Stammdaten

Register
Amtsgericht Oldenburg HRB 140843
Eingetragen
5.1.2006
Branche
Großhandel mit AnstrichmittelnGroßhandel mit Milch, Milcherzeugnissen, Eiern, Speiseölen und NahrungsfettenGroßhandel mit Fisch und Fischerzeugnissen
Gegenstand
Eierfärberei, Eierschälerei, An- und Verkauf von Eiern sowie der Handel mit Waren aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Waden GmbH

Prinzhöfte-Simmerhausen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der Waden GmbH, 27243 Prinzhöfte

I. Grundlagen der Gesellschaft

Geschäftsmodell der Gesellschaft

Das Geschäftsmodel der Gesellschaft ist der Vertrieb von frischen, gekochten und gefärbten Eiern. Über unsere Vertriebswege vermarkten wir über die Gesellschaft die gruppenzugehörige Produktion sowie den Ankauf von Vertragsbauern.

Ziele und Strategien

Ziel und Strategie der Gesellschaft ist es, einen Mix verschiedener Vertriebswege für die gruppenzugehörige Produktion sowie den Ankauf von Vertragsbauern durchzuführen.

Grundlagen der internen Steuerung und Steuerungskennzahlen

Zur Planung, Steuerung und Kontrolle des Geschäftes nutzen wir unser bestehendes Steuerungssystem und Kennzahlensystem. Kennzahlen werden in regelmäßigen Abständen zur Bewertung der Beschaffungssituation, der Ertragslage sowie der Finanz- und Vermögenslage genutzt.

II. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaftsleistung ist im Jahr 2023 leicht rückläufig. Das Bruttoinlandsprodukt sank um 0,3 %, laut ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes. Die Inflationsrate ist von 6,9 % in 2022 auf 5,9 % in 2023 gefallen.

Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Absatz- und Umsatzentwicklung

Wir haben in dem Wirtschaftsjahr 2023 unseren Umsatz steigern können. Die Absätze im Frischbereich haben sich weiter positiv entwickelt.

Beschaffungsmarkt

Die Gesellschaft versucht mit entsprechenden Kontrakten Risiken durch etwaige Preis- und Mengenschwankungen am Beschaffungsmarkt zu minimieren.

Investitionen

Im abgelaufenen Wirtschaftsjahr wurden Investitionen im Sachanlagevermögen in Höhe von TEuro 996 getätigt. Sie betreffen vor allem Ersatzbeschaffungen und ein neues Warenwirtschaftsprogramm.

Personalbereich

Im Personalbereich wurden durchschnittlich 200 Personen beschäftigt.

Finanzierungsmaßnahmen und -vorhaben

Die Darlehen wurden planmäßig getilgt.

Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.

Vermögenslage

Die Veränderung der Vermögens- und Kapitalstruktur im Vergleich zum Vorjahr zeigt die folgende Übersicht:

31.12.2023 31.12.2022
Aktiva: TEuro % TEuro %
Anlagevermögen 6.846 24,3 7.180 30,2
Umlaufvermögen 21.224 75,4 16.552 69,5
Rechnungsabgrenzungsposten 79 0,3 69 0,3
Aktiva 28.149 100,0 23.801 100,0
Passiva: 31.12.2023 31.12.2022
TEuro % TEuro %
Eigenkapital wirtschaftlich 6.168 21,9 4.223 17,7
Rückstellungen 1.620 5,8 1.374 5,8
Fremdkapital 20.361 72,3 18.204 76,5
Passiva 28.149 100,0 23.801 100,0

Finanzlage

Die Kapitalflussrechnung stellt sich wie folgt dar:

2023
TEuro
2022
TEuro
Mittelzu-/abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit 2.248 1.841
Mittelzu-/abfluss aus der Investitionstätigkeit -982 -1.058
Mittelzu-/abfluss aus der Finanztätigkeit -310 -701
zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes 956 82
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 464 382
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 1.420 464
Der Finanzmittelbestand umfasst jeweils die Barmittel sowie die Guthaben bei Banken.

Ertragslage

Die folgende Aufstellung zeigt die finanziellen Leistungsindikatoren im Vorjahresvergleich:

2023
TEuro
2022
TEuro
+/- Vorj.
TEuro
Rohertrag 22.827 21.531 1.296
Betriebsergebnis 2.956 2.249 707
Finanzergebnis -200 -131 -69
Jahresüberschuss 1.945 1.537 408

Das Jahresergebnis konnte um TEuro 408 verbessert werden.

Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Lage

Unsere Gesellschaft hat sich im Jahr 2023 weiterhin positiv entwickelt und den Umsatz steigern können. Der Wettbewerbsdruck nimmt von Jahr zu Jahr weiterhin zu, wobei wir durch den Mix der gruppenzugehörigen Produktion sowie durch die Zusammenarbeit mit Vertragslandwirten für die Zukunft gut aufgestellt sind.

Die Geschäftsführung ist mit dem Jahresergebnis zufrieden.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Zu einer nachhaltigen und erfolgreichen Unternehmensführung gehört auch der verantwortungsbewusste Umgang mit Risiken. Durch ein monatliches Reportingsystem können auftretende Risiken frühzeitig erkannt und entsprechend darauf regiert werden. Die Geschäftsleitung ist im ständigen Austausch mit Kunden und Lieferanten, sodass Markttendenzen frühzeitig erkannt werden können. Zu den bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Darüber hinaus bestehen neben allgemeinen konjunkturellen Risiken branchentypische Risiken, die sich aus den Folgen von Tierseuchen und aus den Auswirkungen der Agrarpolitik ergeben.

Für das kommende Geschäftsjahr 2024 gehen wir von einem ausgeglichenen Ergebnis aus.

 

Prinzhöfte, den 14. Juni 2024

Waden GmbH 27243 Prinzhöfte

Holger Runden, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 6.846.050,80 7.179.832,95
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 14.200,00 22.133,00
II. Sachanlagen 6.801.850,80 7.157.699,95
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.596.187,95 2.644.656,95
2. technische Anlagen und Maschinen 2.597.389,00 1.718.107,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.475.463,00 1.579.601,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 132.810,85 1.215.335,00
III. Finanzanlagen 30.000,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 30.000,00
B. Umlaufvermögen 21.224.490,91 16.551.879,64
I. Vorräte 4.018.280,00 4.299.257,70
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 15.786.203,56 11.788.303,06
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.420.007,35 464.318,88
C. Rechnungsabgrenzungsposten 78.596,59 69.419,24
Aktiva 28.149.138,30 23.801.131,83

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 6.167.834,44 4.222.797,52
I. Gezeichnetes Kapital 400.000,00 400.000,00
II. Gewinnvortrag 3.822.797,52 2.286.122,97
III. Jahresüberschuss 1.945.036,92 1.536.674,55
B. Rückstellungen 1.619.948,17 1.374.141,15
C. Verbindlichkeiten 20.353.355,69 18.194.193,16
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.510.149,66 5.618.165,50
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.450.833,66
3. sonstige Verbindlichkeiten 12.392.372,37 12.576.027,66
D. Rechnungsabgrenzungsposten 8.000,00 10.000,00
Passiva 28.149.138,30 23.801.131,83

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 23.154.511,45 22.337.503,46
2. Personalaufwand 8.980.406,67 7.894.305,71
a) Löhne und Gehälter 7.149.459,87 6.415.001,93
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.830.946,80 1.479.303,78
davon für Altersversorgung 131.399,30 123.691,40
3. Abschreibungen 856.954,77 988.338,63
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 856.954,77 988.338,63
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 10.332.218,04 11.168.403,91
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.154,40 6.710,80
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 202.172,52 138.164,58
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 810.894,24 581.218,62
8. Ergebnis nach Steuern 1.974.019,61 1.573.782,81
9. sonstige Steuern 28.982,69 37.108,26
10. Jahresüberschuss 1.945.036,92 1.536.674,55

Anhang zum 31. Dezember 2023

der Waden GmbH, 27243 Prinzhöfte

A. Angaben zur Bewertung und Bilanzierung

1. Allgemeine Angaben

Die Waden GmbH, Prinzhöfte-Simmerhausen, (Amtsgericht Oldenburg, HRB 140843) ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 II HGB. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff., 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Der Jahresabschluss ist vor Ergebnisverwendung aufgestellt worden.

2. Aktiva

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um die lineare Abschreibung bewertet. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vornahme der planmäßigen Abschreibungen erfolgte unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode. Für die Zugänge wurden zeitanteilig für den Monat der Anschaffung und die folgenden Monate Abschreibungen angesetzt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Einzelanschaffungswert von bis zu Euro 800,00 wurden entsprechend der steuerlichen Vorschriften im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben.

Das Finanzanlagevermögen wurde mit den Anschaffungskosten, vermindert um notwendige außerplanmäßige Abschreibungen, angesetzt.

Der Ansatz des Vorratsvermögens erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Sofern der Zeitwert am Bilanzstichtag niedriger war, wurde dieser angesetzt. Das strenge Niederstwertprinzip wurde bei der Bewertung beachtet.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert ausgewiesen. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt worden.

Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Die Rechnungsabgrenzungsposten werden mit dem Nennwert und dem auf die Folgejahre entfallenden Anteil berücksichtigt.

3. Passiva

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, sie sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

4. Gewinn- und Verlustrechnung

Aufwendungen und Erträge wurden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren i. S. von § 275 HGB aufgestellt.

B. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten

I. Posten der Bilanz

1. Einzelposten des Anlagevermögens

Vortrag 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Abgänge
Euro
Stand 31.12.2023
Euro
Anschaffungskosten- und Herstellkosten
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 111.840,29 0,00 0,00 7.865,38 103.974,91
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.744.308,72 47.779,00 0,00 0,00 3.792.087,72
technische Anlagen und Maschinen 6.012.373,28 532.903,40 667.303,05 4.618,00 7.207.961,73
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.362.649,96 334.234,32 0,00 164.264,30 4.532.619,98
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.215.335,00 80.723,49 -667.303,05 495.944,59 132.810,85
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 30.000,00 0,00 0,00 30.000,00
Anlagevermögen 15.446.507,25 1.025.640,21 0,00 672.692,27 15.799.455,19
Abschreibungen
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 89.707,29 7.929,00 0,00 7.861,38 89.774,91
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.099.651,77 96.248,00 0,00 0,00 1.195.899,77
technische Anlagen und Maschinen 4.294.266,28 320.923,45 0,00 4.617,00 4.610.572,73
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.783.048,96 431.854,32 0,00 157.746,30 3.057.156,98
Anlagevermögen 8.266.674,30 856.954,77 0,00 170.224,68 8.953.404,39
Buchwert
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 22.133,00 14.200,00
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.644.656,95 2.596.187,95
technische Anlagen und Maschinen 1.718.107,00 2.597.389,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.579.601,00 1.475.463,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.215.335,00 132.810,85
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 30.000,00
Anlagevermögen 7.179.832,95 6.846.050,80

2. Finanzanlagevermögen

Mit Vertrag vom 28. September 2023 erwarb die Gesellschaft 100 % der Anteile an der WaLeg GmbH, Prinzhöfte, von der Zandhof Eier und Geflügel Handelsgesellschaft mbH, Prinzhöfte. Das Eigenkapital der WaLeg GmbH, Prinzhöfte betrug zum 31.12.2023 TEuro 1.131 bei einem Jahresüberschuss von TEuro 1.106.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen mit einer Laufzeit von über einem Jahr sind mit TEuro 1 in den sonstigen Vermögensgegenständen enthalten. Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr.

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEuro 517 (Vorjahr: TEuro 361) enthalten.

4. Rückstellungen

Die Sonstigen Rückstellungen betreffen insbesondere Personalkosten (TEuro 338) und ausstehende Rechnungen (TEuro 349).

5. Verbindlichkeiten

Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von
bis zu einem Jahr
Euro
mehr als einem Jahr
Euro
gesamt
Euro
davon mehr als fünf Jahre
Euro
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.518.014,19 2.992.135,47 5.510.149,66 1.346.037,60
Vorjahr 2.654.631,75 2.963.533,75 5.618.165,50 982.348,57
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 11.683.720,82 1.517,71 11.685.238,53 0,00
Vorjahr 11.362.407,82 12.784,64 11.375.192,46 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.450.833,66 0,00 2.450.833,66 0,00
Vorjahr 0,00 0,00 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 707.133,84 0,00 707.133,84 0,00
Vorjahr 1.200.835,20 0,00 1.200.835,20 0,00
17.359.702,51 2.993.653,18 20.353.355,69 1.346.037,60
Vorjahr 15.217.874,77 2.976.318,39 18.194.193,16 982.348,57

In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind enthalten, Verbindlichkeiten:

gegenüber Gesellschafter Euro 1.110.910,00
Vorjahr: Euro 74.882,62

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind enthalten, Verbindlichkeiten:

aus Steuern Euro 227.196,72
Vorjahr: Euro 95.635,43
im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 7.556,60
Vorjahr: Euro 1.340,00

Sicherheiten:

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden, Raumsicherungsübereignung von Maschinen und die Abtretung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gesichert.

6. Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB

Aus einer Bürgschaft sowie Mithaft für Verbindlichkeiten verbundener Unternehmen bestehen zum Bilanzstichtag Haftungsverhältnisse in Höhe von TEuro 669. Aufgrund der wirtschaftlichen Verhältnisse der verbundenen Unternehmen ist von einer Inanspruchnahme nicht auszugehen.

II. Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

1. Aufgliederung der Umsatzerlöse

Auf die Aufgliederung der Umsatzerlöse wird mit Hinweis auf § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB verzichtet.

2. Periodenfremde Erträge

2023
Euro
2022
Euro
periodenfremde Erträge (Anpassungen Betriebsprüfung) 0,00 109.732,80

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Ausbuchung von geleisteten Anzahlungen in Höhe von TEuro 496.

C. Sonstige Pflichtangaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen mit Restlaufzeiten von bis zu 12 Monaten in Höhe von insgesamt TEuro 190, sowie Restlaufzeiten über einem bis zu fünf Jahren von insgesamt TEuro 352. Wirtschaftlich erfüllen die Leasingverträge den Zweck der Finanzierung.

2. Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt folgende Arbeitnehmer:

2023 2022
Angestellte 30 27
gewerbliche Arbeitnehmer 170 172
200 199
Auszubildende 2 5

3. Organe der Gesellschaft

Als Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr Herr Andreas Hennenberg, Velbert (bis 19. Dezember 2023), Herr Aloys Pundt, Lohne (bis 19. Dezember 2023) und Herr Holger Runden, Bösel, bestellt.

4. Größenabhängige Erleichterungen

Die zulässigen größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB werden in Anspruch genommen.

5. Gewinnverwendung

Das Geschäftsjahresergebnis 2023 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Prinzhöfte, den 14. Juni 2024

Waden GmbH 27243 Prinzhöfte

Holger Runden

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 14.06.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Waden GmbH, Prinzhöfte

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Waden GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht derWaden GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt 'Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts' unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Vechta, den 14. Juni 2024

Freese Feldhaus GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Aloys Deeken, Wirtschaftsprüfer

Hartmut Moormann, Wirtschaftsprüfer

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