WEISS automotive GmbH
Nachtweide 5, 77767 Appenweier, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Steffen Heinz Krimmer seit 19.5.2020 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Weiss Beteiligungs GmbH | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
WEISS automotive GmbHAppenweierJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen der Gesellschaft 1. Geschäftsmodell Die WEISS automotive GmbH ist Systemlieferant der Automobilindustrie für die Herstellung, Lackierung, Montage und Logistik von Kunststoffanbauteilen im Exterieur-Bereich von Klein-, Mittel- und Sonderserien. Das gesamte Spektrum von Lackapplikationen für alle Kunststoffoberflächen gehört zur Standardkompetenz. Montage, Verpackung und Versand komplettieren das Angebot entsprechend den kundenspezifisch realisierten Logistikkonzepten. Die Fertigung von Kunststoffteilen aus PUR-RIM, Thermoplast und Elastolit erfolgt mit der modernsten technischen Ausrüstung. Zu den Abnehmern der WEISS automotive GmbH gehören unter anderem die Automobilfirmen Mercedes-Benz, Mercedes-Benz AMG, Audi, BMW, VW, Porsche, Bentley, Rolls Royce, Lamborghini und Ford. Unsere Produktionsstätte befindet sich in Appenweier. Eine weitere Niederlassung befindet sich in Oberkirch. Als flexibler Systemanbieter gehören schnelle Reaktionszeiten zu den Stärken des Unternehmens. Das komplette Projektmanagement aus einer Hand sorgt für effiziente Prozessabläufe. Typisch für uns als mittelständisches Unternehmen sind eine gleichbleibend hohe Investitionsquote und Innovationsrate. Darin sehen die Kunden eine ebenso verlässliche Größe wie in den überschaubaren Unternehmensstrukturen. 2. Unternehmensziele Als mittelständisches und innovativ geführtes Unternehmen möchten wir mit unseren Kunden nachhaltige Partnerschaften eingehen, die geprägt sind von Berechenbarkeit und Vertrauen. Der Leistungsgedanke, qualitativ hochwertige Produkte zu angemessenen Preisen anzubieten, steht dabei im Vordergrund. Kundenzufriedenheit ist für uns ein wichtiges Ziel, das wir mit unseren motivierten und kompetenten Mitarbeitern sowie einem modernen Maschinenpark verfolgen. Unser Potential ist die Qualifikation unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, unser technisches Know-how und eine effiziente Organisation. Systematische Marktbeobachtung und hohe Innovationskraft sichern der WEISS automotive GmbH bei allem Strukturwandel in der Branche nachhaltigen Erfolg. Um sicherzustellen, dass im Interesse unserer Kunden alle Arbeiten wirtschaftlich und qualitativ hochwertig ausgeführt werden, hat sich das Unternehmen eine Qualitätsorganisation gegeben, die den Anforderungen der IATF 16949:2016 entspricht. Wir arbeiten permanent an der Verbesserung unserer Geschäftsprozesse. 3. Forschung und Entwicklung Im Bereich Forschung und Entwicklung war die WEISS automotive GmbH im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht tätig. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Im vergangenen Jahr verzeichnet die Weltwirtschaft ein moderates Wachstum. Die nach wie vor hohe Inflation dämpfte die privaten Konsumausgaben. Zudem hemmte die in vielen Regionen straffere Geldpolitik das Wirtschaftswachstum. Eine Rezession blieb jedoch aus, nicht zuletzt wegen robuster Arbeitsmärkte. Laut Einschätzungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) dürfte die Weltwirtschaft im Jahr 2023 um 3,1 % gewachsen sein, nach 3,5 % im Jahr 2022. Abwärtsrisiken gehen insbesondere von einer möglichen fortgesetzten Wachstumsabschwächung in China, einer etwaigen Eskalation der kriegerischen Handlungen in der Ukraine und im Nahen Osten sowie geopolitischen Spannungen in anderen Weltregionen aus. Für die deutsche Wirtschaft war das Jahr 2023 ein herausforderndes Jahr. Neben den Nachwirkungen der deutlich gestiegenen Energiekosten belastete die schwache Nachfrage aus dem Ausland die industrielle Produktion. Zugleich hemmen die hohe Inflation und das gestiegene Zinsniveau die Ausgaben der privaten Haushalte. Die hohen Lohnsteigerungen führten noch nicht dazu, dass sich die Konsumausgaben wieder signifikant beleben. Ebenfalls bremste die straffere Geldpolitik die Konjunktur. Die gestiegenen Finanzierungskosten dämpften die Investitionen, vor allem im Wohnungsbau. Schließlich ging der Staatskonsum kräftig zurück, da die während der Corona-Pandemie außerordentlich hohen Ausgaben nicht in diesem Maß fortgesetzt wurden. Hingegen wirkten sich die Normalisierung der Lieferketten, die hohen Auftragsbestände in Industrie und Bau sowie der nach wie vor stabile Arbeitsmarkt positiv aus. Insgesamt ging die deutsche Wirtschaftsleistung, gemessen am preis- und kalenderbereinigten Bruttoinlandsprodukt (BIP), im Jahr 2023 nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes um 0,1 % im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 leicht zurück. Gemessen am harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) erreichte die Inflation in Deutschland im Oktober 2022 ihren Höhepunkt. Getrieben durch rückläufige Energiepreise schwächte sie sich seitdem erheblich ab. Insgesamt erhöhte sich der HVPI in Deutschland im Jahresdurchschnitt 2023 um 6 %, nachdem die Teuerungsrate im Jahr 2022 noch 8,7 % betragen hatte. Die Wirtschaft im Euroraum verlor im vergangenen Jahr ebenfalls an Schwung. Die hohe Inflation beeinträchtigt den privaten Konsum. Insgesamt verringerte sich das Wachstum des realen BIP gegenüber dem Vorjahr von kalenderbereinigt 3,4 % auf nun 0,5 % im Jahr 2023. (Quelle: Deutsche Bundesbank, Geschäftsbericht 2023, S. 10-15). 2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Entwicklung der Branche Automobilzulieferer in der Sparte Exterieur ist weiterhin geprägt durch einen harten Verdrängungswettbewerb. Die branchenbezogenen Rahmenbedingungen sind hinsichtlich der Auftragssituation aus Sicht des Unternehmens als gut zu betrachten. Der Kostendruck ist branchenbedingt weiterhin hoch und wird auch in der Zukunft, getrieben durch Material-, Lohn- und Energiekosten anhalten. In einem volatilen Umfeld verbergen sich hinter globalen Lieferketten Herausforderungen für eine planbare Materialversorgung in Bezug auf Termine und Kosten. Weiterhin kritisch erweist sich der Mangel an Fachkräften und dem damit einhergehenden allgemeinen Personalmangel. 3. Geschäftsverlauf Die Gesamtleistung hat sich von TEUR 113.418 im Vorjahr um 11,7 % auf TEUR 126.678 im Geschäftsjahr 2023 deutlich erhöht, was im Wesentlichen in der Zunahme des Inlandgeschäfts begründet ist. Das Ergebnis vor Steuern hat sich von TEUR 5.433 im Jahr 2022 um TEUR 1.640 auf TEUR 3.793 im Jahr 2023 vermindert. Die Entwicklung lag damit über den Erwartungen zu Beginn des Jahres, als noch von Umsatzerlösen in Höhe von TEUR 97.000 ausgegangen wurde. Die Vorjahresprognose für das operative Ergebnis zwischen 3 bis 5 % der Gesamtleistung konnte mit 3,1 % realisiert werden. 4. Ertragslage Die WEISS automotive GmbH hat das Geschäftsjahr 2023 mit einem Gesamtumsatz in Höhe von TEUR 123.291 (Vorj. TEUR 112.716) abgeschlossen. Im Verhältnis zum Gesamtumsatz beträgt der Inlandsanteil 31,8 % (Vorj. 24,5 %). Der Exportanteil hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.049 (1,2 %) leicht verringert. Die Umsatzsteigerung resultiert in erster Linie aus dem Nachfragezuwachs bestehender Kunden. Das Rohergebnis (Gesamtleistung + sonstige betriebliche Erträge ./. Materialaufwand) in Höhe von TEUR 49.888 beträgt im Verhältnis zur Gesamtleistung 39,4 % (Vorj. 44,0 %). Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde ein Jahresüberschuss von TEUR 3.083 (Vorj. TEUR 3.442) erzielt. Die verfügbaren Produktionskapazitäten am Standort in Appenweier waren im Geschäftsjahr 2023 nahezu ausgelastet. Ständige Kontroll- und Rationalisierungsmaßnahmen auf allen Fertigungsstufen sichern den hohen Qualitätsstandard auf einem hohen Produktivitätsniveau. Ergänzend haben wir Maßnahmen eingeleitet, um Produktionsausfälle möglichst zu verhindern bzw. sie in ihren negativen Auswirkungen zu begrenzen. Wesentliche Produktionsausfälle in Form von technischen Störungen waren nicht zu verzeichnen. Auf Grund bestehender langfristiger Liefervereinbarungen war die termingerechte Versorgung mit den erforderlichen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen im abgelaufenen Geschäftsjahr wieder sichergestellt. Die Beschaffungspreise im vorgenannten Bereich haben sich deutlich erhöht. Die bezogenen Produktionsdienstleistungen wurden dem gestiegenen Auftragsvolumen angepasst. Die Materialeinsatzquote erhöhte sich von 57,2 % auf 60,9 %. Der Personalaufwand betrug im Geschäftsjahr TEUR 26.273 (Vorj. TEUR 24.914). Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Personalaufwendungen um 5,5 % erhöht, prozentual zur Gesamtleistung aber auf 20,7 % (Vorj. 22,0 %) verringert. Im Gegenzug betragen die Aufwendungen für Leiharbeitnehmer im Verhältnis zur Gesamtleistung 9,1 % (Vorj. 6,9 %) und haben sich im Vergleich stark erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um 5,3 % erhöht. Dies ergab sich im Wesentlichen aus dem Anstieg der Kosten für prozessbezogene Beratungsleistungen und höheren Kosten für Reparaturen und Instandhaltungen. Gegenläufig waren hier die geringeren Mietaufwendungen für das Produktivvermögen. Das Finanzergebnis in Höhe von TEUR -65 (Vorj. TEUR -730) ist im Geschäftsjahr 2023 wesentlich von der Erholung der Situation an den Kapitalmärkten beeinflusst, die einen Wertzuwachs des Deckungsvermögens zur Folge hatte. Die Gesellschaft kann für das Jahr 2023 ein EBITDA von TEUR 3.765 ausweisen (Vorj. TEUR 6.058). Dies entspricht einer EBITDA-Marge in Höhe von 3,0 % (Vorj. 5,3 %). Mit einem Bündel an Maßnahmen arbeiten wir kontinuierlich an system- und prozessorientierten Verbesserungen hinsichtlich Kosten, Zeiten und Qualität über die gesamte Prozesskette. 5. Finanzlage Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt im Wesentlichen, neben den Eigenkapital- und Gesellschaftermitteln, aus dem operativen Geschäftsbetrieb. Erforderlichenfalls werden projektbezogen kurzfristige Bankverbindlichkeiten aufgenommen. So wurden im Jahr 2023 zur Projektfinanzierung, kurzfristige Darlehen über TEUR 7.000 in Anspruch genommen. Die übrigen Verbindlichkeiten resultieren im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie aus Verbindlichkeiten aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Der Brutto-Cash-Flow (ermittelt als Jahresergebnis + Abschreibungen +/- Veränderung langfristiger Rückstellungen +/- neutrales Ergebnis) von TEUR 2.713 (Vorj. TEUR 3.172) wurde zur Finanzierung der laufenden Geschäftstätigkeit (insbesondere zur Vorfinanzierung von Werkzeugen, die von Kunden erst im Jahr 2024 bezahlt werden) verwendet. Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt TEUR -10.399 (Vorj. TEUR 809). Im Investitionsbereich bestehen für Immobilien, immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen langfristige Miet- und Pachtverträge. Die Investitionstätigkeit konzentrierte sich auf geringwertige Wirtschaftsgüter sowie die vertragsgemäße Instandhaltung der gemieteten und gepachteten Vermögensgegenstände. Für die Vorfinanzierung von Werkzeugprojekten wurden von Kunden Anzahlungen geleistet. Des Weiteren wurden projektbezogene, kurzfristige Kreditmittel aufgenommen. Der Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR 7.129 (Vorj. TEUR -234) resultiert im Wesentlichen aus der Aufnahme kurzfristiger projektbezogener Kreditmittel. Der Finanzmittelfonds hat sich gegenüber dem Vorjahr (TEUR 10.553) um TEUR 3.385 auf TEUR 7.168 verringert. Die liquiden Mittel betragen zum Stichtag TEUR 7.168. Der WEISS automotive GmbH stand im Jahr 2023 jederzeit ausreichende Liquidität (flüssige Mittel) zur Verfügung. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 20,8 % der Bilanzsumme. Unsere Verbindlichkeiten haben wir regelmäßig innerhalb der Zahlungsfristen beglichen. Dies ist neben dem Ziel, unsere Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen, auch das Ziel unseres Finanzmanagements. 6. Vermögenslage Die Bilanzsumme der WEISS automotive GmbH hat sich zum Bilanzstichtag um 30,0 % auf TEUR 62.280 (Vorj. TEUR 47.895) erhöht. Die Vermögenslage ist gekennzeichnet durch eine Erhöhung des Umlaufvermögens um TEUR 14.424 (30,5 %) von TEUR 47.295 auf TEUR 61.719. Die Erhöhung beim Vorratsvermögen (TEUR 12.884) resultiert im Wesentlichen aus dem Bereich des Werkzeuggeschäfts und der Bestandszunahme bei den unfertigen/fertigen Erzeugnissen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 3.943 erhöht. Die Erhöhung der sonstigen Vermögensgegenstände (TEUR 982) betrifft im Wesentlichen Steuerforderungen. In der Verringerung der Bankguthaben um TEUR 3.385 spiegelt sich trotz Erhöhung der projektbezogenen Bankdarlehen um TEUR 7.000 die Zunahme der ausstehenden Forderungen wieder. Die Kapitalstruktur der Gesellschaft ist ausgewogen. Die Eigenkapitalquote beträgt 54,8 % (Vorj. 64,8 %). Der Anstieg bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten resultiert aus der oben aufgeführten Darlehensaufnahme. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 859) haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 108 erhöht. Ebenso haben sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 12.952) um TEUR 4.362 und die sonstigen Verbindlichkeiten (TEUR 1.407) um TEUR 288 erhöht. C. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren 1. Personal Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter hat sich im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr auf 483 (Vorj. 465) erhöht. Die Ausbildungsplätze haben sich im Jahr 2023 mit der Anzahl von 15 gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Die Ausbildungsquote lag somit bei 3,1 % (Vorj. 3,2 %). Die Qualifikation der Belegschaft erfordert Investitionen in die Aus- und Weiterbildung. Diese betrugen im vergangenen Geschäftsjahr TEUR 204 (Vorj. TEUR 264). Unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern danken wir für die gute Zusammenarbeit und für die Leistungen, die sie auch im vergangenen Jahr wieder für unser Unternehmen erbracht haben. 2. Qualitätsmanagement Das Qualitätsmanagementsystem der WEISS automotive GmbH entspricht vollumfänglich der geforderten Nachweisstufe IATF 16949:2016 und ISO 9001:2015 für die Bereiche Herstellung, Lackierung und Montage von Kunststoff- und Außenhautbauteilen. Im Juli/August 2021 wurde das Rezertifizierungsaudit mit Erfolg abgeschlossen. Die Zertifikate sind gültig bis zum 19. August 2024 (Zertifikats-Registrier-Nr.: 160105001/6, IATF-Nr.: 0419044 und 90821635). Des Weiteren hat das Unternehmen in den vorgenannten Bereichen ein Arbeits- und Gesundheitsschutzmanagementsystem nach den Vorgaben der Norm der DIN ISO 45001:2018 und ein Energiemanagementsystem nach der Norm DIN EN ISO 50001:2018 eingeführt. Gemäß Rezertifizierungsaudit durch die TÜV Rheinland Cert GmbH, Köln, wurde der Nachweis erbracht, dass diese Managementsysteme die Anforderungen erfüllen und auch Anwendung finden. Die Zertifikate (Zertifikatsnummer: 01 213 2300162 und 01 407 2300162) haben eine Gültigkeit bis zum 11. März 2024 bzw. bis zum 28. Mai 2026. Das Rezertifizierungsaudit beginnt in KW 20/2024. Weitere prozessbezogene Audits wurden im Geschäftsjahr für verschiedene Kundenprojekte und die optimale Umsetzung der Informationssicherheit im Unternehmen und den vertrauensvollen Umgang mit Daten erfolgreich bestanden. Mit modernstem Prüfequipment wie der Willingkabine und dem hauseigenen Labor erfolgen Farbtonprüfungen, Schichtstärkenmessungen, Multisteinschlagprüfungen, Klima- und Dampfstrahltests sowie weitere kundenspezifische Prüfungen für die Erstbemusterung und prozessbegleitende Serienüberwachung. Hierdurch wird eine dauerhaft hohe Prozess- und Produktqualität sichergestellt. 3. Umweltschutz Schon seit Jahren stellt sich das Unternehmen den Herausforderungen des Umweltschutzes. Bereits im Jahr 2001 wurde der Standort des Unternehmens hinsichtlich seines Einflusses auf die Umwelt überprüft (Öko-Audit) und wird seither durch ein systematisch aufgebautes Umweltmanagementsystem kontrolliert, gelenkt und beeinflusst. Für die Bereiche Herstellung, Lackierung und Montage von Kunststoff- und Außenhautbauteilen hat die WEISS automotive GmbH ein Umweltschutzmanagementsystem nach der Norm DIN EN ISO 14001:2015 eingeführt. Das Zertifikat (Zertifikatsnummer: 01 104 2300162) hat die Gültigkeit bis zum 11. März 2024. Das Rezertifizierungsaudit beginnt in KW 20/2024. Als hervorzuhebende Umweltschutzmaßnahmen sind der Betrieb einer integrierten Abluftreinigungsanlage sowie die Nutzung von vollautomatisierten Lackieranlagen zu nennen, durch die höchste Standards zur Begrenzung der Schadstoffemissionen erreicht werden. Für unsere Kunden ergibt sich auf Grund der durchgeführten Maßnahmen und Investitionen die Sicherheit, dass die Produkte der WEISS automotive GmbH so entwickelt werden, dass bei der Herstellung und der Nutzung die Umweltbelastung minimiert wird. D. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Laut neuesten Prognosen des lfW Kiel wird der Weg Deutschlands aus dem Konjunkturtief länger dauern. Nach einem deutlichen Rückgang der Wirtschaftsleistung im Schlussquartal 2023 wird laut der Prognose zufolge auch im 1. Quartal 2024 ein leichter Abwärtstrend erwartet. Erst danach dürfte eine moderate Erholung einsetzen. Die Gründe hierfür liegen darin, dass sich der private Konsum und die Exporte verzögert oder weniger dynamisch erholen. Zudem zeigen sich die Investitionen äußerst schwach und es mehren sich die Anzeichen, dass vor allem strukturelle Probleme die Wirtschaft belasten, auch auf Grund der Unsicherheit, die durch die Wirtschaftspolitik geschürt wird. Für das Gesamtjahr 2024 rechnet das IfW Kiel nur noch mit einem Zuwachs des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 0,1 %. Positive Signale sind hingegen die rückläufige Inflationsrate und der weiterhin robuste Arbeitsmarkt. Für das laufende Jahr rechnet das IfW Kiel mit einer Inflationsrate von 2,3 %. Für 2025 wird ein weiterer Rückgang auf 1,7 % erwartet. Der Arbeitsmarkt zeigt sich in Anbetracht der schwachen wirtschaftlichen Dynamik robust, die Arbeitslosenquote dürfte im Jahr 2024 bei 5,8 % und im Jahr 2025 bei 5,6 % liegen. (Quelle: Institut für Weltwirtschaft (IfW) Kiel, Frühjahrsprognose März 2024) Auf Grund der allgemeinen Annahmen zur Entwicklung der Wirtschaft liegt die Prognose für unser Unternehmen bezüglich der Auftrags- und Umsatzentwicklung für das laufende Jahr 2024 zum aktuellen Zeitpunkt auf stabil hohem Niveau. Im Geschäftsjahr 2024 geht das Unternehmen von einem Gesamtumsatz in Höhe von ca. 119 Mio. Euro aus. Hinsichtlich der Ertragslage ist davon auszugehen, dass bedingt durch die aktuelle Auftragslage, ein angemessenes operatives Ergebnis (EBIT) zwischen 3 und 5 % der Gesamtleistung zu erwirtschaften ist. Die Kostenentwicklung ist im Vergleich zu den Vorjahren auf leicht höherem Niveau. Verursacher sind im Wesentlichen die gestiegenen Energie-, Material- und Lohnkosten. Diese Kostenerhöhungen sind in unserer Unternehmensplanung berücksichtigt. Die Gesellschaft wird auch zukünftig in der Lage sein, ihren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen und das Unternehmen wird sich weiterhin als leistungsstarker, zuverlässiger und zukunftsorientierter Geschäftspartner der Automobilindustrie präsentieren, wobei die Geschäftspolitik auch in den nächsten Jahren flexibel und mit hoher Dynamik an veränderte Situationen angepasst werden wird. 2. Chancenbericht Unseren Planungen liegt die Annahme zugrunde, dass sich die Wirtschaftsleistung in Europa und Deutschland im Jahr 2024 insgesamt weiter erholen wird - vorbehaltlich einer nachhaltigen Eindämmung der problematischen geo- und handelspolitischen Entwicklungen in Folge einer möglichen fortgesetzten Wachstumsabschwächung in China, einer etwaigen Eskalation der kriegerischen Handlungen in der Ukraine und im Nahen Osten sowie geopolitischen Spannungen in anderen Weltregionen. Inwieweit wir davon profitieren können, bleibt abzuwarten. Gerade im Zuge von Krisen und den damit verbundenen Herausforderungen wird deutlich, dass es auch Chancen für die (Automobil-) Industrie gibt, diese Krise für Veränderungen zu nutzen. Durch das Vorantreiben des technologischen Fortschritts in den Bereichen Alternativantriebe wie E-, Hybrid- oder Brennstoffzellen-Motoren und Forschungen zu synthetischem Treibstoff, sowie der Digitalisierung und Vernetzung können Zukunftsmärkte und neue Auftragsmärkte erschlossen werden. Wir werden unsere Bemühungen hinsichtlich der Digitalisierung der Prozesse in unserem Unternehmen weiter vorantreiben. Die durch die Vermieterin im aktuellen und in den Vorjahren zusätzlich zu den laufenden Ersatzinvestitionen durchgeführten Sachinvestitionen mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von ca. 20,4 Mio. Euro und ständige Investitionen in die Entwicklung neuer Techniken und Produkte, welche die Finanzlage des Unternehmens ermöglicht, stimmen uns zuversichtlich, unsere Marktposition weiterhin stärken zu können. Die Chancen für die künftige Entwicklung für unser Unternehmen sehen wir insbesondere in einer sich wieder stabilisierenden Konjunktur mit Nachholeffekten im kommenden Jahr und der Erschließung neuer Auftragsmärkte. Durch die vorhandene Flexibilität im Personalbereich sowie die verfügbaren Produktionskapazitäten am Standort Appenweier kann das Unternehmen auf steigende Nachfrage umgehend reagieren. 3. Risikobericht Die nachfolgenden Risiken werden anhand ihrer relativen Bedeutung für die WEISS automotive GmbH in eine Rangfolge gebracht. Dabei ermittelt sich die Bedeutung aus der Eintrittswahrscheinlichkeit und der möglichen Auswirkungen auf die Erreichung der angestrebten Ziele. Als wesentliches Risiko sehen wir die negativen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt in Folge des demographischen Wandels, da der massive Fachkräftemangel in Anbetracht der hohen Inflation zu kräftigen Lohnsteigerungen führen wird. Risiken, die ein positives Wachstum der Wirtschaftsleistung verhindern könnten, ergeben sich aus unserer Sicht auch aus den Turbulenzen an den Finanz- und Rohstoffmärkten u. a. in Folge des Russland-Ukraine-Konfliktes, der Konflikte im Nahen Osten, den geopolitischen Spannungen in anderen Weltregionen sowie den negativen Auswirkungen durch die steigende Inflation, welche die verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte schmälert. Eine länger anhaltende Rezession führt zwangsweise zu sinkenden Umsätzen und sinkenden Ergebnissen. Risiken ergeben sich vor allem aus einer anhaltend rückläufigen Nachfrage und einer steigenden Wettbewerbsintensität, die durch staatliche Konjunkturprogramme gemindert werden könnte. Auch der mögliche weltweite Übergang von einer expansiven zu einer restriktiveren Geldpolitik birgt Risiken im gesamtwirtschaftlichen Umfeld. Die vielerorts hohe Verschuldung im privaten und öffentlichen Sektor kann ebenfalls zu negativen Marktreaktionen führen. Die Gesellschaft verfolgt das Ziel, den Unternehmenserfolg gegen finanzielle Risiken jeglicher Art abzusichern, insbesondere gegen die allgemeinen Unternehmensrisiken wie Liquiditäts- und Währungsrisiken. Die vorhandenen Finanzinstrumente wie Guthaben bei Kreditinstituten, Forderungen und Verbindlichkeiten dienen als Basis der laufenden Geldmitteldisposition und gewährleisten die Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit. Die Gesellschaft verfolgt eine konservative Risikopolitik durch Eigenkapitalfinanzierung. Die Liquiditätslage der Gesellschaft ist gut. Die Gesellschaft ist keinem bedeutenden Währungsrisiko ausgesetzt. Auf der Beschaffungsseite greifen wir auf solide, qualitätsbewusste Produktionsfirmen zurück. Bei den Materialpreisen für Kunststoffe und Lacke gehen wir weiterhin von Preissteigerungen aus. Besonders hervorzuheben ist die Steigerung der Energie- und auch der Personalkosten. Auf der Absatzseite liegt das Risiko der Gesellschaft insbesondere in einem wachsenden Kostendruck seitens der Automobilkonzerne, einer negativen Auswirkung durch eine etwaige Eskalation der kriegerischen Handlungen in der Ukraine und im Nahen Osten sowie in einer Verschärfung des Verdrängungswettbewerbs innerhalb der Branche und den daraus drohenden Marktanteilsverlusten für die WEISS automotive GmbH. Darüber hinaus bestehen Risiken für den Fall des Eintritts von Betriebsunterbrechungen aus Anlagenausfällen, die in Folge der Verkettungen des gesamten Fertigungsablaufs zu erheblichen Ertragsminderungen führen können. Dem Adressenausfallrisiko im Bereich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch ein aktives Forderungsmanagement entgegengewirkt. Die Schwerpunkte unseres Risikomanagements liegen darin, Risiken, die vor allem in Entscheidungen mit langfristiger Bindung (Standort, Kapazität, Technologie) liegen, Risiken, die zu Produktionsunterbrechungen führen und Risiken, die aus der Nichtbeachtung gesetzlicher Auflagen/Vorgaben erwachsen, zu minimieren. Im Rahmen eines Frühwarnsystems wird eine Reihe von Indikatoren genutzt, welche bei der Risikobeurteilung und Schadensvermeidung von besonderer Bedeutung sind. Dazu gehören aus der Vielzahl der messbaren Größen z. B.: - Einhaltung der Anlaufkurven (Termine, Volumen, Kosten) - Kapazitätsauslastung - Fertigungsmehrzeiten - Fertigungskosten je Einheit - Arbeitsproduktivität, Mehrarbeit - Direktläuferquote (Teile, die den gesamten Fertigungsprozess ohne Ablauf- oder störungsbedingte Unterbrechungen durchlaufen) - Stillstandszeiten - AUDIT-Note, standardisiertes System zum Qualitätswesen Das vorhandene Berichtswesen beruht auf einer zeitnahen Berichterstattung (täglich, wöchentlich, monatlich) der geschäftsrelevanten Informationen, wodurch eine kurzfristige Reaktionszeit möglich ist. Anhaltspunkte dafür, dass das genannte Produktionsrisiko oder sonstige Unternehmensrisiken, den Fortbestand des Unternehmens bedrohen könnten, sind derzeit nicht erkennbar. E. Gesamtaussage Vor dem Hintergrund verstärkter geopolitischer Risiken und vielfältiger struktureller Herausforderungen blickt die Geschäftsleitung auf ein insgesamt zufriedenstellendes Geschäftsjahr 2023 zurück. Der Gesamtumsatz konnte von TEUR 112.716 auf TEUR 123.291 gesteigert werden und lag somit deutlich über der Prognose von TEUR 97.000 des Vorjahres. Die Steigerung begründete sich im Wesentlichen durch die Zunahme des Inlandgeschäfts. Das Ergebnis vor Steuern sank auf Grund der hohen Material-, Lohn- und Kosten für Fremdleistungen von TEUR 5.433 im Jahr 2022 auf TEUR 3.793 im Jahr 2023. Insgesamt blickt die Geschäftsführung der WEISS automotive GmbH zuversichtlich in die Zukunft. Die Chancen für die künftige Entwicklung für unser Unternehmen sehen wir insbesondere in einer sich wieder stabilisierenden Konjunktur und in den langfristigen Vertragsbeziehungen mit unseren Kunden. Für das Jahr 2024 wird erwartet, dass die Umsatzerlöse das hohe Niveau der Vorjahre grundsätzlich bestätigen, wobei insgesamt mit einem leichten Rückgang der Gesamtumsatzerlöse auf TEUR 119.000 gerechnet wird. Hinsichtlich der Ertragslage ist davon auszugehen, dass bedingt durch die aktuelle Auftragslage, ein angemessenes operatives Ergebnis (EBIT) zwischen 3 und 5 % der Gesamtleistung zu erwirtschaften ist.
Appenweier, 10. Mai 2024 WEISS automotive GmbH Geschäftsführung gez. Thomas Hoppe, Geschäftsführer gez. Steffen Krimmer, Geschäftsführer HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Der Jahresabschluss der WEISS automotive GmbH wurde für das Geschäftsjahr 2023 auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. B. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 800,00 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Einzelkosten auch notwendige Gemeinkosten einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung der erkennbaren Risiken bewertet. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die auf Basis versicherungsmathematischer Berechnungen vorgenommene Bildung der Rückstellungen erfolgte nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ("Projected-Unit-Credit-Methode"). Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen die erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. C. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz 1. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist im beigefügten Anlagespiegel dargestellt, ebenso die Geschäftsjahresabschreibungen. 2. Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellungen wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 47. Dieser Betrag unterliegt der Ausschüttungssperre des § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB. 3. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Die verrechneten Aufwendungen und Erträge gem. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB enthalten Erträge in Höhe von TEUR 310 (Vorjahr: Aufwendungen TEUR 670) aus der Zeitwertänderung des Deckungsvermögens. 4. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden wesentlichen Rückstellungen enthalten:
5. Angaben zur Verbindlichkeit gegenüber der Gesellschafterin
Es handelt sich um eine Verbindlichkeit im Sinne von § 42 Abs. 3 GmbH-Gesetz. 6. Verbindlichkeiten Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel.
Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich in Höhe von TEUR 859 zugleich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. 7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Miet- und Leasingverträgen bestehen im Jahr 2024 finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 9.115 (davon aus Mietverpflichtung gegenüber verbundenen Unternehmen: TEUR 3.822) und in den Jahren 2025 bis 2028 in Höhe von TEUR 14.426 (davon aus Mietverpflichtung gegenüber verbundenen Unternehmen: TEUR 3.822). D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
E. Sonstige Pflichtangaben 1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter beträgt damit 483 (Vorjahr 465). 2. Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Herrn Dipl.-Ing. (FH) Thomas Hoppe, Geschäftsführung, Technik Herrn Steffen Krimmer, Geschäftsführung, Personal, Finanzen und Controlling, Rechnungswesen, Einkauf und Materialwirtschaft, Vertrieb, IT und kaufmännische Leitung Hinsichtlich der Bezüge wird die Befreiung des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. 3. Konzernzugehörigkeit Der Jahresabschluss der WEISS automotive GmbH ist in den Konzernabschluss der Weiss Beteiligungs GmbH mit Sitz in Appenweier einbezogen. Der Konzernabschluss ist zur Veröffentlichung unter HRB 490554 beim Unternehmensregister eingereicht. 4. Honorar des Abschlussprüfers Auf die Angabe wurde gemäß § 285 Nr. 17 HGB verzichtet.
Appenweier, 10. Mai 2024 WEISS automotive GmbH Geschäftsführung gez. Thomas Hoppe, Geschäftsführer gez. Steffen Krimmer, Geschäftsführer sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 24.05.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die WEISS automotive GmbH, Appenweier Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der WEISS automotive GmbH, Appenweier - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der WEISS automotive GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, den Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Freiburg im Breisgau, 17. Mai 2024 KAISER & SOZIEN GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gez. Manuel Philipp, Wirtschaftsprüfer gez. Julius Mittelberger, Wirtschaftsprüfer |
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