unsere Forschungs- und Entwicklungsabteilung arbeitet ständig an der Entwicklung neuer Produkte sowie an der Optimierung bereits bestehender Produkte und Prozesse. Es wurden längerfristige Projekte aufgelegt, die auch Produkte jenseits der aktuellen Produktpalette für ein verändertes Marktumfeld bereitstellen sollen. Die Erforschung neuer innovativer Beschichtungen und Lösungen ist neben der Produktion zentraler Aufgabenbereich des Unternehmens. Wir unterhalten zahlreiche Kooperationen mit Universitäten/Fachhochschulen und Forschungseinrichtungen unserer Umgebung, welche strengster Geheimhaltung unterliegen. 2. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft sowie Geschäftsverlauf 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft hat im Berichtsjahr an Aufschwung verloren. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt sank im Gesamtjahr um 0,3 % (Vorjahr + 1,9 %) (Statistisches Bundesamt). Als Begründung nennt das Statistische Bundesamt nach wie vor die Energiepreisentwicklung. Hier lag die Teuerungsrate im Dezember 2023 ggü. Dezember 2022 bei +4,1 %. Jedoch lag die Inflationsrate im Dezember 2023 bei + 3,8% zum Vorjahresmonat (Statistisches Bundesamt, 2024). Dies führte dazu, dass die Wirtschaftsleistung im verarbeitenden Gewerbe, speziell in der energieintensiven Metallbearbeitung weiterhin ausgebremst wurde ( -5,8% Dezember 2023 zum Vormonat (Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, 2024). Die Solarthermie Branche hat weltweit in den letzten Jahren eine positive Entwicklung verzeichnet, da immer mehr private Personen und auch Unternehmen auf erneuerbare Energiequellen umsteigen. Durch technologische Fortschritte wird die Nutzung von Solarthermieanlagen immer attraktiver. Die deutsche Solarthermie Branche gerät unterdessen ins Stocken. Im Jahr 2022 wurden noch 500 MW Gesamtleistung neu installiert, so sind es in 2023 nur noch 263 MW Gesamtleistung gewesen. Branchenverbände begründen den Rückgang mit der Verunsicherung rund um das Heizungsgesetz der großen Koalition. Innerhalb der Beleuchtungsindustrie hat sich der Trend zur LED weiterhin durchgesetzt, jedoch nicht so rasant wie zu Beginn der Entwicklung. Der Wunsch nach smarten Beleuchtungssystemen und personalisierten Beleuchtungserlebnissen sowie die Integration in das Gesamtkonzept von Smart Homes und Smart Cities verstärkt sich und bremst dadurch den Rückgang etwas aus. 2.2 Geschäftsverlauf Unsere Umsatzerlöse beliefen sich im Jahr 2023 auf 17,8 Mio. EUR und liegen damit um 24 % über dem Vorjahreswert und somit weit über der Prognose. Trotz der intensiven Preissteigerungen im Energiesektor sowie im Rohmaterial, welche wir teilweise an unsere Kunden weitergeben konnten, haben wir auch eine nennenswerte mengenmäßige Absatzsteigerung verbuchen können. Im Spiegelbereich durften wir einen unerwarteten Aufschwung erleben, welcher entgegen der Prognose der Beleuchtungsindustrie, ein Umsatzzuwachs bescherte. In der Solarthermie Sparte ist unsere Prognose durchaus eingetroffen. Wir konnten einen leichten Anstieg verzeichnen. Auf Grund der anhaltenden Inflation, ebenfalls getrieben durch die Energiepreise, stand die Optimierung der Produktionsprozesse weiterhin im Fokus. Hier konnten wir durch unser Energiemanagementsystem zahlreiche Synergieeffekte erzielen. Ein langfristiger Prozess der Optimierung ist auch die Digitalisierung. Ebenfalls im Hinblick auf den Fachkräftemangel sind wir dabei, Arbeitsabläufe und Prozesse zu digitalisieren und den aktuellen Stand der Technik zu nutzen. Hochaktuell sind nach wie vor die Schonung von Ressourcen sowie das Nachhaltigkeitsmanagement. Mit dem Klimapaket der Bundesregierung stehen nun auch die Co 2 Emissionen auf dem Prüfstand. Im Transportsektor gab und gibt es nach wie vor große Behinderungen durch die Huthi Rebellen im Roten Meer. Die wichtige Handelsroute, welche den Nahen Osten, Afrika und Asien verbindet, wird durch die Angriffe der Rebellen von nahezu allen Redereien gemieden. Da die Alternativroute um einiges länger und zeitintensiver ist, kam es zu einer Verknappung der Schiffstermine inkl. Container und zu längeren Transportzeiten. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 3.1 Vermögenslage Nach Analyse der Vermögensstruktur zum 31.12. im Vergleich zum Vj. ist festzustellen, dass
3.2 Finanzlage Die Bilanzsumme zum 31.12.2023 betrug 14.225 TEUR (Vj. 14.283 TEUR) und setzte sich zusammen aus 19,0% Anlagevermögen (Vj. 21,2%) sowie 80,9% Umlaufvermögen (Vj. 78,5%). Die Gesellschaft war stets in der Lage ihren Verpflichtungen nachzukommen. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgte unter anderem über die Geschäftstätigkeit und langfristige Bankdarlehen. Zum 31.12.2023 bestanden keine Kontokorrent-Kreditlinien. Die Abschreibungsquote im Anlagevermögen betrug durchschnittlich 14,2 % (Vj. 16,4%). Das Eigenkapital stieg auf 9.526 TEUR (Vj. 9.373 TEUR). Die Eigenkapitalquote betrug 67,0% (Vj. 65,6%). In 2023 lag weiterhin der Schwerpunkt in der Verbesserung und Verschlankung unserer Produktionsprozesse und der Optimierung mit zum Teil digitaler Unterstützung, welche weiter intensiv verfolgt wird. Die Investitionen im Geschäftsjahr beliefen sich auf 53 TEUR (Vj. 45 TEUR). 3.3 Ertragslage Der Gesamtumsatz 2023 (18.484 TEUR / Vj. 14.341TEUR) hat sich zum Vj. erhöht (+29%). Die Gesamtleistung ohne sonstige Erträge 2023 (18.549 TEUR) ist gegenüber dem Vorjahr (Vj. 15.619 TEUR) um 19 % gestiegen. Es erfolgte weiterhin eine vorsichtige Bewertung des Vorratsvermögens nach dem strengen Niederstwertprinzip. Der Verkauf und Verbrauch bereits abgewerteter unfertiger und fertiger Erzeugnisse führte zu einem Aufwand (31 TEUR; Vj. Ertrag 42 TEUR). Das Betriebsergebnis betrug 242 TEUR (Vj. 822 TEUR). Darin enthalten sind Abschreibungen in Höhe von 385 TEUR (Vj. 497 TEUR). Die ursprünglich geplante Gesamtleistung i.H.v. 14 Mio. EUR wurde weit übertroffen. Der Gesamtverlauf des Geschäftsjahres 2023 gestaltet sich aus Sicht der Geschäftsleitung in Anbetracht der Rahmenbedingungen positiv. Ebenso die zukünftigen Aussichten unter Berücksichtigung der Erkenntnisse nach Abschluss des Geschäftsjahres. 4. Risiko- und Chancenbericht Wir sind gesetzlich verpflichtet, auf wesentliche Risiken der zukünftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können, hinzuweisen. Gemäß unserem QMS-Handbuch werden im Rahmen der aktuellen Anforderungen an unser Qualitätsmanagementsystem alle Prozesse gemäß dem risikobasierten Ansatz (PDCA) betrachtet, bewertet und regelmäßig im Unternehmen gemäß dem Risikomanagement verbessert. Hierzu gehören unter anderem Lieferantenbeurteilungen sowie eine gezielte Vorgehensweise zur Lieferantenauswahl. Auch unter den Führungsprozessen sind Werkzeuge zur Überwachung der Bilanzwerte integriert, die ständig geprüft und aktualisiert werden. Eine Rezertifizierung erfolgte erfolgreich zuletzt im November 2023. Durch die Ansiedlung von Großunternehmen in unserer unmittelbaren Nachbarschaft steigt das Risiko, dass unsere Mitarbeiter abgeworben werden, enorm. Da das Thema Fachkräftemangel immer stärker in den Fokus rückt und durchweg alle Branchen betroffen sind, gehen wir in den nächsten Jahren von einer hohen Fluktuation aus. Es wird einen stark erhöhten Aufwand geben, neue Mitarbeiter zu finden und die vorhandenen Mitarbeiter zu halten. Zum Zwecke der Mitarbeiterbindung haben wir bereits seit vielen Jahren diverse Benefits für unsere Kollegen eingeführt, die wir weiter ausbauen werden. Der Beschaffungsmarkt ist, wie bereits erwähnt, angespannt. Seien es die direkten Energiekosten oder die indirekten Energiekosten, welche sämtliche Lieferanten auf ihre Preise umlegen. Preistreiber hierfür ist der anhaltende Ukraine Krieg. Die Unsicherheiten von Energieengpässen oder gar Lieferstopps wurden seitens der Politik nicht mehr thematisiert, daher gehen wir davon aus, dass in diesem Punkt Abhilfe geschaffen wurde. Aktuell sehen wir keine Risiken von allgemeinen Lieferengpässen oder Ausfällen. Jedoch der Transportbereich selber wird zum Risiko, da die Dauer und die Pünktlichkeit von beispielsweise Schiffscontainern immer unpräziser werden. Die Bestätigung von Lieferterminen wird immer schwieriger. Zur Lösung des Problems steigen wir immer häufiger von Seefrachten auf den Schienenverkehr um. Politischen Risiken sind wir ständig ausgesetzt, wie der deutsche Solarthermie Markt im letzten Jahr schmerzlich erfahren musste. Fördermittel, um die Solarthermie in Deutschland aber auch Europaweit auszubauen, würden helfen. Auf Grund unserer mittel- und langfristigen Finanzierung bzw. den entsprechenden Sicherungsmaßnahmen sehen wir derzeit keine bedeutenden Zinsänderungsrisiken. Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Bestandsgefährdende Risiken lassen sich derzeit nicht erkennen. Auf Grund des steigenden Interesses an Nachhaltigkeit und regenerativen Energiequellen in allen Bereichen, können wir einen positiven Ausblick auf die kommenden Jahre wagen. Wir führen mit nahezu allen Kunden eine sehr vertrauenswürdige Geschäftsbeziehung und können auf eine positive weitere Zusammenarbeit blicken. 5. Prognosebericht Auf Grund aktueller Hochrechnungen werden wir unsere Umsatzerlöse in 2024 im Vergleich zum Berichtsjahr wieder leicht steigern. Sowohl im Spiegel- als auch im Solarsektor sind erhöhte Nachfragen zu verzeichnen. Im Solarbereich ist ein Anwendungswandel spürbar, weg von kleinen Systemen für den Privatwohnungsbau hin zu Großflächenanlagen zur Nahwärmeversorgung sowie zur Deckung des Wärmebedarfes von industriellen Prozessen. Dieser Entwicklung sehen wir durchaus positiv entgegen, da sich unser Produkt auf Grund der höheren Leistungswerte gegenüber dem Wettbewerbsprodukt absetzen kann. Ebensolche Großanlagen im Solar-Spiegel Bereich stehen in den Startlöchern. Die Beschaffungspreise im Energie- und Transportsektor, welche einen wesentlichen Bestandteil ausmachen, sind durch die aktuelle politische Lage nach wie vor auf einem hohen Niveau, welches sich auch in nächster Zukunft nicht ändern wird. Durch die Einwirkung der Energiepreise auf unsere Rohstofflieferanten, sind auch unsere Rohmaterialien davon betroffen. Wir gehen von keinerlei prägnanten Änderungen aus.
Bernburg, den 07.10.2024 Gianpaolo Visigalli Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben Angaben zur Gesellschaft
Der vorliegende Jahresabschluss der Almeco GmbH wurde gem. §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB unter Anwendung des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) sowie nach den Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Anlagevermögen Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar planmäßig abgeschrieben. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Fremdkapitalzinsen wurden nicht einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und analog zu den steuerlichen Vorschriften linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Umlaufvermögen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Zur Bewertung des Vorratsvermögens wurden gemäß § 256 HGB Verbrauchsfolgeverfahren angewandt. Unfertige und fertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen alle Kostenbestandteile nach handelsrechtlichen Vorschriften, jedoch keine Fremdkapitalzinsen. Für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang Abwertungen vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Risiken sind durch angemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen worden. Latente Steuern Latente Steuern werden für temporäre oder quasi-temporäre Differenzen zwischen handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen sowie aufgrund steuerlicher Verlustvorträge gebildet. Die Beträge, der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung, sind auf Basis des erwarteten Steuersatzes im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden saldiert ausgewiesen. Rückstellungen Sonstige Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet worden. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Der Anlagespiegel ist auf Seite 6 des Anhangs dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, 1.010 TEUR (Vj.1.032 TEUR), haben eine Restlaufzeit von einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände, 403 TEUR (Vj. 220TEUR) haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 3.195 TEUR (Vj. 2.705 TEUR) betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen die alleinige Gesellschafterin und haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Ausschüttungsgesperrte Beträge Aktivierte latente Steuern i.H. v. 3 TEUR führen zu ausschüttungsgesperrten Beträgen. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen Arbeitnehmerverpflichtungen (122 TEUR), Gewährleistungen pauschal (125 TEUR), Abschluss- und Prüfungskosten (51 TEUR) und Übrige (4 TEUR). Die Rückstellung für Gewährleistungen wurde nach kaufmännischem Ermessen auf Basis der tatsächlichen Gewährleistungsinanspruchnahmen des Geschäftsjahres ermittelt. Der pauschale Gewährleistungssatz wurde mit 0,5 % der gewährleistungsbehafteten Umsatzerlöse geschätzt. Auf eine Abzinsung der Rückstellung wurde aufgrund der geringen Laufzeit verzichtet. Verbindlichkeiten
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind 1.171 TEUR (Vj. 1.770 TEUR) durch Bürgschaften von Gesellschaftern, Grundschulden und Sicherungsübereignung von Anlagevermögen gesichert. Weitere Sicherheiten wurden nicht gewährt. Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 2.395 TEUR (Vj. 1.086 TEUR) betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegen die alleinige Gesellschafterin und haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sonstige Angaben Arbeitnehmer Während des Geschäftsjahres 2023 waren durchschnittlich 44 (Vj. 42) Arbeitnehmer beschäftigt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen nicht. Angaben zum Konzernabschluss Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Almeco S.p.A., Mailand, Italien, einbezogen. Die Offenlegung erfolgt in Mailand nach italienischem Recht. Geschäftsführer Als Geschäftsführer war im Geschäftsjahr bestellt: Herr Gianpaolo Visigalli, Mailand, Italien Die Angaben der Gesamtbezüge der Geschäftsführung sind in zulässiger Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB unterblieben.
Bernburg, den 07.10.2024 gez. Gianpaolo Visigalli, Geschäftsführer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 30.07.2024 festgestellt. Entwicklung des Anlagevermögens 2023
"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die ALMECO GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ALMECO GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Almeco GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fort-führung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aus-sagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahres-abschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschafts-prüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, ein-schließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 9. Oktober 2024 PKF
Fasselt Partnerschaft mbB
Kühne, Wirtschaftsprüferin Beier, Wirtschaftsprüfer |
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