Stammdaten

Register
Amtsgericht Düren HRB 2925
Eingetragen
4.10.2001
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenBearbeitung und Veredlung von KunststoffwarenHerstellung von Papier, Karton und Pappe
Gegenstand
die Verarbeitung von Papier, papierverwandten Stoffen und Kunststoffen sowie der Handel damit

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jürgen Grobusch
seit 3.1.2023
Prokura
André Irnich
seit 13.6.2022
Prokura
Jens Freyholdt
seit 5.1.2022
Prokura
Alexander Lange
seit 6.6.2012
Prokura
Heinrich Dr. Spies
seit 28.5.2002
Geschäftsführer

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

MAY + SPIES GMBH

Düren

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

Lagebericht 2023

der MAY+SPIES GMBH

1. Allgemeine Branchenentwicklung im Bereich der Papierverarbeitung, der Druckindustrie und der Papiererzeugung in Deutschland 2023

Die deutsche Wirtschaft befindet sich seit Jahren in einer schwierigen Situation. Nach dem Energie-, Inflations- und Rohstoffschock des Jahres 2022, beruhigte sich die Lage auf dem Energiesektor zwar ab dem 4. Quartal 2022 zunehmend, aber die gesamtwirtschaftliche Entwicklung blieb weiterhin schwach.

Für das gesamte Jahr 2023 ergab sich daher immer noch eine Inflationsrate von 5,9% bei einem um 0,1% gesunkenen Bruttoinlandsprodukt. Die Energiekosten waren deutlich rückläufig, ohne aber an das Vorkrisenniveau anknüpfen zu können. Industrielle Strom- und Gaspreisbremsen mußten dennoch selten in Anspruch genommen werden.

Die gesamtwirtschaftliche Situation hatte auch Auswirkungen auf die Deutsche Papierindustrie.

So sank im Jahr 2023 die Anzahl der Unternehmen der Papierverarbeitung mit mehr als 50 Beschäftigten um 3 auf nunmehr 462. Die Zahl der Beschäftigten ging um 1,2% auf 81.116 (Vorjahr 82.085) zurück. Der Gesamtumsatz der Deutschen Papierverarbeitung lag 2023 bei T€ 23.760.000. Das ist ein Minus von 6,9% oder T€ 1.770.000 gegenüber dem Vorjahr. Der Inlandsumsatz sank um 9% und der Auslandsumsatz um 2%. Nach den preisgetriebenen Umsatzsteigerungen des Jahres 2022 machte sich nun die schwache Konjunktur bemerkbar.

Im April 2023 wurde ein neuer Tarifvertrag mit einer Laufzeit von 24 Monaten und einem Gesamtvolumen von 8,6% in 3 Stufen zuzüglich einer Inflationsausgleichsprämie von T€ 2 je Vollzeitstelle abgeschlossen. Daraus ergab sich eine Kostenbelastung für die deutsche tarifgebundene Papierverarbeitung alleine im Jahr 2023 von 5%, während im gesamten deutschen Durchschnitt 4% zu verzeichnen waren.

Die deutsche Druckindustrie mußte im Vergleichszeitraum Januar bis September 2023 ein Umsatzminus von 5.9% auf geschätzte T€ 17.800.000 im Gesamtjahr hinnehmen. Sowohl die Anzahl der Beschäftigten als auch die Anzahl der Unternehmen sank um 3,8 bzw. 4,2%.

Nachfolgeprobleme, immer kleinere Druckauflagen und ein zunehmender Kosten- und Preisdruck verstärken diese Entwicklung, deren Ende nicht absehbar ist.

Die deutsche Papierindustrie erwischte ein wirklich rabenschwarzes Jahr 2023. Die Gesamtabsatzmenge sank um 13,1% auf nur noch T€ 18.700 t. Der Inlandsabsatz ging um 14,1% und der Auslandsabsatz um 12,15% zurück. Den stärksten Einbruch verzeichnete das Segment der graphischen Papiere mit 29,3%. Der Gesamtumsatz brach um 27% auf nur noch T€ 15.500.000 ein.

2. Umsatz- bzw. Unternehmensentwicklung der MAY+SPIES GMBH 2023

Die MAY+SPIES GMBH konnte das preisgetriebene starke Umsatzwachstum des Jahres 2022 im Folgejahr 2023 erwartungsgemäß nicht mehr halten. Sinkende Rohstoffpreise führten zu Preiszugeständnissen und Rabatten. Der Gesamtumsatz ging um 10,7% auf T€ 17.814 (Vorjahr T€ 19.940) zurück. Der Jahresüberschuß betrug T€ 153 (Vorjahr T€372) und das Ergebnis nach Steuern lag bei T€203 (Vorjahr T€419). Das Ebitda betrug T€825 nach T€1.164 im Vorjahr.

Mit insgesamt T€ 1.035 (Vorjahr T€ 851) Ergebnisbeitrag lieferten die verbundenen Unternehmen mit Ergebnisabführungsverträgen jedoch wiederholt ein hervorragendes Gesamtjahr ab.

Das Gesamtergebnis der MAY+SPIES Unternehmensgruppe über alle 100%igen Gesellschaften lag bei ca. T€ 600. Die MAY+SPIES Gruppe beendete damit das Geschäftsjahr 2023 mit einem insgesamt soliden Ergebnis.

Die Papierfabrik Reflex GmbH&CoKG, an der MAY+SPIES GMBH 30% der Anteile hält, konnte sich der schlechten Branchenentwicklung ebenfalls nicht entziehen. Der Umsatz ging im Vergleich zum Branchentrend allerdings nur um 2,2% auf T€ 26.978 (Vorjahr T€ 27.562) zurück. Der Jahresüberschuß lag bei -T€ 995, das Ebit bei -T€ 431 und das Ebitda bei T€ 150.

Die Römerturm GmbH&CoKG an der MAY+SPIES zu 28,8% beteiligt ist, mußte einen Umsatzrückgang von 16,4% auf T€ 11.128 Umsatz hinnehmen. Der Jahresüberschuß betrug T€ 128, das Ebit T€ 175 und das Ebitda T€ 328.

Die starken Umsatzrückgänge in der Papierindustrie führten zu zahlreichen Insolvenzen, Stillegungen von Papiermaschinen, der Auflösung kompletter Fabriken und einer rasanten Konsolidierung der Branche. Bisher konnten wir den Wegfall von Lieferanten durch Alternativen kompensieren. Eine eigene Papierfabrik in unserer Unternehmensgruppe zu haben, erweist sich derzeit als Glücksfall für die Absicherung unserer Rohstoffversorgung und der Entwicklung neuer Produkte.

3. Investitionen und Beteiligungen 2023/2024

Die geplante Einführung unseres neuen ERP Systems C3 zum 1. Januar 2023 stellte alle Mitarbeiter vor große Herausforderungen. Trotz intensiver Vorbereitung in der Testphase konnten nicht alle Schwachstellen und Fehlerquellen vorab ermittelt werden. Ein intensiver Optimierungs- und Anpassungsprozeß gemeinsam mit unserem Softwarepartner hat mittlerweile zu akzeptablen Arbeitsergebnissen geführt.

Rückwirkend zum 1. Januar 2024 übernahm die MAY+SPIES GMBH alle Anteile an der Römerturm GmbH&CoKG und ist nun alleiniger Gesellschafter.

4. Finanzierung 2023

Die Finanzierung der MAY+SPIES GMBH war auch im Jahr 2023 jederzeit und vollständig gesichert. Die Tilgung aller Darlehen erfolgte planmäßig und in vollem Umfang. Die Aufnahme eines neuen Darlehens über T€ 500 im Jahr 2023 verstärkte unsere verfügbare Liquidität.

5. Personal- und Sozialbereich 2023

Im Geschäftsjahr 2023 waren 43 Angestellte und 71 Gewerbliche Arbeitnehmer bei der MAY+SPIES GMBH beschäftigt. Die Gesamtmitarbeiterzahl betrug 114 (Vorjahr 116) Mitarbeiter.

Wir nutzen weiterhin den Spielraum unserer flexiblen Stundenkonten und den Einsatz von Zeitarbeitskräften, um Auftragsspitzen und Ausfälle der Stammbelegschaft auszugleichen.

6. Vermögenslage 2023

Die Bilanzsumme der MAY+SPIES GMBH stieg von T€13.176 auf T€13.495. Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft bliebe dabei annähernd unverändert mit 32% (Vorjahr 31,9%).

Auf der Aktivseite blieben die Finanzanlagen unverändert. Allerdings sanken die Forderungen insgesamt von T€1.852 auf T€1.465 und die liquiden Mittel stiegen von T€825 auf T€2.561. Nach dem notwendigen Aufbau der Vorräte zur Sicherstellung der Rohstoffversorgung im Jahr 2022 konnten wir unseren Bestand an Fertigwaren und RHBs von T€4.612 deutlich auf T€3.724 reduzieren.

Auf der Passivseite wuchs das Eigenkapital von T€ 4.208 auf T€ 4.362. Die Pensionsrückstellungen gingen weiter um T€ 79 auf nunmehr T€ 2.008 zurück und die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betrugen Ende 2023 T€ 3.415 (Vorjahr T€ 3.568).

7. Finanz- und Liquiditätslage 2023

Durch die seit langem konservative und vorsichtige Finanzstrategie des Unternehmens und durch die regelmäßige Aufnahme langfristiger Bankdarlehen, war die Liquidität und damit die Finanzierung der MAY+SPIES GMBH im Geschäftsjahr 2023 jederzeit und ausreichend gewährleistet. Wir gehen auch weiterhin davon aus, dass wir alle finanziellen Verpflichtungen termingerecht und in vollem Umfang erfüllen können.

8. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres 2023

Vorgänge von besonderer Bedeutung im Sinne des § 289 Abs. 2 Ziffer 1 HGB, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, bestanden bis Juni 2024 nicht.

9. Bilanzierungspflichtige Sicherungsgeschäfte 2023

Bilanzierungspflichtige Sicherungsgeschäfte im Sinne des § 289 Abs. 2 Ziffer 2a HGB liegen nicht vor.

10. Risikomanagement 2023/2024

Die Geschäftsführung verfügt auch nach der Umstellung auf unsere neue Unternehmenssoftware täglich über aktuelle Kennzahlen des Unternehmens. Nach der Stabilisierung des neuen Systems und der Bereinigung noch bestehender Fehler werden wir daran arbeiten, zukünftig noch weitere wichtige Informationen systemseitig zu erheben und dem Management bereitzustellen.

Die IST- Liquiditätssituation wird täglich mit den zu erwartenden und planbaren Zahlungsströmen abgeglichen und auf Gruppenebene dargestellt. Darüber hinaus werden die Unternehmensplanwerte zur langfristigen rollierenden 24-Monate-Betrachtung hinzugezogen.

Die Forderungsausfälle haben sich trotz zunehmender Insolvenzfälle auch im Geschäftsjahr 2023 nicht wesentlich verschlechtert. Größere Ausfälle sind zwar über eine Kreditversicherung abgedeckt, jedoch betreiben wir auch weiterhin ein konsequentes und kurzfristiges Mahnwesen.

Weitere mögliche Bedrohungsfaktoren, soweit sie überhaupt absehbar und einschätzbar sind, werden ständig beobachtet und im Hinblick auf die zukünftige mittelfristige Geschäftsentwicklung des Unternehmens (Wettbewerbsstruktur, Lieferantensituation, Kundenpotential, Produktentwicklung und Substitutionsrisiken) ausgewertet.

Unsere IT Systeme werden ständig überprüft und soweit wie möglich gegen fremden Zugriff geschützt. In 2024 werden wir verdeckte Cyberangriffe zur Sicherheitsüberprüfung unserer Mitarbeiter durchführen. Im Anschluß daran werden alle Mitarbeiter intensiv geschult und gegen Angriffe von außen sensiblilisiert. Eine umfangreiche Cyberriskversicherung konnte ebenfalls für die gesamte Firmengruppe abgeschlossen. Doppelte Glasfaseranschlüsse und ein zusätzlicher Mobilfunkanschluß schaffen eine permanente Redundanz und garantieren die Aufrechterhaltung unserer Netzwerkstruktur und Erreichbarkeit innerhalb der Unternehmensgruppe und natürlich für unsere Kunden.

Gesetzliche Vorgaben wurden, soweit sie für uns relevant sind, konsequent überprüft und umgesetzt. Nach dem Einkauf des für unsere Fertigung benötigten Stroms zu Tagespreisen im Jahr 2023 haben wir für 2024 und 2025 wieder Lieferverträge zu festen Konditionen abgeschlossen. Insgesamt sank unser Stromverbrauch seit 2023 um ca. 10% durch die Umstellung der Betriebsbeleuchtung auf LED Lichttechnik.

11. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft 2024

In den ersten 6 Monaten des Geschäftsjahrs 2023 sank der Umsatz der MAY+SPIES GMBH um weitere 6,1%. Dabei spielt das ausgesprochen schwache Marktumfeld und der verhaltene private Konsum eine ausschlaggebende Rolle. Der Außenumsatz der MAY+SPIES Gruppe lag nach 6 Monaten um 7,1% (konsolidiert 5,9%) hinter dem Vorjahresumsatz im vergleichbaren Zeitraum.

Rückwirkend zum 1. Januar 2024 konnten wir 100% der Anteile an dem Feinstpapierhändler Römerturm GmbH&CoKG mit Sitz in Kerpen erwerben. Römerturm wird nun als Tochtergesellschaft der MAY+SPIES GMBH geführt und stufenweise in die Gesamtstruktur der Unternehmensgruppe integriert. Gemeinsam mit unserer Beteiligung an der Papierfabrik Reflex besetzen wir nun die Wertschöpfungskette von der Papiererzeugung über die Verarbeitung bis zum Handel.

Neben den Personalkosten mußten wir insbesondere deutliche Erhöhungen bei den Transport-, den Energie- und den allgemeinen Kosten akzeptieren. Das wird das Ergebnis der Unternehmensgruppe im Jahr 2024 weiter belasten und zu Ergebnisrückgängen führen.

Auf der Basis der Planung und der zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts verfügbaren Informationen erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 ein Ergebnis der MAY+SPIES GMBH vor Steuern von max. T€ 150 bei einem um ca. 7% gesunkenen Umsatz. Auf der Gruppenbasis gehen wir von einem Gesamtergebnis von ca. T€ 600 bei insgesamt gesunkenem Umsatz von ca. 8% aus.

 

Düren, den 2.7.2024

Die Geschäftsführung

Bilanz

AKTIVA

Geschäftsjahr
Vorjahr
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 370.044,00 13.890,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
3. Geleistete Anzahlungen 0 318.005,25
370.045,00 331.896,25
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 104.884,00 89.526,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 545.530,00 790.284,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 167.648,00 116.229,00
818.062,00 996.039,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.959.712,22 1.959.712,22
2. Beteiligungen 2.500.000,00 2.500.000,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 244,36 244,36
4.459.956,58 4.459.956,58
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 3.724.650,64 4.612.848,92
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 473.204,60 622.536,76
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 9.116,11 9.116,11
3. Übrige Vermögensgegenstände 983.150,92 1.221.190,88
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr € 0,00 (€ 500,00) 1.465.471,63 1.852.843,75
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.561.042,53 825.221,51
C. Rechnungsabgrenzungsposten 96.553,09 96.816,26
13.495.781,47 13.175.622,27

PASSIVA

Geschäftsjahr
Vorjahr
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.600.000,00 2.600.000,00
II. Bilanzgewinn 1.762.194,02 1.608.582,75
B. Rückstellungen 2.524.097,22 2.674.409,26
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.415.678,53 3.568.533,13
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 578.230,21 (€ 615.492,47)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr € 2.837.448,32 (€ 2.953.040,66)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 776.399,81 505.789,89
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 776.399,81 (€ 505.789,89)
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 854.547,76 951.169,02
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 854.547,76 (€ 951.169,02)
4. Übrige Verbindlichkeiten 1.562.306,02 1.266.580,11
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 1.184.412,85 (€ 773.334,43) 6.608.932,12 6.292.072,15
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr € 377.893,17 (€ 493.245,68)
D. Rechnungsabgrenzungsposten 558,11 558,11
13.495.781,47 13.175.622,27

Gewinn- und Verlustrechnung

Geschäftsjahr
Vorjahr
1. Rohergebnis 8.957.342,20 9.938.152,11
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 5.295.047,46 5.575.912,48
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.022.159,16 995.816,82
davon für Altersversorgung € 30.740,37 (€ -6.960,08) 6.317.206,62 6.571.729,30
3. Abschreibungen Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 423.003,08 430.977,78
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.885.615,76 3.055.032,60
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung € 1.618,25 (€ 1.167,84)
5. Auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsver- trags erhaltene Gewinne 1.035.556,53 851.777,89
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihun- gen des Finanzanlagevermögens 2.318,21 2.318,40
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 33.452,93 402,08
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 171.958,91 133.281,16
davon Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen € 36.145,00 (€ 40.082,00)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 27.815,03 182.552,59
10. Ergebnis nach Steuern 203.070,47 419.077,05
11. Sonstige Steuern 49.459,20 46.971,15
12. Jahresüberschuss 153.611,27 372.105,90
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.608.582,75 1.236.476,85
14. Bilanzgewinn 1.762.194,02 1.608.582,75

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

der MAY + SPIES GMBH

1. Grundlegende Angaben zum Unternehmen und zur Bilanzierung

Eckdaten zum Unternehmen, Gliederung Vorjahresbeträge

Der Jahresabschluss MAY + SPIES GMBH, Düren, zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes erstellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft (§ 264 Abs. 1a HGB)

Firma: MAY + SPIES GMBH
Sitz: 52355 Düren
Registergericht Amtsgericht Düren
Registernummer HRB 2925

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind im Anhang aufgeführt.

In der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ist zu jedem Posten der entsprechende Betrag des Vorjahres mit angegeben.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine prüfungspflichtige mittelgroße Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB.

Von der größenabhängigen Erleichterung zur Gewinn- und Verlustrechnung gem. § 276 Satz 1 HGB wurde kein Gebrauch gemacht. Von der größenabhängigen Erleichterung gem. § 288 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Soweit im Berichtsjahr hinsichtlich der im Vorjahr von den Gliederungsvorschriften des HGB abweichenden Positionen der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Veränderungen vorgenommen werden, wurde dem Prinzip der Darstellungsstetigkeit (§ 265 Abs. 1 HGB) durch Anpassung der Vorjahreszahlen entsprochen.

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die folgende Aufstellung entspricht in ihrer Reihenfolge dem Postenaufbau des gesetzlich vorgeschriebenen Gliederungsschemas.

Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Bilanz ausgewiesenen Anlageposten mit ihren historischen Anschaffungskosten und den kumulierten Abschreibungen sowie den Abschreibungen des Geschäftsjahres sind in einem Anlagengitter (Seite 8 dieser Anlage) dargestellt.

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten angesetzt und über den Zeitraum der Nutzung um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet unter Abzug erhaltener Skonti und entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Für die Zugänge an beweglichen Wirtschaftsgütern wurde die Abschreibung linear pro rata temporis angesetzt. Nachträgliche Herstellungskosten wurden auf die Restnutzungsdauer der betreffenden Anlagegüter abgeschrieben. Die Vorjahresabschreibungen wurden planmäßig (degressiv/linear) fortgeführt. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis € 800,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben.

Finanzanlagen sind mit Anschaffungskosten bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Lagen der Börsen- oder Marktpreis oder der Wert, der den Gegenständen am Abschlussstichtag beizulegen war, niedriger als die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, kamen die sich hieraus ergebenden Werte zum Ansatz.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennbetrag bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert bewertet. Erkennbaren Risiken ist ggfs. durch Einzelwertberichtigung und Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen. Währungsforderungen bestehen zum Bilanzstichtag nur in geringem Umfang.

Kasse und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet.

Die Rechnungsabgrenzungsposten sind zum Nennwert bewertet.

Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Berechnung der Pensionsrückstellung erfolgte entsprechend 1,82 % (Durchschnitt der vergangenen 10 Jahre), der von der Deutschen Bundesbank ermittelt worden ist. Das Anwartschaftsdeckungsverfahren wurde angewendet. Es wurde ein Rententrend von 1,8 % und kein Gehaltstrend berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB). Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 2 HGB beträgt € 17.850,00.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie werden mit dem nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Währungsverbindlichkeiten bestehen zum Bilanzstichtag nur in geringem Umfang.

2.2 Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

3. Angaben und Erläuterungen einzelner Posten der Bilanz

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagengitter zu entnehmen.

Zinsen für Fremdkapital wurden bei keinem Posten des Anlagevermögens aktiviert.

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 262 enthalten.

In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind keine Forderungen enthalten, die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen (§ 268 Abs. 4 HGB).

Hinsichtlich des Verbindlichkeitenspiegels verweisen wir auf Seite 7 dieser Anlage.

Sicherheiten für eigene Verbindlichkeiten werden durch Grundschulden in Höhe von insgesamt € 2.800.813,47 gewährt (§ 285 Nr. 1 lit. b HGB).

Die sonstigen Rückstellungen (T€ 423) wurden im Einzelnen für Tantiemeverpflichtungen (T€ 141), Gewährleistungen (T€ 10), für Resturlaub (T€ 33), für Gleitzeitrückstände (T€ 46), für Kosten Prüfung Jahresabschluss (T€ 30), unterlassene Instandhaltung (T€ 62) sowie für sonstige Verpflichtungen (T€ 101) gebildet (§ 285 Nr. 12 HGB).

Es ist ein Geschäfts- oder Firmenwert bilanziert. Planmäßige Abschreibungen wurden unter Zugrundelegung einer Nutzungsdauer von 5 Jahren vorgenommen (§ 285 Nr. 13 HGB).

Derivative Finanzinstrumente gem. § 285 Nr. 18 HGB bestehen nicht.

4. Angaben und Erläuterungen einzelner Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen gem. § 285 Nr. 4 HGB kann wegen § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB unterbleiben.

5. Konzernverhältnis

Die Gesellschaft ist keine Tochtergesellschaft eines Unternehmens, welches gemäß § 290 Abs. 1 HGB i.V.m. § 293 Abs. 1 HGB zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet ist. Sie ist auch gemäß § 290 Abs. 1 HGB i.V.m. § 293 Abs. 1 HGB selbst nicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet. (§ 285 Nr. 14 HGB).

Die Gesellschaft ist keine unbeschränkt haftende Gesellschaft eines anderen Unternehmens (§ 285 Nr. 11 a HGB).

6. Sonstige Angaben

6.1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Während des Geschäftsjahres waren bei der Gesellschaft beschäftigt (§ 285 Nr. 7 HGB):

2023 2022
Angestellte 43 45
Gewerbliche Arbeitnehmer 71 71
114 116

Die Bezüge des Geschäftsführers (§ 285 Nr. 9 a HGB) brauchen gem. § 286 Abs. 4 HGB nicht offen gelegt zu werden.

Dem Geschäftsführer wurden keine Vorschüsse oder Kredite gewährt (§ 285 Nr. 9 c HGB).

6.2. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20% der Anteile

Beteiligungen an anderen Unternehmen mit einer Beteiligungsquote von mindestens 20 % bestanden im Berichtsjahr wie folgt (§ 285 Nr. 11 HGB):

1. Künzli Papier AG in Dietikon, Schweiz
Anteil am Kapital 100 %
Eigenkapital 31.12.2022 sfr. 983.358,55
Jahresüberschuss 2022 sfr. 168.475,10
2. HEISAP GmbH, 52355 Düren
Anteil am Kapital 100 %
Eigenkapital 31.12.2023 127.822,97
Jahresüberschuss 2023 0,00
Gewinnabführung 2023 lt. Ergebnisabführungsvertrag 18.333,14
3. Math. Dierdorf Nachf. GmbH, 52355 Düren
Anteil am Kapital 100 %
Eigenkapital 31.12.2023 25.564,59
Jahresüberschuss 2023 0,00
Gewinnabführung 2023 lt. Ergebnisabführungsvertrag 74.363,79
4. BOK Eisfeld GmbH, 45141 Essen
Anteil am Kapital 100 %
Eigenkapital 31.12.2023 368.803,59
Jahresüberschuss 2023 0,00
Gewinnabführung 2023 lt. Ergebnisabführungsvertrag 835.122,24
5. Papier Direkt GmbH, 52355 Düren
Anteil am Kapital 100%
Eigenkapital 31.12.2023 23.991,64
Jahresüberschuss 2023 0,00
Gewinnabführung 2023 lt. Ergebnisabführungsvertrag 104.214,71
6. Allpapp Verpackung GmbH
Anteil am Kapital 100%
Eigenkapital 31.12.2023 185.608,21
Jahresüberschuss 2023 0,00
Gewinnabführung 2023 lt. Ergebnisabführungsvertrag 3.522,65
7. PRIMATAG GmbH
Anteil am Kapital 100 %
Eigenkapital 31.12.2023 701.877,44
Jahresüberschuss 2023 198.021,87
8. Reflex GmbH & Co. KG
Anteil am Kapital 30 %
Eigenkapital 31.12.2023 715.183,91
Jahresfehlbetrag 2023 995.365,34
9. Römerturm Feinstpapier GmbH & Co. KG
Anteil am Kapital 28,77%
Eigenkapital 31.12.2023 3.799.878,28
Jahresüberschuss 2023 128.326,55

6.3. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind keine weiteren Haftungsverhältnisse zu vermerken bzw. sind solche nicht bekannt.

6.4. Name des Geschäftsführers

Geschäftsführer der Gesellschaft war in 2023 (§ 285 Nr. 10 HGB):

Herr Dr. Heinrich Spies, Kaufmann, 52372 Kreuzau

6.5 Angaben nach § 42 GmbHG

Es bestehen Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 17 sowie Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 855.

7. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Düren, den 2. Juli 2024

Verbindlichkeitenspiegel

Restlaufzeit davon
Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2023 bis zu einem Jahr
von mehr als einem Jahr
von mehr als fünf Jahren
Summe
davon durch Grundpfandrechte gesichert
davon durch Sicherungsübereignung gesichert
gegenüber Kreditinstituten 578.230,21 2.837.448,32 1.084.655,72 3.415.678,53 2.800.813,47 0
aus erhaltenen Anzahlungen 0 0 0 0 0 0
aus Lieferungen und Leistungen 284.769,96 0 0 284.769,96 0 0
gegenüber verbundenen Unternehmen 776.399,81 0 0 776.399,81 0 0
gegenüber Gesellschaftern 854.547,76 0 0 854.547,76 0 0
Sonstige 899.642,89 377.893,17 17.050,11 1.277.536,06 0 543.815,56
Summe 3.393.590,63 3.215.341,49 1.101.705,83 6.608.932,12 2.800.813,47 543.815,56
Restlaufzeit davon
Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2022 bis zu einem Jahr
von mehr als einem Jahr
von mehr als fünf Jahren
Summe
davon durch Grundpfandrechte gesichert
davon durch Sicherungsübereignung gesichert
gegenüber Kreditinstituten 615.492,47 2.953.040,66 1.182.085,14 3.568.533,13 2.800.813,47 0
aus erhaltenen Anzahlungen 0 0 0 0 0 0
aus Lieferungen und Leistungen 301.296,42 0 0 301.296,42 0 0
gegenüber verbundenen Unternehmen 505.789,89 0 0 505.789,89 0 0
gegenüber Gesellschaftern 951.169,02 0 0 951.169,02 0 0
Sonstige 472.038,01 493.245,68 0 965.283,69 0 638.577,12
Summe 2.845.785,81 3.446.286,34 1.182.085,14 6.292.072,15 2.800.813,47 638.577,12

Anlagengitter

Anschaffungskosten/Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
Stand 31.12.2023
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.599.244,67 143.644,71 0 318.005,25 2.060.894,63
2. Geschäfts- oder Firmenwert 9.000,00 0 0 0 9.000,00
3. Geleistete Anzahlungen 318.005,25 0 0 -318.005,25 0
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 1.926.249,92 143.644,71 0 0 2.069.894,63
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.694.042,11 22.943,34 0 0 3.716.985,45
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.155.338,19 4.030,00 83.254,89 0 6.076.113,30
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.418.632,29 112.633,78 96.774,21 0 2.434.491,86
Summe Sachanlagen 12.268.012,59 139.607,12 180.029,10 0 12.227.590,61
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.209.712,22 0 0 0 2.209.712,22
2. Beteiligungen 3.002.422,39 0 0 0 3.002.422,39
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 244,36 0 0 0 244,36
Summe Finanzanlagen 5.212.378,97 0 0 0 5.212.378,97
Summe Anlagevermögen 19.406.641,48 283.251,83 180.029,10 0 19.509.864,21
Abschreibungen
Stand 01.01.2023
Geschäftsjahr
Abgänge
Umbuchungen
Stand 31.12.2023
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.585.354,67 105.495,96 0 0 1.690.850,63
2. Geschäfts- oder Firmenwert 8.999,00 0 0 0 8.999,00
3. Geleistete Anzahlungen 0 0 0 0 0
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 1.594.353,67 105.495,96 0 0 1.699.849,63
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.604.516,11 7.585,34 0 0 3.612.101,45
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.365.054,19 248.781,00 83.251,89 0 5.530.583,30
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.302.403,29 61.140,78 96.700,21 0 2.266.843,86
Summe Sachanlagen 11.271.973,59 317.507,12 179.952,10 0 11.409.528,61
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 250.000,00 0 0 0 250.000,00
2. Beteiligungen 502.422,39 0 0 0 502.422,39
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 0 0 0 0 0
Summe Finanzanlagen 752.422,39 0 0 0 752.422,39
Summe Anlagevermögen 13.618.749,65 423.003,08 179.952,10 0 13.861.800,63
Zuschreibungen Buchwerte
Geschäftsjahr
Stand 31.12.2023
Stand 31.12.2022
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0 370.044,00 13.890,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0 1 1
3. Geleistete Anzahlungen 0 0 318.005,25
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0 370.045,00 331.896,25
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0 104.884,00 89.526,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 0 545.530,00 790.284,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0 167.648,00 116.229,00
Summe Sachanlagen 0 818.062,00 996.039,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0 1.959.712,22 1.959.712,22
2. Beteiligungen 0 2.500.000,00 2.500.000,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 0 244,36 244,36
Summe Finanzanlagen 0 4.459.956,58 4.459.956,58
Summe Anlagevermögen 0 5.648.063,58 5.787.891,83

Bescheinigung

Mit Datum vom 3. Juli 2024 haben wir über die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 und des Lageberichts 2023 der MAY + SPIES GmbH, 52355 Düren ausführlich berichtet.

Dem Auftrag liegen die beigefügten Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften in der Fassung vom 01. Januar 2024 zugrunde. Soweit in den für den Auftrag geltenden gesetzlichen Vorschriften eine Haftungshöchstsumme nicht festgelegt ist, bestimmt sich diese nach Nr. 9 der Allgemeinen Auftragsbedingungen. Im Verhältnis zu Dritten sind Nr. 1 Abs. 2 und Nr. 9 der Allgemeinen Auftragsbedingungen maßgebend.

Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 326 HGB und § 266 Satz 3 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt.

 

RKP Pelzer Vogt & Partner
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Rita Vogt, Wirtschaftsprüfer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die MAY + SPIES GMBH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der MAY + SPIES GMBH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MAY + SPIES GMBH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düren, den 3. Juli 2024

RKP Pelzer Vogt & Partner
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Rita Vogt, Wirtschaftsprüfer

Feststellung

Der Jahresabschluss wurde am 01. August 2024 festgestellt.

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