Wohnungsbauwerk GmbH
Selbe AdresseBauträger für Wohngebäude
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Nicolai Streit seit 12.5.2023 | Geschäftsführer |
Christoph Jürgen Streit seit 11.7.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 77.50% | |
| 22.50% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Streit GmbHBensheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Geschäftsgrundlagen Die Streit GmbH wurde am 14. März 1979 gegründet. Der Unternehmensschwerpunkt liegt in der arbeitsmedizinischen und sicherheitstechnischen Betreuung von Unternehmen aus der Industrie, Handel, Verwaltung, Bergbau, Landwirtschaft, Dienstleistung, Gesundheitswesen und freien Berufen, sowie Kommunale-, Landes- und Bundesbehörden aus dem öffentlichen Dienst. Neben der Zentrale in Bensheim ist die die Streit GmbH durch betriebsmedizinische Zentren im gesamten Bundesgebiet vertreten. Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2023 nicht verändert. 2. Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland wurde nach der Wahl im Jahr 2021, durch die Ziele der neuen Bundesregierung, trotz der Nachwirkungen der Corona Pandemie und deren Auswirkungen, noch von Zuversicht getragen. Der Preisanstieg für Mineralölprodukte und Energie, der durch die bereits zum 01.01.2022 eingeführte Co2 Abgabe gestiegen war, explodierte förmlich im laufe des Jahres und führte zu einem massiven Einbruch der Konjunktur und einer großen Verunsicherung in der Wirtschaft, die durch Bezugsängste von Gas und Strom zu einem enormen Preisanstieg geführt haben. Nicht zu letzt das Abschalten der letzten drei verbliebenen Atomkraftwerke am 15.04.2023 hat die Versorgungssituation zusätzlich verschärft. Entgegen allen Erwartungen hat sich der Arbeitsmarkt nicht entspannt und vielen Arbeitnehmern ist der Wiedereinstieg nach Personalabbau, Kurzarbeit und Homeoffice zur 40 bzw. 35 Stundenwoche sehr schwergefallen. Durch die gesetzliche Anhebung des Mindestlohnes um fast 15 % auf 12,00 €, auf alle Beschäftigungsverhältnisse einschließlich Erntehelfer, sind die Lebensmittel und Lebenshaltungskosten zusätzlich stark gestiegen. Die Folge war die höchste Inflationsrate seit 1992, mit durchschnittlich 7,9 % im Jahr 2022 und im Jahr 2023 bei 5,9 %. Zur Bekämpfung der Inflation in Europa hat die EZB erstmals den Leitzins seit 2011 angehoben und bis Ende 2023 bis auf 3,75 % steigen lassen. Dies hat die Inflation gebremst, aber hatte zur Folge, dass für viele Unternehmen nun deutlich höhere Kosten durch die Geldbeschaffungsmaßnahmen entstanden sind. Viele Investitionen sind ausgeblieben oder zurückgestellt. Der Überfall der Hamas auf Israel am 07.10.2023 hat die politische Lage in ein neues Stadium der Instabilität katapultiert, mit einer nicht überschaubaren Entwicklung der Eskalation. Im Januar wurde der Chatbot mit Chat GPT im Netz freigegebenen und hat einen Vorgeschmack gegeben, was bei der Entwicklung von KI in der Zukunft zu erwarten ist. Gesamtaussage der Geschäftsführung In diesem Umfeld war unsere Geschäftsentwicklung im Jahr 2023 gut. Die Erwartungen der Geschäftsführung hinsichtlich Umsatzes und Ergebnis wurden aufgrund der Verschlechterung des Wirtschaftsumfeldes nicht ganz erreicht. Die Umstellung der Softwareprogramme lässt erste Erfolge bei den Kunden erkennen. Auch im Jahr 2023 ist die Nachfrage an Videokonferenzen weiter gewachsen. Dies gilt auch für die virtuellen Arbeitsschutz Ausschusssitzungen, die mit wachsendem Zuspruch auch mit der Anzahl an Teilnahmen gestiegen ist. Dadurch werden die Fahrtzeiten weiter reduziert und die Mitarbeiter können noch mehr Aufgaben für die Kunden lösen. Auch in diesem Geschäftsjahr ist der Bedarf an mobiler Betreuung gewachsen und konnte durch weitere Digitalisierung besser entwickelt werden. Dies hatte auch auf die Entwicklung von Umsatz und Ergebnis einen wichtigen Einfluss. Trotz der konjunkturellen Entwicklung sind die Abschlüsse von Neuverträge noch als zufriedenstellend einzustufen und konnte das Vertragsvolumen leicht steigern. Die Mitarbeiter, die altersbedingt oder aus anderen Gründen aus dem Unternehmen ausgeschieden sind, konnten nicht immer zeitnah ersetzt werden. Deshalb werden noch weitere Arbeitsprozesse digitalisiert, da nicht so schnell zu erwarten ist, dass der Arbeitsmarkt sich erholen wird. Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren Mit der Einführung des Arbeitsschutz Management Systems konnte den Kunden eine Plattform bereitgestellt werden, die zunehmend als große Erleichterung wahrgenommen wird und sich zunehmend als eine starke Kundenbindung entwickelt. Weiterhin bedurfte es weiterhin keine Fremdkapital für das Jahr 2023. Zahlungen erfolgen, wenn möglich ausschließlich mit Skonto. Die Liquidität ist weiterhin auf hohem Niveau. Vermögenslage Das Gesamtvermögen beträgt TEUR 12.194,5 und hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.152,9 erhöht. Die Forderungen aus Leistungen betragen 35,4% der Bilanzsumme und bestehen überwiegend gegenüber Gesellschaften der Streit Gruppe. Aktivisch sind insbesondere die Sonstigen Vermögensgegenstände höher als im Vorjahr. Passivisch setzt sich die Erhöhung der Bilanzsumme aus dem Anstieg des Eigenkapitals und dem Rückgang der Rückstellungen wie auch der der Lieferverbindlichkeiten zusammen. Die Erhöhung bei den Sachanlagen betrifft im Wesentlichen Zugänge bei den Außenanlagen und der Betriebsausstattung. Die Leistungsforderungen betragen TEUR 4.312,6, haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 552,4 vermindert. Die Sonstigen Vermögensgegenstände enthalten TEUR 6.692,8 Forderungen gegen die Streit Holding KGaA (Vj. TEUR 1.946,1). Das Konto fungiert als Cashpool-Konto für die Gesellschaften der Streit Gruppe. In diesem Zusammenhang sind die liquiden Mittel von TEUR 3.269,9 auf TEUR 49,2 zurückgeführt worden. Die Eigenkapitalquote beträgt 58,7% (Vj. 35,6%) der Bilanzsumme. Das Eigenkapital stieg durch den Jahresüberschuss von TEUR 3.228,4. Die Pensionsrückstellungen sind um TEUR 1.247,1 geringer als im Vorjahr. Eine der beiden Pensionszusgen wurde im Berichtsjahr vollständig ausgezahlt. Die Steuerrückstellungen fielen um TEUR 170,4 auf TEUR 338,7. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten von TEUR 963,5 betreffen Leistungen, die bereits in Rechnung gestellt wurden und in den Folgejahren erbracht werden. Finanzlage Die Gesellschaft ist in der Lage, ihre Investitionen und den laufenden Geschäftsbetrieb ohne die Aufnahme von Fremdmitteln zu bestreiten. Aufgrund des positiven Cashflows war die Gesellschaft jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtunge nachzukommen. Ertragslage Das Rohergebnis betrug im Jahr 2023 TEUR 17.114,7 (Vj. TEUR 17.935,8. Dies entspricht einer leichten Verminderung gegenüber dem Vorjahr um 4,6%. Der Personalaufwand blieb nahezu unverändert bei leicht gesunkener Mitarbeiterzahl. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um TEUR 216,6 bzw. 4,7% auf TEUR 5.062,3. Ursächlich für die höheren Aufwendungen sind die Fremdarbeiten, die um TEUR 673,0 höher waren als im Vorjahr. Absolut betrachtet betreffen die wesentlichen Posten in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen die Raumkosten und Instandhaltungen mit zusammen TEUR 2.000,9 (Vj. 1.901,1), Fahrzeugkosten TEUR 701,6 (Vj. TEUR 620,0), Werbung und Reisekosten TEUR 251,7 (Vj. TEUR 192,9), und Leasingkosten TEUR 272,7 (Vj. TEUR 318,0). Die Steueraufwendungen betreffen das Berichtsjahr. Der Jahresüberschuss beträgt TEUR 3.228,4 (Vj. TEUR 3.832,1). 3. Forschung und Entwicklung Die Streit GmbH ist in den Verband der Präventionsexperten eingetreten, um zusätzlich auch dort in der Deutschen Akademie für Prävention an Forschung und Entwicklung teil zu haben. An der Entwicklung weiterer Dienstleistungen der Streit GmbH wird weitergearbeitet und noch im Jahr 2024 wird mit konkreten Ergebnissen gerechnet. Es ist geplant mit der Hochschule Köln gemeinsam einen Forschungsauftrag zu erhalten. Im nächsten Jahr werden Gespräche mit der Technischen Universität geführt, einen Kooperationsvertrag abzuschließen. Die Entwicklungsabteilung wurde neu strukturiert und der Schwerpunkt für die Erweiterung wird weiter auf Aus- und Weiterbildung gelegt. Durch die Ausgliederung der Supporttätigkeiten in eine eigene Abteilung, konnten zusätzliche Kapazitäten und eine verbesserte Effizienz erreicht werden. 4. Chancen und Risikobericht Durch die konjunkturelle Entwicklung werden zukünftig kleinere und mittlere Mitbewerber noch stärker vom Markt verschwinden. Da bis jetzt über 50 % der Arbeitsmediziner und Betriebsärzte 60 Jahre und älter sind, steigt der Bedarf an überbetrieblicher Betreuung für die übrigen Dienste. Durch die wachsende Zahl an Ärzten, die von der Streit GmbH als Arbeitsmediziner ausgebildet werden, wird sich die Personalsituation für die Streit GmbH zunehmend verbessern. Als größtes Risiko wird weiterhin mit einer noch stärkeren Zunahme von Insolvenzen und Betriebsschließungen zu rechnen sein. Die Verschlechterung der Zahlungsmoral und die auch weiterwachsenden Forderungsausfälle stellen ein steigendes Risiko dar. 5. Prognose Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 ist zu diesem Zeitpunkt sehr positiv zu sehen, trotz der anhaltenden Auswirkungen der Corona-Pandemie und der herrschenden Energiekrise. Durch den breiten Branchenmix der Streit GmbH können Umsatzrückgänge einzelner Bereiche aufgefangen werden und mit stark wachsenden Bereichen ausgeglichen oder überkompensiert werden. Insbesondere im digitalen Bereich kann die Streit GmbH auf Kundenwünsche ganz individuell und punktgenau eingehen. Insbesondere das Arbeitsschutzmanagementsystem zeigt, das man die Wünsche der Kunden mit Softwareprodukten erfüllen kann. Besonders die Bedürfnisse die in allen Bereichen der interaktiven Schulungen, Trainings und Unterweisungen abdecken werden, runden das Programm der Softwareprodukte ab. Die Herausforderungen mit denen die Streit GmbH zu kämpfen hat, sind häufig die Gleichen die auch ihre Kunden haben. Von ihrer Digitalisierung werden somit auch ihre Kunden Partizipieren. Das Gesamtbild der Streit GmbH als umfassender Partner in der Arbeitsmedizin und Arbeitssicherheit, wird durch die selbst entwickelten Produkte für interne Arbeitsabläufe, sowie auch für die Kunden in diesen Bereichen, weiter gestärkt und ausgebaut. Es wird für 2024 ein Ergebnis wie im Vorjahr erwartet.
Bensheim, den 1. Juli 2025 Jürgen Streit Nicolai Streit HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss Die Firma der Gesellschaft lautet: Streit GmbH, ihr Sitz ist Lahnstr. 27-29, Bensheim. Die Gesellschaft wird vom Amtsgericht Darmstadt im Handelsregister unter der Nr. HRB 24131 geführt. Die Gesellschaft ist gemäß § 267 Abs. 3 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. 2. Bilanzierung und Bewertung Die Bewertung der Aktiva und Passiva erfolgte nach den Vorschriften der §§ 252 bis 256 sowie der §§ 264 bis 289 des HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§§ 275 Abs. 2, 276 HGB) erstellt. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich ausschließlich um EDV-Software. Der Ansatz erfolgt mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen über einen Zeitraum von drei Jahren. Die Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten bilanziert und um planmäßige lineare Abreibungen nach Nutzugsdauern zwischen drei und zehn Jahren vermindert. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 250 bis EUR 800 werden in Anlehnung an die steuerlichen Vorschriften im Jahr des Zuganges in voller Höhe abgeschrieben. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder dem voraussichtlich dauerhaft niedigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Vorräte betreffen den mengen- und wertmäßig geschätzten Bestand an Verbrauchsmaterial. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände sowie liquide Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sowie das Eigenkapital sind zum Nennwert bilanziert. Die Pensionsverpflichtungen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten nach der Projected Unit Credit Method (PUC-Methode) ermittelt. Dabei kamen die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zur Anwendung. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wird in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei der Abzinsung pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Der Rechnungszinssatz basiert entsprechend § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB auf dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre in Höhe von 1,82 % (Vj. 1,78%). Entgelt- und Rentensteigerungen sind bei der Ermittlung nicht berücksichtigt, da es sich um betragsmäßige Festzusagen handelt. Fluktuation ist ebenfalls nicht zu berücksichtigen. Aus der Abzinsung der Rückstellung für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre (1,82 %) ergibt sich zum 31. Dezember 2023 im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre (1,74%) eine um EUR 1.801 (Unterschiedsbetrag) verminderte Rückstellung für Pensionen, für den eine Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB gilt. Die Zinskosten nach § 277 Abs. 5 HGB betragen TEUR 0,0 (Vj. TEUR 27,0). Die übrigen Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten sind entsprechend des voraussichtlichen Bedarfs in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten repräsentieren Kundenvorauszahlung für Leistungen in den Folgejahren. 3. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Der Ausweis des Anlagevermögens erfolgt nach der erweiterten Bruttomethode. Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassent Anlagepositionen und deren Entwicklung im Wirtschaftsjahr 2023 wurden in dem als Anlage zum Anhang erstellten Anlagenspiegel dargestellt. Die Gesellschaft hält 100% des auf EUR 25.000 lautenden Stammkapitals an der Streit Diagnostik GmbH, Bensheim. Das negative Eigenkapital der Beteiligungsgesellschaft belief sich zum 31. Dezember 2023 auf TEUR -1.036,0 (Vorjahr: TEUR -1.090,1). Der Jahresfehlbetrag betrug TEUR 54,4 (Vorjahr: TEUR 206,1). Der Beteiligungsbuchwert wurde auf einen Erinnerungswert abgeschrieben. In 2022 hat die Gesellschaft 30 % der Anteile der DAP Deutsche Akademie für Prävention GmbH, Bensheim, erworben. Das gezeichnete Kapital beträgt TEUR 25. Das Eigenkapital beträgt zum Ende des Geschäftsjahres TEUR 17,7 (Vorjahr: TEUR 19,5). Der Jahresfehlbetrag 2023 beläuft sich auf TEUR 1,9 (Vorjahr TEUR 2,4). Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht. Forderungen gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von TEUR 68,7 (Vj. TEUR 64,1). Das Eigenkapital beinhaltet neben dem Stammkapital den Gewinnvortrag und den Jahresüberschuss. Die sonstigen Rückstellungen betreffen Aufwendungen für ausstehende Rechnungen, Resturlaub, Tantiemen, Gewährleistungen sowie Abschluss- und Prüfung. Die Steuerrückstellungen repräsentieren die das Geschäftsjahr betreffenden noch nicht veranlagten Steuern. Die Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahre fällig. Von den Sonstigen Verbindlichkeiten betreffen Steuern TEUR 265,6 (Vj. TEUR 129,5) und die soziale Sicherheit mit TEUR 5,0 (Vj. TEUR 42,4). Die Erlöse werden sämtlich im Inland erzielt. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten die Auflösung von Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 1.242,8 und Versicherungsentschädigungen von TEUR 261,3. Die Pensionsrückstellung wurde ausgezahlt. Im abgelaufenen Wirtschaftsjahr beschäftigte die Gesellschaft im Jahresdurchschnitt 143 Mitarbeiter (Vorjahr: 152 Mitarbeiter) und zwei Geschäftsführer. Die Ertragssteuern betreffen das Berichtsjahr. 4. Sonstige Angaben Es bestehen Miet- und Leasingaufwendungen mit einem jährlichen Gesamtaufand von TEUR 915,6 (Vj. TEUR 1.052,3). Geschäftsführer der Gesellschaft sind: • Herr Jürgen Streit, Bensheim • Herr Nicolai Streit, Bensheim (seit 12. Mai 2023). Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von TEUR 7.137,2 bestehend aus Jahresüberschuss von TEUR 3.228,4 und Gewinnvortrag von TEUR 3.908,8 auf neue Rechnung vorzutragen.
Bensheim, 1. Juli 2025 Jürgen Streit Nicolai Streit
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 08.07.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Streit GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Streit GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Streit GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Seeheim-Jugenheim, 1. Juli 2025 WP Koehler GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ralph Koehler, Wirtschaftsprüfer Der Besätigungsvermerk bezieht sich auf die ungekürzte Fassung der Gewinn- und Verlustrechnung. |
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