STACI
Deutschland GmbH
Bergheim
(vormals: München)
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht zum
Jahresabschluss 2023
I.
Grundlagen des Unternehmens
1.
Geschäftsmodell des Unternehmens
Die STACI Deutschland GmbH ist mit rund 200
Mitarbeitern an drei Logistikstandorten in Deutschland sowie
dem Außendienst vertreten.
Das Unternehmen ist in der Werbemittelbranche und
E-Commerce, insbesondere in den Bereichen Logistik sowie
Sales & Service, tätig. Zu unseren Kunden
zählen namhafte Unternehmen aus der Nahrungs- und
Genussmittelbranche sowie aus der Modebranche, dem
Gesundheitswesen und Versicherungen.
2.
Geschäftsbereiche
Unsere Kernbereiche im Unternehmen teilen sich zum
einen auf in den Bereich Logistik, welcher die Lagerung,
Kommissionierung sowie den Werbemittelversand, die
Marketinglogistik und die Distribution von Werbemitteln
umfasst; kurz alles, um den Point of Sale (POS) mit
Werbemitteln zu versorgen. Hinzu kommt ein wachsender Bereich
im E-Commerce der sowohl die Lagerung, Kommissionierung, als
auch den Versand von Waren an Endkunden von namhaften
Unternehmen umfasst.
Zum anderen sind wir im Bereich Sales & Service
tätig, welcher insbesondere die Leistungsbausteine
Promotion, Merchandising und Außendienst umfasst; kurz
alles, wobei Menschen als Botschafter einer Marke auftreten
und somit die optimale Präsentation unserer
Kundenprodukte am POS gewährleisten.
II.
Wirtschaftsbericht
1.
Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene
Rahmenbedingungen
Das Jahr 2023 startete bereits mit einer hohen
Inflation von 8,7 %, da der anhaltende Krieg in der
Ukraine die Preise für Energie und Lebensmittel
weitertreibt.
Die Verbraucher und Unternehmen leiden weiterhin unter
den hohen Energiekosten. Laut dem Bundesverband der Deutschen
Industrie (BDI) zahlen viele deutsche Firmen dreimal mehr
für Strom als ihre internationale Konkurrenz.
Für das Jahr 2023 prognostizierte der IWF
(Internationaler Währungsfonds) zu Beginn des Jahres
2023 für Deutschland ein Wirtschaftswachstum von
0,1 % und für 2024 von 1,1 %. Im Herbst des
Jahres ging der IWF noch von einem deutschen Wachstum von
-0,5 % für 2023 und von 0,9 % für 2024
aus. Stand Februar sieht das IWF allerdings nur noch ein
Wirtschaftswachstum von 0,5 % für 2024 vor. Die
Bundesregierung geht aktuell von einem Wachstum von nur
0,2 % für 2024 im Vergleich zum Vorjahr aus, in dem
das Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 0,3 %
niedriger als das Jahr 2022 abgeschlossen hat.
Für Deutschland rechnet der IWF mit einer
durchschnittlichen Inflationsrate für 2024 von
3,5 % und von 2,2 % im Jahre 2025.
Im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr
und Gastgewerbe schrumpfte das BIP um 1,0 %.
Gemäß der Bundesregierung dürfte die
deutsche Wirtschaftsleistung im Jahr 2024 lediglich um
0,2 % zulegen, allerdings sich dann 2025 auf 1,0 %
steigern.
Die STACI Deutschland GmbH wird im Markt zunehmend
stärker als globaler Player mit innovativen Leistungen
in hoher Qualität und Flexibilität wahrgenommen und
das nicht nur im Kerngeschäft der Werbemittellogistik.
2.
Geschäftsverlauf
Das Jahr 2023 stand ganz unter der Vollintegration des
im August 2022 neu hinzugewonnenen Standortes in Bremen.
Im ersten Quartal konnten wir in Bremen gleich zwei
wichtige Kunden aus dem Nahrungsmittelsegment
begrüßen und erfolgreich bereits die große
Osteraktion durchführen.
Ebenfalls im ersten Quartal konnten wir an unserem
Standort in Ottendorf-Okrilla einen neuen Kunden integrieren
und uns damit eine weitere Branche im Logistikbereich
erschließen. Im Sommer kam ein weiterer Kunde hinzu.
Damit ist nun auch an diesem Standort ein Kunde aus der
Textilbranche vertreten.
Das gesamte Jahr stand unter dem Stern, dass wir bei
einigen Kunden im Rahmen weiterer Zentralisierungen
zusätzliche Aufträge generieren konnten.
Ebenfalls ab Sommer zog das Geschäft im
Medizinsektor sehr stark an, was sich an steigenden
Umsätzen ablesen lässt. Dieser Anstieg sollte sich
bis zum Jahreswechsel und darüber hinaus bestätigen
und beschleunigen. Diesen massiven Anstieg haben wir
rechtzeitig durch zusätzliche Personalunterstützung
sicherstellen können.
Im letzten Quartal entwickelte sich das Bild unserer
Kunden unterschiedlich. So zogen einige Umsätze an, aber
auch einige der namhaften Lebensmittelkunden reduzierten zum
Jahresende ihre Werbebudgets, was sich auch auf die
Auftragslage durchschlug.
Insgesamt haben sich die Umsätze wie erwartet
über das Jahr hin dargestellt.
Allerdings verschoben sich die Umsätze weg vom
klassischen Werbemittelgeschäft hin zu medizinischen
Produkten und logistischen Dienstleistungen für die
Lebensmittelbranche.
a)
Ertragslage
Die Umsatzerlöse erhöhten sich um
Euro 5,6 Mio. (+32,1 %) auf
Euro 22,9 Mio. Das Umsatzwachstum ist zum
größten Teil auf den zusätzlichen
Standort in Bremen, welcher jetzt das ganze Jahr zum Umsatz
beigetragen hat, sowie neue Kunden zurückzuführen.
Aufgrund der Teilung der Umsatzerlöse in unsere
beiden Hauptgeschäftsfelder (Logistik sowie Sales &
Service) ist eine nahezu hinreichende Stabilität in den
Unternehmensergebnissen gegeben. Der Gesamtumsatz verteilt
sich nunmehr auf den Bereich Logistik mit 75 % (Vorjahr:
66 %) und Sales & Service mit 25 % (Vorjahr:
34 %).
Korrespondierend zum Umsatzwachstum entwickelten sich
die Aufwendungen für bezogene Leistungen sowie
Roh-/Hilfs-/Betriebsstoffe (Zunahme um
Euro 2,9 Mio.). Die Abnahme der sonstigen
betrieblichen Erträge um Euro 0,1 Mio.
resultiert insbesondere aus geringeren
Auflösungserträgen von sonstigen
Rückstellungen im Vergleich zum Vorjahr. Durch diese
Veränderungen erhöhte sich das Rohergebnis
insbesondere umsatzbedingt um Euro 2,6 Mio. auf
Euro 15,6 Mio.
Der Personalaufwand erhöhte sich durch die
Ganzjahresbetrachtung des neuen Standorts Bremen um
Euro 0,9 Mio. (+ 10,7 %). Entsprechend
erhöhte sich die Mitarbeiterzahl zum Jahresende auf 215.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen nahmen im
Berichtsjahr um Euro 1,3 Mio. zu. Grund
hierfür sind gestiegene Raumkosten von +
Euro 1,0 Mio. Zu erklären ist der Sachverhalt
insbesondere durch die nun ganzjährig gezahlte Miete
für Bremen (+ Euro 0,8 Mio.).
Aufgrund der eben genannten Entwicklungen verbesserte
sich das Betriebsergebnis um Euro 0,4 Mio. auf
Euro 0,17 Mio. Zudem verbesserten
Steuererstattungen das Jahresergebnis, welches nunmehr mit
Euro 0,1 Mio. positiv ausgewiesen wird.
b)
Vermögenslage
Die Bilanzsumme verringerte sich um
Euro 0,2 Mio. auf Euro 7,8 Mio.
Das Anlagevermögen, welches insbesondere Software,
Büroeinrichtung sowie die Ausstattung der Logistikhallen
betrifft, liegt mit 12 % der Bilanzsumme auf dem Niveau
des Vorjahres.
Aufgrund verbesserter Zahlungsziele und
Factoring-Maßnahmen weisen wir im Jahresabschluss
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von rd.
Euro 4,2 Mio. aus, die rd. 55 % (Vorjahr:
rd. 66 %) der Bilanzsumme ausmachen.
Zum Bilanzstichtag werden überwiegend Forderungen
in Höhe von Euro 0,9 Mio. gegen
konzernverbundene Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen
ausgewiesen.
Der Gesellschaft standen zum 31.12.2023 liquide Mittel
von rd. Euro 1,5 Mio. zur Verfügung, die rd.
19 % (Vorjahr: rd. 7 %) der Bilanzsumme
entsprechen.
Das Eigenkapital erhöhte sich um den Jahresgewinn,
und macht nun 73 % (Vorjahr: rd. 70 %) der
Bilanzsumme aus.
Die Rückstellungen konnten auch in 2023 deutlich
um Euro 0,2 Mio. reduziert werden, die
rd. 13 % der Bilanzsumme ausmachen (Vorjahr:
15 %).
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
erhöhten sich durch den Ganzjahreseffekt des dritten
Standortes auf Euro 0,84 Mio. und entsprechen
rd. 11 % (Vorjahr: rd. 9 %) von der
Bilanzsumme.
c)
Finanzlage
Durch Reduktion von Zahlungszielen, die volle
Integration des dritten Standortes sowie
Factoring-Maßnahmen ergab sich ein positiver Cash-Flow
aus laufender Geschäftstätigkeit. Dadurch
erhöhte sich der Finanzmittelbestand um
Euro 0,9 Mio.
3.
Finanzielle Leistungsindikatoren
Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser
Fokus auf:
· Umsatzentwicklung
· Betriebsergebnis / EBITA
· Branchenentwicklung
Für unsere interne Unternehmenssteuerung ziehen
wir z. B. Vergleiche zwischen Kostenvoranschlägen und
abgerechneten Kosten sowie betriebswirtschaftliche
Auswertungen auf Kostenstellenbasis heran. Zudem sind wir in
die Budgetplanung und das laufende Monatsreporting unserer
Muttergesellschaft, der Staci SAS, sehr stark eingebunden.
Der Konzernverbund und das Auftreten der STACI-Group im
Ganzen lässt uns weiterhin gut gegenüber unseren
Wettbewerbern dastehen.
4.
Gesamtaussage
Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
schätzen wir weiterhin als gut ein. Mit der Umsatz- und
Ergebnisentwicklung im Jahr 2023 sind wir nach den
Restrukturierungsmaßnahmen im Jahre 2022 zufrieden. Die
Fokussierung auf unsere Kernkompetenz, die Logistik, und die
damit verbundenen Umstrukturierungen werden im Jahre 2024
einen Einfluss sowohl auf den Umsatz als auch auf das
Ergebnis haben. Wir streben jedoch weiterhin ein Wachstum im
logistischen Bereich sowie positive Betriebsergebnisse an -
insbesondere durch die breitere Aufstellung auch im
E-Commerce Bereich sowie Cross-Selling Aktivitäten
innerhalb der STACI-Group. Der Cash-Flow wird sich aufgrund
stabiler langfristiger Verträge sowie
Factoring-Maßnahmen verbessern und weiterhin einen
positiven Beitrag leisten.
Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen
Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir
aufgrund unserer Erfahrungen im Finanzierungsbereich stabil.
III.
Zweigniederlassungen
Im Geschäftsjahr unterhielten wir drei
Zweigniederlassungen: Ottendorf-Okrilla, Bergheim und Bremen.
In München befindet sich ein weiteres Büro, welches
im Jahre 2024 geschlossen und der Firmensitz an den Standort
Bergheim verlegt wird. An den übrigen Standorten
befindet sich die Lagerung der Standardwerbemittelartikel
unserer Kunden sowie die Organisation zur Versendung dieser
Artikel.
IV.
Chancen- und Risikobericht
2023 war weiterhin geprägt vom Ukraine-Krieg sowie
der hohen Inflationsrate und der schwächelnden
Wirtschaft. Diese Einflussfaktoren hatten deutliche
Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit.
Der andauernde Ukraine-Krieg sowie die damit verbunden
wirtschaftlichen Einflüsse führen bei unseren
Kunden auch im Jahr 2024 weiterhin zu Unsicherheiten, was
sich sowohl im Bereich der Ausschreibungen als auch bei den
Aufträgen unserer Kunden widerspiegeln wird. So
könnten weiterhin hohe Inflationsraten sowie ein
steigender Kostendruck bei den Unternehmen zu einem
deutlichen Rückgang unserer Aufträge führen.
Eine Ausweitung des Krieges, sowie eine stärkere
Rezession und mögliche Auswirkungen durch die
US-Präsidentenwahl mag ebenso zu einer deutlichen
Verschlechterung der Auftragslage beitragen wie auch
verhindern, neue Ausschreibungen oder Erweiterungen von
Projekten durchführen zu können.
Auf der anderen Seite kann eine Beendigung des Krieges,
eine Stabilisierung der Wirtschaftslage sowie ein Nachlassen
der Inflation zu einem deutlichen Nachholeffekt auf beiden
Seiten (Ausschreibungen und Aufträge) führen, was
wir bereits mit entsprechenden Plänen auffangen
können.
Aufgrund unseres Gesamtpakets (Logistik,
Deutschlandübergreifende Kundenverträge sowie eine
stärkere Bündelung der Aktivitäten) sehen wir
gute Chancen, bestehende Aufträge fortzuführen,
weitere Aufträge zu akquirieren und so unseren Umsatz
stetig zu steigern. Die meisten unserer Logistikverträge
laufen über das Jahr 2024 hinaus, so dass das Risiko des
Verlustes von Kunden nur gering ist.
Unsere führende Rolle werden wir auch in Zukunft
durch Weiterentwicklungen im Vertrieb- bzw. Absatzprozess
sowie im internen Prozessablauf absichern können.
Maßgeblich beim Ausbau unterstützen wird uns
die Einbindung in das europäische Netzwerk der
STACI-Group. Diese versetzt uns in die Lage, unseren Vertrieb
zu stärken und Leistungen europaweit anzubieten. Hier
sind bereits erste Erfolge aus dem Bereich "Cross-Selling" zu
sehen. Langfristig soll die STACI-Group als
größter Werbemittellogistiker Europas fungieren.
Dieses Ziel werden wir mit unserer führenden Rolle in
Deutschland, unserem europäischen Netzwerk und der damit
verbundenen Expertise erreichen.
Der Ausbau des Bereiches E-Commerce Logistik bietet die
Chance im wachsenden Markt eine zunehmend wichtigere Rolle zu
spielen und die Diversifizierung voranzutreiben, wobei
aktuell eine Konsolidierung im E-Commerce Bereich sowie ein
steigender Kostendruck bei den Händlern zu erkennen
sind. Hierdurch wird auch eine Entkoppelung von nur einer
Branche erreicht sowie die Glättung der Nachfrage
(E-Commerce hat andere Spitzen als der Werbemittelmarkt).
Auf der Beschaffungsseite bemühen wir uns
weiterhin um bessere Konditionsvereinbarung mit unseren
Dienstleistern. Durch den dritten Standort und damit
verbundenen weiter steigenden Volumen verbessern wir unsere
Verhandlungsposition im Einkauf. Hier ist insbesondere auch
eine stärkere Einbindung in die europäische
Struktur von Vorteil. Allerdings sehen wir einen zunehmend
starken Anstieg der Einkaufs-, und Transportpreise, aufgrund
gestiegener Rohmaterial-, und Energiepreise, die wir nicht
immer 1:1 an unsere Kunden weitergeben können. Hier
bemühen wir uns um alternative Dienstleister und
Hersteller, sowie um Nachverhandlungen mit unseren Kunden.
Grundsätzlich besteht das Risiko,
Führungskräfte und Fachkräfte mit
langjährigem Know-how zu verlieren. In einem solchen
Fall könnten unsere Entwicklung und unser Wachstum
verlangsamt werden. Um dies zu kompensieren, bieten wir
unseren Mitarbeitern u.a. adäquate Zielvereinbarungen
sowie die Teilnahme am Gesundheitsmanagement an und wir
arbeiten weiterhin daran, Engpässe durch gutes Personal
und langfristige Beschäftigungsverhältnisse zu
reduzieren. Wir haben ein Employer Branding eingeführt,
um zukünftig die STACI als Arbeitgebermarke
interessanter zu gestalten und um unseren zukünftigen
Bedarf an Fach- und Führungskräften besser decken
zu können. Hier werden auch weitere Vergünstigungen
für Mitarbeitende angeboten.
Wir reduzieren das Risiko von Forderungsausfällen
durch Bonitätsbeurteilung unserer Kunden sowie ein
konsequentes Forderungsmanagement.
Wir benötigen zur Finanzierung unserer
Absatzgeschäfte grundsätzlich keine Kreditlinie
unserer Bank. Diese hat uns jedoch zugesichert, jederzeit
einen Kreditrahmen zur Verfügung zu stellen. Weiterhin
können wir jederzeit auf den europäischen
Mutterkonzern STACI S.A.S. zurückgreifen.
Vor dem Hintergrund unserer Unternehmenssituation, der
finanziellen Stabilität sowie den getroffenen
Maßnahmen sehen wir keine Risiken, die unsere
Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand
gefährden.
V.
Prognosebericht
Im Jahr 2024 werden die Maßnahmen im Bereich
Vertrieb (Erweiterung des Sales-Teams) sowie in der
Außenwahrnehmung der STACI Deutschland GmbH
verstärkt und noch konsequenter, durch Fokussierung auf
den Bereich Logistik, auf die Zielkunden und Branchen
ausgerichtet.
Wir werden die europäische Einbindung in
internationale Kundenprojekte vorantreiben, um noch
stärker europäischen Großkunden ein breites
Portfolio sowie internationale Services anbieten zu
können.
Aufgrund der Ausweitung unserer Marketing- und
Sales-Aktivitäten durch neue Channels sehen wir ein
Anziehen der Nachfrage auch außerhalb unserer
Kernbereiche. Vermehrte Ausschreibungen werden zu einer
deutlicheren Zunahme neuer Kunden spätestens im Jahr
2025 führen.
Den Bereich Sales & Service haben wir zum Ende 2023
abgewickelt und fokussieren uns damit auf die Kernkompetenzen
der STACI-Group.
Die Schwerpunktthemen Nachhaltigkeit sowie die ISO 9001
und 14001 Zertifizierungen für alle Standorte sowie die
IFS Zertifizierung im Jahre 2023 haben unsere Marktposition
verbessert und werden uns als zukunftsfähigen starken
Partner in Deutschland und Europa präsentieren.
Der Fokus liegt in allen Geschäftsbereichen im
Jahr 2024 weiterhin auf der Harmonisierung unserer
IT-Systeme, der Strukturen sowie den Prozessen über alle
Standorte und Kunden hinweg. Dies wird unsere Kostenstruktur
und Servicequalität ab 2024 deutlich verbessern.
Die weitere Diversifizierung in den Kundensegmenten
wird ebenfalls forciert, um das Geschäftsmodell robuster
und unabhängiger von einzelnen Entwicklungen in den
Branchen zu gestalten.
Die Optimierung unserer Logistikstandorte wird von
Investitionen begleitet. Hierdurch werden wir unser
langfristiges Wachstum sichern und neue Möglichkeiten
schaffen. Abhängig von dem Zugewinn neuer Kunden ist
auch eine Erweiterung in Richtung Süden geplant.
Abhängig von der weiteren Entwicklung des
Ukraine-Krieges und den gesamtwirtschaftlichen Folgen, aber
auch durch den weiteren Standort in Bremen sowie Onboarding
neuer Kunden erwarten wir eine Steigerung der Umsätze im
Logistikbereich im Jahr 2024 von ca. 5 %. Der
Gesamtumsatz wird durch die Schließung des Bereichs
Sales & Service um ca. 22 % schrumpfen. Dies wird
sich allerdings kurzfristig auf die Profitabilität
auswirken. Unsere Anstrengungen liegen im Jahr 2024 auf der
Stabilisierung der Profitabilität.
Das Jahresergebnis wird sich 2024 im Vergleich zu 2023
aufgrund Harmonisierungen unserer Systeme, Schaffung
einheitlicherer Prozesse, Konzentration auf das
Kerngeschäft und optimalerer Auslastung unserer
Lagerkapazitäten wieder im positiven Bereich bewegen.
Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung unseres
Unternehmens als robust und sehr positiv. Wir werden auch
weiterhin in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen
fristgerecht nachzukommen.
München, 22. März
2024
gez.
Andreas Palmen, Geschäftsführer
gez.
Brigitte Andreolis-Clavier, Geschäftsführerin
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
933.554,26 |
988.260,00 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
180.031,12 |
93.315,00 |
| 1.
Geschäfts- oder Firmenwert |
20.801,00 |
26.468,00 |
| II.
Sachanlagen |
753.523,14 |
894.945,00 |
| 1.
technische Anlagen und Maschinen |
51.597,00 |
59.285,00 |
| 2.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
697.446,00 |
835.660,00 |
| 3.
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
4.480,14 |
0,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
6.783.924,67 |
6.991.299,31 |
| I.
Vorräte |
110.678,02 |
75.581,40 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
5.221.544,10 |
6.368.232,73 |
| 1.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
874.280,51 |
948.193,35 |
| 2.
sonstige Vermögensgegenstände |
4.347.263,59 |
5.420.039,38 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
1.451.702,55 |
547.485,18 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
81.181,63 |
36.061,37 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
7.798.660,56 |
8.015.620,68 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
5.717.675,85 |
5.591.442,15 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
26.100,00 |
26.100,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
943.098,68 |
943.098,68 |
| III.
Gewinnrücklagen |
3.420.255,27 |
3.420.255,27 |
| IV.
Gewinnvortrag |
1.201.988,20 |
1.571.507,73 |
| V.
Jahresüberschuss |
126.233,70 |
-369.519,53 |
| B.
Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen |
981,00 |
5.327,12 |
| C.
Rückstellungen |
979.887,69 |
1.213.872,19 |
| D.
Verbindlichkeiten |
1.100.116,02 |
1.198.099,53 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
10.990,43 |
22.979,99 |
| 2.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen |
98.351,80 |
0,00 |
| 3.
sonstige Verbindlichkeiten |
990.773,79 |
1.175.119,54 |
| E.
Rechnungsabgrenzungsposten |
0,00 |
6.879,69 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
7.798.660,56 |
8.015.620,68 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
15.578.134,53 |
13.021.844,66 |
| 2.
Personalaufwand |
9.059.992,43 |
8.181.884,69 |
| a)
Löhne und Gehälter |
7.355.806,67 |
6.670.163,83 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
1.704.185,76 |
1.511.720,86 |
| davon
für Altersversorgung |
1.555,96 |
902,44 |
| 3.
Abschreibungen |
247.305,63 |
258.164,52 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
247.305,63 |
258.164,52 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
6.102.321,81 |
4.840.765,21 |
| 5.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
5.049,53 |
70.953,15 |
| davon
aus verbundenen Unternehmen |
4.536,50 |
48.193,35 |
| 6.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
57.291,69 |
12.938,38 |
| 7.
Steuern vom Einkommen und Ertrag |
-10.722,20 |
167.389,54 |
| 8.
Ergebnis nach Steuern |
126.994,70 |
-368.344,53 |
| 9.
sonstige Steuern |
761,00 |
1.175,00 |
| Jahresüberschuss |
126.233,70 |
-369.519,53 |
Anhang für das Geschäftsjahr 2023
A.
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der
§§ 242 ff. HGB und §§ 264 ff. HGB sowie
nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG
aufgestellt. Nach den in § 267 HGB angegebenen
Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittlere
Kapitalgesellschaft. Für die Gewinn- und Verlustrechnung
wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.
Die Gesellschaft nimmt für die Aufstellung des
Anhangs die größenabhängigen Erleichterungen
nach § 288 HGB in Anspruch.
Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut
Registergericht
| Firmenname laut
Registergericht: |
STACI Deutschland
GmbH |
| Firmensitz laut
Registergericht: |
München |
| Registereintrag: |
Handelsregister |
| Registergericht: |
München |
| Register-Nr.: |
HRB 240446 |
B.
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden.
Erworbene immaterielle Anlagewerte und das
Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten
angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um
planmäßige Abschreibungen vermindert. Die
planmäßigen Abschreibungen wurden nach der
voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände linear vorgenommen.
Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten
angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger
waren, wurden diese angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im
Vorratsvermögen sind durch angemessene Abwertungen
berücksichtigt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
wurden mit ihrem Nennwert angesetzt und unter
Berücksichtigung aller erkennbarer Risiken zum Nennwert
bewertet. Den in den Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen enthaltenen Risiken wurde durch Bildung angemessen
dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung
getragen.
Liquide Mittel wurden zum Nennwert angesetzt.
Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden in
Höhe der abzugrenzenden Beträge angesetzt.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle
weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden
alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag
angesetzt.
C.
Angaben zur Bilanz
Anlagespiegel für die einzelnen Posten des
Anlagevermögens
Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der
Bilanz ist aus dem Anlagespiegel zu entnehmen.
Abschreibung auf Geschäfts- und Firmenwert
Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder
Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche
Nutzungsdauer wurden 5 bzw. 15 Jahre festgelegt.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen
in Höhe von Euro 872.780,51 Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen gegen konzernverbundene Unternehmen und in
Höhe von Euro 1.500,00 gegen die Gesellschafterin.
Aktivierte Disagiobeträge
Im Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagiobeträge
in Höhe von Euro 418,60 enthalten.
Eigenkapital
Das Stammkapital nach Barkapitalerhöhung in
Höhe von Euro 26.100,00 wurde vollständig
eingezahlt.
Darüber hinaus stehen der Gesellschaft
Kapitalrücklagen in Höhe von Euro 943.098,68 und
Gewinnrücklagen in Höhe von Euro 3.420.255,27 zur
Verfügung.
Sonderposten
Der Sonderposten beinhaltet Investitionszuschüsse
für Investitionen. Die Auflösung erfolgt ratierlich
entsprechend der Nutzungsdauer der begünstigten
Vermögensgegenstände.
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
sind abgesichert durch Sicherungsübereignung der
Finanzierungsgegenstände. Die Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in voller
Höhe Verbindlichkeiten gegenüber der
Gesellschafterin.
Zur Verbesserung der Klarheit und
Übersichtlichkeit werden die Verbindlichkeiten im
nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel dargestellt:
Art der Verbindlichkeit zum
|
Gesamtbetrag
|
davon mit einer Restlaufzeit
|
31.12.2023
|
|
kleiner 1 Jahr
|
größer 1 Jahr
|
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
gegenüber
Kreditinstituten
|
10.990,43
|
10.990,43
|
0,00
|
gegenüber verbundenen
Unternehmen
|
98.351,80
|
98.351,80
|
0,00
|
sonstige Verbindlichkeiten
|
990.773,79
|
990.773,79
|
0,00
|
Summe
|
1.100.116,02
|
1.100.116,02
|
0,00
|
(Vorjahr)
|
(1.198.099,53)
|
(1.185.821,32)
|
(12.278,21)
|
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5
Jahren bestehen nicht.
D.
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten
Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens in
Höhe von Euro 4.346,00.
E.
Sonstige Angaben
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen
insbesondere aus Mietverträgen in Höhe von ca.
TEuro 4.183 (1 Jahr); TEuro 10.734 (1 bis 5 Jahre);
TEuro 2.895 (> 5 Jahre) und aus Leasingverträgen in
Höhe von rd. TEuro 166 (1 Jahr); TEuro 31 (1 bis 5
Jahre).
Durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Die durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer betrug
224.
Namen der Geschäftsführer
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs
wurden die Geschäfte des Unternehmens durch
- Herrn Andreas Palmen, Dipl. Ing. Elektrotechnik,
Bornheim,
- Frau Brigitte Andreolis ep. Clavier, Kauffrau,
Colombes (Frankreich).
Hinsichtlich der Gesamtbezüge der
Geschäftsführer wird von der Schutzklausel
gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.
Muttergesellschaft
Die STACI Deutschland GmbH ist zum Konzern der STACI
S.A.S., Saint Ouen l'Aumône (Frankreich),
zugehörig. Als Muttergesellschaft wird die STACI S.A.S.
einen Konzernabschluss aufstellen und in Frankreich
offenlegen, in den die Gesellschaft einbezogen wird.
Vorschlag zur Ergebnisverwendung
Die Geschäftsleitung schlägt in
Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, den
Jahresüberschuss in Höhe von Euro
126.233,70 mit dem Gewinnvortrag in Höhe von Euro
1.201.988,20 zu verrechnen und auf neue Rechnung vorzutragen.
F.
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des
Geschäftsjahres
Vorgänge von besonderer Bedeutung, welche nach dem
Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und
gemäß § 285 Nr. 33 HGB vermerkpflichtig sind,
sind wie folgt bekannt: Zum 1. April 2024 wird der Firmensitz
von Theatinerstr. 11, 80333 München, nach
Walter-Gropius-Straße 19, 50126 Bergheim, verlegt.
München, 22. März
2024
gez.
Andreas Palmen, Geschäftsführer
gez.
Brigitte Andreolis, Geschäftsführerin
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
|
Zugänge
|
davon
FK-Zinsen
|
Abgänge
|
Umbuchungen
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
|
|
01.01.2023
|
|
|
|
|
31.12.2023
|
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
|
Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
|
Lizenzen und Software
|
545.704,86
|
50.887,02
|
0,00
|
2.137,50
|
3.560,00
|
598.014,38
|
Geschäfts- oder
Firmenwert
|
35.000,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
35.000,00
|
geleistete Anzahlungen
|
3.560,00
|
72.835,12
|
0,00
|
0,00
|
-3.560,00
|
72.835,12
|
Summe immaterielle
Vermögensgegenstände
|
584.264,86
|
123.722,14
|
0,00
|
2.137,50
|
0,00
|
705.849,50
|
Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
|
technische Anlagen und
Maschinen
|
102.638,47
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
102.638,47
|
andere Anlagen, Betriebs-
und Geschäftsausstattung
|
2.022.281,41
|
64.397,61
|
0,00
|
23.889,36
|
0,00
|
2.062.789,66
|
geleistete Anzahlungen
|
0,00
|
4.480,14
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
4.480,14
|
Summe Sachanlagen
|
2.124.919,88
|
68.877,75
|
0,00
|
23.889,36
|
0,00
|
2.169.908,27
|
Summe Anlagevermögen
|
2.709.184,74
|
192.599,89
|
0,00
|
26.026,86
|
0,00
|
2.875.757,77
|
|
kumulierte
Abschreibungen
|
Abschreibungen
Geschäftsjahr
|
Zugänge
|
Abgänge
|
Umbuchungen
|
kumulierte
Abschreibungen
|
|
01.01.2023
|
|
|
|
|
31.12.2023
|
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
|
Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
|
Lizenzen und Software
|
482.417,86
|
31.339,02
|
0,00
|
2.137,50
|
0,00
|
511.619,38
|
Geschäfts- oder
Firmenwert
|
8.532,00
|
5.667,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
14.199,00
|
geleistete Anzahlungen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe immaterielle
Vermögensgegenstände
|
490.949,86
|
37.006,02
|
0,00
|
2.137,50
|
0,00
|
525.818,38
|
Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
|
technische Anlagen und
Maschinen
|
43.353,47
|
7.688,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
51.041,47
|
andere Anlagen, Betriebs-
und Geschäftsausstattung
|
1.186.621,41
|
202.611,61
|
0,00
|
23.889,36
|
0,00
|
1.365.343,66
|
geleistete Anzahlungen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Sachanlagen
|
1.229.974,88
|
210.299,61
|
0,00
|
23.889,36
|
0,00
|
1.416.385,13
|
Summe Anlagevermögen
|
1.720.924,74
|
247.305,63
|
0,00
|
26.026,86
|
0,00
|
1.942.203,51
|
|
Zuschreibungen
Geschäftsjahr
|
Buchwert
|
Buchwert
|
|
|
31.12.2023
|
31.12.2022
|
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
Lizenzen und Software
|
0,00
|
86.395,00
|
63.287,00
|
Geschäfts- oder
Firmenwert
|
0,00
|
20.801,00
|
26.468,00
|
geleistete Anzahlungen
|
0,00
|
72.835,12
|
3.560,00
|
Summe immaterielle
Vermögensgegenstände
|
0,00
|
180.031,12
|
93.315,00
|
Sachanlagen
|
|
|
|
technische Anlagen und
Maschinen
|
0,00
|
51.597,00
|
59.285,00
|
andere Anlagen, Betriebs-
und Geschäftsausstattung
|
0,00
|
697.446,00
|
835.660,00
|
geleistete Anzahlungen
|
0,00
|
4.480,14
|
0,00
|
Summe Sachanlagen
|
0,00
|
753.523,14
|
894.945,00
|
Summe Anlagevermögen
|
0,00
|
933.554,26
|
988.260,00
|
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 24.04.2024 festgestellt.
Der
Bestätigungsvermerk
Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf
aufgestellten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und nicht
auf den, unter Inanspruchnahme von
Erleichterungsvorschriften, hier offengelegten
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023.
Bestätigungsvermerk des unabhängigen
Abschlussprüfers
An die STACI Deutschland GmbH, München,
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der STACI Deutschland
GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31.
Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für
das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31.
Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der
Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden -
geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht
der STACI Deutschland GmbH, München, für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum
31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 und
· vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser
Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht
den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend dar.
Gemäß § 322 Absatz 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und
des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB
unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen
Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt
"Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.
Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und
berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen
deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen
Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die
von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht
zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für
die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und
dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung
und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben
sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern
einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie
dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft
vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem
Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen
Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der
zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als
notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines
Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden
deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und
um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen
mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung
gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen
gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen,
der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum
Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine
wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche
Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder
Irrtümern resultieren und werden als wesentlich
angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden
könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der
Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts
getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir
die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im
Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen
Handlungen oder Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch
sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen
Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen
nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass
aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen
kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte
Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen
bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen
beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis
von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses
relevanten internen Kontrollsystem und den für die
Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die
unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit
dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit
der von den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den
gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte
und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen
über die Angemessenheit des von den gesetzlichen
Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben
unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu
modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der
Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks
erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse
oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass
die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir die
Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des
Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob
der Jahresabschluss die zugrundeliegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass
der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der
Lage der Gesellschaft.
· führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im
Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter
Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die
den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden
Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung
Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die
Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame
Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger
Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während
unserer Prüfung feststellen.
Dresden, 22. März
2024
Dr. Heide & Noack PartGmbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
gez.
Dr. Winfried Heide, Wirtschaftsprüfer
gez.
Heike Noack, Wirtschaftsprüferin
|