Stammdaten

Register
Amtsgericht Essen HRB 13622
Vorher
RAG Additive GmbH
Eingetragen
18.12.2000
Branche
Herstellung von sonstigen Erzeugnissen aus nichtmetallischen Mineralien a. n. g.Herstellung von Gipserzeugnissen für den BauHerstellung von sonstigen anorganischen Grundstoffen und Chemikalien
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Kohlenstoffprodukten aller Art, einschließlich Prozesskohlenstoff und anderer Kohlenstoffprodukte. Dazu gehört auch die Herstellung und der Vertrieb von industriellen Einsatzstoffen - insbesondere Rohstoffen und weiteren industriellen Materialien - für Anwendungen in der Stahlherstellung, dem Gusswesen, der Gießereiindustrie, der Ölbohrung sowie der Automobilzulieferindustrie. Der Unternehmensgegenstand umfasst zudem den Handel mit diesen Produkten, den Bau und Betrieb von Verarbeitungsanlagen zu deren Herstellung sowie den Erwerb, die Veräußerung und die Verwaltung von Grundstücken und Immobilien.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Alan Yung
seit 16.9.2025
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Barbara Aigte
seit 24.11.2021
Prokura
Volker Wazalik
seit 15.7.2005
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Unimetal B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Unimetal B.V.
Netherlands
1.431.650 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

CS Additive GmbH

Essen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

CS ADDITIVE GMBH, HERNE

A K T I V A

31.12.2023 
EUR
31.12.2022 
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 2.213.674,83 2.824.370,45
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.552,72 44.870,86
II. Sachanlagen 2.211.122,11 2.779.499,59
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 332.371,57 349.800,91
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.535.670,20 1.998.501,20
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 337.358,14 419.779,15
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.722,20 11.418,33
B. UMLAUFVERMÖGEN 9.646.036,58 9.938.131,94
I. Vorräte 4.426.023,74 6.013.359,01
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.483.312,70 2.752.218,20
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.736.700,14 1.172.554,73
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 27.808,31 21.153,16
11.887.519,72 12.783.655,55

P A S S I V A

31.12.2023 
EUR
31.12.2022 
EUR
A. EIGENKAPITAL 8.618.611,21 9.722.782,13
I. Gezeichnetes Kapital 1.431.650,00 1.431.650,00
II. Kapitalrücklage 260.726,13 260.726,13
III. Bilanzgewinn 6.926.235,08 8.030.406,00
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.714.697,96 1.811.144,09
C. VERBINDLICHKEITEN 1.554.210,55 1.249.729,33
11.887.519,72 12.783.655,55

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023 
EUR
2022 
EUR
1. Rohergebnis 8.319.895,89 9.148.080,22
2. Personalaufwand -3.098.480,50 -3.009.739,60
a) Löhne und Gehälter -2.682.268,59 -2.664.397,79
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -416.211,91 -345.341,81
- davon für Altersvorsorge: EUR 1.284,00 (Vorjahr: EUR 1.284,00)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -649.652,89 -633.597,11
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.370.124,05 -2.629.546,26
- davon aus Währungsumrechnung: EUR 52,60 (Vorjahr: EUR 375,78)
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 12.626,04 0,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -6.040,06 -28.513,83
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -601.582,78 -366.966,76
8. Ergebnis nach Steuern 1.606.641,65 2.479.716,66
9. Sonstige Steuern -10.812,57 -14.126,05
10. Jahresüberschuss 1.595.829,08 2.465.590,61
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 8.030.406,00 6.564.815,39
12. Ergebnisverwendung -2.700.000,00 -1.000.000,00
13. Bilanzgewinn 6.926.235,08 8.030.406,00

CS ADDITIVE GMBH, HERNE ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die CS Additive GmbH hat ihren Sitz in Essen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Essen unter HRB 13622 eingetragen. Seit dem 09.12.2021 ist die abweichende Geschäftsadresse Shamrockring 1, 44623 Herne.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 I, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.

Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB aufgestellt.

II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungsmethoden  

Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen.

Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:

Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Sachanlagen

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen sowohl degressiv als auch linear vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgte in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führte. Zugänge des Geschäftsjahres wurden linear abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800 wurden aus Vereinfachungsgründen aufgrund ihrer untergeordneten Bedeutung analog § 6 II 1 EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben.

Vorräte

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten (ohne Verwaltungsgemeinkosten) angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- oder Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Abgrenzungsposten

Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen.

Pensionsverpflichtungen wurden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren nach versicherungsmathematischer Methode auf Basis eines Zinsfußes von 1,83% ermittelt. Der Bewertung liegen die Sterbetafeln 2018G zugrunde. Die erwarteten Lohn- und Gehaltssteigerungen wurden mit 2 % p. a. prognostiziert.

Bei der Dotierung der Rückstellung wurde vom Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 EGHGB Gebrauch gemacht. Zum Bilanzstichtag wurden Beträge in Höhe von EUR 3.969 nicht bilanziert. Im Berichtsjahr wurde ein Betrag in Höhe von EUR 3.965 nach Art. 67 Abs. 1 und 2 EGHGB hinzugeführt. Dieser Betrag wird in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.

Der ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt EUR 8.628 (Vorjahr: EUR 40.387).

Währungsumrechnung

Die im Jahresabschluss enthaltenen Posten, denen Beträge zugrunde liegen, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden mit dem Terminkurs bewertet, soweit diese Geschäftsvorfälle durch Devisentermingeschäfte gesichert wurden.

Im Übrigen erfolgte die Umrechnung von Bankguthaben, Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag.

III. Angaben zu den Posten der Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist in Anlage III/6 dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 II HGB).

Die Steuerrückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
Gewerbesteuer 371.409,00 114.788,00
Körperschaftsteuer 0,00 168.306,76
371.409,00 283.094,76

Die Laufzeiten und Besicherungen der Verbindlichkeiten ergeben sich aus nachfolgender Tabelle:

Davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.12.2023 bis zu einem Jahr zwischen einem und fünf Jahren von mehr als fünf Jahren Besicherte Beträge Art der Sicherheit
EUR EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 906.341,82 906.341,82 0,00 0,00 906.341,82 übliche Eigentumsvorbehalte
(Vorjahr) (1.129.147,25) (1.129.147,25) (0,00) (0,00) (1.129.147,25)
Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
(Vorjahr) (61.680,00) (61.680,00) (0,00) (0,00) (61.680,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 647.868,73 647.868,73 0,00 0,00 647.868,73
(Vorjahr) (58.902,08) (58.902,08) (0,00) (0,00) (58.902,08)
Gesamt 1.554.210,55 1.554.210,55 0,00 0,00 1.554.210,55
(Vorjahr) (1.249.729,33) (1.249.729,33) (0,00) (0,00) (1.249.729,33)

Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB sind für die Ertragslage der Gesellschaft von untergeordneter Bedeutung.

IV. Angaben zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt.

Die Aufgliederung der Umsatzerlöse wurde unter Bezug auf § 288 II HGB unterlassen.

Aus der Abzinsung von Rückstellungen ergeben sich im Berichtsjahr Aufwendungen in Höhe von EUR 4.960 (Vorjahr: EUR 20.549).

V. Sonstige Angaben

Die Geschäftsführung wird durch Herrn Dr. Kühn (Vorsitz) und Herrn Dr. Schrag vertreten.

Herr Dr. Kühn ist alleinvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Herr Dr. Schrag vertritt die Gesellschaft zusammen mit einem anderen Geschäftsführer oder Prokuristen.

Die Geschäftsführer üben ihre Tätigkeit hauptberuflich aus.

Die Angabe der Vergütung der Geschäftsführung unterbleibt gem. § 286 IV HGB.

Die Anzahl der zum 31.12.2023 beschäftigten Mitarbeiter betrug:

2023 2022
Gewerbliche Arbeitnehmer 14 10
Angestellte 16 14
30 24

Geschäfte, die nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind, liegen nicht vor.

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.595.829,08 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Herne, den 21. Februar 2024

Dr. Manfred Kühn 

Geschäftsführung (Vorsitz)  

Dr. Jan-Christopher Schrag

Geschäftsführung

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31. Dez. 2023
EUR EUR EUR EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 290.590,08 0,00 0,00 0,00 290.590,08
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.450.185,10 10.000,00 0,00 0,00 1.460.185,10
Technische Anlagen und Maschinen 12.952.857,96 10.000,00 0,00 0,00 12.962.857,96
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.632.445,43 13.235,07 11.418,33 22.795,00 1.634.303,83
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 11.418,33 5.722,20 -11.418,33 0,00 5.722,20
16.046.906,82 38.957,27 0,00 22.795,00 16.063.069,09
16.337.496,90 38.957,27 0,00 22.795,00 16.353.659,17
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023 Zugänge Abgänge 31. Dez. 2023
EUR EUR EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 245.719,22 42.318,14 0,00 288.037,36
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.100.384,19 27.429,34 0,00 1.127.813,53
Technische Anlagen und Maschinen 10.954.356,76 472.831,00 0,00 11.427.187,76
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.212.666,28 107.074,41 22.795,00 1.296.945,69
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
13.267.407,23 607.334,75 22.795,00 13.851.946,98
13.513.126,45 649.652,89 22.795,00 14.139.984,34
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023 31. Dez. 2022
EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.552,72 44.870,86
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 332.371,57 349.800,91
Technische Anlagen und Maschinen 1.535.670,20 1.998.501,20
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 337.358,14 419.779,15
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.722,20 11.418,33
2.211.122,11 2.779.499,59
2.213.674,83 2.824.370,45

CS ADDITIVE GMBH, HERNE LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

1 Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell

Die Aktivitäten der CS Additive GmbH konzentrieren sich auf die Herstellung und Vermarktung von Carbonprodukten. Der Absatz der CS Additive erfolgt in die Stahlindustrie, in die Eisengießereien und in die sonstige Industrie für Spezialanwendungen wie Abdeckmittel und Bremsbeläge.

Im Werk Brüggen werden Carbonprodukte hergestellt, die vornehmlich als Aufkohlungsmittel abgesetzt werden. Die Aufkohlungsmittel werden unter dem Markennamen Carbolux® vertrieben.

Steuerungssysteme

Die bisher genutzten und auch bewährten Steuerungssysteme wurden mit der Umstellung von Acetylenkoks auf Graphit den neuen Gegebenheiten angepasst und weiterentwickelt.

Die Steuerung des Unternehmens erfolgt über eine Unternehmensstrategie, die in einer 3-Jahresplanung zusammengefasst ist. Hierbei werden u. a. für den Geschäftsbereich die Kenngrößen Absatz, Umsatz und Ergebnis erfasst. Die Jahresplanung des laufenden Jahres wird monatlich den Ist-Zahlen gegenübergestellt. Die Jahresplanung des laufenden Jahres wird zweimal jährlich aktualisiert.

Die Entwicklung des Unternehmens wird mindestens einmal jährlich mit den Hausbanken intensiv diskutiert.

Ziele und Strategien

CS Additive ist sowohl im Aufkohlungs- als auch im Spezialitätenbereich ein Premiumhersteller. Die existierenden Kundenbeziehungen werden weiterhin intensiv gepflegt. Im Zuge der Produktoptimierung werden die verfügbaren Rohstoffe auf Eignung und Wirtschaftlichkeit geprüft. Zu diesem Zweck ist das Labor mit modernster Analysetechnik ausgestattet. CS Additive hat mit dieser Strategie im Berichtsjahr ihre Marktposition gefestigt. Im kommenden Jahr wird der Hauptfokus auf Absatzerhöhung und somit Steigerung der Marktanteile liegen. Die Ausweitung der Geschäfte im Spezialitätenbereich ist auch im laufenden Jahr Teil der Strategie.

Weiteres Ziel ist es, mit unseren Rohstoffen und Produkten die Kreislaufwirtschaft zu unterstützen. Durch enge Partnerschaften mit Kunden, Lieferanten und Forschung soll der 3R-Ansatz erreicht werden, der auf Reduzierung, Wiederverwendung und Recycling von Einsatzstoffen basiert. Hierbei hat CS Additive bereits eine Vorreiterrolle erreicht, da wir größtenteils schon Nebenprodukte erwerben, die wir in unsere Produktionsprozesse als vollwertige Rohstoffe einschleusen. So kaufen wir beispielsweise Graphitspäne von Herstellern von Graphitelektroden auf, die dort als Nebenprodukte anfallen.

Forschung und Entwicklung

Der Bereich Forschung und Entwicklung ist bei der Optimierung unserer Produkte von großer Bedeutung. Auch in diesem Berichtsjahr wurden mit Kunden neue Produkte und neue Rohstoffe getestet und anschließend eingeführt.

2 Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag im Berichtsjahr um 0,3% niedriger als im Vorjahr (Quelle: Pressemitteilung vom 15. Januar 2024 des Statistischen Bundesamtes). Die Stahlproduktion in Deutschland ist im Berichtsjahr auf ein historisch niedriges Niveau gesunken und lag mit Mio. 35,4 mt um 3,9% geringer als im Vorjahr (Quelle: Pressespiegel EUV vom 24. Januar 2024). Bei den Eisengießereien, dem wichtigsten Absatzmarkt für die CS Additive, lief es im Berichtsjahr zufriedenstellend. Trotz der starken Erhöhung der Energiepreise haben die Gießereien ihre Position behaupten können und mussten nur einen Rückgang der Produktionsmenge um 2,8% hinnehmen (Quelle: Bundesverband der Deutschen Gießerei-Industrie e. V.).

Geschäftsverlauf

Die gesamtwirtschaftliche Lage beeinflusste auch den Geschäftsverlauf der CS Additive. Die eingeschlagene Produktphilosophie mit Schwerpunkt auf graphitische Produkte hat sich auch im Berichtsjahr als richtig erwiesen. Der Russland-Ukraine Krieg und die militärische Auseinandersetzung im Nahen Osten zwischen der Hamas und Israel haben weiterhin starken Einfluss auf die weltweite Rohstoffversorgung und Logistik. Es kam zu Verschiebungen bei der Verschiffung unserer Hauptrohstoffe.

Der Produktabsatz bei der CS Additive stieg gegenüber dem Vorjahr um knapp 20%, wobei die Steigerung durch die zusätzlichen Absatzaktivitäten erreicht werden konnte. Bei der Nachfrage nach unseren Produkten mussten wir feststellen, dass diese im zweiten Halbjahr niedriger war. Bei den Verkaufspreisen wurde neben den Mehrmengen im ersten Halbjahr auch noch eine kleine Preissteigerung gegenüber dem Vorjahr erreicht. Im zweiten Halbjahr war der Markt der Aufkohlungsmittel durch ein Überangebot geprägt, so dass auch die Verkaufspreise stark unter Druck kamen und dies zu Preisreduzierungen führte.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme der CS Additive hat sich im Geschäftsjahr 2023 um T€ 896 von T€ 12.784 auf T€ 11.888 verringert. Ursachen hierfür sind die Verringerung des Anlagevermögens um T€ 611 und der Vorräte um T€ 1.587. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände verringerten sich um T€ 269 bei gleichzeitigem Aufbau der aktiven Rechnungsabgrenzungsposten um T€ 7. Die liquiden Mittel stiegen um T€ 1.564.

Auf der Passivseite führte der Abbau der Rückstellung um T€ 96 bei gleichzeitigem Aufbau der Verbindlichkeiten um T€ 304 und einem Abbau des Eigenkapitals um T€ 1.104 zur Verringerung der Bilanzsumme.

Ertragslage

Das Ergebnis vor Steuern verringerte sich im Berichtsjahr von positiv T€ 2.847 auf T€ 2.208. Das Ergebnis nach Steuern der CS Additive reduzierte sich im Berichtsjahr von T€ 2.480 im Vorjahr auf T€ 1.607. Das Ergebnis nach Ertragsteuern und sonstigen Steuern betrug im Geschäftsjahr T€ 1.596 (VJ T€ 2.466).

Die Bruttomarge verringerte sich um T€ 828 von T€ 9.148 auf T€ 8.320. Gründe hierfür sind erhöhte Materialkosten, die nicht durch Steigung der Verkaufspreise kompensiert werden konnten. Kosteneinsparungen in der Produktion und optimiertem Produkt-Mix konnten diesen Sachverhalt teilweise auffangen. Ebenfalls vorteilhaft hat sich die langfristige Sicherung der Energie über Terminkontrakte erwiesen.

Der Materialeinsatz veränderte sich unter Berücksichtigung der Bestandsveränderungen um T€ 2.019 von T€ 17.355 auf T€ 19.374 im Jahr 2023.

Umsatzerlöse und sonstige Erträge veränderten sich von T€ 26.503 auf T€ 27.694.

Personalkosten erhöhten sich um T€ 89, die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich um T€ 259. Gründe für die Reduzierung sind Kostenoptimierungen.

Finanzlage

Im Berichtsjahr 2023 wurden Investitionen in Höhe von T€ 39 getätigt. Wesentliche Komponenten waren dabei Investitionen zur Verbesserung der IT-Infrastruktur.

Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, dass Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden und Forderungen innerhalb der Zahlungsfrist eingehen. Forderungsausfälle sind die Ausnahme und zumeist durch Kreditversicherer abgesichert.

Die Gesellschaft verfügt über eine gute Eigenkapitalquote. Diese liegt im Geschäftsjahr bei ca. 73%.

Die Liquidität hat sich im Vergleich zum Vorjahr verbessert. Ein wesentlicher Grund ist das erwirtschaftete Ergebnis. Der Cashflow beträgt für das Geschäftsjahr T€ 1.564. Er setzt sich zusammen aus dem Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von T€ 4.302, aus dem Cashflow aus Investitionstätigkeit von T€ -36,8 sowie dem Cashflow aus Finanzierungstätigkeiten in Höhe von T€ -2.701.

3 Prognosebericht

Der Prognosebericht ist in jedem Jahr von vielen Unwägbarkeiten gekennzeichnet. Dies gilt auch für das Jahr 2024. Im dritten Jahr des Ukrainekrieges und im ersten Jahr der Nahostauseinandersetzung ist es wieder schwierig die weitere wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland abzuschätzen. Das Management geht in diesem Umfeld von einer zufriedenstellenden Nachfrage aus. Hierbei wird berücksichtigt, dass es zu weiteren Marktverschiebungen (Richtung Türkei/Naher Osten) kommen kann. 

Allerdings kann aufgrund der Entwicklung Ende 2023 in Bezug auf Absatz und Verkaufspreise davon ausgegangen werden, dass das Ergebnis 2024 erheblich niedriger ausfallen wird und nur ein Ergebnis knapp über Break Even erreicht wird. CS Additive arbeitet auf eine Erhöhung der Verkaufsmenge hin und hat Projekte zur Optimierung der Rohstoffkosten und sonstiger Kosten in der Umsetzung.

CS Additive prognostiziert, dass in diesem Umfeld ein Umsatz in Höhe von 22.930 T€ und ein Ergebnis von 130 T€ erreicht wird.

Risikobericht

Das Risiko einer sinkenden Nachfrage wird mit der Diversifizierung unserer Absatzmärkte angegangen. Steigenden Rohstoffkosten wird durch Erhöhung der Produktpreise und Diversifizierung der Rohstoffquellen entgegengewirkt. Potenzielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, werden durch Sicherungsgeschäfte kompensiert. Der Erfolg dieser Aktivitäten wird auch das Ergebnis der Gesellschaft beeinflussen.

Chancenbericht

Eine steigende Nachfrage würde zu einer Verbesserung der Geschäftsentwicklung beitragen.

Chancen zur Ergebnisverbesserung bestehen bei steigenden Marktpreisen, beim Absatz neuer Produkte mit günstigeren Rohstoffkomponenten und beim Eintritt in neue Absatzmärkte.

Mögliche Lieferengpässe durch Störungen in den Lieferketten könnten sich auch vorteilhaft auf die Nachfrage auswirken.

 

Herne, den 21. Februar 2024

Dr. Manfred Kühn

Geschäftsführung (Vorsitz)

Dr. Jan-Christopher Schrag

Geschäftsführer

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die CS Additive GmbH, Essen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der CS Additive GmbH, Essen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CS Additive GmbH, Essen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, 28. Februar 2024

AHW Treuhand GmbH

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Michael Becker

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