Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 749648
Eingetragen
23.11.2009
Branche
Großhandel mit Mehl und GetreideproduktenGroßhandel mit Fisch und FischerzeugnissenGroßhandel mit sonstigen Nahrungs- und Genussmitteln a. n. g.
Gegenstand
Der Handel mit Lebensmitteln aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sedat Kahraman
seit 24.3.2025
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Adriatic Group GmbH
Austria
20.000 €
80.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Natura GmbH

Schorndorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Natura GmbH bleibt eines der führenden Unternehmen im Bereich des Imports von Lebensmitteln aus der Region Ex-Jugoslawiens. Das Unternehmen mit Sitz in Schorndorf importiert und vertreibt die Lebensmittel europaweit.

Unsere Vertriebsmitarbeiter sind weiterhin bundesweit im Einsatz und betreuen unsere Kunden persönlich durch regelmäßige Besuche, Beratung und Verkaufsunterstützung. Zusätzlich zu unserem bundesweiten Netzwerk haben wir unser Verkaufsgebiet erfolgreich nach Frankreich erweitert. Unser Anspruch als Fullservice-Unternehmen gewährleistet, dass unsere Kunden durch unsere geschulten Mitarbeiter bestens betreut werden.

Unser Produktangebot wird durch ein bundesweit flächendeckendes Servicenetz mit Kooperationspartnern unterstützt, was unseren Kunden dauerhaft Wettbewerbsvorteile sichert. Über unsere Muttergesellschaft Adriatic Group GmbH haben wir europaweit exklusive Verträge mit den wichtigsten Produzenten des Balkans abgeschlossen, die uns Exklusivvertriebsrechte sichern und unsere Konkurrenz deutlich mindern. Unsere Schwestergesellschaften decken einen großen Teil Europas ab.

Wir konnten unsere Präsenz am deutschen Lebensmittelmarkt um weitere 15% steigern. Zu unserem Kundenkreis gehören die wichtigsten Marktplayer, und wir sind bestrebt, sowohl neue Kunden zu gewinnen als auch die Listungen bei bestehenden Kunden zu erweitern. Der Ethnohandel bleibt eine zentrale Säule für unseren Firmenerfolg.

Lagerverwaltung und Standortverlagerung

Im Jahr 2024 führen wir ein Warehouse Management System (WMS) in unserem Lager ein, um die Effizienz und Genauigkeit der Lagerprozesse zu steigern. Diese Implementierung ermöglicht es uns, Bestände in Echtzeit zu überwachen und Logistikabläufe zu optimieren.

Zudem verlagern wir unseren Standort nach Uhingen, wo wir ein größeres und moderneres Lager beziehen werden. Dieses neue Lager bietet eine fortschrittlichere Struktur und ein effizienteres Logistikkonzept, das es uns ermöglicht, unsere wachsenden Anforderungen besser zu bedienen und unsere Kunden noch effektiver zu beliefern.

Wirtschaftsbericht

1. Geschäftsverlauf und Lage

Der Umsatz ist gegenüber dem Vorjahr um 13,3% gestiegen. Der positive Umsatzentwicklungstrend konnte auch 2024 fortgesetzt werden. Die Bruttomarge stieg trotz weiterhin herausfordernder wirtschaftlicher Bedingungen auf 24%, da wir die Verkaufspreise erfolgreich anpassen konnten.

Wir haben unseren Kundenkreis insbesondere durch die Erweiterung der Kooperationen mit Kaufland ausgebaut. Neue Kunden konnten gewonnen werden.

Trotz des Umsatzwachstums ist der Gewinn nur um 5% gestiegen. Dies liegt an der Erhöhung der Mitarbeiterzahl um 15%, um den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden. Unser Ziel ist es, während des Umzugs in das neue Lager die Arbeitsplätze nicht zu gefährden, da nicht alle Mitarbeiter bereit sind, in das neue Lager umzuziehen. Es wird notwendig sein, neue Mitarbeiter einzuarbeiten, um die Kontinuität des Betriebs zu gewährleisten.

2. Gesamtaussage

Unsere starke wirtschaftliche Entwicklung gibt uns viel Zuversicht für die Zukunft. Dank unseres Managements und unserer guten Position am Markt konnten wir 2024 neue Umsätze generieren und auf die Herausforderungen steigender Inflationskosten sehr gut reagieren..

Prognosebericht

Unser Fokus bleibt auf dem heimischen Lebensmittelmarkt. Mit unseren Lieferanten arbeiten wir weiterhin daran, die Preise stabil zu halten. Die Kunden sind zunehmend kulant in Bezug auf Preiserhöhungen.

Trotz bevorstehender Herausforderungen bleiben wir positiv, da unsere Produkte zu den primären Lebensmitteln gehören. Die gesamte Gruppe orientiert sich immer stärker auf die Entwicklung und den Vertrieb von Eigenmarken. Ein besonderer Fokus liegt auf Tiefkühlprodukten, die als Zukunft des Lebensmittelbereichs gesehen werden.

Chancen- und Risikobericht

Die aktuelle Branchenentwicklung erfordert eine kontinuierliche Optimierung unserer Kundenbeziehungen und Produktpalette. Unsere Handelsmarken unterscheiden uns deutlich von der Konkurrenz, und wir werden weiterhin in ihren Ausbau investieren. Zudem haben wir unser Portfolio um bekannte Marken wie Podravka erweitert, was nicht nur zu einem zusätzlichen Umsatzwachstum, sondern auch zu einer Diversifizierung unseres Angebots auf dem Markt beitragen wird.

Da wir ausschließlich in Euro handeln, bestehen keine Währungsrisiken durch Auslandsgeschäfte. Beschaffungsgeschäfte unserer ausländischen Niederlassungen werden zentral in Euro abgewickelt. Durch die Vorfinanzierung eines Anteils unserer Forderungen durch die Südfactoring GmbH wurde unser Cashflow beschleunigt, was uns im Wareneinkauf eine hohe Verhandlungsmacht verleiht und ein stabiles Verkaufssortiment ermöglicht.

Umfangreiche Bonitätsbeurteilungen im Neukundengeschäft und laufendes Reporting unserer Stammkunden führen zu einem erheblich reduzierten Risiko von Forderungsausfällen und Bonitätsrisiken.

Wir sehen Risiken in der künftigen Entwicklung durch steigende Inflation und Teuerungswellen, bedingt durch geopolitische Spannungen und die Energiekrise. Unsere Kosten, insbesondere im Bereich Transport und Logistik sowie Bankgeschäfte (Zinsen), sind im laufenden Jahr weiter gestiegen. Dennoch erwarten wir für 2024 ein Rekordjahr sowohl bei den Umsatzzahlen als auch beim Betriebsergebnis.

Bilanz

Aktivseite

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Berichtsjahr
Vorjahr
A. Anlagevermögen
Sachanlagen 1.283.665,00 1.529.566,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 7.430.293,18 7.298.131,67
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.913.488,25 7.308.144,87
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 121.866,68 520.827,64
C. Rechnungsabgrenzungsposten 59.670,01 56.624,00
17.808.983,12 16.713.294,18

Passivseite

Berichtsjahr
Vorjahr
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 5.165.809,24 4.323.845,89
III. Jahresüberschuss 1.061.518,26 841.963,35
B. Rückstellungen 170.473,73 109.146,81
C. Verbindlichkeiten 11.386.181,89 11.413.338,13
17.808.983,12 16.713.294,18

Gewinn- und Verlustrechnung

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1. Rohergebnis 14.426.481,19 11.360.086,06
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -4.563.315,12 -3.118.075,44
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -43.319,71 -593.575,71
davon für Altersversorgung: 1.148,81 € (Vorjahr: 4.444,66 €) -4.606.634,83
3. Abschreibungen auf Sachanlagen -412.048,70 -379.894,33
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -7.300.595,41 -5.749.424,10
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.970,66 2.941,16
davon von Gesellschaftern: 1.035,62 € (Vorjahr: 2.083,91 €)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -558.834,21 -267.496,64
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -475.228,44 -399.353,65
8 Ergebnis nach Ertragsteuern 1.075.110,26 855.207,35
9. Sonstige Steuern -13.592,00 -13.244,00
10. Jahresüberschuss 1.061.518,26 841.963,35

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss sowie zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Natura GmbH hat ihren Sitz in Schorndorf und ist eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart unter der Registernummer HRB 731852.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Bei alternativen Ausweismöglichkeiten in Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang wurde zumeist dem Ausweis im Anhang der Vorrang gegeben.

Das Gebot der Bewertungsstetigkeit wurde beachtet.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

BILANZ

AKTIVSEITE

A. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel ersichtlich.

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Anschaffungs-/ Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2023
Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 20.461,35 0,00 0,00 20.461,35
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
2.797.463,95 175.668,34 14.647,16 2.958.485,13
2.817.925,30 175.668,34 14.647,16 2.978.946,48
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kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2023
Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 20.458,35 0,00 0,00 20.458,35
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1.267.900,95 412.048,70 5.126,52 1.674.823,13
1.288.359,30 412.048,70 5.126,52 1.695.281,48
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Buchwerte
Stand 31.12.2023
Stand 31.12.2022
Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 3,00 3,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1.283.662,00 1.529.563,00
1.283.665,00 1.529.566,00

Sachanlagen

Die Bewertung erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten bis € 800,00 wurden voll abgeschrieben. Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten über € 800,00 liegen, wurden aktiviert und über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, die sich an den steuerlichen Abschreibungstabellen orientiert, abgeschrieben.

Die Abschreibungen erfolgten ganz überwiegend linear.

B. Umlaufvermögen

I. Vorräte

Die Vorräte sind ausgehend von den Anschaffungs- oder Herstellungskosten nach dem strengen Niederstwertprinzip und unter Abzug von Bewertungsabschlägen bewertet. Die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten sind mit den Einstandspreisen angesetzt. Das Niederstwertprinzip ist gewahrt.

Bestandsrisiken wegen langer Lagerdauer sind aufgrund der hohen Umschlagshäufigkeit nicht gegeben.

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Bewertung erfolgt grundsätzlich zum Nennwert.

Erkennbaren Ausfallrisiken wurde durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Auf die verbleibenden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung wegen des allgemeinen Kreditrisikos mit 1,0 % vom Nennwert nach Abzug der Umsatzsteuer gebildet.

Es bestehen Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von € 242.509,68 (Vorjahr € 239.263,43).

C. Rechnungsabgrenzungsposten

Verschiedene Vorauszahlungen wurden periodengerecht abgegrenzt.

PASSIVSEITE

A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital

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Stand 31.12.2023 € 25.000.00

II. Gewinnvortrag

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Stand 31.12.2023 € 5.165.809,24

III. Jahresüberschuss

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Stand 31.12.2023 € 1.061.518,26

B. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen sind grundsätzlich in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt; alle bis zum Abschlussstichtag entstanden und bis zum Tag der Bilanzaufstellung erkennbare Risiken sind berücksichtigt. Sie enthalten Rückstellungen für Personalaufwendungen in Höhe von 64 T€.

C. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Verbindlichkeiten betragen insgesamt € 11.386.181,89 (Vorjahr € 11.413.338,13), hiervon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr € 10.135.140,53 (Vorjahr € 9.457.393,64) und mit einer Restlaufzeit von ein bis fünf Jahren € 1.251.041,36 (Vorjahr € 1.955.944,49). Es bestehen Sicherheiten in Form von Sicherungsübereignung des Warenlagers. Die gesicherten Beträge belaufen sich auf € 5.033.896,00 (Vorjahr € 5.054.787,48).

Soweit Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten der Besicherung von Kfz-Käufen dienen, sind übliche Sicherheiten am Fuhrpark bestellt.

Die Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von € 5.033.896,00 (Vorjahr € 5.054.787,48) und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von € 1.668.379,92 (Vorjahr € 1.640.628,62).

Soweit Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten der Besicherung von Kfz-Käufen dienen, sind übliche Sicherheiten am Fuhrpark bestellt.

Ergänzende Angaben

I. Beziehungen zu Unternehmensorganen

Geschäftsführer

Herr Sedat Kahraman, Geschäftsführer, Schorndorf

Gesamtbezüge der Geschäftsführer, gewährte Kredite

Auf die Angabe der Geschäftsführergehälter wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Gegen Mitglieder des Geschäftsführungsorgans bestehen Forderungen i.S.d. § 285 Nr. 9c) HGB i.H.v. insgesamt € 242.509,68 (Vorjahr € 239.263,43). Die Ansprüche werden mit 1,0% jährlich verzinst.

II. Mitarbeiter

Durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten zum 31.12.2023*

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a) Angestellte Anzahl (pro Kopf) 51,50
b) Arbeiter Anzahl (pro Kopf) 53,50
Gesamt Mitarbeiter Anzahl pro Kopf 105,00

* ohne Auszubildende und Geschäftsführer, allerdings inklusive Arbeitnehmer mit befristeten Arbeitsverträgen und Teilzeitkräfte

III. Konzernverhältnisse

Der Abschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 wird in den nach österreichischen handelsrechtlichen Bilanzierungs- und Bewertungsrichtlinien erstellten Konzernabschluss für den größten und kleinsten Konsolidierungskreis der Adriatic Group GmbH, Wien, einbezogen.

IV. Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

VI. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aufgrund mehrjähriger Miet- und Leasingverträge, Jahresaufwand T€ 904.

VII. Gewinnverwendungsvorschlag

Es wird vorgeschlagen, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Schorndorf, den 17. Juni 2024

Natura GmbH

Sedat Kahraman, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Der Jahresabschluss wurde für Offenlegungszwecke verkürzt. Zum ungekürzten Jahresabschluss und Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

An die Natura GmbH, Schorndorf,

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Natura GmbH, Schorndorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Natura GmbH, Schorndorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen im Gesellschaftsvertrag und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen im Gesellschaftsvertrag in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen ist aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Anlage zu diesem Bestätigungsvermerk enthält eine weitergehende Beschreibung unserer Verantwortung für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

 

Ulm (Donau), den 14. November 2024

WAIBLINGER Partnerschaft mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Jörg O. Waiblinger, Wirtschaftsprüfer

Anlage zum Bestätigungsvermerk:

Weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Der Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung am 05.03.2025 festgestellt.

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