Stammdaten

Register
Amtsgericht Kleve HRB 10467
Eingetragen
18.8.2010
Branche
Leitungsgebundene TelekommunikationSonstige Telekommunikation a. n. g.Herstellung von Geräten und Einrichtungen der Telekommunikationstechnik
Gegenstand
Dienstleistungen im Bereich der Telekommunikation.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Prokura
Roger John Iliffe
seit 3.4.2025
Geschäftsführer
Nils Ermert
seit 11.12.2024
Geschäftsführer
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Vitrofibre S.à r.l.LUX
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Deutsche Infrastruktur und Netzgesellschaft mbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

TRIOPT GmbH

Goch

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Lagebericht

Die Firma Triopt GmbH ist ein Unternehmen, das den Funknetzausbau sowie den Glasfaserausbau für große Telekommunikationsunternehmen plant und durchführt. Neben den großen Telekommunikationsanbietern unterstützt die Gesellschaft auch eine Reihe von regionalen Netzbetreibern bzw. auch kommunale Unternehmen, z.B. Stadtwerke.

Die Gesellschaft hat ihren Sitz seit Gründung im Jahr 2010 in Goch, die Belegschaft war bis Ende 2019 in Ratingen angesiedelt und ist seitdem in Moers. Die Gesellschaft hat sich bei den Lieferanten / Nachunternehmern und Kunden einen sehr guten Namen erarbeitet. Die gegenseitige vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Lieferanten / Nachunternehmern und Kunden sind Basis des Geschäfts. Der Hauptfokus liegt im innerdeutschen Geschäft.

Zum Geschäftsmodell der Gesellschaft gehören neben dem körperlichen Netzausbau (Tiefbauarbeiten) auch Netzplanungs- und Messdienstleistungen.

Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Kleve unter HRB 10467 registriert.

Das Stammkapital der Gesellschaft ist vollständig einbezahlt und beträgt 25.000 €.

Einzige Gesellschafterin ist die Firma "Deutsche Infrastruktur und Netzgesellschaft mbH" mit Sitz in Bochum.

2. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft erlitt laut "Jahreswirtschaftsbericht 2021" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) im zweiten Quartal 2020 einen historischen Einbruch, der durch die Coronapandemie-Eindämmungsmaßnahmen verursacht wurde. Dieser Einbruch betraf lt. Bericht nahezu alle Sektoren der Wirtschaft. Das Bruttoinlandsprodukt ging um 5,0 Prozent zurück.

Für die Telekommunikationsbranche stand das Jahr 2020 (wie bereits die Vorjahre) im Zeichen des weiteren Netzausbaus, denn wie schon im Vorjahr, hat die deutsche Bundesregierung im aktuellen Wirtschaftsbericht als Ziel ausgegeben, bis zum Jahr 2025 eine flächendeckende Versorgung aller Haushalte und Unternehmen mit gigabitfähigen Netzen zu erreichen.

Geschäftsverlauf und Lage

Das Geschäftsjahr 2020 verlief für die Triopt GmbH sehr gut.

Der Umsatz 2020 konnte um 39% gesteigert werden. Dies war hauptsächlich auf den gestiegenen Umsatz im Mobilfunkbereich zurückzuführen. In allen Bereichen konnten die bestehenden Kundenbeziehungen gefestigt und neue Aufträge akquiriert werden.

Diese positive Entwicklung im Umsatzbereich führte zu einem deutlich verbesserten Jahresergebnis der Gesellschaft in 2020 (2020 = 3.948 TEUR, 2019 = 1.815 TEUR).

Ertragslage

Ergebnisquellen 2020 Vorjahr Veränderung
in TEUR in TEUR in TEUR in %
Rohergebnis 15.330 10.331 4.999 48,39
Betriebsergebnis 5.818 2.606 3.212 123,24
Finanzergebnis 22 11 11 100,00
Jahresergebnis 3.948 1.815 2.133 117,52

Das Rohergebnis konnte um 48,39 % auf 15.330 TEUR verbessert werden.

Die Personalkosten sind nominal um 1.657 TEUR gestiegen (2020: 7.854, 2019: 6.197 TEUR).

Die Abschreibungen (2020: 188 TEUR, 2019: 266 TEUR) sind nach der umzugsbedingten Erhöhung durch Anschaffung diverser geringwertiger Wirtschaftsgüter im Jahr 2019 wieder auf ein repräsentatives Maß gesunken.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Geschäftsjahr um 206 TEUR gestiegen.

Somit konnte das Betriebsergebnis deutlich verbessert werden (2020: 5.818 TEUR, 2019: 2.606 TEUR).

Finanzlage

Die Eigenkapitalquote ist von 65,93 % im Jahr 2019 auf 66,00 % im Jahr 2020 sehr leicht gestiegen. Die Bilanzsumme ist von 9.433 TEUR in 2019 auf 15.421 TEUR in 2020 angestiegen. Der Anstieg ist insbesondere auf einen erhöhten Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (2020: 7.157 TEUR, 2019: 4.495 TEUR) sowie auf erhöhte Bestände an Barmitteln (2020: 4.909 TEUR, 2019: 2.881 TEUR) auf der Aktivseite der Bilanz und auf der Passivseite auf erhöhte Rückstellungen (2020: 2.973 TEUR, 2019: 1.062 TEUR) zurückzuführen. In absoluten Zahlen hat sich das Eigenkapital von 6.219 TEUR auf 10.179 TEUR erhöht.

Langfristige Verbindlichkeiten bestehen für die Finanzierung von Sachanlagevermögen i.H.v. 38 TEUR (2019: 46 TEUR).

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten (ohne Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen) betragen 763 TEUR (4,95 % der Bilanzsumme) gegenüber 769 TEUR in 2019 (8,16 % der Bilanzsumme). Die kurzfristigen Forderungen (ohne Forderungen aus Lieferungen und Leistungen) und die sonstigen Vermögensgegenstände (ohne Barmittel) betragen in Summe 3.029 TEUR, somit 19,64 % der Bilanzsumme (2019: 1.765 TEUR, somit 18,72 % der Bilanzsumme).

Wesentliche Bilanzposten 2020 Vorjahr Veränderung

Wesentliche Bilanzposten 2020
TEUR
Vorjahr
TEUR
Veränderung
TEUR
AKTIVA
Anlagevermögen 301 287 14
Vorräte 0 0 0
Kurzfristige Vermögenswerte 10.186 6.261 3.925
Liquide Mittel 4.909 2.881 2.028
aRAP 25 4 21
Summe AKTIVA 15.421 9.433 5.988
PASSIVA
Eigenkapital 10.179 6.219 3.960
Rückstellungen 2.973 1.062 1.911
Langfristige Verbindlichkeiten 38 46 -8
Kurzfristige Verbindlichkeiten 2.231 2.106 125
Summe PASSIVA 15.421 9.433 5.988

Weitere Leistungsindikatoren

Die Gesellschaft bildet regelmäßig Auszubildende in den Bereichen IT-System-Elektronik aus. Im kaufmännischen Bereich wird in Form Dualer Studiengänge (General Management) ausgebildet.

Gesamtaussage

Die wirtschaftliche Situation der Gesellschaft ist wie im vorangegangenen Jahr gut. Es wurde eine Verbesserung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erreicht.

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist geordnet.

Jede Zahlungsverpflichtung konnte erwartungsgemäß fristgerecht erfüllt werden.

3. Prognosebericht

Für das laufende Jahr rechnet die Bundesregierung lt. Wirtschaftsbericht mit einem Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 3,0 Prozent. Die Erwerbstätigkeit wird im Jahr 2021 voraussichtlich stagnieren, die Zahl der registrierten Arbeitslosen leicht zurückgehen. Die Wirtschaftsleistung vor der Krise dürfte erst zur Mitte des Jahres 2022 wieder erreicht werden. Die wirtschaftliche Entwicklung wird weiterhin maßgeblich vom Pandemieverlauf und von den Maßnahmen zur Eindämmung beeinflusst.

Der Bereich der Telekommunikationsdienstleistung einschließlich des Netzausbaus und der Netzoptimierung sind hiervon aufgrund der Zielvorgaben der Bundesregierung und der Vergabe der 5G-Lizenzen weiterhin nicht betroffen. Es ist eine gleichbleibend hohe Auftragsnachfrage zu erwarten

Aufgrund beauftragter Projekte und bestehender Rahmenverträge über den weiteren und langfristigen Mobilfunkausbau plant die Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2021 eine Umsatzsteigerung von 10%. Das Jahresergebnis soll das Niveau des Jahres 2020 halten.

In den betrieblichen Abläufen werden die Arbeitsprozesse momentan verschlankt und optimiert. Die Unternehmensleitung und das Controlling werden vereinfacht. Die hierzu erforderlichen Investitionen in Hard- und Software werden in diesem Jahr umgesetzt. Die freiwerdenden Personalkapazitäten sollen dem operativen Bereich der Gesellschaft zugeführt werden.

Der neue Standort in Moers bietet hierzu seit Ende 2019 eine optimale Grundlage und ist exakt auf die Bedürfnisse der Gesellschaft ausgerichtet.

Ziel für das Geschäftsjahr 2021 ist, wie in den vergangenen Jahren, die fristgerechte Erfüllung aller Verbindlichkeiten. Dieses bleibt das Hauptaugenmerk der Finanzpolitik und ein Qualitätsmerkmal des Unternehmens.

4. Chancen- und Risikobericht

Der Glasfaserausbau schreitet in Deutschland weiterhin äußerst schleppend voran. Ende 2020 verfügten in Deutschland lediglich 5,4 % der Haushalte über einen Breitbandanschluss.

Im europäischen Vergleich liegt Deutschland damit sehr schlecht. Litauen mit 76,6 %, Schweden mit 75 % und Spanien mit 73,2 % belegten hier die Spitzenplätze (Quelle OECD).

Der Durchschnitt der OECD liegt bei 30,6 %.

Da der Netzausbau politisch gewollt und gesellschaftlich wie wirtschaftlich notwendig ist, wird auch langfristig in dieser Branche ein hohes Auftragspotenzial vorhanden sein.

Die Corona-Pandemie und deren Folgen, die sehr vielen Branchen große Schwierigkeiten bereiten, werden sich auf den Netzausbau weiter tendenziell beschleunigend auswirken, da die Notwendigkeit schneller Internet-Anschlüsse weiter gestiegen ist. Die zu Zeiten der Corona-Lockdowns geschaffenen Home-Offices werden auch nach der Pandemie in Teilen erhalten bleiben.

Video-Konferenzen haben sich im letzten Jahr völlig etabliert und erfordern ebenfalls ein stabiles Breitbandnetz.

Im Bereich des Mobilfunkausbaus findet momentan der Ausbau auf 5G statt. Die Gesellschaft plant und baut in diesem Zuge neuerdings komplette Mobilfunk-Standorte. Der größte Kunde der Triopt GmbH hat im Bereich 5G-Ausbau fixe, behördlich vorgeschriebene Auflagen zum Tempo des Mobilfunkausbaus auferlegt bekommen, was die Auftragslage in diesem Bereich auf konstant hohem Niveau hält.

Die Liquiditätslage der Gesellschaft kann als sehr solvent bezeichnet werden, es ergeben sich keine Engpässe. Die Gesellschaft kommt ihren Zahlungsverpflichtungen unverändert stets innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen nach.

Hinweise auf weitere Risiken, die einen bestandsgefährdenden Einfluss auf die Unternehmensfortführung haben, sind derzeit nicht bekannt.

 

Goch, 31. März 2021

die Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Anlagevermögen 301.090,00 287.291,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4,00 4,00
II. Sachanlagen 300.586,00 286.787,00
1. technische Anlagen und Maschinen 112.240,00 127.835,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 188.346,00 158.952,00
III. Finanzanlagen 500,00 500,00
B. Umlaufvermögen 15.095.026,07 9.141.519,74
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 10.185.709,94 6.260.901,51
1. Forderungen gegen Gesellschafter 1.915.640,26 425.896,32
2. sonstige Vermögensgegenstände 8.270.069,68 5.835.005,19
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.740,00 46.685,88
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.909.316,13 2.880.618,23
C. Rechnungsabgrenzungsposten 25.147,56 4.318,46
Aktiva 15.421.263,63 9.433.129,20

Passiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Eigenkapital 10.178.770,57 6.218.748,97
I. eingefordertes Kapital 25.000,00 12.750,00
1. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
2. nicht eingeforderte ausstehende Einlagen 0,00 -12.250,00
II. Gewinnvortrag 6.205.998,97 4.391.472,71
III. Jahresüberschuss 3.947.771,60 1.814.526,26
B. Rückstellungen 2.973.240,41 1.061.742,91
C. Verbindlichkeiten 2.269.252,65 2.152.637,32
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 38.293,22 46.172,40
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 10.597,34 7.879,18
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 27.695,88 38.293,22
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.230.959,43 2.106.464,92
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.230.959,43 2.106.464,92
Passiva 15.421.263,63 9.433.129,20

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1. Rohergebnis 15.330.053,23 10.331.122,97
2. Personalaufwand 7.854.227,86 6.197.033,97
a) Löhne und Gehälter 6.612.479,83 5.189.311,24
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 1.241.748,03 1.007.722,73
davon für Altersversorgung 120.936,41 122.791,68
3. Abschreibungen 188.403,96 265.863,51
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 188.403,96 265.863,51
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.469.192,55 1.262.659,05
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 20,00 8,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 23.781,42 12.956,74
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.424,42 1.682,07
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.892.834,26 795.392,85
9. Ergebnis nach Steuern 3.947.771,60 1.821.456,26
10. sonstige Steuern 6.930,00
Jahresüberschuss 3.947.771,60 1.814.526,26

Anhang

Die Triopt GmbH hat ihren Sitz in Goch. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Kleve unter HRB 10467 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 2 HGB) auf.

Der Jahresabschluss der Firma Triopt GmbH für das Geschäftsjahr 2020 wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB, insbesondere den Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) unter vollständiger Berücksichtigung der Vorschriften des BilMoG und des BilRUG aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften sind die Regelungen des GmbH-Gesetzes und der Gesellschaftsvertrag beachtet worden.

III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen, bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibung erfolgt linear.

Die beweglichen Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 € wurden im Zugangsjahr gem. § 6 Abs. 2 EStG voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Nominalwert angesetzt.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sowie die liquiden Mittel sind zum Nominalwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Verbindlichkeiten und die Rückstellungen sind mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert.

IV. Angaben zur Bilanz

a) Die Entwicklungen der in der Bilanz erfassten Anlagepositionen sind in einer Anlage zum Anhang dargestellt. Soweit Abwertungen vorzunehmen waren, sind diese nach § 253 Abs. 2 Satz 3 i. V. m. § 279 HGB berücksichtigt worden.

b) Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt:

Stand 01.01.2020 Verbrauch Auflösung Zuführung Stand 31.12.2020
Sonstige Rückstellungen 34.576,67 34.576,67 0,00 107.648,73 107.648,73
Personalkosten 237.138,00 237.138,00 0,00 124.000,00 124.000,00
Urlaub 31.673,31 31.673,31 0,00 85.044,02 85.044,02
Überstunden 61.740,19 61.740,19 0,00 137.541,77 137.541,77
Abschluss-/ Prüfungskosten 45.440,00 44.529,55 800,00 35.000,00 35.110,45
Aufbewahrungsverpflichtungen 5.395,00 0,00 0,00 0,00 5.395,00
415.963,17 409.657,72 800,00 489.234,52 494.739,97

ANLAGENSPIEGEL

Entwicklung der Anschaffungskosten
Stand 01.01.2020 Zugang 2020 Umbuchung Zuschreibung 2020 Abgang 2020 Stand 31.12.2020
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 171.442,25 0,00 0,00 0,00 171.442,25
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 157.559,49 3.334,70 0,00 0,00 160.894,19
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 522.211,58 73.035,59 0,00 0,00 595.247,17
679.771,07 76.370,29 0,00 0,00 756.141,36
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 500,00 0,00 0,00 0,00 500,00
851.713,32 76.370,29 0,00 0,00 928.083,61
Entwicklung der Abschreibungen
Stand 01.01.2020 Zugang 2020 Umbuchung Zuschreibung 2020 Zugang kumuliert 2020 Abgang 2020 Stand 31.12.2020
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 171.438,25 0,00 0,00 0,00 0,00 171.438,25
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 29.724,49 18.929,70 0,00 18.929,70 0,00 48.654,19
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 363.259,58 43.641,59 0,00 43.641,59 0,00 406.901,17
392.984,07 62.571,29 0,00 62.571,29 0,00 455.555,36
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
564.422,32 62.571,29 0,00 62.571,29 0,00 626.993,61
Buchwerte
Buchwert Stand 31.12.2020 Buchwert Stand 31.12.2019
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 4,00 4,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 112.240,00 127.835,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 188.346,00 158.952,00
300.586,00 286.787,00
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 500,00 500,00
301.090,00 287.291,00

c) Verbindlichkeiten

Die Aufgliederungen der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem nachfolgend dargestellten Verbindlichkeitenspiegel.

Verbindlichkeitenspiegel

Gesamt- Gesamt- davon mit einer Restlaufzeit
betrag Vorjahr
betrag
bis 1 Jahr
von 1 - 5 Jahre
über 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 46.172,40 38.293,22 10.597,34 27.695,88 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.336.823,27 1.467.492,16 1.467.492,16 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 769.641,65 763.467,27 763.467,27 0,00 0,00
2.152.637,32 2.269.252,65 2.241.556,77 27.695,88 0,00

Weitere Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen bestanden am Bilanzstichtag nicht.

V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt worden.

VI. Sonstige Angaben

Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2020:

Herr Jörg Dahms - Kaufmann -,Goch

Herr Patric de Valk - Kaufmann -, Goch

Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Die Gesellschaft hat 120 Arbeitnehmer. Sie macht von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.

Die Forderungen gegenüber dem Gesellschafter betragen zum Bilanzstichtag 1.915.640,26 €. Dieser Betrag entfällt auf kurzfristige Ausleihungen.

Der jährliche Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt insgesamt 519.908,00 €. Der Betrag entfällt auf:

• Mieten für Immobilien i.H.v. 290.709,00 € (247.773,00 €)

• Mieten für Mobilien i.H.v. 229.199,00 €.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Gewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Goch, 31. März 2021

gez. die Geschäftsführung

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 04.11.2021 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Triopt GmbH:

Prüfungsurteile:

Wir haben den Jahresabschluss der Triopt GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Triopt GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die

Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Goch, 13. August 2021

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