Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 114964
Eingetragen
29.9.2005
Branche
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungGroßhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugGroßhandel mit Werkzeugmaschinen
Gegenstand
Herstellung, Handel und Vertrieb von Erzeugnissen der Metallindustrie, insbesondere von Motorenkomponenten im In- und Ausland.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thorben Erichsen
seit 27.9.2024
Geschäftsführer
Dominik Schroedter
seit 27.9.2024
Geschäftsführer
Mathias Bielert
seit 20.9.2017
Prokura
Uwe Pränger
seit 1.8.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
94.500 €
94.50%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SECO GmbH

Quedlinburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023

Bilanz zum 30. Juni 2023

SECO GmbH, Quedlinburg

AKTIVA

30.06.2023 30.06.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software 1.455,00 4.112,00
2. Firmenwert 2,00 2,00
1.457,00 4.114,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 1.538.559,82 1.627.129,82
2. Technische Anlagen und Maschinen 249.956,00 332.538,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 321.229,00 226.212,00
2.109.744,82 2.185.879,82
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 0,00 481,91
2.111.201,82 2.190.475,73
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 4.162.433,33 3.635.587,56
2. Unfertige Erzeugnisse 2.317.546,00 1.748.112,00
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 2.544.155,00 2.919.985,00
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 17.970,00
9.024.134,33 8.321.654,56
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.403.383,87 1.387.058,36
2. Sonstige Vermögensgegenstände 60.325,39 207.042,73
1.463.709,26 1.594.101,09
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.787.783,43 1.759.171,47
C. Rechnungsabgrenzungsposten 46.847,09 27.663,57
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 95.460,50
14.433.675,93 13.988.526,92

PASSIVA

30.06.2023 30.06.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Verlustvortrag (i.V. Gewinnvortrag) -195.460,50 355.250,56
III. Jahresüberschuss (i.V. Jahresfehlbetrag) 137.205,26 -550.711,06
IV. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 95.460,50
41.744,76 0,00
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse 355.728,01 374.211,74
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 210.921,86 223.399,68
2. Sonstige Rückstellungen 422.970,75 324.772,92
633.892,61 548.172,60
D. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 73.106,28 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 563.496,18 375.842,61
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 12.681.924,24 12.547.833,96
4. Sonstige Verbindlichkeiten 83.783,85 142.466,01
3.402.310,55 13.066.142,58
14.433.675,93 13.988.526,92

Gewinn und Verlustrechnung 2022/2023

2022/23 2021/22
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 10.560.414,37 8.509.281,93
2. Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 193.604,00 -914.143,00
3. Sonstige betriebliche Erträge 173.965,66 243.919,96
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -5.636.106,88 -3.702.024,08
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -459.124,19 -280.491,33
-6.095.231,07 -3.982.515,41
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.596.026,23 -2.202.829,92
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -544.840,29 -549.802,29
-3.140.866,52 -2.752.632,22
6. Abschreibunden auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -270.860,81 -424.493,77
7. Sonstige Betriebliche Erträge -1.226.490,76 1.125.156,43
8. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 2,79 41,38
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 765,94 0,00
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -48.045,49 -94.640,46
11. Ergebnis nach Steuern 147.258,11 -540.338,02
12. Sonstige Steuern -10.052,85 -10.373,04
13. Jahresüberschuss (i.V. Jahresfehlbetrag) 137.205,26 -550.711,06

Anhang für das Geschäftsjahr 01.07.2022 bis 30.06.2023

I. Allgemeine Angaben und Erläuterungen

Der Jahresabschluss der SECO GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis 30.06.2023 wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften erstellt. Die Vorschriften des § 288 HGB wurden beachtet.

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Quedlinburg und ist eingetragen im Handelsregister unter HRB 114964 beim Amtsgericht Stendal.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

II. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung wurde nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 252 bis 256 HGB unter Berücksichtigung der Sondervorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 bis 283 HGB) vorgenommen.

Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der branchenüblichen Nutzungsdauer. Die Abschreibungen erfolgen linear pro rata temporis.

Das Vorratsvermögen ist zu Anschaffungs-/Herstellungskosten abzüglich angemessener Wertberichtigungen bewertet. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet.

Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens sind zum Nennwert angesetzt, bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen unter Abzug einer angemessenen Einzel- und Pauschalwertberichtigung. Die Fremdwährungsbestände sind zum Kurswert am Stichtag bewertet. Notwendige Abwertungen im Vorratsvermögen wurden vorgenommen.

Die Rückstellungen für Pensionen sind mit den nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Beachtung der Vorschriften des BilMOG ermittelten Erfüllungsbeträgen bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen sind mit den Erfüllungsbeträgen bewertet und berücksichtigen die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, die bis zum Abschlussstichtag entstanden und bis zum Tag der Bilanzaufstellung erkennbar waren; sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbetrag bewertet.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

AKTIVA

1. Anlagevermögen

Zur Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022/2023 wird auf Anlage 3a verwiesen, die Bestandteil des Anhangs ist.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

3. Rechnungsabgrenzungsposten

Die Rechnungsabgrenzung setzt sich aus abgegrenzten Versicherungs-, Beitrags- und Wartungskosten zusammen.

PASSIVA

4. Sonderposten für Investitionszuschüsse

Der Sonderposten (TEUR 374; i.V. TEUR 393) betrifft Zuschüsse für die Errichtung des Betriebsgebäudes, die Anschaffung mehrerer Maschinen und einer Ofenanlage in Vorjahren. Er wurde nach R 34 EStR i.V.m. IDW RS HFA 1/1984 i.d.F. 1990 gebildet und wird über die Nutzungsdauer der Wirtschaftsgüter aufgelöst.

5. Rückstellungen

Die Pensionsverpflichtung zum 30.06.2022 beträgt TEUR 544 (i.V. TEUR 526). Die Bewertung erfolgt mit der PUC-Methode. Der Berechnung liegen der Rechnungszinsfuß von 1,8% p.a., der Rententrend von 1% p.a. und die Heubeckschen Richttafeln von 2018G zugrunde. Die verpfändete Rückdeckungsversicherung i.H.v. TEUR 261 (i.V. TEUR 234) und ein verpfändetes Wertpapierdepot i.H.v. TEUR 72 (i.V. TEUR 69) wurde gemäß § 246 Abs. 2 HGB mit der Pensionsverpflichtung saldiert. Der Unterschiedsbetrag nach Maßgabe des § 253 Abs. 6 HGB beträgt zum 30.06.2023 EUR 23.818,00. In Höhe des Unterschiedsbetrags liegt eine Ausschüttungssperre vor.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen Personalverpflichtungen TEUR 240 (i.V. TEUR 125), Gewährleistungen TEUR 78 (i.V. TEUR 88), Provisionen TEUR 21 (i.V. TEUR 19) und übrige Risiken und Verpflichtungen mit TEUR 84 (i.V. TEUR 93).

6. Verbindlichkeiten

Nach Restlaufzeiten gliedern sich die Verbindlichkeiten wie folgt:

mit einer Restlaufzeit von
Gesamt 30.06.2023 bis 1 Jahr über 1 Jahr
EUR EUR EUR
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 73.106,28 73.106,48 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 563.496,18 563.496,18 0,00
12.681.924,24 656.924,24 12.025.000,00
Sonstige Verbindlichkeiten 83.783,85 83.783,65 0,00
13.402.310,55 1.377.310,55 12.025.000,00
Vergleich 30.06.2022 13.066.142,58 1.041.142,58 12.025.000,00

Die Rahmenkreditlinie der Harzsparkasse ist u.a. durch Bürgschaft und Raumsicherungsübereignung der Vorräte und des Inventars besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind gleichzeitig Verbindlichkeiten gegenüber einem Gesellschafter. Es besteht eine Rangrücktrittsvereinbarung über TEUR 4.062.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten TEUR 64 (i.V. TEUR 94) Verbindlichkeiten aus Steuern und TEUR 1 (i.V. TEUR 1) im Rahmen sozialer Sicherheit.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Sonstige betriebliche Erträge

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind i.W. Erträge aus Sachbezügen mit TEUR 33 (i.V. TEUR 33), Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse in Höhe von TEUR 18 (i.V. TEUR 19), Erträge aus Auflösung von Rückstellungen TEUR 14 (i.V. TEUR 0), Erträge aus Währungsumrechnungen von TEUR 1 (i.V. TEUR 0) und Zuschüsse mit TEUR 98 (i.V. TEUR 183) ausgewiesen.

2. Aufwendungen für Altersversorgung

In den sozialen Aufwendungen sind solche für Altersversorgung in Höhe von TEUR 60 (i.V. TEUR 64) enthalten.

4. Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnungen von TEUR 0 (i.V. TEUR 1) enthalten.

3. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsaufwendungen enthalten TEUR 7 (i.V. TEUR 40) Zinsen aus der Abzinsung von Rückstellungen.

V. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die jährlichen Erbbaurechtsverpflichtungen betragen EUR 2.896,80. Aus diversen Leasing- und Mietverträgen bestehen monatliche Verpflichtungen von EUR 5.006,97 mit einer Laufzeit bis 60 Monaten. Gegenüber dem Gesellschafter bestehen jährliche Mietverpflichtungen für Maschinen von EUR 112.625,00.

2. Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 30.06.2023 sind keine betrieblichen Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Volkswirtschaftlich wird auf den anhaltenden Ukrainekrieg, die sich daraus entwickelte Energiekrise, die bestehende Inflation und die drohende Rezession verwiesen, deren Auswirkungen für die Folgejahre noch nicht abgeschätzt werden können.

3. Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer

2023 2022
Angestellte 16 17
gewerbliche Mitarbeiter 41 45
Auszubildende 5 4
62 66

4. Geschäftsführer

Herr Jan Rentsch, Geschäftsführer, Wenzendorf

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 IV HGB verzichtet.

VI. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung hat vorgeschlagen, den Jahresüberschuss von EUR 137.205,26 mit dem Verlustvortrag zu verrechnen und den sich ergebenden Verlustvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Quedlinburg, den 23. Juli 2024

Jan Rentsch

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.07.2022 Zugänge Abgänge Umbuchungen 30.06.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software 272.164,66 0,00 0,00 0,00 272.164,66
2. Firmenwert 104.580,00 0,00 0,00 0,00 104.580,00
376.744,66 0,00 0,00 0,00 376.744,66
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 2.817.877,08 0,00 0,00 0,00 2.817.877,08
2. Technische Anlagen und Maschinen 8.258.049,82 3.571,00 0,00 0,00 8.261.620,82
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.403.410,94 188.497,81 0,00 0,00 3.591.908,75
14.479.337,84 192.068,81 0,00 0,00 14.671.406,65
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 481,91 0,00 481,91 0,00 0,00
14.856.564,41 192.068,81 481,91 0,00 15.048.151,31
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
01.07.2022 Zugänge Abgänge 30.06.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software 268.052,66 2.657,00 0,00 270.709,66
2. Firmenwert 104.578,00 0,00 0,00 104.578,00
372.630,66 2.657,00 0,00 375.287,66
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 1.190.747,26 88.570,00 0,00 1.279.317,26
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.925.511,82 86.153,00 0,00 8.011.664,82
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.177.198,94 93.480,81 0,00 3.270.679,75
12.293.458,02 268.203,81 0,00 12.561.661,83
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
12.666.088,68 270.860,81 - 12.936.949,49
NETTOBUCHWERTE
30.06.2023 30.06.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software 1.455,00 4.112,00
2. Firmenwert 2,00 2,00
1.457,00 4.114,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 1.538.559,82 1.627.129,82
2. Technische Anlagen und Maschinen 249.956,00 332.538,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 321.229,00 226.212,00
2.109.744,82 2.185.879,82
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 0,00 481,91
2.111.201,82 2.190.475,73

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2022-2023

Rahmenbedingungen

Für den Einsatz in Schiffsmotoren - und stationär betriebenen Großmotoren (Motorkraftwerke) entwickelt und produziert die SECO am Standort Quedlinburg in Sachsen-Anhalt Motorenersatzteile, wie z.B. Kolben, Zylinderlaufbuchsen und Pleuelstangen. Ergänzend hierzu handelt die SECO GmbH mit sonstigen Ersatzteilen.

Geschäftsverlauf

Der Umsatz der Gesellschaft betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr TEUR 10.560 und lag damit mit TEUR 2.051 über dem Umsatz des vorausgegangenen Geschäftsjahres. Die Rohertragsquote belief sich auf 43,3% der Gesamtleistung und ist im Vergleich zum vorangegangenen Geschäftsjahr gesunken.

Für das Geschäftsjahr 2022-2023 wurde ein positives Geschäftsergebnis von 137 TEUR erzielt.

Der Verlauf des Geschäftsjahres 2022-2023 war wie das vorhergehende durch internationale Krisen geprägt. Die anhaltende Inflation, sorgte weiter zur Erhöhung der Rohstoffpreise auf den Weltmärkten. Durch eine langfristig geplante Einkaufsstrategie, sowie durch den Aufbau von neuen Lieferanten sind die Einkaufspreise unterproportional zur weltweiten Entwicklung gestiegen.

Durch das Abschwächen der Corona Pandemie, sowie einen Anstieg des Umsatzes konnte die Kurzarbeit beendet werden. Darüber hinaus wurde durch gezielte Einstellungspolitik der Altersdurchschnitt innerhalb des Betriebs deutlich gesenkt. Dies war notwendig um eine Überalterung zu verhindern und langfristig eine gesunde Altersstruktur zu gewährleisten.

Die stark gestiegenen Energiepreise führten zu einer Bereinigung des Marktes. Die hierdurch abnehmende Konkurrenz führte einerseits zur Gewinnung neuer Kunden, andererseits hat die Geschäftsführung die Situation genutzt, Maschinen und Technik von ausscheidenden Betrieben zu übernehmen.

Durch den anhaltenden Ukraine Krieg sind der Rohstoff und Energiemarkt weiterhin gestört. Lieferengpässe und Lieferkettenprobleme sind die Folge.

Weiterhin ist festzustellen, dass unsere Kunden Wartungen nachgeholt haben, die sie aufgrund der Krisen aufgeschoben hatten. Dies führte in diesem Geschäftsjahr zu steigenden Umsatzzahlen.

Im Geschäftsjahr 2022 - 2023 wurden alle zur Umsetzung der Unternehmensziele notwendigen Investitionen getätigt.

Geschäftsergebnis

Die Gesellschaft hat einen Jahresüberschuss von TEUR 137 (i.V. Jahresfehlbetrag -TEUR 551) erzielt und hat damit unsere Erwartungen erfüllt.

Mit dem vorliegenden Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022-2023 wird ein Eigenkapital von TEUR 42 ausgewiesen nach einem nicht durch Eigenkapital gedecktem Fehlbetrag von TEUR 95 im Vorjahr. Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft ist positiv und beträgt 0,3 %.

Die Finanzierung der Gesellschaft war zu jedem Zeitpunkt gewährleistet.

Chancen und Risiken - Voraussichtliche Entwicklung

Der Auftragseingang unserer Kraftwerkskunden ist unverändert niedrig. Eine Ursache hierfür sind die weiterhin hohen Gaspreise. Die Auslastung von Gasmotoren ist weiterhin gering und somit auch der Bedarf an Ersatzteilen. Auf der anderen Seite führten die hohen Gaspreise zu einer erhöhten Verwendung von Schwerölmotoren. Daher erwarten wir die Wartung dieser Motoren auch im nächsten Geschäftsjahr und damit steigenden Ersatzteilbedarf.

Bei unseren Schifffahrtskunden ist der Auftragseingang stark gestiegen. Eine Erklärung hierfür begründet sich durch die aufgeschobenen Wartungen und Investitionen während der Pandemie. Diese müssen aus technischen Gründen nun erfolgen.

In der Pandemie wurde die Chance genutzt unsere Lager zu füllen. In unserer Branche spielen Lieferzeiten eine sehr wichtige Rolle. Wir sind nun in der Lage viele unserer Produkte ab Lager zu verkaufen. Dies ist ein wichtiger Vorteil gegenüber unserer Konkurrenz. Die erhöhten Kundenanfragen und eine höhere Bestellrate sind unter anderem auf unsere kürzeren Lieferzeiten zurückzuführen.

Ausgenommen die allgemein bekannten Risiken, denen global sämtliche Marktteilnehmer gleichermaßen unterworfen sind - wie etwa steigende Weltmarktpreise für Rohstoffe und Metalle sowie eventueller Schwankungen - geht die Geschäftsführung der Gesellschaft von einer weiteren Steigerung der positiven Entwicklung des Unternehmens aus. Im folgenden Geschäftsjahr 2023-2024 konnten die Umsätze um ca. TEUR 470 gesteigert werden, so dass ein leicht positives Jahresergebnis erzielt werden wird. Es werden weiter steigende Umsätze bei positivem Ergebnis erwartet. Die Prognose des Vorjahres zur Umsatz- und Ertragsentwicklung hat sich erfüllt.

Darüber hinaus werden neue Produkte sowie die Ausweitung unserer Handelsaktivitäten mittel- und langfristig zu einem auch weiterhin positiven Ergebnis der Gesellschaft führen.

Zusätzlich zu den allgemeinen Geschäftsrisiken ist auch weiterhin mit den Folgen des Ukrainekrieges, der Inflation, der Rezession und der Gas- und Energiekrise zu rechnen, wodurch auch zukünftige negative Folgen nicht auszuschließen sind.

 

Quedlinburg den 23.07.2024

Jan Michael Rentsch

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die SECO GmbH, Quedlinburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresschluss der SECO GmbH, Quedlinburg, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SECO GmbH, Quedlinburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unsere Prüfungsurteile zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Erfurt, den 30. August 2024

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Dipl.-Kfm. Mertens, Wirtschaftsprüfer

Dipl.-Kfm. Reinart, Wirtschaftsprüfer

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