DENTALLABOR bioniDent GmbH
Dülmen
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Bilanz
Anhang
Allgemeine sowie rechtliche Grundlagen der Aufstellung des Jahresabschlusses
Die DENTALLABOR bioniDent GmbH, Dülmen (Amtsgericht Coesfeld, HRB Nr. 6364) ist als
kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 und 4 HGB gemäß § 264 HGB verpflichtet,
einen Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang
- aufzustellen. Die Gesellschaft erstellt keinen Lagebericht, da dies gesetzlich nicht
vorgeschrieben ist.
Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den maßgeblichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches
(§§ 242 ff. HGB) aufgestellt und beachtet ggf. die besonderen Anforderungen des GmbH-Gesetzes
sowie die Regelungen des Gesellschaftsvertrages der Gesellschaft.
Die Bilanz wurde gemäß den §§ 265 ff. HGB gegliedert. Die Gliederung der Gewinn- und
Verlustrechnung entspricht den §§ 275 ff. HGB und wurde nach dem Gesamtkostenverfahren
aufgestellt.
Die Wertansätze in der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der
Schlussbilanz des Vorjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit ausgegangen.
Die Vermögensgegenstände werden einzeln und vorsichtig bewertet. Insbesondere sind
alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden
sind berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und dem
Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur
berücksichtigt, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert waren. Aufwendungen und Erträge
des Geschäftsjahres werden unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen
im Jahresabschluss berücksichtigt. Die auf den Vorjahresabschluss angewendeten Bilanzierungs-
und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Die Wertansätze sind daher mit denen des
Vorjahres grundsätzlich vergleichbar.
Angewendete Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:
Entgeltlich erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und soweit deren Nutzung zeitlich begrenzt
ist, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen,
entsprechend der Nutzungsdauer bilanziert. Nur bei einer voraussichtlich dauernden
Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.
Als Abschreibungsmethode kommt die lineare Absetzung für Abnutzung zur Anwendung.
Geringwertige Wirtschaftsgüter werden unter Ausschöpfung der steuerlichen Regelungen
bilanziert.
Die Vorräte sind nach den folgenden Grundsätzen aktiviert worden:
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren wurden mit den Anschaffungskosten bzw. unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips
mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt.
Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden
Wert angesetzt. In die Herstellungskosten werden Material- und Fertigungseinzelkosten
sowie ggf. Sondereinzelkosten der Fertigung und darüber hinaus nur angemessene Teile
der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der Wertverzehr des Anlagevermögens,
soweit er durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen.
Unberücksichtigt bleiben Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Aufwendungen für
freiwillige Arbeitgeberleistungen, Vertriebskosten und Fremdkapitalzinsen.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch
Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung
berücksichtigt.
Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.
Die Eigenkapitalpositionen sind mit dem Nennbetrag angesetzt.
Die Pensionsrückstellungen entsprechen dem Erfüllungsbetrag, der auf der Grundlage der biometrischen Rechnungsgrundlagen
der "Richttafeln 2018G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck und dem versicherungsmathematischen
Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) ermittelt wurde. Zukünftig
erwartete Entgelte und Rentensteigerungen werden in den versicherungsmathematischen
Berechnungen mit 0,00 % und 0,00 % berücksichtigt. Der Abzinsungssatz für die Verpflichtungen
beläuft sich zum 01.01.2023 auf 1,82 %. Es handelt sich dabei um den von der Deutschen
Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn
Geschäftsjahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren. Der Berechnung liegt
ein versicherungsmathematisches Gutachten zugrunde.
Der sich aus der Anwendung des § 253 Abs. 6 HGB in Bezug auf die Abzinsung der Pensionsrückstellungen
mit der Verlängerung des Durchschnittsbildungszeitraumes von sieben auf zehn Jahre
ergebende ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag beträgt zum 31.12.2023 T€ 2.
Steuerrückstellungen werden in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme unter Berücksichtigung geleisteter
Vorauszahlungen gebildet. Sofern vom Investitionsabzugsbetrag gem. § 7 g EStG Gebrauch
gemacht wird, werden Rückstellungen für passive latente Steuern eingestellt.
Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem
Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig
ist, und entsprechen den zu erwartenden Ausgaben bzw. drohenden Verlusten. Auf Grund
der zukunftsorientierten Verpflichtungsbewertung werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen
berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden
mit dem von der Deutschen Bundesbank nach der Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV)
bekannt gegebenen Abzinsungszinssatz diskontiert.
Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.
Sofern der Jahresabschluss auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten enthält, die in Euro umgerechnet werden müssen, sind diese zum Devisenkassamittelkurs
am Bilanzstichtag bewertet. Bei Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr wird ggf. das
Niederstwertprinzip und das Gewinnrealisierungsverbot beachtet.
Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz
Anlagevermögen
Als Anschaffungs- und Herstellungskosten sind die historischen Werte angesetzt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind sämtlich innerhalb eines Jahres
fällig.
Rückstellungen
Die Gesellschaft hat bei der erstmaligen Bewertung der Pensionsrückstellungen von dem Ansammlungswahlrecht nach BilMoG Gebrauch gemacht. Zum Bilanzstichtag resultiert
hieraus eine Deckungslücke in Höhe von T€ 2.
Die sonstigen Rückstellungen betreffen Jahresabschluss- und Steuererklärungskosten sowie Personalkostenabgrenzungen
und übrige Rückstellungen.
Verbindlichkeiten
Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten ergibt sich aus dem nachfolgenden
Verbindlichkeitenspiegel:
(kursiveZahlen = Vorjahreszahlen)
Betrag der verrechneten Vermögensgegenstände
Deckungsvermögen in Höhe von T€ 129 wurde mit Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen
verrechnet.
Sonstige Angaben
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer
Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 22 Arbeitnehmer beschäftigt.
Haftungsverhältnisse
Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB bestehen zum Bilanzstichtag nicht.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt T€ 70.
Miet- und Leasingverträge
Die Gesellschaft hat für verschiedene Fahrzeuge und Teile der Betriebs- und Geschäftsausstattung
Leasingverträge abgeschlossen. Die hieraus am 31.12.2023 noch zu zahlenden Raten betragen
T€ 55.
Die Gesellschaft hat langfristig Immobilien angepachtet. Für die Immobilien ist jährlich
ein Pachtzins von T€ 15 zu entrichten.
Insgesamt sind von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen T€ 40 im Berichtsfolgejahr
fällig.
Geschäftsführung
Zur Geschäftsführung sind bestellt: ab 01.01.2018 Herr Frank Schnieder Herr Marc Schelhove - je alleinvertretungsberechtigt -.
Dülmen, den 25.10.2024
gez.: Frank Schnieder, Geschäftsführer
gez.: Marc Schelhove, Geschäftsführer
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 04.11.2024 festgestellt.
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