Stammdaten

Register
Amtsgericht Hannover HRB 217735
Vorher
Quante Netzwerke GmbH3M Services GmbHCorning Services GmbH
Eingetragen
23.2.2006
Branche
Herstellung von Geräten und Einrichtungen der TelekommunikationstechnikWiederverkaufs- und Vermittlungstätigkeiten für die TelekommunikationErbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Gegenstand
Dienstleistungen aller Art, darin eingeschlossen, Entwicklung, Herstellung, Design, Projektplanung und Vertrieb von Systemen, Geräten und Komponenten für Telekommunikationsnetzwerke und Durchführung der dazugehörigen technischen Instandhaltung und Wartungsarbeiten, Betrieb von Netzwerken, Erwerb von Beteiligungen an gleichen oder ähnlichen Unternehmungen sowie die Vornahme solcher industrieller, kaufmännischer oder finanzieller Handlungen, die sich auf den Gegenstand des Unternehmens beziehen und geeignet sind, die Unternehmungen der Gesellschaft zu fördern.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jan Wolfhard Kessler
seit 22.11.2024
Prokura
Michael Clever
seit 12.10.2021
Geschäftsführer
Christian Blum
seit 22.1.2021
Prokura
Naif Kiy
seit 29.1.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Hannover Gateway Holding S.à r.l.LUX
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
260.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

heptus 391. GmbH

Hannover

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Konzernlagebericht Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022

Vorbemerkung

Die heptus 391. GmbH (Gesellschaft) ist durch notarielle Beurkundung des Gesellschaftsvertrages am 2. März 2021 errichtet worden und wurde am 5. März 2021 beim Amtsgericht München im Handelsregister, Abteilung B, unter der Nummer 263915 eingetragen. Am 30. Juni 2021, 24Uhr, hat die Gesellschaft 100% der Anteile an der Corning Services GmbH, Hannover, erworben. Die erworbene Gesellschaft firmiert seit dem 20. Dezember 2021 unter dem Namen Syserso Networks GmbH (Syserso). Die Gesellschaft bildet zusammen mit Syserso die Syserso Gruppe.

Am 11. Januar 2022 hat die Gesellschaft ihren Sitz nach Hannover verlegt und ist seitdem beim Amtsgericht Hannover im Handelsregister, Abteilung B, unter der Nummer 222297 registriert.

Im Rahmen ihrer Wachstumsstrategie hat die heptus 391.GmbH am 30.12.2022 einen Kaufvertrag zur Übernahme von 100% der Anteile an der SHD System-Haus-Dresden GmbH (SHD) unterschrieben. Die Übernahme stand zum Stichtag unter dem Vorbehalt der Zustimmung der deutschen Kartellbehörde. SHD ist daher in den Abschluss zum 31.12.2022 nicht einbezogen.

Die heptus 391. GmbH als Mutterunternehmen des Konzerns hat kein eigenes operatives Geschäft, sondern erbringt im Wesentlichen Managementleistungen. Das operative Geschäft ist gebündelt in der Tochtergesellschaft Syserso Networks GmbH.

I. Grundlagen des Konzerns

1. Geschäftsmodell des Konzerns

Die Syserso Gruppe ist seit vielen Jahren als Servicedienstleister und Systemintegrator im Telekommunikationsbereich tätig. Bei der Systemauswahl werden Kooperationen mit weltweit führenden Systemherstellern der Branche genutzt. Resultierend daraus verfügen die Mitarbeiter über langjährige und umfangreiche Erfahrungen von der Planung über die Lieferung, Montage, Inbetriebnahme bis hin zu Schulungen, dem Service im Rahmen eines Networks und Security Operations Centers (NOC/SOC) sowie der Betriebsunterstützung kompletter übertragungstechnischer Einrichtungen im Rahmen des angebotenen Produktportfolios dieser Hersteller.

Das Unternehmen plant und realisiert leistungsfähige und flexible Netze für öffentliche und private Netzbetreiber und für Betreiber kritischer Infrastrukturen (vorwiegend Energieversorger und Stadtwerke), angefangen mit der Projektierung, über die Integration bis hin zum Einsatz und der Wartung komplexer Übertragungsnetze. Darüber hinaus bietet die Syserso Gruppe den Kunden systemspezifische Schulungen sowie ein individuell zugeschnittenes Servicekonzept, das u. a. Telefonservice rund um die Uhr, Service vor Ort, Ersatzteilschnellversand, Ferndiagnose und systemspezifische Dienstleistungen, wie die Betriebsunterstützung sowie Managed Services umfasst.

Die Syserso Gruppe hat einen Bestand von mehr als 160 Kunden, im Wesentlichen Versorgungsunternehmen wie Energieversorger und Stadtwerke, lokale und regionale Carrier, Industriekunden und Behörden. Die Leistungserbringung erfolgt auf der Basis langfristiger Verträge, häufig eingebettet in Rahmenvereinbarungen. Mit seinem Serviceportfolio rund um hoch effiziente, sichere und individuelle Netzwerklösungen erbringt die Syserso Gruppe nach Einschätzung der Geschäftsführung einen wichtigen Beitrag zur Betriebssicherheit seiner Kunden und zum Schutz kritischer Infrastruktur (KRITIS) in Deutschland.

2. Forschung und Entwicklung

Das Unternehmen betreibt aktuell keine klassische Forschungs- und Entwicklungstätigkeit. Als Systemintegrator und Kooperationspartner verschiedener führender Anbieter für Netzwerktechnik durchleuchtet die Syserso Gruppe laufend den Telekommunikationsmarkt nach technischen Neuerungen sowohl bei den Kooperationspartnern als auch bei Drittanbietern. Neue technische Lösungen und Innovationen, die für die Kundensegmente interessant sind, werden in der Regel detailliert technisch und kommerziell bewertet und vor dem Einsatz beim Kunden intensiv durch geschulte Mitarbeiter getestet. Auf diese Weise erweitert das Unternehmen kontinuierlich sein Produktportfolio.

3. Steuerungssystem

Zur operativen Steuerung des Konzerns erstellt die Syserso Gruppe monatlich ein umfangreiches Berichtswesen. Dabei fokussiert sich der Konzern auf die finanziellen Kenngrößen bzw. bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse sowie das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT). Mit der Kenngröße Umsatzerlöse wird das Wachstumsziel überwacht, mit dem Fokus auf EBIT wird die Profitabilität der Gesellschaft sichergestellt.

Nicht finanzielle Kenngrößen bzw. nichtfinanzielle Leistungsindikatoren spielen bei der Unternehmenssteuerung eine untergeordnete Rolle.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der für die Syserso Gruppe wichtige Bereich der Telekommunikationsinfrastruktur entwickelte sich nach Aussagen des Bitkom Verbandes in 2022 mit 7,3% überraschend stark. Für 2023 soll sich das Wachstum auf 2,5% normalisieren. Treiber für diese Entwicklung sind Investitionen der Netzbetreiber in den Ausbau von Glasfaser und neue 5G Netze.

Mit Ausbruch des Krieges in der Ukraine im Februar 2022 und dem damit einhergehenden deutlichen Anstieg des Zinsniveaus, haben sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland erheblich verschlechtert. Der Ausbau der IT-Infrastruktur, aber auch die Nachfrage nach Produkten im Bereich Cyber Security haben sich nach unserer Beobachtung diesem Trend nicht angeschlossen. Weiterhin steht in Deutschland ausreichend Kapital für den Breitbandausbau, u.a. auch durch die Förderung von Bund und Ländern, zur Verfügung. Die Errichtung dieser passiven Infrastruktur ist die Basis für das Geschäft der Syserso Gruppe, die durch ihre aktiven Telekommunikationskomponenten die kommerzielle Nutzung der Glasfasernetze ermöglicht.

2. Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2022 war das erste Geschäftsjahr für die Syserso Gruppe, das über volle 12 Monate lief. Das operative Geschäft der Syserso war im Vorjahr nur für 6 Monate (Juli bis Dezember 2021) im Konzernabschluss enthalten, wobei Syserso im 2ten Halbjahr rd. 65% (VJ 66%) der Umsatzerlöse erwirtschaftete.

Nach der Übernahme durch die heptus. 391 GmbH im Geschäftsjahr 2021 hat Syserso im Rahmen des Carve-out Prozesses eine eigene Verwaltung aufgebaut. Hiervon betroffen waren die Bereiche Personal, das Controlling, das Finanz- und Rechnungswesen sowie der IT-Bereich. Dieser Schritt konnte im 2ten Quartal 2022 mit der vollständigen Übernahme des IT-Bereichs abgeschlossen werden.

Das operative Geschäft der Tochtergesellschaft Syserso lief im Geschäftsjahr gut und konnte die gesteckten Erwartungen erfüllen. Mit dem Gewinn eines mehrjährigen Rahmenvertrages bei einem großen Leitungsnetzbetreiber sowie verschiedener weiterer Ausschreibungen hat Syserso seine Wettbewerbsfähigkeit erneut unter Beweis gestellt. Die mit der COVID-19 Pandemie verbundene Zurückhaltung vieler Kunden im Bereich der kritischen Infrastruktur, Fremdfirmen in ihre Anlagen zu lassen, hat im Geschäftsjahr nachgelassen. Der Auftragsbestand wuchs zum Jahresende auf TEUR 20.274 (VJ: TEUR 18.115).

Der Konzern hat für das Geschäftsjahr 2022 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 41.302 erzielt (VJ: TEUR 25.816) und ein Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) in Höhe von TEUR -362 (VJ: TEUR -229) erwirtschaftet. Die für das Geschäftsjahr angestrebten Ziele für Umsatzerlöse und das EBIT wurden damit übertroffen. Der Konzernjahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr beträgt TEUR 3.455 (VJ: TEUR 1.833). In dem Ergebnis sind Abschreibungen auf den Goodwill und immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 7.583 enthalten (VJ TEUR 4.776).

Zum Ende des Geschäftsjahres 2022 waren 94 Mitarbeiter (VJ: 87) im Konzern beschäftigt.

3. Lage

a) Ertragslage

Der Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2022 Umsatzerlöse von TEUR 41.302 (VJ: TEUR 25.816), die den Umsatzerlösen der Syserso Networks GmbH für das Jahr 2022 entsprechen. Die Umsatzerlöse lagen aufgrund des auf 6 Monate verkürztem Geschäftsjahres 2021 deutlich über dem Vorjahreswert. In der zweiten Jahreshälfte wurden dabei 65% (VJ: 66%) der Umsatzerlöse erzielt. Dieses Verhältnis resultiert im Wesentlichen aus der Fertigstellung größerer Projekte, bei denen die Umsatzrealisierung erst mit Abnahme des Auftrages durch den Kunden erfolgt. Damit lag der Umsatz auch leicht über der im vergangenen Abschluss genannten Erwartung von ca. 40,0 Mio. für das Jahr 2022.

Der Konzern weist einen Materialaufwand von TEUR 20.952 (VJ: TEUR 11.914) aus, welcher ausschließlich Aufwendungen für bezogene Waren in Höhe von TEUR 17.642 (VJ: TEUR 10.442) und Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von TEUR 3.310 (VJ: TEUR 1.472) der operativ tätigen Tochtergesellschaft Syserso Networks GmbH enthält. Der Personalaufwand im Geschäftsjahr beträgt TEUR 9.435 (VJ: TEUR 4.243). Material- und Personalaufwand haben sich damit annährend verdoppelt, da im Vorjahr die Kosten der Syserso Networks GmbH nur für die 2. Jahreshälfte einbezogen wurden.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen TEUR 3.282 (VJ: TEUR 3.283). Der Aufwand für einmalige Transaktionskosten und Beratungsleistungen im Zusammenhang mit der Übernahme der SHD-System-Haus-Dresden GmbH und dem Carve-out der Syserso Networks GmbH gingen auf TEUR 156 zurück (VJ: TEUR 1.717).

Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) lag für das abgelaufene Geschäftsjahr bei TEUR -362 (VJ: -229 TEUR).

Unter Berücksichtigung von Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 2.315 (VJ: TEUR 1.257) sowie einem Steueraufwand in Höhe von TEUR 788 (VJ: TEUR 347) ergibt sich für das Geschäftsjahr ein Konzernjahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 3.455 (VJ: TEUR 1.833).

b) Finanzlage

Die Gesellschafterin des Mutterunternehmens, die Hannover Gateway Holding S.A.rl., Luxemburg, hat am 28. Juni 2021 eine Einlage in die Kapitalrücklage gemäß §272 Abs. 2 Nr.4 HGB in Höhe von TEUR 3.498 in die Gesellschaft geleistet und ein nachrangiges Gesellschafterdarlehen über TEUR 40.280 zur Verfügung gestellt. Die Zinsen auf das Darlehen werden erst bei der Endfälligkeit bezahlt. Zusätzlich wurden zur Akquisitionsfinanzierung Bankdarlehen über TEUR 25.000 aufgenommen. Die Darlehen haben eine Laufzeit bis 2028. Die Gesellschafterin hat auf eine Ausschüttung des Jahresüberschuss 2021 der Muttergesellschaft heptus 391. GmbH in Höhe von TEUR 2.225 verzichtet.

Der Syserso Gruppe steht weiterhin ein Kreditrahmen der finanzierenden Banken über TEUR 7.000 zur Verfügung. Der Kreditrahmen wurde zum 31.12.2022 mit betriebsüblichen Anzahlungs- und Gewährleistungsbürgschaften in Höhe von TEUR 534 in Anspruch genommen, während diese im Vorjahr noch von dem Alteigentümer der Syserso Networks GmbH garantiert wurden. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten der Syserso Gruppe sind zum 31.12.2022 auf TEUR 16.789 angestiegen (VJ: TEUR 13.444).

Herkunft und Verwendung liquider Mittel können der folgenden verkürzten Kapitalflussrechnung entnommen werden:

2022 2021
Liquide Mittel zum Beginn des GJ TEUR 13.444 TEUR 13
Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit TEUR 7.572 TEUR 9.857
Cashflow aus Investitionstätigkeit TEUR - 3.233 TEUR -64.611
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit TEUR - 994 TEUR 68.185
Liquide Mittel zum Ende des GJ TEUR 16.789 TEUR 13.444

c) Vermögenslage

Das Anlagevermögen der Syserso Gruppe beträgt zum Geschäftsjahresende TEUR 48.796 (VJ 56.402) und beinhaltet im Wesentlichen den durch den Erwerb der Syserso Networks GmbH entstandenen Geschäfts- oder Firmenwert sowie weitere im Rahmen des Erwerbs entstandene immaterielle Vermögensgegenstände. Auf diese Positionen entfielen im abgelaufenen Geschäftsjahr reguläre Abschreibungen von TEUR 7.583. Das Anlagevermögen wird über langfristige Darlehen (siehe Finanzlage) in Höhe von TEUR 67.185 (VJ: TEUR 65.932) finanziert.

Das kurzfristig gebundene Vermögen in Höhe von TEUR 30.372 (VJ: TEUR 26.836) besteht im Wesentlichen aus Vorräten und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie liquiden Mitteln. Aufgrund des saisonalen Geschäftsverlaufes kommt es unterjährig zu Schwankungen im Working Capital, die durch den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten finanziert werden.

Die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2022 beträgt -2,2 % (VJ: 2,0%). Unter Anrechnung des vom Gesellschafter gegenüber den Banken nachranging gewährten langfristigen Gesellschafterdarlehens beträgt die EK-Quote 51% (VJ: 51%).

d) Investitionen

Das operative Geschäft der Syserso Gruppe ist wenig investitionsintensiv. Im Cashflow aus Investitionstätigkeit ist die abschließende Kaufpreiszahlung mit TEUR 2.721 an den ehemaligen Gesellschafter der Syserso Networks GmbH enthalten. Neben den Aufwendungen für die Betriebs- und Geschäftsausstattung fallen Investitionen für die Labor- und Technikräume an, in denen Kundenanforderungen simuliert und getestet werden können. Für den Berichtszeitraum fielen Investitionen in das operative Geschäft in Höhe von TEUR 348 an (VJ: TEUR 304).

e) Zusammenfassende Aussage zum Geschäftsverlauf

Die Geschäftsführung ist mit dem Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2022 sehr zufrieden. Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr um 6% gewachsen. Die Ergebnissituation war gut. Infolgedessen sind die liquiden Mittel gegenüber dem Vorjahr von TEUR 13.444 auf TEUR 16.789 gestiegen.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Das Geschäftsklima in der Digitalbranche hat sich, It. Presseinformation des IT-Branchenverbands Bitkom e. V., im Januar 2023 weiterhin leicht verbessert. Der Index für die aktuelle Geschäftslage stieg vom Dezember 2022 um 1,2 Punkte auf 36,4 Punkte im Januar 2023. Die Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate steigen von -0,6 auf 2,0 Punkte. Der Bitkom-ifo- Digitalindex, der sich aus der Einschätzung von Geschäftslage und Geschäftserwartungen berechnet, verbesserte sich im Vergleich zum Vormonat um 1,9 Punkte auf 18,5 Punkte? Die Geschäftslage in der Digitalbranche ist weiter stabil. "Die Digitalbranche zeigt sich derzeit krisenfest, die kommenden Monate sind aber von vielen Unsicherheiten geprägt.", sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. 2

Gestützt auf den positiven Ausblick der Digitalbranche und dem aktuellen Feedback unserer Kunden erwartet die Geschäftsführung für das Jahr 2023 auch eine positive Markt- und Geschäftsentwicklung im Kerngeschäft der Syserso Gruppe. Das Marktwachstum der Gruppe wird dabei von Investitionen in den Netzausbau der kritischen Infrastruktur und dem Glasfaserausbau getragen. Durch die Erstkonsolidierung der neu erworbenen Gesellschaft SHD werden die Umsatzerlöse im Konzern voraussichtlich auf rd. EUR 90 Mio. ansteigen, wobei das historische Geschäft mit einem erwarteten Wachstum von 5% dazu beiträgt.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wird gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 ansteigen und soll EUR 2,0 Mio. bis EUR 3,0 Mio. betragen. Zu dem Anstieg trägt zum einen das Ergebnis der neu erworbenen SHD GmbH bei, die zum 1. Januar 2023 in den Konsolidierungskreis des heptus Konzerns einbezogen wird, sowie ein moderates Ergebniswachstum der Syserso Networks GmbH.

2. Chancen- und Risikobericht

Die Geschäftstätigkeit der Syserso Gruppe liegt in einem sich ständig verändernden und innovativen IT- und Telekommunikationsumfeld, das stetig neue Chancen bietet. Diese müssen wir systematisch als Bestandteil unserer nachhaltigen Wachstumspolitik erkennen und nutzen.

In der Übernahme der Anteile an der SHD sieht die Geschäftsführung Wachstumschancen für beide Unternehmen. Syserso und SHD haben Ihren Fokus auf Kunden im Bereich der kritischen Infrastruktur. Während Syserso vor allem Kunden im Bereich der Energieversorgung und der Telekommunikationsbranche bedient, liegt der Fokus bei der SHD im Bereich Energieversorgung und der Gesundheitsbranche. Die Nachfrage in diesen Bereichen nach sicheren und zukunftsfähigen IT - und Netzwerklösungen ist dabei sehr hoch. Getragen wird die Entwicklung durch höhere Budgets der Kunden für Security Leistungen zur Abwehr der gestiegenen Sicherheitsbedrohung und zur Einhaltung der staatlich geforderten Sicherheitsmaßnahmen für Kunden im KRITIS Umfeld. Aktuell sieht die Syserso Gruppe auch ein erhebliches Potenzial im Ausbau der Glasfasernetze sowie einen erheblichen Ausbau- und Modernisierungsbedarf bei den Kunden im Bereich der IT- und Netzwerksicherheit. SHD sieht Chancen im Bereich der Digitalisierung und dem wachsenden Cloudgeschäft.

Die vom Ukraine Krieg ausgehende Energiekrise hatte bisher keine negativen Auswirkungen auf die Geschäftslage. Wir hoffen, dass die Situation nicht weiter eskaliert, und erwarten für diesen Fall auch zukünftig keine größeren Effekte für unser Geschäft. Kritischer sehen wir hingegen die anhaltenden Lieferkettenprobleme. Bereits im vergangenen Geschäftsjahr konnten Aufträge aufgrund fehlender Komponenten nicht vollständig abgeschlossen werden. Die Lieferzeiten für bestimmte Komponenten liegen inzwischen bei 9 Monaten. Durch eine intensive Kommunikation mit unseren Kunden und Lieferanten sowie durch eine entsprechende Forecast-Planung ist es Syserso bisher gelungen, die Probleme zu lösen bzw. die Auswirkungen auf das Geschäft gering zu halten.

Wie viele andere Unternehmen in Deutschland - insbesondere im Bereich der IT-Industrie - sieht auch die Syserso Gruppe einen zunehmenden Mangel an Fachkräften. Die Verfügbarkeit von ausreichend Spezialisten ist dabei ein Schlüsselbaustein für die erfolgreiche Umsetzung der geplanten Wachstumsstrategie.

Ein weiteres Risiko sehen die gesetzlichen Vertreter in dem inflationsbedingten Anstieg des Zinsniveaus. Durch die Übernahme der Anteile an der SHD ist die Fremdverschuldung gestiegen. Während für die Gesellschafterdarlehen feste Zinssätze bis zum Laufzeitende vereinbart wurden, basiert die Verzinsung der Bankdarlehen auf dem EURIBOR. Das Risiko wird durch hohe Liquiditätsreserven gemindert.

Die gesetzlichen Vertreter sehen daher keine den Bestand gefährdenden Risiken für den Konzern.

 

Hannover, den 31. Mai 2023

Naif Kiy

Dr. Frank Karow

Michael Clever

Marco Graef

1 Bitkom-ifo-Digitalindex | Bitkom e.V.
2 Geschäftslage in der Digitalbranche weiter stabil | Presseinformation | Bitkom e.V.

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022

Aktiva

31.12.2022 31.12.2021
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.517.436,85 9.372.910,86
2. Geschäfts- oder Firmenwert 41.864.912,43 46.739.700,11
II. Sachanlagen 48.382.349,28 56.112.610,97
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 28.585,00 3.490,92
2. Technische Anlagen und Maschinen 134.924,00 177.242,68
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 139.950,50 108.349,27
303.459,50 289.082,87
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 110.250,00 0,00
110.250,00 0,00
48.796.058,78 56.401.693,84
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Unfertige Erzeugnisse 1.088.888,75 1.197.102,96
2. Waren 4.986.899,73 2.547.785,88
3. Geleistete Anzahlungen 25.028,50 88.919,75
6.100.816,98 3.833.808,59
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.516.961,17 7.406.673,32
2. Sonstige Vermögensgegenstände 965.948,31 2.151.424,74
7.482.909,48 9.558.098,06
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 16.788.758,33 13.443.891,56
30.372.484,79 26.835.798,21
C. Rechnungsabgrenzungsposten 59.731,52 49.929,72
D. Nicht durch Konzerneigenkapital gedeckter Fehlbetrag 1.765.918,60 0,00
80.994.193,69 83.287.421,77

Passiva

31.12.2022 31.12.2021
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 3.497.728,00 3.497.728,00
III. Konzernbilanzverlust -5.288.646,60 -1.833.376,92
IV. Nicht durch Konzerneigenkapital gedeckter Fehlbetrag 1.765.918,60 0,00
0,00 1.689.351,08
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 340.032,50 1.236.234,84
2. Sonstige Rückstellungen 2.041.246,96 1.774.970,99
2.381.279,46 3.011.205,83
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 25.000.000,00 25.000.000,00
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 170.198,68
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.779.546,55 3.772.977,64
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 42.184.802,58 40.932.094,58
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.567.057,66 5.836.602,02
76.531.406,79 75.711.872,92
D. Rechnungsabgrenzungsposten 203.638,44 98.555,94
E. Passive latente Steuern 1.877.869,00 2.776.436,00
80.994.193,69 83.287.421,77

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022

1.1.2022 bis 31.12.2022 2.3.2021 bis 31.12.2021
1. Umsatzerlöse 41.302.097,94 25.815.664,99
2. Verminderung des Bestands an unfertigen Erzeugnissen -108.214,21 -2.074.875,41
3. Sonstige betriebliche Erträge 229.996,27 426.155,53
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren 17.642.376,08 10.442.307,29
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.309.819,32 1.471.656,95
20.952.195,40 11.913.964,24
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 8.240.242,09 3.595.786,36
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.194.739,35 647.260,44
9.434.981,44 4.243.046,80
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 8.117.129,38 4.955.813,63
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.281.576,33 3.283.318,43
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 9.916,67 0,00
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.314.862,14 1.257.198,74
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 788.321,66 346.980,19
11. Ergebnis nach Steuern -3.455.269,68 -1.833.376,92
12. Konzernjahresfehlbetrag -3.455.269,68 -1.833.376,92
13. Konzernverlustvortrag -1.833.376,92 0,00
14. Konzernbilanzverlust -5.288.646,60 -1.833.376,92

Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31.12.2022

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 aufgestellt. Am 30. Juni 2021, 24Uhr, hat die heptus 391. GmbH 100% der Anteile an der Corning Services GmbH, Hannover, erworben. Die erworbene Gesellschaft firmiert seit dem 20. Dezember 2021 unter dem Namen Syserso Networks GmbH. Alle an den Verkauf geknüpften Bedingungen wurden bis zum 30. Juni 2021, 24 Uhr (Vollzugstag) erfüllt. Mithin ist dies auch der Erstkonsolidierungszeitpunkt des Tochterunternehmens und der Zeitpunkt der erstmaligen Aufstellung des Konzernabschlusses. Aufgrund des unterjährigen Entstehens sind die Zahlen vom Vorjahr nur bedingt vergleichbar. Die für einzelne Posten geforderten Zusatzangaben werden in den Konzernanhang übernommen.

Nach den in § 293 HGB angegebenen Größenkriterien ist die heptus 391. GmbH nicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichts verpflichtet, die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht erfolgt freiwillig.

Die Konzernbilanz ist gemäß § 266 HGB und die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren, § 275 Abs. 2 HGB, aufgestellt.

Registerinformationen

Die heptus 391. GmbH mit Sitz in Hannover ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hannover unter der Nummer HRB 222927 eingetragen.

Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 wird neben der heptus 391. GmbH, Hannover, als Muttergesellschaft die Syserso Networks GmbH, Hannover, zu der gemäß § 290 Abs. 2 Nr. 1 HGB eine unmittelbare Mehrheitsbeteiligung besteht, einbezogen.

Vollkonsolidierte Tochtergesellschaften Sitz der Gesellschaft Kapitalanteil in %
Syserso Networks GmbH Hannover, Deutschland 100

Die Syserso Networks GmbH, Hannover, nimmt für den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 die Befreiungsregelungen des § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch.

Konsolidierungsstichtag

Der Konzernabschluss wird auf den Stichtag des Jahresabschlusses der Muttergesellschaft (31. Dezember) aufgestellt, der mit dem Stichtag des einbezogenen Tochterunternehmens identisch ist.

Konsolidierungsgrundsätze

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt gemäß § 301 Abs. 1 HGB nach der Neubewertungsmethode. Dabei wird der Wertansatz, der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals der Tochtergesellschaft verrechnet. Aus der Erstkonsolidierung ist ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 49.200 entstanden, der Restbuchwert des Geschäfts- oder Firmenwerts beträgt zum 31. Dezember 2022 TEUR 41.865 (Vj. 46.740). Der Geschäfts- oder Firmenwert hat sich im Geschäftsjahr 2022 aufgrund nachträglicher Anschaffungsnebenkosten der Beteiligung um TEUR 53 erhöht. Im Rahmen der Kapitalkonsolidierung nach § 301 HGB ergaben sich passive latente Steuern aus aufgedeckten stillen Reserven im Zeitpunkt der Erstkonsolidierung in Höhe von TEUR 3.619. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 betragen die passiven latenten Steuern TEUR 1.878 (Vj. 2.776). Die Berechnung erfolgte mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen der einbezogenen Tochtergesellschaft von 32,6%.

Die Schuldenkonsolidierung erfolgte nach § 303 Abs. 1 HGB durch Verrechnung der Forderungen mit den entsprechenden Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen.

Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung erfolgte gem. § 305 Abs. 1 HGB durch Verrechnung der Erträge zwischen den Konzernunternehmen mit den auf sie entfallenden Aufwendungen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt (§§ 300, 308 HGB).

Die Bilanzierung und Bewertungen beruhen auf der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um die planmäßigen linearen Abschreibungen, längstens über 10 Jahre, vermindert. Der Geschäfts- oder Firmenwert aus der Erstkonsolidierung wird planmäßig über die Nutzungsdauer von 10 Jahren linear abgeschrieben. Die betriebliche Nutzungsdauer des Geschäfts- und Firmenwertes basiert auf einer Einschätzung der zeitlichen Ertragsrückflüsse auf Basis der identifizierten Komponenten der Geschäfts- und Firmenwerte. Diese repräsentieren insbesondere Kundenstämme sowie das "know-how" (Mitarbeiter, Prozesse), die im Rahmen des Erwerbs der Geschäftsbetriebe übernommen wurden. Die Ertragspotentiale dieser Komponenten werden voraussichtlich über einen Zeitraum von 10 Jahren ausgeschöpft. Aufgrund nachträglicher Anschaffungskosten der Beteiligung erhöhte sich die planmäßige Abschreibung im abgelaufenen Geschäftsjahr um TEUR 8 und betrug insgesamt TEUR 4.928.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlage-vermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben, die sich an die von der FinVerw veröffentlichten AfA-Tabellen anlehnt.

Die Nutzungsdauern des Anlagevermögens lauten wie folgt:

Bilanzposten Nutzungsdauer in Jahren
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1 - 10
Geschäfts- oder Firmenwert 10
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3 - 5
Technische Anlagen und Maschinen 3 - 7
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 13

Abnutzbare bewegliche Anlagegüter, deren Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten € 250,00 nicht überschreiten, werden als Aufwand analog § 6 Abs. 2 EstG abgesetzt. Anlagegüter mit Anschaffungskosten über € 250,00 und unter € 800,00 werden analog § 6 Abs. 2 EstG als geringwertige Vermögensgegenstände im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. zu gleitenden Durchschnittswerten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Die Warenbestände sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Für Ersatzteile wurde ein Festwert in der Höhe von TEUR 150 gebildet.

Die unfertigen Erzeugnisse sind mit den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten bewertet.

In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Die geleisteten Anzahlungen sind zum Nennbetrag angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Auf die offenen Forderungen wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% vorgenommen.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das Stammkapital in Höhe von TEUR 25 wurde in voller Höhe einbezahlt und ist zum Nennwert angesetzt.

Zum Bilanzstichtag besteht eine Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB in Höhe von TEUR 3.498.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um künftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit einem laufzeitkongruenten Marktzins der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Die Jubiläumsrückstellungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen nach dem Anwartschaftsverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Verwendung der "Richttafeln 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck" bewertet. Für die Abzinsung wird der auf der Basis der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre bei einer pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren (1,45%) zugrunde gelegt. Bei der Berechnung wurden jährliche Gehaltssteigerungen von 2,50% unterstellt.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die erhaltenen Anzahlungen werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht.

Führen Konsolidierungsmaßnahmen zu Unterschieden in den Bilanzansätzen der Konzern-Handelsbilanz und der Steuerbilanz, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, wird gemäß § 306 HGB eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung als passive latente Steuer und eine sich insgesamt ergebende Steuerentlastung als aktive latente Steuer angesetzt. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Zum Bilanzstichtag wurden passive latente Steuern in Höhe von TEUR 1.878 (Vj. 2.776) angesetzt.

Der Berechnung der latenten Steuern wurde im Konzernabschluss für Gewerbe- und Körperschaftsteuer sowie Solidaritätszuschlag ein konzerneinheitlicher Steuersatz von 32,6 % zugrunde gelegt.

Erläuterungen zur Konzernbilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Konzernanlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Liquide Mittel

Die liquiden Mittel betragen zum Bilanzstichtag TEUR 16.789 (Vj. 13.444).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2022 31.12.2021
TEUR TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.517 7.407
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr - -
Sonstige Vermögensgegenstände 966 2.151
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr - -
7.483 9.558

Eigenkapital

Das Eigenkapital in Höhe von TEUR -1.766 (Vj. 1.689) setzt sich zum Bilanzstichtag aus dem Gezeichneten Kapital (TEUR 25) (Vj. 25), einer Kapitalrücklage (TEUR 3.498) (Vj. 3.498) und dem Konzernbilanzgewinn von TEUR -5.289 (Vj. -1.833) zusammen. Zum 31. Dezember 2022 besteht ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von TEUR 1.766, welcher aus einer buchmäßigen Überschuldung resultiert.

Bezüglich der Entwicklung des Konzerneigenkapitals wird auf den Konzern-Eigenkapitalspiegel verwiesen.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für den Personalbereich (Mitarbeiterbonus, Resturlaub, Kompensationszahlungen) in Höhe von TEUR 1.438 (Vj. 787) gebildet. Die nicht-Personal bezogenen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 603 (Vj. 988) gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im nachfolgenden Verbindlichkeiten Spiegel im Einzelnen dargestellt:

Restlaufzeit
Stand 31.12.2022 Gesamt < 1 Jahr > 1 Jahr davon > 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 25.000 0 25.000 25.000
(Vj.25.000) (Vj. 0) (VJ. 25.000) (Vj. 25.000)
Restlaufzeit
Stand 31.12.2022 Gesamt < 1 Jahr > 1 Jahr davon > 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0 0 0 0
(Vj. 170) (Vj. 170) (Vj. 0) (Vj. 0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.780 7.780 0 0
(Vj.3.773) (Vj.3.773) (Vj. 0) (Vj. 0)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 42.185 0 42.185 42.185
(Vj. 40.932) (Vj. 0) (Vj.40.932) (Vj.40.932)
Sonstige Verbindlichkeiten 1.567 1.567 0 0
(Vj.5.837) (Vj. 5.837) (Vj. 0) (Vj. 0)
davon aus Steuern 1.510 1.510 0 0
(Vj. 2.994) (Vj. 2.994) (Vj. 0) (Vj. 0)

Die Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 76.531 (Vj. 75.712) beinhalten langfristige Darlehen mit einer Restlauflaufzeit von mehr als 5 Jahren in Höhe von TEUR 67.185 (Vj. 65.932). Die Verbindlichkeiten wurden im Rahmen des Beteiligungserwerbs der Syserso Networks GmbH (vormals Corning Services GmbH) eingegangen. Davon entfallen TEUR 25.000 (Vj. 25.000) auf Kreditinstitute und TEUR 42.185 (Vj. 40.280) inkl. Zinsen auf ein gegenüber den Kreditgebenden Banken nachrangiges Gesellschafterdarlehen der Hannover Gateway S.a.r.L, Luxemburg.

Für die Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten besteht als Sicherung eine Verpfändung aller gegenwärtigen und zukünftigen deutschen Bankkonten der Syserso Gruppe sowie der Beteiligung an der Syserso Networks GmbH. Weiterhin wurden alle Forderungen gegenüber beteiligten Unternehmen und Versicherungsgesellschaften als Sicherheit gegenüber den Gläubigern abgetreten. Mit einer Inanspruchnahme ist nicht zu rechnen.

Passive latente Steuern

Passive latente Steuern werden in Höhe von TEUR 1.878 (Vj. 2.776) ausgewiesen und haben sich im laufenden Geschäftsjahr um TEUR 899 (Vj. 843) vermindert. Diese ergaben sich aus bilanziellen Bewertungsunterschieden zwischen Handels- und Steuerrecht im Rahmen des Unternehmenserwerbes der Syserso Networks GmbH und beziehen sich auf die Serviceverträge und Auftragsbestände (immaterielle Vermögensgegenstände) sowie die Vorräte.

Erläuterung zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse belaufen sich im Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 auf TEUR 41.302 (Vj. 25.816) und wurden zu mehr als 98 % (Vj. 95%) in Deutschland erwirtschaftet. Die Umsatzerlöse entsprechen den Umsatzerlösen der Syserso Networks GmbH für den Zeitraum vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022.

Bestandsveränderung

Die Bestände an unfertigen Erzeugnissen haben sich zum Bilanzstichtag um TEUR 108 vermindert.

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 230 sind periodenfremde Erträge aus den Auflösungen von Rückstellungen in Höhe von TEUR 69, sowie TEUR 27 (Vj. 2) aus Währungsumrechnungen enthalten.

Abschreibungen

Die Abschreibungen in Höhe von TEUR 8.117 (Vj. 4.956) betreffen im Wesentlichen Abschreibungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 4.928 sowie Abschreibungen auf Auftragsbestände in Höhe von TEUR 1.978 (Vj. 1.978).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 3.282 (Vj. 3.283) beinhalten einmalige Transaktionskosten und Beratungsleistungen im Zusammenhang mit der Akquisition der SHD-System-Haus-Dresden GmbH und dem carve-out der Syserso Networks GmbH in Höhe von TEUR 156 (Vj. 1.717). Im laufenden Geschäftsjahr sind Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von TEUR 30 (Vj. 7) angefallen. Periodenfremde Aufwendungen sind in Höhe von TEUR 114 angefallen.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 2.315 (Vj. 1.257) betreffen die langfristigen Darlehen und entfallen in Höhe von TEUR 1.253 (Vj. 652) auf das nachrangige Gesellschafterdarlehen der Hannover Gateway S.a.r.L, Luxemburg, die erst bei Rückzahlung des Darlehens fällig werden.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

In dem Steueraufwand vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von TEUR 788 (Vj.347) sind latente Steuererträge in Höhe von TEUR 899 (Vj.843) enthalten.

Sonstige Angaben

Angaben zur Kapitalflussrechnung gemäß DRS 21

Der Finanzmittelbestand zum 31. Dezember 2022 betrifft Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten TEUR 16.789 (Vj. 13.444).

Haftungsverhältnisse

Im Rahmen des üblichen Geschäftsbetriebs gewährt Syserso Ihren Kunden Anzahlungs- und Gewährleistungsbürgschaften. Diese Bankbürgschaften wurden über Linien der Corning Optical Communication GmbH & Co. im Jahr 2021 bereitgestellt. Bis zum Ende des ersten Quartals 2022 hat Syserso diese Bürgschaften vollständig in Höhe von TEUR 534 auf eigene Linien übernommen und kann von den garantierenden Banken in Regress genommen werden, wenn die Bürgschaften von den Kunden gezogen werden. Eine Inanspruchnahme ist im Geschäftsjahr 2022 und bis zur Aufstellung des Konzernabschlusses nicht erfolgt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.395 (Vj.2.195) welche im Wesentlichen auf Miet- und Leasingverträge zurückzuführen sind. Die Miet- und Leasingverträge haben Laufzeiten bis längstens zum 31. Januar 2027 und sind in Höhe von TEUR 511 (Vj.482) innerhalb eines Jahres fällig.

Die Vorteile von Miet- und Leasingverträgen liegen in der Liquiditätsoptimierung. Wesentliche Risiken für die Finanzlage der Gesellschaft daraus sind nicht erkennbar.

Geschäftsführung

Geschäftsführer der heptus 391. GmbH laut dem Handelsregister waren im Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 folgende Personen:

 

Naif Kiy, Chief Executive Officer, Celle

 

Michael Clever, Chief Financial Officer, Altenstadt

 

Dr. Frank Karow (ab 15.03.2023), Geschäftsführer Vertrieb, Heidenau

 

Marco Graef (ab 15.03.2023), Chief Operating Officer, Dresden

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung und des Beirates

Auf die Angabe der Bezüge gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 6 HGB wird in Anwendung der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da sich anhand dieser Angaben die Bezüge eines Mitglieds dieses Organs feststellen ließen.

Die heptus 391. GmbH sowie die Syserso Networks GmbH werden durch einen Beirat betreut, in dem neben den Vertretern der Anteilseigner auch Industrieexperten sitzen. Die an Beiratsmitglieder gezahlte Vergütung belief sich im Geschäftsjahr auf insgesamt TEUR 110 (Vj.41).

Mitarbeiter

Bei der heputs 391. GmbH ist neben der Geschäftsleitung nur ein Arbeitnehmer angestellt. Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Mitarbeiter in der Gruppe beträgt im Zeitraum 1. Januar - 31. Dezember insgesamt 88 Mitarbeiter und gliedert sich wie folgt:

31.12.2022 31.12.2021
Vertrieb inkl. Vertriebsabwicklung 23,0 22,0
Technischer Service/Projektmanagement 48,0 45,5
Verwaltung und andere 17,0 13,0
Durchschnittliche Mitarbeiterzahl 88,0 80,5

Konzernverhältnisse Angabe gemäß § 313 Abs. 2 Nr. 7 und Nr. 8 HGB

Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten und zugleich größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die heptus 391. GmbH mit Sitz in Hannover, deren Konzernabschluss im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt wird.

Honorar des Abschlussprüfers

Das Gesamthonorar in Höhe von TEUR 88 (Vj. 104) entfällt in Höhe von TEUR 60 auf Abschlussprüfungsleistungen, sowie mit TEUR 9 auf andere Bestätigungsleistungen und in Höhe von TEUR 19 auf Abschlussprüfungsleistungen des Vorjahres (periodenfremd).

Nachtragsbericht

Am 30. Dezember 2022 hat die heptus 391.GmbH 100% der Anteile an der SHD-System-Haus-Dresden GmbH (SHD) erworben. SHD ist als überregional agierendes IT-Systemhaus bei Kunden der kritischen Infrastruktur aktiv. Mit dem Erwerb der SHD verfolgt die Gruppe das Ziel, das Produktportfolio auszubauen und den Kunden komplette Netzwerke und IT- Dienstleistungen aus einer Hand anbieten zu können. Nach Zustimmung durch die Kartellbehörden wurde die Übernahme am 15. Februar 2023 rechtlich wirksam. Mit Gesellschafterbeschluss vom 8. März 2023 wurden Dr. Frank Karow und Marco Graef, Geschäftsführer der SHD-System-Haus-Dresden GmbH, ebenfalls zu Geschäftsführern der heptus 391.GmbH bestellt.

Zur Finanzierung des Kaufpreises der SHD GmbH hat die heptus 391.GmbH das bestehende Akquisitionsdarlehen bei den Konsortialbanken um EUR 20,0 Mio. erhöht. Zusätzlich sind der heptus 391.GmbH durch Gesellschafterbeschlüsse vom 8. und 9. Februar 2023 liquide Mittel in Höhe von EUR 10,7 Mio. zugeflossen. TEUR 10.250 wurden als gegenüber den finanzierenden Banken nachrangiges Gesellschafterdarlehen gewährt, TEUR 401 wurden in die Kapitalrücklage eingestellt.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor den gesamten Jahresüberschuss der Muttergesellschaft auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Hannover, 31. Mai 2023

Naif Kiy

Dr. Frank Karow

Michael Clever

Marco Graef

Entwicklung des Konzeranlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022

Anschaffungs- / Herstellungskosten
31.12.2021 Zugänge Abgänge 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten 11.800.594,46 158.565,26 11.959.159,72
2. Geschäfts- oder Firmenwert 49.199.684,33 53.154,11 49.252.838,44
61.000.278,79 211.719,37 0,00 61.211.998,16
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.929,00 28.818,28 32.747,28
2. Technische Anlagen und Maschinen 213.909,33 28.000,65 241.909,98
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 139.390,35 132.706,02 272.096,37
357.228,68 189.524,95 0,00 546.753,63
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 110.250,00 110.250,00
0,00 110.250,00 0,00 110.250,00
61.357.507,47 511.494,32 0,00 61.869.001,79
Kumulierte Abschreibungen
31.12.2021 Zugänge Abgänge 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten 2.427.683,60 3.014.039,27 0,00 5.441.722,87
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.459.984,22 4.927.941,79 0,00 7.387.926,01
4.887.667,82 7.941.981,06 0,00 12.829.648,88
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 438,08 3.724,20 0,00 4.162,28
2. Technische Anlagen und Maschinen 36.666,65 70.319,33 0,00 106.985,98
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 31.041,08 101.104,79 0,00 132.145,87
68.145,81 175.148,32 0,00 243.294,13
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
4.955.813,63 8.117.129,38 0,00 13.072.943,01
Restbuchwerte
31.12.2021 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten 9.372.910,86 6.517.436,85
2. Geschäfts- oder Firmenwert 46.739.700,11 41.864.912,43
56.112.610,97 48.382.349,28
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.490,92 28.585,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 177.242,68 134.924,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 108.349,27 139.950,50
289.082,87 303.459,50
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 110.250,00
0,00 110.250,00
56.401.693,84 48.796.058,78

Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022

1.1.2022 bis 31.12.2022 2.3.2021 bis 31.12.2021
Periodenergebnis (Konzernjahresüberschuss/ -fehlbetrag) -3.455.269,68 -1.833.376,92
+/- Abschreibungen/ Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 8.117.129,38 4.955.813,63
+/- Zu-/ Abnahme der Rückstellungen 266.275,97 1.669.413,13
+/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/ Erträge 218.239,32 -3.080,55
-/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -2.016.903,96 1.283.140,72
+/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 3.615.518,74 2.452.854,11
+/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 2.304.945,47 1.257.198,74
+/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 788.321,66 346.980,19
-/+ Ertragsteuerzahlungen -2.266.450,56 -272.119,43
= Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 7.571.806,34 9.856.823,62
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -158.565,26 -215.185,90
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -189.524,95 -89.080,03
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -110.250,00 0,00
- Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis -2.774.631,98 -64.306.289,97
= Cashflow aus der Investitionstätigkeit -3.232.972,19 -64.610.555,90
+ Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterunternehmens 0,00 3.510.228,00
+ Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 0,00 65.280.000,00
- Gezahlte Zinsen -993.967,38 -605.104,16
= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -993.967,38 68.185.123,84
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 3.344.866,77 13.431.391,56
+ Finanzmittelfonds zu Beginn der Periode 13.443.891,56 12.500,00
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode 16.788.758,33 13.443.891,56
Finanzmittelfonds:
Liquide Mittel 16.788.758,33 13.443.891,56
Kontokorrentkonten - -
16.788.758,33 13.443.891,56

Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022

Eigenkapital des Mutterunternehmens (Korrigiertes) Gezeichnetes Kapital
Gezeichnetes Kapital Nicht eingeforderte ausstehende Einlagen Summe
Stand am 2.3.2021 25.000,00 -12.500,00 12.500,00
Einforderung/Einzahlunng bisher nicht eingeforderter Einlagen 0,00 12.500,00 12.500,00
Einstellung in Rücklagen 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresfehlbetrag 0,00 0,00 0,00
Stand am 31.12.2021 25.000,00 0,00 25.000,00
Konzernjahresfehlbetrag 0,00 0,00 0,00
Umgliederung in den Aktivposten "Nicht durch Konzerneigenkapital gedeckter Fehlbetrag" 0,00 0,00 0,00
Stand am 31.12.2022 25.000,00 0,00 25.000,00
Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB Konzernbilanzgewinn Nicht durch Eigenkapital gedeckter Differenzbetrag für das gegenüber dem MU niedrigere Konzernergebnis Konzerneigenkapital Summe
Stand am 2.3.2021 0,00 0,00 0,00 12.500,00
Einforderung/Einzahlunng bisher nicht eingeforderter Einlagen 0,00 0,00 0,00 12.500,00
Einstellung in Rücklagen 3.497.728,00 0,00 0,00 3.497.728,00
Konzernjahresfehlbetrag 0,00 -1.833.376,92 0,00 -1.833.376,92
Stand am 31.12.2021 3.497.728,00 -1.833.376,92 0,00 1.689.351,08
Konzernjahresfehlbetrag 0,00 -3.455.269,68 0,00 -3.455.269,68
Umgliederung in den Aktivposten "Nicht durch Konzerneigenkapital gedeckter Fehlbetrag" 0,00 0,00 1.765.918,60 1.765.918,60
Stand am 31.12.2022 3.497.728,00 -5.288.646,60 1.765.918,60 0,00

Der an die Gesellschafter des Mutterunternehmens ausschüttungsfähige Betrag zum 31.12.2022 beträgt € 5.553.664,19 Ausschüttungssperren bestehen nicht.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die heptus 391. GmbH, Hannover

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der heptus 391. GmbH, Hannover, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der heptus 391. GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hannover, den 31. Mai 2023

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Sabrina Pankse, Wirtschaftsprüferin

ppa. Katharina Bauer, Wirtschaftsprüferin

Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde am 14. Juni 2023 gebilligt.

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