PVP Triptis GmbH
Im Bresselsholze 11, 07819 Triptis, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Meinhardt seit 21.1.2025 | Prokura |
Joel Angenendt seit 21.1.2025 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PVP Triptis GmbHTriptisJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtPVP Triptis GmbHTriptisJahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 20231) Darstellung der Gesellschaft Die PVP Triptis GmbH (nachfolgend auch PVP) ist spezialisiert auf die Herstellung von verschiedenen Granulaten und Pudern aus der Zerkleinerung von Altreifen, sowie der Verarbeitung von gebundenem Granulat zu Bahnenware. Die PVP verkauft ihre Produkte hauptsächlich an die Schwestergesellschaft REGUPOL Germany GmbH & Co. KG. Die Hauptproduktkategorien sind in den Bereichen des Bautenschutzes, der Ladungssicherung und der Akustik angesiedelt. 2) Gesamtwirtschaftliche- und Branchenentwicklung, Geschäftsverlauf 2023 und Lage der Gesellschaft Das Bauhauptgewerbe hat 2023 einen baugewerblichen Umsatz von 162,6 Mrd. Euro erzielt, nominal waren es 1,4 % mehr als 2022. Allerdings legten die Preise für Leistungen des Bauhauptgewerbes mit 7,0 % deutlich stärker zu. Es kam daher zu einem realen Rückgang des Umsatzes von 5,2 %. Den deutlichsten realen Rückgang verzeichnete der Wohnungsbau mit einem Minus von 11,5 %. Der Wirtschaftsbau zeigte sich dagegen relativ robust und verzeichnete mit einem realen Rückgang von 0,9 % noch die beste Entwicklung. (Quelle: Verband der Bauindustrie) Das Jahr 2023 hat die Auswirkungen des turbulenten Vorjahres gezeigt. Die PVP hat ihre Produktion stark gedrosselt, um auf die reduzierte Nachfrage nach Fertigprodukten zu reagieren und einen Lagerabbau durchzuführen. Somit hat die PVP die Bahnenwarenproduktion um 23% reduziert, die Granulatproduktion um 12% reduziert und das Personal im Geschäftsjahr auch um 8,7% abgebaut. Ganz besonders der Bautenschutz-Markt ist durch den rückläufigen Bausektor stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Aussichten einer Erholung dieses Marktsegmentes ist für 2024 noch nicht zu erkennen. PVP erbringt überwiegend Leistungen für die Schwestergesellschaft und wird dadurch von der Nachfrage im Verbund beeinflusst. Im Februar 2023 wurde die PVP erfolgreich nach dem neuesten Stand der DIN EN ISO 9001:2018, 14001:2018 und 50001:2015 erneut geprüft. Dem Auftragsrückgang und -bestand wurde das Personal angepasst. In der Spitze beschäftigte die PVP 77 Mitarbeiter. Zum 31. Dezember 2023 waren es 58 Mitarbeiter. Das Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und sonstigen Steuern beträgt TEUR 282 (Vj.: TEUR 1.570) und liegt aufgrund der rückläufigen Auftragslage deutlich unter dem Vorjahr. Nach Abschreibungen (TEUR 755, Vj.: TEUR 660) und Zinsaufwendungen (TEUR 121, Vj.: TEUR 50) beträgt der Jahresverlust für das Geschäftsjahr 2023 TEUR -598 (Vj.: Gewinn mit TEUR 854). Somit verringerte sich das Eigenkapital zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 4.232 (31.12.2022: TEUR 4.830). Das Stammkapital beträgt unverändert zum Vorjahr TEUR 100. Der vereinfachte Cash-Flow nach DFVA/SG beträgt für das Geschäftsjahr 2023 TEUR 474 (TEUR 324). Die Liquidität zum Stichtag beträgt TEUR 599. Zudem besteht eine Kontokorrentlinie in Höhe von TEUR 400, welche zum Stichtag nicht in Anspruch genommen wurde. Die Finanzierung im Geschäftsjahr war somit sichergestellt. Die Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr 2023 jederzeit Ihre Zahlungsverpflichtungen erfüllen. Die Investitionen des Geschäftsjahres betrafen insbesondere das ERP System der Gesellschaft ("Filemaker") sowie diverse Maschinen und Förder-/Staplertechnik, maßgeblich Ersatzbeschaffungen, welche aus dem operativen Cashflow finanziert wurden. Die wesentlichen bei der Gesellschaft verwendeten finanziellen Leistungsindikatoren sind der Umsatz, die Liquidität sowie das Jahresergebnis. Vergleich zum Budget Für das Jahr 2023 wurde ein Umsatz von TEUR 10.007 und ein Jahresfehlbetrag vor Zinsaufwendungen und Abschreibungen von TEUR -916 budgetiert. Aufgrund vom Lagerabbau konnte das Budget mit einem Umsatz von TEUR 11.371 übertroffen werden. Somit wurde immer noch ein Jahresergebnis auf EBITDA Basis von TEUR 282 ausgewiesen. Die Liquidität lag im Rahmen der Erwartungen. 3) Wesentliche Vorgänge nach dem Bilanzstichtag Wir verweisen auf die Darstellung im Anhang. Wesentlichen Vorgänge von besonderer Bedeutung für die PVP nach dem Jahresende waren bis auf die Abberufung des Geschäftsführers zum Ende April nicht zu berichten. 4) Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft Durch die Strompreisabsicherung auf Basis langfristiger Verträge bis zum 31. Dezember 2027 konnten die Risiken aus der Thematik Stromkosten für die nächsten Jahre minimiert werden. Das Geschäftsjahr 2024 hat bedingt durch die angespannte wirtschaftliche Lage im Bausektor, schwierig angefangen. Die Nachfrage nach Bautenschutzmatten und Trittschalldämmungsunterlagen entsprach in etwa dem Niveau des Geschäftsjahres 2023 . In Abstimmung mit dem Gesellschafter wurde ein ähnlicher Umsatz wie in 2023 für das Jahr 2024 geplant. Für 2025 wird von einem leicht niedrigeren Umsatzniveau als 2024 ausgegangen. Dies ist im Wesentlichen auf die organisatorischen Änderungen innerhalb des Unternehmens zurückzuführen. Bedingt durch diverse Kosteneinsparungen und erwartete Reduzierungen von Rohstoffpreisen, wird mit einem ausgeglichenen Ergebnis für 2024 vor Sondereffekten aus den innerbetrieblichen Umstrukturierungen geplant, so dass das EBITDA vor Sondereffekten gegenüber 2023 leicht steigen sollte. Für 2025 wird eine Normalisierung des Geschäftsverlaufs auf Basis 2024 erwartet, mit auf Basis der angepassten Strukturen ausgeglichenem Ergebnis. Die Liquidität wird sich im Vergleich zum Geschäftsjahr 2024 weiter leicht positiv entwickeln. Monatliche Erfolgsrechnungen werden nach wie vor erstellt und an den Gesellschafter weitergeleitet. Die Absatzplanung für das Jahr 2024 wurde wie in den Vorjahren differenziert nach Kunden und Produkten vorgenommen und abgestimmt. 5) Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Die PVP befindet sich, zusammen mit der Schwestergesellschaft REGUPOL Germany GmbH & Co. KG, nach wie vor in einem Nischenmarkt mit nur wenigen Wettbewerbern. Die technischen Produkte, hergestellt aus SBR-Granulaten, werden weltweit verkauft und ausgeliefert. Somit ist die Gruppe international aufgestellt, um regionale Schwankungen aufzufangen, wodurch sich zusätzliche Chancen für die PVP ergeben. Da die Schwestergesellschaft, als wesentlicher Kunde, den überwiegenden Anteil der Produktion der PVP abnimmt, besteht eine entsprechende Abhängigkeit. Die PVP ist zudem weniger anfällig für Marktschwankungen, wodurch ein bestimmtes Risiko im unternehmerischen Kontext verringert wird. Risiken aus externen Rahmenbedingungen werden derzeit bei der PVP wie folgt gesehen: - Auswirkungen aus der Verschuldung in den Märkten im Zusammenhang mit den in den letzten zwei Jahren gestiegenen Zinsen sowie den daraus folgenden Auswirkungen auf die Baukonjunktur - Auswirkungen aus Inflation auf Preise von Vorprodukten sowie Löhnen - Preisänderungsrisiken - Auswirkungen aus globalen Spannungen (z.B. Handelszölle etc.) Ausfallrisiken von Forderungen werden durch ein konsequentes Forderungsmanagement begegnet. Auf Basis der detaillierten Liquiditätsplanung wird davon ausgegangen, dass in 2024 ausreichend Liquidität verfügbar ist. Durch das ERP-System hat die PVP ein Produktionsmanagementsystem bis hin zur Auftragsverwaltung und Kundenmanagement. Die Produktionssteuerung ist sehr übersichtlich gestaltet und das ganze System ist in der Produktion an den wichtigen Arbeitsplätzen voll integriert. Somit kann jeder produzierte Ballen bis hin zum Kunden verfolgt werden. Die Produkteigenschaften, sowie die Eigenschaften der Zusatzstoffe und Granulaten sind integriert erfasst, um eine detaillierte Rückverfolgbarkeit zu gewährleisten. Nach wie vor möchte die PVP ein attraktiver Arbeitgeber in der Region sein, bei dem die Mitarbeiter mit Freude zur Arbeit kommen. Die Bausteine dafür sind eine gute Entlohnung, ein attraktives und kollegiales Arbeitsumfeld bis hin zum menschlichen Umgang in der Firma. Dadurch soll dem allgemeinen Fachkräftemangel, der auch für PVP ein Risiko darstellt, entgegengewirkt werden. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgte im Geschäftsjahr 2023 über den operativen Cashflow sowie über Leasingfinanzierungen. Die PVP verfügt über eine Eigenkapitalquote von 61 Prozent. Insofern geht die Gesellschaft auch von einer angemessenen Finanzierung für das Jahr 2024 auf Basis der Planungen aus. Weitere wesentliche Risiken sind uns derzeit nicht bekannt. 6) Zusammenfassung Aufgrund der engen und guten Zusammenarbeit mit der Muttergesellschaft REGUPOL Holding GmbH sowie der Schwestergesellschaft REGUPOL Germany GmbH & Co. KG sehen wir aktuell keine bestandsgefährdenden Risiken der Gesellschaft. Im Ergebnis sehen wir für die PVP daher ein beherrschbares unternehmerisches Risiko und die Möglichkeit, sich voll auf die Herstellung der Produkte und deren gewinnbringenden Absatz zu konzentrieren.
Triptis, den 30. Januar 2025 Joel Angenendt BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangPVP Triptis GmbH, TriptisJahresabschluss für das Geschäftsjahr 01. Januar - 31. Dezember 2023 A. Allgemeine Angaben Die PVP Triptis GmbH, Triptis, wird im Handelsregister des Amtsgerichts Jena unter der Register-Nummer HRB 210013 geführt. Der Jahresabschluss der PVP Triptis GmbH zum 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches sowie unter Beachtung geltender Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft macht teilweise von größenabhängigen Erleichterungen (§ 288 HGB) Gebrauch. Gegenstand des Unternehmens ist die Entsorgung durch Zerkleinerung von Altreifen, deren Verwertung zur Herstellung von verschiedenen Gummi-Granulaten und Pudern und der Herstellung von Bahnenware aus dem gebundenen Granulat. Die Gesellschaft wurde jährlich vom TÜV Thüringen, ab 2023 von der Dekra, geprüft und führt die Zertifikate DIN EN ISO 9001, DIN EN ISO 14001, DEN EN ISO 50001, Entsorger-Fachbetrieb. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Mutterunternehmen im Sinne von § 290 Abs. 2 HGB ist die REGUPOL Holding GmbH, Bad Berleburg. Das Stammkapital beträgt 100.000,00 € und wird zum Bilanzstichtag zu 92,5 % von der REGUPOL Holding GmbH und 7,5 % von der Madelung GmbH gehalten. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Triptis /Thüringen. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Die Gesellschaft erfüllt gemäß § 267 Abs. 2 HGB die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB aufgestellt. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Gegenstände des Sachanlagevermögens wurden zum Bilanzstichtag mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten (Zusammensetzung siehe Vorräte), vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen wurden anhand der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Zugänge zum Anlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 1 HGB bilanziert. Die Abschreibungen auf Zugänge des Anlagevermögens im Berichtsjahr wurden zeitanteilig vorgenommen. Die Abschreibungen erfolgten planmäßig entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern:
Geringwertige Wirtschaftsgüter/Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis 250,00 € wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als 250,00 € bis 800,00 € wurden im Jahr des Zugangs vollständig als Betriebsausgabe abgezogen. Die Finanzanlagen bestehen aus Anteilen an verbundenen Unternehmen und wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet. Soweit eine dauernde Wertminderung festzustellen ist, wird dies über außerplanmäßige Abschreibungen berücksichtigt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 1 HGB unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips nach § 253 Abs. 4 HGB. Unfertige und fertige Erzeugnisse/Leistungen wurden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 S. 2 HGB bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten der Fertigung auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie der Werteverzehr des Anlagevermögens, sofern durch die Fertigung verursacht, berücksichtigt wurden. Allgemeine Verwaltungskosten wurden nicht einbezogen. Das Niederstwertprinzip gemäß § 253 Abs. 4 HGB wurde beachtet. Es wurden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert wegen Sortimentsstruktur und bei unfertigen Erzeugnissen vorgenommen. Geleistete Anzahlungen sind zum Nennwert bewertet. Die ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nominalwert angesetzt. Zur Erfassung von allgemeinen Forderungsausfall- und Verzögerungsrisiken wurde von dem Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine angemessene Pauschalwertberichtigung (ca. 1,0 %) der nicht einzelwertberichtigten Netto-Forderungen abgesetzt. Die liquiden Mittel wurden zum Nominalwert angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet vorausgezahlte Beträge bzw. fällige Ausgaben, die gemäß § 250 Abs. 1 HGB Aufwand für bestimmte Zeiträume nach dem Abschlussstichtag darstellen. Das gezeichnete Kapital wurde mit dem Nennwert angesetzt. Rückstellungen wurden gemäß des § 249 HGB i.V.m. § 253 Abs. 1 S. 2 HGB mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Künftige Preis- und Kostensteigerungen wurden bei dessen Ermittlung berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden nicht abgezinst. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Forderungen oder Verbindlichkeiten in Fremdwährung bestanden zum Stichtag nicht. C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel (Anlage 1 zum Anhang) dargestellt. Außerplanmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen wegen dauerhafter Wertminderung wurden in 2023 nicht vorgenommen. Unter den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind wie im Vorjahr keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Forderungen in fremder Währung bestanden zum Abschlussstichtag nicht. Innerhalb der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 6 T€ (Vj. 7 T€) auf den nicht einzelwertberichtigten Forderungsbestand gebildet. Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 319 T€ (Vj. 352 T€) betreffen Rubbertech LTD 191 T€ (Vj. 222 T€), und Regupol Acoustics Middle East FZE 128 T€ (Vj. 130 T€). Diese resultieren sowohl im Berichtsjahr als auch im Vorjahr in voller Höhe aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegenüber Gesellschaftern betragen zum Stichtag 0 T€ (Vj. 0 T€). Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Forderungen aus Stromsteuererstattungen in Höhe von 66 T€ (Vj. 71 T€). Die Stromsteuererstattungen stellen antizipative Forderungen dar. Steuerrückstellungen sind in 2023 nicht zu verzeichnen (Vj. 0 T€). Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für - Personal 32 T€ (Vj. 51 T€), - Abschluss- und Prüfungskosten 25 T€ (Vj. 23 T€) sowie übrige Rückstellungen 5 T€ (Vj. 119 T€). Die Laufzeiten der Verbindlichkeiten können dem in der Anlage 2 zum Anhang beigefügten Verbindlichkeiten-Spiegel entnommen werden. Verbindlichkeiten in fremder Währung bestanden zum Abschlussstichtag nicht. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe besichert. Zur Besicherung der Ansprüche der Raiffeisen- und Volksbank Vogtland-Saale-Orla e.G., Kontokorrent- und Investitionskredit, besteht eine grundbuchliche Sicherung im Wert von 1,5 Mio. €. Der Investitionskredit in Höhe von 470 T€ valutiert zum 31.12.2023 mit einem Wert von 89 T€ (Vj. 186 T€). Von diesem Betrag sind 89 T€ innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen ausschließlich gegen die Gesellschafterin und betreffen das Gesellschafterdarlehen in Höhe von 2.076 T€ (Vj. 2.123). Es hat eine feste Laufzeit bis zum 31.12.2025. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten die Finanzierung von Vermögensgegenständen im Anlagevermögen in Höhe von 39 T€ (Vj. 68). Diese Verbindlichkeiten sind durch Sicherungsübereignung der beschafften Gegenstände besichert. Verbindlichkeiten von einer Laufzeit über 5 Jahren liegen nicht vor. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge mit 170 T€ (Vj. 183 T€) enthalten im Wesentlichen Erträge aus Energiesteuererstattung in Höhe von 89T€ (Vj. 98 T€), und Verrechnung von Sachbezügen in Höhe von 52 T€ (Vj.40 T€). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit 1.083 T€ (Vj. 995 T€) enthalten im Wesentlichen - Aufwendungen für Reparaturen/Instandhaltung in Höhe von 189 T€ (Vj. 217 T€), - Aufwendungen für Zeitarbeiter 65 T€ (Vj. 132 T€), - Rechts- und Beratungskosten mit 73 T€ (Vj. 114 T€), - Kfz- und Leasingkosten mit 177 T€ (Vj. 138 T€) sowie - Kosten für Versicherungen und Beiträge mit 182 T€ (Vj. 150 T€). D. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen liegen wie folgt vor:
Es besteht ein Vertrag mit der TEAG Thüringer Energie AG mit einer Mindes-Mengen-Verpflichtung. Anteile Die PVP hält 100 % der Anteile an der Rubbertech Ltd., Ipswich, UK. Das Eigenkapital auf Basis des vorliegenden letzten Jahresabschlusses zum 31.12.2022 beträgt T€ 228 bei einem Jahresfehlbetrag von T€ 51. Personal Im Berichtsjahr 2023 waren durchschnittlich 62 Arbeitnehmer in der Gesellschaft tätig (Vj. 69). Davon waren 52 gewerbliche Arbeitnehmer (Vj.57) und 11 Angestellte (Vj. 12). Es waren keine Auszubildenden (Vj. 2) beschäftigt. Einbeziehung in den Konzernabschluss Die PVP wird als Tochtergesellschaft der REGUPOL Holding GmbH in den Konzernabschluss der Regupol Gruppe, Bad Berleburg, einbezogen. Geschäftsführung Der Geschäftsführung gehörte im Geschäftsjahr 2023 Herr Max Madelung alleinvertretungsberechtigt an. Max Madelung wurde zum 30.04.2024 als Geschäftsführer abberufen. Seit dem 1.05.2024 wurde Herr Philipp Schmitz zum Geschäftsführer der PVP bestellt. Herr Philipp Schmitz wurde im Dezember 2024 abberufen. Zum neuen Geschäftsführer wurde Herr Joel Angenendt zum 1.01.2025 bestellt. Sie sind / waren hauptberuflich als Geschäftsführer der PVP Triptis GmbH, Triptis, tätig. Vorgänge nach Schluss des Geschäftsjahres Im April des Geschäftsjahres 2024 erfolgte eine Abberufung des ehemaligen Geschäftsführers und im Dezember 2024 ein weiterer Wechsel in der Geschäftsführung. Weitere berichtspflichtigen Ereignisse sind nicht aufgetreten.
Triptis, den 30. Januar 2025 PVP Triptis GmbH Joel Angenendt Anlagennachweis
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die PVP Triptis GmbH, Triptis PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der PVP Triptis GmbH, Triptis - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PVP Triptis GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Erfurt, 14. Februar 2025 BDO
AG
Rehmer, Wirtschaftsprüfer Hunold, Wirtschaftsprüfer |
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