Sodexo Healthcare Catering GmbH
Selbe AdresseSonstige Caterer und Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
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| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Zehnacker GmbHSingenJahresabschluss zum 31. August 2012Lagebericht 2011/12A. Grundsätzliches zur GesellschaftDie Gesellschaft wurde im März 1981 gegründet. Gegenstand des Unternehmens ist die Durchführung von Dienstleistungen aller Art, insbesondere Reinigungsdienstleistungen und Leistungen aus dem Bereich des Facility-Managements, sowie die Erbringung von Personaldienstleistungen aller Art, insbesondere Personalmanagementaufgaben, Personalabrechnungen und Arbeitnehmerüberlassungen nach dem AÜG, jedoch nicht Arbeitsvermittlung. Die Leistungserbringung umfasst derzeit im Wesentlichen die Bereiche Reinigung, Logistik, infrastrukturelles Facility-Management sowie Personalgestellung. Es gilt der Gesellschaftsvertrag in der Fassung vom 4. Juni 2009. Die Gesellschafterversammlung hat am 4. Juni 2009 eine Änderung des Geschäftsjahres beschlossen. Mit Wirkung vom 1. September 2009 verläuft das Geschäftsjahr vom 1. September eines jeden Jahres bis zum 31. August des folgenden Jahres. Am 30. Juli 2009 hat die Zehnacker GmbH rückwirkend zum 1. Juli 2009 einen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit ihrer Gesellschafterin, der Sodexo GmbH, Heidelberg, abgeschlossen. Ferner werden für die Nutzung der Markenrechte und des Know-how von Sodexo sowie für die Cash-Pool-Bearbeitung gruppeninterne Verrechnungen von der Sodexo Beteiligungs B.V. & Co. KG, Heidelberg, vorgenommen. Die Gesellschaft hat im März 2011 ihren Geschäftssitz innerhalb Berlins von der Aroser Allee in den Lorenzweg verlegt, um den neuen Anforderungen der Gesellschaft nach deren Umstrukturierung auch räumlich gerecht zu werden. Mit notariell beurkundetem Geschäftsanteilskauf- und -abtretungsvertrag vom 15. Juli 2011, hat die Zehnacker GmbH den restlichen 5 % Geschäftsanteil der GA-tec Gebäude- und Anlagentechnik GmbH (GA-tec), Heidelberg, eingetragen im HR B Mannheim unter der laufenden Nummer 336059 im Nennbetrag von € 228.000 mit allen Rechten und Pflichten ab dem 1. September 2010 von der GA-tec Management Beteiligungs GmbH erworben. Somit ist die Zehnacker GmbH seitdem alleinige Anteilseignerin der GA-tec. Ebenfalls am 15. Juli 2011 hat die Gesellschaft einen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der GA-tec abgeschlossen, so dass seit dem vorigen Geschäftsjahr 2010/11 das gesamte Ergebnis der GA-tec in das laufende Ergebnis der Zehnacker GmbH einfließt, die Eintragung des Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages ins Handelsregister erfolgte im August 2011. Die Gesellschaft hat am 26. Oktober 2011 außerdem eine Patronatserklärung mit Rangrücktrittsvereinbarung zugunsten der Zehnacker Catering GmbH, Berlin, abgegeben, die dieser mindestens bis zum 1. September 2014 eine finanzielle Absicherung gegen eventuell bestandsgefährdende Liquiditätsrisiken bietet. B. Darstellung der finanziellen Lage des UnternehmensDie Finanzlage der Gesellschaft ist durch frei verfügbare liquide Mittel nach wie vor gesichert. Es finden tägliche Beurteilungen der Liquiditätslage statt. Darüber hinaus nimmt unsere Gesellschaft seit dem Geschäftsjahr 2010/11 an der Zielkontovereinbarung (Cash-Pool) der Sodexo-Gruppe teil. In diesem Pool werden die kurzfristigen finanziellen Mittel der Konzernunternehmen verwaltet. Der Cash-Pool stellt neben unseren eigenen finanziellen Mitteln die Hauptfinanzierungsquelle dar. Umsatz und Ergebnis Im Rahmen der Integration der Gesellschaft in den Konzernverbund von Sodexo wurden weitere kommerzielle Synergien, außer im Gesundheitswesen, mit Kunden wie Generali und Union Investment erfolgreich genutzt. Das betriebswirtschaftliche Berichtswesen wurde standardisiert und gezielt zur Verbesserung der Unternehmenssteuerung und der operativen Unterstützung eingesetzt. Insbesondere im Hinblick auf die Deckungsbeiträge der einzelnen Objekte konnten gezielte Optimierungsmaßnahmen greifen, die ebenfalls teilweise zur Steigerung des Deckungsbeitrags des operativen Stammgeschäfts im abgelaufenen Geschäftsjahr beigetragen haben. Im kommenden Jahr werden wir die Optimierungsmaßnahmen auf das Geschäft mit den Beteiligungsgesellschaften ausweiten. Das Neukundengeschäft mit Großkunden, wie z.B. Generali, Union Investment und Stena Line, mit einem Gesamtvolumen von 1,3 Mio € konnte die Verluste von Verträgen mit ehemaligen Bestandskunden in Höhe von 2,8 Mio € nicht egalisieren. Somit sank der Umsatz auf T€ 47.167 (Vorjahr T€ 50.492). Dies entspricht einer Quote von -6,6 %. Wurde im vorangegangenen Geschäftsjahr 2010/11 noch ein Gewinn in Höhe von T€ 1.295 erzielt, musste die Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Verlust in Höhe von T€ 409 verbuchen. Der Verlust ist vorrangig auf den Rückgang des operativen Ergebnisses um rund 2,6 Mio € infolge des Umsatzrückgangs bei zugleich nur unterproportional gesunkenen Personalaufwendungen zurückzuführen. Die Erträge aus Beteiligungen sanken im Geschäftsjahr von T€ 3.624 im Vorjahr auf T€ 1.977. Ebenso hat die Gesellschaft die Verlustübernahme der Liberact GmbH, Heidelberg, von T€ 313 zu tragen, die im Vorjahr noch einen Gewinn aus ihrem Beratungsgeschäft von T€ 71 erzielte. Ein positiver Effekt resultiert aus der Ergebnisabführung der GA-tec in Höhe von T€ 2.420 (Vorjahr T€ 840). Investitionen Im Geschäftsjahr betrugen die Investitionen T€ 2.453 (im Vorjahr T€ 3.642). Im Wesentlichen betrifft dies den Zugang der Anteile am verbundenen Unternehmen Aspen S.A. von Minderheitsgesellschaftern (T€ 2.181) sowie ferner Software, Maschinen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung. C. Bericht über Chancen und RisikenDie Geschäftsführung geht aufgrund der vorliegenden wirtschaftlichen Verhältnisse davon aus, dass der Fortbestand des Unternehmens gesichert ist, und sieht derzeit keine Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Risikomanagementsystem allgemein Die Gesellschaft ist im Rahmen ihrer geschäftlichen Aktivitäten einer Reihe von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit unternehmerischem Handeln verbunden sind. Solchen Risiken begegnen wir durch ein Risikomanagementsystem, das uns die frühzeitige Identifizierung von Risiken, die Einschätzung damit verbundener Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie die Einleitung adäquater Gegenmaßnahmen erlaubt. Ein regelmäßiges, IT-gestütztes Berichtssystem (Controllingsystem) unterrichtet die Führungskräfte und Mitarbeiter auf allen relevanten Hierarchie- und Entscheidungsebenen über die Soll-/Ist-Entwicklung. Das interne Kontrollsystem zeigt kontinuierlich den Grad der Zielerreichung an und garantiert, dass die Entscheidungsträger sachgerecht und zeitnah informiert sind. Zentraler Bestandteil des Risikomanagementsystems ist hierbei ein konzernweit einheitliches Reportingsystem. Als operative Steuerungsgröße wird hier im Wesentlichen die Kennzahl EBIT verwendet. Innerhalb des Reportings werden der jährliche Forecast monatlich rollierend, daneben einmal jährlich eine 3-Jahresplanung sowie, aus dem "Planungsjahr eins" abgeleitet, das Budget des Folgejahres erstellt. In regelmäßig stattfindenden Sitzungen der Geschäftsleitung mit der nächstfolgenden Ebene sowie dem Controlling werden sowohl die aktuelle Situation als auch die absehbare und mittelfristige Entwicklung ausführlich diskutiert. Im Konzern besteht ein internes Revisionssystem. Dieses System beinhaltet die Prüfung der Objekte und der Verwaltung in den Bereichen Administration, IT, Einkauf, Waren- und Geldverkehr. Im vorigen Geschäftsjahr fand eine Revision in den Bereichen IT, Finanzbuchhaltung, Geldverkehr, Personalwesen, Controlling und Faktura statt. Die Ergebnisse und Empfehlungen aus der Revision wurden in den darauf folgenden Monaten umgesetzt. Darüber hinaus wurden konzerneinheitliche Standards betreffend Dokumentation und Risikovorsorge eingeführt. Mitarbeiter-Qualifikation Im Rahmen des übrigen Facility-Management-Bereichs werden die Projektleiter über Schulungen gezielt qualifiziert und fortgebildet. Die einzelnen Projekte werden über ein umfassendes und detailliertes Controllingsystem überwacht und gesteuert. Darüber hinaus ist die Gesellschaft in das Mitarbeiter-Qualifikationsprogramm des Sodexo-Konzerns eingebunden. Forschung und Entwicklung Im Geschäftsjahr hat die Gesellschaft weiter in Kompetenzen und Ressourcen zur Unterstützung der Entwicklung der Geschäftsfelder (technisches Facility Management), insbesondere durch Cross Selling-Aktivitäten mit der Sodexo-Gruppe, investiert und konnte damit weitere Kunden, wie beispielsweise Oracle und AXA, hinzugewinnen. In zusätzliche Ressourcen wird auch für den Ausbau von neuen Dienstleistungen im Bereich Gesundheitswesen (Medizintechnik, Sterilisation) investiert. Qualitätsrisiko/Hygiene Im Krankenhausbereich ist die Einhaltung hygienischer Bestimmungen insbesondere im Sterilbereich (OP-Reinigung, Sterilisation etc.) von großer Bedeutung. Sollten hier gravierende von uns zu verantwortende Fehler entstehen, hätte dies möglicherweise auf das Betriebsergebnis unseres Unternehmens erhebliche Auswirkungen. Darüber hinaus wäre unsere Reputation in diesem für uns sehr wichtigen Bereich stark gefährdet. Diese Risiken sind allerdings branchenüblich und abschätzbar. Hierzu wurde auch mit ausreichendem Versicherungsschutz vorgebeugt. Um den hohen Anforderungen gerecht zu werden und unseren hohen Qualitätsstandard aufrecht zu erhalten, setzen wir insbesondere in den sensiblen Bereichen wie OP-Reinigung und Sterilisation hoch qualifiziertes Personal ein und schulen unsere Mitarbeiter regelmäßig. Zusätzlich lassen wir uns durch ein unabhängiges Institut (FIGE) kontinuierlich überprüfen. Hier kam es bisher zu keinen wesentlichen Beanstandungen. Vertragsrisiken Potenzielle Vertragsrisiken ergeben sich aus der Tatsache, dass unter Umständen zum einen verlustbringende Aufträge angenommen werden und zum anderen Aufträge gekündigt bzw. vom Kunden nicht verlängert werden könnten. Um die Hereinnahme von verlustbringenden Aufträgen möglichst im Vorhinein auszuschließen, haben wir ein zentrales Angebotswesen mit Kalkulation eingeführt. Zum anderen werden über das Vier-Augen-Prinzip in diesem Bereich die Risiken von Fehlkalkulationen minimiert. Ein kontinuierliches Projekt-Controlling im Verlauf der einzelnen Projekte lässt Fehlentwicklungen frühzeitig erkennen, so dass Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können. Dem Risiko der Kündigung bzw. der Nicht-Verlängerung von Aufträgen begegnen wir durch ein gezieltes Kundenbeziehungs-Management, qualitativ hochwertige Arbeit vor Ort (Kundenzufriedenheit) und eine Überwachung der Vertragslaufzeiten und Submissionsergebnisse. Die Gesellschaft hat die geplante, konsequente Optimierung ihres Vertragsportfolios umgesetzt, so dass die Vertragsrisiken im Wirtschaftsjahr insgesamt unter T€ 1 lagen. Zahlungsausfallsrisiken In einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld erhöhen sich die Risiken von Forderungsausfällen. Um die daraus resultierenden finanziellen Belastungen zu vermeiden bzw. zu verringern, besteht ein Kreditmanagementsystem. Zur wirtschaftlichen und erfolgreichen Forderungseintreibung werden die Forderungsfälle durch eine internationale Anwaltskanzlei, die auch Sodexo betreut, bearbeitet. Über einen elektronischen Zugriff ist eine aktuelle Information über den jeweiligen Aktenstand möglich. Der Bestand an zweifelhaften Forderungen liegt aktuell bei 3 % (Vorjahr 1 %) der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ohne verbundene Unternehmen. Das standardisierte Sodexo-Forderungsmanagement ermöglicht es, den Bestand an zweifelhaften Forderungen in Grenzen zu halten. An Zahlungsausfällen von Forderungen aus dem Vorjahr waren im Geschäftsjahr insgesamt T€ 260 (Vorjahr T€ 189) zu verzeichnen. Chancen und Ausblick Durch die Rückkehr zur Eigenregie insbesondere von Kunden aus dem Gesundheitswesen sank die Kundenbindungsquote der deutschen Gruppe auf 94,4 %. Außerdem werden die kommerziellen Synergien mit verbundenen und assoziierten Unternehmen weiter forciert. Chancen ergeben sich aus der weiteren Integration in den Sodexo-Konzern, hier insbesondere aufgrund von Synergien in den Bereichen Einkauf und Verwaltung. Durch die durchgeführten Verschmelzungen verschiedener Gesellschaften wurde auch hier bereits die Basis für Verwaltungsvereinfachungen geschaffen und weiter forciert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden durch die Einführung und Erweiterung der "Shared Services"-Standorte weiterentwickelt. Für das neue Geschäftsjahr rechnen wir mit Umsatzerlösen von rund € 42,3 Mio (-10 %) und einem Ergebnisrückgang von 7,5 %, jedoch ohne Berücksichtigung der geplanten Maßnahmen zur Geschäftserweiterung und Optimierung im Zusammenwirken mit den Beteiligungsgesellschaften. Für das Folgejahr wird mit einer ähnlichen Entwicklung gerechnet. D. Ereignisse nach dem AbschlussstichtagWeitere Vorgänge, die wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben, sind nicht bekannt. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag von besonderer Bedeutung haben sich bislang nicht ereignet.
Singen, den 31. Oktober 2012 Die Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften (§ 267 Abs. 3 i.V.m. Abs. 4 Satz 2 HGB). Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Das Geschäftsjahr läuft vom 1. September bis zum 31. August des Folgejahres. Mit Wirkung zum 1. Juli 2009 wurde mit der Alleingesellschafterin Sodexo GmbH, Heidelberg, ein Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen, der am 28. August 2009 in das Handelsregister eingetragen wurde. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grund werden die Angaben der Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz und Davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht. Am 15. Juli 2011 hat die Gesellschaft - nach Erwerb des übrigen 5 % Anteils von der Minderheitsgesellschafterin - rückwirkend zum 1. September 2010 einen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag im Sinne von § 291 Abs. 1 AktG mit der GA-tec Gebäude- und Anlagentechnik GmbH, Heidelberg, abgeschlossen. Der Vertrag kann erstmals unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem Jahr nach Ablauf von fünf Zeitjahren, also frühestens zum 31. August 2015, gekündigt werden. Wird er nicht gekündigt, so verlängert er sich bei gleicher Kündigungsfrist um jeweils ein Kalenderjahr. Eine vorzeitige Kündigung aus wichtigem Grund ist möglich bei Veräußerung der Beteiligung, Einbringung, Verschmelzung, Spaltung oder Liquidation. Die Gesellschafterversammlungen beider Gesellschaften haben den Verträgen jeweils am 15. Juli 2011 zugestimmt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze entsprechen den handelsrechtlichen Vorschriften. Gegenüber dem Vorjahr sind die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze unverändert. Die Gesellschaft hatte ihren Jahresabschluss des Vorjahres zum 31. August 2011 erstmals unter Anwendung der durch das BilMoG geänderten Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB aufgestellt. Aus der Umstellung auf die neuen Vorschriften ergaben sich zum 1. September 2010 Bewertungsänderungen, die in Höhe von T€ 104 zu außerordentlichen Aufwendungen geführt haben. Diese Effekte resultierten aus einer Neubewertung der Rückstellungen für Pensionen. Ergebnisneutrale Einstellungen in die Gewinnrücklagen waren nicht vorzunehmen. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, sofern abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen linear vermindert. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Seit dem 1. Januar 2008 wurden geringwertige Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungskosten bis zu € 150 netto sofort als Aufwand erfasst und geringwertige Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungskosten von netto € 150 bis € 1.000 in einem Sammelposten über 5 Jahre linear abgeschrieben. Seit Beginn des Geschäftsjahres 2010/11 werden entgeltlich erworbene geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von netto € 150 bis € 410 im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten ggf. vermindert um Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Die Vorräte sind mit den jeweils letzten Einstandspreisen angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kostenrisiko ist durch einen Abschlag berücksichtigt. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen werden seit dem Geschäftsjahr 2010/11 gemäß § 253 Abs. 1 und 2 HGB nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren für Leistungszusagen (Projected-Unit-Credit-Methode) ermittelt. Bei diesem Verfahren werden neben den am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften auch künftig zu erwartende Steigerungen von Entgelten und Renten (personenbezogen 2,0 % bzw. 4,0 % p.a.) berücksichtigt. Da von den Berechtigten nur einer noch aktiv ist, dieser unverfallbare Anwartschaften erworben hat, eine Fluktuationswahrscheinlichkeit als recht gering anzusehen ist sowie Ansprüche auch im Fall des Ausscheidens erhalten bleiben, erfolgt die Ermittlung ohne Fluktuation. Die Bewertung basiert wie im Vorjahr auf den biometrischen Grundlagen der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck auf Basis eines Zinssatzes von 5,09 % p.a. zum 31. August 2012 bzw. von 5,13 % p.a. zum 31. August 2011. Der zum 1. September 2010 ermittelte Differenzbetrag der Pensionsrückstellungen zwischen dem zurückzustellenden Betrag nach altem Recht und nach BilMoG (T€ 104) wurde im Geschäftsjahr 2010/11 in voller Höhe in den außerordentlichen Aufwendungen erfasst. Der verpfändete Aktivwert einer Rückdeckungsversicherung von T€ 74 (Vorjahr T€ 51) zum 31. August 2012 für einen Berechtigten wurde als Deckungsvermögen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem auf ihn anteilig entfallenden Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen von insgesamt T€ 2.016 zum 31. August 2012 bzw. von insgesamt T€ 2.052 zum 31. August 2011, davon T€ 47 (Vorjahr T€ 51) für den Berechtigten, verrechnet. Der Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung beträgt T€ 27 und wurde auf der Aktivseite unter gesonderter Position in der Bilanz erfasst. Im vorigen Jahr hatte sich für diesen Berechtigten nach Saldierung noch kein Aktivüberhang ergeben. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungspositionen bestehen am Bilanzstichtag nicht. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im nachfolgenden Anlagenspiegel auf den Seiten 10 und 11 dargestellt. Die näheren Angaben zum Anteilsbesitz sind auf den Seiten 12 und 13 dargestellt. Entwicklung des Anlagevermögens
Aufstellung des Anteilsbesitzes
1 Jahresabschluss zum 31. August 2012. 2 Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011. 3 Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010. 4 Ergebnis vor Ergebnisabführung. 5 Stimmrechte < 50 %. 6 Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009. 7 Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die kurzfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie der Cashpool und die Forderungen aus dem Ergebnisabführungsvertrag bzw. Verbindlichkeiten aus Verlustübernahme wurden saldiert ausgewiesen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 182 (Vorjahr T€ 2.011) resultieren in voller Höhe (im Vorjahr mit T€ 999) aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Im Vorjahr waren ferner T€ 912 aus Dividendenausschüttungen und Ergebnisabführungsverträgen enthalten. Von den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von T€ 817 (Vorjahr T€ 929) resultieren T€ 300 (Vorjahr T€ 357) aus dem Liefer- und Leistungsverkehr und T€ 517 (Vorjahr T€ 572) aus dem Finanzverkehr. Im Geschäftsjahr bestehen wie im Vorjahr keine Forderungen gegen Gesellschafter. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen ist ein Betrag von T€ 18 (Vorjahr T€ 23) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ausgewiesen. Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind unter anderen Forderungen gegen Lieferanten aufgrund von Dienstleistungen für Marketingaktionen, debitorische Kreditoren sowie Forderungen gegen Arbeitnehmer enthalten. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten und ausstehende Rechnungen. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 18.505 (Vorjahr T€ 20.316) resultieren mit T€ 19.353 (Vorjahr T€ 18.147) aus dem Finanzverkehr (kurzfristige Darlehen, Zinsen, Cash-Pool), mit T€ 727 (Vorjahr T€ 820) aus dem Liefer- und Leistungsverkehr sowie mit T€ 528 (Vorjahr T€ 1.301) aus der umsatzsteuerlichen Organschaft, saldiert mit T€ -2.103 (Vorjahr T€ 48) aus Ergebnisabführungsverträgen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von T€ 161 (Vorjahr T€ 173) resultieren wie im Vorjahr ausschließlich aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von T€ 691 (Vorjahr T€ 2.418) resultieren mit T€ 1.099 (Vorjahr T€ 1.123) aus dem Finanzverkehr sowie mit T€ 1 (Vorjahr T€ 0) aus dem Liefer- und Leistungsverkehr, saldiert mit einer Forderung von T€ 409 (im Vorjahr Verbindlichkeit von T€ 1.295) aus dem Ergebnisabführungsvertrag. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Posten aus Steuern in Höhe von T€ 386 (Vorjahr T€ 396). Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit bestehen in Höhe von T€ 30 (Vorjahr T€ 15). Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen stellen sich wie folgt dar:
Sinn und Zweck der Miet- und Leasingverhältnisse ist die Nutzung von Vermögensgegenständen, die nicht im wirtschaftlichen Eigentum der Gesellschaft stehen, aber von dieser für die Ausübung ihrer Geschäftstätigkeit benötigt werden. Hierbei handelt es sich insbesondere um die Miete für Geschäfts- und Betriebsräume, Telefonanlage, EDV- und Kopiergeräte sowie Leasingraten von Firmenfahrzeugen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen nicht. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Bei den enthaltenen periodenfremden Erträgen von T€ 712 (Vorjahr T€ 874) handelt es sich im Wesentlichen um Gewinne aus Anlagenabgängen in Höhe von T€ 345 (Vorjahr T€ 218), Erträge aus der Herabsetzung von Wertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von T€ 281 (Vorjahr T€ 270), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 82 (Vorjahr T€ 385) sowie um sonstige periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 4 (Vorjahr T€ 1). Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung In der Position "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ 41 (Vorjahr T€ 69) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Bei den enthaltenen periodenfremden Aufwendungen handelt es sich im Wesentlichen um Forderungsausfälle in Höhe von T€ 260 (Vorjahr T€ 189) sowie sonstigen periodenfremden Aufwand in Höhe von T€ 49 (Vorjahr T€ 113). Erträge aus Beteiligungen Diese betreffen mit T€ 1.501 (Vorjahr T€ 2.742) verbundene Unternehmen sowie mit T€ 476 (Vorjahr T€ 882) assoziierte Unternehmen. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens Diese betreffen mit T€ 186 (Vorjahr T€ 243) verbundene Unternehmen sowie mit T€ 40 (Vorjahr T€ 42) assoziierte Unternehmen. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Diese betreffen mit T€ 19 (Vorjahr T€ 103) verbundene und mit T€ 26 (Vorjahr T€ 25) assoziierte Unternehmen. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Diese betreffen mit T€ 642 (Vorjahr T€ 690) verbundene Unternehmen. Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen sind mit T€ 109 (Vorjahr T€ 111) enthalten. Sonstige Angaben Geschäftsführung Geschäftsführer im Geschäftsjahr waren die Herren:
Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr vom 2011/12 betrugen T€ 150 (Vorjahr T€ 249), darüber hinaus erhielten ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung T€ 195 (Vorjahr T€ 174). Für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung sind Rückstellungen für laufende Pensionen von T€ 1.813 (Vorjahr T€ 1.653) gebildet. Eine gegen einen Geschäftsführer bestehende Forderung von T€ 37 wurde im vorigen Geschäftsjahr zu 100 % wertberichtigt. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:
Abschlussprüferhonorar Die Angaben gemäß § 285 Nr. 17 HGB unterbleiben, da diese Angaben zum Gesamthonorar des Abschlussprüfers im Konzernabschluss der Sodexo S.A., Issy-les-Moulineaux/Frankreich, enthalten sind. Muttergesellschaft und verbundene Unternehmen Muttergesellschaft der Gesellschaft, das den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis der Unternehmen aufstellt, ist die Sodexo S.A., Issy-les-Moulineaux/Frankreich. Als verbundene Unternehmen werden alle direkten und indirekten Mehrheitsbeteiligungen dieses Mutterunternehmens betrachtet. Der Konzernabschluss ist auf Anfrage bei der Sodexo S.A. oder auch bei der Gesellschaft erhältlich. Er soll außerdem in deutscher Sprache im Bundesanzeiger veröffentlicht werden.
Singen, den 31. Oktober 2012 Die Geschäftsführung Dr. Horst Eugen Theodor de Haan Michael Kirchner Herbert Loibnegger Loïc Oliver Niederberger Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Zehnacker GmbH, Singen, für das Geschäftsjahr vom 1. September 2011 bis 31. August 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, den 31. Oktober 2012 PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Bernd Wagner, Wirtschaftsprüfer ppa. Martin Both, Wirtschaftsprüfer
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