Stammdaten

Register
Amtsgericht Coesfeld HRB 10555
Eingetragen
8.2.2007
Branche
Großhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
Der Handel mit Hard- und Software, das Erstellen von Computernetzen sowie verwandte Tätigkeiten, wie etwa die EDV-Schulung.

Historie

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Management

NameRolle
Michael Gericks
seit 17.1.2023
Geschäftsführer
André Hüttemann
seit 19.3.2018
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

NETGO GmbH

Borken

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Lagebericht 2019

netgo GmbH

Gliederung

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

2. Forschung und Entwicklung

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf und Lage

a) Ertragslage

b) Finanzlage

c) Vermögenslage

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

4. Gesamtaussage

III. Zweigniederlassungsbericht

IV. Prognosebericht

V. Chancen- und Risikobericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die netgo GmbH mit Hauptsitz in Borken ist ein Dienstleistungsunternehmen für gewerbliche Endkunden und gewerbliche Wiederverkäufer. Neben der Dienstleistung ist der Handel mit Hard- und Software ein wesentlicher Bestandteil der Geschäftsaktivitäten. Die Bereiche Managed Services und Software-Entwicklung gewinnen eine zunehmende Bedeutung.

Wir verstehen uns als Fullservice-Dienstleister und bieten unseren Kunden durchdachte und effiziente Komplettlösungen aus einer Hand, von der Planung über die technische Ausführung bis hin zum umfassenden Service.

Über unsere Standorte in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Baden-Württemberg und Hessen verfügen wir über ein flächendeckendes Servicenetz. Mit Kooperationspartnern bieten wir unsere Dienstleistungen an und entwickeln anwendungsspezifische Lösungen. Das gesamte Produkt- und Leistungsspektrum sichert unseren Kunden dauerhaft Wettbewerbsvorteile.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir durch ein stark über dem Marktwachstum liegendem Umsatzwachstum unsere Marktposition gestärkt und neue Services entwickelt. Hierfür konnten wir zahlreiche neue und erfahrene Mitarbeiter gewinnen. Sämtliche Geschäftsbereiche konnten positiv weiterentwickelt werden.

Mit weiteren Unternehmen der netgo Unternehmensgruppe sind wir außerdem in den wichtigen Bereichen Cloud-Services,IT-Sicherheitsberatung, Software Asset Management, Managed Services für Kanzleiunternehmen, Softwareentwicklung und Lösungen für Process Mining vertreten.

Die netgo GmbH unterteilt sich im Berichtszeitraum in die folgenden Geschäftsbereiche:

• Systemhaus (Kleine und mittelständische Unternehmen)

• Consulting (Große Unternehmen)

• Reseller-Solutions (Wiederverkäufer)

• Smartwork (Lösungen für digitales Arbeiten)

• Innovations (Software Entwicklung für die digitale Transformation)

2. Forschung und Entwicklung

Die netgo GmbH investiert ständig in die Entwicklung neuer Services. Die Anforderungen der Kunden verändern sich mit zunehmender Geschwindigkeit. Daher ist es mittlerweile eine der wichtigsten Aufgaben mit immer neuen Services auf die Bedürfnisse der Kunden zu reagieren.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Unser seit 2007 bestehendes Unternehmen wächst seit Unternehmensgründung konstant schneller als der Gesamtmarkt und baut damit seinen Marktanteil stetig aus. Durch unsere Spezialisierung auf hochwertige IT-Lösungen verfügen wir über Know-How in komplexen IT-Umgebungen.

Der Gesamtmarkt der ITK-Branche ist 2019 im für die netgo GmbH relevanten Markt Informationstechnik in Deutschland laut Erhebungen des Branchenverbands um 2,9 % auf 92,9 Mrd. € gewachsen. Während der Bereich IT-Hardware lediglich um 0,5 % auf 26,0 Mrd. € stieg, legten die Bereiche Software mit 6,3 % (26,0 Mrd. €) und IT-Services um 2,4 % (40,9 Mrd. €) deutlich stärker zu. Die IT-Branche ist im Berichtszeitraum erneut deutlich schneller gewachsen als die Gesamtwirtschaft. Diese ist 2019 laut BMWi lediglich knapp um 0,6 % gewachsen. Die netgo GmbH agierte im Berichtszeitraum somit in einem attraktiven Wirtschaftssegment innerhalb einer wenig dynamischen Gesamtwirtschaft.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Der Umsatz konnte gegenüber dem Vorjahr um rd. 16 % ausgeweitet werden. Ursache hierfür war die gute Markteinführung neuer Geschäftsbereiche, der Ausbau der bestehenden Geschäftsbereiche, die Gewinnung neuer Kunden und die Ausweitung des Serviceportfolios.

Das Vorsteuerergebnis konnte durch das hohe Umsatzwachstum trotz steigendem Personalaufwand und sonstigem betrieblichen Aufwand sehr deutlich auf über 1,9 Mio. € erhöht und damit mehr als verdoppelt werden.

a) Ertragslage

Ergebnisquellen Geschäftsjahr
T€
Vorjahr
T€
Veränderung
In T€
Umsatzerlöse 50.509 43.561 +6.948
Vorsteuerergebnis 1.913 810 + 1.103
Jahresüberschuss 1.281 520 +761

b) Finanzlage

Die im Vorjahr im Umfang zwischen 3 und 5 Mio. € genutzte Finanzierung durch Factoring wurde 2019 durch ein Gesellschafterdarlehen in Höhe von 4,5 Mio. € abgelöst. Die Warenkreditversicherung wurde fortgeführt.

Die Gesellschaft hat zum Stichtag keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (Vorjahr: keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten). Der Bestand an liquiden Mitteln lag im Vergleich zum Vorjahr unverändert bei 0,1 Mio. € (Vorjahr: 0,1 Mio. €).

Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr im Rahmen der Ersatzinvestitionen und im Zuge des Einzugs in den neuen Firmenhauptsitz in Borken erheblich in das Anlagevermögen investiert. Zudem wurde das Anlagevermögen durch die Verschmelzung der Data Westfalia GmbH auf die netgo GmbH erweitert.

c) Vermögenslage

wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr
T€
Vorjahr
T€
T€
Aktiva
Anlagevermögen 1.423 963 +460
Forderungen LuL 6.579 2.357 +4.222
Vorräte 4.336 2.568 +1.768
liquide Mittel 126 131 -5
Passiva
Eigenkapital 3.158 1.830 +1.328
Rückstellungen 1.056 753 +303
Gesellschafterdarlehen 4.533 0 +4.533
Verbindlichkeiten LuL 4.595 3.315 +1.280
Bilanzsumme 15.472 7.493 +7.979

Das deutliche Unternehmenswachstum, die Investitionen in die Erweiterung der Strukturen und der Eintritt eines neuen Gesellschafters führten zu spürbaren Veränderungen in der Bilanz zum 31.12.2019 im Vergleich zum Vorjahr. Die Bilanzsumme stieg durch den Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, des Vorratsvermögens in Form von Materiallager und angearbeiteten Projekten und des Anlagevermögens insgesamt um 106 % auf 15,4 Mio. €. Besonders deutlich war mit 4,2 Mio. € der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auch als Folge der Einstellung des Factorings.

Dem stehen auf der Passivseite insbesondere ein Gesellschafterdarlehen und ein um 1,3 Mio. € auf 3,1 Mio. € gestiegenes Eigenkapital gegenüber. Ebenfalls mit 40 % deutlich gestiegen sind die Rückstellungen insbesondere im Personalbereich und für Steuern.

Die Gesellschaft verfügt zum Bilanzstichtag weiterhin über keine Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2020 hat die netgo GmbH ihre Verbindlichkeiten ggü. der Gesellschafterin bereits zu großen Teilen wieder zurückführen können, da auch die verbundenen Unternehmen ihre Darlehen an die netgo GmbH zurückgeführt haben. Die Bilanzsumme konnte dadurch also bereits deutlich gesenkt werden.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

Umsatzentwicklung,

Vorsteuerergebnis und

Branchenentwicklung.

Aufgrund der differenzierten Geschäftsbereiche haben wir ein Kennzahlenmodell entwickelt mit dem wir die Entwicklung in den unterschiedlichen Geschäftsbereichen steuern können. Übergeordnet nutzen wir die üblichen Kennzahlen der Unternehmenssteuerung wie Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und den Cashflow.

Umsatz- und Ergebnisentwicklung liegen 2019 über dem Vorjahr und entsprechen den eigenen Zielsetzungen. Mit der erzielten Werten liegt die netgo GmbH über der allgemeinen Branchenentwicklung.

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein.

Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist positiv.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wenn der Lieferant eine Skontovereinbarung ermöglicht hat, wurden durch kurzfristige Zahlungen auch Skontoabzüge realisiert.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch das Umlaufvermögen (Warenlager und Forderungen) sowie liquide Mittel gedeckt.

III. Zweigniederlassungsbericht

Unser Unternehmen verfügte im Berichtszeitraum neben dem Hauptsitz in Borken über die folgenden Niederlassungen:

Ahaus

Bocholt

Bochum

Freiburg

Coesfeld

Gießen

Gütersloh

Hannover

Köln

Münster

Oberhausen

Düsseldorf

Im Berichtszeitraum wurden der Standort Düsseldorf neu eröffnet, der 2019 noch nicht zum positiven Unternehmensergebnis beitragen konnte

IV. Prognosebericht

Gesamtwirtschaftlich und branchenbezogen sahen die Projektionen der Bundesregierung und des Branchenverbands Bitkom Ende 2019 für das Jahr 2020 verhaltene Wachstumswerte vor. Die Bitkom sah eine leichte Verlangsamung des Marktes für Informationstechnik auf weiterhin attraktive 2,7 % vor.

Der weltweite Ausbruch der Covid-19-Pandemie jedoch führte zu einem drastischen Rückgang der Wirtschaftsaktivitäten, des globalen Handels und der Investitionen. Das BMWi hat seine Wachstumsprognose so stark wie nie zuvor revidiert und geht Stand Anfang Mai 2020 von einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 6,3 % aus. Von der Entwicklung wird auch die IT-Branche negativ betroffen sein, dies insbesondere im investiven Bereich. Aktualisierte Prognosewerte für die Branche liegen zum Zeitpunkt der Lageberichterstellung nicht vor.

Angesichts des deutlichen Ausbaus der Vertriebsressourcen sowohl personell als auch bezogen auf den zusätzlichen Standort in Düsseldorf rechnen wir dennoch auch 2020 mit einem erneuten organischen Umsatzwachstum der netgo GmbH. Der Shutdown in Deutschland als Folge der Pandemie sowie die anschließend erwartete Rezession werden durch die im Vorjahr deutlich ausgeweitete Kostenbasis zu einer Ergebnisbelastung 2020 führen. Es wird aber weiterhin mit einem positiven Vorsteuerergebnis 2020 gerechnet.

Die Branchenentwicklung wird durch weitere Konsolidierung der Wettbewerber gekennzeichnet sein. Dieser Trend ist schon seit Jahren zu beobachten und setzt sich derzeit auch durch die wirtschaftlichen Folgen der Covid-19-Pandemie verstärkt fort. Die netgo Gruppe möchte weiter eine aktive Rolle in der Marktkonsolidierung spielen.

Mittelfristig wird der Trend der Digitalisierung, der Industrie 4.0 und der IoT zu einer weiteren hohen Nachfrage in der IT-Branche führen. Die Anforderungen der Kunden werden dabei zunehmend komplexer. Der hohe Ausbildungsstand und die Erfahrung unserer Mitarbeiter auch in hochkomplexen IT-Projekten stellen uns schon heute für die Anforderungen der Zukunft hervorragend auf. Unser Konzept des Full-Service-Dienstleisters wird sich weiter positiv auf unseren Serviceumsatz auswirken. Durch das Forcieren von langfristigen Verträgen für Managed Services wird der Anteil wiederkehrender Erlöse im Vergleich zu den Vorjahren steigen.

Ein wichtiger Schlüssel für eine weiterhin positive Umsatzentwicklung ist die Gewinnung neuer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer für unser Unternehmen. Mit vielfältigen Angeboten präsentieren wir uns als sehr attraktiver Arbeitgeber. Spätestens 2021 wird mit einem erneuten Mitarbeiterwachstum gerechnet.

V. Chancen- und Risikobericht

Die zunehmende Bedeutung der IT in allen Geschäftsprozessen eines Unternehmens wird zu einem Anstieg der IT-Budgets in den Unternehmen führen. Temporär stellen jedoch die Covid-19.Pandemie mit dem plötzlichen Erliegen ganzer Wirtschaftsbereiche und die anschließend erwartete Rezession Herausforderungen für viele unserer Kunden und damit unsere Geschäftsentwicklung dar. Eine Prognose über die Risikohöhe und Risikowahrscheinlichkeit im zum Zeitpunkt der Berichterstattung nicht fundiert möglich.

Der Trend der Digitalisierung, der Industrie 4.0 und der IoT wird zu einer weiteren hohen Nachfrage in der IT-Branche führen. Die Anforderungen der Kunden werden aber zunehmend komplexer. Der hohe Ausbildungsstand und die enorme Erfahrung unserer Mitarbeiter auch in hochkomplexen IT-Projekten stellen uns schon heute für die Anforderungen der Zukunft hervorragend auf.

Die hohe Geschwindigkeit in der sich mittlerweile in der IT neue Themen entwickeln erfordert, dass wir uns permanent mit neuen Technologien und Trends beschäftigen. Um keinen neuen Markt zu verpassen beschäftigt die netgo GmbH Mitarbeiter die sich primär mit der Evaluierung neuer Produkte, Lösungen und Trends beschäftigen. Wir sind davon überzeugt, dass wir mit dieser Maßnahme das Risiko in diesem Bereich minimiert haben.

Da wir unsere Geschäfte ausschließlich im Euroraum tätigen unterliegen wir derzeit keinen besonderen Währungsrisiken durch Auslandsgeschäfte.

Die standardisierte Bonitätsbeurteilung im Neukundengeschäft sowie laufendes Reporting unserer Stammkunden führen zu einem erheblich reduzierten Risiko von Forderungsausfällen und Bonitätsrisiken. Unsere Forderungen sind durch eine Warenkreditversicherung außerdem zusätzlich abgesichert.

Beschaffungsgeschäfte unserer Niederlassungen werden zentral im Einkauf abgewickelt.

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in einem sich verschärfenden Wettbewerbsumfeld bei stagnierenden bzw. fallenden Preisen im Hard- und Softwareumfeld. Chancen wiederum im allgemeinen Anstieg der Servicepreise im Markt.

Die Geschäftsführung ist in positiven Gesprächen bzgl. eines neuen Factoringvertrages. Unabhängig davon sieht die Geschäftsführung die Liquidität für die absehbare Zukunft ausreichend sichergestellt.

Die Herausforderung des Fachkräftemangels ist in der IT-Branche ausgeprägt. Die netgo GmbH bildet bereits umfangreich aus und investieret viel in die Weiterbildung seines Personals. Mit dem im Dezember 2019 bezogenen Neubau (Basecamp) des Firmenhauptsitzes in Borken wurde auch die Struktur und das Arbeitsumfeld unserer bestehenden und neuen Mitarbeiter weiter gestärkt und bietet wie bereits zuvor in vielen Niederlassungen ein attraktives Arbeitsumfeld mit Gastronomie, Fitness-Studio und Kindergroßtagespflege.

Bilanz

Aktiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Anlagevermögen 1.423.227,36 962.838,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 286.331,24 220.182,00
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 50.994,24 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 34.293,00 38.526,00
3. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 201.044,00 181.656,00
II. Sachanlagen 1.096.896,12 562.656,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.134,00 4.993,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 574.978,00 557.663,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 517.784,12 0,00
III. Finanzanlagen 40.000,00 180.000,00
1. Beteiligungen 40.000,00 180.000,00
B. Umlaufvermögen 13.993.572,94 6.529.763,53
I. Vorräte 4.335.775,04 2.567.572,67
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, offen abgesetzt 17.677,02 384.948,12
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 9.531.939,43 3.829.777,34
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.508.584,75 0,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 7.023.354,68 3.829.777,34
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 125.858,47 132.413,52
C. Rechnungsabgrenzungsposten 55.318,59 166,63
Bilanzsumme, Summe Aktiva 15.472.118,89 7.492.768,16

Passiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Eigenkapital 3.158.202,09 1.829.543,94
I. gezeichnetes Kapital 300.000,00 300.000,00
II. Kapitalrücklage 47.272,06 0,00
III. Gewinnrücklagen 2.810.930,03 1.529.543,94
B. Rückstellungen 1.055.633,13 752.957,37
C. Verbindlichkeiten 11.242.983,67 4.910.266,85
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 59,50
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.148.838,40 0,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 15.000,00 15.000,00
4. sonstige Verbindlichkeiten 10.079.145,27 4.895.207,35
D. Passive latente Steuern 15.300,00 0,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 15.472.118,89 7.492.768,16

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
1. Rohergebnis 19.390.357,13 14.901.097,50
2. Personalaufwand 11.758.348,41 9.751.491,27
a) Löhne und Gehälter 9.992.450,53 8.329.060,59
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.765.897,88 1.422.430,68
davon für Altersversorgung 33.954,84 58.265,46
3. Abschreibungen 426.061,46 442.218,44
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 426.061,46 442.218,44
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.188.883,51 3.815.738,29
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 98.705,21 18.752,90
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 172.870,36 74.794,94
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 631.492,30 290.071,67
a) Aufwand aus der Veränderung latenter Steuern 15.300,00 0,00
8. Ergebnis nach Steuern 1.311.406,30 545.535,79
9. sonstige Steuern 30.020,21 25.184,00
10. Jahresüberschuss 1.281.386,09 520.351,79

Ergebnisverwendung

1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
10. Jahresüberschuss 1.281.386,09 520.351,79
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.009.192,15
12. Einstellungen in Gewinnrücklagen 1.281.386,09 1.529.543,94
a) in andere Gewinnrücklagen 1.281.386,09 1.529.543,94
13. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 0,00

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: NETGO GmbH

Firmensitz laut Registergericht: Borken

Registereintrag: Handelsregister

Registergericht: Coesfeld

Register-Nr.: 10555

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Unsere Gesellschaft hat für den gesamten Geschäftsbereich Teile des in ihrem Eigentum stehenden Anlagevermögens an ein Leasingunternehmen verkauft und wieder angemietet. Dieses Sale-and-lease-back-Geschäft führt zu Leasingkosten aber auch zu einer deutlichen Verbesserung der Liquidität.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB).

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Vorschriften der

§§ 264 ff. HGB. Er besteht aus Bilanz, GuV, Anhang und Lagebericht. Wir sind in drei Geschäftszweigen tätig, welche allerdings zusammengefasst werden (Systemhaus, Reseller Solutions, IT-Consulting). Für die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden entsprechend der wirtschaftlichen Bedeutung die Gliederungsschemata nach § 266 HGB und § 275 HGB gewählt.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bewertung ist unter Berücksichtigung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit gemäß § 252 Abs.1 Nr.2 HGB durchgeführt worden.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 990.416,44

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 1.326.057,63

Mit Wirkung zum 01.01.2019 wurde die Data Westfalia GmbH als 100%ige Tochter auf die Muttergesellschaft netgo GmbH verschmolzen.

Forschungs- und Entwicklungskosten

Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden aktiviert.

Es entfallen Forschungs- und Entwicklungskosten in Höhe von 50.994,24 EUR auf die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens.

Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden 15 Jahre festgelegt.

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 66.567,36 EUR (Vorjahr: 46.301,92 EUR).

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 35.694,24 EUR.

Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:

Gesamtbetrag gemäß Ausschüttungssperre EUR
Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens 50.994,24
Passivierung latenter Steuern -15.300,00
Aktivierung von Vermögensgegenständen zum beizulegenden Zeitwert 0,00
Gesamtbetrag 35.694,24

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Sonstige Rückstellungen EUR
Rückstellung für Personalkosten 439.918,53
Rückstellung zur Erfüllung der Aufbewahrungsverpflichtung 8.850,00
Rückstellung für Gewährleistungsverpflichtungen 251.000,00
Rückstellung für Abschluss- und Prüfungskosten 18.000,00
Gesamtbetrag 717.768,53

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 0,00 EUR.

Die VR-Bank Westmünsterland hat der Gesellschaft eine Kreditlinie eingeräumt, die durch Sicherungsübereignung sämtlicher Handelswaren sowie durch nachrangige Rahmenabtretung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gesichert ist. Die Kontokorrentkreditlinie wurde zum 31.12.2019 nicht in Anspruch genommen.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 11.242.983,67 EUR (Vorjahr: 4.910.266,85 EUR).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 4.532.574,96 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).

Latente Steuern

Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 15.300,00 EUR.

Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern: 15.300,00 EUR.

Haftungsverhältnisse

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Die Gründer und ehemaligen Gesellschafter der netgo GmbH (Benedikt Kisner und Patrick Kruse) haben zum 18.11.2019 Ihre Geschäftsanteile die die netgo group GmbH veräußert, welche nun zu 100% Gesellschafterin ist.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 4,061 TEUR sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Sonstige finanzielle Verpflichtungen < 1 Jahr
T€
1 - 5 Jahre
T€
>5 Jahre
T€
aus Miet- und Leasingverträgen 1.179 2.598 284
aus begonnenen Investitionsvorhaben 0 0 0
aus Altersversorgung 0 0 0
davon
gegenüber verbundenen Unternehmen 0 0 0
gegenüber assoziierten Unternehmen 0 0 0
Summe 1.179 2.598 284

Zur Sicherung der Forderungen hat die netgo GmbH eine Warenkreditversicherung abgeschlossen. Diese hilft auch bei der Andienung für eine geplante Factoringaufnahme und sichert so in Zukunft den Ankauf durch die Factoring Gesellschaft.

Unsere Gesellschaft hat Teile des Anlagevermögens im Rahmen eines Sale-and-lease-back-Vertrags verkauft und wieder angemietet.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 0,00
Angestellte 201,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 201,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 186,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 15,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Benedikt Kisner
Weitere Geschäftsführer: Patrick Kruse
Weitere Geschäftsführer: Andre Hüttemann

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis
EUR
Eigenkapital
EUR
Gründerzentrum Borken GmbH (VJ) 20,00% -1.997,45 95.596,03
kiwiko e.G. < 10,00% 6.364,27 208.341,36

Mit Vertrag vom 07.06.2019 wurde die Data Westfalia GmbH rückwirkend zum 01.01.2019 durch Aufnahme auf die Netgo GmbH verschmolzen.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt 1.281.386,09 EUR.

In die Rücklagen werden 1.281.386,09 EUR eingestellt.

Unterschrift der Geschäftsführung

Anlagespiegel

Anlagespiegel 2019

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2019
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Kumulierte Abschreibungen 31.12.2019
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 50.994,24 0,00 0,00
2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 291.992,70 99.807,72 29.555,78 161.200,64
3. Geschäfts- oder Firmenwert 63.500,00 0,00 0,00 29.207,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 355.492,70 150.801,96 29.555,78 190.407,64
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten auf fremden Grundstücken 8.588,68 0,00 0,00 4.454,68
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.409.173,06 592.721,44 295.721,19 1.131.195,31
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 533.845,25 16.061,13 0,00
Summe Sachanlagen 1.417.761,74 1.126.566,69 311.782,32 1.135.649,99
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 180.000,00 0,00 140.000,00 0,00
Summe Finanzanlagen 180.000,00 0,00 140.000,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.953.254,44 1.277.368,65 481.338,10 1.326.057,63
Abschreibungen/ Zuschreibungen 01.01.-31.12.2019
Euro
Buchwert 31.12.2019
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 50.994,24
2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 80.403,72 201.044,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert 4.233,00 34.293,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 84.636,72 286.331,24
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten auf fremden Grundstücken 859,00 4.134,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 340.565,74 574.978,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 517.784,12
Summe Sachanlagen 341.424,74 1.096.896,12
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 40.000,00
Summe Finanzanlagen 0,00 40.000,00
Summe Anlagevermögen 426.061,46 1.423.227,36

sonstige Berichtsbestandteile

 

Borken, 29. Mai 2020

Benedikt Kisner

Patrick Kruse

Andre Hüttemann

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 29.05.2020 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die NETGO GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der NETGO GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der NETGO GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

 

Borken, 20.05.2020

M & P GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Borken

Christian Büsker, Wirtschaftsprüfer

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