Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 725082
Vorher
AZ-Argos 37 Vermögensverwaltungsgesellschaft mbHESA Cargo & Logistics GmbHAllianz Esa cargo & logistics GmbH
Eingetragen
12.9.2005
Branche
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit aktivem VersicherungsgeschäftTätigkeiten von Versicherungsvertreterinnen und -vertreternTätigkeiten von Versicherungsmaklerinnen und -maklern
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Gegenstand des Unternehmens ist die Zeichnung von Versicherungsverträgen im Bereich der Transport- und Verkehrshaftungsversicherung sowie im Bereich der Technischen Versicherung im fremden Namen. Das Unternehmen übernimmt weiterhin dienstleistend für Versicherungsunternehmen die Verwaltung von Versicherungsbeständen, die Schadenregulierung sowie die Mitwirkung bei der Produkt- und Tarifgestaltung und Erarbeitung von Underwriting-Guidelines in den genannten Versicherungsarten. Weiterhin übernimmt die Gesellschaft die Vermittlung von Versicherungsverträgen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ulrike Barbara Henn
seit 26.1.2026
Prokura
Jan Pohl
seit 25.2.2025
Prokura
Ralph Reimesch
seit 5.8.2024
Geschäftsführer
Prokura
Andreas Forgách
seit 28.9.2022
Prokura
Prokura
Michael Karschau
seit 12.4.2019
Prokura
Klaus Krahnke
seit 12.4.2019
Prokura
Manfred Lau
seit 12.1.2011
Geschäftsführer
Uwe Lübben
seit 12.1.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Allianz Aktiengesellschaft
Germany
36.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Allianz Esa GmbH

Bad Friedrichshall

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Allianz Esa GmbH, Bad Friedrichshall

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Allianz Esa GmbH, Bad Friedrichshall, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Allianz Esa GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und der Aufsichtsrat für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Die Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 18. April 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Mathias Röcker, Wirtschaftsprüfer

Sandra Stiller, Wirtschaftsprüferin

Gewinn- und Verlustrechnung 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 19.767.840,93 18.135.096,94
2. Sonstige betriebliche Erträge 0,00 25.200,00
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Leistungen 7.725.088,59 7.221.227,74
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 8.507.955,49 7.430.423,47
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung
davon für Altersversorgung EUR 144.160,28 (i.VJ EUR 112.822,66) 1.075.938,24 867.741,03
9.583.893,73 8.298.164,50
5. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.125.890,78 1.149.444,27
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.537.660,53 1.454.083,33
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 266.412,82 (i.VJ EUR 16.070,61) 274.682,41 16.768,45
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
davon an verbundene Unternehmen EUR 59.183,13 (i.VJ EUR 41.600,00) 59.183,13 41.600,00
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 6.998,58 8.950,55
10. Ergebnis nach Steuern 3.808,00 3.595,00
11. Sonstige Steuern 3.808,00 3.595,00
12. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software 2.890.599,00 3.991.554,00
2. geleistete Anzahlungen 229.587,51 0,00
3.120.186,51 3.991.554,00
II. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 43.356,00 50.681,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 622.854,07 228.774,94
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.281.852,22 10.516.439,40
3. Forderungen gegen Gesellschafter 12.558.023,52 4.050.774,18
4. Sonstige Vermögensgegenstände 50.290,87 3.535,67
18.513.020,68 14.799.524,19
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks
1. Guthaben bei Kreditinstituten 1.038.946,00 788.579,12
2. Kassenbestand 364,16 341,07
1.039.310,16 788.920,19
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 45.162,88
22.715.873,35 19.675.842,26

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 36.000,00 36.000,00
II. Gewinnrücklagen 500,00 500,00
36.500,00 36.500,00
B. Rückstellungen
1. Sonstige Rückstellungen 3.405.175,00 3.112.438,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.770.602,39 2.420.675,81
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen 452.810,29 421.883,53
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 12.931.938,82 12.670.065,97
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.118.846,85 1.014.278,95
davon aus Steuern: EUR 1.070.942,71 ) ( Vorjahr: EUR 1.010.025,71 ) 19.274.198,35 16.526.904,26
22.715.873,35 19.675.842,26

Anhang 2023

Die Allianz Esa GmbH hat ihren Sitz in Bad Friedrichshall und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart unter HRB 725082 eingetragen.

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB und dem GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden Postenbezeichnungen der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung an die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft angepasst.

Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft wird in den Abschluss des Allianz Konzerns unter Führung der Allianz SE, München, einbezogen, die den kleinsten und größten Konsolidierungskreis darstellt. Konzernabschluss und -lagebericht der Allianz SE werden in ihrem Geschäftsbericht veröffentlicht und sodann beim Betreiber des Bundesanzeigers eingereicht und dort veröffentlicht. Sie können bei der Allianz SE, 80802 München, Königinstraße 28, angefordert oder im Unternehmensregister sowie unter www.allianz.com eingesehen werden.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die immateriellen Vermögensgegenstände sowie das Sachanlagevermögen sind mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer, angesetzt. Geleistete Anzahlungen auf immateriellen Vermögensgegenstände werden zu ihrem Nennwert bilanziert. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von 250,00 EUR werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Für Wirtschaftsgüter im Wert von 250,00 EUR bis 1.000,00 EUR wird ein steuerlicher Sammelposten gemäß § 6 Abs. 2a EStG gebildet, der im Jahr der Bildung und den folgenden vier Jahren pauschal mit einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst wird.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestand sind zum Nennwert angesetzt.

Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben des Geschäftsjahres erfasst, die Aufwand nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag berechnet, der sich nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ergibt. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird mit einem laufzeitadäquaten Zinssatz der Deutschen Bundesbank abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände (2.891 TEUR, i.Vj. 3.992 TEUR) werden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von drei bis zu fünf Jahren), bewertet.

Das Sachanlagevermögen umfasst die Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie den Sammelposten für geringwertige Wirtschaftsgüter. Das Sachanlagevermögen wird mit den Anschaffungskosten angesetzt und um die planmäßige Abschreibungen des Berichtsjahres gemindert.

Entwicklung des Anlagevermögens für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Anlagevermögen Stand 01.01.2023 Zugänge des GJ Abgänge Stand 31.12.2023
TEUR TEUR TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 5.504 0 0 5.504
geleistete Anzahlungen 0 230 0 230
II. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 88 0 0 88
2. GWG Sammelposten 67 18 0 84
Gesamt 5.658 247 0 5.905
Kumulierte Abschreibungen
Anlagevermögen Stand 01.01.2023 Abschreibung des GJ Auflösung durch Abgänge Stand 31.12.2023
TEUR TEUR TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 1.512 1.101 0 2.613
geleistete Anzahlungen
II. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 59 14 0 73
2. GWG Sammelposten 44 11 0 56
Gesamt 1.616 1.126 0 2.742
Restbuchwert
Anlagevermögen 31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 2.891 3.992
geleistete Anzahlungen 230 0
II. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 15 29
2. GWG Sammelposten 28 22
Gesamt 3.164 4.042

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Bei den ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen handelt es sich um Prämienabrechnungsforderungen gegenüber diversen Maklern und Vermittlern (623 TEUR, i.Vj. 229 TEUR). Unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen wird das Cash-Pool Guthaben (5.282 TEUR, i.Vj. 10.516 TEUR) gegen Allianz SE, München ausgewiesen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben insgesamt eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Bei den Forderungen gegen Gesellschafter (12.558 TEUR, i.Vj. 4.051 TEUR) handelt es sich um entstandene Schadenzahlungen aus der Abwicklung von Schadenfällen, für welche die Allianz Esa GmbH in Vorkasse getreten ist.

Gezeichnetes Kapital

Das zum Nennwert angesetzte Kapital (Stammkapital) ist voll einbezahlt.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für vertraglich vereinbarte Bonuszahlungen (2.139 TEUR, i.Vj. 2.104 TEUR), Treueprämien (1.040 TEUR, i.Vj. 851 TEUR) sowie Urlaubsansprüche (165 TEUR, i.Vj. 113 TEUR) gebildet.

Verbindlichkeiten

Bei den ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter handelt es sich im Wesentlichen um ein Darlehen zur Deckung des Liquiditätsbedarfs für die Einführung eines neuen Bestandsführungssystems. Die Rückzahlung des Darlehens erfolgt in 10 jährlichen Raten im Zeitraum 2023 bis 2032. Bis zum Stichtag 31. Dezember 2023 wurden insgesamt 3 Tranchen mit einem Gesamtbetrag von 5.700 TEUR über die Geschäftsjahre 2020 bis 2023 ausgezahlt. Zusätzlich wurde im Jahr 2023 die erste Tilgungsrate in Höhe von 400 TEUR geleistet, wodurch der Restbetrag des Darlehens auf 5.300 TEUR reduziert wurde.

Verbindlichkeitsspiegel in TEUR

Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre gesichert mit Gesamt 31.12.2023 Gesamt 31.12.2022
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.771 0 0 0 4.771 2.421
(Vorjahr) (2.421) (0) (0) (0)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen 453 0 0 0 453 422
(Vorjahr) (422) (0) (0) (0)
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 7.632 3.000 2.300 0 12.932 12.670
(Vorjahr) (6.970) (2.800) (2.900) (0)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.119 0 0 0 1.019 1.014
(Vorjahr) (1.014) (0) (0) (0)

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse beinhalten Leistungszahlungen des Gesellschafters zur Deckung der angefallenen Kosten bei der Allianz Esa GmbH (19.768 TEUR, i.Vj. 18.135 TEUR).

Materialaufwand

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen beinhaltet im Wesentlichen die Soft- und Hardwarepflege TEUR 6.781 (Vorjahr TEUR 6.459) sowie Fremdarbeiten TEUR 944 (Vorjahr TEUR 762).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:

2023 2022
TEUR TEUR
Vertriebsaufwendungen (inkl. Fahrzeugkosten) 648 688
Übrige Aufwendungen 310 358
Verwaltungsaufwendungen 424 253
Raumkosten 156 154

Sonstige Angaben

Die Allianz Esa GmbH beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 73 Arbeitnehmer davon 68 in Vollzeit und 5 in Teilzeit. Die Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer bezieht sich auf Mitarbeiter ohne Mitglieder der Geschäftsführung und Beschäftigten in der Berufsausbildung.

Honorar des Abschlussprüfers

Die Angaben zum Gesamthonorar des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB für Leistungen an die Allianz Esa GmbH sind im Konzernabschluss der Allianz SE, München, enthalten.

Bezüge der Geschäftsführung

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen im Geschäftsjahr TEUR 2.699.

Als Geschäftsführer sind bestellt:

 

Walter Szabados, Versicherungsfachwirt, Vorsitzender Geschäftsführer/CEO

 

Manfred Lau, Versicherungsbetriebswirt, Geschäftsführer

 

Uwe Lübben, Versicherungsfachwirt, Geschäftsführer

 

Stefan Volle, Dipl. Ing. Elektro, Dipl. Ing. Wirt., Geschäftsführer

Der Aufsichtsrat setzt sich aus den folgenden Personen zusammen:

 

Dr. Rolf Wiswesser, Mitglied des Vorstands der Allianz Versicherungs-AG

(ab 03.06.2016 Mitglied, ab 04.07.2016 Vorsitzender des Aufsichtsrates)

 

Jens Grote, Mitglied des Vorstands der Allianz Beratungs- und Vertriebs-AG

(ab 02.01.2015 Mitglied und stellvertretender Vorsitzender)

 

Dr. Peter Damm, leitender Angestellter der Allianz Versicherungs-AG

(ab 08.11.2017)

 

Dr. Karl-Walter Gutberlet, ehemaliges Mitglied des Vorstands der Allianz Versicherungs-AG

(ab 19.11.2010)

 

Dr. Katharina Müller-Bardenhewer, leitende Angestellte der Allianz Versicherungs-AG

(ab 19.05.2023)

 

Ulrich Stephan, Mitglied des Vorstands der Allianz Versicherungs-AG

(ab 19.05.2023)

 

Bad Friedrichshall, den 18. April 2024

Der Jahresabschluss der Allianz Esa GmbH, Bad Friedrichshall ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 13. Mai 2024 festgestellt worden.

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Geschäft und Rahmenbedingungen

Die Allianz Esa GmbH mit Sitz in Bad Friedrichshall ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Allianz Versicherungs-AG. Sie wird in den Konzernabschluss und Lagebericht der Allianz SE einbezogen.

Gegenstand des Unternehmens ist die Zeichnung von Versicherungsverträgen im Bereich der Transport- und Verkehrshaftungsversicherung sowie im Bereich der Technischen Versicherung im fremden Namen. Das Unternehmen übernimmt weiterhin, dienstleistend für Versicherungsunternehmen, die Verwaltung von Versicherungsbeständen, die Schadenregulierung sowie die Mitwirkung bei der Produkt- und Tarifgestaltung und Erarbeitung von Underwriting-Guidelines in den genannten Versicherungsarten. Weiterhin übernimmt die Gesellschaft die Vermittlung von Versicherungsverträgen.

Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die geeignet erscheinen, dem Gegenstand des Unternehmens zu dienen. Hierzu kann sie insbesondere andere Unternehmen gründen, erwerben und sich an ihnen beteiligen sowie Zweigniederlassungen errichten. Die Gesellschaft kann Unternehmen leiten oder sich auf die Verwaltung der Beteiligung beschränken.

2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

2.1. Ertragslage

Die Ertragslage der Allianz Esa GmbH ist im Wesentlichen durch Dienstleistungserbringungen und Kostenerstattungen für die angefallenen Betriebsaufwendungen geprägt.

Die Erträge spiegeln vollständig die Erstattung der angefallenen Betriebsaufwendungen der Allianz Esa GmbH wider, welche im Rahmen des Ausgliederungsvertrages vom 27.01./28.01.2020 mit der Allianz Versicherungs-AG nach dem Vollkostenprinzip für beide Geschäftsbereiche erstattet werden.

Im Geschäftsjahr 2023 leistet der Gesellschafter der Allianz Esa GmbH Vorauszahlungen in Höhe von kumuliert TEUR 20.589 (Vorjahr TEUR 16.307) für die Sparten Transport (TR) und Technische Versicherungen (TV). Die Vergütung gliedert sich in Provisionen für vertriebliche Tätigkeiten, für die Durchführung des Underwritings und in sonstige Kosten.

Die von der Allianz Versicherungs-AG zu viel erhaltenen Kostenerstattungen stellen eine Verbindlichkeit gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 1.356 (Vorjahr TEUR 535) dar. Dieser Anstieg lässt sich hauptsächlich darauf zurückführen, dass in unserem Budget für Personalkosten stets der maximale Bonus eingeplant ist. Im Geschäftsjahr 2023 blieb jedoch ein Teil dieses Budgets als Reserve (Guthaben) ungenutzt.

Der Personalaufwand der Allianz Esa GmbH in Höhe von TEUR 9.584 (Vorjahr TEUR 8.298) setzt sich aus Löhnen und Gehältern in Höhe von TEUR 8.508 (Vorjahr TEUR 7.430) und Sozialversicherungsbeiträgen in Höhe von TEUR 1.076 (Vorjahr TEUR 868) zusammen.

Der Materialaufwand in Höhe von TEUR 7.725 (Vorjahr TEUR 7.221) beinhaltet im Wesentlichen die Software- und Hardwarepflege TEUR 6.781 (Vorjahr TEUR 6.459) sowie Fremdarbeiten TEUR 944 (Vorjahr TEUR 762).

Gemäß dem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag vom 02.05.2008 mit der Allianz Versicherungs-AG als herrschende Gesellschaft mit Wirkung ab 01.01.2008 sowie dem Nachtrag vom 08.10.2014 schließt die Gesellschaft das Geschäftsjahr (Ergebnis vor Steuern TEUR 11/Vorjahr TEUR 13) nach der Umlage der Steuern vom Einkommen und Ertrag TEUR 7 (Vorjahr TEUR 9) und des Abzugs des Steueraufwands aus sonstigen Steuern TEUR 4 (Vorjahr TEUR 4) mit einem Jahresüberschuss bzw. -fehlbetrag in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 0).

2.2. Finanz- und Vermögenslage

Die Allianz Esa GmbH ist in das Cash-Management der Allianz SE eingebunden und kann über ihr jeweiliges Guthaben im Cash-Pool täglich frei verfügen. Freie Liquidität wird, soweit vorhanden, im Allianz Cash-Pool angelegt und fehlende Liquidität zur Verfügung gestellt.

Die Bilanzsumme der Allianz Esa GmbH beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 22.716 (Vorjahr TEUR 19.676). Sie resultiert auf der Aktivseite im Wesentlichen aus immateriellen Vermögensgegenständen TEUR 3.120 (Vorjahr TEUR 3.992), den Forderungen gegen verbundene Unternehmen (Guthaben im Cash Pool der Allianz SE) in Höhe von TEUR 5.282 (Vorjahr TEUR 10.516) und den Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 12.558 (Vorjahr TEUR 4.051). Der Anstieg ergibt sich aus der Abwicklung von Schadenfällen für die Allianz Versicherungs- AG.

Das Eigenkapital beläuft sich im Geschäftsjahr unverändert auf TEUR 36,5. Die Passivseite weist Rückstellungen in Höhe von TEUR 3.405 (Vorjahr TEUR 3.112) aus. Diese wurden im Wesentlichen für vertraglich vereinbarte Bonuszahlungen (TEUR 2.139/Vorjahr TEUR 2.104), Treueprämien (TEUR 1.040/Vorjahr TEUR 851) sowie Urlaubsansprüche (TEUR 165/Vorjahr TEUR 113) gebildet.

Daneben bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 12.932 (Vorjahr TEUR 12.670), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 4.771 (Vorjahr TEUR 2.421), sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.119 (Vorjahr TEUR 1.014) und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 453 (Vorjahr TEUR 422).

3. Veränderungen und Weiterentwicklungen 2023

Im Mai 2023 wurden alle Bestandsverträge der Technischen Versicherungen, die noch auf dem Altsystem Techvers verwaltet wurden, auf das neue Bestandsführungssystem der IPL-Plattform migriert. Im Zuge der Migration wurden sämtliche Verträge der Technischen Versicherungen auf Ihre Aktualität überprüft und bei Bedarf auf die neueste Tarifgeneration umgestellt.

Ebenfalls auf die neueste Tarifgeneration umgestellt wurden 2023 alle Verträge der Transport- Warenversicherung und der Transport-Sonderzweige mit Allgefahrendeckung sowie der Verkehrshaftungsversicherung.

Im Jahr 2023 lag unsere telefonische Erreichbarkeit in Betrieb und Schaden bei durchschnittlich 95%, es wurden mehr als eine halbe Million eingehender Schriftstücke bearbeitet.

Unsere Vertriebspartner wurden durch intensive Schulungen und Informationsveranstaltungen, maßgeschneiderte Vertriebs-Unterstützungsmaterialien und gezielte Vertriebs- Unterstützungsmaßnahmen weiter gestärkt.

4. Vergleich der Geschäftsentwicklung mit der Prognose

Die positive Prognose, insbesondere bei der Anzahl der Vertragsstücke und der gebuchten Beitragseinnahmen, aus dem Vorjahr hat sich trotz der Beeinflussungen durch den seit Februar 2022 herrschenden Krieg in der Ukraine bestätigt. Die Stärkung der Geschäftsfelder hat sich mit gestiegenen Vertragsbeständen bestätigt.

5. Chancen und Risiken

Die positive Entwicklung der Allianz Esa GmbH ist durch einen hohen Digitalisierungsgrad von Produkten und Prozessen, eine stabile Finanzlage und stetige Anpassungen unserer Produkte an Markterfordernisse gesichert. Die Geschäftsfelderweiterung auf die Technischen Versicherungen, unsere bereits in 2021 eingeführten Produktneuerungen und die ständige Optimierung unserer Prozesse bieten weitere Möglichkeiten zur Steigerung der Erträge. Die Allianz Esa fokussiert sich weiter auf die kunden- und bedarfsorientierte Weiterentwicklung unserer Versicherungslösungen, den Ausbau der Digitalisierung und einen erstklassigen Service.

Die Personalausstattung und Aufgabenzuordnung sind flexibel gestaltet, sodass auf Veränderungen angemessen und schnell reagiert werden kann.

Operationelle Risiken werden durch technische und organisatorische Sicherheitsmaßnahmen eingedämmt. Hierzu zählen zum Beispiel kontinuierliche Qualitätskontrollen und Schulungen.

Die Vertraulichkeit von gespeicherten Daten und Informationen wird durch Firewall-Systeme gewährleistet, die den externen Zugriff auf das IT-Netz unterbinden.

Risikokontrollprozesse stellen sicher, dass mögliche Risiken aus dem operativen Geschäftsbetrieb frühzeitig identifiziert und adäquate Maßnahmen zur Risikominimierung ergriffen werden. Dazu zählen beispielsweise das Vier-Augen-Prinzip sowie klar definierte Zugriffsberechtigungen für Systeme und Daten.

Die aktuellen Anforderungen werden erfüllt.

6. Prognosebericht 2024

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen *

Das Jahr 2024 wird wieder eine Jahr eine Zinswende prognostiziert, diesmal allerdings in die entgegengesetzte Richtung. Spätestens im zweiten Halbjahr wird erwartet, dass die führenden Zentralbanken beginnen, die Leitzinsen zu senken. Dies spiegelt zum einen die Erwartung wider, dass die Inflation weitgehend unter Kontrolle ist. Zum anderen ist es eine Reaktion auf die fortgesetzte Nachfrageschwäche, die sich aus mehreren Quellen speist: Die verzögerte Wirkung der Zinsanhebungen auf Investitionen, die nachlassende fiskalpolitische Unterstützung und die aufgezehrten Sparrücklagen. Insgesamt rechnen wir daher für 2024 mit einem Rückgang des Wirtschaftswachstums weltweit um 0,3 Prozentpunkte auf 2,4 Prozent. Für die USA erwartet die Allianz einen Rückgang auf ca. 1,4 Prozent (-100 Prozentpunkte). Lediglich die Eurozone dürfte mit einer Rate von ca. 0,8 Prozent in etwa das Vorjahresniveau erreichen, da für Deutschland eine Rückkehr zu positivem Wachstum unterstellt wird (+0,5 Prozent).

Die Aussichten für das Jahr 2024 stehen unter einem besonderen Vorbehalt. 2024 ist ein Superwahljahr: In Ländern, die 60 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung ausmachen, von Indien über die EU bis hin zu den USA, werden die Bürger zu den Wahlurnen gerufen. Die Ergebnisse werden beträchtlichen Einfluss auf die wirtschaftliche und geopolitische Konstellation haben. In erster Linie gilt das für die US-Wahlen im November. Die damit verbundene politische Unsicherheit fördert Attentismus bei Unternehmen und Haushalten. Zudem drohen auch steigende politische und soziale Spannungen als Folge einer zunehmenden gesellschaftlichen Polarisierung in einem schwachen Wirtschaftsumfeld.

* Quelle: Allianz SE - Group Economic Research

Geschäftsentwicklung

Im Jahr 2024 gilt es weiterhin die erreichten Ergebnisse in der Produktivität, bei den Durchlaufzeiten, der Qualität und der Flexibilität zu konsolidieren und nachhaltig zu stabilisieren.

Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung beurteilen wir die weitere Entwicklung der Allianz Esa GmbH, insbesondere in Bezug auf gebuchte Beitragseinnahmen und Anzahl der Vertragsstücke, insgesamt stetig steigend. Neben der Digitalisierung im Standardgeschäft wird im Individualgeschäft der Bedarf an persönlicher und hochqualifizierter Beratung und Betreuung weiter steigen. Hier ist die Allianz Esa GmbH auch in Zukunft sehr gut aufgestellt und plant in den Individualsegmenten zwischen vier und acht Prozent zu wachsen.

Die Umsatz- und Ergebnisentwicklungen werden auch unter Berücksichtigung der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und moderat steigender Kosten als leicht ansteigend eingeschätzt.

7. Personal

Die durchschnittliche Anzahl der festangestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat sich im Berichtsjahr auf 72 (Vorjahr 55) erhöht.

Im Berichtszeitraum erfolgten keine weiteren personellen Veränderungen.

 

Bad Friedrichshall, den 28. Februar 2024

Die Geschäftsführer

Walter Szabados, Vorsitzender Geschäftsführer/CEO

Manfred Lau, Geschäftsführer

Uwe Lübben, Geschäftsführer

Stefan Volle, Geschäftsführer

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