Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Philipp Winkowski seit 28.8.2020 | Prokura |
MIchael Schauerte seit 14.2.2020 | Geschäftsführer |
Paul Raisig seit 15.12.2016 | Prokura |
Klaus Liesner seit 25.2.2004 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SVT GmbHSchwelmJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023(Vorjahr zum Vergleich)
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Hinweise Die SVT GmbH, mit Sitz in 58332 Schwelm wird unter HRB 6660 beim Registergericht Hagen geführt. Die Gesellschaft erfüllt zum Bilanzstichtag die Größenmerkmale für eine große Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. 1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 berücksichtigt die gesetzlichen Grundsätze der Bilanzierung und Bewertung. Der Jahresabschluss ist vor Ergebnisverwendung aufgestellt. Entgeltlich erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten und Anschaffungsnebenkosten aktiviert und um planmäßige Abschreibungen gemäß der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 5 Jahren gemindert. Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen für Abnutzung angesetzt. Die beweglichen Anlagegegenstände des Sachanlagevermögens werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Im Jahr des Zugangs erfolgt die Abschreibung zeitanteilig. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder mit dem niedrigeren Wert am Stichtag vermindert um Abschläge für Ungängigkeit bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit den Nennwerten bilanziert. Für mögliche Ausfälle bei den Forderungen wurden Einzel- und Pauschalwertberichtigungen (1,5%) vorgenommen. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände sind, soweit das Währungsrisiko nicht abgesichert wurde, zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Liquide Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen sind in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrags gebildet. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Die Bewertung der Pensionsrückstellung erfolgte mittels der sog. Projected-Unit-Credit-Methode. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurde die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck verwendet. Die Abzinsung erfolgte mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich bei einer angenommenen Laufzeit von 10 Jahren ergibt (1,83%). Die erwartete Rentensteigerung wurde mit 2,00% p.a. berücksichtigt. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt EUR 1.290. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag passiviert. Auf fremde Währung lautende Verbindlichkeiten sind, soweit das Währungsrisiko nicht abgesichert wurde, zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet 2. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ergeben sich aus dem Anlagenspiegel. Forderungen Alle Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen betrugen zum Stichtag EUR 3.951.640,23. Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere Verpflichtungen aus Garantieleistungen, Verpflichtungen aus Nachlaufkosten, aus ausstehenden Rechnungen sowie aus Verpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern enthalten. Verbindlichkeiten Von den Verbindlichkeiten hat ein Betrag in Höhe von EUR 545.410,00 (Vorjahr: EUR 0,00) eine Restlaufzeit zwischen ein und fünf Jahren. Der Rest hat wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen EUR 12.112.023,19 (davon mit einer Restlaufzeit von einem bis zu fünf Jahren = EUR 545.410,00), die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung betragen EUR 2.924.768,65 die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen EUR 1.904.338,11 und die sonstigen Verbindlichkeiten betragen EUR 702.692,75. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen im Wesentlichen unsere Muttergesellschaft, die GESCO SE sowie 100 %-tige Tochtergesellschaften in den USA, in Singapur und in Ungarn. Davon entfallen EUR 509.664,93 auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und EUR 1.394.673,18 auf sonstige Verbindlichkeiten. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestanden finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von insgesamt 2.212 T€. Davon werden fällig innerhalb von einem Jahr 1.005 T€, innerhalb von 2 bis 5 Jahren 1.207 T€ und nach über 5 Jahren T€ 0. Bewertungseinheiten Währungsrisiken aufgrund von Fremdwährungsschwankungen sind im Wesentlichen durch Devisentermingeschäfte abgesichert. Die Absicherung umfasst Fremdwährungsforderungen in Höhe von -164 TUSD sowie - 15 TAUD und schwebende Absatzgeschäfte in Höhe von 799 TUSD. Die mit den Bewertungseinheiten abgesicherten Währungsrisiken betragen zum Bilanzstichtag + 18 T€. Das Währungsrisiko der Geschäfte wurde jeweils bis zum Zeitpunkt der erwarteten Zahlungen (zwischen 31.01.2024 und 31.05.2024) abgesichert. 3. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Kursgewinne / Kursverluste Die Kursgewinne betragen EUR 137.138,63, die Kursverluste betragen EUR 252.261,58. Zinsaufwand In den Zinsaufwendungen sind Aufwendungen aus der Abzinsung der Pensionsverpflichtung von 3 T€ enthalten. Periodenfremde Erträge Periodenfremde Erträge bilden der Zahlungseigang einer vollständig einzelwertberichtigten Forderung eines russischen Kunden in Höhe von T€ 1.191. 4. Anteilsbesitz Die Gesellschaft hält folgende Anteile
1) Fremdwährung umgerechnet zum
Stichtagskurs (vor Prüfung der Gesellschaften)
5. Sonstige Angaben Mutterunternehmen Die SVT GmbH ist ein Tochterunternehmen der GESCO SE, Wuppertal. Diese stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis auf, der beim Unternehmensregister eingereicht wird. Beschäftigte Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten betrug im Berichtsjahr insgesamt 181 davon 107 Angestellte und 77 gewerbliche Mitarbeiter. Organe Geschäftsführer war im Berichtszeitraum Herr Dipl.-Ing. (FH) Michael Schauerte. Unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Geschäftsführervergütung verzichtet. In den Pensionsverpflichtungen sind 85 T€ an Verpflichtungen für den ehemaligen Geschäftsführer enthalten. Die Bezüge im Geschäftsjahr betrugen 6 T€. Ergebnisverwendung Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Ereignisse nach dem Abschlussstichtag oder Vorgänge mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage der Gesellschaft haben sich nicht ergeben.
Schwelm, den 27. März 2024 Die Geschäftsführung gez. M. Schauerte
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Grundlagen Geschäftsmodell der SVT GmbH Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung, der Vertrieb, die Montage, die Reparatur und die Wartung von Anlagen und Apparaten, insbesondere von Schiffs- und Landverladearmen zur Verladung von flüssigen und gasförmigen Stoffen. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Geschäftsmodell der SVT GmbH ist durch das Projektgeschäft mit zum Teil mehrjährigen Laufzeiten geprägt, sodass gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen oft nachrangigen Einfluss haben. Für die Investitionsentscheidungen unserer Kunden sind eher die Ölpreisentwicklung, die Entwicklung auf den Devisenmärkten (insbesondere EUR/USD) sowie der weltweite Energiebedarf ausschlaggebend. Hier waren im Geschäftsjahr sinkende Ölpreise zu verzeichnen, der gesamte Rückgang des Jahres betrug rund 10% und war damit der erste jährliche Rückgang seit zwei Jahren. Der Energieverbrauch in Deutschland ist in 2023 zwar deutlich gesunken, die stetige Steigerung des weltweiten Energiebedarfs hält aber weiterhin an, insbesondere durch den Bedarf in den Schwellenländern verursacht. 2. Darstellung des Geschäftsverlaufs 2.1 Umsatz- und Auftragsentwicklung Wie in den Vorjahren wurde der Umsatz in Höhe von 54,0 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2023 hauptsächlich im Bereich der Großverlader für Schiffe und hier insbesondere im europäischen Markt, in den USA und in Asien erzielt. Ergänzt wurde der Umsatz durch den Bereich der Landverladearme, durch Serviceleistungen (Reparaturen, Wartung), Montagen und Ersatzteilverkäufe sowie durch Generalüberholungen. Die Exportquote lag dabei bei 79,7 % (Vorjahr 89,4 %). Der Umsatz im Geschäftsjahr 2023 konnte, trotz des weggefallenen Absatzmarktes Russland, gegenüber dem Vorjahr um rund 0,7% gesteigert werden. Hiermit lag der Umsatz um 1,8 % unter dem geplanten Wert, da ein Projekt mit dessen Auslieferung und Umsatz wir für das Geschäftsjahr 2023 geplant hatten erst, in 2024 zur Auslieferung kommen wird. Die Betriebsleistung lag bedingt durch die positive Bestandsveränderung um 1,3% über dem Planwert. Die Auftragslage war gut, der Auftragseingang zeigte mit dem höchsten Auftragseingang der Unternehmensgeschichte einen sehr guten Wert, sodass die Geschäftsentwicklung insgesamt günstig war. 2.2 Organisation Die Organisationsstruktur ist in weiten Teilen unverändert geblieben. Im für die Gesellschaft wichtigen Bereich Supply Chain konnte ein neuer Team-Leader installiert werden. Im Zuge dessen wurde die Supply Chain dem Bereich Finance & Administration zugeordnet, der Bereich Contract Management wechselte in den Bereich Global Sales und Marketing. Das umfangreiches OPEX Programm wurde mit den wesentlichen Themen Verbesserung der Abläufe, Transparenz im Auftragsdurchlauf, Reduzierung der Kosten und Verbesserung der Liefertreue weitergeführt. 2.3 Beschaffung, Produktion und Investition Im Bereich der Supply-Chain hatte die Ukraine-Krise und die damit verbundenen Engpässe für Stahlerzeugnisse im Vorjahr zu erheblichen Auswirkungen mit massiven Preiserhöhungen geführt. Hier konnte im Geschäftsjahr 2023 eine deutliche Erholung verzeichnet werden, sodass wir im Vergleich zum Vorjahr eine Verminderung im Materialaufwand in Höhe von 3,7 % bezogen auf die Betriebsleistung verzeichnen konnten. Die Mitarbeiterzahl im gewerblichen Bereich ist gegenüber dem Vorjahr mit 76 Mitarbeitenden unverändert geblieben. Produktionsschwankungen wurden durch die installierten flexiblen Arbeitszeitmodelle sowie durch den Einsatz von Zeitarbeitnehmern abgefangen. Die im Geschäftsjahr 2023 durchgeführten Investitionen in der Fertigung dienten im Wesentlichen der Digitalisierung und der Verbesserung der Prozesse (Fertigung, Lager, Materialwirtschaft). Weitere Investitionen dienten dazu, den Standard der Betriebsausstattung zu erhalten. Im Verwaltungs- und im technischen Bereich wurde vor allem in IT-Technologie, in Bürokommunikation und in Büroeinrichtungen investiert. Im Januar 2023 wurde die BAV Kft., Ungarn, ein langjähriger Lieferant im Stahlbau, zu 100 % von der SVT GmbH übernommen. Durch diese Akquisition werden Preisreduzierungen im Stahlbau erwartet. Der Stahlbau gehört zu den Hauptkomponenten der Verladearme und wird bei entsprechend niedrigeren Anschaffungskosten einen positiven Beitrag zur Gesamtmarge der Schiffsverlader beitragen. 2.4 Finanzierung Die Exportlieferungen, insbesondere in außereuropäische Länder, wurden teilweise über Akkreditive und teilweise über Anzahlungen abgewickelt, die dem Leistungsfortschritt entsprachen. Bei Devisengeschäften erfolgten im Wesentlichen Kurssicherungsmaßnahmen. 2.5 Personal- und Sozialbereich Die Entwicklung im Personalbereich stellt sich wie folgt dar:
Insgesamt ist die Belegschaft im Angestelltenbereich um 4 Mitarbeitende insbesondere durch Entsendungen und organisatorische Änderungen gesunken. Die Anzahl der Auszubildenden ist um zwei Mitarbeitende gesunken. 2.6 Qualitätsmanagement / Umweltschutz / Arbeitssicherheit Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Überwachungsaudit nach DIN EN ISO 9001:2015 erfolgreich durchgeführt. Das Umweltmanagementsystem nach DIN 14001 zur Optimierung des Umweltschutzes ist weiterhin auf den neuen Standard DIN 14001:2015 angepasst. Eine eventuell erforderliche Zertifizierung kann bei Bedarf kurzfristig durchgeführt werden. Das Überwachungsaudit nach ISO 45001:2018 (vorher OHSAS 18001:2007 Arbeitsschutz-Managementsystem) wurde ebenfalls im Geschäftsjahr 2023 erfolgreich rezertifiziert. 3. Darstellung der Lage Vermögenslage Die Bilanzsumme liegt mit einem Wert in Höhe von 30,1 Mio. EUR um 1,9 Mio. EUR über dem Wert des Vorjahres (28,2 Mio. EUR). Wesentliche Änderungen (1,5 Mio. EUR) haben sich bei den Finanzanlagen durch den Kauf der BAV Kft. ergeben. Die Eigenkapitalquote liegt per 31.12.2023 bei 27,6% (Vorjahr 16,3%). Die Intensität des Vorratsvermögens beträgt 28,0 % der Bilanzsumme (Vorjahr 26,5 %). Der Bestand an mittel- und langfristigen Bankdarlehen ist um 1,9 Mio. EUR gestiegen. Finanzlage Insbesondere durch das positive Jahresergebnis von 3,6 Mio. EUR wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr ein positiver operativer Cashflow in Höhe von 3,8 Mio. EUR erzielt. Der negative Cashflow aus Investitionstätigkeit in Höhe von -1,0 Mio. EUR beinhaltet insbesondere die Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen in Höhe von -1,5 Mio. EUR sowie erhaltene Dividenden in Höhe von 0,7 Mio. EUR. Der negative Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von -1,3 Mio. EUR umfasst die Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten (2,9 Mio. EUR), die Auszahlungen aus der Tilgung von Krediten (1,0 Mio. EUR) sowie gezahlte Zinsen (0,6 Mio. EUR). Der Bedarf an Finanzmitteln stieg insbesondere durch die Finanzierung des Erwerbs der BAV Kft. Zum 31.12.2023 hat sich der Finanzmittelfonds um 4,1 Mio. EUR auf 3,5 Mio. EUR erhöht. Ertragslage Der Umsatz im Geschäftsjahr 2023 liegt um 1,8 % unter dem Planniveau, konnte aber gegenüber dem Vorjahr um 0,7 % gesteigert werden. Die Betriebsleistung liegt um 1,3 % über dem Planniveau und konnte im Vergleich zum Vorjahr um 7,2 % gesteigert werden. Der Materialaufwand blieb mit 28,6 Mio. EUR auf Vorjahresniveau, die Marge hat sich aber im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert (+4 %-Punkte), was insbesondere an der Normalisierung der Materialpreise im Vergleich zum Vorjahr liegt. Der Jahresüberschuss liegt insbesondere aufgrund der sich erholenden Materialpreise (-3,7% der Betriebsleistung) sowie durch den Eingang von einzelwertberichtigten Forderungen klar über dem Planwert. Im Bereich des Verwaltungsaufwands (-9,7%) konnten Einsparungen erzielt werden. Der Personalaufwand erhöhte sich lediglich um 2,1% bei Tariferhöhungen von 5,2% ab dem 01.06.2023 sowie einer Steigerung der Betriebsleistung um 7,2 %. Der Vertriebsaufwand stieg im Wesentlichen durch die Erhöhung der Provisionen aufgrund des sehr guten Ersatzteilgeschäftes um 21,3%. Der Betriebsaufwand erhöhte sich im Wesentlichen durch die gestiegene Betriebsleistung um 12,6 %. Prognosebericht Voraussichtliche Entwicklung Für das Geschäftsjahr 2024 verfügen wir über einen sehr guten Auftragsbestand und für das Geschäftsjahr 2025 konnten wir ebenfalls die ersten Projekte buchen. Weitere der weltweit vorhandenen Kunden-Projekte könnten noch kurzfristig realisiert werden. Einige Projekte befinden sich in der Angebots- bzw. Auftragsverhandlungsphase, so dass wir weitere größere Auftragseingänge erwarten, die im Jahr 2024 und im Jahr 2025 zur Auslieferung kommen würden. Wie im Vorjahr wird auch im Geschäftsjahr 2024 der wesentliche Anteil des Auftragseinganges und der Auftragsabwicklung bei den Großverladern liegen. Zur Fertigung der Großverlader werden insbesondere Stahl- und Edelstahlmaterialien benötigt, so dass die Preisentwicklung in diesem Bereich auch in 2024 Einfluss auf unsere Ertragslage haben wird. Mit dem derzeitigen Personalbestand sowie mit den bestehenden Produktions- und Lagerflächen sind wir gegenüber den heutigen Kapazitätsanforderungen gut aufgestellt. Im Personalbereich und hier vor allem in der Weiterbildung und der Qualifikation der Mitarbeiter werden aufgrund der großen Bedeutung für das Unternehmen weiterhin große Anstrengungen unternommen. Der für das Geschäftsjahr 2024 geplante, deutlich steigende Umsatz ist aus heutiger Sicht, insbesondere durch den sehr guten Auftragsbestand, realistisch. Entsprechend dem erwarteten Umsatz wird, bereinigt um Einmaleffekte, mit einer erheblichen Ergebnisverbesserung gerechnet. Bericht zu Chancen und Risiken Risiken In der Supply Chain konnte durch neue Beschaffungsstrategien insbesondere im Bereich der Stahlkonstruktionen und des Steuerungsbaus Preissteigerungen teilweise kompensiert werden, bleiben aber ein Risiko. Im Vertriebsbereich hat sich die Anfragesituation aus den USA weiterhin verbessert. Einige Entscheidungen für die Vergabe von Projekten werden kurzfristig erwartet, sind aber abhängig von den Projektfinanzierungen der Kapitalgeber sowie von den Genehmigungsverfahren durch die lokalen Behörden. Auf den Beschaffungsmärkten besteht weiterhin ein Risiko insbesondere bei der Entwicklung der Stahlpreise. Hier ist im Laufe des Jahres 2024 eine gleichbleibende Entwicklung prognostiziert. Hinweise auf die Risiken der künftigen Entwicklung Wirtschaftliche und rechtliche bestandsgefährdende Risiken sind aus derzeitiger Sicht nicht zu erkennen. Chancen Die unter den Risiken aufgeführten Anmerkungen zu den Beschaffungspreisen im Stahlmarkt stellen gleichzeitig auch eine Chance dar, sollten sich hier weiter Erholungen einstellen. Weitere Chancen können sich auf den Absatzmärkten und hier vor allem in den USA ergeben. Sonstige Angaben Forschung und Entwicklung Entwicklungen für die Realisierung von Carbon Capture and Storage (CCS) und CNG-Anwendungen wurden umgesetzt. Weiterentwicklungen für eine neue Generation von selbsttragenden Verladearmen werden durchgeführt. Zudem werden Entwicklungstätigkeiten im Bereich der Verladung von Wasserstoff vorgenommen.
Schwelm, den 27. März 2024 gez. M. Schauerte BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die SVT GmbH, Schwelm Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Gesellschaft - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zu- treffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Um- fang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 27. März 2024 Mazars
GmbH & Co. KG
Heiko Wittig, Wirtschaftsprüfer Kerstin Schuster, Wirtschaftsprüferin Der Jahresabschluss wurde am 27. März 2024 festgestellt. |
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