Volksbank eG

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hildesheim GnR 200024
Eingetragen
13.6.2006
Branche
Kreditinstitute des SparkassensektorsKreditinstitute mit SonderaufgabenKreditinstitute des Genossenschaftssektors
Gegenstand
Gegenstand von Amts wegen berichtigt, nun: Durchführung von banküblichen und ergänzenden Geschäften, insbesondere a) die Pflege des Spargedankens, vor allem durch Annahme von Spareinlagen; b) die Annahme von sonstigen Einlagen; c) die Gewährung von Krediten aller Art; d) die Übernahme von Bürgschaften, Garantien und sonstigen Gewährleistungen sowie die Durchführung von Treuhandgeschäften; e) die Durchführung des Zahlungsverkehrs; f) die Durchführung des Auslandsgeschäfts einschließlich des An- und Verkaufs von Devisen und Sorten; g) die Vermögensberatung, Vermögensvermittlung und Vermögensverwaltung; h) der Erwerb und die Veräußerung sowie die Verwahrung und Verwaltung von Wertpapieren und anderen Vermögenswerten; i) die Vermittlung oder der Verkauf von Bausparverträgen, Versicherungen, Immobilien und Reisen; j) der Erwerb von bebauten und unbebauten Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten mit dem Ziel der Vermietung und Verpachtung sowie gegebenenfalls die Erschließung, Bebauung, Belastung und Veräußerung sowie weitere damit in Verbindung stehende Dienstleistungen; k) die Vermittlung und Erbringung von Service- und Dienstleistungen und der Verkauf von Waren zur Erhöhung der Attraktivität der Geschäftsstellen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Torben Zacharias
seit 31.1.2023
Prokura
Martin Dannenberg
seit 8.6.2020
Prokura
Sascha Hartmann
seit 8.6.2020
Prokura
Volker Böckmann
seit 25.10.2016
Vorstandsmitglied
Ralf Mertins
seit 23.7.2015
Prokura
Vorstandsmitglied

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Volksbank eG

Hildesheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Volksbank eG, Hildesheim Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Gliederung des Lageberichts

A. Grundlagen der Geschäftstätigkeit

B. Geschäftsverlauf und Lage (Wirtschaftsbericht)

1. Rahmenbedingungen

2. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

3. Darstellung, Analyse und Beurteilung des Geschäftsverlaufs

4. Darstellung, Analyse und Beurteilung der wirtschaftlichen Lage

a) Ertragslage

b) Finanzlage

c) Vermögenslage

5. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

C. Risiko- und Chancenbericht

D. Prognosebericht

A. Grundlagen der Geschäftstätigkeit

Das Geschäftsmodell der Volksbank eG hat den Anspruch einer ganzheitlichen Beratung unserer Kunden sowie der Förderung aller Mitglieder und Kunden in unserem Geschäftsgebiet. Unser Handeln ist unternehmerisch geprägt. Dabei gilt unser Leistungsangebot sowohl für Privatkunden als auch für unsere Firmenkunden. Die Wahrung eines hohen Qualitätsniveaus in der Beratung ist Anspruch und Ansporn zugleich. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, investieren wir sowohl in die Mitarbeiterentwicklung und -qualifikation als auch in Lösungen, die dem Kunden einen leichten und schnellen Zugriff auf unsere Produkte und Dienstleistungen ermöglichen.

Geschäftszweck der Volksbank eG ist die wirtschaftliche Förderung und Betreuung ihrer Mitglieder und Kunden. Unser Leistungsangebot wird durch die Angebote der Unternehmen der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken (GFG) ergänzt, so dass unseren Mitgliedern und Kunden ein breites und wettbewerbsfähiges Leistungsspektrum zur Verfügung steht.

Ergänzend zum Kundengeschäft dient das Eigengeschäft zur Liquiditäts-, Ertrags- und Risikosteuerung. Ziel ist es, einen nachhaltigen Ergebnisbeitrag zu generieren und damit die Wachstumsstrategie im Kundengeschäft zu unterstützen.

Die Volksbank eG gehört der BVR Institutssicherung (BVR ISG Sicherungssystem) an. Das BVR ISG Sicherungssystem ist eine Einrichtung der BVR Institutssicherung GmbH, Berlin (BVR-ISG), die als amtlich anerkanntes Einlagensicherungssystem gilt. Daneben ist unsere Genossenschaft der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (BVR-SE) angeschlossen, die aus dem Garantiefonds und dem Garantieverbund besteht. Die BVR-SE ist als zusätzlicher, genossenschaftlicher Schutz parallel zum BVR ISG Sicherungssystem tätig.

Die Volksbank eG unterhält keine Zweigniederlassungen.

B. Geschäftsverlauf und Lage (Wirtschaftsbericht)

1. Rahmenbedingungen

Leichter Rückgang der Wirtschaftsleistung

Im Jahr 2023 beeinträchtigten die Spätfolgen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine und der Coronapandemie die konjunkturelle Entwicklung Deutschlands. Wegen dieser Belastungen sank das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,3 %, nachdem es 2022 noch merklich zugelegt hatte (+1,8 %). Die Inflationsrate verminderte sich zwar von 6,9 % im Jahresdurchschnitt 2022 auf 5,9 % im Geschäftsjahr 2023. Der Preisauftrieb blieb damit weiterhin ausgesprochen hoch.

Dämpfende Einflüsse überlagern sich

Die bereits Ende 2022 im Zuge des Ukrainekriegs eingetretene wirtschaftliche Schwächephase dauerte im Wesentlichen das gesamte Jahr 2023 an. Dabei überlagerten sich die dämpfenden Einflüsse vielfach. Die bis ins Frühjahr bestehenden Hoffnungen auf eine konjunkturelle Erholung erfüllten sich nicht. Zu Jahresbeginn wurde die Konjunktur vor allem durch die nur langsam schwindenden Belastungen durch die hohe Inflation, die Materialengpässe und die teilweise noch bestehenden Coronaschutzmaßnahmen gedämpft. Im weiteren Jahresverlauf belasteten dann verstärkt die von den westlichen Notenbanken in Reaktion auf die Inflation vorgenommenen kräftigen Leitzinsanhebungen die wirtschaftliche Situation in Deutschland und weltweit. Überlagert wurden diese Einflüsse auch von dem andauernden Arbeits- und Fachkräftemangel hierzulande und den hohen Unsicherheiten, beispielsweise über die Folgen des Ende 2023 eskalierenden Nahostkonflikts und den wirtschaftspolitischen Kurs in Deutschland nach dem Haushaltsurteil des Bundesverfassungsgerichts im November. In Reaktion auf das Urteil musste die Bundesregierung zum Jahresende in ihrer Finanzplanung deutliche Kürzungen und Einsparungen vornehmen.

Inflation hemmt den Privatkonsum

Nach einem durch die Erholung von der Coronakrise getriebenen kräftigen Zuwachs im Vorjahr um 3,9 % gingen die privaten Konsumausgaben 2023 preisbereinigt um 0,7 % zurück. Hauptgrund war der kräftige Anstieg der Verbraucherpreise, der die Kaufkraft der Einkommen vieler Haushalte deutlich dämpfte. Vor allem in Bereichen, in denen die Preise auf dem hohen Stand des Vorjahres verharrten oder sogar weiter zulegten, kam es zu rückläufigen Ausgaben. Die staatlichen Konsumausgaben verminderten sich mit dem Wegfall von pandemiebedingten Sonderausgaben ebenfalls. Der Staatskonsum, der 2022 noch um 1,6 % gestiegen war, sank um deutliche 1,5 %. Insgesamt trugen die Konsumausgaben mit einem Beitrag von -0,8 % wesentlich zum Rückgang des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts bei.

Gespaltene Investitionskonjunktur

Ähnlich wie bereits im Vorjahr zeigte sich die Investitionskonjunktur gespalten. Einerseits legten die Investitionen in Ausrüstungen wie Fahrzeuge und Maschinen erneut zu, wenn auch schwächer als 2022 (+3,0 % nach +4,0 %). Hier stützen die abnehmenden Lieferengpässe die Entwicklung, die eine sukzessive Abarbeitung der aufgestauten Auftragsbestände ermöglichten. Andererseits gaben die Bauinvestitionen, die im Vorjahr um 1,8 % gesunken waren, abermals nach. Sie wurden noch stärker als die Ausrüstungsinvestitionen durch die rasant steigenden Leitzinsen ausgebremst und verminderten sich, trotz eines witterungsbedingt günstigen Jahresauftakts, um 2,7 %. Neben dem zinsbedingten Nachfragerückgang, von dem der Wohnungsbau noch stärker als der Gewerbebau betroffen war, belastete die nur langsam nachlassende Baupreisdynamik das Investitionsgeschehen. Alles in allem ging von den Bruttoanlageinvestitionen ein leicht negativer Impuls (-0,1 %) für das preisbereinigte Wirtschaftswachstum aus.

Schwacher Außenhandel

Der grenzüberschreitende Handel der deutschen Wirtschaft konnte 2023 nicht an die deutlichen Zuwächse während der Erholung von der Coronakrise im Jahr 2022 anknüpfen. Sowohl die Exporte als auch die Importe sanken um 2,4 % beziehungsweise 3,4 %, nachdem sie im Vorjahr noch um 3,3 % und 6,6 % gestiegen waren. Maßgeblich für den Rückgang des Exportgeschäfts war die im Jahresverlauf schwächer werdende weltwirtschaftliche Gangart. Zudem belasteten die hohen inländischen Energiekosten die deutschen Exportunternehmen, insbesondere in den energieintensiven Produktionsbereichen wie der chemischen Industrie. Dämpfend auf die Importe wirkte wiederum die schwache inländische Produktions- und Konsumentwicklung. Da die Importe jedoch stärker sanken als die Exporte, wirkte der Außenhandel als Ganzes rechnerisch mit einem Wachstumsbeitrag von +0,6 % dem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts entgegen.

Niedrigeres Finanzierungsdefizit des Staates

Die staatlichen Einnahmen expandierten 2023 mehr als die Ausgaben. Befördert wurde das Einnahmenwachstum vor allem durch steigende Sozialbeiträge und höhere Verkaufserlöse. Stärkste Treiber des Ausgabenwachstums waren Anpassungen bei den Renten und Pensionen sowie höhere Zinsaufwendungen. Hinzu kamen umfangreiche Mehrausgaben zur Abmilderung der Energiekrise, wie die Zahlungen für die Gas-, Fernwärme- und Strompreisbremsen der Bundesregierung. Das gesamtstaatliche Finanzierungsdefizit gab in Relation zum nominal kräftig gestiegenen Bruttoinlandsprodukt leicht von 2,5 % im Vorjahr auf 2,1 % nach. Die staatliche Schuldenquote, die 2022 noch bei 66,1 % lag, dürfte auf rund 65 % gesunken sein.

Robuste Arbeitsmarktlage

Trotz der allgemeinen Konjunkturschwäche blieb der Arbeitsmarkt in einer soliden Grundverfassung. Zwar stieg die Arbeitslosenzahl in der Statistik, auch wegen der verstärkten Erfassung Geflüchteter, von 2,4 Millionen Menschen im Vorjahr auf 2,6 Millionen Menschen. Die Arbeitslosenquote befand sich mit 5,7 % aber nach wie vor auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau und nur leicht über dem Stand von 2022 (+5,3 %). Zudem hielt der Beschäftigungsaufbau an. Die Erwerbstätigenzahl kletterte im Vorjahresvergleich um rund 300.000 auf einen neuen Rekordwert von gut 45,9 Millionen Menschen.

Inflationsrate nach Höchststand etwas gesunken

Nachdem die jährliche Veränderungsrate des Verbraucherpreisindex 2022 mit 6,9 % den höchsten Stand seit der Wiedervereinigung erreicht hatte, ging sie 2023 etwas zurück. Im Jahresdurchschnitt lag die Inflationsrate bei 5,9 %, wobei die Monatswerte einen klar rückläufigen Trend zeigten. So ist die Inflationsrate ausgehend von den im Januar und Februar mit jeweils 8,7 % markierten Maximalwerten bis November und Dezember auf Jahrestiefstände von 3,2 % und 3,7 % gefallen. Verantwortlich für den Rückgang der Gesamtteuerung war in erster Linie der nachlassende Preisanstieg bei Energie. Bei Nahrungsmitteln hielt hingegen der hohe Preisauftrieb nahezu ungebremst an.

Die Finanzmärkte sehen Zins- und Inflationsgipfel erreicht

Das langsame, noch andauernde Abklingen des Inflationsschocks des Jahres 2022 dominierte das vergangene Jahr 2023 an den Finanzmärkten. Die Notenbanken setzten ihre geldpolitischen Straffungen aus dem Vorjahr fort und erhöhten ihre Leitzinsen weiter. Beide Notenbanken erreichten damit 2023 und binnen unter achtzehn Monaten Erhöhungsphase die höchsten Leitzinsniveaus seit der globalen Finanzkrise von 2008. Im Zuge dieser Zinspolitik sanken die konjunkturellen Aussichten der Weltwirtschaft aufgrund der steigenden Finanzierungskosten. Auch die Entwicklung in der Volksrepublik China trug zur einsetzenden Konjunkturbremsung bei, da das dortige Wachstum durch eine Immobilienkrise und Nachwirkungen der strengen Nullcovidpolitik geschwächt wurde. Geopolitische Unsicherheiten wie der andauernde russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, der durch den Terrorangriff der Hamas auf Israel intensivierte Nahostkonflikt oder die Rivalität zwischen China und den USA belasteten die Konjunkturaussichten ebenfalls.

Die Finanzmärkte entwickelten sich trotz dieser Belastungen jedoch eher positiv und bewerteten die rückläufigen Inflationsraten des Jahres 2023 als Zeichen für schneller als erwartet folgende Zinssenkungen im Jahr 2024. So fiel die Verbraucherpreisinflation in den USA zum Jahresende auf 3,4 %, nachdem sie im Januar 2023 noch bei mehr als doppelt so hohen 6,4 % gelegen hatte. Im Euroraum war sie im selben Zeitraum von 8,6 auf 2,9 % gefallen. Die Finanzmärkte reagierten stark auf die Rückgänge, wodurch Aktien- und Anleihekurse vor allem in der Jahresendrallye deutlich zulegten.

Fed lässt Zinserhöhungszyklus auslaufen

Die US-Notenbank Fed beendete am 27. Juli 2023 ihren geldpolitischen Straffungskurs bei einem Leitzinskorridor von 5,25 bis 5,5 %. Damit erhöhte die Fed ihre Zinsen 2023 noch um 100 Basispunkte, nachdem sie 2022 mit 425 Basispunkten das Gros ihrer geldpolitischen Reaktion auf den Inflationsschock bereits vollzogen hatte. Den Abbau ihrer Bestände an Staatsanleihen und hypothekarisch besicherten Wertpapieren setzte die US-Notenbank in dem von ihr 2022 festgelegten Tempo fort.

Von August bis Dezember 2023 hielt die Fed ihre Leitzinsen stabil und kündigte an, diesen Kurs bis ins Jahr 2024 beibehalten zu wollen. Senkungen der Leitzinsen schloss die Fed in ihrer Außenkommunikation auch für 2024 bis zu jenem Zeitpunkt aus, an dem die Inflation gesichert zum Zielwert von 2 % zurückkehrt. Weitere Zinserhöhungen hielt sie sich für den Fall wieder steigender Inflation hingegen explizit offen, trotz zum Jahresende rückläufiger Kerninflationsraten.

EZB erhöht Leitzinsen um 200 Basispunkte auf höchstes Zinsniveau ihrer Geschichte

Nachdem die Europäische Zentralbank ihre Leitzinsen 2022 um 250 Basispunkte erhöht hatte, vollzog sie 2023 sechs weitere Zinserhöhungen um 200 Basispunkte. Am 20. September 2023 erreichten die Leitzinsen ihren vorläufigen Höhepunkt mit 4 % für die Einlagefazilität und 4,5 % für die Hauptrefinanzierungsfazilität sowie 4,75 % für die Spitzenrefinanzierungsfazilität. Damit überschritt die EZB erstmals ihr vor der Finanzkrise erreichtes Leitzinsniveau, als die Einlagefazilität im Maximum bei 3,25 % gelegen hatte. Auf den nachfolgenden Sitzungen bis zum Jahresende bestätigte die EZB dieses Zinsniveau und kündigte an, es so lange aufrecht halten zu wollen, bis die Inflation das mittelfristige EZB-Ziel von 2 % wieder erreiche.

Parallel zu ihren Leitzinserhöhungen fuhr die EZB auch ihre Anleihekaufprogramme weiter zurück, um dadurch ihre restriktive Geldpolitik zu verstärken. Dadurch ging die zusätzliche Nachfrage der Notenbank an den Anleihemärkten deutlich zurück, die in der Niedrigzinsphase dazu gedient hatte, die langfristigen Zinsen durch Übernachfrage zu senken. Indem sie diese Nachfrage entzog, wollte die EZB diese Zinsen wieder steigen lassen und damit die Wirkung ihrer zuerst die kurzen Fristen beeinflussenden Leitzinsen unterstützen.

Anleihenachterbahn mit finalen Kursgewinnen

Inflations- und Zinserwartungen sowie die tatsächlichen Entscheidungen der Notenbanken prägten die Anleihenmärkte 2023 in Form hoher Volatilität. Das Jahr begann, nach den starken Kursverlusten durch Kriegs-, Inflations- und Zinsschocks 2022, mit einer Kurserholung von Staatsanleihen. In der Folge fielen die Renditen der Staatsanleihen. Im Vorfeld der geldpolitischen Sitzungen der Notenbanken, vor allem der Fed und der EZB, stiegen oder fielen die Renditen teils deutlich. Im Nachgang der Sitzungen setzte in der Regel eine zum Vorfeld gegenläufige Korrektur ein. Gleiches galt für neue Inflationszahlen aus den USA oder Europa. Bis Ende September tendierten die Renditen dabei aufwärts und die Kurse abwärts. Die zehnjährige Bundesanleihe erreichte ihre maximale Rendite von 2,97 % am 28. September 2023.

Im vierten Quartal und insbesondere zum Jahresende erholten sich die Kurse der Anleihen jedoch deutlich, wodurch die zugehörigen Renditen sanken. Die zehnjährige Bundesanleihe erwirtschaftete zum Jahresende mit 2,03 % ein Fünftel weniger Rendite als zum Jahresanfang. Ähnlich entwickelten sich andere Anleihen des Euroraumes, während amerikanische und britische Anleihen zwar ebenfalls Kursgewinne zum Jahresende verzeichneten, wegen der unterschiedlichen Zinszyklen damit aber nur auf die Niveaus des Jahresauftakts zurückfielen. Die Anleihen folgten hierbei den Erwartungen der Märkte an eine 2024 deutlich sinkende Inflation mit entsprechenden Leitzinssenkungen der Notenbanken.

Euro stabilisiert sich mit geopolitischer Lage und Leitzinserhöhungen der EZB

Die europäische Gemeinschaftswährung wertete im Verlauf des Jahres 2023 leicht von 1,07 US-Dollar auf 1,10 US-Dollar auf. Dabei profitierte die Gemeinschaftswährung von der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank, die ihre Leitzinsen um 200 Basispunkte erhöhte, während die US-Notenbank Fed ihre Leitzinsen um niedrigere 100 Basispunkte anhob. Dies verringerte den Zinsabstand der großen Währungsräume und ließ den Euro als Devise attraktiver werden. Weiterhin profitierte die Gemeinschaftswährung von der insgesamt erfolgreichen Selbstverteidigung der Ukraine gegen Russlands Invasion. Diese ließ Sorgen um ein Übergreifen der russischen Aggression auf andere europäische Staaten stärker in den Hintergrund treten. Der geopolitische Risikoabschlag des Euro gegenüber dem Dollar sank auf das Gesamtjahr gesehen.

Dennoch blieb der Euro relativ zum Dollar anfällig und reagierte insbesondere auf Veränderungen der geopolitischen Lage und das Zinsverhalten der EZB. So sank der Euro vom 30. August bis zum 13. Oktober von 1,09 auf 1,05 US-Dollar. In dieser Zeitspanne beendete die EZB einerseits ihre Zinserhöhungen, während andererseits die Hamas mit ihren Terrorangriffen auf Israel einen kriegsähnlichen Konflikt entfachte. Da dieser Konflikt im weiteren Verlauf des Jahres 2023 aber weitgehend isoliert blieb und die Finanzmärkte zum Jahresende für die Fed bereits deutliche Leitzinssenkungen im Jahr 2024 einpreisten, konnte sich der Euro wieder erholen und das Jahr 2023 mit 1,10 Dollar beschließen.

DAX schließt nahe Rekordhoch

Die Aktienmärkte setzten zum Jahresauftakt die Erholung von Ende 2022 fort. Der DAX stieg vom 1. Januar bis zum 9. März 2023 um 12,3 % auf 15.633,21 Punkte. Anschließend erschütterte jedoch die Krise der US-Regionalbanken die Finanzmärkte, insbesondere die plötzliche Zahlungsunfähigkeit der Silicon Valley Bank. Dies löste einen Schock auf den Aktienmärkten aus. Der DAX etwa verlor bis zum 17. März 5,5 % seines Kurswertes. Die Verluste konzentrierten sich dabei auf Finanzwerte. Zugleich führte die Unsicherheit in den USA, aber auch global zu größeren Bewegungen von Bankeinlagen, insbesondere von solchen oberhalb der Einlagensicherungsgrenzen. Die Krise kulminierte mit der Fusion der Schweizer Großbanken Credit Suisse und UBS am 19. März, die die Schweizer Behörden zur Abwicklung der erstgenannten Bank organisiert hatte. Dieser Akt konnte die Märkte beruhigen und ermöglichte eine Erholung der Aktienmärkte von dem kurzzeitigen Einbruch.

Diese Erholung flachte zum Sommer hin ab, setzte sich aber trotz wiederkehrender Volatilität insbesondere um die Leitzinsentscheide der Notenbanken fort. Ende Juli notierte der DAX bei 16.446,83 Punkten und damit 18,1 % über seinem Jahreseinstandswert. Über den Spätsommer und beginnenden Herbst gingen die Kurse wieder leicht zurück, nachdem sich optimistische Einschätzungen des ersten Halbjahres nicht oder nur teilweise bewahrheitet hatten. Diese Korrektur erreichte ihren Tiefpunkt mit dem Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023, auf den Israel mit einer Militäroffensive gegen die Hamas im Gazastreifen antwortete. Der DAX verlor im Oktober 4,3 % und fiel damit auf 14.716,54 Punkte zurück. Da der Konflikt bis zum Jahresende weitgehend auf den Gazastreifen begrenzt blieb, setzte im November bereits eine neuerliche, vorsichtige Erholung an den Aktienmärkten ein.

Zum Jahresende verstärkte sich die Erholung aufgrund sinkender Inflationszahlen und damit verbundener Hoffnungen auf Leitzinssenkungen der Notenbanken, womit eine Belebung der Konjunktur im Jahr 2024 verbunden wurde. Der DAX legte von Anfang November bis Jahresende um 13,1 % zu. Dadurch schloss er das Jahr mit 16.751,64 Punkten und auf Jahressicht um 20,3 % im Plus ab. Im globalen Vergleich entwickelte sich der deutsche Leitindex damit ähnlich zum Euro Stoxx 50, der 19,2 % zulegen konnte, aber schwächer als der S&P 500 und der Nasdaq Composite. Letztere konnten 24,2 % beziehungsweise 43,4 % zulegen.

Geschäftsentwicklung der Genossenschaftsbanken im Jahr 2023

In einem gesamtwirtschaftlich anspruchsvollen Umfeld konnten die 697 Volksbanken und Raiffeisenbanken, PSD Banken, Sparda-Banken sowie die sonstigen Genossenschaftsbanken ihr Kredit- und Einlagengeschäft mit ihren über 30 Millionen Privat- und Firmenkunden im Geschäftsjahr 2023 teilweise leicht ausweiten. Im Vergleich zu den Vorjahren verlor das bilanzielle Kundengeschäft insgesamt jedoch an Dynamik.

Die bereits Ende 2022 im Zuge des Ukrainekriegs eingetretene Wirtschaftsschwäche dauerte in Deutschland das gesamte Jahr 2023 an. Sie war geprägt durch mehrere kräftige Leitzinsanhebungen und damit als Folge höhere Kreditzinssätze, aber auch durch einen gravierenden Fachkräftemangel und Materialengpässe sowie einen deutlichen Kaufkraftentzug als Ergebnis der nach wie vor hohen Teuerung. Überlagert wurden diese Einflüsse von den hohen Unsicherheiten infolge des eskalierenden Nahostkonflikts zum Jahresende 2023 und dem wirtschaftspolitischen Kurs der Bundesregierung nach dem Haushaltsurteil des Bundesverfassungsgerichts.

Dennoch konnten die deutschen Genossenschaftsbanken in diesem dämpfenden Wirtschaftsumfeld ihre Kreditvergabe leicht steigern. So erhöhten sich die bilanziellen Kundenforderungen der Genossenschaftsbanken im Vorjahresvergleich um 20 Milliarden Euro auf 777 Milliarden Euro (+2,6 %). Die Entwicklung der Kundeneinlagen blieb weitgehend stabil. Das gestiegene Zinsniveau eröffnete den Kunden erstmals seit der Negativ- und Nullzinsphase attraktive Anlagemöglichkeiten in klassischen Fest- und Termingeldern oder Sparbriefen. Viele Kunden schichteten ihre während der Coronapandemie gebildeten hohen Sichteinlagenbestände in diese Einlagenformen um. Anderseits belasteten die höheren Lebenshaltungskosten infolge der Inflation die Sparfähigkeit der Kunden. Im Ergebnis betrugen die Kundeneinlagen der Genossenschaftsbanken Ende 2023 860 Milliarden Euro (-0,2 %). Die addierte Bilanzsumme aller Genossenschaftsbanken blieb im Vergleich zum Vorjahr mit 1.175 Milliarden Euro konstant.

2. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

In der Geschäftsstrategie hat die Bank strategische Ziele, Messgrößen und Zielwerte sowie wesentliche strategische Kernaussagen festgelegt. Finanzielle Leistungsindikatoren beziehen sich dabei regelmäßig auf die Eigenkapitalausstattung, die Rentabilität sowie auf die Einhaltung von Liquiditätsanforderungen. Die vertrieblichen Ziele sowie die Ziele für das Einlagen- und Kreditwachstum sind qualitativ in Teilstrategien beschrieben und bilden quantitativ den Kern der Vorgaben für die Eckwertplanung.

In diesem Zusammenhang hat die Bank die zwei bedeutsamsten Leistungsindikatoren, die Eigenkapitalrendite vor Steuern sowie die Gesamtbank Cost-Income-Ratio, definiert. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern als Verhältnis des Ergebnisses vor gewinnabhängigen Steuern zum wirtschaftlichen Eigenkapital unter Einbezug der versteuerten Vorsorgereserven. Die Gesamtbank Cost-Income-Ratio stellt das Verhältnis der Verwaltungsaufwendungen mit Abschreibungen zum Zins- (GuV-Positionen 1 bis 4) und Provisionsergebnis sowie dem Saldo der sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen unter Berücksichtigung der Verlustübernahmen sowie sonstigen Steuern dar.

Strategisch streben wir eine Eigenkapitalrendite vor Steuern von mindestens 6 % an. Die Cost-Income-Ratio soll perspektivisch maximal 60 % betragen. Beide Kennziffern sind neben der periodischen GuV-Betrachtung fester Bestandteil des internen Berichtswesens.

Die Bank hat aktuell keine nicht finanziellen Leistungsindikatoren festgelegt.

Die Darstellung, Analyse und Beurteilung der einzelnen Leistungsindikatoren erfolgt in den nächsten Abschnitten.

3. Darstellung, Analyse und Beurteilung des Geschäftsverlaufs

Die Volksbank eG hat sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt entwickelt:

Berichtsjahr 2022 Veränderung zu 2022
TEUR TEUR TEUR %
Bilanzsumme 2.779.005 2.916.916 -137.911 -4,7
Außerbilanzielle Geschäfte *) 691.462 545.347 146.115 26,8

*)  Hierunter fallen die Posten unter dem Bilanzstrich 1 (Eventualverbindlichkeiten), 2 (Andere Verpflichtungen) und Derivatgeschäfte.

Die Bilanzsumme hat sich im vergangenen Geschäftsjahr um 4,7 % reduziert (Vorjahr: Steigerung um 0,5 %). Ursächlich für diesen Rückgang waren insbesondere Abflüsse im Bereich der Kundeneinlagen. Die gestiegenen außerbilanziellen Geschäfte sind auf die Ausweitung des Einsatzes von Derivaten zur Absicherung des Zinsrisikos zurückzuführen.

Das betreute Kundenwertvolumen konnte im Geschäftsjahr 2023 gesteigert werden. Es setzt sich aus dem bilanziellen und außerbilanziellen betreuten Kundenkreditvolumen sowie Kundenanlagevolumen zusammen und berücksichtigt neben den bilanzwirksamen Geschäften auch das bilanzunwirksame genossenschaftliche Verbundgeschäft. In Summe konnte das betreute Kundenwertvolumen im Jahr 2023 um 129,4 Millionen Euro von 5.765,3 Millionen Euro auf 5.894,7 Millionen Euro gesteigert werden. Dies ist sowohl auf einen Anstieg des betreuten Kundenkreditvolumens (+ 119,6 Millionen Euro) als auch auf gestiegene Kurswerte von Wertpapieren in den Kundendepots im genossenschaftlichen Verbundgeschäft zurückzuführen (+ 191,7 Millionen Euro). Insgesamt stieg das betreute Kundenanlagevolumen um 9,8 Millionen Euro.

Aktivgeschäft Berichtsjahr 2022 Veränderung zu 2022
TEUR TEUR TEUR %
Kundenforderungen 1.858.625 1.764.422 94.203 5,3
Wertpapieranlagen 554.023 672.732 -118.709 -17,6
Forderungen an Kreditinstitute 104.961 176.652 -71.691 -40,6

Das Kundenkreditgeschäft konnte im Jahr 2023 um 94,2 Millionen Euro ausgeweitet werden und ist somit im Vergleich zum Vorjahr um 5,3 % gestiegen. Der Anstieg ist auf Zuwächse in den Bereichen Baufinanzierung und Firmenkundengeschäft zurückzuführen.

Die Wertpapieranlagen haben sich im Vergleich zum Vorjahr durch Fälligkeiten bei teilweisem Verzicht auf Wiederanlage, aber auch durch Verkäufe reduziert.

Die Forderungen an Kreditinstitute haben sich zum Vorjahr ebenfalls reduziert. Sie wurden - wie die Fälligkeiten von Wertpapieranlagen - sowohl zu Gunsten des Kreditwachstums als auch zur Kompensation der Abflüsse bei den Kundeneinlagen abgebaut.

Zusätzlich zur Vergabe von Krediten aus Bankeinlagen vermitteln wir auch Kredite unserer genossenschaftlichen Verbundpartner. Hierbei sind zu nennen, die R+V Versicherung AG, die TeamBank AG, die Münchener Hypothekenbank eG, die DZ HYP AG, die Bausparkasse Schwäbisch Hall AG und die DZ Privatbank S.A. Zudem steht die VR Smart Finanz AG insbesondere für gewerbliche Finanzierungen zur Verfügung. Diese Volumina finden ihren Niederschlag im oben genannten Wachstum des Kundenwertvolumens.

Gemessen an den Vorgaben der Liquidity Coverage Ratio (LCR) waren liquide Mittel in Form von Mindestreserve, kurzfristigen Geldern bei der DZ BANK und Barreserven in ausreichender Höhe vorhanden.

Passivgeschäft Berichtsjahr 2022 Veränderung zu 2022
TEUR TEUR TEUR %
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 157.082 125.964 31.118 24,7
Kundengelder 2.180.146 2.361.847 -181.700 -7,7
Spareinlagen 386.499 537.581 -151.083 -28,1
täglich fällige Einlagen 1.548.461 1.779.954 -231.493 -13,0
Einlagen mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 245.187 44.312 200.876 453,3
verbriefte Verbindlichkeiten 1.807 2.004 -197 -9,8

Vor dem Hintergrund des angestiegenen Zinsniveaus im Jahr 2023 hat sich das Anlageverhalten der Kunden im Vergleich zur der Niedrigzinsphase der Vorjahre verändert. Das Geschäftsjahr 2023 war geprägt von Einlagenabflüssen, vor allem mit dem Schwerpunkt der Spar- und täglichen fälligen Einlagen. Diese Anlageformen erfuhren einen Rückgang im Vergleich zum Vorjahr in Höhe von insgesamt -382,6 Millionen Euro. Ein Teil der Geldanlagen wurde in Einlagen mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist angelegt. Hier konnte 2023 ein Anstieg Höhe von rund 200,9 Millionen Euro verzeichnet werden. In Summe reduzierten sich die Kundengelder im Vergleich zum Vorjahr um 181,7 Millionen Euro.

Bei den verbrieften Verbindlichkeiten handelt es sich um die Gegenposition aus einem Absicherungsgeschäft im Bereich der Kundenkredite über die DZ BANK.

Dienstleistungsgeschäft Berichtsjahr 2022 Veränderung zu 2022
TEUR TEUR TEUR %
Erträge aus Wertpapierdienstleistungs- und Depotgeschäften 2.394 1.520 874 57,5
Vermittlungserträge 8.886 8.819 68 0,8
Erträge aus Zahlungsverkehr 10.875 10.870 5 0,0

Das Dienstleitungsgeschäft hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

Die Erträge aus dem Wertpapierdienstleistungs- und Depotgeschäft sind im Geschäftsjahr 2023 um 57,5 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Der Grund dafür liegt hauptsächlich in den höher ausgefallenen Umsatzerträgen aus dem Depot-B Geschäft, bedingt durch zum Teil stark gestiegene Kurse und die positive Stimmung an den Wertpapierbörsen.

Die gesamten Vermittlungserträge haben sich im Jahr 2023 auf dem Niveau des Vorjahres bewegt und sind um 0,8 % gestiegen. Wesentliche Veränderungen gab es bei den jeweiligen Erträgen aus der Vermittlung des Bauspargeschäfts und von Versicherungen, welche im Jahresvergleich gesunken sind. Dem gegenüber konnten die Erträge aus der Vermittlung von Immobilien im Jahresvergleich erheblich gesteigert werden.

Die Erträge aus dem Zahlungsverkehr liegen ebenfalls auf dem Niveau des Vorjahres.

4. Darstellung, Analyse und Beurteilung der wirtschaftlichen Lage

a) Ertragslage

Die wesentlichen Erfolgskomponenten der Genossenschaft haben sich im Vorjahresvergleich wie folgt entwickelt:

Erfolgskomponenten Berichtsjahr 2022 Veränderung zu 2022
TEUR TEUR TEUR %
Zinsüberschuss 1) 55.606 47.792 7.814 16,4
Provisionsüberschuss 2) 19.408 18.819 589 3,1
Verwaltungsaufwendungen 45.797 42.742 3.055 7,1
a) Personalaufwendungen 28.404 27.499 905 3,3
b) andere Verwaltungsaufwendungen 17.393 15.243 2.150 14,1
Betriebsergebnis vor Bewertung 3) 30.257 24.299 5.959 24,5
Bewertungsergebnis 4) -5.583 -10.194 4.612 -45,2
Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 24.675 14.105 10.570 74,9
Steueraufwand 7.534 6.288 1.246 19,8
Einstellungen in den Fonds für allgemeine Bankrisiken 9.200 0 9.200 ***.*
Jahresüberschuss 7.941 7.817 124 1,6

1) GuV-Posten 1 abzüglich GuV-Posten 2 zuzüglich GuV-Posten 3

2) GuV-Posten 5 abzüglich GuV-Posten 6

3) Saldo aus den GuV-Posten 1 bis 12

4) Saldo aus den GuV-Posten 13 bis 16

Der Zinsüberschuss erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 7.814 TEUR. Dies ist vor allem auf das im Vergleich zum Vorjahr deutlich höhere Zinsniveau im Jahr 2023, das Wachstum bei den Kundenkrediten sowie auf das verzögerte Zinsanpassungsverhalten bei den Kundeneinlagen zurückzuführen. Die Zinserträge erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 13.735 TEUR, die Zinsaufwendungen stiegen um 6.391 TEUR. Zum Zinsüberschuss in der obigen Tabelle zählen auch die laufenden Erträge aus Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren sowie aus Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften. Diese waren in Summe um rund 471 TEUR höher als im Jahr 2022.

Der Provisionsüberschuss ist im Vergleich zum Vorjahr um 589 TEUR gestiegen. Während die Provisionserträge um 1.023 TEUR stiegen, sind die Provisionsaufwendungen ebenfalls um 433 TEUR angestiegen. Ursächlich für die höheren Provisionserträge sind die oben angeführten Mehrerträge aus dem Wertpapier- und Depotgeschäft und aus der Vermittlung von Immobilien. Die Erhöhung der Provisionsaufwendungen ist gestiegenen Zahlungsverkehrsaufwendungen sowie höheren Provisionszahlungen für das Wertpapier- und Depotgeschäft bzw. Entgelten für Wertpapierleihen geschuldet.

Der Personalaufwand hat sich im Geschäftsjahr 2023 um 3,3 % erhöht und liegt um 905 TEUR über dem Niveau des Vorjahres. Zurückzuführen ist dieser Anstieg im Jahr 2023 überwiegend auf höhere Aufwendungen für Altersversorgung, welche im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 um 995 TEUR höher ausgefallen sind.

Höhere Aufwendungen, insbesondere resultierend aus höheren Beiträgen sowie höheren Prüfungs- und Beratungsaufwendungen, gestiegenen Kosten für die Datenverarbeitung und Ausgaben für Werbung, Geschenke und Spenden haben im Geschäftsjahr dazu geführt, dass die anderen Verwaltungsaufwendungen im Vergleich zum Vorjahr um 2.150 TEUR gestiegen sind.

Insgesamt sind die Verwaltungsaufwendungen im Vergleich zum Vorjahr um 3.055 TEUR bzw. 7,1 % gestiegen. Dadurch hat sich der bedeutsamste finanzielle Leistungsindikator, die Cost-Income-Ratio, im abgelaufenen Geschäftsjahr vor allem aufgrund eines höheren Zinsüberschusses auf 62,0 % verbessert (Vorjahr: 65,7 %).

Das Bewertungsergebnis im Kundenkreditgeschäft war im abgelaufenen Geschäftsjahr negativ und betrug 19.707 TEUR. Hier ist ein Sondereffekt für das Geschäftsjahr in Höhe von 14.250 TEUR im Rahmen der Neubildung von Vorsorgereserven nach §340f HGB zu berücksichtigen. Diese wurde vor dem Hintergrund der im Geschäftsjahr 2022 aufgelösten Vorsorgereserven gebildet, um diese wieder aufzubauen.

Das Bewertungsergebnis aus Eigenanlagen und Beteiligungen lag mit 14.124 TEUR im deutlich positiven Bereich. Aufgrund der günstigen Entwicklungen an den Geld- und Kapitalmärkten ist es im Geschäftsjahr zu Zuschreibungen bei den Wertpapieren der Liquiditätsreserve gekommen, zu denen auch der Spezialfonds DEVIF Fonds Nr. 189 zählt. Der größte Teil der Kurswertzuschreibungen ist auf die positive Kursentwicklung des Spezialfonds zurückzuführen.

Die Kapitalrendite (Jahresüberschuss nach Steuern / Bilanzsumme) betrug im Geschäftsjahr 0,29 % (Vorjahr 0,27 %).

Soll-Ist-Vergleich

Das Zinsergebnis lag im Berichtsjahr 10,1 Millionen Euro über dem gesetzten Plan. Die Hauptursache dafür ist zum einen das höhere Zinsniveau im Jahr 2023 und die verhaltene Weitergabe von Passivkonditionen auf Spar- und täglich fällige Einlagen sowie zum anderen das Kreditwachstum, welches sich positiv auf die Zinserträge ausgewirkt hat.

Das Kreditwachstum lag mit einem Zuwachs von 5,3 % um 2,3 Prozentpunkte über dem geplanten Wert. Die Kundeneinlagen gingen um 7,7 % zurück, geplant war ein Zuwachs in Höhe von 1,6 %. Die durch den starken Marktzinsanstieg veränderten Rahmenbedingungen wurden genutzt, um die Volumina von Kundengeldern und Kundenkrediten anzugleichen.

Der Provisionsüberschuss ist im Jahr 2023 um 460 TEUR höher als geplant ausgefallen. Diese positive Planabweichung resultiert insbesondere aus höheren Erträgen aus dem Bereich des Wertpapierdienstleistungs- und Depotgeschäfts und Immobilien.

Da sowohl das Zinsergebnis als auch der Provisionsüberschuss positiv sind, liegt auch der Rohüberschuss (= Summe aus Zins- und Provisionsüberschuss) mit 10,3 Millionen Euro über dem ursprünglichen Plan.

Die gesamten Verwaltungsaufwendungen sind gegenüber dem für das Geschäftsjahr 2023 erwarteten Planwert um 2,4 Millionen Euro höher ausgefallen. Zurückzuführen ist dies in erster Linie auf gestiegene Personalaufwendungen, welche mit 1,6 Millionen Euro höher ausgefallen sind als ursprünglich geplant.

In Summe lag das Betriebsergebnis vor Bewertung mit 30,3 Millionen Euro um 7,7 Millionen Euro über dem geplanten Betriebsergebnis vor Bewertung.

Das Bewertungsergebnis ist ohne Berücksichtigung der Vorsorgereserven nach § 340f HGB im Vergleich zur Planung um rund 6,7 Millionen Euro besser ausgefallen. Zurückzuführen ist dies auf geringere Belastungen aus dem Kreditgeschäft sowie ein über den Erwartungen liegendes Bewertungsergebnis aus den Eigenanlagen.

Nach Berücksichtigung der Bildung von Vorsorgereserven nach § 340 f HGB in Höhe von 14.250 TEUR liegt das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit mit 24,6 Millionen Euro um rund 8,0 Millionen Euro über dem für das Geschäftsjahr erwarteten Planwert.

Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren entwickelten sich wie folgt: Die Cost-Income-Ratio lag mit 62,0 % um 5,7 % günstiger als der Planwert. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern lag mit 9,3 % um 3,6 % über dem Planwert.

b) Finanzlage

Investitionen

In der mehrjährigen Planung berücksichtigt die Bank nicht nur kurzfristige Ausgaben, sondern auch langfristig erforderliche Investitionen, um eine nachhaltige Entwicklung zu gewährleisten. Im vergangenen Geschäftsjahr legte die Volksbank eG abermals einen bedeutenden Schwerpunkt ihrer Investitionen auf den Ausbau und die Intensivierung des Geschäftsfeldes "Projektentwicklung". Dieses Geschäftsfeld umfasst die Bereiche der Baulandentwicklung und regionale Investitionen. Durch gezielte Investitionen in diese Bereiche strebt die Bank nicht nur an, das Leistungsspektrum zu erweitern, sondern auch, einen positiven Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung in der Region zu leisten.

Liquidität

Die Volksbank ist geprägt durch ein kleinteiliges Kundengeschäft und eine Refinanzierung aus Kundeneinlagen. Aufgrund der weitgehend vom Geld- und Kapitalmarkt unabhängigen Refinanzierungsstruktur stehen der Bank genügend Refinanzierungsmittel zur Verfügung. Bei Liquiditätsschwankungen kann auf ausreichend hochliquide Aktiva zurückgegriffen werden. Durch die Einbindung der Volksbank eG in die GFG bestehen zudem alternative Refinanzierungsmöglichkeiten. Vor diesem Hintergrund ist die Fähigkeit der Kreditgenossenschaft zur Erfüllung der Zahlungsverpflichtungen gesichert.

c) Kapitalstuktur und Vermögenslage

Das bilanzielle Eigenkapital sowie die Eigenmittelausstattung und Kapitalquoten stellen sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt dar:

Berichtsjahr 2022 Veränderung zu 2022
TEUR TEUR TEUR %
Eigenkapital laut Bilanz 1) 416.267 400.210 16.057 4,0
Eigenmittel (Art. 72 CRR) 418.928 413.713 5.216 1,3
Harte Kernkapitalquote 22,4 % 20,8 %
Kernkapitalquote 22,4 % 20,8 %
Gesamtkapitalquote 23,6 % 22,0 %

1) Hierzu rechnen die Passivposten 11 (Fonds für allgemeine Bankrisiken) und 12 (Eigenkapital).

Angemessene Eigenmittel, auch als Bezugsgröße für eine Reihe von Aufsichtsnormen, bilden neben einer stets ausreichenden Liquidität die wesentliche und unverzichtbare Grundlage einer soliden Geschäftspolitik. Die vorgegebenen Anforderungen der CRR und des KWG wurden von der Bank im Geschäftsjahr 2023 eingehalten. Der Anstieg der Kapitalquoten ist sowohl auf höhere Eigenmittel als auch auf einen im Vergleich zum Vorjahr gesunkenen Gesamtrisikobetrag zurückzuführen. Die Eigenkapitalausstattung ist im Vergleich zum Durchschnitt der Mitgliedsbanken des Genoverbandes e.V. weiterhin überdurchschnittlich.

Unter Berücksichtigung einer vom Vorstand und Aufsichtsrat zur kontinuierlichen Stärkung des Eigenkapitals beschlossenen Zuführung zu den Eigenmitteln (Zuführung zum Fonds für allgemeine Bankrisiken 9,2 Millionen Euro, Vorwegzuweisung zu den Ergebnisrücklagen 4,0 Millionen Euro), die noch der Zustimmung der Vertreterversammlung bedarf, beläuft sich das harte Kernkapital auf 411,5 Millionen Euro.

Vor dem Hintergrund des zu erwartenden Geschäftsvolumenzuwachses sowie durch die geplanten Rücklagenzuführungen ist entsprechend der strategischen Unternehmensplanung auch zukünftig von einer Einhaltung der Kapitalquoten auszugehen. Dabei werden die künftig steigenden aufsichtsrechtlichen Anforderungen an die regulatorischen Eigenmittel in der langfristigen Kapitalplanung berücksichtigt.

Kundenforderungen

Struktur und räumlicher Umfang des Geschäftsgebietes ermöglichten weiterhin eine ausgewogene branchen- und größenmäßige Streuung der Ausleihungen. Die Kreditobergrenze nach § 49 GenG sowie die aufsichtsrechtlichen Kreditgrenzen der CRR wurden eingehalten. Großkredite existierten im Kundengeschäft nicht.

Die Forderungen an Kunden wurden auch zum Jahresende 2023 wieder mit Vorsicht bewertet. Derzeit erfolgt die Bonitätseinschätzung von 99,8 % des Exposures nach den aktuellen Ansätzen der verschiedenen VR-Ratingverfahren. Dieser Anteil konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr auch trotz des gestiegenen Exposures weiter gesteigert werden. Gemessen an unserem VR-Rating, mit der Einteilung von 0a bis 4e bzw. kein vorhandenes VR-Rating, entfallen 96,5 % des gesamten Risikovolumens auf das VR-Rating zwischen 0a bis 2e. Die Kundenausleihungen sind zu einem großen Teil durch Grundpfandrechte gesichert. Die für erkennbare bzw. latente Risiken in angemessener Höhe gebildeten Einzel- und Pauschalwertberichtigungen wurden von den entsprechenden Aktivposten abgesetzt. Der Anteil der notleidenden Forderungen auf Basis des Risikovolumens (Zusage oder höhere Inanspruchnahme) lag zum Jahresultimo bei 0,88 % der Kundenforderung und ist somit im Vergleich zum Vorjahr um 0,20 % gestiegen.

Branchenschwerpunkt bei der Kreditvergabe sind aufgrund der regionalen Wirtschaftsstruktur nach wie vor das Grundstücks- und Wohnungswesen, das Baugewerbe sowie die Land- und Forstwirtschaft.

Wertpapieranlagen

Die Wertpapieranlagen der Genossenschaft entwickelten sich wie folgt:

Wertpapieranlagen Berichtsjahr 2022 Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
Anlagevermögen 128.836 147.853 -19.018 -12,9
Liquiditätsreserve 425.187 524.879 -99.691 -19,0

Die Wertpapieranlagen haben im Geschäftsjahr 2023 insgesamt einen Anteil von 19,9 % der Bilanzsumme ausgemacht und sind überwiegend der Liquiditätsreserve zugeordnet.

Die Veränderungen der Wertpapieranlagen sind auf Fälligkeiten bei teilweisem Verzicht auf Wiederanlage, aber auch auf Verkäufe zurückzuführen. Die Fälligkeiten von Wertpapieranlagen wurden sowohl zu Gunsten des Kreditwachstums als auch zur Kompensation der erfolgten Abflüsse bei den Kundeneinlagen verwendet.

Wertpapiere, die zur Erfüllung der aufsichtsrechtlichen Liquiditätsanforderungen dauerhaft gehalten werden, wurden auch dem Anlagevermögen zugeordnet. Direktanlagen in Anleihen und Schuldverschreibungen von Emittenten außerhalb des Verbundes weisen bis auf wenige Ausnahmen ein Rating von mindestens A- auf. Nachrangige Wertpapiere, (d.h. Wertpapiere, die bei anderen Instituten regulatorische Eigenmittel darstellen) hält die Bank ausschließlich von Emittenten aus dem DZ BANK Konzern. Der Anteil dieser nachrangigen Wertpapiere an der Bilanzsumme beträgt 1,2 %.

Von Anleihen und Schuldverschreibungen betrug der Anteil festverzinslicher Wertpapiere 61,2 % und der variabel verzinsliche Anteil 38,8 %.

Im Jahr 2023 hat die Volksbank ihre Anlagerichtlinien für den Spezialfonds überarbeitet und unter anderem beschlossen, dass Aktien nicht mehr im Spezialfonds gekauft und gehalten werden. Die Schwerpunkte der Fondsinvestments bilden Anleihen und Schuldverschreibungen von Emittenten mit Investmentgrade Rating. Der Buchwert des von uns unterhaltenen Spezialfonds betrug zum Schluss des Geschäftsjahres 2023 364,4 Millionen Euro nach 394,9 Millionen Euro im Vorjahr. Der Rückgang des Buchwertes des Spezialfonds, welcher im Geschäftsjahr 2023 eine positive Wertentwicklung aufweisen konnte, ist auf Teilverkäufe von insgesamt 46,0 Millionen Euro zurückzuführen.

Für Kursrisiken, die täglich überwacht und mindestens quartalsweise mit barwertigen Ansätzen gemessen bzw. simuliert werden, sind Limite festgesetzt, deren Überschreiten entsprechende Maßnahmen auslöst. Die Marktrisiken im Wertpapierbestand bewegen sich im Rahmen der geschäftspolitischen Zielsetzung und der Risikotragfähigkeit.

Weitere wesentliche Aktiv- und Passivstrukturen

Zu den strategischen Zielen der Volksbank eG zählt das Halten bzw. der Ausbau von Marktanteilen. Ein Indikator dafür sind die bilanziellen Kundengelder. Im Geschäftsjahr 2023 gab es einen Rückgang der bilanziellen Kundengelder im Anlagebereich zu verzeichnen, bedingt durch nicht weitergegebene Passivkonditionen entsprechend des Zinsniveaus und den bewussten Verzicht auf einen aktiven Passivvertrieb. Dies führte dazu, dass sich die Gesamtsumme der Kundeneinlagen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verringerte. Das bilanzwirksame Kundenkreditgeschäft konnte hingegen wie in den Vorjahren gesteigert werden.

Derivatgeschäft

Derivative Geschäfte bestanden per 31. Dezember 2023 ausschließlich in Form von Zinssicherungsgeschäften (Zinsswaps) mit einem Volumen in Höhe von 526 Millionen Euro.

Mitgliedschaft in der Sicherungseinrichtung des BVR

Zur Erfüllung von § 1 EinSiG i. V. m. § 1 Abs. 3d Satz 1 KWG gehört die Bank der BVR Institutssicherung (BVR-ISG-Sicherungssystem) an. Das BVR-ISG Sicherungssystem ist eine Einrichtung der BVR Institutssicherung GmbH, Berlin (BVR-ISG), die als amtlich anerkanntes Einlagensicherungssystem gilt.

Daneben ist unsere Genossenschaft der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (BVR-SE) angeschlossen, die aus dem Garantiefonds und dem Garantieverbund besteht. Die BVR-SE ist als zusätzlicher, genossenschaftlicher Schutz parallel zum BVR-ISG Sicherungssystem tätig.

Verpflichtungen aus Verträgen mit der Sicherungseinrichtung / Sanierungsverträgen bestehen nicht.

5. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Insgesamt wird die Geschäftsentwicklung des Hauses im Vergleich zum Vorjahr und vor dem Hintergrund der Entwicklung der bedeutsamen Leistungsindikatoren Cost-Income-Ratio und Eigenkapitalrentabilität als gut beurteilt.

Die Vermögenslage ist durch eine im Vergleich zu den Mitgliedsbanken des Genoverbandes e.V. überdurchschnittliche Eigenkapitalausstattung geprägt. Wertberichtigungen für die erkennbaren und latenten Risiken in den Kundenforderungen wurden analog zu den Vorjahren nach den von der Bank definierten Kriterien gebildet. Für latent erhöhte Risiken im Kreditgeschäft besteht Deckungspotenzial in Form von versteuerten Wertberichtigungen.

Die Finanz- und Liquiditätslage entspricht den aufsichtsrechtlichen Erfordernissen.

Aufgrund der Steigerung des Betriebsergebnisses im Vergleich zum Vorjahr, wird die ordentliche Ertragslage des Geschäftsjahres 2023 als gut bezeichnet. Das Jahresergebnis des Geschäftsjahres war in erster Linie geprägt durch das höhere Zinsniveau sowie durch die positiven Ergebnisse des Bewertungsergebnisses unserer Eigenanlagen. Wie erwartet, hat der Spezialfonds im Jahr 2023 bereits einen Teil seiner Abschreibungen aus dem Geschäftsjahr 2022 aufgeholt. Nach unserer Einschätzung wird in den kommenden beiden Jahren mit einer weiteren Wertaufholung des Spezialfonds in Höhe der im Jahr 2022 erfolgten Abschreibungen aufgrund von Endfälligkeiten gerechnet.

Auch wenn das Geschäftsjahr 2023 erneut durch einige Unwägbarkeiten, wie den weiterhin andauernden russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine sowie den eskalierenden Nahostkonflikt, die gestiegenen Leitzinsen und damit in der Folge auch höhere Kreditzinssätze sowie den Kaufkraftentzug durch die zum Teil nach wie vor hohen Inflationsraten geprägt war, hat die Bank das für das Geschäftsjahr 2023 geplante Kreditwachstum erreicht.

C. Risiko- und Chancenbericht

Darstellung der Lage sowie der Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Volksbank eG

Das Bankgeschäft birgt, wie alle unternehmerischen Tätigkeiten, Risiken. Diese ergeben sich sowohl aus allgemeinen Risikofaktoren (z.B. Konjunkturschwankungen, neue Technologien und veränderte Wettbewerbssituationen, sonstige sich verändernde Rahmenbedingungen) als auch aus bankspezifischen Risiken, die sich insbesondere in Form von Adress- (Kredit), Markt- (Zinsänderungen, Kursänderungen und sonstige Preisrisiken) und sonstigen Risiken (Beteiligungs-, Vertriebs-, Liquiditäts- und Betriebsrisiken sowie rechtliche Risiken) zeigen. Infolgedessen sind die Kontrolle und das Management der Risiken eine zentrale Aufgabe der Bank. Hierbei ist es Ziel der Volksbank eG, die mit der Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken zu identifizieren, zu bewerten, zu begrenzen und zu überwachen. Die für das Risikomanagement zuständigen Bereiche berichten direkt dem Vorstand. Die Interne Revision überprüft die vorhandenen Abläufe. Die Gesamtbanksteuerung stellt ein Zusammenspiel vielfältiger Einzelsteuerungsmaßnahmen dar und ermöglicht ein umfassendes Bild über die aktuelle und im Rahmen von Simulationsrechnung über die zukünftige wirtschaftliche Situation der Bank.

Für das Jahr 2024 sieht die Bank, trotz der weiterhin aus dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und des bestehenden Nahostkonfliktes resultierenden Unsicherheiten sowie des im Vergleich zu den Vorjahren höheren Zinsniveaus in der Eurozone, aus heutiger Sicht ein Wachstumspotenzial im Bereich der Finanzierung des gewerblichen Mittelstands. Da es sich bei Mittelstandsfinanzierungen um ein für die Bank traditionelles Kerngeschäftsfeld handelt, ist sie auf dieses Marktsegment ausgerichtet und sieht durch die vorhandene Markt- und Kundennähe weiterhin gute Bedingungen für Kreditwachstum. Darüber hinaus wird das Plattformgeschäft im Baufinanzierungsbereich, wie in den Vorjahren, ein wichtiger Bestandteil für das angestrebte Kreditwachstum sein.

Durch das höhere Zinsniveau und der damit verbundenen Abkehr der Niedrigzinspolitik der EZB, liegen die Konditionsbeiträge unserer Passivprodukte zum Teil deutlich über denen der Vorjahre. Die Bank geht davon aus, dass ein stabiles Zinsergebnis in den kommenden Jahren erwirtschaftet wird, vorausgesetzt, die geplanten Wachstumsannahmen im Kundenkreditgeschäft werden erreicht.

Effizienzsteigerungen sowie die Realisierung vorhandener Optimierungspotenziale, insbesondere durch die Einführung neuer Vertriebskonzepte, bieten zukünftig die Möglichkeit, einen Beitrag zur Stabilisierung oder Verbesserung der Ergebnisse zu leisten. Im Rahmen dieser Bestrebungen setzt sich die Volksbank eG das Ziel, sowohl banknahe als auch bankferne Geschäftsmodelle weiter zu erschließen.

Im Hinblick auf zukünftige Entwicklungen wurden auch im Bereich der Sachanlagen weitere Potenziale zur Kosteneinsparung identifiziert. In den zurückliegenden Jahren wurde daher kontinuierlich in die Modernisierung und Konsolidierung der Geschäftsstellen investiert. Darüber hinaus bleibt die Volksbank eG weiterhin auf Investitionskurs im Bereich der Digitalisierung, um den Mitgliedern und Kunden eine nahtlose Integration von Online- und Offline-Vertriebskanälen im Rahmen der fortlaufenden Erweiterung des Omnikanalvertriebs zu ermöglichen.

Es besteht die Möglichkeit von Rückschlägen und Bewertungskorrekturen im Wertpapierportfolio, insbesondere bei Ausfällen systemrelevanter Marktpartner, Zahlungsunfähigkeit einzelner Staaten oder einer Neubewertung bisher als bonitätsmäßig einwandfrei eingestufter Staaten. Zusätzlich könnten deutliche Anstiege von Marktzinsen oder Spreads diese Situation verschärfen. Beispiele wie der Ausbruch des Ukraine-Kriegs im Jahr 2022 sowie der signifikante Anstieg des Zinsniveaus in der Eurozone verdeutlichen die potenziellen Auswirkungen von Unruhen an den Finanz- und Kapitalmärkten auf unser Wertpapierportfolio in jüngster Vergangenheit. Es ist daher erforderlich, dass diese Risiken genau im Auge behalten und gegebenenfalls entsprechende Maßnahmen zur Risikominimierung ergriffen werden.

Trotz der Diversifizierung und der angemessenen Absicherung des Kreditportfolios ist es möglich und wahrscheinlich, dass bei verschlechterten wirtschaftlichen Bedingungen Bewertungskorrekturen vorzunehmen sind. Derzeit sind keine wesentlichen Risiken erkennbar, die die Risikotragfähigkeit akut gefährden könnten. Darüber hinaus sind zum aktuellen Zeitpunkt keine spezifischen Risiken für die zukünftige Entwicklung ersichtlich.

Umstellung der internen Risikotragfähigkeitsansätze ab Januar 2023

Die interne Risikotragfähigkeit (RTF) bezieht sich auf die Fähigkeit, Verluste auszugleichen, ohne dass die Finanzstabilität eines Institutes gefährdet wird. Die fachlichen Anforderungen an die Umstellungen der internen RTF-Ansätze sind seit 2018 bekannt, wurden jedoch seitens der Aufsicht nicht vollständig mit einer harten Übergangsfrist versehen. Es wurde beispielsweise gestattet, die sogenannten Going-Concern-Ansätze alter Prägung weiter zu verwenden. Dieses Wahlrecht entfiel und folglich erfolgte die Umstellung der internen RTF-Ansätze auf die normative und ökonomische Perspektive zum 01.01.2023.

Zur Bestimmung der Risikotragfähigkeit werden seit dem 01.01.2023 die beiden Perspektiven (normative und ökonomische) als komplementäre, sich ergänzende Ansätze gesehen. In der ökonomischen Perspektive werden Risikodeckungspotenzial (RDP) und Risiken gegenübergestellt. Dabei erfolgt die Bewertung des Risikodeckungspotenzials unabhängig von Rechnungslegungskonventionen und aufsichtlichen Eigenmittelanforderungen. Dabei achten wir auf Konsistenz zwischen der Ermittlung von RDP und Risiko.

Die ökonomische Perspektive, die bei der Volksbank eG barwertig ermittelt wird, stellt die Gegenüberstellung des ermittelten Risikodeckungspotenzials mit dem konsistent dazu ökonomisch ermittelten Risikowerten dar. Zur Ermittlung des freien Risikodeckungspotenzials wird auf Basis des ermittelten Risikodeckungspotenzials im Rahmen des Strategieprozesses einmal im Jahr das Gesamtbanklimit festgelegt. Zusätzlich wird ein strategischer Puffer (Sicherheitsbedürfnis Vorstand) definiert, der vom Risikodeckungspotenzial abzuziehen ist. Damit wird sichergestellt, dass genügend freies Risikodeckungspotenzial zur Verfügung steht, um zukünftige Barwertschwankungen aufzufangen.

Für die Ermittlung des barwertigen Risikodeckungspotenzials werden dessen Bestandteile barwertig ermittelt. Ausgangspunkt der barwertigen Ermittlung des Risikodeckungspotenzials ist der Barwert (Marktwert) sämtlicher Vermögenswerte und Verbindlichkeiten. Dabei werden auch außerbilanzielle Größen berücksichtigt.

Die Risiken in der ökonomischen Perspektive werden rollierend über einen einheitlich langen künftigen Zeitraum von einem Jahr ermittelt. Ziel der ökonomischen Risikomessung ist es, Risikowerte zu ermitteln, die dem zur Verfügung gestellten Risikodeckungspotenzial gegenübergestellt werden. Die Konservativität des Risikoansatzes soll zwischen den verschiedenen Risikoklassen konsistent sein. Unter Berücksichtigung aller Parameter sollte das Konservativitätsniveau in etwa dem 99,9 % Konfidenzniveau entsprechen.

In der normativen Perspektive werden regulatorische Anforderungen betrachtet. Diese umfassen insbesondere die Kapitalgrößen - Kernkapitalanforderung, SREP-Gesamtkapitalanforderung, die kombinierte Pufferanforderung und die Eigenmittelempfehlung - sowie Strukturanforderungen hinsichtlich des Kapitals - bspw. die Höchstverschuldungsquote und Großkreditgrenzen.

Die Kapitalplanung (Planszenario und ein adverses Szenario) wird in der normativen Perspektive abgebildet. Im Planszenario sind alle regulatorischen Anforderungen und Zielgrößen einzuhalten. Dabei werden Jahresabschlussgrößen nicht nur auf dem Bilanzstichtag des laufenden Geschäftsjahres, sondern auch über eine angemessene Zeit darüber hinaus betrachtet. Die Kapitalplanung wird zum Ende des Geschäftsjahres sowie ggf. anlassbezogen über einen Zeithorizont von 5 Jahren erstellt.

Risikomanagementsystem und -prozess

Ziel des Risikomanagements

Die Ausgestaltung des Risikomanagementsystems wird durch die vom Gesamtvorstand festgelegte Geschäfts- und Risikostrategie bestimmt. Hierin sind die strategischen Unternehmensziele der Bank und die geplanten Maßnahmen zur Sicherung des langfristigen Unternehmenserfolgs beschrieben sowie das Grundverständnis des Vorstandes zu den wesentlichen Fragen der Geschäftspolitik dokumentiert. Zur Steuerung der mit der Umsetzung der Geschäfts- und Risikostrategie verbundenen Risiken hat der Vorstand mehrere hierzu konsistente Teilstrategien verabschiedet.

Ein Grundsatz der Risikokultur ist es, Risiken nur in dem Maße einzugehen, wie dies zur Erreichung der strategischen Ziele erforderlich ist. Im Sinne einer aktiven Risikokultur ist das Risikomanagement daher grundsätzlich eine gemeinsame Aufgabe aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Unternehmensleitung trägt für das Risikomanagement die Gesamtverantwortung.

Aufgabe des Risikomanagements ist nicht die vollständige Risikovermeidung, denn unser Geschäftsmodell sieht die bewusste und gesteuerte Übernahme von Risiken in einzelnen Geschäftsfeldern vor. Dabei beachten wir folgende Grundsätze:

Verzicht auf Geschäfte, deren Risiken vor dem Hintergrund der Risiko- und Liquiditätstragfähigkeit und der Risikostrategie nicht vertretbar sind

Systematisches Eingehen von Geschäftspositionen, bei denen Ertragschancen und Risiken in einem angemessenen Verhältnis zueinanderstehen

Weitgehende Vermeidung von Risikokonzentrationen, außer den bewusst tolerierten, die aus dem strategischen Verbundgedanken und den Gegebenheiten des Regionalprinzips resultieren; zudem werden Konzentrationen, die sich aus der strategischen Ausrichtung der Bank ergeben akzeptiert

Schadenbegrenzung durch aktives Management der operationellen Risiken

Hereinnahme von Sicherheiten zur Absicherung von Kreditrisiken

Verwendung rechtlich geprüfter Verträge

Klassifizierung der für die Ordnungsmäßigkeit und Sicherheit der relevanten (Kunden-), Daten und (IT-) Prozesse entsprechend den Schutzzielen Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit und Authentizität

Regelmäßige Sensibilisierung der Mitarbeiter über IT-/Cyber-Risiken über interne Informationsportale und Webinare

Die Kontrolle und das Management der Risiken sind für uns zentrale Aufgaben und an dem Grundsatz ausgerichtet, die mit der Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken zu identifizieren, zu beurteilen, zu steuern und zu überwachen sowie negative Abweichungen von der Erfolgs-, Kapital- und Liquiditätsplanung zu vermeiden.

Risikomanagementprozess

RISIKOIDENTIFIZIERUNG

Auf Gesamtbankebene wird mindestens jährlich eine Risikoinventur durchgeführt. Dabei untersuchen wir Risiken, die unsere Vermögenslage (incl. Kapitalausstattung), die Ertragslage oder die Liquiditätslage beeinträchtigen können. Als wesentliche Risiken werden diejenigen Risiken eingestuft, die aufgrund von Art und Umfang, eventuell auch durch deren Zusammenwirken, die Ertrags-, Liquiditäts- und Vermögenslage sowie die Kapitalausstattung wesentlich beeinträchtigen können. Bei der Volksbank eG werden aktuell das Marktrisiko, das Kreditrisiko, das Liquiditätsrisiko, das Immobilienrisiko, das Beteiligungsrisiko, das operationelle Risiko, zu denen auch IT / Cyber-Risiken gehören, sowie das strategische Risiko und das Geschäftsrisiko als wesentliche Risiken bewertet.

Die mit den wesentlichen Risikoklassen in Zusammenhang stehenden Risikokonzentrationen werden in regelmäßigen Abständen überprüft.

Die Bank hat quantitative und qualitative Frühwarnindikatoren entwickelt, die eine frühzeitige Identifizierung von Risiken zulassen und ermöglichen, zeitnah risikoreduzierende Maßnahmen zu ergreifen.

RISIKOBEURTEILUNG

Alle in der Risikoinventur als wesentlich bewerteten Risiken werden anhand von Risikomessverfahren quantifiziert. Dabei verwendet die Bank vor allem Value-at-Risk-basierte Verfahren und Szenarioanalysen.

Die laufende Quantifizierung potenzieller Verluste unter normalen Marktbedingungen wird zusätzlich um Szenarien für außergewöhnliche Ereignisse ergänzt (Stresstests).

Für die einzelnen Risikoklassen findet in regelmäßigen Abständen eine Überprüfung der Angemessenheit der eingesetzten Methoden in Form von Backtestings und Validierungen statt. In diesem Kontext wird sich mit den Annahmen und Grenzen von Modellen befasst.

Darüber hinaus bestimmt der Vorstand auf Grundlage der Geschäfts- und Risikostrategie, welche Risiken beispielsweise durch das Schließen offener Positionen mit Hilfe von Derivaten oder den Abschluss von Versicherungsverträgen abgesichert oder in ihren Auswirkungen gemindert werden.

RISIKOREPORTING UND -KONTROLLE

Zum Zweck der Risikoberichterstattung sind feste Kommunikationswege und Informationsempfänger bestimmt. Die für die Risikosteuerung relevanten Daten werden durch das Controlling zu einem internen Berichtswesen aufbereitet und verdichtet. Die Informationsweitergabe erfolgt dabei sowohl im Rahmen einer regelmäßigen als auch in Form einer anlassbezogenen Risikoberichterstattung.

Das regelmäßige Berichtswesen umfasst unter anderem die Risiko- und Liquiditätstragfähigkeitsberechnung, Informationen zur Limitauslastung sowie Detailansichten zu den wesentlichen Risiken und bildet die Basis für Abweichungsanalysen (Soll-Ist-Vergleiche). Es dient als Grundlage für die Ableitung und Bewertung von Handlungsalternativen sowie für die Entscheidung und Umsetzung von Maßnahmen zur Risikosteuerung. Die Berichterstattung erfolgt an den Vorstand und den Aufsichtsrat in gleicher Weise.

Der Aufsichtsrat trägt in seiner Gesamtheit die Verantwortung für die Überwachung der Geschäftsführung des Vorstandes. Unter Risikogesichtspunkten wesentliche Informationen werden dem Aufsichtsrat unverzüglich weitergeleitet. Der Aufsichtsrat hat einen Prüfungsausschuss gebildet, der sich mit der Überwachung der geschäftlichen Entwicklung unter besonderer Berücksichtigung der Gesamtrisikosituation befasst.

Die Interne Revision überwacht die Methoden, Systeme und Prozesse zum Risikomanagement im Rahmen ihrer laufenden Prüfungshandlungen.

Risikotragfähigkeit und Liquiditätstragfähigkeit

Die Planung und Steuerung der Risiken erfolgt auf Basis der Risiko- und Liquiditätstragfähigkeit der Bank unter Berücksichtigung der Geschäfts- und Risikostrategie. Es wird dabei unterschieden, ob die Risiken adäquat durch Kapital im Sinne der Risikodeckungsmasse (Risikotragfähigkeit) bzw. durch (hoch-)liquide Aktiva als Liquiditätsdeckungspotenzial (Liquiditätstragfähigkeit) gedeckt werden können.

In der ökonomischen Perspektive quantifiziert das Institut alle wesentlichen Risiken, die die Substanz des Instituts unabhängig von der Berücksichtigung von Bilanzierungskonventionen belasten können. Dabei werden Risikodeckungspotenzial (RDP) und Risiken gegenübergestellt. In unserem Institut wird die ökonomische Risikotragfähigkeit barwertig betrachtet.

In der normativen Perspektive wird im Rahmen der mittelfristigen Planung (inkl. Kapitalplanung) ein Planszenario und zumindest ein adverses Szenario abgebildet. Im Planszenario sind alle regulatorischen Anforderungen und Zielgrößen einzuhalten. Dabei werden Jahresabschlussgrößen sowie darauf basierende interne Anforderungen und Zielgrößen nicht nur auf den Bilanzstichtag des laufenden Geschäftsjahres, sondern auch über eine angemessene Zeit darüber hinaus betrachtet. Zur Sicherstellung der normativen Risikotragfähigkeit wird eine mittelfristige Planung (inkl. Kapitalplanung) zum Ende des Geschäftsjahres sowie ggf. anlassbezogen über einen Zeithorizont von 5 Jahren betrachtet.

Die Risikoaggregation erfolgt ohne Berücksichtigung von Korrelationen zwischen den einzelnen Risikoklassen additiv. In der ökonomischen Risikotragfähigkeit wird ein Konfidenzniveau von 99,9 % mit einer Haltedauerannahme von einem Jahr berücksichtigt. Die Ermittlung der Risikotragfähigkeit entspricht damit dem Leitfaden zur aufsichtsrechtlichen Beurteilung bankinterner Risikotragfähigkeitskonzepte und deren prozessualer Einbindung in die Gesamtbanksteuerung ("ICAAP").

Wegen der Umstellung der Risikotragfähigkeitsbetrachtung von Annex per 31.12.2022 auf die ökonomische Perspektive per 31.12.2023 ist ein Vorjahresvergleich nicht möglich.

Die ökonomische Risikotragfähigkeit stellt sich zum Berichtsstichtag 31.12.2023 wie folgt dar:

Risikotragfähigkeit in TEUR RDP
Zinsbücher (inkl. Optionen) -18.043
Fondsbuch 373.010
Immobilien 154.037
Beteiligungen 93.114
Refinanzierungskosten -48.709
Kreditrisiko -29.537
Operationelle Risiken -2.226
Gebühren und Provisionserträge 45.841
Verwaltungskostenbarwert -80.872
Sonstige Vermögens- und Korrekturposition 4.062
Gesamtbank 490.677

Die Liquiditätsrisiken im engeren Sinne können mit Ausnahme des Refinanzierungskostenrisikos nicht sinnvoll mit Kapital unterlegt werden. Die Zahlungsfähigkeit der Bank ist durch die Einbindung in die GFG sichergestellt.

Die Zahlungsbereitschaft im Berichtsjahr wurde in erster Linie durch die Vorhaltung ausreichender Liquidität als strenge Nebenbedingung unmittelbar und kapitalunabhängig durch die Limitierung über die aufsichtliche Kennzahl Liquidity Coverage Ratio (LCR) überwacht und sichergestellt. Die Bank verwendet die aufsichtsrechtlich vorgegebene Kennzahl LCR als steuerungsrelevante Größe. Das bankintern festgelegte Mindestniveau der LCR in Höhe von 110 % setzt sich aus der gesetzlichen Mindestanforderung und einem bankintern festgelegten Puffer zusammen.

Die Liquidität stellt sich zum Berichtsstichtag 31.12.2023 wie folgt dar:

Liquidität in TEUR Berichtsjahr 2022
Liquiditätspuffer 254.648 280.747
Aufsichtsrechtlicher Netto-Liquiditätsabfluss 188.750 197.125
Verfügbare aufsichtsrechtliche Liquidität 65.898 83.622
LCR-Kennzahl 135 % 142 %

Die Liquiditätstragfähigkeit war im gesamten Berichtszeitraum zu jeder Zeit gegeben.

Die Liquidity Coverage Ratio (LCR) betrug zum Berichtsstichtag 135 % nach 142 % im Vorjahr. Die erforderliche aufsichtsrechtliche Mindestgröße von 100 % wurde im Berichtsjahr täglich eingehalten.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben auch die Analysen unserer ökonomischen Liquiditätsablaufbilanzen gezeigt, dass die Liquidität gegeben war.

Risikoklassen

Gesamtbankrisikolimit und Aufteilung nach Risikoklassen

Die Bank unterscheidet folgende Risikoklassen in der Risikotragfähigkeitsermittlung, deren Limithöhe sowie Risikoauslastung in der nachstehenden Tabelle aufgeführt sind.

Wegen der Umstellung der Risikotragfähigkeitsbetrachtung von Annex per 31.12.2022 auf die ökonomische Perspektive per 31.12.2023 ist ein Vorjahresvergleich nicht möglich.

Risiko und Limit in TEUR Limit Risiko
Zinsbücher (inkl. Optionen) 55.000 53.149
Fondsbuch 80.000 76.452
Kreditrisiko 45.000 25.971
Immobilien 25.000 13.963
Beteiligungen 20.000 18.305
Refinanzierungskosten 15.000 13.593
Operationelle Risiken 5.000 2.238
Gesamtbank 245.000 203.670

Entsprechend der Geschäfts- und Risikostrategie wird der größte Anteil der Risikolimite für Marktrisiken bereitgestellt.

Detaillierte Informationen können im Folgenden den jeweiligen einzelnen Risikoklassen entnommen werden.

Marktrisiken (Zinsbücher und Fondsbuch)

Das Marktrisiko beschreibt die Gefahr, dass aufgrund nachteiliger Veränderungen von Märkten oder preisbeeinflussenden Parametern Verluste entstehen können. Marktrisiken umfassen Zinsänderungs-, Währungs-, Rohstoff- und sonstige Preisrisiken, sowie Risiken aus impliziten Optionen und Preisrisiken von Eigenkapitaltiteln. Das Marktrisiko ist ein wesentliches Risiko.

Die Risikomessung erfolgt anhand eines Value-at-Risk-Verfahrens mittels der Verfahrensstandards der GFG.

Währungsrisiken im Aktiv- und Passivgeschäft mit Kunden werden über Gegengeschäfte abgesichert und sind von untergeordneter Bedeutung. Rohstoff- und sonstige Preisrisiken haben für uns keine Bedeutung.

Das Risikocontrolling überwacht auf Basis definierter Frühwarnindikatoren (Renditen, Spreads und Marktpreise) und Schwellenwerte täglich die Veränderungen.

Kreditrisiko

Das Kreditrisiko beschreibt die Gefahr, dass Verluste oder entgangene Gewinne aufgrund des Ausfalls von Geschäftspartnern, der Migration und/oder der Spreadveränderung über das erwartete Maß hinaus entstehen. Es umfasst das Ausfall-, Migrations-, Spread-, Sicherheitenrisiko sowie das Länderrisiko. Das Kreditrisiko ist ein wesentliches Risiko.

Die Ermittlung von Kreditrisiken im Kundenkreditgeschäft basiert auf regelmäßigen Einstufungen aller Kreditnehmer in Risikogruppen durch die Anwendung von Ratingverfahren. Zur Bestimmung von Ausfallwahrscheinlichkeiten verwendet die Bank weitgehend die Standardverfahren der GFG sowie auf die VR-Masterskala kalibrierte Ratingverfahren. Die Ratingeinstufungen der Eigengeschäfte basieren im Wesentlichen auf den Ergebnissen der anerkannten Ratingagenturen. Ratingnoten und Blankovolumina fließen sowohl in alle relevanten Kreditprozesse - von der Kreditvergabe und -bepreisung bis zur Kreditüberwachung - als auch in die Risikomessung (erwarteter und unerwarteter Verlust) und die Steuerungsprozesse ein.

Die durchschnittliche volumengewichtete Ausfallwahrscheinlichkeit des Gesamtportfolios (Kunden- und Eigengeschäft) lag zum Berichtsstichtag bei 0,47 % nach 0,47 % im Vorjahr. Zur Berechnung der unerwarteten Adressrisiken, dem Credit-Value-at-Risk (CVaR) verwendet die Bank - entsprechend dem Standard der GFG - jeweils Portfoliomodelle für das Kundengeschäft bzw. für das Eigengeschäft.

Der CVaR umfasst Adressrisiken aus dem Kundenkreditgeschäft sowie den Eigengeschäftspositionen. Sicherheiten werden regelmäßig bewertet. Dem Sicherheitenwertänderungsrisiko, zum Beispiel bei Immobilienfinanzierungen, wird durch Abschläge bei der Bewertung Rechnung getragen. Für Eigengeschäftspositionen werden unter dieser Risikoklasse simulierte Ratingmigrationen sowie Spreadveränderungen berücksichtigt.

Die Steuerung von Adressrisiken wird sowohl auf Portfolio- als auch auf Kundenebene vorgenommen. Zu diesem Zweck ist ein Limitsystem, unter anderem bezogen auf die Konzentration in Blanko- und Obligovolumen auf Engagementebene, Länder, Kontrahenten und Emittenten, implementiert. Im Kundenkreditgeschäft geht die Bank keine Großkredite ein. Im Eigengeschäft beträgt das maximal mögliche Einzellimit außerhalb der GFG und mit Ausnahme öffentlicher Emittenten auf Engagementebene 20 Millionen Euro. Neugeschäft im Segment der Eigenanlagen ist ausschließlich mit einem Rating im Investment-Grade-Bereich zulässig.

Daneben stellen die Mindestanforderungen an die Kreditvergabe risikobegrenzende Maßnahmen beim Einzelgeschäft dar. Kreditentscheidungen werden in Abhängigkeit vom Risikogehalt über unterschiedliche Kompetenzstufen getroffen.

Der erwartete Verlust wird bei Kundenforderungen in Form von Risikoprämien im Rahmen der Vorkalkulation zw. Bepreisung sowie in der Nachkalkulation als Kostenkomponente berücksichtigt. Für notleidende Forderungen werden Einzelwertberichtigungen bzw. Kreditrückstellungen gebildet. Uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch Abzug einer entsprechenden Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die Entscheidung über die Bildung von Risikovorsorge im Kreditgeschäft ist nach einem abgestuften Genehmigungsverfahren geregelt, das sich nach dem Gesamtbestand der Risikovorsorge der Kreditnehmereinheit richtet. Die Bewertung der Kreditengagements und gegebenenfalls die Festlegung einer Risikovorsorge erfolgen in Übereinstimmung mit den handelsrechtlichen Vorschriften.

Als zentrales Kriterium für die Prüfung der akuten Ausfallrisiken wird die Nachhaltigkeit der Kapitaldienstfähigkeit herangezogen. Die Bank prüft die Bildung von Risikovorsorge bei Vorliegen von Frühwarnsignalen und Ausfallkriterien. Risikovorsorge bilden wir grundsätzlich in voller Höhe des unbesicherten Kreditanteils (Blankoanteil).

Im Kreditrisiko sind Risikokonzentrationen in den Betrachtungsperspektiven Branchen, Sicherheitenarten und Regionen/Länder vorhanden. Risikokonzentrationen, die aus dem strategischen Verbundgedanken und den Gegebenheiten des Regionalprinzips resultieren bzw. die sich aus der strategischen Ausrichtung der Bank ergeben (z.B. Besicherung durch Grundpfandrechte), werden bewusst toleriert.

Liquiditätsrisiken

Das Liquiditätsrisiko beschreibt die Gefahr, dass die Bank Zahlungsverpflichtungen im Zeitpunkt der Fälligkeit nicht nachkommen kann, ohne inakzeptable Verluste hinnehmen zu müssen. Es ist ein wesentliches Risiko. Die Bank unterscheidet dabei zwischen Zahlungsunfähigkeits-, Refinanzierungskosten- und Marktliquiditätsrisiko, wobei das Refinanzierungskosten- und Zahlungsunfähigkeitsrisiko als wesentlich eingeschätzt wird.

Das Refinanzierungskostenrisiko wird über Spreadaufschläge quantifiziert und in der ökonomischen Risikotragfähigkeit berücksichtigt.

Die Messung des Zahlungsunfähigkeitsrisikos erfolgt über Szenarien. Diese berücksichtigen zum Beispiel den Abzug von Sichteinlagen, die Realisierung von erwarteten und unerwarteten Marktrisiken sowie die aufsichtsrechtliche Stresstestmodellierung für die LCR. Durch die Liquiditätsrisikosteuerung ist sichergestellt, dass Liquiditätsbedarf rechtzeitig erkannt und somit den Zahlungsverpflichtungen jederzeit in voller Höhe nachgekommen wird. Für die Übernahme der operativen Steuerung der Liquidität in Krisensituationen ist eine Liquiditätsmanagementfunktion, die mit entsprechenden Rechten zur Veräußerung liquider Aktiva ausgestattet ist, eingerichtet. Des Weiteren werden zur Ableitung von Steuerungsmaßnahmen neben der täglichen Überwachung der LCR quartalsweise eine Liquiditätsübersicht für einen Zeitraum von fünf Jahren über sämtliche liquiditätswirksame Zahlungsströme (Liquiditätsablaufbilanz) erstellt.

Immobilienrisiko

Strategisch definiert die Volksbank eG zwei wesentliche Gruppen von Objekten mit unterschiedlichen Investitionsabsichten: Objekte mit bankgeschäftlichem Hintergrund und Renditeobjekte. Objekte mit bankgeschäftlichem Hintergrund dienen der strategischen Ausrichtung der Bank. Dazu gehören insbesondere Gebäude, in denen die Bank langfristig mit einer Geschäftsstelle vertreten sein will. Der Neubau bzw. Erwerb von Objekten mit bankgeschäftlichem Hintergrund ist derzeit von geringer Bedeutung. Die Gruppe der Renditeobjekte zeichnet sich durch bestehende bzw. noch abzuschließende Miet- und Pachtverträge aus, welche über die Bewirtschaftungskosten und Abschreibungen hinaus eine angemessene Rendite erzielen. Darüber hinaus erwirbt die Volksbank eG Grundstücke zur Bevorratung von Bauland- und Tauschflächen, mit dem Ziel, Baulandentwicklungen im Geschäftsgebiet zu ermöglichen. Dies erfolgt i.d.R. über die Tochtergesellschaft VIBEG oder deren Beteiligungen. Da auch künftig in größerem Umfang Direktinvestitionen in nicht bankbetrieblich genutzte Gebäude vorgesehen sind, wird das Immobilienrisiko als wesentlich eingeschätzt.

Die einzelnen Risiken im Rahmen der Immobilienrisiken liegen insbesondere in der Bewertung und im Ertrag der Objekte (Bewertungs- und Ertragsrisiko inkl. Baukostenrisiko (Fertigstellungsrisiko)). Daneben sind Liquiditätsrisiken zu beachten.

Während der Erstellungsphase besteht ein Fertigstellungs- oder Baukostenrisiko in Form einer möglichen Differenz der geplanten und der tatsächlichen Baukosten. Diese Definition schließt auch höhere Erstellungskosten durch Ersatz der mit der Erstellung beauftragten Unternehmen (z.B. bei Insolvenz) ein. Da es sich im Regelfall um aktivierungspflichtige Aufwendungen handelt, führen solche Abweichungen später zu höheren Abschreibungen. Das Fertigstellungsrisiko wird über einen pauschalen Abschlag gemessen.

Das Bewertungsrisiko besteht im Wertverlust bzw. in der Wertminderung durch ungünstige Immobilienpreisentwicklung oder objektbezogene Faktoren. Das Sachkostenrisiko (bis zum Totalverlust) wird durch marktgerechte Versicherungen des Einzelobjektes ausgeschlossen und ist damit unwesentlich. Das geringste Risiko besteht dabei bei den Immobilien mit bankgeschäftlichem Hintergrund. Aufgrund der überwiegenden Eigennutzung wird das Risiko einer dauernden Wertminderung von seiner Bedeutung als äußerst gering und damit als unwesentlich eingeschätzt. Bei den Anschaffungs- und Herstellungskosten der unter Renditegesichtspunkten neu erworbenen bzw. neu zu errichtenden Immobilien wird von der Bank zunächst bei Projektbeginn sichergestellt, dass diese marktgerecht sind und die Ertragswerte der Immobilien im Rahmen aktueller Marktwertermittlungen liegen. Für die Zukunft können bei erheblichen Marktveränderungen Wertkorrekturen jedoch nicht ausgeschlossen werden.

Das Mietminderungs- und Mietausfallrisiko (z.B. Leerstandsrisiko) besteht in einer negativen Abweichung der vereinnahmten gegenüber den geplanten Mieterträgen. Das Bewertungs- und das Mietminderungs- sowie das Mietausfallrisiko wird entsprechend des Standards innerhalb der GFG mit einem VaR-Ansatz gemessen.

Das Instandhaltungsrisiko besteht in der Gefahr von ungeplanten Reparaturen und Sanierungsaufwendungen. Durch die geplante Qualität der Bausubstanz und die ausreichende Berücksichtigung in Form von Abschreibungen ist das Risiko unwesentlich.

Mögliche Liquiditätsrisiken bestehen darin, dass Vermögenswerte (hier Immobilien) aufgrund von unvorhergesehenen Marktgegebenheiten zu ungünstigen Konditionen liquidiert werden müssen. Vor dem Hintergrund der dauerhaften Halteabsicht besteht kein Risiko.

Beteiligungsrisiken

Das Beteiligungsrisiko beschreibt die Gefahr von Verlusten auf Grund einer Wertminderung der gehaltenen Beteiligungen. Es ist ein wesentliches Risiko.

Die Messung des Beteiligungsrisikos erfolgt über die Ermittlung des VaR mittels der Verfahrensstandards der GFG.

Operationelle Risiken

Das operationelle Risiko ist die Gefahr von Verlusten, die infolge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren und Systemen, Menschen oder infolge externer Ereignisse eintreten. Diese Definition schließt Rechtsrisiken ein. Es ist ein wesentliches Risiko.

Für die Messung der operationellen Risiken wird eine Vale-at-Risk-Modellierung mittels der Verfahrensstandards der GFG verwandt.

Im Risikomanagementprozess werden in einem ersten Schritt die operationellen Risiken erhoben und bewertet (Self-Assessment). Auf den Ergebnissen dieser Risikoinventur aufbauend wird neben der Ermittlung des VaR für operationelle Risiken die Risikosteuerung für die wesentlichen Risikoszenarien festgelegt. Die Szenarien bilden gemeinsam mit der Analyse der dokumentierten Schadensfälle, die fortlaufend in einer Schadensfalldatenbank erfasst werden, die Grundlage für die Erarbeitung und Umsetzung von Maßnahmen zur Risikosteuerung.

Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

Finanzinstrumente sind originärer Gegenstand der Geschäftstätigkeit der Bank. Derivate werden zur Steuerung von Zinsänderungsrisiken eingesetzt.

Gesamtbild der Risikolage

Auf Grundlage der Verfahren des Risikomanagements zur Ermittlung der Risiken sowie des Risikodeckungspotenzials war die Risikotragfähigkeit unter den von der Volksbank eG definierten Risikoszenarien und Stressszenarien im Geschäftsjahr gegeben. Die Auslastung des Gesamtbankrisikolimits lag im Risikoszenario zum 31.12.2023 bei 83,1 %.

Bestandsgefährdende Risiken sind nicht erkennbar.

Insgesamt hat sich die Risikolage im Vergleich zum Vorjahr nur geringfügig verändert.

Nach jetzigem Planungsstand ist die Risikotragfähigkeit im Geschäftsjahr 2024 angesichts der laufenden Ertragskraft und der Vermögens- bzw. Substanzsituation der Bank nachhaltig gegeben. Die dargestellten Risiken werden die künftige Entwicklung nicht wesentlich beeinträchtigen können. Bestandsgefährdende Risiken sind auch aufgrund der Zugehörigkeit zur kreditgenossenschaftlichen Sicherungseinrichtung nicht erkennbar.

Den dargestellten Risiken stehen Chancen gegenüber, auf die im nachfolgenden Prognosebericht eingegangen wird.

D. Prognosebericht

Für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 rechnet die Bank mit einer leicht positiven Entwicklung der deutschen und europäischen Konjunktur.

In Deutschland wird laut der aktuellen Prognose der Europäischen Kommission das reale BIP im Jahr 2024 um rund 0,3 % steigen, nachdem es im Jahr 2023 um geschätzt rund 0,3 % gesunken ist. Für das kommende Jahr 2025 prognostiziert die Europäische Kommission für das Wirtschaftswachstum in Deutschland ein moderates Wachstum von rund 1,2 %. Auch für ganz Europa haben sich die Aussichten verbessert. Für 2024 wird ein Wachstum von 0,8 % und für 2025 von 1,7 % prognostiziert.

Aufgrund des weiter herrschenden Krieges in Europa sowie im Nahen Osten sind die Prognosen allerdings weiter mit nicht unerheblichen Unwägbarkeiten behaftet. Die weiteren Auswirkungen sind derzeit noch nicht abschätzbar. Wir analysieren laufend mögliche Auswirkungen auf die Bank und werden unsere Prognosen anpassen, soweit dies erforderlich ist.

In Bezug auf die zwei bedeutsamen Leistungsindikatoren erwarten wir für das Jahr 2024 eine Eigenkapitalrendite vor Steuern von 7,9 % sowie eine Gesamtbank Cost-Income-Ratio von 60,7 %.

Im Rahmen unseres jährlichen Planungsprozesses berücksichtigen wir unter anderem Erwartungen zur Entwicklung der Wirtschaft, des Zinsniveaus sowie strategische Entwicklungsmöglichkeiten unserer Bank. Potenzielle Auswirkungen auf unsere Bank durch das Kriegsgeschehen, das gestiegene Zinsniveau sowie die erhöhten Inflationsraten haben wir daher in den Planungsannahmen berücksichtigt. Wir gehen davon aus, dass die Schwankungen am Geld- und Kapitalmarkt anhalten werden und haben daher für unsere Planung eine konstante Zinsstruktur zugrunde gelegt.

Im Kundenkreditgeschäft gehen wir von einem im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 niedrigeren Wachstum von ca. 4,0 % aus. Für die Kundeneinlagen unterstellen wir ein Wachstum von ca. 3,7 %. Insgesamt erwarten wir für das Jahr 2024 ein Betriebsergebnis vor Bewertung, welches sich auf dem Niveau des Berichtsjahres bei ca. 1,07 % in Relation zur durchschnittlichen Bilanzsumme bewegen dürfte. Hierbei gehen wir aufgrund überproportional steigender Zinsaufwendungen von einem leichten Rückgang des absoluten Zinsüberschusses um ca. 1,6 % aus. Beim Provisionsüberschuss erwarten wir einen Anstieg um rund 2,9 %. Ursächlich hierfür sind insb. erhöhte Erträge aus dem Zahlungsverkehr. Für Verwaltungsaufwendungen erwarten wir einen Rückgang um 2,9 %. Während wir bei den anderen Verwaltungsaufwendungen eine konstante Entwicklung erwarten, werden sich die Personalaufwendungen aufgrund geringerer Aufwendungen für Altersversorgung reduzieren. Außerdem planen wir aufgrund der konjunkturellen Unsicherheiten mit einer Belastung aus dem Kreditgeschäft, die rund 3 % über dem Wert des Berichtsjahres liegt. Unter der Annahme konstanter Zinsen rechnen wir mit einem positiven Bewertungsergebnis aus dem Wertpapiergeschäft, welches rund 49,4 % geringer ausfällt als im Jahr 2023. Unter Berücksichtigung geplanter Zuführungen zu den Vorsorgereserven nach § 340f HGB wird sich das Bewertungsergebnis hiernach gegenüber dem Geschäftsjahr 2023 um rund 38 % verbessern, so dass sich das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit absolut betrachtet um rund 14 % erhöhen dürfte.

Unter Berücksichtigung der geplanten Ergebnisthesaurierung planen wir eine konstante Gesamtkapitalquote von rund 23,5 %.

Insgesamt gehen wir - basierend auf unseren Planungsprämissen - auch zukünftig von einer geordneten Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage aus, welche den aufsichtsrechtlichen und betrieblichen Erfordernissen entspricht.

Chancen und Risiken für die künftige Entwicklung resultieren aus Abweichungen unserer Planungsannahmen. Chancen sehen wir insbesondere, wenn sich die Konjunktur besser entwickelt als erwartet. Dann ist u. a. eine stärkere Nachfrage nach Finanzprodukten zu erwarten, die insbesondere zu einem verbesserten Provisionsüberschuss führen würde. Weiterhin würde ein verbessertes wirtschaftliches Umfeld zu weniger Insolvenzen und einer niedrigeren Arbeitslosenquote führen, die wiederum positiv auf unser Bewertungsergebnis wirken würde. Wesentliche Risiken liegen in einer weiteren Eskalation des Ukrainekrieges bzw. im Nahen Osten. Steigende Teuerungsraten oder Rohstoffengpässe könnten weiterhin Konjunkturschwankungen auslösen und die wirtschaftliche Situation unserer Privat- als auch Firmenkunden belasten. In der Folge könnten neben einem Rückgang der Nachfrage nach Finanzprodukten sowie dem Risiko steigender Kreditausfälle auch deutliche Schwankungen an den Kapitalmärkten entstehen. Derartige Entwicklungen würden sowohl sinkende Erträge als auch einen steigenden Wertberichtigungsbedarf für Kundenkredite und bankeigene Kapitalanlagen nach sich ziehen.

Hildesheim, 27. Mai 2024 Volksbank eG

Der Vorstand:

Henning Deneke-Jöhrens  Volker Böckmann

1. Jahresbilanz zum 31. Dezember 2023
Volksbank eG, Hildesheim Genossenschaftsregisternummer 200024 beim Amtsgericht Hildesheim

Aktivseite

    Geschäftsjahr  Vorjahr 
EUR EUR EUR EUR TEUR
1. Barreserve
a) Kassenbestand 27.742.593,68 23.665
b) Guthaben bei Zentralnotenbanken 0,00 55.980
darunter: bei der Deutschen Bundesbank 0,00 (55.980)
c) Guthaben bei Postgiroämtern 0,00 27.742.593,68 0
2. Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur Refinanzierung bei Zentralnotenbanken zugelassen sind
a) Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen sowie ähnliche Schuldtitel öffentlicher Stellen 0,00 0
darunter: bei der Deutschen Bundesbank refinanzierbar 0,00 (0)
b) Wechsel 0,00 0,00 0
3. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 87.939.297,75 125.929
b) andere Forderungen 17.021.709,49 104.961.007,24 50.723
4. Forderungen an Kunden 1.858.625.320,37 1.764.422
darunter:
durch Grundpfandrechte gesichert 1.068.833.755,58 (1.015.578)
Kommunalkredite 28.136.566,16 (27.787)
5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere
a) Geldmarktpapiere
aa) von öffentlichen Emittenten 0,00 0
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 0,00 (0)
ab) von anderen Emittenten 0,00 0,00 0
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 0,00 (0)
b) Anleihen und Schuldverschreibungen
ba) von öffentlichen Emittenten 19.755.698,36 19.756
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 19.755.698,36 (19.756)
bb) von anderen Emittenten 169.906.421,05 189.662.119,41 258.040
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 121.443.221,57 (186.495)
c) eigene Schuldverschreibungen 0,00 189.662.119,41 0
Nennbetrag 0,00 (0)
6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 364.360.946,40 394.935
6a. Handelsbestand 0,00 0
7. Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften
a) Beteiligungen 83.825.011,32 80.081
darunter:
an Kreditinstituten 742.424,62 (742)
an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 (0)
an Wertpapierinstituten 3.392.015,14 (0)
b) Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 2.864.950,00 86.689.961,32 2.865
darunter:
bei Kreditgenossenschaften 2.800.000,00 (2.800)
bei Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 (0)
bei Wertpapierinstituten 0,00 (0)
8. Anteile an verbundenen Unternehmen 20.000.000,00 20.000
darunter:
an Kreditinstituten 0,00 (0)
an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 (0)
an Wertpapierinstituten 0,00 (0)
9. Treuhandvermögen 7.846.863,89 9.142
darunter: Treuhandkredite 7.846.863,89 (9.142)
10. Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand einschließlich Schuldverschreibungen aus deren Umtausch 0,00 0
11. Immaterielle Anlagewerte
a) Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0
b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.171,00 44
c) Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0
d) geleistete Anzahlungen 0,00 13.171,00 0
12. Sachanlagen 113.881.123,98 107.017
13. Sonstige Vermögensgegenstände 5.116.668,23 3.959
14. Rechnungsabgrenzungsposten 104.999,18 358
Summe der Aktiva 2.779.004.774,70 2.916.916

Passivseite

    Geschäftsjahr  Vorjahr 
EUR EUR EUR EUR TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
a) täglich fällig 0,00 0
b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 157.082.472,10 157.082.472,10 125.964
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
a) Spareinlagen
aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist von drei Monaten 382.046.395,81 532.072
ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten 4.452.187,31 386.498.583,12 5.509
b) andere Verbindlichkeiten
ba) täglich fällig 1.548.460.538,79 1.779.954
bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 245.187.178,76 1.793.647.717,55 2.180.146.300,67 44.311
3. Verbriefte Verbindlichkeiten
a) begebene Schuldverschreibungen 1.806.923,00 2.004
b) andere verbriefte Verbindlichkeiten 0,00 1.806.923,00 0
darunter:
Geldmarktpapiere 0,00 (0)
eigene Akzepte und Solawechsel im Umlauf 0,00 (0)
3a. Handelsbestand 0,00 0
4. Treuhandverbindlichkeiten 7.846.863,89 9.142
darunter: Treuhandkredite 7.846.863,89 (9.142)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 5.306.887,02 8.392
6. Rechnungsabgrenzungsposten 9.207,30 14
6a. Passive latente Steuern 0,00 0
7. Rückstellungen
a) Rückstellungen für Pensionen u. ähnliche Verpflichtungen 1.229.229,00 743
b) Steuerrückstellungen 1.221.000,00 974
c) andere Rückstellungen 8.088.805,66 10.539.034,66 7.627
8. [gestrichen] 0,00 0
9. Nachrangige Verbindlichkeiten 0,00 0
10. Genussrechtskapital 0,00 0
darunter: vor Ablauf von zwei Jahren fällig 0,00 (0)
11. Fonds für allgemeine Bankrisiken 143.200.000,00 134.000
darunter: Sonderposten nach § 340e Abs. 4 HGB 0,00 (0)
12. Eigenkapital
a) Gezeichnetes Kapital 11.588.525,80 11.957
b) Kapitalrücklage 0,00 0
c) Ergebnisrücklagen
ca) gesetzliche Rücklage 107.000.000,00 104.000
cb) andere Ergebnisrücklagen 150.537.846,68 257.537.846,68 146.436
d) Bilanzgewinn 3.940.713,58 273.067.086,06 3.817
Summe der Passiva 2.779.004.774,70 2.916.916
Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR EUR TEUR
1. Eventualverbindlichkeiten
a) Eventualverbindlichkeiten aus weiter-
gegebenen abgerechneten Wechseln
0,00 0
b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen 13.494.575,25 14.975
c) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 0,00 13.494.575,25 0
2. Andere Verpflichtungen
a) Rücknahmeverpflichtungen aus unechten Pensionsgeschäften 0,00 0
b) Platzierungs- u. Übernahmeverpflichtungen 0,00 0
c) Unwiderrufliche Kreditzusagen 151.967.169,38 151.967.169,38 209.372
darunter: Lieferverpflichtungen
aus zinsbezogenen Termingeschäften 0,00 (0)

2. Gewinn- und Verlustrechnung
für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

    Geschäftsjahr  Vorjahr 
EUR EUR EUR EUR TEUR
1. Zinserträge aus
a) Kredit- und Geldmarktgeschäften 50.877.055,18 39.786
b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen 4.860.141,56 55.737.196,74 2.216
darunter: in a) und b)
angefallene negative Zinsen
0,00 (990)
2. Zinsaufwendungen 8.614.601,90 47.122.594,84 2.223
darunter: erhaltene
negative Zinsen
960,41 (1.621)
3. Laufende Erträge aus
a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren 6.635.712,60 6.129
b) Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 1.848.179,80 1.884
c) Anteilen an verbundenen Unternehmen 0,00 8.483.892,40 0
4. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs-
oder Teilgewinnabführungsverträgen
933.187,26 471
5. Provisionserträge 23.698.321,32 22.676
6. Provisionsaufwendungen 4.290.521,66 19.407.799,66 3.857
7. Nettoertrag/-aufwand des Handelsbestands 0,00 0
8. Sonstige betriebliche Erträge 5.128.884,01 4.150
9. [gestrichen] 0,00 0
10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter 22.312.781,10 22.484
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 6.091.015,94 28.403.797,04 5.015
darunter: für Altersversorgung 1.971.161,75 (976)
b) andere Verwaltungsaufwendungen 17.392.816,58 45.796.613,62 15.243
11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf
immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen
3.842.996,94 2.986
12. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.179.282,54 1.205
13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen
zu Rückstellungen im Kreditgeschäft
4.464.960,00 10.049
14. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung
von Rückstellungen im Kreditgeschäft
0,00 -4.464.960,00 0
15. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen,
Anteile an verbundenen Unternehmen und wie
Anlagevermögen behandelte Wertpapiere
1.117.623,57 145
16. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an
verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen
behandelten Wertpapieren
0,00 -1.117.623,57 0
17. Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,00 0
18. [gestrichen] 0,00 0
19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 24.674.881,50 14.105
20. Außerordentliche Erträge 0,00 0
21. Außerordentliche Aufwendungen 0,00 0
22. Außerordentliches Ergebnis 0,00 (0)
23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 7.451.811,05 6.208
darunter: latente Steuern 0,00 (0)
24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12 ausgewiesen 82.356,87 7.534.167,92 80
24a. Aufwendungen aus der Zuführung zum Fonds für allgemeine Bankrisiken 9.200.000,00 0
25. Jahresüberschuss 7.940.713,58 7.817
26. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 0,00 0
7.940.713,58 7.817
27. Entnahmen aus Ergebnisrücklagen
a) aus der gesetzlichen Rücklage 0,00 0
b) aus anderen Ergebnisrücklagen 0,00 0,00 0
7.940.713,58 7.817
28. Einstellungen in Ergebnisrücklagen
a) in die gesetzliche Rücklage 2.000.000,00 2.000
b) in andere Ergebnisrücklagen 2.000.000,00 4.000.000,00 2.000
29. Bilanzgewinn 3.940.713,58 3.817

Volksbank eG, Hildesheim 3. Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute und Wertpapierinstitute (RechKredV) aufgestellt. Gleichzeitig erfüllt der Jahresabschluss die Anforderungen des Genossenschaftsgesetzes (GenG) und der Satzung der Bank.

B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden

Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden entspricht den allgemeinen Bewertungsvorschriften der §§ 252 ff. HGB unter Berücksichtigung der für Kreditinstitute geltenden Sonderregelungen (§§ 340 ff. HGB).

Bewertungseinheiten wurden nicht gebildet.

Barreserve

Die auf EUR lautende Barreserve wurde mit dem Nennwert angesetzt. Die Bewertung der Sorten erfolgte zum Kassakurs am Bilanzstichtag.

Forderungen an Kreditinstitute und an Kunden

Forderungen an Kreditinstitute und an Kunden wurden mit dem Nennwert oder den Anschaffungskosten angesetzt. Die Unterschiedsbeträge zwischen dem Nennwert und den höheren Anschaffungskosten wurden in den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten und die aus dem höheren Nennwert und dem Auszahlungsbetrag in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt sofern Zinscharakter vorliegt. Diese Unterschiedsbeträge werden grundsätzlich planmäßig, und zwar zeitanteilig, aufgelöst.

Anteilige Zinsen, deren Fälligkeit nach dem Bilanzstichtag liegt, die aber am Bilanzstichtag bereits den Charakter von bankgeschäftlichen Forderungen oder Verbindlichkeiten haben, sind dem zugehörigen Aktiv- oder Passivposten der Bilanz zugeordnet.

Die bei den Forderungen an Kunden - einschließlich Eventualforderungen und unwiderrufliche Kreditzusagen - erkennbaren Bonitätsrisiken sind durch Bildung von Einzelwertberichtigungen und Einzelrückstellungen abgedeckt.

Den latenten Risiken im Kreditgeschäft wurde durch die Bildung von Pauschalwertberichtigungen gemäß IDW RS BFA 7 Rechnung getragen. Die Ermittlung der Pauschalwertberichtigung erfolgt zum 31. Dezember 2023 über ein Expected-Credit-Loss-Modell, bei dem ein erwarteter Verlust über einen Betrachtungszeitraum von zwölf Monaten ohne Anrechnung von Bonitätsprämien ermittelt wird. Die Berechnung des erwarteten Verlusts erfolgt unter Berücksichtigung der Ausfallwahrscheinlichkeit, der Verlustquote bei Ausfall sowie der erwarteten Kredithöhe zum Ausfallzeitpunkt für alle unter den Bilanzpositionen Forderungen an Kreditinstitute und Forderungen an Kunden ausgewiesenen Geschäften sowie für unter der Bilanz auszuweisende Eventualverpflichtungen und anderen Verpflichtungen (einschließlich widerruflicher und unwiderruflicher Kreditzusagen). Im Hinblick auf unwiderrufliche Kreditzusagen und Eventualverpflichtungen erfolgt die bilanzielle Erfassung in Form einer Rückstellung.

Zusätzlich bestehen zur Sicherung gegen die besonderen Risiken des Geschäftszweigs Vorsorgereserven gemäß § 340f HGB und ein Sonderposten für allgemeine Bankrisiken gemäß § 340g HGB.

Wertpapiere

Die wie Umlaufvermögen behandelten festverzinslichen Wertpapiere, Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere wurden nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Dabei wurden die von den "Wertpapiermitteilungen" (WM Datenservice) zur Verfügung gestellten Jahresschlusskurse herangezogen.

Die wie Anlagevermögen behandelten Wertpapiere werden zum Teil nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet. Anschaffungskosten über pari werden linear über die Restlaufzeit bis zum niedrigeren Einlösungskurs abgeschrieben.

Wertpapierleihegeschäfte

Für die im Rahmen einer Wertpapierleihe entliehenen Wertpapiere erfolgte weder ein bilanzieller Ansatz noch ein Ausweis einer außerbilanziellen Rückgabeverpflichtung, da das wirtschaftliche Eigentum gemäß der vertraglichen Regelungen beim Verleiher verbleibt.

Derivative Finanzinstrumente

Derivative Finanzinstrumente (Swap-, Termin-, Optionsgeschäfte) im Nichthandelsbestand wurden - sofern sie nicht als Sicherungsinstrumente im Rahmen der Aktiv-Passiv-Steuerung dienen - nach den Grundsätzen des Imparitäts- und Realisationsprinzips einzeln mit ihrem Marktpreis bewertet. Soweit eine verlässliche Bewertung zum Stichtag aufgrund fehlender Marktpreise nicht möglich war, erfolgte die Bewertung mittels interner Bewertungsmodelle und -methoden mit aktuellen Marktparametern.

Verlustfreie Bewertung der zinsbezogenen Geschäfte des Bankbuchs

Die zinsbezogenen Finanzinstrumente des Bankbuchs einschließlich der zur Steuerung des allgemeinen Zinsänderungsrisikos (Aktiv-Passiv-Steuerung) abgeschlossenen Zinsderivate werden im Rahmen einer Gesamtbetrachtung aller Geschäfte nach Maßgabe von IDW RS BFA 3 (n. F.) verlustfrei bewertet. Hierzu werden die zinsinduzierten Barwerte den Buchwerten gegenübergestellt. Der sich daraus ergebende positive Differenzbetrag wird anschließend um den Barwert der direkt aus den Zinsprodukten des Bankbuchs resultierenden Gebühren- und Provisionserträge erhöht und um den Risikokostenbarwert und den Bestandsverwaltungskostenbarwert vermindert. Für einen danach eventuell verbleibenden Verlustüberhang wird eine Drohverlustrückstellung gebildet, die unter den anderen Rückstellungen ausgewiesen wird.

Nach dem Ergebnis der Berechnungen zum 31. Dezember 2023 war keine Rückstellung zu bilden.

Strukturierte Finanzinstrumente

Strukturierte Finanzinstrumente, die keine wesentlich erhöhten oder zusätzlichen (andersartigen) Risiken oder Chancen aufweisen, wurden als einheitlicher Vermögensgegenstand nach den allgemeinen Grundsätzen bilanziert und bewertet.

Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften sowie Anteile an verbundenen Unternehmen

Die Beteiligungen und die Geschäftsguthaben bei Genossenschaften sowie die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden grundsätzlich zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert aufgrund einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung waren im Geschäftsjahr nicht erforderlich.

Treuhandvermögen

Die Bewertung des Treuhandvermögens erfolgte zu den Anschaffungskosten bzw. zum Nennwert.

Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen wurden zu den Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Die Abschreibungen wurden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, die sich grundsätzlich an den von der Finanzverwaltung veröffentlichten Abschreibungstabellen orientiert, bei Gebäuden linear und beim beweglichen Sachanlagevermögen linear bzw. degressiv mit dem Zweieinhalbfachen der linearen Abschreibung vorgenommen.

Erhöhte Absetzungen für Abnutzung und Abschreibungen gemäß § 6b EStG für vor dem 1. Januar 2010 angeschaffte Sachanlagen wurden weitergeführt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250 wurden als andere Verwaltungsaufwendungen erfasst. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250 und bis zu EUR 1.000 wurde eine Poolabschreibung nach steuerrechtlichen Vorgaben vorgenommen.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die Bewertung der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte nach dem strengen Niederstwertprinzip.

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Die Unterschiedsbeträge zwischen dem Erfüllungsbetrag einer Verbindlichkeit und dem niedrigeren Ausgabebetrag sowie auf Forderungen gezahlte Agiobeträge wurden in den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt. Die Auflösung dieser Position erfolgt entsprechend der Laufzeit.

Aktive latente Steuern

Zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen bestehen zeitliche oder quasi-permanente Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren abbauen. Die sich daraus ergebenden Steuerbelastungen (passive latente Steuern) und Steuerentlastungen (aktive latente Steuern) werden verrechnet.

Passive Steuerlatenzen bestehen insbesondere in den Positionen Beteiligungen und Sachanlagen, denen aktive latente Steuern in den Positionen Forderungen an Kunden, Wertpapiere, Fonds und Rückstellungen gegenüberstehen.

Bei einer Gesamtdifferenzbetrachtung errechnet sich ein aktiver Überhang von latenten Steuern, der in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt wurde.

Der Berechnung der Steuerlatenzen wurde ein Steuersatz von 31,1 % zugrunde gelegt.

Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

Vermögensgegenstände, die die Voraussetzungen des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB erfüllen, wurden mit den Altersversorgungsverpflichtungen und vergleichbaren langfristigen Verpflichtungen verrechnet. Das Deckungsvermögen mit einem beizulegenden Zeitwert in Höhe von EUR 521.870 wurde mit dem Erfüllungsbetrag der Altersversorgungsverpflichtungen in Höhe von EUR 521.870 saldiert.

Eine Verrechnung von Aufwendungen und Erträgen wurde nicht vorgenommen, da aus dem Deckungsvermögen keine Erträge erzielt wurden.

Verbindlichkeiten

Die Passivierung der Verbindlichkeiten erfolgte zu dem jeweiligen Erfüllungsbetrag. Der Belastung aus Einlagen mit steigender Verzinsung und aus Zuschlägen sowie sonstigen über den Basiszins hinausgehenden Vorteilen für Einlagen wurde durch Rückstellungsbildung in angemessenem Umfang Rechnung getragen. Gezahlte Disagiobeträge wurden aktiv und Agiobeträge passiv abgegrenzt. Die Auflösung dieser Positionen erfolgt entsprechend der Laufzeit.

Treuhandverbindlichkeiten

Die Bewertung der Treuhandverbindlichkeiten erfolgte zum Erfüllungsbetrag, der mit dem Nennwert der Verpflichtung übereinstimmt.

Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind ausschließlich Disagiobeträge enthalten, die bei Ausreichung von Forderungen in Abzug gebracht wurden. Die Unterschiedsbeträge werden planmäßig auf die Laufzeit der Forderungen verteilt.

Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit dem Rechnungszins der Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV) abgezinst.

Den Pensionsrückstellungen liegen versicherungsmathematische Berechnungen auf Basis der "Heubeck-Richttafeln 2018 G" zugrunde. Verpflichtungen aus Pensionsanwartschaften wurden mittels Anwartschaftsbarwertverfahren angesetzt. Laufende Rentenverpflichtungen und Altersversorgungsverpflichtungen gegenüber ausgeschiedenen Mitarbeitern wurden mit dem Barwert bilanziert.

Für die Pensionsrückstellungen wurden erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen in Höhe von 2,00 % und eine Rentendynamik in Höhe von 2,00 % zugrunde gelegt.

Der bei der Abzinsung der Pensionsrückstellungen angewendete Zinssatz von 1,82 % wurde unter Inanspruchnahme der Vereinfachungsregel nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre (im Vorjahr 1,78 %) festgelegt, dieser beruht auf einem Rechnungszinsfuß gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV).

Die Pensionsrückstellungen wurden gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre in Höhe von 1,82 % abgezinst. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt EUR 18.327.

Die Altersteilzeitrückstellungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels Anwartschaftsbarwertverfahren mit einem Zinssatz von 1,74 % p.a. bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ermittelt. Als Rechnungsgrundlage werden die "Heubeck-Richttafeln 2018 G" zugrunde gelegt. Es wurden erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen in Höhe von 2,00 % (Vorjahr 2,00 %) zugrunde gelegt.

Rückstellungen wurden zulässigerweise nicht gebildet für mittelbare Pensionsverpflichtungen aus Pensionszusagen in Höhe von EUR 3.910.477.

Bei Altersversorgungsverpflichtungen und vergleichbaren langfristigen Verpflichtungen, die die Voraussetzungen des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB erfüllen, haben wir die Verpflichtungen mit den ihnen zuzurechnenden Vermögensgegenständen verrechnet. Das Deckungsvermögen hat zum 31. Dezember 2023 einen beizulegenden Zeitwert in Höhe von EUR 521.870 und wurde mit Altersversorgungsverpflichtungen in Höhe von EUR 521.870 saldiert. Eine Verrechnung von Aufwendungen und Erträgen erfolgte nicht, da aus dem Deckungsvermögen keine Erträge erzielt wurden.

Im Übrigen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten Rückstellungen in angemessener Höhe gebildet.

Währungsumrechnung

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden mit dem Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtages umgerechnet. Es handelt sich hierbei im Wesentlichen um besonders gedeckte Fremdwährungspositionen, welche sich betragsmäßig und hinsichtlich ihrer Fristigkeit entsprechen.

Angaben zur Behandlung von negativen Zinsen

Negative Zinsen auf finanzielle Vermögenswerte bzw. finanzielle Verbindlichkeiten wurden in der Gewinn- und Verlustrechnung bei den betreffenden Zinserträgen bzw. Zinsaufwendungen in Abzug gebracht. Der Umfang negativer Zinsen bei den Zinserträgen und Zinsaufwendungen wird in Form von Darunter-Vermerken in der Gewinn- und Verlustrechnung angegeben.

Im Falle von Zinsswaps wird eine Saldierung der Zinszahlungen vorgenommen.

Verwendung des Jahresergebnisses

Der Jahresabschluss wurde nach teilweiser Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt, wobei die satzungsmäßigen Mindestdotierungen zu den Ergebnisrücklagen Beachtung fanden.

Abweichungen zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden

Von den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden des Vorjahres wurde in den G+V-Posten 1 und 2 abgewichen. Für die Zinszahlungen aus den Zinsswaps wurde eine Saldierung der Zinserträge und -aufwendungen vorgenommen. Durch die geänderte Ausübung hat sich der Zinsertrag und auch der Zinsaufwand im Geschäftsjahr um jeweils TEUR 8.384 verringert. Dieser Vorgang hat keinen Einfluss auf das Zinsergebnis und somit auch nicht auf die Finanzlage.

C. Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- / Zugänge (a) Umbuchungen (a) Anschaffungs- /
Herstellungskosten zu Zuschreibungen (b) Abgänge (b) Herstellungskosten
Beginn des am Ende des
Geschäftsjahres im Geschäftsjahr Geschäftsjahres
EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Anlagewerte
a) Selbstgeschaffene 0 0 (a) 0 (a) 0
gewerbliche 0 (b) 0 (b)
Schutzrechte und ähnliche Rechte
b) entgeltlich erwor- 490.037 5.797 (a) 0 (a) 488.054
bene Konzessio- 0 (b) 7.780 (b)
nen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
c) Geschäfts- oder 0 0 (a) 0 (a) 0
Firmenwert 0 (b) 0 (b)
d) geleistete 0 0 (a) 0 (a) 0
Anzahlungen 0 (b) 0 (b)
Sachanlagen
a) Grundstücke und 122.288.564 10.087.509 (a) -4.137 (a) 132.230.279
Gebäude 0 (b) 141.657 (b)
b) Betriebs- und 18.184.790 681.782 (a) 4.137 (a) 18.149.967
Geschäftsausstattung 0 (b) 720.742 (b)
Summe a 140.963.391 10.775.088 (a) 0 (a) 150.868.300
0 (b) 870.179 (b)
Änderungen der gesamten Abschreibungen im Zusammenhang mit
Abschreibungen zu Abschreibungen Zugängen (a) Umbuchungen (a) Abschreibungen am Buchwerte
Beginn des Geschäftsjahr (a) Zuschreibungen (b) Abgängen (b)
Ende des Bilanzstichtag
Geschäftsjahres (gesamt) Zuschreibungen Geschäftsjahr (b)
Geschäftsjahres (gesamt)
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Anlagewerte
a) Selbstgeschaffene 0 0 (a) 0 (a) 0 (a) 0 0
gewerbliche 0 (b) 0 (b) 0 (b)
Schutzrechte und ähnliche Rechte
b) entgeltlich erwor- 445.921 36.742 (a) 0 (a) 0 (a) 474.883 13.171
bene Konzessio- 0 (b) 0 (b) 7.780 (b)
nen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
c) Geschäfts- oder 0 0 (a) 0 (a) 0 (a) 0 0
Firmenwert 0 (b) 0 (b) 0 (b)
d) geleistete 0 0 (a) 0 (a) 0 (a) 0 0
Anzahlungen 0 (b) 0 (b) 0 (b)
Sachanlagen
a) Grundstücke und 18.457.135 2.872.621 (a) 0 (a) 0 (a) 21.255.186 110.975.092
Gebäude 0 (b) 0 (b) 74.570 (b)
b) Betriebs- und 14.999.553 933.634 (a) 0 (a) 0 (a) 15.243.936 2.906.032
Geschäftsausstattung 0 (b) 0 (b) 689.251 (b)
Summe a 33.902.609 3.842.997 (a) 0 (a) 0 (a) 36.974.005 113.894.295
0 (b) 0 (b) 771.601 (b)
Anschaffungskosten zu Beginn des Geschäftsjahres
Veränderungen (saldiert)

Buchwerte am Bilanzstichtag
EUR EUR EUR
Wertpapiere des 147.314.557 -18.980.050 128.334.507
Anlagevermögens
Beteiligungen und 82.946.151 3.743.810 86.689.961
Geschäftsguthaben
bei Genossenschaften
Anteile an 20.000.000 0 20.000.000
verbundenen Unter-
nehmen
Summe b 250.260.708 -15.236.240 235.024.468
Summe a und b 391.224.099 348.918.763

D. Erläuterungen zur Bilanz

Forderungen an Kreditinstitute

In den Forderungen an Kreditinstitute (A 3) sind EUR 104.620.607 Forderungen an die genossenschaftliche Zentralbank enthalten.

Forderungen an Kunden

In den Forderungen an Kunden (A 4) sind EUR 26.202.678 Forderungen mit unbestimmter Laufzeit enthalten.

Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere

Von den in der Bilanz ausgewiesenen Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren (A 5) werden im auf den Bilanzstichtag folgenden Geschäftsjahr EUR 28.696.100 fällig.

Aufgliederung der in den Bilanzposten A 5 bis A 8 enthaltenen Wertpapiere

In folgenden Posten sind enthalten:

börsenfähig
davon:
börsennotiert
nicht börsennotiert
nicht mit dem Niederstwert bewertete börsenfähige Wertpapiere
EUR EUR EUR EUR
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere (A 5) 189.662.119 151.593.827 38.068.293 127.011.464
Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften (A 7) 91 0 91

Im Wertpapierjournal sind die nicht nach dem strengen Niederstwertprinzip bewerteten Wertpapiere des Anlagevermögens besonders gekennzeichnet.

Der Buchwert der Wertpapiere des Anlagevermögens beträgt EUR 128.334.507, der beizulegende Zeitwert beläuft sich auf EUR 121.963.405. Die unterlassene Abschreibung beträgt somit EUR 6.371.102.

Außerplanmäßige Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 3 Satz 6 HGB sind für marktpreisbezogene Wertveränderungen unterblieben, da Störungen der Zins- und Tilgungsleistungen bei den betreffenden Wertpapieren nach unserer derzeitigen Einschätzung nicht zu erwarten sind. Wir gehen für die betreffenden Wertpapiere, die zum Nennwert zurückgezahlt werden und für die eine Durchhalteabsicht besteht, nicht von einer dauernden Wertminderung aus.

Forderungen an verbundene Unternehmen oder Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht

In den Forderungen, Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere sowie den sonstigen Vermögensgegenständen sind folgende Beträge enthalten, die auch Forderungen an verbundene Unternehmen oder Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind:

Forderungen an
verbundene Unternehmen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
Forderungen an Kreditinstitute (A 3) 0 0 104.961.007 145.665.633
Forderungen an Kunden (A 4) 0 0 10.351.665 11.229.557
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere (A 5) 0 0 66.582.889 81.128.010
Sonstige Vermögensgegenstände (A 13) 1.847.658 0 0 0

Investmentvermögen mit einem Anteil von mehr als 10 Prozent

Wir halten folgende Anteile am Sondervermögen im Sinn des § 1 Abs. 10 KAGB im Bilanzposten "Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere" (A 6) mit Anteilsquoten von mehr als 10 %. Die Anlage erfolgte zur Risikostreuung.

Anlageziel
Wert der Anteile (Zeitwert)

EUR
Differenz
zum
Buchwert

EUR
Erfolgte
Ausschüttung
für das
Geschäftsjahr
EUR
1. DEVIF-Fonds Nr. 189  Mischfonds 364.360.946 0 6.635.713

Anlagen mit höheren Risiken und Ertragserwartungen halten wir grundsätzlich innerhalb unseres Spezialfonds. Hier nutzen wir zur dauerhaften Ertragsstabilisierung Chancen, Diversifikationseffekte und das Know-How der Union Institutional Investment GmbH in diesen Märkten und Anlageklassen.

Die Anteilsscheine lauten auf den Inhaber. Dieser kann die Rücknahme der Anteile von der Gesellschaft verlangen. Die Gesellschaft ist dann verpflichtet, die Anteile zum jeweils geltenden Rücknahmepreis für Rechnung des Sondervermögens zurückzunehmen. Der Gesellschaft bleibt jedoch vorbehalten, die Rücknahme der Anteilsscheine auszusetzen, wenn außergewöhnliche Umstände vorliegen, die eine Aussetzung unter Berücksichtigung der Interessen der Anteilsinhaber erforderlich erscheinen lassen (§ 98 KAGB).

Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen

Beteiligungen von nicht untergeordneter Bedeutung bestehen zum 31. Dezember 2023 wie folgt:



Anteil am Gesellschafts- Eigenkapital der Gesellschaft Ergebnis des letzten vorliegenden Jahresabschlusses
Name und Sitz kapital % Jahr TEUR Jahr TEUR
a) DZ BANK AG, Frankfurt am Main 0,00 2022 10.638.000 2022 380.000
b) Bausparkasse Schwäbisch Hall AG, Schwäbisch Hall 0,00 2022 1.812.302 2022 0
c) TeamBank AG Nürnberg, Nürnberg 0,09 2022 539.699 2021 0
d) R+V Versicherung AG, Wiesbaden 0,01 2022 2.397.253 2022 0
e) Union Asset Management Holding AG, Frankfurt am Main 0,00 2021 1.722.827 2021 730.949
f) Norddeutsche Genossenschaftliche Beteiligungs-AG, Hannover 0,00 2022/2023 1.350.041 2022/2023 -576
g) NGB AG & Co.KG, Hannover 4,35 2022/2023 1.750.733 2022/2023 37.901
h) Atruvia AG, Frankfurt am Main 0,00 2022 448.074 2022 7.592
i) GAD Beteiligungs GmbH & Co.KG, Münster 1,21 2022/2023 119.597 2022/2023 3.016
j) Volksbank Immobilien- und Baulandentwick-lungsgesellschaft Hildesheim-Lehrte-Pattensen mbH, Hildesheim 100,00 2023 20.000 2023 0
k) Consulting Team Vermögens-verwaltung AG, Hildesheim 36,02 2021 1.565 2021 436
l) Consulting Team Finanz- und Vermögenstreuhand AG, Hildesheim 36,02 2022 540 2022 191

Mit den unter Buchstaben b), c) und d) genannten Unternehmen besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit dem Unternehmen a).

Mit dem unter Buchstaben j) genannten Unternehmen besteht ein Konzernverhältnis sowie ein Ergebnisabführungsvertrag. Ein Konzernabschluss wurde nicht aufgestellt, weil aufgrund untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage (§ 296 Abs. 2 HGB) auf die Aufstellung verzichtet werden konnte.

Darüber hinaus bestehen weitere Beteiligungen im Sinne des § 271 Abs. 1 HGB, auf deren Angabe jedoch aufgrund der insgesamt untergeordneten Bedeutung verzichtet wurde.

Treuhandvermögen

Im Bilanzposten "Treuhandvermögen" (A 9) sind ausschließlich Kredite ausgewiesen, die im eigenen Namen für fremde Rechnung gehalten werden.

Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen

Im Bilanzposten "Sachanlagen" (A 12) sind Grundstücke und Bauten, die wir im Rahmen eigener Tätigkeit nutzen, in Höhe von EUR 16.569.242 und Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von EUR 2.906.032 enthalten.

Sonstige Vermögensgegenstände

In dem Bilanzposten "Sonstige Vermögensgegenstände" (A 13) sind folgende wesentliche Einzelbeträge enthalten:

31.12.2023
EUR
Provisionsansprüche 2.713.875
Forderungen gegenüber verbundene Unternehmen 1.847.658

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten (A 14) sind Unterschiedsbeträge zwischen dem Ausgabebetrag und dem höheren Erfüllungsbetrag von Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 4.983 (Vorjahr EUR 6.694) enthalten. 

Soweit bei Kreditgewährungen der Nennbetrag der gewährten Kredite unter dem Auszahlungsbetrag lag, wurde der Unterschiedsbetrag in den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten (A 14) eingestellt. Der Unterschiedsbetrag belief sich am Bilanzstichtag auf EUR 88.235 (Vorjahr EUR 323.671).

Nachrangige Vermögensgegenstände

In den folgenden Posten sind Vermögensgegenstände, für die eine Nachrangklausel besteht, enthalten:

Posten/Unterposten Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR
Aktiva 3 0 4.080.820
Aktiva 4 5.007.443 5.721.777
Aktiva 5 34.753.386 28.730.602

Unter Aktiva 4 sind Forderungen mit Nachrangklausel in Höhe von EUR 546.122 enthalten, für die eine 100%-ige Haftungsfreistellung der Kreditanstalt für Wiederaufbau besteht.

Fremdwährungsposten

In den Vermögensgegenständen sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von EUR 1.287.924 enthalten.

Restlaufzeitenspiegel für Forderungen

Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen haben folgende Restlaufzeiten:


bis 3 Monate
EUR
mehr als 3 Monate bis ein Jahr
EUR
mehr als ein Jahr bis 5 Jahre
EUR
mehr als 5 Jahre
EUR
Andere Forderungen an Kreditinstitute (A 3b) (ohne Bausparguthaben) 5.000.000 10.000.000 0 0
Forderungen an Kunden (A 4) 67.178.637 106.827.214 442.626.089 1.215.509.398

Anteilige Zinsen, die erst nach dem Bilanzstichtag fällig werden, wurden nicht nach den Restlaufzeiten gegliedert.

Restlaufzeitenspiegel für Verbindlichkeiten

Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:


bis 3 Monate
EUR
mehr als 3 Monate bis ein Jahr
EUR
mehr als ein Jahr bis 5 Jahre
EUR
mehr als 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist (P 1b) 31.726.693 60.385.125 22.037.617 37.425.016
Spareinlagen mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten (P 2a ab) 6.899 3.592.562 852.727 0
Andere Verbindlichkeiten gegenüber Kunden mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist (P 2b bb) 97.398.691 109.370.548 35.533.916 1.604.205

Anteilige Zinsen, die erst nach dem Bilanzstichtag fällig werden, wurden nicht nach den Restlaufzeiten gegliedert.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (P 1) sind EUR 105.790.864 Verbindlichkeiten gegenüber der genossenschaftlichen Zentralbank enthalten.

Treuhandverbindlichkeiten

Im Bilanzposten "Treuhandverbindlichkeiten" (P 4) sind ausschließlich Kredite ausgewiesen, die im eigenen Namen für fremde Rechnung gehalten werden.

Sonstige Verbindlichkeiten

Im Bilanzposten "Sonstige Verbindlichkeiten" (P 5) sind folgende wesentliche Einzelbeträge enthalten: 

31.12.2023
EUR
Verbindlichkeiten ggü. verbund. Unternehmen 2.450.000

Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten (P 6) sind Disagiobeträge, die bei der Ausreichung von Forderungen in Abzug gebracht wurden, im Gesamtbetrag von EUR 9.207 (Vorjahr EUR 13.724) enthalten.

Passive latente Steuern

Latente Steuern sind nicht bilanziert. Bei einer Gesamtdifferenzbetrachtung errechnet sich ein aktiver Überhang von latenten Steuern, der in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt wurde. Die passiven Steuerlatenzen beruhen auf Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen bei Beteiligungen und Sachanlagen. Dem stehen aktive Steuerlatenzen aus Forderungen an Kunden, bei Wertpapieren, Fonds und Rückstellungen gegenüber. Für die Berechnung latenter Steuern wurde ein Steuersatz von 31,1 % zugrunde gelegt.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen oder Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht

In den nachstehenden Verbindlichkeiten sind folgende Beträge enthalten, die auch Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen oder Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind:

Verbindlichkeiten gegenüber
verbundenen Unternehmen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (P 1) 0 0 105.790.864 75.755.824
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden (P 2) 1.070.166 373.747 297.645 113.307
Verbriefte Verbindlichkeiten (P 3) 0 0 1.806.923 2.003.901
Sonstige Verbindlichkeiten (P 5) 2.450.000 5.650.000 0 0

Eigenkapital

Die unter dem Passivposten "Gezeichnetes Kapital" (P 12a) ausgewiesenen Geschäftsguthaben gliedern sich wie folgt:

EUR
Geschäftsguthaben
a) der verbleibenden Mitglieder 11.182.485
b) der ausscheidenden Mitglieder 406.041
Rückständige fällige Pflichteinzahlungen auf Geschäftsanteile EUR 32

Die Ergebnisrücklagen (P 12c) haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

Gesetzliche Rücklage andere Ergebnisrücklagen
EUR EUR
Stand 01.01.2023 104.000.000 146.436.052
Einstellungen
- aus Bilanzgewinn des Vorjahres 1.000.000 2.101.795
- aus Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2.000.000 2.000.000
Stand 31.12.2023 107.000.000 150.537.847

Eventualverbindlichkeiten und andere Verpflichtungen

Die Sicherungsgeberposition aus dem im Bestand befindlichen Credit Default Swap in Höhe von EUR 1,8 Mio. ist nach den für das Bürgschafts- und Garantiekreditgeschäft entwickelten Grundsätzen bilanziert, da beabsichtigt ist, diese bis zur Fälligkeit bzw. bis zum Eintritt des Kreditereignisses zu halten. Bei einer wahrscheinlichen Inanspruchnahme sind Verbindlichkeitsrückstellungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages zu bilden; zum Bilanzstichtag war dies nicht erforderlich.

Die in den Posten 1b) und 2c) unter dem Bilanzstrich ausgewiesenen Verpflichtungen unterliegen den für alle Kreditverhältnisse geltenden Risikoidentifizierungs- und -steuerungsverfahren, die eine rechtzeitige Erkennung der Risiken gewährleisten.

Akute Risiken einer Inanspruchnahme aus den unter dem Bilanzstrich ausgewiesenen Haftungsverhältnissen sind durch Rückstellungen gedeckt. Die in den Posten 1b) und 2c) unter dem Bilanzstrich ausgewiesenen Verpflichtungen betreffen überwiegend breit gestreute Bürgschafts- und Gewährleistungsverträge für bzw. offene Kreditzusagen gegenüber Kunden.

Die Risiken wurden im Zuge einer Einzelbewertung der Bonität dieser Kunden beurteilt. Die ausgewiesenen Beträge unter 1b) zeigen nicht die zukünftig aus diesen Verträgen zu erwartenden tatsächlichen Zahlungsströme, da die überwiegende Anzahl der Eventualverbindlichkeiten nach unserer Einschätzung ohne Inanspruchnahme auslaufen wird.

Durch Übertragung von Vermögensgegenständen gesicherte Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten

Von den Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten sind durch Übertragung von Vermögensgegenständen gesichert:

Passivposten Gesamtbetrag der als Sicherheit übertragenen Vermögenswerte
in EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (P 1) 157.082.472

Fremdwährungsposten

In den Schulden sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von EUR 1.168.891 enthalten.

Termingeschäfte und derivative Finanzinstrumente

Zum Bilanzstichtag bestanden noch nicht abgewickelte trennungspflichtige Kreditderivate (Sicherungsgeberpositionen in Credit Default Swaps) sowie noch nicht abgewickelte Termingeschäfte mit Zinsswaps des Nichthandelsbestands, die nicht zum beizulegenden Zeitwert bilanziert sind.

Die Credit Default Swaps (CDS) wurden im Rahmen einer Kreislauftransaktion mit anderen Genossenschaftsbanken (VR Circle) zur Diversifizierung der Adressenausfallrisiken abgeschlossen. Wir fungieren sowohl als Sicherungsgeber in Form einer begebenen Schuldverschreibung (Passiva 3) in Höhe von TEUR 1.800 als auch als Sicherungsnehmer für eine erworbene Schuldverschreibung (Aktiva 5) in Höhe von nominal TEUR 1.817.

Die Zinsswaps dienen ausschließlich der Absicherung gegen Zinsänderungsrisiken. Die Zinsderivate wurden ausschließlich als Sicherungsinstrumente im Rahmen der Steuerung des allgemeinen Zinsänderungsrisikos im Bankbuch (Aktiv-Passiv-Steuerung) abgeschlossen. Der beizulegende Zeitwert der Zinsswaps ist einschließlich Stückzinsen dargestellt. 

(Angaben in TEUR):  

Nominalbeträge

beizulegender Zeitwert
negativ (-)
Zinsswaps 526.000 453

Die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts erfolgte bei Zinsswap-Vereinbarungen durch Diskontierung der zukünftigen erwarteten Zahlungsströme auf den Abschlussstichtag.

E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Zinserträge und Zinsaufwendungen

Die für das Geschäftsjahr ermittelten Auf- und Abzinsungseffekte für Zinsrückstellungen aus Zinsprodukten wurden unter den Zinserträgen und den Zinsaufwendungen erfasst. Dadurch hat sich der Zinsüberschuss per Saldo um EUR 5.610 (Vorjahr EUR 8.671) erhöht. 

Provisionserträge

Die Provisionserträge aus für Dritte erbrachte Dienstleistungen für Verwaltung und Vermittlung, insbesondere für die Depotverwaltung, Immobilienvermittlung sowie die Vermittlung von Bausparverträgen, Versicherungen, Kapitalanlagen und Krediten nehmen in der Ertragsrechnung einen festen Bestandteil ein.

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen (GuV 8) sind folgende nicht unwesentliche Einzelbeträge enthalten: 

Art EUR
Miet- und Pachterträge 3.882.265

Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen mit EUR 22.095 (Vorjahr EUR 8.043) Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen mit EUR 61.287 (Vorjahr EUR 57.777) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen.

Periodenfremde Erträge bzw. Aufwendungen

In den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 353.923 und periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 508.247 enthalten.

Hiervon entfallen auf:

lfd. Posten der GuV - Art
Betrag
Aufwand
EUR
Betrag
Ertrag
EUR
GuV-Posten 8 - Auflösung von Rückstellungen 0 196.134
GuV-Posten 12 - Sonst. betr. Aufwand 147.490 0

Steuerrechtliche Abschreibungen gemäß § 6b EStG aus Vorjahren beeinflussen das Jahresergebnis nur unwesentlich. Für künftige Jahresabschlüsse ergeben sich daraus keine erheblichen Belastungen.

F. Sonstige Angaben

Vorstand und Aufsichtsrat

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen EUR 115.000.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands und der früheren Mitglieder des Vorstands wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Für frühere Mitglieder des Vorstands und deren Hinterbliebenen bestehen zum 31. Dezember 2023 Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 158.931. 

Die Forderungen an und Verpflichtungen aus eingegangenen Haftungsverhältnissen betrugen für Mitglieder des Vorstands EUR 860.347 und für Mitglieder des Aufsichtsrats EUR 1.292.222. 

Ausschüttungsgesperrte Beträge

Der aus der Bewertung von Altersversorgungsverpflichtungen nach § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag beträgt EUR 18.327, diesem stehen ausreichend frei verfügbare Rücklagen gegenüber.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen in Form von Garantieverpflichtungen gegenüber der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (Garantieverbund) in Höhe von EUR 6.733.220.

Ferner besteht eine Beitragsgarantie gegenüber dem institutsbezogenen Sicherungssystem der BVR Institutssicherung GmbH. Diese betrifft Jahresbeiträge zum Erreichen der Zielausstattung bzw. Zahlungsverpflichtungen, Sonderbeiträge und Sonderzahlungen, falls die verfügbaren Finanzmittel nicht ausreichen, um die Einleger eines dem institutsbezogenen Sicherungssystem angehörigen CRR-Kreditinstituts im Entschädigungsfall zu entschädigen, sowie Auffüllungspflichten nach Deckungsmaßnahmen.

Personalstatistik

Die Zahl der 2023 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug: 

Vollzeitbeschäftigte Teilzeitbeschäftigte
Prokuristen 6 0
Sonstige kaufmännische Mitarbeiter 227 144
Gewerbliche Mitarbeiter 3 0
236 144

Außerdem wurden durchschnittlich 19 Auszubildende beschäftigt.

Mitgliederbewegung im Geschäftsjahr

Anzahl der
Mitglieder
Anzahl der
Geschäftsanteile
Haftsummen
EUR
Anfang 2023 62.383 235.884 11.727.200
Veränderung aus geänderter Haftsumme 2023 -11.727.200
Zugang 2023 1.631 1.637 0
Abgang 2023 2.179 10.239 0
Ende 2023 61.835 227.282 0

Der Abgang bei der Haftsumme ist auf den Wegfall der satzungsmäßigen Haftsumme zurückzuführen.

Die Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder haben sich im Geschäftsjahr vermindert um EUR 437.503
Die Haftsummen haben sich im Geschäftsjahr vermindert um EUR 11.727.200
Höhe des Geschäftsanteils EUR 50

Name und Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes

Der Name und die Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes lauten:


Genoverband e.V.
Karl-Wiechert-Allee 76 a 30625 Hannover 

Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Mitglieder des Vorstands, ausgeübter Beruf     

Deneke-Jöhrens, Henning, - Vorsitzender - , Bankleiter, Ressorts: Produktion, Gesamtbanksteuerung, Unternehmensentwicklung und -services, Vorstandsstab, Interne Revision, Compliance / Beauftragtenwesen, Personal

Böckmann, Volker, Bankleiter, Ressorts: Privat- und Firmenkunden, Omnikanal / Digitalisierung, Vertriebsmanagement, Organisation, Treasury

Mitglieder des Aufsichtsrats, ausgeübter Beruf    

Söhle, Heiko, - Vorsitzender - , Geschäftsführer der Söhle Immobilien GmbH

Müller, Gerhard, - stellvertretender Vorsitzender - , Diplom-Agraringenieur, Vertriebsleiter bei der Secobra Saatzucht GmbH

Bödecker, Christian, Diplom-Agraringenieur, freiberuflicher Sachverständiger für Grundstücke und Gebäude und Lehrbeauftragter

Busse, Jan Eike, Geschäftsführer der Busse & Coll. Steuerberatungsges. mbH

Gottenströter-Kairies, Friederike, Geschäftsführerin der Friedrich Wackerhagen GmbH & Co. KG

Kühn, Stefan, Geschäftsführer der Kühn Sicherheit GmbH

Rust, Stefan, Diplom-Kaufmann, Steuerberater der Meyer, Rust & Partner Partnerschaftsgesellschaft mbB

Schulte-Schüren, Jürgen, Diplom-Agraringenieur, selbstständiger Landwirt

Weiterer, Birgit, Geschäftsführerin der Karl Weiterer Sack- und Planenfabrik GmbH

Angaben gemäß § 340a Abs. 4 HGB

In den Aufsichtsgremien folgender großer Kapitalgesellschaften nimmt ein Vorstandsmitglied unserer Bank Mandate wahr:

Name und Sitz Anzahl der Mandate
DZ Bank AG, Frankfurt am Main 1
R+V Versicherung AG, Wiesbaden 1

Nachtragsbericht

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

Vorschlag für die Ergebnisverwendung

Der Vorstand schlägt im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat vor, den Jahresüberschuss von EUR 7.940.713,58 - sowie nach den im Jahresabschluss mit EUR 4.000.000,00 ausgewiesenen Einstellungen in die Rücklagen (Bilanzgewinn von EUR 3.940.713,58) - wie folgt zu verwenden:

EUR
Ausschüttung einer Dividende von 6,00 % 692.929,53
Zuweisung zu den Ergebnisrücklagen
a) Gesetzliche Rücklage 1.000.000,00
b) Andere Ergebnisrücklagen 2.247.784,05
3.940.713,58
Hildesheim, 27. Mai 2024 Volksbank eG

Der Vorstand

Henning Deneke-Jöhrens   Volker Böckmann

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Volksbank eG, Hildesheim

Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Volksbank eG, Hildesheim (im Folgenden "Genossenschaft") - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Genossenschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kreditgenossenschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Genossenschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 53 Abs. 2 GenG, §§ 340k, 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden "EU-APrVO") unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Genossenschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO i. V. m. §§ 55 Abs. 2, 38 Abs. 1a GenG, dass alle bei uns beschäftigten Personen, die das Ergebnis der Prüfung beeinflussen können, keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Besonders wichtige Prüfungssachverhalte in der Prüfung des Jahresabschlusses

Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.

Nachfolgend stellen wir den aus unserer Sicht besonders wichtigen Prüfungssachverhalt dar:

a) Sachverhalt und Problemstellung

Die Forderungen an Kunden, saldiert mit den gebildeten Risikovorsorgen, belaufen sich auf 1.858,6 Mio. EUR. Dies entspricht 66,9 % der Bilanzsumme. Zudem bestehen Eventualverbindlichkeiten in Höhe von 13,5 Mio. EUR und unwiderrufliche Kreditzusagen in Höhe von 152,0 Mio. EUR. Die Identifizierung von Wertminderungen und die Ermittlung von Einzelwertberichtigungen sowie die Bemessung von Rückstellungen für Eventualverbindlichkeiten und unwiderrufliche Kreditzusagen unterliegen wesentlichen Schätzungsunsicherheiten und Ermessensspielräumen. Das Risiko für den Jahresabschluss liegt darin, dass Wertberichtigungsbedarf nicht rechtzeitig identifiziert wird bzw. die Höhe der Wertberichtigung von der wirtschaftlichen Lage und Entwicklung der jeweiligen Kreditnehmer sowie von der Bewertung der Kreditsicherheiten beeinflusst wird. Daher ist die zutreffende Bewertung der Kundenforderungen für den Jahresabschluss und insbesondere für die Ertragslage von entscheidender Bedeutung und stellt nach unserer Einschätzung einen besonders wichtigen Prüfungssachverhalt dar.

b) Prüferisches Vorgehen und Erkenntnisse

Im Rahmen der Jahresabschlussprüfung haben wir zunächst die Angemes-senheit des relevanten internen Kontrollsystems der Genossenschaft zur Bewertung von Kundenforderungen beurteilt. Dabei haben wir Kontrollmaßnah-men in den zur Bewertung der Kundenforderungen relevanten Prozessen der Genossenschaft identifiziert. Für die relevanten Kontrollmaßnahmen haben wir deren Aufbau bzw. Ausgestaltung gewürdigt und uns vergewissert, dass diese Kontrollen eingerichtet sind.

In Folge haben wir uns von der Wirksamkeit der eingerichteten relevanten Kontrollen der Genossenschaft stichprobenhaft überzeugt.

Des Weiteren haben wir analytische Prüfungshandlungen durchgeführt. Da-bei wurde der Datenbestand der Genossenschaft im Hinblick auf vordefinierte Prüfkriterien ausgewertet. In diesem Zuge wurden insbesondere die Gesamtzusage, die Höhe der ungesicherten Kreditteile sowie sonstige erkennbare Negativkriterien berücksichtigt.

Aufbauend auf den vorstehend genannten verschiedenen Prüfungshandlun-gen haben wir bewusst ausgewählte Kreditengagements hinsichtlich der Not-wendigkeit und - soweit erforderlich - der Angemessenheit einer Risikovorsorge einer Einzelfallprüfung unterzogen.

c) Verweis auf weitergehende Informationen

Weitere Angaben der Genossenschaft zur Bilanzierung und Bewertung von Forderungen im Kreditgeschäft sind im Anhang des Jahresabschlusses im Abschnitt Erläuterungen zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrech-nungsmethoden enthalten. Darüber hinaus beinhaltet der Lagebericht Erläu-terungen zur Steuerung und Überwachung der Adressenausfallrisiken.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter und der Aufsichtsrat sind für die sonstigen Informationen verantwortlich.

Die sonstigen Informationen umfassen:

- die übrigen Teile des Geschäftsberichts - ohne weitere Querverweise auf externe Informationen -, mit Ausnahme des geprüften Jahresabschlusses und Lageberichts sowie unseres Bestätigungsvermerks.

Davon werden uns voraussichtlich nach dem Datum dieses Bestätigungsvermerks zur Verfügung gestellt:

- die übrigen Teile des Geschäftsberichts - ohne weitere Querverweise auf externe Informationen -, mit Ausnahme des geprüften Jahresabschlusses und Lageberichts sowie unseres Bestätigungsvermerks.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

- wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zum Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

- anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter der Genossenschaft sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kreditgenossenschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Genossenschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Genossenschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 53 Abs. 2 GenG, §§ 340k, 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Genossenschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Genossenschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Genossenschaft.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit dem Aufsichtsrat unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Wir geben gegenüber dem Aufsichtsrat eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihm alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und sofern einschlägig, die zur Beseitigung von Unabhängigkeitsgefährdungen vorgenommenen Handlungen oder ergriffenen Schutzmaßnahmen.

Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit dem Aufsichtsrat erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Jahresabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus.

Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen

Übrige Angaben gemäß Artikel 10 EU-APrVO

Wir sind als zuständiger Prüfungsverband gesetzlicher Abschlussprüfer der Genossenschaft.

Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit unserer Berichterstattung an den Aufsichtsrat nach Artikel 11 EU-APrVO i. V. m. § 58 Abs. 3 GenG (Prüfungsbericht) in Einklang stehen.

Bei uns beschäftigte Personen, die das Ergebnis der Prüfung beeinflussen können, haben folgende Leistungen, die nicht im Jahresabschluss oder im Lagebericht der geprüften Genossenschaft angegeben wurden, zusätzlich zur Abschlussprüfung für die geprüfte Genossenschaft bzw. für die von dieser beherrschten Unternehmen erbracht:

- Wertpapierdienstleistungs- und Depotprüfung nach § 89 Abs. 1 Satz 1 und 2 WpHG.

Verantwortlicher Wirtschaftsprüfer

Der für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Gunter Hedrich.

 

Hannover, 27. Mai 2024

Genoverband e.V.

Jan Ole Vinken Gunter Hedrich
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses und Beschlussfassung über die Ergebnisverwendung

Die Vertreterversammlung vom 03.06.2024 hat den Jahresabschluss zum 31.12.2023 festgestellt und die Verwendung des Jahresüberschusses in Höhe von EUR 7.940.713,58 wie vom Vorstand vorgeschlagen beschlossen.

Volksbank eG, Hildesheim Bericht des Aufsichtsrates

Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben erfüllt. Er nahm seine Überwachungsfunktion wahr und traf die in seinen Zuständigkeitsbereich fallenden Beschlüsse, dies beinhaltet auch die Befassung mit der Prüfung nach § 53 GenG.

Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat und die Ausschüsse des Aufsichtsrates in regelmäßig stattfindenden Sitzungen über die Geschäftsentwicklung, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie über besondere Ereignisse. Der Aufsichtsrat hat sich von der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung überzeugt.

In 11 gemeinschaftlichen Sitzungen mit dem Vorstand wurden wesentliche Angelegenheiten beraten und die erforderlichen Beschlüsse gefasst.

Der Aufsichtsrat hat aus seiner Mitte unverändert 2 Ausschüsse eingerichtet.

Der Strategie- und Personalausschuss sowie der Prüfungsausschuss traten im Jahr 2023 zu insgesamt 7 Sitzungen zusammen. Aus den Sitzungen der Ausschüsse ist dem Gesamtaufsichtsrat berichtet worden.

Darüber hinaus hat der Prüfungsausschuss die Unabhängigkeit des Abschlussprüfers überwacht. Insbesondere beinhaltete die Überprüfung, dass keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen von Personen, die das Ergebnis der Prüfung beeinflussen können, erbracht wurden.

Der vorliegende Jahresabschluss 2023 mit Lagebericht wurde vom Genoverband e.V. geprüft. Über das Prüfungsergebnis wird in der Vertreterversammlung berichtet.

Den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses hat der Aufsichtsrat geprüft und in Ordnung befunden. Der Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses entspricht den Vorschriften der Satzung.

Der Aufsichtsrat empfiehlt der Vertreterversammlung, den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss zum 31.12.2023 festzustellen und die vorgeschlagene Verwendung des Jahresüberschusses zu beschließen.

Nach Beendigung der diesjährigen Vertreterversammlung scheiden turnusmäßig

  Gerhard Müller

  Christian Bödecker

  Stefan Kühn

  Stefan Rust

  Jürgen Schulte-Schüren

  Birgit Weiterer

aus dem Aufsichtsrat aus. Die Wiederwahl von Herrn Bödecker, Herrn Kühn, Herrn Rust, Herrn Schulte-Schüren und Frau Weiterer ist zulässig.

Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand und den Mitarbeitern Dank für die geleistete Arbeit aus.

Hildesheim, im Mai 2024

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Der Vorsitzende des Aufsichtsrates

Heiko Söhle

Volksbank eG, Hildesheim Anlage zum Jahresabschluss gemäß § 26a Abs. 1 Satz 2 KWG zum 31. Dezember 2023 ("Länderspezifische Berichterstattung")

Die Volksbank eG hat keine Niederlassungen im Ausland. Sämtliche nachfolgende Angaben entstammen dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und beziehen sich ausschließlich auf ihre Geschäftstätigkeit als regional tätige Kreditgenossenschaft in der Bundesrepublik Deutschland. Die Tätigkeit der Volksbank eG besteht darin, Einlagen oder andere rückzahlbare Gelder von Privat- und Firmenkunden entgegenzunehmen und Kredite für eigene Rechnung zu gewähren.

Die Volksbank eG definiert den Umsatz aus der Summe folgender Komponenten der Gewinn- und Verlustrechnung nach HGB: Zinserträge, Zinsaufwendungen, laufende Erträge aus Aktien etc., Erträge aus Gewinngemeinschaften etc., Provisionserträge, Provisionsaufwendungen und sonstige betriebliche Erträge. Der Umsatz beträgt für den Zeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2023 TEUR 81.076.

Die Anzahl der Lohn- und Gehaltsempfänger in Vollzeitäquivalenten beträgt 331,2. 

Der Gewinn vor Steuern beträgt TEUR 24.675.

Die Steuern auf Gewinn betragen TEUR 7.452 und betreffen laufende Steuern.

Die Volksbank eG hat im Geschäftsjahr keine öffentlichen Beihilfen erhalten.

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