Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 177337
Vorher
heptus 127. GmbH
Eingetragen
20.1.2009
Branche
Datenverarbeitung, Hosting und damit verbundene Tätigkeiten a. n. g.Bereitstellung von DatenverarbeitungsdienstenBetrieb von Datenverarbeitungseinrichtungen für Dritte
Gegenstand
Erbringung von Datenübertragungsdienstleistungen durch den Betrieb eines deutschen Rechenzentrums.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Geschäftsführer
Kai-Uwe Reichow
seit 27.9.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
A100 ROW, Inc.USA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

A100 ROW, Inc.
United States
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

A100 ROW GmbH

München

Jahresabschluss und Lagebericht zum 31. Dezember 2024

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die A100 ROW GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der A100 ROW GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der A100 ROW GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Die im Abschnitt "Frauenquote" des Lageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Wir geben kein Prüfungsurteil zu dem Inhalt der oben genannten Erklärung der Unternehmensführung ab.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote).

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

- wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

- anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

- erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben;

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 20. Februar 2025

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Tropschug, Wirtschaftsprüferin

Vogel, Wirtschaftsprüferin

Bilanz zum 31. Dezember 2024

Aktivseite

31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 1.928 4.593
II. Sachanlagen
1. Mietereinbauten 59.775.434 47.593.379
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.461.425.242 1.429.238.225
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 30.175.601 30.665.840
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 417.750.061 47.907.294
1.969.126.338 1.555.404.738
1.969.128.266 1.555.409.331
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Fertige Erzeugnisse und Waren 11.886.460 -
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 122.207.498 107.330.228
2. Sonstige Vermögensgegenstände 113.428.209 40.688.306
235.635.708 148.018.534
C. Rechnungsabgrenzungsposten 273.777.867 107.218.793
Summe Aktivseite 2.490.428.301 1.810.646.657

Passivseite

31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000 25.000
II. Kapitalrücklage 1.236.669.735 1.236.669.735
III. Gewinnvortrag 82.687.298 62.665.305
IV. Jahresüberschuss 17.174.868 20.021.993
1.336.556.900 1.319.382.032
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 40.554.087 29.989.063
2. Sonstige Rückstellungen 234.591.236 86.557.340
275.145.324 116.546.403
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 255.648.180 189.733.603
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 613.693.568 939.473
3. Sonstige Verbindlichkeiten 9.384.329 98.994.356
davon aus Steuern 910.628 710.148
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 172.569 132.155
878.726.077 289.667.432
D. Rechnungsabgrenzungsposten - 85.050.790
Summe Passivseite 2.490.428.301 1.810.646.657

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2024

2024
EUR
2023
EUR
1. Umsatzerlöse 1.223.882.856 1.179.633.320
2. Sonstige betriebliche Erträge 511.374 1.526.341
davon aus der Währungsumrechnung 463.166 901.231
1.224.394.230 1.181.159.661
3. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -39.516.347 -32.770.483
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -8.224.169 -6.612.332
davon für Altersversorgung -148.560 -52.968
4. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -421.376.223 -457.062.936
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen -692.586.233 -629.358.765
davon aus der Währungsumrechnung -727.516 -1.261.535
-1.161.702.972 -1.125.804.516
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 192.218 62.725
davon aus verbundenen Unternehmen 192.214 62.717
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -12.939.852 -2.750.508
davon an verbundene Unternehmen -12.116.449 -2.363.204
davon aus Aufzinsung von Rückstellungen -13.829 -51.781
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -32.768.757 -32.645.369
9. Ergebnis nach Steuern / Jahresüberschuss 17.174.868 20.021.993

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die A100 ROW GmbH, München, (im Folgenden auch "Gesellschaft") ist zum Stichtag unter der Nummer HRB 177337 im Register des Amtsgerichts München eingetragen.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches sowie den relevanten Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Aus rechentechnischen Gründen können in Tabellen und bei Verweisen Rundungsdifferenzen zu den sich mathematisch exakt ergebenden Werten (Geldeinheiten, Prozentangaben usw.) auftreten.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bilanziert. Die Abschreibungen werden dabei ausschließlich linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer des Vermögensgegenstandes vorgenommen. Diese orientieren sich an den steuerlichen AfA Tabellen. Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens und der immateriellen Vermögensgegenstände erfolgen zeitanteilig.

Geringwertige Anlagegegenstände mit einem Einzelwert bis zu EUR 350 werden sofort aufwandswirksam erfasst.

Die bei der Gesellschaft bilanzierten gemieteten Sachanlagen aus Finanzierungsleasingverträgen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer oder über die Vertragslaufzeit, wenn diese kürzer ist, abgeschrieben.

Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Ausfallrisiken wird durch angemessene Wertabschläge im Rahmen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung getragen.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen, ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum jeweiligen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Sofern aktive und passive latente Steuern vorhanden sind, werden diese miteinander verrechnet. Vom Ansatzwahlrecht einer sich daraus gegebenenfalls ergebenden Steuerentlastung als aktive latente Steuern gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Einnahmen, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind TEUR 122.207 (Vj. TEUR 4.030) aus Lieferungen und Leistungen enthalten.

Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 0 (Vj. TEUR 8) eine Laufzeit von über einem Jahr. rgangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.Verbindlichkeiten sind zum jeweiligen Erfüllungsbetrag angesetzt.Sofern aktive und passive latente Steuern vorhanden sind, werden diese miteinander verrechnet.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 1.894 (Vj. TEUR 939) aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Mietverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 8.136, die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstehen.

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind in der folgenden Übersicht dargestellt:

Angaben
in TEUR
31.12.2024
Restlaufzeit bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 236.622 19.026 -
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 13.694 - 600.000
Sonstige Verbindlichkeiten 2.596 4.104 2.684
Gesamte Verbindlichkeiten 252.912 23.130 602.684
Angaben
in TEUR
31.12.2023
Restlaufzeit bis zu 1 Jahr 1 bsi 5 Jahre merh als 5 Jahre
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 189.707 26 -
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 939 - -
Sonstige Verbindlichkeiten 86.852 11.243 900
Gesamte Verbindlichkeiten 277.499 11.269 900

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen sowie Energielieferungsverträgen für die nächsten Geschäftsjahre belaufen sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 6.487.694.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 1.223.883 werden ausschließlich im Inland erwirtschaftet und resultieren aus der Erbringung von Data-Hosting-Dienstleistungen zu Gunsten der Amazon-Gruppe.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Am 28. Dezember 2023 hat Deutschland mit dem Mindestbesteuerungsrichtlinie-Umsetzungsgesetz (MinBestRL-UmsG) Regelungen zur nationalen Umsetzung der europäischen Richtlinie zur Gewährleistung einer globalen effektiven Mindestbesteuerung eingeführt. Das Gesetz enthält Regelungen zur Einführung einer Primärergänzungssteuer, einer Sekundärergänzungssteuer und einer nationalen Ergänzungssteuer. Die Primärergänzungssteuer sowie die nationale Ergänzungssteuer sind erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die nach dem 30. Dezember 2023 beginnen. Die Sekundärergänzungssteuer ist erstmals auf Geschäftsjahre anzuwenden, die nach dem 30. Dezember 2024 beginnen.

Deutschland hat darüber hinaus Regelungen zur vorübergehenden Inanspruchnahme der sog. 'Country by Country-Safe-Harbour-Regelungen' eingeführt. Diese sind auf Geschäftsjahre anzuwenden, die vor dem 31. Dezember 2026 beginnen und gewähren Ausnahmen und Erleichterungen von der Anwendung der Mindestbesteuerung, soweit bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.

Gemäß § 274 Abs. 3 HGB wurden keine latenten Steuern berücksichtigt, die sich aus den Vorschriften des Mindeststeuergesetzes ergeben.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren zum Geschäftsführer bestellt:

Shokhrukh Djuraev, Geschäftsführer

Kai Uwe Reichow, Geschäftsführer

Mitarbeiter

Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren durchschnittlich 523 Mitarbeiter beschäftigt.

Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Amazon.com, Inc., Seattle, WA, USA, einbezogen. Dieser ist bei der U.S. Securities and Exchange Commission unter www.sec.gov einsehbar.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsleitung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 99.862 auf neue Rechnung vorzutragen.

Abschlussprüferhonorar

Das für das Geschäftsjahr 2024 berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für Abschlussprüfungsleistungen TEUR 18.

Datum der Aufstellung: 20. Februar 2025

 

Shokhrukh Djuraev, Geschäftsführer

Kai Uwe Reichow, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens 2024

Anschaffungs- und Herstellungskosten 1.1.2024
TEUR
Zugänge
TEUR
Abgänge
TEUR
Umgliederungen
TEUR
31.12.2024
TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 66 - - - 66
II. Sachanlagen
1. Mietereinbauten 138.219 27.094 1.668 2.011 165.656
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.037.781 415.519 131.504 14.033 3.335.829
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 60.731 7.473 1.822 1.931 68.315
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 47.907 387.818 - -17.975 417.750
3.284.639 837.905 134.994 - 3.987.550
3.284.705 837.905 134.994 - 3.987.616
Kumulierte Abschreibungen 1.1.2024
TEUR
Zugänge
TEUR
Abgänge
TEUR
Umgliederungen
TEUR
31.12.2024
TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 62 3 - - 65
II. Sachanlagen
1. Mietereinbauten 90.626 15.278 23 - 105.880
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.608.543 396.368 130.506 - 1.874.404
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 30.066 9.728 1.655 38.139
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau - - - - -
1.729.234 421.374 132.184 - 2.018.423
1.729.296 421.376 132.184 - 2.018.488
Buchwerte 31.12.2024
TEUR
31.12.2023
TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 2 5
II. Sachanlagen
1. Mietereinbauten 59.775 47.593
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.461.425 1.429.238
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 30.176 30.666
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 417.750 47.907
1.969.126 1.555.405
1.969.128 1.555.409

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024

Geschäft und Rahmenbedingungen

Die A100 ROW GmbH, München (im Folgenden auch "Gesellschaft"), erbringt Data-Hosting-Dienstleistungen durch das Betreiben deutscher Rechenzentren. Die Data-Hosting-Dienstleistungen werden zu Gunsten der Amazon-Gruppe erbracht. Die Vergütung der erbrachten Dienstleistungen erfolgt innerhalb der Amazon-Gruppe.

Darstellung des Geschäftsverlaufes

Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Die deutsche Wirtschaft schrumpfte im Jahr 2024 erneut. Das Statistische Bundesamt berechnete für das Jahr 2024 im Jahresvergleich einen preisbereinigten Rückgang des Bruttoinlandsproduktes von 0,2%. Dieser ist im Wesentlichen auf den Rückgang im Verarbeitenden Gewerbe und im Baugewerbe zurückzuführen. Die privaten Konsumausgaben stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 0,3%, während die staatlichen Konsumausgaben um 2,6% zunahmen. Der Export von Waren und Dienstleistungen ging um 0,8% zurück, während die Importe leicht um 0,2% anstiegen. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahresdurchschnitt 2024 von 46,1 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht und lag damit auf einem neuen Beschäftigungshöchststand.

Wie bereits in den vergangenen Jahren stellt Cloud-Computing auch in 2024 einen wesentlichen Erfolgsfaktor für deutsche Unternehmen im Bereich der Digitalisierung dar. Laut einer Studie von KPMG setzen 98% der Unternehmen in Deutschland auf die Cloud.

Umsatz- und Auftragsentwicklung

In diesem wirtschaftlichen Umfeld war die Amazon-Gruppe, insbesondere im Bereich des Cloud-Computings, in der Lage, die Umsätze zu steigern. Auf Ebene der Gesellschaft ist die Nachfrage nach Data-Hosting-Dienstleistungen im Geschäftsjahr gestiegen. Dies spiegelt sich in einer Steigerung der weiterberechneten Data-Hosting-Dienstleistungen und einer Umsatzsteigerung um 3,8% auf TEUR 1.223.883 wider.

Investitionen

Die gesamten Investitionen im Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 837.905 bestehen vornehmlich aus TEUR 415.519 für technische Anlagen und Maschinen, TEUR 387.818 für geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau und TEUR 27.094 für Mietereinbauten. Diese resultieren im Wesentlichen aus dem Ausbau der IT-Infrastruktur.

Finanzierung

Aufgrund der Vergütungsstruktur erwirtschaftet die Gesellschaft einen positiven operativen Cashflow, da alle operativen Kosten Bestandteil der Vergütung durch die Amazon-Gruppe sind.

Die Gesellschaft ist in ein Cash-Pool-Verfahren eingebunden. Die Cash-Pool-Führerin ist die Amazon Europe Core S.à r.l., Luxemburg.

Des Weiteren wurde zur Sicherstellung stetiger Investitionsvorgänge ein langfristiger Darlehensvertrag mit der Amazon International Services S.à r.l., Luxemburg geschlossen.

Zur weiteren Optimierung des operativen Cash-Flows wird ein Teil der Investitionen in Sachanlagevermögen über Finanzierungsleasing getätigt.

Personal

Die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 433 auf 523 erhöht. Bedingt durch die Erweiterung der Serverkapazitäten wurde der Personalstamm vor allem im Bereich der technischen Überwachung erhöht.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 679.782 auf TEUR 2.490.428.

Die Veränderung auf der Aktivseite der Bilanz ergibt sich im Wesentlichen aus den folgenden Gründen:

Die Sachanlagen erhöhten sich um TEUR 413.722 auf TEUR 1.969.126, was hauptsächlich auf eine Erhöhung der Investitionen zurückzuführen ist.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten erhöhte sich um TEUR 166.559 auf TEUR 273.778, hauptsächlich aufgrund von gestiegenen, geleisteten Vorauszahlungen für Miete und Versicherungen. Gegenläufig verringerten sich die geleisteten Vorauszahlungen für sonstige Dienstleistungen.

Die Vorräte erhöhten sich auf TEUR 11.886. Sie beinhalten Ersatzteile die zur Veräußerung innerhalb der Amazon-Gruppe gehalten werden.

Die Veränderung auf der Passivseite der Bilanz ergibt sich im Wesentlichen aus den folgenden Gründen:

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erhöhten sich um TEUR 612.754 auf TEUR 613.694. Darin enthalten sind Verbindlichkeiten gegen den Cash-Pool in Höhe von TEUR 11.800 (Vj. TEUR 0), sowie ein langfristiges Darlehen von der Amazon International Services S.à r.l., Luxemburg in Höhe von TEUR 600.000 (Vj. TEUR 0).

Die sonstigen Rückstellungen erhöhten sich um TEUR 148.034 auf TEUR 234.591, hauptsächlich aufgrund gestiegener Rückstellungen für ausstehende Lieferantenrechnungen, Baukosten sowie für sonstige Personalleistungen. Gegenläufig verringerten sich die Rückstellungen für Miete.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich stichtagsbedingt um TEUR 65.915 auf TEUR 255.648.

Das Eigenkapital erhöhte sich von TEUR 1.319.382 auf TEUR 1.336.557. Hierin enthalten ist der laufende Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 17.175.

Finanzlage

Die Finanzierung der Gesellschaft wird durch die Amazon-Gruppe sichergestellt. Insgesamt erwirtschaftete die Gesellschaft einen positiven Cashflow nach DVFA/SG in Höhe von TEUR 448.716.

Ertragslage

Die Vorjahresprognose hat sich im Wesentlichen als zutreffend erwiesen.

Operative Kosten aus der Erbringung von oben benannten Dienstleistungen werden an verbundene Unternehmen innerhalb der Amazon-Gruppe weiterberechnet. Insgesamt spiegeln die um TEUR 44.250 gestiegenen Umsatzerlöse die gestiegene Nachfrage der Amazon-Gruppe wider.

Aufgrund der erhöhten Nachfrage nach oben benannten Dienstleistungen erhöhten sich die Personalaufwendungen im Geschäftsjahr um TEUR 8.358 auf TEUR 47.741.

Die Abschreibungen verringerten sich um TEUR 35.687 auf TEUR 421.376. Die Veränderung der Abschreibungen resultiert aus im Vergleich zum Vorjahr unterschiedlichen Nutzungsdauern bei den Zugängen des Anlagevermögens.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich im Geschäftsjahr um TEUR 63.227 auf TEUR 692.586, was im Wesentlichen auf gestiegene Aufwendungen für Miete, Sicherheitsdienstleistungen sowie Gebäudemanagement zurückzuführen ist. Gegenläufig verringerten sich die Aufwendungen für Mietnebenkosten.

Insgesamt erwirtschaftete die Gesellschaft einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 17.175 (Vj. TEUR 20.022), was unter Einbezug des Gewinnvortrags einen Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 99.862 (Vj. TEUR 82.687) ergibt.

Darstellung wesentlicher finanzieller und nichtfinanzieller Indikatoren

Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft betrug im Geschäftsjahr 53,7% (Vj. 72,9%).

Die Eigenkapitalrentabilität verringerte sich im Geschäftsjahr von 1,5% auf 1,3%.

Die Anlagenintensität verringerte sich von 85,9% auf 79,1%.

Neben der effizienten und gut geführten Organisation haben nichtfinanzielle Leistungsindikatoren wie die Schnelligkeit und Qualität in der Auslieferung, die flexible Reaktion auf Nachfrageschwankungen sowie effizient ausgestaltete Geschäftsprozesse und deren kontinuierliche Verbesserung einen entscheidenden Anteil am Erfolg der Gesellschaft.

Frauenquote

Die Gesellschaft ist für das aktuelle Geschäftsjahr erstmalig verpflichtet, eine Erklärung zur Unternehmensführung zu veröffentlichen, welche sich im Falle der Gesellschaft auf die Angaben nach §289f Abs.4 HGB beschränken. Auf Geschäftsführungsebene hat Amazon das Ziel gesetzt, bis 2029 durchschnittlich 30% Geschäftsführerinnen zu beschäftigen. Da üblicherweise nur ein oder zwei Geschäftsführer pro Gesellschaft bestellt sind, wurde dieses Ziel über alle deutschen Amazon-Gesellschaften hinweg gesetzt. Ferner wurde für die beiden der Geschäftsführung unterstellten Managementebenen eine Quote von 30% weiblicher Beschäftigter als Ziel festgelegt.

Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Die Gesellschaft bietet ihre Data-Hosting-Dienstleistungen verbundenen Unternehmen innerhalb der Amazon-Gruppe an. Ihre geschäftliche und finanzielle Entwicklung ist mit der Entwicklung und den Risiken der Amazon-Gruppe verknüpft.

Ein Umsatzwachstum der Amazon-Gruppe in den nächsten Jahren kann durch die damit einhergehende steigende Nachfrage nach den von der Gesellschaft angebotenen Data-Hosting-Dienstleistungen zu einer Gewinnverbesserung bei dieser führen. Operative Aufwendungen werden an verbundene Unternehmen innerhalb der Amazon-Gruppe weiterberechnet. Es wird daher auch weiterhin mit einem profitablen Geschäftsverlauf gerechnet.

Allerdings, wie bereits erwähnt, ist die Gesellschaft vom Geschäftsverlauf der Amazon-Gruppe abhängig. Die Amazon-Gruppe sieht sich einer Reihe von Faktoren gegenüber, die die künftige Entwicklung negativ beeinflussen können; unter anderem das Angebotsverhalten des Wettbewerbs im Cloud-Computing, die allgemeine konjunkturelle Lage und die Nachfrageentwicklung, zukünftige technische Entwicklungen und angebotene Produktvielfalt, die Systemverfügbarkeit, die Erschließung neuer Produktangebote sowie die Entwicklung strategischer Partnerschaften.

Um auch in Zukunft dem Kunden günstige Preise, die größtmögliche Auswahl an Produkten sowie eine leichte Verfügbarkeit bieten zu können, verfolgt die Amazon-Gruppe eine aktive Kostenkontrolle in allen Bereichen.

Die Amazon-Gruppe ist regelmäßig betroffen von tatsächlichen oder angedrohten Klageverfahren, Untersuchungen und anderen Vorgängen, einschließlich staatlicher Institutionen und Regulierungsbehörden. Diese können eine große Bandbreite von Themen beinhalten, wie beispielsweise Sachverhalte im Zusammenhang mit Patenten und geistigem Eigentum, Steuern, Arbeitsrecht, Wettbewerbs- und Kartellverfahren, Datenschutz und -sicherheit, Verbraucherschutz, Handelsstreitigkeiten, Produkte und Dienstleistungen, die auf Webseiten von Amazon und Dritten angeboten werden sowie andere Themen. Der Ausgang dieser Vorgänge ist schwer vorhersehbar und unterliegt erheblichen Unsicherheiten. Die bilanzielle Behandlung erfordert Urteilsvermögen und reflektiert nicht zwingend die gesamte Bandbreite an Unsicherheiten und unvorhersehbaren Ergebnissen.

Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen im Wesentlichen in Euro, weshalb sich keine signifikanten Risiken aus Fremdwährungsschwankungen ergeben.

Aus heutiger Sicht sind keine Risiken erkennbar, die alleine oder in Kombination die zukünftige Unternehmenstätigkeit der Gesellschaft gefährden könnten.

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2025

Die Gesellschaft erbringt Data-Hosting-Dienstleistungen für verbundene Unternehmen innerhalb der Amazon-Gruppe und erhält dafür eine Vergütung. Bei unverändertem Geschäftsmodell wird die Gesellschaft auch im Geschäftsjahr 2025 gleichbleibend gewinnbringend arbeiten.

Das Unternehmen plant, die Anzahl der Mitarbeiter auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2024 zu halten. Einstellungen über das in den vorherigen Jahren erfolgte Maß hinaus werden aufgrund der Optimierung der Arbeitsabläufe nicht für notwendig erachtet.

Investitionen werden aus dem laufenden Cashflow finanziert.

Aufgrund des zu erwartenden positiven Cashflows und des bestehenden langfristigen Darlehens sind Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben nicht geplant.

Datum der Aufstellung: 20. Februar 2025

 

Shokhrukh Djuraev, Geschäftsführer

Kai Uwe Reichow, Geschäftsführer

Mit Gesellschafterbeschluss vom 24. Februar 2025 wurde beschlossen, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 99.862.166 auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.