Grammarly Germany GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ahto Kink seit 3.3.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Bolt Holdings OÜ | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bolt Services DE GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des Unternehmens: 1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens: Die Bolt Services DE GmbH, die 2021 nach deutschem Recht gegründet wurde, ist ein wichtiger Teil der Bolt-Gruppe, die von ihrer obersten Muttergesellschaft, der estnischen steuerlich ansässigen Bolt Technology OÜ, geführt wird. Das Unternehmen wurde 2013 in Tallinn, Estland, gegründet und ist im Jahr 2023 in mehr als 45 Ländern tätig, hauptsächlich in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA). Bolt Technology OÜ, das unter der Marke Bolt firmiert, ist die globale Shared-Mobility-Plattform, die Ride-Hailing, Mikromobilitätsvermietung, Carsharing sowie Restaurant- und Lebensmittellieferdienste anbietet. Im Laufe der Jahre hat Bolt Produkte entwickelt, die bessere und erschwingliche Alternativen für fast jeden Zweck bieten, dem ein Privatauto dient. Das Unternehmen zielt darauf ab, den Übergang zu leichten Elektrofahrzeugen wie Rollern und E-Bikes und Shared-Mobility-Optionen wie Ride-Hailing und Carsharing zu beschleunigen, um städtische Gebiete in nachhaltigere, menschenfreundlichere Räume zu verwandeln. Darüber hinaus hat sich Bolt langfristig verpflichtet, seine Umweltauswirkungen zu reduzieren, wie in der Nachhaltigkeitsstrategie der Gruppe beschrieben. 2. Wirtschaftsbericht: 2.1 Der Ablauf: Die Bolt Services DE GmbH bietet seit 2021 Ride-Hailing- und Leichtelektrofahrzeuge wie Scooter und E-Bikes in Deutschland an. Darüber hinaus hat das Unternehmen im Jahr 2023 einen Free-Floating-Carsharing-Dienst eingeführt. Das Unternehmen bietet Support-Dienstleistungen für Bolt Operations OÜ und Vertrags-F&E-Support-Dienstleistungen für Bolt Technology OÜ. Als Gegenleistung für diese Dienstleistungen erhält das Unternehmen Gebühren. Die Honorareinnahmen spiegeln die Vergütung wider, die für die Erbringung der oben genannten Supportleistungen für die mit ihrem verbundenen Unternehmen erhalten wird. Bolt Operations OÜ und Bolt Technology OÜ zahlen Gebühren, die auf der Grundlage der Kosten berechnet werden, zuzüglich eines marktüblichen Aufschlags auf die Betriebskosten, an die Bolt Services DE GmbH. 2.2 Makroökonomische und sektorspezifische Rahmenbedingungen Trotz der vorherrschenden wirtschaftlichen Herausforderungen wie steigender Inflation, steigender Zinssätze, Unterbrechungen der Lieferkette und allgemeiner wirtschaftlicher Unsicherheit in Europa und Deutschland erzielte Bolt im Vergleich zum Vorjahr deutliche Verbesserungen der operativen Effizienz und Rentabilität in seinen Abschlüssen. Im Ride-Hailing-Sektor konzentrierte sich Bolt darauf, das Erlebnis sowohl für Fahrer als auch für Fahrer das ganze Jahr über zu verbessern. Dazu gehörten die Implementierung von Qualitätsund Sicherheitsverbesserungen, die Einführung neuer Funktionen und die Rationalisierung des Onboarding-Prozesses für Fahrer. Das Segment Vermietung, das das Mikromobilitätsgeschäft (Roller und E-Bikes) und den Carsharing-Dienst Bolt Drive umfasst, legte weiterhin einen starken Fokus auf Sicherheit. Es wurden mehrere Initiativen gestartet, um die Hardwaresicherheit zu verbessern, die Fahrer zu schulen und In-App-Sicherheitsfunktionen zu integrieren. Die wachsende Präferenz der Bundesbürger für Mikromobilität zeigt sich in der gestiegenen Nachfrage nach Rollern und EBikes. Seit der Marktexpansion im Sommer 2021, bei der sowohl Mikromobilität als auch Ride-Hailing- Dienste eingeführt wurden, verzeichnet Bolt einen stetigen Anstieg der abgeschlossenen Aufträge. Dieses Wachstum hat das Unternehmen zu einem der drei größten Akteure im Bereich Mikromobilität in Deutschland und zu einem der beiden dominierenden Akteure im Bereich Ride- Hailing gemacht. Bis Ende 2023 hatte der bisher zweitgrößte Ride-Hailing-Wettbewerber deutlich an Marktanteilen verloren, während Bolt weiter nach Köln, Düsseldorf und Nürnberg expandierte und trotz intensivierter Investitionen seines Hauptkonkurrenten eine starke Dynamik in seinen bestehenden Märkten beibehielt. 2.3 Geschäftsentwicklung: Im Jahr 2023 verzeichnete die Bolt Services DE GmbH ein solides Wachstum, indem sie ihre Belegschaft von 450 auf 520 Mitarbeiter ausbaute und ihre Position in Deutschland durch die Übernahme von 25 Rollerlagern im Vorjahr festigte. Mittlerweile bietet das Unternehmen Ride-Hailing-Dienste in Berlin, Frankfurt, München, Köln, Düsseldorf und Nürnberg an und bietet Mikromobilitätsvermietungen in über 50 Städten in ganz Deutschland an. Darüber hinaus wurde im Mai 2023 Bolt Drive, ein Free-Floating-Carsharing-Dienst, der über die Bolt-App verfügbar ist, erfolgreich gestartet, beginnend mit einer Flotte von 750 Fahrzeugen in Berlin. Das Unternehmen nutzte seinen etablierten Kundenstamm aus anderen Bolt-Dienstleistungen, was dazu beitrug, die Kundenakquisitionskosten für Bolt Drive zu minimieren. Im Jahr 2023 stiegen die Umsatzerlöse aus den für den Konzern erbrachten Dienstleistungen um 62 % auf 56.681.000 Euro, während der Gewinn um 77 % auf 1.645.762 Euro stieg. Diesem Wachstum der Leistungserbringung ging ein Anstieg des Working Capital einher. Zum 31. Dezember 2023 belief sich die Bilanzsumme auf 14.559.935 Euro (nach 5.152.393 Euro), wovon 3.450.979 Euro auf Forderungen gegen den Konzern für erbrachte Leistungen entfielen. Die Verbindlichkeiten beliefen sich auf 11.765.368 Euro (4.006.589 Euro), das Eigenkapital erhöhte sich von 1.148.805 Euro auf 2.794.567 Euro. Darüber hinaus schloss das Unternehmen einen konzerninternen Cash-Pooling-Vertrag ab und sicherte sich zur Unterstützung des Ausbaus von Bolt Drive ein konzerninternes Darlehen in Höhe von 5.500.000 Euro.
3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht: 3.1 Prognosebericht: Mit Blick auf das Jahr 2024 bleibt die Bolt Services DE GmbH trotz der Unsicherheiten im makroökonomischen Umfeld optimistisch, was die Wachstumschancen angeht. Die erfolgreiche Eröffnung eines größeren Büros, die Einführung des Carsharings Bolt Drive in Berlin und die Ausweitung der Ride-Hailing-Dienste auf Köln, Düsseldorf und Nürnberg im Jahr 2023 positionieren das Unternehmen gut für den weiteren Erfolg. Im Jahr 2024 wird das Hauptaugenmerk auf der Aufrechterhaltung effizienter Marktplätze in allen Gebieten liegen, wobei die Ausweitung der Ride-Hailing-Dienste auf weitere Städte geplant ist. Um den Markteintritt mit Bolt Drive weiter zu stärken, ist es das Ziel, die Flotte in Berlin zu vergrößern, um der Nachfrage gerecht zu werden und die Wettbewerbsstärke gegenüber größeren Flottenanbietern im Markt zu erhöhen. Eine wichtige Entwicklung im 1. Quartal 2024 war die Unterzeichnung einer Absichtserklärung mit den Berliner Behörden, um die Aufsicht über nicht lizenzierte Betreiber zu verbessern. 3.2 Risikobericht: Risiken wie Kredit-, Zins-, Liquiditäts-, Markt- und regulatorische Risiken werden auf Konzernebene von der Zentrale gesteuert. Die Bolt Services DE GmbH ist bestrebt, die Rentabilität durch effektive Verrechnungspreisstrategien zu erhalten und sicherzustellen, dass das Servicevolumen mit der Geschäftstätigkeit von Bolt in Deutschland übereinstimmt. Die Bolt Services DE GmbH trägt aber auch das Risiko möglicher Reduzierungen des operativen Ergebnisses, wenn es aufgrund eines Rückgangs der Geschäftsaktivitäten von Bolt in Deutschland zu einem Rückgang der lokalen Mitarbeiter kommt. 3.3 Bericht "Chancen": Trotz der defensiven Strategien der Wettbewerber, um ihren Marktanteil zu schützen, beobachtet Bolt weiterhin ein günstiges, nachfrageorientiertes Geschäftsumfeld. Der Einzelne verlässt sich zunehmend nicht mehr ausschließlich auf Privatfahrzeuge, was zu einer wachsenden Nachfrage nach vielfältigen Mobilitätslösungen führt, die zeitnah, zuverlässig, sicher und kostengünstig sind und einen Komfort bieten, der mit dem persönlichen Transport vergleichbar ist. Angesichts der Tatsache, dass der traditionelle liniengebundene öffentliche Nahverkehr diese Erwartungen oft nicht erfüllt, sind Shared Mobility-Dienste wie Ride-Hailing, Mikromobilität und Carsharing für die Erleichterung dieses Übergangs unerlässlich geworden und unterstützen die Strategie von Bolt, weiter in diesen expandierenden Markt zu investieren. Bolt setzt sich weiterhin dafür ein, den Wandel vom privaten Fahrzeugbesitz zur geteilten Mobilität zu beschleunigen, indem es Nachhaltigkeit betont und Qualität, Sicherheit und Innovation kontinuierlich verbessert. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angabe und Erläuterung von nicht vergleichbaren Vorjahreszahlen Der Jahresabschluss enthält einzelne Posten, deren Werte mit den Vorjahreszahlen nicht vergleichbar sind. Zur besseren Übersicht wurden die Aufwandskonten nicht wie im Vorjahr in den sonstigen bezogenen Leistungen zusammengefasst, sondern aufgegliedert in Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe sowie bezogene Waren ausgewiesen. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen in Höhe von € 380.662,34 beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.
Angaben zu Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 3.450.979,32 EUR (Vorjahr: 778.849,33 EUR). Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 7.530.403,42 EUR (Vorjahr: 1.836.000,00 EUR). Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 4.177.500,00 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Rahmen einer Leasingsonderzahlung hat die Gesellschaft ein Bankkontoguthaben in Höhe von € 4.177.500,00 als Sicherheit verpfändet. Diese Verpfändung dient als Sicherungsmaßnahme für den Leasinggeber, um eventuelle Zahlungsrisiken zu minimieren. Die Verpfändung bleibt bestehen, solange der Leasing Rahmenvertrag gültig ist und alle Zahlungen gemäß den vertraglichen Vereinbarungen geleistet wurden. Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:
Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vergütungen der Geschäftsführer Als Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten im Berichtsjahr wurden 461.133,00 EUR gewährt. Konzernzugehörigkeit Die Bolt Services DE GmbH wurde in den Konzernabschluss der Bolt Technology OÜ - Tallinn / Estland einbezogen. Der offen gelegte Konzernabschluss ist unter der Registernummer 12417834 beim Estnischen Handelsregister erhältlich. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung: Der Jahresüberschuss beträgt 1.645.762,46 EUR und wird auf neue Rechnung vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Berlin, 10.09.2024 gez. Ahto Kink
Berlin, 10.09.2024 gez. Vincent Pickering sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 10.09.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkDen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk haben wir wie folgt erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Bolt Services DE GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Bolt Services DE GmbH, Berlin, -- bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden -- geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bolt Services DE GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und dieses Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Berlin, den 10. September 2024 TRIANON
GmbH
gez. Wynands, Wirtschaftsprüferin gez. Hering, Wirtschaftsprüfer |
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