Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 680833
Vorher
Leenen Verwaltungsgesellschaft mbHOSG BASS General Partner GmbH
Eingetragen
20.8.2003
Branche
Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebGroßhandel mit WerkzeugmaschinenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Entwicklung, Projektierung, Konstruktion, Herstellung und Vertrieb von Werkzeugen, Maschinenwerkzeugen und Fertigungssystemen; der Handel mit neuen und gebrauchten Werkzeugen, Werkzeugmaschinen und Maschinenwerkzeugen; die Entwicklung, Konstruktion, Herstellung und Vertrieb von Werkzeugen, Maschinenwerkzeugen, Werkzeugmaschinen, Ersatzteilen und Zubehör für Werkzeuge, Maschinenwerkzeuge und Werkzeugmaschinen sowie das Erbringen von Servicedienstleistungen Werkzeuge, Maschinenwerkzeuge und Werkzeugmaschinen und Fertigungssysteme unter Einschluss von Umrüstung, Überholung, Wartung, Instanthaltung, Reparatur, Schulung und Ferndiagnose von Werkzeuge, Maschinenwerkzeuge und Werkzeugmaschinen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stefan Dillmann
seit 2.12.2020
Prokura
Michael Rupp
seit 2.12.2020
Geschäftsführer
Erhard Baltes
seit 2.12.2020
Prokura
Takashi Gamano
seit 2.12.2020
Prokura
Oliver Schunter
seit 29.6.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
OSG Europe S.A.BEL
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

OSG Germany Holding GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

OSG GmbH

Göppingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.12.2022 bis zum 30.11.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Dezember 2022 bis zum 30. November 2023

der OSG GmbH

Göppingen

A. Wirtschaftsbericht

I. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses des Geschäftsjahres 2022/2023

Die OSG GmbH (nachfolgend OSG) ist im Wesentlichen in folgenden Geschäftsfeldern tätig: Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Präzisionswerkzeugen für die industrielle Fertigung und effiziente Zerspanung für Zielkunden aus Automobilindustrie, Maschinenbau, Luftfahrtindustrie sowie den Werkzeug- und Formenbau. Die besondere Kompetenz liegt in der Erarbeitung von kundenspezifischen, technischen Lösungen. Gleichzeitig verfügt das Unternehmen über ein breites Katalogprogramm. Die Absatzmärkte sind direkt nahezu ausschließlich Deutschland und indirekt über Schwestergesellschaften Europa.

Seit der Aufnahme der BASS GmbH, Niederstetten, in die OSG-Gruppe kann zudem die OSG GmbH die Produkte aus dem Portfolio der Konzernmutter und -schwestern an eigene Kunden vertreiben und damit neue Positionen gewinnen sowie OSG-Produkte in den Konzern liefern (Cross-Selling) und dabei auf deutsche Produktionsstandorte zurückgreifen.

Die OSG GmbH ist Teil der OSG Corporation, dem weltweit größten Hersteller von Schaftwerkzeugen, welcher an der Börse 1st section of Tokyo and Nagoya Stock exchange gelistet ist. Seit dem 01.12.2020 ist die OSG GmbH der OSG Germany Holding GmbH als Tochtergesellschaft untergliedert. In dieser Gruppe erfolgt ein intensiver Know-how-Austausch und stellt damit die Grundlage für bessere Marktpräsenz.

Das abgelaufene Geschäftsjahr ist im Vergleich zur Branche als erfolgreich zu betrachten, die Ziele im Auftragseingang wurden erreicht, im Rechnungsausgang wurden die Ziele auch erreicht und der Bestand an bestehenden Aufträgen konnte erhalten bleiben. Dabei wurden die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Kalenderjahr 2023 weiterhin von den Auswirkungen des Ukraine-Krieges und der damit auch zusammenhängenden Energiekrise beeinflusst.

Die Auftragseingänge waren das komplette Geschäftsjahr auf einem hohen Niveau und konnten sich nach dem saisonal bedingten Rückgang im August zum Jahresende stark erholen und so konnte der Auftragseingang des Vorjahres übertroffen werden. Das Rohergebnis der OSG GmbH war im Geschäftsjahr 2022/2023 um rd. 11 % höher im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Unser gesamtes Produkt-Portfolio sowie unser Service bestechen durch eine Qualität, welche unsere Wettbewerber lediglich im Premiumbereich anbieten.

Durch die gute Auftragslage konnten wir in diesem Geschäftsjahr die vom Konzern vorgegebenen, als auch unsere eigenen Ziele und Prognosen bei Umsatz und EBIT erreichen; unsere Langfristplanungen insbesondere auf der Beschaffungsseite wirkten sich hierbei positiv aus. Der vor Ergebnisabführung erzielte Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 2.017 erfüllt sowohl unsere als auch die Erwartungen des Konzerns; das Ergebnis vor Steuern ist im Vergleich zum Vorjahr um rd. TEUR 530 gestiegen. Die Rohergebnisrendite beträgt rd. 13,0 % und hat sich zum Vorjahr verbessert.

Die OSG GmbH konnte das Geschäftsjahr mit einem positiven operativen Ergebnis abschließen. Durch konsequentes Handeln ist es trotz der marktpolitischen Einflüsse des Ukraine-Krieges und der Energiekrise gelungen, unsere Liquidität stabil und auf gutem Niveau zu halten und getätigte Investitionen in den Maschinenpark aus Eigenkapital zu finanzieren. Die Investitionen in den Maschinenpark, wie auch in die Digitalisierung unserer Prozesse, schaffen die Grundlage für ein langfristig ausgerichtetes, erfolgreiches Wachstum.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir weiterhin Investitionen und Ausgaben in Auditierungen durchgeführt und damit unsere Zertifizierungen nach DIN EN ISO 9001:2015 (Qualitätsmanagement), VDA 6.4:2019 (Qualitätsmanagement in der Automobilindustrie), und DIN EN ISO 14001:2015 (Umweltmanagement) aufrechterhalten respektive aktualisiert. Dies bestätigt nachdrücklich das Bestehen eines ordnungsgemäß integrierten Managementsystems und die Erfüllung der Normanforderungen des Verbandes der Automobilindustrie. Insbesondere unsere Qualitäts-Managementgrundsätze wie die Kundenzufriedenheit, Produktqualität und Prozessorientierung, Mitarbeiterzufriedenheit, Wirtschaftlichkeit und kontinuierliches Wachstum, Umweltbewusstsein, Globalität, Innovationen und Partnerschaft mit Lieferanten, Kunden und interessierten Parteien wurden hierbei betrachtet und werden nachhaltig angestrebt.

II. Lage des Unternehmens

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist wie in den Vorjahren weiterhin positiv. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir aufgrund unserer Erfahrungen im Finanzierungsbereich stabil.

Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Der Cash-Flow aus Ergebnis vor Gewinnabführung zzgl. Abschreibungen betrug im Geschäftsjahr 2022/2023 TEUR 2.686.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Soweit von den Lieferanten angeboten, wird die Möglichkeit der Skontierung genutzt.

Das Stammkapital beträgt unverändert TEUR 25. Unter zusätzlicher Berücksichtigung der Gesellschafterverbindlichkeiten konnte die wirtschaftliche Eigenkapitalquote von 67 % auf 73 % gesteigert werden und liegt weiterhin deutlich über dem vergleichbaren Branchendurchschnitt und auch dem allgemeinen Schnitt EK-Quote KMU von ca. 32 % (Eigenkapital Statista Mittelstand).

Zur internen Steuerung des Unternehmens werden sowohl der EBIT als auch die Umsatz- und Auftragseingangsentwicklung als finanzielle Leistungsindikatoren genutzt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machen 0 % der Bilanzsumme aus. Zwecks Finanzierung unserer Absatzgeschäfte bedienen wir uns der eingeräumten Kreditlinien unseres Konzerns, soweit die eigenen liquiden Mittel nicht ausreichen würden.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, von Lieferanten außerhalb des Verbundes, betragen rund 3 % der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden.

Wie in den vergangenen Jahren wurden unsere umfangreichen Investitionstätigkeiten im Geschäftsjahr fortgesetzt und die Produktionstiefe am Standort in Deutschland ausgebaut. Die Nutzung von Synergien innerhalb des OSG-Konzerns wird uns im Bereich Marketing, Vertrieb und der Kundennähe weiterhin voranbringen und stärken.

Langfristige Anlagen sind durch unser wirtschaftliches Eigenkapital und durch die eingeräumte Kreditlinie seitens des Konzerns gedeckt. Sowohl die kurzfristigen Forderungen wie auch die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten außerhalb unseres Verbundes deutlich.

Im Branchenvergleich betrachten wir sowohl die Ertragslage als auch die Ertragsprognose weiterhin als gut. Auch unsere Auftragslage betrachten wir als etwas besser als der Branchendurchschnitt. Ebenso betrachten wir die Geschäftsentwicklung weiterhin positiv und weiter ausbaufähig, insbesondere im Zusammenhang mit der Steigerung des Marktanteils. Für den OSG-Konzern und damit auch für OSG GmbH ist Deutschland nach wie vor ein Wachstumsmarkt.

Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als ausgezeichnet bewertet werden.

Auch im kommenden Geschäftsjahr planen wir, weitere hohe Investitionen vorzunehmen und verfolgen hier weiterhin Optimierungsstrategien und kontinuierliche Verbesserungen.

B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir weiterhin die Kunden-Akquisitionen durch Verstärkung unseres Vertriebs und Marketings forcieren.

Im Jahr 2024 sind Teilnahmen an mehreren Messen geplant. Daneben werden wir auch auf diversen Hausmessen und Foren präsent sein. Auch hier forcieren wir den eingeschlagenen Weg und werden in den kommenden Jahren unsere Messeauftritte und Marktposition stetig ausbauen und insbesondere die digitalen Möglichkeiten an Messeauftritten nutzen.

Um das Wachstum weiter umzusetzen, werden wir nach wie vor in den Personalbereich investieren und die Mitarbeiteranzahl erhöhen. Die weiteren Neueinstellungen und auch die weiteren Investitionen in den Maschinenpark und Service werden uns die notwendigen Ressourcen gewährleisten, um weiter kontinuierlich zu wachsen und die Produktionstiefe weiter optimieren zu können. Entsprechende Bestellungen und Gespräche mit Kandidaten werden kontinuierlich durchgeführt.

Im Bereich der Fertigung werden die Arbeitsabläufe durch den kontinuierlichen Verbesserungsprozess weiter optimiert und damit die Produktivität laufend gesteigert. Insbesondere sollen die Schnittstellen verbessert und die Prozesse vom Kunden zum Kunden im gesamten Unternehmen durch Digitalisierung und Transparenz vorangetrieben werden.

Im Geschäftsjahr 2023/2024 werden die vorhandenen Zertifizierungen für die DIN EN ISO 9001, VDA 6.4 und DIN EN ISO 14001 aufrechterhalten und die Anforderungen des zusätzlichen internen OSG-JP-Qualitätslevel werden wir weiterhin umsetzen. Durch stetiges Wachstum und dem stetigen Streben nach Optimierungen wird auch das kommende Geschäftsjahr - insbesondere auch aufgrund der konjunkturellen Einschränkungen - für die Mitarbeiter wieder sehr arbeitsintensiv und erfüllend sein. Der angestrebte kontinuierliche Verbesserungsprozess wird die Geschäftsprozesse stetig optimieren können.

Auch wird der Produktionsstandort Göppingen durch einen Erweiterungsbau weiter gestärkt werden.

Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant.

II. Risikobericht

1. Allgemeiner Risikobericht

Durch die weiterhin bestehenden Unsicherheiten an den weltweiten Finanzmärkten kann es zu Wechselkursänderungen kommen, welche dann die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von Gesellschaften wesentlich beeinflussen könnten. Dies betrifft hauptsächlich Gesellschaften, die im Import- oder Exportgeschäft tätig sind.

Um diesen potenziellen Währungsrisiken zu begegnen und um diese zu vermeiden, tätigen wir Geschäftsabschlüsse mit unseren Geschäftspartnern fast ausschließlich in Euro. Somit sind wir in der Lage, dieses Risiko auf die Geschäftspartner zu übertragen.

Globale Konjunkturschwäche, Handelsstreitigkeiten, industrieller Strukturwandel, internationale Straffung der Geldpolitik und Fachkräftemangel gepaart mit steigenden inländischen Produktionskosten und damit zusammenhängender preislicher Wettbewerbsfähigkeit: diese Faktoren werden auch weiterhin das Jahr 2024 belasten. Es wird davon ausgegangen, dass die durch das Akronym VUCA (dt. Volatilität, Unsicherheit, Komplexität, Mehrdeutigkeit) beschriebenen Marktmerkmale sich verfestigen. Die Umstellung auf Elektrofahrzeuge, die mit der Markteinführung zahlreicher neuer Elektrofahrzeuge noch an Fahrt gewinnen dürfte, wird weitere Veränderungen an neuen Bauteilen und Werkstoffen zur Folge haben.

Die Unternehmensvertreter im VDMA erwarten für das Jahr 2024 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von ca. 0,9 % gegenüber dem Vorjahr, der Sachverständigenrat rechnet mit 0,7 %. OSG plant mit einem Umsatzwachstum von rund 6 %.

2. Spezieller Risikobericht

Die Liquiditätslage ist überaus zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten, konzerninternes OSG Cash-Pooling und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Um Forderungsausfällen vorzugreifen, werden Kreditlimit und offene Posten der Kunden regelmäßig geprüft. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt, soweit angeboten innerhalb der Skontofristen.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels des Bankguthabens und mittels des Pooling-Kontos des Konzerns.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird monatlich im Rahmen des Reportings der Bestand an Forderungen und Verbindlichkeiten überwacht und innerhalb der Geschäftsleitung auch entsprechend reflektiert.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.

Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit keine ersichtlich.

III. Spezieller Chancenbericht

In dem Bereich der Zerspanungswerkzeuge gibt es einen ausgeprägten Wettbewerb zwischen den Marktbegleitern mit weiter zunehmender Konkurrenz. Diesem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen und sehen dieses Risiko als Chance, auch weil wir auf der Beschaffungsseite auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten innerhalb unseres Konzerns zurückgreifen können. Unsere hohen Qualitätsansprüche werden durch Qualitätskontrollen sowohl direkt bei unseren Lieferanten in den Herkunftsländern als auch in unserer eigenen Produktion weiterhin aufrechterhalten. In Deutschland haben wir mittlerweile vier operative Gesellschaften mit Produktionsstätten (OSG GmbH, WEXO Präzisionswerkzeuge GmbH, BASS GmbH und OSG EX-CELL-O GmbH). Dadurch haben wir in allen Kernbereichen des OSG- Konzerns nun Produktionsstandorte in Deutschland und können damit auch entsprechende Serviceleistungen schnell und zeitnah anbieten. Durch die von der OSG Germany Holding GmbH vorgegebene einheitliche strategische Ausrichtung haben wir hier eine Struktur, die uns viele gemeinsame Chancen bietet, geschaffen.

IV. Prognosebericht

Der Sachverständigenrat geht in seinem Jahresgutachten 2023/2024 davon aus, dass die hohen Inflationsraten und die damit verbundene geldpolitische Straffung die Weltkonjunktur weiterhin belasten.

Weiterhin erwartet der Sachverständigenrat für die Jahre 2023 und 2024 Wachstumsraten des globalen BIP von 2,7 % und 2,2 %. Die Wirtschaft im Euro-Raum zeigt sich ebenfalls schwach und dürfte erst im Jahr 2024 wieder etwas höhere Wachstumsraten erreichen. Das BIP-Wachstum im Euro-Raum dürfte in den Jahren 2023 und 2024 0,6 % bzw. 1,1 % betragen.

Für Deutschland rechnet der Sachverständigenrat für das Jahr 2024 mit einer Steigerung des Bruttoinlandsproduktes um rd. 0,7 %.

Für die Maschinenbaubranche prognostiziert der VDMA mit Stand Dezember 2023 für die reale Produktion von Maschinen und Anlagen in Deutschland im Jahr 2024 angesichts geschwundener Auftragsbestände und noch immer sinkender Auftragseingänge ein Minus von 4 %; der VDMA hat somit seine ursprüngliche Prognose, die von einem Minus in Höhe von 2 % ausging, weiter nach unten revidiert.

Durch pro-aktives Agieren in allen Kernbereichen beurteilen wir die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens positiv. Insbesondere der Werkzeug- und Formenbau sowie der Maschinenbau bieten für uns nach wie vor sehr große Wachstumsmöglichkeiten, weil unser Marktanteil in Deutschland im Vergleich zu unserem Weltmarktanteil immer noch niedrig ist. Den Risiken von Lieferengpässen begegnen wir durch langfristige Planungen und permanente Prüfungen der Rahmenbedingungen.

Den Risiken im Bereich des Fachkräftemangels begegnen wir durch Ausbildung und verschiedenen Personalmarketingmaßnahmen. Zusätzlich nutzen wir kapitalstarke Lieferanten und die Möglichkeiten innerhalb unseres Konzerns, wo auch der Austausch von Know-how und Wissenstransfer stattfindet.

Wir erwarten im folgenden Geschäftsjahr 2023/2024 eine Steigerung des Umsatzvolumens um rd. 6 % und damit einhergehend auch einen gesteigerten EBIT sowie ein verbessertes Jahresergebnis.

Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

C. Bericht über Forschung und Entwicklung

Wir tätigen im branchenüblichen Umfang Entwicklungen zur technischen Weiterentwicklung unseres Unternehmens.

D. Bericht über Zweigniederlassungen

Die Zweigniederlassung in Österreich wird weiterhin ausgebaut, um auf dem österreichischen Markt kundennäher aufzutreten. Die Zweigniederlassung hat ihren Sitz in der Gemeinde Dornbirn und wird unter der Firmennummer FN 455425v im Firmenbuch der Republik Österreich geführt. In der Zweigniederlassung beschäftigen wir derzeit zwei Mitarbeiter. Den Hauptumsatz erzielen wir weiterhin zum größten Teil über Handelsunternehmen, die von unseren Mitarbeitern beratend betreut werden. Die Zweigniederlassung ist eine reine Vertriebsgesellschaft ohne eigene Lagerhaltung.

 

Göppingen, den 12. Januar 2024

OSG GmbH

gez. Michael Rupp, Geschäftsführer

gez. Oliver Schunter, Geschäftsführer

Bilanz zum 30.11.2023

AKTIVA

Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 169.912,95 77
II. Sachanlagen 2.890.525,06 2.629
III. Finanzanlagen 61.632,25 10
3.122.070,26 (2.716)
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 12.107.370,20 11.184
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.588.714,50 3.704
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.363.390,60 1.826
18.059.475,30 (16.714)
C. Rechnungsabgrenzungsposten 197.995,80 239
21.379.541,36 19.669

PASSIVA

A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Gewinnvortrag 14.876,60 15
III. Jahresüberschuss 0,00 0
39.876,60 (40)
B. Rückstellungen 1.399.575,82 1.459
C. Verbindlichkeiten 19.940.088,94 18.170
21.379.541,36 19.669

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.12.2022 bis 30.11.2023

Vorjahr
EUR EUR TEUR
1. Rohertrag 15.503.815,40 13.933
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 6.276.711,19 5.623
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.232.521,37 1.143
7.509.232,56 (6.766)
- davon für Altersversorgung: EUR 19.981,97 (i.V. TEUR 23)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenständen des Anlagevermögens und Sachanlagen 669.668,62 433
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.228.886,83 5.159
- davon aus Währungsumrechnung: EUR 63.073,70 ( i.V. TEUR 0)
5. Erträge aus Beteiligungen 0,93 0
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 364,59 0
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 82,08 2
- davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen: EUR 0,00 (i.V. TEUR 2) 283,44 (-2)
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 0
9. Ergebnis nach Steuern 2.096.310,83 1.573
10. Sonstige Steuern 79.695,17 86
11. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführte Gewinne 2.016.615,66 1.487
12. Jahresüberschuss 0,00 0

Anhang für das Geschäftsjahr 2022/2023

Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die OSG GmbH hat ihren Sitz in Göppingen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Ulm unter HRB 680833 eingetragen.

Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss der OSG GmbH wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB).

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind überwiegend im Anhang aufgeführt.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände hauptsächlich linear vorgenommen.

Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die Bewertungsvereinfachung nach dem Lifo-Verfahren wurde angewandt.

Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse sowie der Waren erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung des niedrigeren beizulegenden Werts am Bilanzstichtag.

Grundlage für die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse zu Herstellungskosten stellt der Grad der Fertigstellung dar. Die fertigen Erzeugnisse wurden überwiegend zu Herstellungskosten, die unter Berücksichtigung von Material- und Fertigungsgemeinkosten ermittelt wurden, angesetzt.

Bei der Bewertung der fertigen Erzeugnisse und der Waren wurden für Lager- und Verwertungsrisiken Abschläge in angemessenen Umfang vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen bilanziert.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurde eine Rückstellung gebildet. Die Ermittlung des Erfüllungsbetrages erfolgte nach den Regeln der Versicherungsmathematik gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit dem Barwert auf Basis der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck und unter Zugrundlegung eines Zinssatzes von 1,82 %. Die Pensionsrückstellungen werden pauschal mit einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren berechnet und mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten zehn Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 S. 2 HGB). Gehaltssteigerungen wurden keine berücksichtigt, da diese in den Verträgen nicht vorgesehen sind. In die Berechnung wurde ein Rententrend von 1 % einbezogen. In Höhe des sich im Vergleich zur Ermittlung der Pensionsrückstellungen bei Anwendung des bisher geltenden durchschnittlichen Marktzinssatzes, der auf Basis der letzten sieben Jahre ermittelt wurde (1,72 %), ergebenen Unterschiedsbetrags besteht eine Ausschüttungssperre (§ 253 Abs. 6 HGB). Der ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag beläuft sich auf EUR 688,00.

Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen, unbelastet und insolvenzsicher sind, sowie ausschließlich zur Erfüllung von Verpflichtungen aus Arbeitnehmer-Wertkonten dienen (Deckungsvermögen) wurden gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden verrechnet. Das Deckungsvermögen ist zum Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens (Rückdeckungsversicherungen) in Höhe von EUR 286.925,38 entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten sowie dem gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB verrechneten Erfüllungsbetrag der Verpflichtungen aus den Wertkonten.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Rückstellungen werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem durchschnittlichen Marktzins der letzten 7 Jahre abgezinst.

Rückstellungen unter einem Jahr werden nicht abgezinst. Aufwendungen und Erträge aus sich ändernden Zinssätzen oder Restlaufzeiten werden im Finanzergebnis dargestellt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Insofern sind im vorliegenden Jahresabschluss unrealisierte Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung enthalten. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022/2023 ergibt sich aus dem Anlagespiegel zum 30. November 2023:

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 01.12.2022 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand am 30.11.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 83.153,31 106.592,74 0,00 0,00 189.746,05
II. Sachanlagen 3.412.582,82 919.348,89 2.429,27 0,00 4.329.502,44
III. Finanzanlagen 9.514,09 52.118,16 0,00 0,00 61.632,25
3.505.250,22 1.078.059,79 2.429,27 0,00 4.580.880,74
Abschreibungen
Stand am 01.12.2022 Zugänge Abgänge Stand am 30.11.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6.135,31 13.697,79 0,00 19.833,10
II. Sachanlagen 783.411,82 655.970,83 405,27 1.438.977,38
III. Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
789.547,13 669.668,62 405,27 1.458.810,48
Buchwerte
Stand am 30.11.2023 Stand am 30.11.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 169.912,95 77.018,00
II. Sachanlagen 2.890.525,06 2.629.171,00
III. Finanzanlagen 61.632,25 9.514,09
3.122.070,26 2.715.703,09

In den Sachanlagen sind zu Buchwerten die Posten "technische Anlagen und Maschinen" in Höhe von TEUR 2.077 (i.V. TEUR 2.093), "andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung" in Höhe von TEUR 740 (i.V. TEUR 536) und "geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau" in Höhe von TEUR 74 (i.V. TEUR 0) enthalten.

Angabe zu Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen

In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 2.242 (i.V. TEUR 1.656) enthalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 96 (i.V. TEUR 96).

Angabe zu Verbindlichkeiten

Die nachfolgenden Darstellungen zeigen Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten:

Art der Verbindlichkeit zum 30.11.2023 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
30.11.2023 kleiner 1 J. größer 1 J.
TEUR TEUR TEUR
gegenüber verbundenen Unternehmen 19.140 19.140 0
weitere Verbindlichkeiten 800 800 0
Summe 19.940 19.940 0

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 15.629 (i.V. TEUR 13.170) enthalten.

In branchenüblichem Umfang sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen durch Eigentumsvorbehalt abgesichert.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Abschlussstichtag bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanziellen Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB):

Jährliche Verpflichtungen aus Mietverträgen: TEUR 1.486,0
Jährliche Verpflichtungen aus Leasingverträgen: TEUR 259,9
Gesamtverpflichtung aus Leasingverträgen: TEUR 640,8

Gegenstand dieser Verträge ist insbesondere die Anmietung von Immobilien, Maschinen und von Fahrzeugen. Die Verträge stellen eine Finanzierungsalternative dar, durch die im Wesentlichen eine Liquiditäts- und Eigenkapitalbindung vermieden wird.

In den Verpflichtungen aus Mietverträgen sind Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen bzw. gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 1.293,7 enthalten.

Sonstige Pflichtangaben

Namen der Geschäftsführer

Die Geschäfte des Unternehmens wurden bzw. werden durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Michael Rupp ausgeübter Beruf: leitender administrativer Geschäftsführer
Weiterer Geschäftsführer: Oliver Schunter ausgeübter Beruf: Geschäftsführer Finanzen - CFO

Auf die Angabe der Vergütung der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Gebildete Rückstellungen für frühere Geschäftsführer

Die Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Geschäftsführern und deren Hinterbliebenen sind durch Rückstellungen abgedeckt. Die Rückstellungen betragen EUR 111.285,00. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der früheren Mitglieder der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da nur eine Person anspruchsberechtigt ist.

Konzernzugehörigkeit

Die OSG GmbH wurde in den Konzernabschluss der OSG Corporation, Toyokawa/Japan, einbezogen, der in Japan veröffentlicht wird. Die OSG Corporation ist an der 1st section of Tokyo and Nagoya Stock Exchange unter Code 6136 gelistet.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 44
Angestellte 60
Geschäftsführer mit Entgelt 1
Pensionäre 2
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 3
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 107

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht)

Nach dem Abschlussstichtag haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet, über die an dieser Stelle zu berichten wäre.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Aufgrund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages mit der OSG Germany Holding GmbH wird das Ergebnis von dieser übernommen. Die Geschäftsführung schlägt ferner vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 14.876,60, der in voller Höhe dem vor Abschluss des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages vorhandenen Gewinnvortrag entspricht, auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Göppingen, den 12. Januar 2024

gez. Michael Rupp

gez. Oliver Schunter

Bescheinigung

Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss der OSG GmbH, Göppingen, entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht der OSG GmbH, Göppingen, haben wir unter dem Datum vom 15.01.2024 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die OSG GmbH, Göppingen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der OSG GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. November 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Dezember 2022 bis zum 30. November 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der OSG GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Dezember 2022 bis zum 30. November 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. November 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Dezember 2022 bis zum 30. November 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt.

Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Lahr/Schw., den 15.08.2024

B T G
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Patrick Schilli, Wirtschaftsprüfer

gez. Jens Rhode, Wirtschaftsprüfer

Beschluss über die Feststellung des Jahresabschlusses

Die Gesellschafterversammlung der OSG GmbH, Göppingen, hat am 20.03.2024 den Jahresabschluss zum 30.11.2023 festgestellt. Ferner wurde beschlossen, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 14.876,60 auf neue Rechnung vorzutragen.

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