Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 38104
Vorher
proroll GmbH
Eingetragen
6.6.2002
Branche
Herstellung von BüromöbelnHerstellung von Fahrrädern sowie von BehindertenfahrzeugenHerstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und Antriebselementen
Gegenstand
Produktion und Vertrieb von Rollen-, Räder- , Fördertechnik sowie von Stuhl-, Möebel-, Display-Zubehör.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sebastian Lagoda
seit 10.5.2024
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

40.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
40.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Stefan Fornahl
Hufer Weg 13, 42929 Wermelskirchen
51.000 DM
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Northcomp GmbH

Hückeswagen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen der Gesellschaft

1. Geschäftsmodell

Gegenstand unseres Unternehmens ist die Herstellung, der Einkauf und der Vertrieb von Möbelkomponenten aller Art, mit den Unterbereichen Räder und Rollen sowie Zubehör für Büro- Medizin- sonstige Möbel und Geräte. Unsere Stärke liegt nach wir vor und zunehmend in der Herstellung kundenorientierter Einzellösungen, Sonderlösungen und dem Eingehen auf besondere Anforderungen in den verschiedensten Anwendungsbereichen.

Auch die Marke Northcomp° und die damit zusammenhängenden Aktivitäten werden zielgerichtet von uns weiterentwickelt, so dass die relativ junge Marke bereits heute zum Umsatzwachstum beiträgt. Im Jahr 2023 haben wir den Markenswitch von proroll zu Northcomp erfolgreich vorbereitet und gestaltet, so dass wir den Wechsel zum 01. Januar 2024 umsetzen konnten. Der stark vom Produkt behaftete Name proroll wurde zu Gunsten der Neuausrichtung des Unternehmens aufgegeben. Künftig werden alle Geschäftsfelder im Bereich Komponenten mit den Schwerpunkten Components (alle Standardprodukte), Engineering (Entwicklungen von Neuteilen) und Manufactoring (verlängerte Werkbank, Produktion aus eigenen Werkzeugen bei verschiedenen Herstellern) zusammengefasst.

Wir weiten unsere Geschäfte mit ausländischen Kunden auch künftig durch verstärkte Vertriebsaktivitäten aus und haben uns eine weitere Steigerung der Umsätze mit Auslandskunden zum Ziel gesetzt. Gerade dafür ist die Umbenennung zu Northcomp mit dem einfachen internationalen Namen sehr wertvoll.

2. Forschung und Entwicklung

Die Zusammenarbeit mit zwei erfahrenen Ingenieuren wird weiter ausgebaut. Sie entwickeln nicht nur neue Teile, sondern helfen uns auch bestehende Teile zu digitalisieren und Zeichnungen zu erstellen.

Für das Jahr 2024 ist das größte Paket an Neuteilen in der Firmengeschichte geplant. Es wird eine komplette neue Fußkreuzfamilie entstehen mit dazugehörigen Sitzplatten. Wir spüren, dass auch im Wohnmöbelbereich immer mehr Aluminium und Kunststofffußkreuze eingesetzt werden und wollen dem Rechnung tragen. Aktuell planen wir 10-12 Bauteile aus eigenen Werkzeugen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Wirtschaftliches Umfeld

Das statistische Bundesamt weist in seiner Pressemitteilung vom 15. Januar 2024 darauf hin, dass die Wirtschaftsleistung 2023 um 0,1 % zurückgegangen ist. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung kam nach Aussage des statistischen Bundesamtes in Deutschland im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken.

Weltweit ist hingegen das Bruttoinlandsprodukt zwar um 3,3 % gestiegen, damit liegt das Wachstum deutlich unter dem Durchschnitt der letzten Jahre.

2. Geschäftsverlauf

Nach einem guten Start in das Jahr 2023, wurde es nach dem Frühjahr ruhiger mit der allgemeinen Geschäftslage.

Nach dem Boom im Jahr 2022 sind die Läger der Kunden stärker gefüllt und man spürt durch die anhaltende Ukrainekrise und die fragile Lage in der Welt, eine allgemeine Kaufzurückhaltung.

Das schwache wirtschaftliche Umfeld machte sich im Laufe des Jahres bemerkbar. Die Märkte um private Möbel haben nach zwei sehr starken Jahren Rückgänge zu verzeichnen. Diese Rückgänge spüren wir mit unseren Fußkreuzen für diesen Einsatzbereich auch.

Trotz der allgemeinen schwierigen Lage konnten wir uns mit einem geringen Umsatzrückgang noch gut im Markt behaupten und sind auf Grund der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Lage mit dem Geschäftsjahr zufrieden.

3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

3.1 Ertragslage

Im Zusammenhang mit dem Markenswitch ergeben sich sowohl interne als auch insbesondere externe Aufwendungen in einem größeren Umfang, die unser Ergebnis im Jahr 2023 belastet haben. Mit der Einführung der neuen Marke haben wir auch unsere unternehmensinternen Prozesse weiter optimiert, sodass wir in dem Markenswitch eine sehr gute Investition in die Zukunft sehen.

Das Rohergebnis ist gegenüber dem Vorjahr um rd. 2 % gestiegen. Zurückzuführen ist der Anstieg auf den überproportionalen Rückgang der Materialaufwendungen bei rückläufigen Umsatzerlösen.

Gegenüber dem Vorjahr ist der Personalaufwand um rd. 6 % gestiegen und der sonstige betriebliche Aufwand ist, insbesondere auf Grund des Markenswitches um rd. 24 % gestiegen.

Der Jahresüberschuss ist um 249 TEuro auf 1.745 TEuro gesunken.

3.2 Finanzlage

Wir verfügen weiterhin über eine sehr gute Liquiditätslage. Zum Ende des Geschäftsjahres 2023 betrug der Bestand an liquiden Mitteln rd. 957 TEuro (Vorjahr: 1.046 TEuro).

Wie in den Vorjahren werden keine Bankkredite benötigt. Der laufende Geschäftsbetrieb und alle Investitionen können aus Eigenmitteln finanziert werden. Wir haben daneben im Jahr 2023 rd. 211 TEuro in unser Anlagevermögen investiert.

Wir sind jederzeit in der Lage unsere Zahlungsverpflichtungen fristgerecht zu erfüllen.

3.3 Vermögenslage

Die sehr gute Eigenkapitalquote in Höhe von rd. 82 % ist prägend für unsere Vermögenslage. Wesentliche Veränderungen der Vermögenslage haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht ergeben.

Die Finanzierung des zukünftigen Wachstums ist durch die sehr hohe Eigenkapitalquote sichergestellt.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wesentlicher Leistungsindikator für uns ist der Jahresüberschuss. Im Berichtsjahr ist der Jahresüberschuss von 1.994 TEuro um 249 TEuro auf 1.745 TEuro gesunken.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Im Jahr 2024 hat sich die aktuelle Geschäfts- und Stimmungslage bisher eher negativ entwickelt. Die Bauwirtschaft verzeichnet starke Rückgänge, somit sinkt auch der Bedarf an Büromöbeln. Der private Konsum ist aufgrund der allgemeinen Preissteigerungen auch rückgängig und man spürt eine allgemeine Zurückhaltung, die sich auch auf unseren Geschäftsbereich auswirkt.

Wir gehen daher von einer stagnierenden bis leicht rückgängigen Umsatzentwicklung aus. Eine vergleichbare Prognose sehen wir für das Jahresergebnis 2024.

Um dem Trend entgegenzuwirken, entwickeln wir viele neue Produkte, die sich aber im Umsatz erst Ende 2024 oder im Jahr 2025 bemerkbar machen werden.

2. Chancenbericht

Durch den Markenswitch von proroll auf Northcomp und die Schärfung unseres Leistungsspektrums, verbunden mit vielen Marketingaktivitäten, sehen wir das Jahr 2024 als Übergangsjahr an.

Wir bauen ein neues Image, mit neuer Profilierung der Marke auf die 3 Kernbereiche auf. Wir investieren heute in die Zukunft, woraus sich erst in späteren Jahren neue Erfolge für unser Unternehmen ergeben werden. Gekoppelt mit den Werkzeugen und die Entwicklungen für die neuen Produkten, die wahrscheinlich auch erst im Jahr 2025 greifen werden, erwarten wir für 2024 einen stagnierenden bis leicht rückläufigen Umsatz, der jedoch insbesondere der allgemeinen wirtschaftlichen Lage geschuldet ist.

Insgesamt sehen wir in dem Markenswitch und der damit angestoßenen Veränderungen die größte Chance für eine erfolgreiche Zukunft unseres Unternehmens.

3. Risikobericht

Wir fakturieren unsere Leistungen grundsätzlich in Euro. Materialeinkäufe, weit überwiegend in Fernost, erfolgen regelmäßig in Fremdwährung (US-Dollar). Insoweit sind wir einem Währungsrisiko ausgesetzt, welches wir durch Termingeschäfte zur Sicherung unseres Einkaufspreises minimieren. Jedoch erschwert der anhaltend schwache Euro die Importe und lässt die Margen schlank bleiben.

Den weiter anhaltenden Preissteigerungen probieren wir teilweise mit neuen Einkaufsquellen oder Verlagerung von Werkzeugen entgegenzuwirken. Teilweise werden zusätzliche Werkzeuge hergestellt, um mehr Unabhängigkeit von einzelnen Lieferanten zu schaffen. Diesen Weg verfolgen wir konsequent weiter.

Das Risikocontrolling wird durch die kaufmännische Leitung wahrgenommen, so dass kurze Wege eine jederzeitige Information der Geschäftsführung gewährleisten.

Mit Hilfe von monatlichen Auswertungen werden unterjährig laufend definierte Risikofelder überwacht und so sichergestellt, dass die zuständigen Mitarbeitenden rechtzeitig über Fehlentwicklungen in Kenntnis gesetzt werden, um diese abzustellen. Dies beinhaltet auch die Überwachung der Qualität unserer Produkte und der Kundenzufriedenheit.

Die Überwachung von Debitoren-Zahlungszielen erfolgt laufend. Ausstehende Forderungen werden durch ein systematisches Mahnwesen kontrolliert. Neukunden werden sowohl durch Kreditauskünfte bei Auskunfteien, durch Rückfragen beim als auch durch die Außendienstmitarbeiter hinsichtlich des Kreditrisikos eingeschätzt. Bei Auslandskunden werden, abhängig von der Dauer der Geschäftsbeziehung, teilweise bestätigte Bankakkreditive erstellt.

Über die vorgenannten Risiken sind keine wesentlichen Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erkennbar. Desgleichen gibt es keine Hinweise auf bestandsgefährdende Risiken.

 

Hückeswagen, den 31. August 2024

gez. die Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.324.405,70 1.366.858,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2,50 2,50
II. Sachanlagen 1.324.403,20 1.366.855,50
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 316.775,50 332.813,50
2. technische Anlagen und Maschinen 602.106,00 657.327,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 378.746,00 376.715,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 26.775,70
B. Umlaufvermögen 5.839.958,61 6.126.762,40
I. Vorräte 4.316.444,25 4.556.181,35
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 566.037,00 523.727,09
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 957.477,36 1.046.853,96
C. Rechnungsabgrenzungsposten 82.841,39 60.084,59
Summe Aktiva 7.247.205,70 7.553.704,99

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.908.208,46 6.199.701,72
I. Gezeichnetes Kapital 26.075,89 26.075,89
II. Gewinnrücklagen 3.520.000,00 3.520.000,00
III. Gewinnvortrag 616.274,39 659.330,42
IV. Jahresüberschuss 1.745.858,18 1.994.295,41
B. Rückstellungen 404.814,61 418.098,10
C. Verbindlichkeiten 934.182,63 935.905,17
Summe Passiva 7.247.205,70 7.553.704,99

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 6.805.810,96 6.665.529,73
2. Personalaufwand 1.966.249,89 1.847.173,24
a) Löhne und Gehälter 1.685.937,61 1.568.764,75
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 280.312,28 278.408,49
3. Abschreibungen 254.011,08 229.218,76
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 254.011,08 229.218,76
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.021.713,58 1.628.658,66
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.612,67 5.656,99
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 821.235,12 970.997,15
7. Ergebnis nach Steuern 1.748.213,96 1.995.138,91
8. sonstige Steuern 2.355,78 843,50
9. Jahresüberschuss 1.745.858,18 1.994.295,41

Anhang

ALLGEMEINE ANGABEN ZU INHALT UND GLIEDERUNG DES JAHRESABSCHLUSSES

Die Northcomp GmbH hat den Sitz in Hückeswagen und wird beim Registergericht Köln unter der Handelsregisternummer HRB 38104 geführt.

Die Gesellschafterversammlung vom 14. November 2023 hat eine Änderung der Firma proroll GmbH in Northcomp GmbH beschlossen.

Der Jahresabschluss wird auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften werden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Gesellschaften.

Größenabhängige Erleichterungen für mittelgroße Gesellschaften werden bei der Erstellung des Jahresabschlusses teilweise in Anspruch genommen.

ERLÄUTERUNGEN ZU DEN GRUNDSÄTZEN DER BILANZIERUNG

(1) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Herstellungs- bzw. Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen werden linear auf Basis der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bemessen. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis zu 800,00 Euro werden im Zugangsjahr sofort in voller Höhe abgeschrieben.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, werden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für das allgemeine Kreditrisiko besteht eine Pauschalwertberichtigung von 1% des Netto-Forderungsbestandes.

Geschäftsvorfälle mit Kunden und Lieferanten in fremden Währungen (US-Dollar) werden im Laufe des Geschäftsjahres mit aktuellen Kursen umgerechnet.

Kurzfristig fällige Guthaben, Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen (US-Dollar) werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Stichtag bewertet.

Die Rechnungsabgrenzungsposten werden gebildet für Ausgaben, die vor dem Bilanzstichtag anfallen, aber erst nach dem Bilanzstichtag zu Aufwand werden.

Die Rückstellungen für Pensionen wurden gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Das Deckungsvermögen aus einer zugehörigen Rückdeckungsversicherung wird zum Zeitwert (vom Lebensversicherer mitgeteilter Aktivwert der Rückdeckungsversicherung), bewertet und mit der Pensionsrückstellung saldiert.

Die Bewertung erfolgte nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (projected unit credit method).

Dabei wurde ein Rententrend von 1,0% berücksichtigt. Es wurden die Richttafeln (Sterbetafeln) 2018 G von Prof. Klaus Heubeck verwendet.

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre (1,83 %) ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre (1,75 %) ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 2 TEuro (Vorjahr: 8 TEuro). Dieser Unterschiedsbetrag ist gem. § 253 Abs. 6 S. 2 HBG für Ausschüttungen gesperrt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Betrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden nicht abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden zu ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen liegen, werden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

(2) Rückstellungen für Pensionen

Der Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtungen zum 31. Dezember 2023 beträgt 289 TEuro (Vorjahr: 285 TEuro) Nach Verrechnung mit dem Zeitwert des Deckungsvermögens 249 TEuro (Vorjahr: 238 TEuro) ergibt sich eine handelsrechtliche Pensionsrückstellung von 40 TEuro (Vorjahr: 47 TEuro).

Von der Veränderung der unsaldierten Rückstellungen gegenüber dem Vorjahr von 4 TEuro entfallen 5 TEuro auf die Verzinsung. Dass mit der Pensionsrückstellung saldierte Deckungsvermögen der Rückdeckungsversicherung enthält einen Zinsertrag von 10 TEuro (Vorjahr: 9 TEuro).

(3) Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind enthalten:

31.12.2023
Euro
31.12.2022
Euro
Verbindlichkeiten aus Steuern 32.244,87 94.639,66
Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit 945,13 7.516,48

ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

(4) Währungsgewinne und -verluste

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe in Höhe von 79 TEuro (Vorjahr: 49 TEuro). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 69 TEuro (Vorjahr: 158 TEuro).

(5) Personalaufwand

In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 23 TEuro (Vorjahr: 19 TEuro) enthalten.

(6) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

In den Zinserträgen sind mit 5.200,00 Euro (Vorjahr: 4.995,00 Euro) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen enthalten sowie Zinserträge aus dem Deckungsvermögen der Rückdeckungsversicherung in Höhe von 9.536,00 Euro (Vorjahr: 9.136,00 Euro).

SONSTIGE ANGABEN

(7) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen betreffen Verpflichtungen aus einem Mietvertrag, der bis zum 01. Januar 2026 fest abgeschlossen ist. Sie belaufen sich auf jährlich insgesamt 345 TEuro. Die Verpflichtungen bestehen gegenüber einem nahestehenden Unternehmen.

(8) Anzahl der Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt wurden 35 Mitarbeiter beschäftigt. Der Jahresdurchschnitt der Mitarbeiter stellt sich wie folgt dar:

Angestellte: 20
Gewerbliche Arbeitnehmer: 14
Auszubildende: 1
35

(9) Geschäftsführung

Geschäftsführer im Berichtsjahr war Herr Stefan Fornahl, Kaufmann, Wermelskirchen.

Seit Mai 2024 ist Sebastian Lagoda, Kaufmann, Hamburg, weiterer Geschäftsführer.

Angaben zu den Bezügen der Geschäftsführung unterbleiben mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB.

(10) Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Mit nahestehenden Unternehmen und Personen werden ausschließlich Geschäfte zu marktüblichen Konditionen abgeschlossen.

(11) Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 1.745.858,18 Euro und den Gewinnvortrag in Höhe von 616.274,39 Euro auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Hückeswagen, 31. August 2024

Geschäftsführung

gez. Stefan Fornahl

gez. Sebastian Lagoda

sonstige Berichtsbestandteile

1. Januar 2023
TEuro
Zugänge Abgänge
TEuro
Umbuchungen
TEuro
31. Dezember 2023
TEuro
ANSCHAFFUNGSKOSTEN
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Lizenzen und ähnliche Rechte 14.108,00 0,00 0,00 14.108,00
14.108,00 0,00 0,00 0,00 14.108,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 749.559,47 0,00 0,00 0,00 749.559,47
Technische Anlagen und Maschinen 1.436.477,90 85.159,62 0,00 0,00 1.521.637,52
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 995.184,68 99.623,46 0,00 0,00 1.094.808,14
geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 0,00 26.775,70 0,00 0,00 26.775,70
3.181.222,05 211.558,78 0,00 0,00 3.392.780,83
3.195.330,05 211.558,78 0,00 0,00 3.406.888,83
WERTBERICHTIGUNGEN
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Lizenzen und ähnliche Rechte 14.105,50 0,00 0,00 0,00 14.105,50
14.105,50 0,00 0,00 0,00 14.105,50
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 416.745,97 16.038,00 0,00 0,00 432.783,97
Technische Anlagen und Maschinen 779.150,90 140.380,62 0,00 0,00 919.531,52
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 618.469,68 97.592,46 0,00 0,00 716.062,14
geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
1.814.366,55 254.011,08 0,00 0,00 2.068.377,63
1.828.472,05 254.011,08 0,00 0,00 2.082.483,13
BUCHWERTE
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Lizenzen und ähnliche Rechte 2,50 2,50
2,50 2,50
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 332.813,50 316.775,50
Technische Anlagen und Maschinen 657.327,00 602.106,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 376.715,00 378.746,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 0,00 26.775,70
1.366.855,50 1.324.403,20
1.366.858,00 1.324.405,70

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 25.09.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften.

Dem vollständigen Jahresabschluss wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERS

An die Northcomp GmbH, Hückeswagen

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Northcomp GmbH, Hückeswagen, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Northcomp GmbH, Hückeswagen, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Köln, den 31. August 2024

gez. Jost, Wirtschaftsprüfer

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