Großhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
PLEdoc GmbH
Gladbecker Straße 404, 45326 Essen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marc-André Wegener seit 21.4.2020 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 0.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PLEdoc GmbHEssenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen der Gesellschaft PLEdoc GmbH ("PLEdoc") mit Sitz in Essen erbringt spezialisierte Dienstleistungen im Umfeld der technischen Dokumentation für Versorgungsunternehmen. Das Dienstleistungsportfolio reicht von einer spartenübergreifenden Netz- und Anlagendokumentation, Netzauskunft, Datenhandling, Systementwicklung und -betrieb bis hin zu Spezialvermessungstätigkeiten. Abgerundet wird das Leistungsspektrum durch ein übergreifendes Testmanagement sowie ein innovatives Entwicklungsteam für neue Digitalisierungslösungen (seit 2021 auch unter eigenem Markenauftritt "Abiltiy to Excecute", kurz "AB|EX"). Neben dem Schwerpunkt im Gas- und Energiebereich erbringt PLEdoc auch Dienstleistungen für die Telekommunikationsbranche. PLEdoc ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Open Grid Europe GmbH ("OGE") und erbringt den größten Teil der angebotenen Dienstleistungen für ihre Muttergesellschaft. Von dieser bezieht PLEdoc Leistungen, die in einem kaufmännischen-, IT- und Mietvertrag geregelt sind. Eingetragener Geschäftsführer der PLEdoc GmbH ist Marc-André Wegener. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Geschäftsverlauf Die wirtschaftliche Lage der PLEdoc ist im Wesentlichen geprägt durch das sehr stabile Dienstleistungsgeschäft mit der Muttergesellschaft OGE. Es bestehen enge vertragliche Bindungen im IT-Bereich, als auch im Dokumentations- und Auskunftsgeschäft. Die Vorgaben für die Dokumentations- und Auskunftsdienstleitungen ergeben sich vor allem aus gesetzlichen Vorgaben zur Leitungs- und Anlagendokumentation sowie aus dem technischen Regelwerk des "Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches e.V." ("DVGW") sowie unternehmensspezifischen Normen. Die wesentliche Basis der Zusammenarbeit mit der OGE waren - wie in den Vorjahren - große Verträge über die Erbringung von Dienstleistungen für den technischen Betrieb und die IT der OGE. Darüber hinaus unterstützte PLEdoc in zahlreichen Technik- und Business-Projekten der OGE, u.a. im Bereich der Vermessung sowie des Datenhandlings und Datenmanagements. Die PLEdoc hat im abgelaufenen Geschäftsjahr eine Vielzahl von Initiativen und Programmen durchgeführt, um die Organisation zu verbessern und das Wachstum zu fördern. Die Digitalisierung wurde weiter vorangetrieben und es wurden fachübergreifende digitale Tools implementiert. Seit Ende 2022 ist ein neues Tool zur agilen und transparenten Ressourcenplanung im Einsatz. Im Rahmen der kulturellen und personellen Strategie wurden neue Führungsleitlinien entwickelt sowie vielfältige Kolleg:innen rekrutiert, um den dynamisch steigenden Anforderungen im Geschäft Rechnung zu tragen. Darüber hinaus wurde das Ausbildungsangebot um die Ausbildung zum Fachinformatiker erweitert. Um die bereichsübergreifende Zusammenarbeit weiter zu fördern, wurden erstmals entsprechende Teamevents durchgeführt. Im Jahr 2023 hat die Leitungsdokumentation signifikante Fortschritte in der Softwarelandschaft erreicht. Die veraltete Bauwerks-Datenbank wurde erfolgreich durch eine fortschrittliche Power App ersetzt, was eine erhebliche Modernisierung und Prozessverbesserung der Dükerpeilungen für die OGE zur Folge hat. Zusätzlich wurde Plan B als Ersatz für die bisherige Scanverwaltung eingeführt, was eine effizientere und modernere Dokumentenbearbeitung ermöglicht. Altaufträge bei einem Drittkunden wurden weit über das gesetzte Ziel reduziert. Die Neuausrichtung und Automatisierung wichtiger Prozesse wurden vorangetrieben. Dies umfasste unter anderem die Erhöhung des Automatisierungsgrades der Drittkunden-Fremdplanungsauskunft und die Einführung eines Dashboards für Drittkunden, was eine verbesserte Übersichtlichkeit und Prozesskontrolle zur Folge hatte. Im Bereich der Anlagendokumentation war das Großprojekt Waidhaus ein zentraler Punkt. Die Aktualisierung der As-Built Dokumentation wurde termingerecht und mit hoher Qualität vorangetrieben, mit einem geplanten Abschluss Ende 2024. Die Umsetzung und Produktivsetzung eines Kommunikationsportals der PLEdoc ist für 2024 geplant. Weiterhin wurden verschiedenste Anlagendatenerfassungsprojekte erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen eines Pilotprojektes in Ergste wurde erstmals für den Technischen Betrieb der OGE die projektbegleitende Dokumentationsdienstleistung umgesetzt. Dies Vorgehen stellt eine Neuerung zum bisherigen Vorgehen dar, indem die Einbindung der Anlagenpflege von Anfang bis Abschluss des Projektes inklusive einer zeitnahen Dokumentations-Bereitstellung erfolgt. Die Aufgaben und Verantwortlichkeiten des DCCs sollen zudem noch weiter ausgebaut werden. Hierzu wurden gemeinsam mit dem Bereich für die technischen Projekte der OGE das Rollenverständnis für den "Teilprojektleiter Dokumentation" abgestimmt und das Pilotprojekt Wardenburg zur Umsetzung in 2024 identifiziert." Im Bereich CADISON wurden die Unterstützungsleistungen weiter ausgebaut und es wurden einige OGE-Kolleg:innen zur Verbesserung des täglichen Handlings mit CADISON erfolgreich geschult. Des Weiteren soll ein CADISON Schulungskonzept für einen breiten Anwenderkreis in 2024 in den OGE-Campus implementiert werden. Im Bereich Netzauskunft wurden über 60.000 Anfragen bearbeitet, wobei der Automatisierungsgrad etwa 65 % betrug. Es erfolgte eine organisatorische Neuaufstellung sowie die Etablierung eines neuen Führungsteams. Die fachliche Qualität der Stellungnahmen, insbesondere zu den Themen Hochspannungsbeeinflussung und Windenergie, wurde weiterentwickelt und der Auskunftsprozess zunehmend automatisiert. In der IT-Abteilung wurde eine neue Organisationsstruktur zum 01. März 2023 umgesetzt, die eine Konsolidierung der Entwicklungseinheiten und Zentralisierung der Datenaktivitäten inklusive Künstlicher Intelligenz beinhaltet. Die Einführung der ADIS-Go-App bietet eine mobile Unterstützung des FieldServices. Der interne IT-Service wurde durch Übernahme des Berechtigungsmanagements in Eigenregie und Optimierung bei der Provisionierung der Rechner verbessert. Im Drittgeschäft konnte PLEdoc die bewährte Zusammenarbeit mit ihren Key-Account-Kunden erfolgreich fortsetzen bzw. ausbauen. Die Leistungen für Dritte erstrecken sich hierbei über das gesamte Spektrum von der Fremdplanungsauskunft über Vermessung, Leitungs- und Anlagendokumentation bis zur Entwicklung und zum Betrieb von GIS-Systemen. Hinzugekommen sind Leistungen seitens der AB|EX im Rahmen von Digitalisierungsvorhaben bei unseren Drittkunden. Aufgrund der vorstehend beschriebenen Vertragskonstellation, vor allem mit OGE, konnte PLEdoc seine Umsätze in 2023 nochmal steigern. Insgesamt ist die Geschäftsführung mit dem Verlauf des Geschäftsjahres zufrieden. 2.2 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2.2.1. Ertragslage Die im Geschäftsjahr 2023 erreichte Gesamtleistung (Umsatz, Bestandsveränderung, aktivierte Eigenleistung und sonstige betriebliche Erträge) liegt mit 21.628 T€ um 9,2 % über dem Niveau des Vorjahres (19.798 T€) und damit unter dem prognostizierten Wert von 22,4 Mio. €. Die Umsatzerlöse stiegen um 11,5 % auf 21.569 T€, von denen 84,6 % (Vorjahr: 82,9 %) mit OGE erzielt wurden. Der Materialaufwand sank um 6,2 % gegenüber dem Vorjahr. Dies ist im Wesentlichen in dem geringeren Einsatz von Fremdpersonal begründet. Der Personalaufwand ist um 16,2 % auf 14.505 T€ gestiegen. Hierfür verantwortlich sind maßgeblich Neueinstellungen aufgrund der guten Auftragslage. Die Abschreibungen gingen um 14,3 % auf 221 T€ zurück. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen deutlich über dem Vorjahresniveau, in Summe beträgt der Zuwachs 14,5 % im Vergleich zum Vorjahr und liegt bei 2.840 T€. Ursache hierfür sind höhere Sozialaufwendungen sowie gestiegene IT- und Verwaltungskosten. Das Finanzergebnis hat sich um 1.549 T€ verbessert, im Wesentlichen bedingt durch den Rückgang der Zinsaufwendungen für Altersversorgung bei einem gleichzeitigen starken Anstieg des zu Zeitwerten bewerteten Planvermögens, dessen Kurssteigerung mit den Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung saldiert wird. Das Ergebnis vor Gewinnabführung liegt bei 1.692 T€ (Vorjahr: 479 T€) und damit leicht unter dem prognostizierten Wert von 1,8 Mio. €. Wesentlicher Treiber ist das im Vergleich zum Vorjahr verbesserte Finanzergebnis. Als Folge erhöhte sich der Gewinn vor Gewinnabführung im Verhältnis zum Umsatz von 2,5 % auf 7,8 %, lag jedoch leicht unterhalb der Vorjahresprognose. Wie im Vorjahr hat OGE, mit der eine körperschaft- und gewerbesteuerliche Organschaft besteht, keine körperschaft- und gewerbesteuerliche Umlage erhoben. Das Ergebnis vor Ergebnisabführung der PLEdoc in Höhe von 1.692 T€ (Vorjahr: 479 T€) wird in Höhe von 1.534 T€ an die OGE abgeführt. Ein Betrag von 158 T€ unterliegt der Abführungssperre. 2.2.2. Vermögens- und Finanzlage Die Vermögenslage der Gesellschaft ist im Berichtsjahr durch eine Erhöhung der Bilanzsumme um 102 T€ gekennzeichnet. Der Bestand an unfertigen Leistungen in Höhe von 937 T€ (Vorjahr: 1.147 T€) verringerte sich um 18,3 %. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 4,0 % auf 6.006 T€, im Wesentlichen aufgrund der gestiegenen Forderungen gegen die Gesellschafterin. Auf der Passivseite liegt der Wert der Rückstellungen leicht über Vorjahresniveau bei 6.604 T€ (Vorjahr: 6.486 T€). Die Verbindlichkeiten sanken, im Wesentlichen bedingt durch den Wegfall der im Vorjahr zugesagten Inflationsausgleichsprämie, von 389 T€ im Vorjahr auf 216 T€. Im Berichtsjahr ist zur Sicherstellung einer angemessenen Deckungsquote der erwarteten Pensionsverpflichtungen und Verpflichtungen aus Langzeitkonten eine Nachdotierung des Planvermögens in Höhe von 1.285 T€ erfolgt. Langfristig wird eine gleichbleibende Deckungsquote der Versorgungszusagen angestrebt. PLEdoc ist in den Cashpool der OGE einbezogen. Diesem Kontenclearingverfahren liegt eine Liquiditätsvereinbarung zugrunde, die die Verzinsung der Geldanlagen bzw. -aufnahmen sowie die Höhe des Kreditrahmens regelt. Sämtlicher Leistungs- und Finanzverkehr wird über ein Verrechnungskonto mit der Gesellschafterin abgewickelt. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Berichtsjahr jederzeit sichergestellt. Im Übrigen ist bei der Beurteilung der Finanzlage die enge Einbindung in die Muttergesellschaft positiv zu berücksichtigen. Das Investitionsvolumen 2023 betrug 198 T€ (Vorjahr: 152 T€) und betrifft Zugänge bei den selbst erstellten und entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenständen und darauf geleistete Anzahlungen sowie den Erwerb von Vermessungssystemen und diverser Betriebs- und Geschäftsausstattung. 3. Personal Bei PLEdoc waren im Berichtsjahr durchschnittlich 220 (Vorjahr: 196) Mitarbeiter:innen einschließlich Geschäftsführung und sechs Auszubildenden und einem Praktikanten beschäftigt. Bei den Mitarbeiter:innen handelt es sich ausschließlich um Angestellte. PLEdoc ist tariflich nicht gebunden. Im Geschäftsjahr 2023 wurden zusätzlich zu o.g. festangestellten Mitarbeiter:innen rund 9 Zeitarbeitskräfte (Vorjahr: 12) beschäftigt. 4. Chancen-, Risiko- und Prognosebericht 4.1 Chancen- und Risikobericht 4.1.1. Bedeutsame Risiken PLEdoc ist in das Risikomanagementsystem der OGE eingebunden und genügt damit den Anforderungen des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG). Bedeutsame und über das übliche Maß hinausgehende Risiken werden derzeit nicht gesehen. Die Zusammenarbeit von PLEdoc und OGE bezüglich des IT-Betriebs (gemeinsamer Konzern-Dienstleister Arvato) begrenzt das Risiko von EDV-Störungen. Bei einem Ausfall z.B. des Netzinformationssystems wird auf die regelmäßigen Datensicherungen und den redundanten IT-Betrieb des Rechenzentrums zurückgegriffen. Sämtliche Systeme werden durch den IT-Provider Arvato betreut und unterliegen den konzernweit definierten Sicherheitsstandards. Risikominimierend wirkt das interne Kontrollsystem (IKS), das regelmäßig an aktuelle Prozesse und Risiken angepasst wird. Ferner ist PLEdoc in das Information Security Management System (ISMS) der OGE eingebunden. Es handelt sich hierbei um eine Aufstellung von Verfahren und Regeln innerhalb der OGE und deren Töchter, die dazu dienen, die Informationssicherheit dauerhaft zu definieren, zu steuern, zu kontrollieren und fortlaufend zu verbessern. PLEdoc ist zuletzt 2021 durch den TÜV Rheinland ISMS-zertifiziert worden. PLEdoc berichtet monatlich über die Geschäftsentwicklung gegenüber ihrer Gesellschafterin. Die unterschiedlichen Risiken des operativen Geschäfts in den diversen Projekten wie Budgetüberschreitung, Zeitüberschreitung oder ungeplante Änderungen der Anforderungen werden im Rahmen der Auftragsabwicklung regelmäßig erfasst, analysiert, durch das Management bewertet und in Abstimmungsterminen mit OGE besprochen. Für die größten Projekte und Dienstleistungsverträge berichtet PLEdoc unter anderem im Rahmen von PSG-Sitzungen (Projektsteuerungsgremien) turnusmäßig unmittelbar an die Auftraggeber bei OGE. Mit den eingesetzten Tools und Maßnahmen können Risiken rechtzeitig identifiziert werden, um gegebenenfalls erforderliche Steuerungsmaßnahmen einleiten zu können. Das Unternehmen ist im Rahmen seiner operativen Tätigkeit überschaubaren finanziellen Risiken ausgesetzt. Diese werden durch die Einbindung in den Cashpool der OGE aufgefangen. Die Finanzierung des operativen Geschäfts erfolgte im Geschäftsjahr 2023 aus vorhandenen Guthaben und laufenden Liquiditätsüberschüssen. Durch die Fokussierung des Geschäfts auf die Muttergesellschaft OGE besteht eine große Abhängigkeit zu deren Geschäft; gleichzeitig ergibt sich aus dem Betrieb des Ferngasnetzes und der erforderlichen technischen Dokumentation eine hohe Kontinuität für das Geschäft der PLEdoc. Im Hinblick auf die vorstehend erläuterten Risiken wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr zum Bilanzstichtag keine Risiken identifiziert, die zu einer dauerhaften oder wesentlichen Beeinträchtigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der PLEdoc führen könnten. Die Überprüfung der Risikolage hat insgesamt zu dem Ergebnis geführt, dass die Gesamtsumme der einzelnen Risiken innerhalb der Risikofelder nicht den Fortbestand von PLEdoc gefährdet. Aus Sicht der Geschäftsführung sind keine bestandsgefährdenden Risiken vorhanden. 4.1.2. Chancen Chancen und zusätzliche Aufträge werden weiterhin aus dem Neubaugeschäft der OGE erwartet, dass aus dem Netzentwicklungsplan Gas der Bundesnetzagentur sowie der Bundesimmissionsschutz-Verordnung resultiert. Der im Rahmen der Energiewende angekündigte Plan zum Aufbau eines H2-Kernnetzes wird auch auf die Geschäftstätigkeit der PLEdoc Auswirkungen haben, die sich in einem weiterhin wachsenden Geschäft niederschlagen werden. Die weiterhin forcierte Digitalisierung bei der OGE wird auch in den nächsten Jahren einen Umsatzzuwachs im Bereich der IT der PLEdoc generieren. PLEdoc wird durch einen weiteren systematischen Aufbau von Know-How rund um attraktive und aktuelle IT-Themen, wie u.a. künstliche Intelligenz (KI), die Microsoft Power Plattform und Big Data seine Rolle als Digitalisierer vor allem für OGE stärken und ausbauen. Im Rahmen der Asset Management Roadmap der OGE, mit der die Systemwelten der Geo- und (GIS), Anlagen-Informationssysteme (AIS) sowie das SAP verbunden und weiterentwickelt werden sollen, nimmt PLEdoc eine zentrale Rolle ein. Zum einen werden zahlreiche Projekte dieser Roadmap in den kommenden Jahren durch PLEdoc begleitet bzw. realisiert, zum anderen wird PLEdoc den Systembetrieb auch für die neuen Systeme übernehmen. Daher ist für die nächsten Jahre mit einer guten Auftragslage im Umfeld von IT-Projekten und im IT-Systembetrieb zu rechnen. Das Engagement und die Fähigkeiten der Mitarbeiter sind für den Erfolg und die zukünftige Entwicklung der PLEdoc von großer Bedeutung. Neben einem aktiven Personalmanagement arbeitet PLEdoc kontinuierlich daran, die Attraktivität des Unternehmens für die Zukunft weiter zu steigern. Insbesondere hat PLEdoc begonnen, die eigene Marke sowie ihre Attraktivität als Arbeitgeber im Intranet sowie in Sozialen Medien aktiv zu kommunizieren. 4.2 Prognosebericht Die Versorgungssituation in Europa und Deutschland hat sich nach den großen Veränderungen bei den Transportrouten, ausgelöst durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine, stabilisiert. So konnte der Wegfall russischer Gaslieferungen über alternative Importrouten kompensiert und Lieferengpässe weiterhin vermieden werden. Auch die Gas- und Strompreise stabilisierten sich. Durch die Inbetriebnahme der ersten LNG-Terminals in Deutschland konnte die Erdgasversorgung diversifiziert werden. In Wilhelmshaven ist im Dezember 2022 das erste dieser Flüssiggas-Terminals in Betrieb gegangen und durch OGE mit dem Bau der entsprechenden Anbindungsleitung an das bestehende Erdgasnetz angeschlossen worden. Weitere Investitionen zur Stabilisierung der Gasinfrastruktur in der Region wurden von OGE angestoßen und werden in 2024 fortgeführt, so dass die zusätzlichen Mengen über die nachgelagerte Transportinfrastruktur abtransportiert werden können. Insgesamt wendet sich die Energiepolitik wieder stärker gestalterischen Themen der Energiewende zu. So wurde in 2023 u.a. die Nationale Wasserstoff-Strategie (NWS) fortentwickelt, innerhalb derer die Ausgestaltung des Wasserstoff-Kernnetzes auch für OGE ein zentrales Element darstellt. Zusammen mit den anderen deutschen Fernleitungsnetzbetreibern wurde unter Berücksichtigung von der Politik vorgegebener Szenarien ein Wasserstoff-Kernnetz innerhalb Deutschlands modelliert und zur Konsultation gestellt. Im Rahmen einer Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes hat die Bundesregierung Eckpunkte für die Finanzierung des Kernnetzes präsentiert und darin Investitionen durch die Fernleitungsnetzbetreiber ermöglicht sowie eine Risikoabsicherung bei ausbleibendem Wasserstoff-Hochlauf implementiert. Die finalen Entscheidungen über die Finanzierung und die Netzmodellierung werden im ersten Halbjahr 2024 erwartet und werden auch für OGE wegweisend sein. Die Geschäftsführung erwartet für 2024 keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Im Zuge der Regulierung der Erlösobergrenze würden etwaige Auswirkungen auf die Erträge größtenteils vorübergehender Natur sein und über den Mechanismus des Regulierungskontos im Zeitverlauf wieder ausgeglichen werden. Die sich daraus ergebende Verschiebung von Liquiditätszuflüssen könnte bei Bedarf durch bestehende und bislang ungenutzte revolvierende Kreditlinien ausgeglichen werden. Für 2024 ist mit einer soliden und hohen Auftragslage zu rechnen, deutlich über dem Niveau von 2023. Die Gesamtleistung wird folglich deutlich höher als in 2023 erwartet, das Ergebnis ebenfalls deutlich über dem Ergebnis 2023. Weiterhin werden über 80 % des Umsatzes mit OGE erwirtschaftet. Die Prognose der Umsatzrendite bezogen auf das Verhältnis von EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) zu Umsatzerlösen wird im kommenden Jahr bei rund 9 % erwartet. Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die PLEdoc GmbH (PLEdoc), mit Sitz in Essen, wird beim Amtsgericht Essen unter der Handelsregisternummer HRB 9864 geführt. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) und des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt. Die Gesellschaft erfüllt im Berichtsjahr die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB in Verbindung mit § 267 Abs. 4 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Die Gesellschaft macht von den größenspezifischen Erleichterungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch. Die Open Grid Europe GmbH (OGE), Essen, ist alleinige Gesellschafterin der PLEdoc. Mit OGE ist mit Wirkung zum 1. Januar 2010 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag geschlossen worden. Ebenfalls besteht zwischen beiden Gesellschaften seit dem 1. Januar 2010 eine körperschaft-, gewerbe- und umsatzsteuerliche Organschaft. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Bilanzposten des Anlagevermögens im Sinne des § 266 HGB im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 ist im Anlagespiegel als Anlage zum Anhang dargestellt (§ 284 Abs. 3 HGB). Die Immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Bewertung der Herstellungskosten erfolgt zu den handelsrechtlichen Pflichtbestandteilen im Sinne des § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB zuzüglich allgemeiner Verwaltungskosten. Zudem werden angemessene Aufwendungen im Sinne des § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für betriebliche Altersversorgung, die auf den Zeitraum der Herstellung entfallen, in die Herstellungskosten einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen nach der linearen Abschreibungsmethode. Die zugrunde liegenden Nutzungsdauern orientieren sich an den steuerlichen AfA-Tabellen. Sofern den Gegenständen des Anlagevermögens am Abschlussstichtag ein voraussichtlich dauerhaft niedrigerer Wert beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB Rechnung getragen. Die Nutzungsdauern betragen bei den erworbenen immateriellen Vermögensgegenständen 3 Jahre, bei den selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenständen zwischen 2 und 10 Jahren und bei Sachanlagen zwischen 3 und 50 Jahren. Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht gemäß § 248 Abs. 2 Satz 1 HGB Gebrauch, selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens zu aktivieren und gemäß § 255 Abs. 2 HGB zu bewerten. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne des § 6 Abs. 2 Satz 1 EStG, deren Anschaffungskosten bis zu 800 € betragen, werden sofort aufwandswirksam abgeschrieben. Bei Wirtschaftsgütern mit Anschaffungskosten über 800 € erfolgt die Abschreibung linear über die wirtschaftliche Nutzungsdauer. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen sonstigen Ausleihungen betreffen im Wesentlichen an Mitarbeiter:innen gewährte, unverzinsliche Darlehen, die mit dem Barwert zum Bilanzstichtag angesetzt sind. Der Berechnung der Barwerte liegt ein restlaufzeitadäquater Zinssatz zugrunde. Vorräte Die unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten werden mit den handelsrechtlichen Pflichtbestandteilen zuzüglich allgemeiner Verwaltungskosten im Sinne des § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB angesetzt. Zudem werden angemessene Aufwendungen im Sinne des § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für betriebliche Altersversorgung, die auf den Zeitraum der Herstellung entfallen, in die Herstellungskosten einbezogen. Zinsen für Fremdkapital im Sinne des § 255 Abs. 3 Satz 2 HGB, die zur Finanzierung der Herstellung eines Vermögensgegenstandes verwendet werden und auf den Zeitraum der Herstellung entfallen, werden in die Herstellungskosten nicht miteinbezogen. Soweit sich um noch anfallende Aufwendungen geminderte niedrigere Verkaufswerte gemäß § 253 Abs. 4 Satz 2 HGB ergeben, sind diese angesetzt worden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten aktiviert und unter Berücksichtigung aller erkennbaren (Einzel-) Risiken bewertet. Bei der Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde neben Einzelwertberichtigungen das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung von 1,50 % von dem um die einzelwertberichtigten Forderungen reduzierten Nettoforderungsbestand berücksichtigt. Soweit in Abschnitt III. nicht anderslautend angegeben, haben die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände der Gesellschaft lediglich eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Kassenbestand Der Kassenbestand ist zum Nennwert erfasst. Rückstellungen Der Bewertung der Pensionsrückstellungen liegen die Heubeck-Richttafeln 2018 G als biometrische Rechnungsgrundlagen zugrunde. Abweichend von der grundsätzlich fristadäquaten Abzinsung der Rückstellungen gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB macht die Gesellschaft von dem Wahlrecht gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB Gebrauch. Hiernach werden die Pensionsrückstellungen bei einer angenommenen pauschalen Laufzeit von fünfzehn Jahren mit einem von der Bundesbank ermittelten Durchschnittszinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre abgezinst. Der Unterschiedsbetrag aus dem Wertansatz bei Zugrundelegung eines durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Geschäftsjahre und der vergangenen sieben Geschäftsjahre ist gemäß § 253 Abs. 6 HGB zu ermitteln und unterliegt grundsätzlich der Ausschüttungssperre. Die Pensionsrückstellungen werden unter Berücksichtigung eines Durchschnittszinssatzes der vergangenen zehn Geschäftsjahre in Höhe von 1,83 % p.a. nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf Basis des Anwartschaftsbarwertverfahrens ("Projected Unit Credit Method") ermittelt, wobei neben der geschätzten Duration der begünstigten Mitarbeiter:innen auch folgende dynamische Komponenten berücksichtigt wurden:
Der Marktzinssatz von 1,83 % p.a. basiert auf einer Abschätzung aus November 2023. Der Unterschied zu dem für Dezember 2023 veröffentlichten Abzinsungssatz (1,82 %) ist marginal und daher vernachlässigbar. Effekte, die sich aus der Änderung des Rechnungszinssatzes ergeben, werden im Zinsergebnis ausgewiesen. Zur Insolvenzsicherung und Finanzierung der Ansprüche der Mitarbeiter:innen aus Pensionen und Zeitwertkonten besteht zwischen PLEdoc als Treugeberin und dem Helaba Pension Trust e. V. (Helaba), Frankfurt am Main, als Treuhänder ein doppelseitiges CTA Treuhandverhältnis. Das ehemalige Deckungsvermögen der Versorgungskasse Energie VVAG (VKE), Hannover, wurde zu Beginn des Jahres 2018 auf die Helaba übertragen und wird analog zur Behandlung bei VKE in einem zusätzlichen eigenen Fonds als Planvermögen bei der Helaba bilanziert. Der Treuhänder hält und verwaltet das Treuhandvermögen für den Treugeber treuhänderisch und in vom Treuhandvermögen anderer Treugeber und dem Eigenvermögen des Treuhänders selbst getrennten Abrechnungsverbänden. Das Treuhandvermögen erfüllt die Voraussetzungen, die § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB an Planvermögen stellt, da es dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen ist und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dient. Das Planvermögen ist gemäß § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert, der dem Marktwert entspricht, bilanziert und gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den Rückstellungen für Pensionen und den Rückstellungen für Zeitwertkonten saldiert. Zugehörige Aufwendungen und Erträge aus der Abzinsung und aus dem zu verrechnenden Vermögen werden ebenfalls saldiert. Sollte sich bei der Saldierung der Rückstellungen mit dem jeweils zugehörigen Planvermögen ein Aktivüberhang ergeben, so wird dieser auf der Aktivseite unter dem Posten "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" ausgewiesen. Sonstige Rückstellungen werden gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Dies beinhaltet auch eine Berücksichtigung künftiger Preis- und Kostensteigerungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB in Verbindung mit § 253 Abs. 2 Sätze 4 und 5 HGB unter Zugrundelegung eines seitens der Deutschen Bundesbank monatlich veröffentlichten, restlaufzeitspezifischen Durchschnittszinssatzes (Euro-Raum) der letzten sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Abzinsung der einzelnen Rückstellungen erfolgt unter Berücksichtigung der Restlaufzeit der jeweiligen Rückstellung zum Bilanzstichtag. Zusammengefasste sonstige Rückstellungen von nicht unerheblicher Bedeutung sind entsprechend § 285 Nr. 12 HGB erläutert. Erträge aus der Abzinsung der Rückstellungen sowie Aufwendungen aus der späteren Aufzinsung werden in der Gewinn- und Verlustrechnung nach § 277 Abs. 5 HGB unter den "Sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen" respektive den "Zinsen und ähnlichen Aufwendungen" erfasst und als "Davon-Vermerk" ausgewiesen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern Mit OGE als Organträgerin besteht seit dem 1. Januar 2010 eine steuerliche Organschaft. Somit fällt PLEdoc als Organgesellschaft nicht in den Anwendungsbereich des § 285 Nr. 29 HGB, hat daher keine latenten Steuern gebildet und auch keine Angaben nach § 285 Nr. 30 HGB gemacht. III. Erläuterungen zur Bilanz (1) Immaterielle Vermögensgegenstände Die Zugänge in Höhe von 25 T€ bei den selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenständen betreffen mit 24 T€ die Realisierung des Projektes Bauwerk-Datenbank und mit 1 T€ Nachlaufkosten für das Projekt Docuguide. Im Geschäftsjahr ergaben sich Zugänge bei den entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenständen in Höhe von 6 T€. Sie betreffen ausschließlich den Erwerb von Lizenzen und Software. (2) Sachanlagevermögen Zum Stichtag beträgt der Buchwert der Sachanlagen 268 T€. Die Zugänge in Höhe von 92 T€ bei den Sachanlagen resultieren aus dem Kauf eines Vermessungssystems in Höhe von 22 T€ sowie dem Erwerb von weiterer verschiedener Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von 70 T€. (3) Finanzanlagen Die sonstigen Ausleihungen beinhalten mehrere Mitarbeiterdarlehen sowie einen erworbenen Genossenschaftsanteil. (4) Vorräte Der unter Vorräten ausgewiesene Posten betrifft ausschließlich unfertige Leistungen aus angearbeiteten bzw. vom Kunden noch nicht abgenommenen Dienstleistungswerkverträgen in Höhe von 937 T€. (5) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen die Abrechnung von Ingenieur- und IT-Dienstleistungen. Die Forderungen gegen Gesellschafter, die gemäß § 271 HGB auch verbundene Unternehmen sind, resultieren im Wesentlichen aus dem Verrechnungskonto mit OGE (6.599 T€, Vorjahr: 5.477 T€). In dem Betrag sind die von OGE erbrachten Leistungen für kaufmännische und IT-Leistungen verrechnet. Ebenfalls saldiert wurde der nicht abführungsgesperrte Betrag in Höhe von 1.534 T€ (Vorjahr: 688 T€). Seit dem 1. Dezember 2013 besteht mit der OGE eine Cashpooling-Vereinbarung. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit 21 T€ (Vorjahr: 35 T€) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen MEGAL GmbH & Co. KG, Essen und mit 7 T€ (Vorjahr: 0 T€) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen die Mittelrheinische Erdgastransportgesellschaft mbH, Essen und zum anderen mit 29 T€ (Vorjahr: 24 T€) Forderungen gegen Vier Gas Services GmbH & Co. KG (VGS), Essen, aus anrechenbaren Steuern. Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen die Umsetzung debitorischer Kreditoren. (6) Kassenbestand Die flüssigen Mittel betreffen den Kassenbestand der Verwaltung. (7) Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Dieser Posten enthält den Aktivüberhang aus der Saldierung des in einem zweiten von zwei Fonds bei der Helaba angelegten Planvermögens aus dem ehemals bei der VKE angelegten Deckungsvermögen, dessen Zeitwert 310 T€ beträgt und dessen fortgeführte Anschaffungskosten zum Bilanzstichtag 338 T€ sind, mit den korrespondierenden Pensionsrückstellungen in Höhe von 279 T€. Die ursprünglichen Anschaffungskosten des Deckungsvermögens betrugen 55 T€, seine fortgeführten Anschaffungskosten waren 184 T€, denen Pensionsrückstellungen in Höhe von 154 T€ gegenüberstanden. (8) Eigenkapital Das Gezeichnete Kapital beträgt unverändert 26 T€ und wird zu 100 % von OGE gehalten. Die anderen Gewinnrücklagen betragen im Berichtsjahr unverändert 563 T€. Aufgrund der Abführungssperre verbleibt im Geschäftsjahr im Eigenkapital ein abführungsgesperrter Betrag in Höhe von 158 T€. Der nicht abführungsgesperrte Betrag in Höhe von 1.534 T€ wird an die OGE abgeführt, sodass sich in diesem Jahr ein Jahresüberschuss in Höhe von 158 T€ ergibt. (9) Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen entfallen brutto zum einen mit 10.242 T€ auf Pensionsverpflichtungen bei der Helaba. Hiermit wird das Planvermögen aus einem ersten von zwei Fonds der Helaba, dessen fortgeführte Anschaffungskosten 5.884 T€ betragen, mit dem beizulegenden Wert in Höhe von 6.448 T€ saldiert. Es wurden insgesamt gemäß § 285 Nr. 25 HGB in Verbindung mit § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB Aufwendungen in Höhe von 80 T€ mit zugehörigen Erträgen in Höhe von 467 T€ verrechnet. Der nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB in Verbindung mit § 253 Abs. 6 Satz 3 HGB anzugebende Unterschiedsbetrag aus dem zugrunde gelegten Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt 137 T€ (Vorjahr: 581 T€). Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen aus dem Personalbereich. Die Rückstellung für langfristige Zeitwertkonten in Höhe von brutto 1.556 T€ ist mit dem Planvermögen, dessen beizulegender Wert 960 T€ beträgt, saldiert. Die fortgeführten Anschaffungskosten des Planvermögens betragen 877 T€. Aufwendungen in Höhe von 180 T€ aus der Aufzinsung der Rückstellung der Zeitwertkonten stehen Erträge in Höhe von 65 T€ aus der Aufwertung des zugehörigen Planvermögens gegenüber, die miteinander verrechnet werden. (10) Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 50 T€ betreffen im Wesentlichen erbrachte Leistungen im Rahmen des operativen Geschäfts der Gesellschaft. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen mit 148 T€ (Vorjahr: 109 T€) Werte aus der Lohnsteueranmeldung Dezember. Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Haftungsverhältnisse, außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Aus verschiedenen mit der OGE geschlossenen Verträgen (Untermietvertrag, kaufmännische und IT-Dienstleistungsverträge) bestehen zum Bilanzstichtag zukünftige finanzielle Verpflichtungen im Sinne des § 285 Nr. 3a HGB in Höhe von insgesamt 1.236 T€. Darüber hinaus bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 1.737 T€, die Bestellobligos betreffen. Davon entfallen 0 T€ auf verbundene Unternehmen. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung (11) Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden im Wesentlichen mit OGE in Höhe von 18.251 T€ erzielt. Die Umsätze mit anderen verbundenen Unternehmen betrugen 33 T€, die Umsätze mit konzernfremden Dritten einschließlich Nebenerlösen erhöhten sich auf 3.285 T€ im Berichtsjahr. (12) Andere aktivierte Eigenleistungen Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr Eigenleistungen für immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von 48 T€ aktiviert. (13) Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 209 T€ enthalten. (14) Materialaufwand Im Materialaufwand werden insbesondere die Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von 2.831 T€ durch die Gestellung von Fremdpersonal und Supportleistungen von Sublieferanten erfasst. (15) Abschreibungen Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen betragen im Berichtsjahr 221 T€. Die Abschreibungen entfallen mit 91 T€ auf immaterielle Vermögensgegenstände und mit 130 T€ auf Sachanlagen. (16) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen IT-Aufwendungen, Mietaufwendungen und Mietnebenkosten für angemietete Gebäude, Fahrzeuge und Büro- und Geschäftsausstattung, Vergütungen aus dem Dienstleistungsvertrag mit der OGE sowie diverse Sozialaufwendungen. (17) Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge in Höhe von 604 T€ enthalten im Wesentlichen mit 387 T€ den Saldo aus der Aufwertung des Planvermögens zur betrieblichen Altersversorgung einschließlich Thesaurierung und der zugehörigen Aufzinsung der Rückstellung für Altersversorgung sowie mit 210 T€ Zinserträge aus der Verzinsung des Verrechnungskontos mit der OGE. (18) Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen mit 181 T€ den Zinsanteil aus der Aufzinsung der langfristigen Zeitwertkonten, die mit den Zinserträgen von 65 T€ aus der Aufwertung des zugehörigen Planvermögens saldiert wurden. (19) Sonstige Steuern In den sonstigen Steuern ist nicht abziehbare Umsatzsteuer ausgewiesen. (20) Aufwendungen aus der Ergebnisabführung Der im laufenden Geschäftsjahr erzielte Gewinn in Höhe von 1.692 T€ wird aufgrund des mit Wirkung zum 1. Januar 2010 abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrags in Höhe des nicht abführungsgesperrten Betrags von 1.534 T€ an die OGE abgeführt. V. Sonstige Angaben Abführungssperre Die aktivierten selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenstände mit einem Buchwert von 76 T€ unterliegen der Ausschüttungssperre. Gleiches gilt für die Differenz zwischen dem zum Zeitwert bilanzierten Planvermögen und seinen fortgeführten Anschaffungskosten sowie für den Unterschiedsbetrag aus der Zugrundelegung eines durchschnittlichen Marktzinssatzes bei den Pensionsrückstellungen auf der Basis der vergangenen zehn Geschäftsjahre gegenüber sieben Geschäftsjahren. Insgesamt beträgt die Differenz aus den Zeitwerten des Planvermögens der betrieblichen Altersversorgung und den langfristigen Zeitwertkonten über deren fortgeführte Anschaffungskosten 645 T€. Daraus resultiert ein ausschüttungsgesperrter Gesamtbetrag in Höhe von 721 T€, der gemäß § 268 Abs. 8 HGB grundsätzlich der Abführungssperre unterliegt. Aufgrund der Höhe der vorhandenen freien Rücklagen (Gewinnrücklagen in Höhe von unverändert 563 T€) kommt die Abführungssperre lediglich in Höhe von 158 T€ zur Anwendung. Der Unterschiedsbetrag in Höhe von 137 T€ bei den Pensionsrückstellungen gemäß § 253 Abs. 6 HGB unterliegt der Ausschüttungssperre aber nicht der Abführungssperre. Mitarbeiter:innen im Jahresdurchschnitt Der Personalbestand im Sinne des § 285 Nr. 7 in Verbindung mit § 267 Abs. 5 HGB betrug im Durchschnitt des Geschäftsjahres 212 Angestellte. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Nahestehende natürliche Person im Sinne des § 285 Nr. 21 HGB ist der Geschäftsführer. Nahestehende juristische Personen sind insbesondere die Alleingesellschafterin OGE, deren Tochterunternehmen sowie deren Eigentümerin, die Vier Gas Transport GmbH (VGT), Essen, und deren Eigentümerin VGS. Mit nahestehenden Personen haben im Berichtsjahr keine zu marktunüblichen Bedingungen vereinbarten wesentlichen Geschäfte stattgefunden. Geschäftsführung Geschäftsführer war im Berichtsjahr: Marc-André Wegener Angaben über die im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge gemäß § 285 Nr. 9a HGB unterbleiben unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB. Die gemäß § 285 Nr. 9b HGB für die ehemaligen Geschäftsführer gebildeten Rückstellungen für Pensionen belaufen sich zum Bilanzstichtag auf 303 T€. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung i.S.d. § 285 Nr. 33 HGB, die nach dem Abschluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, sind nicht eingetreten. Konzern OGE hält unverändert 100 % der Anteile an der PLEdoc. VGT stellt für den kleinsten Kreis als Mutterunternehmen einen Konzernabschluss auf. Vier Gas Holdings S.à r.l., Luxemburg, stellt als Mutterunternehmen für den größten Kreis einen Konzernabschluss auf. Beide Abschlüsse werden gemäß § 325 HGB im elektronischen Unternehmensregister veröffentlicht.
Essen, 29. Februar 2024 PLEdoc GmbH Der Geschäftsführer Marc-André Wegener Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die PLEdoc GmbH, Essen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der PLEdoc GmbH, Essen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PLEdoc GmbH, Essen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 29. Februar 2024 Deloitte
GmbH
Christian Renzelmann, Wirtschaftsprüfer Žans Gorskis, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 26. April 2024 festgestellt. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Organisationen an dieser Adresse
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
1 nahegelegene Organisation
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen