Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 119094
Vorher
Jahn Holding GmbH
Eingetragen
6.10.2016
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenErbringung von LogistikdienstleistungenBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
ist das Halten und Verwalten von Unternehmensbeteiligungen die Verwaltung eigenen Vermögens, insbesondere auch von Grundbesitz, die Erbringung von Marketingdienstleistungen und -beratung, die Erbringung von Dienstleistungen in den Bereichen Vertrieb, Marketing, Kommunikation und Beratungsleistungen in diesem Zusammenhang (ausgenommen Rechts- und Steuerberatung), die Erbringung von Logistikdienstleistungen in den Bereichen Supply Chain Management, Logistik & Fulfillment, Order-to-Cash-Management, Informationstechnologie und E-Commerce sowie die Erbringung nicht erlaubnispflichtiger Dienstleistungen im Bereich Halten und Verwalten von Unternehmensbeteiligungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Stephan Kettemann
seit 22.5.2024
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (3)

NameAnteil
STACI S.A.S.FRA
95.79%
3.83%
0.38%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

STACI S.A.S.
France
26.100 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

STACI Deutschland GmbH

Bergheim (vormals: München)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum Jahresabschluss 2023

I.  Grundlagen des Unternehmens


1.  Geschäftsmodell des Unternehmens
Die STACI Deutschland GmbH ist mit rund 200 Mitarbeitern an drei Logistikstandorten in Deutschland sowie dem Außendienst vertreten.

Das Unternehmen ist in der Werbemittelbranche und E-Commerce, insbesondere in den Bereichen Logistik sowie Sales & Service, tätig. Zu unseren Kunden zählen namhafte Unternehmen aus der Nahrungs- und Genussmittelbranche sowie aus der Modebranche, dem Gesundheitswesen und Versicherungen.

2.  Geschäftsbereiche
Unsere Kernbereiche im Unternehmen teilen sich zum einen auf in den Bereich Logistik, welcher die Lagerung, Kommissionierung sowie den Werbemittelversand, die Marketinglogistik und die Distribution von Werbemitteln umfasst; kurz alles, um den Point of Sale (POS) mit Werbemitteln zu versorgen. Hinzu kommt ein wachsender Bereich im E-Commerce der sowohl die Lagerung, Kommissionierung, als auch den Versand von Waren an Endkunden von namhaften Unternehmen umfasst.

Zum anderen sind wir im Bereich Sales & Service tätig, welcher insbesondere die Leistungsbausteine Promotion, Merchandising und Außendienst umfasst; kurz alles, wobei Menschen als Botschafter einer Marke auftreten und somit die optimale Präsentation unserer Kundenprodukte am POS gewährleisten.

II.  Wirtschaftsbericht

1.  Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen
Das Jahr 2023 startete bereits mit einer hohen Inflation von 8,7 %, da der anhaltende Krieg in der Ukraine die Preise für Energie und Lebensmittel weitertreibt.

Die Verbraucher und Unternehmen leiden weiterhin unter den hohen Energiekosten. Laut dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) zahlen viele deutsche Firmen dreimal mehr für Strom als ihre internationale Konkurrenz.

Für das Jahr 2023 prognostizierte der IWF (Internationaler Währungsfonds) zu Beginn des Jahres 2023 für Deutschland ein Wirtschaftswachstum von 0,1 % und für 2024 von 1,1 %. Im Herbst des Jahres ging der IWF noch von einem deutschen Wachstum von -0,5 % für 2023 und von 0,9 % für 2024 aus. Stand Februar sieht das IWF allerdings nur noch ein Wirtschaftswachstum von 0,5 % für 2024 vor. Die Bundesregierung geht aktuell von einem Wachstum von nur 0,2 % für 2024 im Vergleich zum Vorjahr aus, in dem das Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 0,3 % niedriger als das Jahr 2022 abgeschlossen hat.

Für Deutschland rechnet der IWF mit einer durchschnittlichen Inflationsrate für 2024 von 3,5 % und von 2,2 % im Jahre 2025.

Im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe schrumpfte das BIP um 1,0 %.
Gemäß der Bundesregierung dürfte die deutsche Wirtschaftsleistung im Jahr 2024 lediglich um 0,2 % zulegen, allerdings sich dann 2025 auf 1,0 % steigern.

Die STACI Deutschland GmbH wird im Markt zunehmend stärker als globaler Player mit innovativen Leistungen in hoher Qualität und Flexibilität wahrgenommen und das nicht nur im Kerngeschäft der Werbemittellogistik.

2.  Geschäftsverlauf
Das Jahr 2023 stand ganz unter der Vollintegration des im August 2022 neu hinzugewonnenen Standortes in Bremen.

Im ersten Quartal konnten wir in Bremen gleich zwei wichtige Kunden aus dem Nahrungsmittelsegment begrüßen und erfolgreich bereits die große Osteraktion durchführen.

Ebenfalls im ersten Quartal konnten wir an unserem Standort in Ottendorf-Okrilla einen neuen Kunden integrieren und uns damit eine weitere Branche im Logistikbereich erschließen. Im Sommer kam ein weiterer Kunde hinzu. Damit ist nun auch an diesem Standort ein Kunde aus der Textilbranche vertreten.

Das gesamte Jahr stand unter dem Stern, dass wir bei einigen Kunden im Rahmen weiterer Zentralisierungen zusätzliche Aufträge generieren konnten.
Ebenfalls ab Sommer zog das Geschäft im Medizinsektor sehr stark an, was sich an steigenden Umsätzen ablesen lässt. Dieser Anstieg sollte sich bis zum Jahreswechsel und darüber hinaus bestätigen und beschleunigen. Diesen massiven Anstieg haben wir rechtzeitig durch zusätzliche Personalunterstützung sicherstellen können.

Im letzten Quartal entwickelte sich das Bild unserer Kunden unterschiedlich. So zogen einige Umsätze an, aber auch einige der namhaften Lebensmittelkunden reduzierten zum Jahresende ihre Werbebudgets, was sich auch auf die Auftragslage durchschlug.

Insgesamt haben sich die Umsätze wie erwartet über das Jahr hin dargestellt.
Allerdings verschoben sich die Umsätze weg vom klassischen Werbemittelgeschäft hin zu medizinischen Produkten und logistischen Dienstleistungen für die Lebensmittelbranche.

a)  Ertragslage

Die Umsatzerlöse erhöhten sich um Euro 5,6 Mio. (+32,1 %) auf Euro 22,9 Mio. Das Umsatzwachstum ist zum größten Teil  auf den zusätzlichen Standort in Bremen, welcher jetzt das ganze Jahr zum Umsatz beigetragen hat, sowie neue Kunden zurückzuführen.

Aufgrund der Teilung der Umsatzerlöse in unsere beiden Hauptgeschäftsfelder (Logistik sowie Sales & Service) ist eine nahezu hinreichende Stabilität in den Unternehmensergebnissen gegeben. Der Gesamtumsatz verteilt sich nunmehr auf den Bereich Logistik mit 75 % (Vorjahr: 66 %) und Sales & Service mit 25 % (Vorjahr: 34 %).

Korrespondierend zum Umsatzwachstum entwickelten sich die Aufwendungen für bezogene Leistungen sowie Roh-/Hilfs-/Betriebsstoffe (Zunahme um Euro 2,9 Mio.). Die Abnahme der sonstigen betrieblichen Erträge um Euro 0,1 Mio. resultiert insbesondere aus geringeren Auflösungserträgen von sonstigen Rückstellungen im Vergleich zum Vorjahr. Durch diese Veränderungen erhöhte sich das Rohergebnis insbesondere umsatzbedingt um Euro 2,6 Mio. auf Euro 15,6 Mio.

Der Personalaufwand erhöhte sich durch die Ganzjahresbetrachtung des neuen Standorts Bremen um Euro 0,9 Mio. (+ 10,7 %). Entsprechend erhöhte sich die Mitarbeiterzahl zum Jahresende auf 215.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen nahmen im Berichtsjahr um Euro 1,3 Mio. zu. Grund hierfür sind gestiegene Raumkosten von + Euro 1,0 Mio. Zu erklären ist der Sachverhalt insbesondere durch die nun ganzjährig gezahlte Miete für Bremen (+ Euro 0,8 Mio.).

Aufgrund der eben genannten Entwicklungen verbesserte sich das Betriebsergebnis um Euro 0,4 Mio. auf Euro 0,17 Mio. Zudem verbesserten Steuererstattungen das Jahresergebnis, welches nunmehr mit Euro 0,1 Mio. positiv ausgewiesen wird.

b)  Vermögenslage
Die Bilanzsumme verringerte sich um Euro 0,2 Mio. auf Euro 7,8 Mio.

Das Anlagevermögen, welches insbesondere Software, Büroeinrichtung sowie die Ausstattung der Logistikhallen betrifft, liegt mit 12 % der Bilanzsumme auf dem Niveau des Vorjahres.

Aufgrund verbesserter Zahlungsziele und Factoring-Maßnahmen weisen wir im Jahresabschluss Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von rd. Euro 4,2 Mio. aus, die rd. 55 % (Vorjahr: rd. 66 %) der Bilanzsumme ausmachen.

Zum Bilanzstichtag werden überwiegend Forderungen in Höhe von Euro 0,9 Mio. gegen konzernverbundene Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen.

Der Gesellschaft standen zum 31.12.2023 liquide Mittel von rd. Euro 1,5 Mio. zur Verfügung, die rd. 19 % (Vorjahr: rd. 7 %) der Bilanzsumme entsprechen.

Das Eigenkapital erhöhte sich um den Jahresgewinn, und macht nun 73 % (Vorjahr: rd. 70 %) der Bilanzsumme aus.

Die Rückstellungen konnten auch in 2023 deutlich um Euro 0,2 Mio. reduziert werden, die rd. 13 % der Bilanzsumme ausmachen (Vorjahr: 15 %).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich durch den Ganzjahreseffekt des dritten Standortes auf Euro 0,84 Mio. und entsprechen rd. 11 % (Vorjahr: rd. 9 %) von der Bilanzsumme.

c)  Finanzlage

Durch Reduktion von Zahlungszielen, die volle Integration des dritten Standortes sowie Factoring-Maßnahmen ergab sich ein positiver Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit. Dadurch erhöhte sich der Finanzmittelbestand um Euro 0,9 Mio.

3.  Finanzielle Leistungsindikatoren
Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

· Umsatzentwicklung
· Betriebsergebnis / EBITA
· Branchenentwicklung

Für unsere interne Unternehmenssteuerung ziehen wir z. B. Vergleiche zwischen Kostenvoranschlägen und abgerechneten Kosten sowie betriebswirtschaftliche Auswertungen auf Kostenstellenbasis heran. Zudem sind wir in die Budgetplanung und das laufende Monatsreporting unserer Muttergesellschaft, der Staci SAS, sehr stark eingebunden. Der Konzernverbund und das Auftreten der STACI-Group im Ganzen lässt uns weiterhin gut gegenüber unseren Wettbewerbern dastehen.

4.  Gesamtaussage
Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir weiterhin als gut ein. Mit der Umsatz- und Ergebnisentwicklung im Jahr 2023 sind wir nach den Restrukturierungsmaßnahmen im Jahre 2022 zufrieden. Die Fokussierung auf unsere Kernkompetenz, die Logistik, und die damit verbundenen Umstrukturierungen werden im Jahre 2024 einen Einfluss sowohl auf den Umsatz als auch auf das Ergebnis haben. Wir streben jedoch weiterhin ein Wachstum im logistischen Bereich sowie positive Betriebsergebnisse an - insbesondere durch die breitere Aufstellung auch im E-Commerce Bereich sowie Cross-Selling Aktivitäten innerhalb der STACI-Group. Der Cash-Flow wird sich aufgrund stabiler langfristiger Verträge sowie Factoring-Maßnahmen verbessern und weiterhin einen positiven Beitrag leisten.

Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir aufgrund unserer Erfahrungen im Finanzierungsbereich stabil.

III.  Zweigniederlassungen
Im Geschäftsjahr unterhielten wir drei Zweigniederlassungen: Ottendorf-Okrilla, Bergheim und Bremen. In München befindet sich ein weiteres Büro, welches im Jahre 2024 geschlossen und der Firmensitz an den Standort Bergheim verlegt wird. An den übrigen Standorten befindet sich die Lagerung der Standardwerbemittelartikel unserer Kunden sowie die Organisation zur Versendung dieser Artikel.

IV.  Chancen- und Risikobericht
2023 war weiterhin geprägt vom Ukraine-Krieg sowie der hohen Inflationsrate und der schwächelnden Wirtschaft. Diese Einflussfaktoren hatten deutliche Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit.

Der andauernde Ukraine-Krieg sowie die damit verbunden wirtschaftlichen Einflüsse führen bei unseren Kunden auch im Jahr 2024 weiterhin zu Unsicherheiten, was sich sowohl im Bereich der Ausschreibungen als auch bei den Aufträgen unserer Kunden widerspiegeln wird. So könnten weiterhin hohe Inflationsraten sowie ein steigender Kostendruck bei den Unternehmen zu einem deutlichen Rückgang unserer Aufträge führen. Eine Ausweitung des Krieges, sowie eine stärkere Rezession und mögliche Auswirkungen durch die US-Präsidentenwahl mag ebenso zu einer deutlichen Verschlechterung der Auftragslage beitragen wie auch verhindern, neue Ausschreibungen oder Erweiterungen von Projekten durchführen zu können.
Auf der anderen Seite kann eine Beendigung des Krieges, eine Stabilisierung der Wirtschaftslage sowie ein Nachlassen der Inflation zu einem deutlichen Nachholeffekt auf beiden Seiten (Ausschreibungen und Aufträge) führen, was wir bereits mit entsprechenden Plänen auffangen können.

Aufgrund unseres Gesamtpakets (Logistik, Deutschlandübergreifende Kundenverträge sowie eine stärkere Bündelung der Aktivitäten) sehen wir gute Chancen, bestehende Aufträge fortzuführen, weitere Aufträge zu akquirieren und so unseren Umsatz stetig zu steigern. Die meisten unserer Logistikverträge laufen über das Jahr 2024 hinaus, so dass das Risiko des Verlustes von Kunden nur gering ist.

Unsere führende Rolle werden wir auch in Zukunft durch Weiterentwicklungen im Vertrieb- bzw. Absatzprozess sowie im internen Prozessablauf absichern können.

Maßgeblich beim Ausbau unterstützen wird uns die Einbindung in das europäische Netzwerk der STACI-Group. Diese versetzt uns in die Lage, unseren Vertrieb zu stärken und Leistungen europaweit anzubieten. Hier sind bereits erste Erfolge aus dem Bereich "Cross-Selling" zu sehen. Langfristig soll die STACI-Group als größter Werbemittellogistiker Europas fungieren. Dieses Ziel werden wir mit unserer führenden Rolle in Deutschland, unserem europäischen Netzwerk und der damit verbundenen Expertise erreichen.

Der Ausbau des Bereiches E-Commerce Logistik bietet die Chance im wachsenden Markt eine zunehmend wichtigere Rolle zu spielen und die Diversifizierung voranzutreiben, wobei aktuell eine Konsolidierung im E-Commerce Bereich sowie ein steigender Kostendruck bei den Händlern zu erkennen sind. Hierdurch wird auch eine Entkoppelung von nur einer Branche erreicht sowie die Glättung der Nachfrage (E-Commerce hat andere Spitzen als der Werbemittelmarkt).

Auf der Beschaffungsseite bemühen wir uns weiterhin um bessere Konditionsvereinbarung mit unseren Dienstleistern. Durch den dritten Standort und damit verbundenen weiter steigenden Volumen verbessern wir unsere Verhandlungsposition im Einkauf. Hier ist insbesondere auch eine stärkere Einbindung in die europäische Struktur von Vorteil. Allerdings sehen wir einen zunehmend starken Anstieg der Einkaufs-, und Transportpreise, aufgrund gestiegener Rohmaterial-, und Energiepreise, die wir nicht immer 1:1 an unsere Kunden weitergeben können. Hier bemühen wir uns um alternative Dienstleister und Hersteller, sowie um Nachverhandlungen mit unseren Kunden.

Grundsätzlich besteht das Risiko, Führungskräfte und Fachkräfte mit langjährigem Know-how zu verlieren. In einem solchen Fall könnten unsere Entwicklung und unser Wachstum verlangsamt werden. Um dies zu kompensieren, bieten wir unseren Mitarbeitern u.a. adäquate Zielvereinbarungen sowie die Teilnahme am Gesundheitsmanagement an und wir arbeiten weiterhin daran, Engpässe durch gutes Personal und langfristige Beschäftigungsverhältnisse zu reduzieren. Wir haben ein Employer Branding eingeführt, um zukünftig die STACI als Arbeitgebermarke interessanter zu gestalten und um unseren zukünftigen Bedarf an Fach- und Führungskräften besser decken zu können. Hier werden auch weitere Vergünstigungen für Mitarbeitende angeboten.

Wir reduzieren das Risiko von Forderungsausfällen durch Bonitätsbeurteilung unserer Kunden sowie ein konsequentes Forderungsmanagement.

Wir benötigen zur Finanzierung unserer Absatzgeschäfte grundsätzlich keine Kreditlinie unserer Bank. Diese hat uns jedoch zugesichert, jederzeit einen Kreditrahmen zur Verfügung zu stellen. Weiterhin können wir jederzeit auf den europäischen Mutterkonzern STACI S.A.S. zurückgreifen.

Vor dem Hintergrund unserer Unternehmenssituation, der finanziellen Stabilität sowie den getroffenen Maßnahmen sehen wir keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden.

V.  Prognosebericht
Im Jahr 2024 werden die Maßnahmen im Bereich Vertrieb (Erweiterung des Sales-Teams) sowie in der Außenwahrnehmung der STACI Deutschland GmbH verstärkt und noch konsequenter, durch Fokussierung auf den Bereich Logistik, auf die Zielkunden und Branchen ausgerichtet.

Wir werden die europäische Einbindung in internationale Kundenprojekte vorantreiben, um noch stärker europäischen Großkunden ein breites Portfolio sowie internationale Services anbieten zu können.

Aufgrund der Ausweitung unserer Marketing- und Sales-Aktivitäten durch neue Channels sehen wir ein Anziehen der Nachfrage auch außerhalb unserer Kernbereiche. Vermehrte Ausschreibungen werden zu einer deutlicheren Zunahme neuer Kunden spätestens im Jahr 2025 führen.

Den Bereich Sales & Service haben wir zum Ende 2023 abgewickelt und fokussieren uns damit auf die Kernkompetenzen der STACI-Group.

Die Schwerpunktthemen Nachhaltigkeit sowie die ISO 9001 und 14001 Zertifizierungen für alle Standorte sowie die IFS Zertifizierung im Jahre 2023 haben unsere Marktposition verbessert und werden uns als zukunftsfähigen starken Partner in Deutschland und Europa präsentieren.

Der Fokus liegt in allen Geschäftsbereichen im Jahr 2024 weiterhin auf der Harmonisierung unserer IT-Systeme, der Strukturen sowie den Prozessen über alle Standorte und Kunden hinweg. Dies wird unsere Kostenstruktur und Servicequalität ab 2024 deutlich verbessern.

Die weitere Diversifizierung in den Kundensegmenten wird ebenfalls forciert, um das Geschäftsmodell robuster und unabhängiger von einzelnen Entwicklungen in den Branchen zu gestalten.

Die Optimierung unserer Logistikstandorte wird von Investitionen begleitet. Hierdurch werden wir unser langfristiges Wachstum sichern und neue Möglichkeiten schaffen. Abhängig von dem Zugewinn neuer Kunden ist auch eine Erweiterung in Richtung Süden geplant.

Abhängig von der weiteren Entwicklung des Ukraine-Krieges und den gesamtwirtschaftlichen Folgen, aber auch durch den weiteren Standort in Bremen sowie Onboarding neuer Kunden erwarten wir eine Steigerung der Umsätze im Logistikbereich im Jahr 2024 von ca. 5 %. Der Gesamtumsatz wird durch die Schließung des Bereichs Sales & Service um ca. 22 % schrumpfen. Dies wird sich allerdings kurzfristig auf die Profitabilität auswirken. Unsere Anstrengungen liegen im Jahr 2024 auf der Stabilisierung der Profitabilität.

Das Jahresergebnis wird sich 2024 im Vergleich zu 2023 aufgrund Harmonisierungen unserer Systeme, Schaffung einheitlicherer Prozesse, Konzentration auf das Kerngeschäft und optimalerer Auslastung unserer Lagerkapazitäten wieder im positiven Bereich bewegen.

Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung unseres Unternehmens als robust und sehr positiv. Wir werden auch weiterhin in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

 

München, 22. März 2024

gez. Andreas Palmen, Geschäftsführer

gez. Brigitte Andreolis-Clavier, Geschäftsführerin

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 933.554,26 988.260,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 180.031,12 93.315,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 20.801,00 26.468,00
II. Sachanlagen 753.523,14 894.945,00
1. technische Anlagen und Maschinen 51.597,00 59.285,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 697.446,00 835.660,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.480,14 0,00
B. Umlaufvermögen 6.783.924,67 6.991.299,31
I. Vorräte 110.678,02 75.581,40
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.221.544,10 6.368.232,73
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 874.280,51 948.193,35
2. sonstige Vermögensgegenstände 4.347.263,59 5.420.039,38
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.451.702,55 547.485,18
C. Rechnungsabgrenzungsposten 81.181,63 36.061,37
Bilanzsumme, Summe Aktiva 7.798.660,56 8.015.620,68

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.717.675,85 5.591.442,15
I. gezeichnetes Kapital 26.100,00 26.100,00
II. Kapitalrücklage 943.098,68 943.098,68
III. Gewinnrücklagen 3.420.255,27 3.420.255,27
IV. Gewinnvortrag 1.201.988,20 1.571.507,73
V. Jahresüberschuss 126.233,70 -369.519,53
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 981,00 5.327,12
C. Rückstellungen 979.887,69 1.213.872,19
D. Verbindlichkeiten 1.100.116,02 1.198.099,53
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 10.990,43 22.979,99
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 98.351,80 0,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 990.773,79 1.175.119,54
E. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 6.879,69
Bilanzsumme, Summe Passiva 7.798.660,56 8.015.620,68

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 15.578.134,53 13.021.844,66
2. Personalaufwand 9.059.992,43 8.181.884,69
a) Löhne und Gehälter 7.355.806,67 6.670.163,83
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.704.185,76 1.511.720,86
davon für Altersversorgung 1.555,96 902,44
3. Abschreibungen 247.305,63 258.164,52
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 247.305,63 258.164,52
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 6.102.321,81 4.840.765,21
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.049,53 70.953,15
davon aus verbundenen Unternehmen 4.536,50 48.193,35
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 57.291,69 12.938,38
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag -10.722,20 167.389,54
8. Ergebnis nach Steuern 126.994,70 -368.344,53
9. sonstige Steuern 761,00 1.175,00
Jahresüberschuss 126.233,70 -369.519,53

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittlere Kapitalgesellschaft. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Gesellschaft nimmt für die Aufstellung des Anhangs die größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 HGB in Anspruch.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: STACI Deutschland GmbH
Firmensitz laut Registergericht: München
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: München
Register-Nr.: HRB 240446
B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden.

Erworbene immaterielle Anlagewerte und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit ihrem Nennwert angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbarer Risiken zum Nennwert bewertet. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wurde durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.
Liquide Mittel wurden zum Nennwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden in Höhe der abzugrenzenden Beträge angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagespiegel zu entnehmen.

Abschreibung auf Geschäfts- und Firmenwert

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wurden 5 bzw. 15 Jahre festgelegt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von Euro 872.780,51 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen konzernverbundene Unternehmen und in Höhe von Euro 1.500,00 gegen die Gesellschafterin.

Aktivierte Disagiobeträge

Im Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagiobeträge in Höhe von Euro 418,60 enthalten.

Eigenkapital

Das Stammkapital nach Barkapitalerhöhung in Höhe von Euro 26.100,00 wurde vollständig eingezahlt.

Darüber hinaus stehen der Gesellschaft Kapitalrücklagen in Höhe von Euro 943.098,68 und Gewinnrücklagen in Höhe von Euro 3.420.255,27 zur Verfügung.

Sonderposten

Der Sonderposten beinhaltet Investitionszuschüsse für Investitionen. Die Auflösung erfolgt ratierlich entsprechend der Nutzungsdauer der begünstigten Vermögensgegenstände.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind abgesichert durch Sicherungsübereignung der Finanzierungsgegenstände. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in voller Höhe Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin.

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Verbindlichkeiten im nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel dargestellt:


Art der Verbindlichkeit zum
Gesamtbetrag
davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023

kleiner 1 Jahr
größer 1 Jahr

Euro
Euro
Euro
gegenüber Kreditinstituten
10.990,43
10.990,43
0,00
gegenüber verbundenen Unternehmen
98.351,80
98.351,80
0,00
sonstige Verbindlichkeiten
990.773,79
990.773,79
0,00
Summe
1.100.116,02
1.100.116,02
0,00
(Vorjahr)
(1.198.099,53)
(1.185.821,32)
(12.278,21)



Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren bestehen nicht.

D.  Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens in Höhe von Euro 4.346,00.

E. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen insbesondere aus Mietverträgen in Höhe von ca. TEuro 4.183 (1 Jahr); TEuro 10.734  (1 bis 5 Jahre); TEuro 2.895 (> 5 Jahre) und aus Leasingverträgen in Höhe von rd. TEuro 166 (1 Jahr); TEuro 31 (1 bis 5 Jahre).

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer betrug 224.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch
- Herrn Andreas Palmen, Dipl. Ing. Elektrotechnik, Bornheim,
- Frau Brigitte Andreolis ep. Clavier, Kauffrau, Colombes (Frankreich).

Hinsichtlich der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Muttergesellschaft

Die STACI Deutschland GmbH ist zum Konzern der STACI S.A.S., Saint Ouen l'Aumône (Frankreich), zugehörig. Als Muttergesellschaft wird die STACI S.A.S. einen Konzernabschluss aufstellen und in Frankreich offenlegen, in den die Gesellschaft einbezogen wird.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsleitung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, den Jahresüberschuss in Höhe von Euro 126.233,70 mit dem Gewinnvortrag in Höhe von Euro 1.201.988,20 zu verrechnen und auf neue Rechnung vorzutragen.

F. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung, welche nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und gemäß § 285 Nr. 33 HGB vermerkpflichtig sind, sind wie folgt bekannt: Zum 1. April 2024 wird der Firmensitz von Theatinerstr. 11, 80333 München, nach Walter-Gropius-Straße 19, 50126 Bergheim, verlegt.

 

München, 22. März 2024

gez. Andreas Palmen, Geschäftsführer

gez. Brigitte Andreolis, Geschäftsführerin


Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
Zugänge
davon
FK-Zinsen
Abgänge
Umbuchungen
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten

01.01.2023




31.12.2023

Euro
Euro
Euro
Euro
Euro
Euro
Anlagevermögen






Immaterielle Vermögensgegenstände






Lizenzen und Software
545.704,86
50.887,02
0,00
2.137,50
3.560,00
598.014,38
Geschäfts- oder Firmenwert
35.000,00
0,00
0,00
0,00
0,00
35.000,00
geleistete Anzahlungen
3.560,00
72.835,12
0,00
0,00
-3.560,00
72.835,12
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
584.264,86
123.722,14
0,00
2.137,50
0,00
705.849,50
Sachanlagen






technische Anlagen und Maschinen
102.638,47
0,00
0,00
0,00
0,00
102.638,47
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
2.022.281,41
64.397,61
0,00
23.889,36
0,00
2.062.789,66
geleistete Anzahlungen
0,00
4.480,14
0,00
0,00
0,00
4.480,14
Summe Sachanlagen
2.124.919,88
68.877,75
0,00
23.889,36
0,00
2.169.908,27
Summe Anlagevermögen
2.709.184,74
192.599,89
0,00
26.026,86
0,00
2.875.757,77

kumulierte
Abschreibungen
Abschreibungen
Geschäftsjahr
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
kumulierte
Abschreibungen

01.01.2023




31.12.2023

Euro
Euro
Euro
Euro
Euro
Euro
Anlagevermögen






Immaterielle Vermögensgegenstände






Lizenzen und Software
482.417,86
31.339,02
0,00
2.137,50
0,00
511.619,38
Geschäfts- oder Firmenwert
8.532,00
5.667,00
0,00
0,00
0,00
14.199,00
geleistete Anzahlungen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
490.949,86
37.006,02
0,00
2.137,50
0,00
525.818,38
Sachanlagen






technische Anlagen und Maschinen
43.353,47
7.688,00
0,00
0,00
0,00
51.041,47
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1.186.621,41
202.611,61
0,00
23.889,36
0,00
1.365.343,66
geleistete Anzahlungen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Sachanlagen
1.229.974,88
210.299,61
0,00
23.889,36
0,00
1.416.385,13
Summe Anlagevermögen
1.720.924,74
247.305,63
0,00
26.026,86
0,00
1.942.203,51

Zuschreibungen Geschäftsjahr
Buchwert
Buchwert


31.12.2023
31.12.2022

Euro
Euro
Euro
Anlagevermögen



Immaterielle Vermögensgegenstände



Lizenzen und Software
0,00
86.395,00
63.287,00
Geschäfts- oder Firmenwert
0,00
20.801,00
26.468,00
geleistete Anzahlungen
0,00
72.835,12
3.560,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
0,00
180.031,12
93.315,00
Sachanlagen



technische Anlagen und Maschinen
0,00
51.597,00
59.285,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
0,00
697.446,00
835.660,00
geleistete Anzahlungen
0,00
4.480,14
0,00
Summe Sachanlagen
0,00
753.523,14
894.945,00
Summe Anlagevermögen
0,00
933.554,26
988.260,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 24.04.2024 festgestellt.

Der Bestätigungsvermerk

Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf aufgestellten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und nicht auf den, unter Inanspruchnahme von Erleichterungsvorschriften, hier offengelegten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers


An die STACI Deutschland GmbH, München,

Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der STACI Deutschland GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der STACI Deutschland GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

·  entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

·  vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Absatz 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

·  identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

·  gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

·  beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

·  ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

·  beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

·  beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

·  führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Dresden, 22. März 2024


Dr. Heide & Noack PartGmbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Dr. Winfried Heide, Wirtschaftsprüfer

gez. Heike Noack, Wirtschaftsprüferin

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