RDC Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alan Yung seit 16.9.2025 | Geschäftsführer |
Jan-Christopher Dr.-Ing. Schrag seit 24.11.2021 | Geschäftsführer |
Barbara Aigte seit 24.11.2021 | Prokura |
Volker Wazalik seit 15.7.2005 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Unimetal B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CS Additive GmbHEssenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023CS ADDITIVE GMBH, HERNEA K T I V A
P A S S I V A
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
CS ADDITIVE GMBH, HERNE ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die CS Additive GmbH hat ihren Sitz in Essen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Essen unter HRB 13622 eingetragen. Seit dem 09.12.2021 ist die abweichende Geschäftsadresse Shamrockring 1, 44623 Herne. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 I, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen. Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB aufgestellt. II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungsmethoden Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Bewertungsmethoden Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet: Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Sachanlagen Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen sowohl degressiv als auch linear vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgte in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führte. Zugänge des Geschäftsjahres wurden linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800 wurden aus Vereinfachungsgründen aufgrund ihrer untergeordneten Bedeutung analog § 6 II 1 EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Vorräte Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten (ohne Verwaltungsgemeinkosten) angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- oder Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Abgrenzungsposten Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen Die Rückstellungen wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Pensionsverpflichtungen wurden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren nach versicherungsmathematischer Methode auf Basis eines Zinsfußes von 1,83% ermittelt. Der Bewertung liegen die Sterbetafeln 2018G zugrunde. Die erwarteten Lohn- und Gehaltssteigerungen wurden mit 2 % p. a. prognostiziert. Bei der Dotierung der Rückstellung wurde vom Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 EGHGB Gebrauch gemacht. Zum Bilanzstichtag wurden Beträge in Höhe von EUR 3.969 nicht bilanziert. Im Berichtsjahr wurde ein Betrag in Höhe von EUR 3.965 nach Art. 67 Abs. 1 und 2 EGHGB hinzugeführt. Dieser Betrag wird in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Der ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt EUR 8.628 (Vorjahr: EUR 40.387). Währungsumrechnung Die im Jahresabschluss enthaltenen Posten, denen Beträge zugrunde liegen, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden mit dem Terminkurs bewertet, soweit diese Geschäftsvorfälle durch Devisentermingeschäfte gesichert wurden. Im Übrigen erfolgte die Umrechnung von Bankguthaben, Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag. III. Angaben zu den Posten der Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist in Anlage III/6 dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 II HGB). Die Steuerrückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Laufzeiten und Besicherungen der Verbindlichkeiten ergeben sich aus nachfolgender Tabelle:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB sind für die Ertragslage der Gesellschaft von untergeordneter Bedeutung. IV. Angaben zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt. Die Aufgliederung der Umsatzerlöse wurde unter Bezug auf § 288 II HGB unterlassen. Aus der Abzinsung von Rückstellungen ergeben sich im Berichtsjahr Aufwendungen in Höhe von EUR 4.960 (Vorjahr: EUR 20.549). V. Sonstige Angaben Die Geschäftsführung wird durch Herrn Dr. Kühn (Vorsitz) und Herrn Dr. Schrag vertreten. Herr Dr. Kühn ist alleinvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Herr Dr. Schrag vertritt die Gesellschaft zusammen mit einem anderen Geschäftsführer oder Prokuristen. Die Geschäftsführer üben ihre Tätigkeit hauptberuflich aus. Die Angabe der Vergütung der Geschäftsführung unterbleibt gem. § 286 IV HGB. Die Anzahl der zum 31.12.2023 beschäftigten Mitarbeiter betrug:
Geschäfte, die nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind, liegen nicht vor. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.595.829,08 auf neue Rechnung vorzutragen.
Herne, den 21. Februar 2024 Dr. Manfred Kühn Geschäftsführung (Vorsitz) Dr. Jan-Christopher Schrag Geschäftsführung
CS ADDITIVE GMBH, HERNE LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20231 Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell Die Aktivitäten der CS Additive GmbH konzentrieren sich auf die Herstellung und Vermarktung von Carbonprodukten. Der Absatz der CS Additive erfolgt in die Stahlindustrie, in die Eisengießereien und in die sonstige Industrie für Spezialanwendungen wie Abdeckmittel und Bremsbeläge. Im Werk Brüggen werden Carbonprodukte hergestellt, die vornehmlich als Aufkohlungsmittel abgesetzt werden. Die Aufkohlungsmittel werden unter dem Markennamen Carbolux® vertrieben. Steuerungssysteme Die bisher genutzten und auch bewährten Steuerungssysteme wurden mit der Umstellung von Acetylenkoks auf Graphit den neuen Gegebenheiten angepasst und weiterentwickelt. Die Steuerung des Unternehmens erfolgt über eine Unternehmensstrategie, die in einer 3-Jahresplanung zusammengefasst ist. Hierbei werden u. a. für den Geschäftsbereich die Kenngrößen Absatz, Umsatz und Ergebnis erfasst. Die Jahresplanung des laufenden Jahres wird monatlich den Ist-Zahlen gegenübergestellt. Die Jahresplanung des laufenden Jahres wird zweimal jährlich aktualisiert. Die Entwicklung des Unternehmens wird mindestens einmal jährlich mit den Hausbanken intensiv diskutiert. Ziele und Strategien CS Additive ist sowohl im Aufkohlungs- als auch im Spezialitätenbereich ein Premiumhersteller. Die existierenden Kundenbeziehungen werden weiterhin intensiv gepflegt. Im Zuge der Produktoptimierung werden die verfügbaren Rohstoffe auf Eignung und Wirtschaftlichkeit geprüft. Zu diesem Zweck ist das Labor mit modernster Analysetechnik ausgestattet. CS Additive hat mit dieser Strategie im Berichtsjahr ihre Marktposition gefestigt. Im kommenden Jahr wird der Hauptfokus auf Absatzerhöhung und somit Steigerung der Marktanteile liegen. Die Ausweitung der Geschäfte im Spezialitätenbereich ist auch im laufenden Jahr Teil der Strategie. Weiteres Ziel ist es, mit unseren Rohstoffen und Produkten die Kreislaufwirtschaft zu unterstützen. Durch enge Partnerschaften mit Kunden, Lieferanten und Forschung soll der 3R-Ansatz erreicht werden, der auf Reduzierung, Wiederverwendung und Recycling von Einsatzstoffen basiert. Hierbei hat CS Additive bereits eine Vorreiterrolle erreicht, da wir größtenteils schon Nebenprodukte erwerben, die wir in unsere Produktionsprozesse als vollwertige Rohstoffe einschleusen. So kaufen wir beispielsweise Graphitspäne von Herstellern von Graphitelektroden auf, die dort als Nebenprodukte anfallen. Forschung und Entwicklung Der Bereich Forschung und Entwicklung ist bei der Optimierung unserer Produkte von großer Bedeutung. Auch in diesem Berichtsjahr wurden mit Kunden neue Produkte und neue Rohstoffe getestet und anschließend eingeführt. 2 Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag im Berichtsjahr um 0,3% niedriger als im Vorjahr (Quelle: Pressemitteilung vom 15. Januar 2024 des Statistischen Bundesamtes). Die Stahlproduktion in Deutschland ist im Berichtsjahr auf ein historisch niedriges Niveau gesunken und lag mit Mio. 35,4 mt um 3,9% geringer als im Vorjahr (Quelle: Pressespiegel EUV vom 24. Januar 2024). Bei den Eisengießereien, dem wichtigsten Absatzmarkt für die CS Additive, lief es im Berichtsjahr zufriedenstellend. Trotz der starken Erhöhung der Energiepreise haben die Gießereien ihre Position behaupten können und mussten nur einen Rückgang der Produktionsmenge um 2,8% hinnehmen (Quelle: Bundesverband der Deutschen Gießerei-Industrie e. V.). Geschäftsverlauf Die gesamtwirtschaftliche Lage beeinflusste auch den Geschäftsverlauf der CS Additive. Die eingeschlagene Produktphilosophie mit Schwerpunkt auf graphitische Produkte hat sich auch im Berichtsjahr als richtig erwiesen. Der Russland-Ukraine Krieg und die militärische Auseinandersetzung im Nahen Osten zwischen der Hamas und Israel haben weiterhin starken Einfluss auf die weltweite Rohstoffversorgung und Logistik. Es kam zu Verschiebungen bei der Verschiffung unserer Hauptrohstoffe. Der Produktabsatz bei der CS Additive stieg gegenüber dem Vorjahr um knapp 20%, wobei die Steigerung durch die zusätzlichen Absatzaktivitäten erreicht werden konnte. Bei der Nachfrage nach unseren Produkten mussten wir feststellen, dass diese im zweiten Halbjahr niedriger war. Bei den Verkaufspreisen wurde neben den Mehrmengen im ersten Halbjahr auch noch eine kleine Preissteigerung gegenüber dem Vorjahr erreicht. Im zweiten Halbjahr war der Markt der Aufkohlungsmittel durch ein Überangebot geprägt, so dass auch die Verkaufspreise stark unter Druck kamen und dies zu Preisreduzierungen führte. Vermögenslage Die Bilanzsumme der CS Additive hat sich im Geschäftsjahr 2023 um T€ 896 von T€ 12.784 auf T€ 11.888 verringert. Ursachen hierfür sind die Verringerung des Anlagevermögens um T€ 611 und der Vorräte um T€ 1.587. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände verringerten sich um T€ 269 bei gleichzeitigem Aufbau der aktiven Rechnungsabgrenzungsposten um T€ 7. Die liquiden Mittel stiegen um T€ 1.564. Auf der Passivseite führte der Abbau der Rückstellung um T€ 96 bei gleichzeitigem Aufbau der Verbindlichkeiten um T€ 304 und einem Abbau des Eigenkapitals um T€ 1.104 zur Verringerung der Bilanzsumme. Ertragslage Das Ergebnis vor Steuern verringerte sich im Berichtsjahr von positiv T€ 2.847 auf T€ 2.208. Das Ergebnis nach Steuern der CS Additive reduzierte sich im Berichtsjahr von T€ 2.480 im Vorjahr auf T€ 1.607. Das Ergebnis nach Ertragsteuern und sonstigen Steuern betrug im Geschäftsjahr T€ 1.596 (VJ T€ 2.466). Die Bruttomarge verringerte sich um T€ 828 von T€ 9.148 auf T€ 8.320. Gründe hierfür sind erhöhte Materialkosten, die nicht durch Steigung der Verkaufspreise kompensiert werden konnten. Kosteneinsparungen in der Produktion und optimiertem Produkt-Mix konnten diesen Sachverhalt teilweise auffangen. Ebenfalls vorteilhaft hat sich die langfristige Sicherung der Energie über Terminkontrakte erwiesen. Der Materialeinsatz veränderte sich unter Berücksichtigung der Bestandsveränderungen um T€ 2.019 von T€ 17.355 auf T€ 19.374 im Jahr 2023. Umsatzerlöse und sonstige Erträge veränderten sich von T€ 26.503 auf T€ 27.694. Personalkosten erhöhten sich um T€ 89, die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich um T€ 259. Gründe für die Reduzierung sind Kostenoptimierungen. Finanzlage Im Berichtsjahr 2023 wurden Investitionen in Höhe von T€ 39 getätigt. Wesentliche Komponenten waren dabei Investitionen zur Verbesserung der IT-Infrastruktur. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, dass Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden und Forderungen innerhalb der Zahlungsfrist eingehen. Forderungsausfälle sind die Ausnahme und zumeist durch Kreditversicherer abgesichert. Die Gesellschaft verfügt über eine gute Eigenkapitalquote. Diese liegt im Geschäftsjahr bei ca. 73%. Die Liquidität hat sich im Vergleich zum Vorjahr verbessert. Ein wesentlicher Grund ist das erwirtschaftete Ergebnis. Der Cashflow beträgt für das Geschäftsjahr T€ 1.564. Er setzt sich zusammen aus dem Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von T€ 4.302, aus dem Cashflow aus Investitionstätigkeit von T€ -36,8 sowie dem Cashflow aus Finanzierungstätigkeiten in Höhe von T€ -2.701. 3 Prognosebericht Der Prognosebericht ist in jedem Jahr von vielen Unwägbarkeiten gekennzeichnet. Dies gilt auch für das Jahr 2024. Im dritten Jahr des Ukrainekrieges und im ersten Jahr der Nahostauseinandersetzung ist es wieder schwierig die weitere wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland abzuschätzen. Das Management geht in diesem Umfeld von einer zufriedenstellenden Nachfrage aus. Hierbei wird berücksichtigt, dass es zu weiteren Marktverschiebungen (Richtung Türkei/Naher Osten) kommen kann. Allerdings kann aufgrund der Entwicklung Ende 2023 in Bezug auf Absatz und Verkaufspreise davon ausgegangen werden, dass das Ergebnis 2024 erheblich niedriger ausfallen wird und nur ein Ergebnis knapp über Break Even erreicht wird. CS Additive arbeitet auf eine Erhöhung der Verkaufsmenge hin und hat Projekte zur Optimierung der Rohstoffkosten und sonstiger Kosten in der Umsetzung. CS Additive prognostiziert, dass in diesem Umfeld ein Umsatz in Höhe von 22.930 T€ und ein Ergebnis von 130 T€ erreicht wird. Risikobericht Das Risiko einer sinkenden Nachfrage wird mit der Diversifizierung unserer Absatzmärkte angegangen. Steigenden Rohstoffkosten wird durch Erhöhung der Produktpreise und Diversifizierung der Rohstoffquellen entgegengewirkt. Potenzielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, werden durch Sicherungsgeschäfte kompensiert. Der Erfolg dieser Aktivitäten wird auch das Ergebnis der Gesellschaft beeinflussen. Chancenbericht Eine steigende Nachfrage würde zu einer Verbesserung der Geschäftsentwicklung beitragen. Chancen zur Ergebnisverbesserung bestehen bei steigenden Marktpreisen, beim Absatz neuer Produkte mit günstigeren Rohstoffkomponenten und beim Eintritt in neue Absatzmärkte. Mögliche Lieferengpässe durch Störungen in den Lieferketten könnten sich auch vorteilhaft auf die Nachfrage auswirken.
Herne, den 21. Februar 2024 Dr. Manfred Kühn Geschäftsführung (Vorsitz) Dr. Jan-Christopher Schrag Geschäftsführer Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers An die CS Additive GmbH, Essen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CS Additive GmbH, Essen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CS Additive GmbH, Essen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, 28. Februar 2024 AHW Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Michael Becker Wirtschaftsprüfer Willi Mezger Wirtschaftsprüfer |
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