Constructel Bau GmbH
Selbe AdresseBau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und Telekommunikation
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dietmar Pöltl seit 4.12.2023 | Geschäftsführer |
Luis Miguel Lopo Antunes seit 10.2.2023 | Prokura |
António José Monteiro Borges seit 25.9.2017 | Geschäftsführer |
Luis Filipe Monteiro Marques seit 25.9.2017 | Geschäftsführer |
António Carlos Ferreira Rocha Perpétua seit 25.9.2017 | Geschäftsführer |
Nuno Miguel Rodrigues Terras Marques seit 2.5.2017 | Geschäftsführer |
Jorge Manuel Ferreira Guimaraes Sousa seit 2.5.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
CONSTRUCTEL, CONSTRUCTIONS ET TELECOMMUNICATIONS; S.A. | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Constructel GmbHNeckartenzlingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022- Signed Financials - Mit Unterzeichnung des nachfolgenden Jahresabschlusses bestätigen wir Ihnen, dass dieser aus den Büchern und sonstigen Unterlagen der Gesellschaft entwickelt worden ist und alle notwendigen Abschluss- und Umbuchungen enthält. Der Anhang zum Jahresabschluss und der Lagebericht sind inhaltlich richtig und enthalten alle Erläuterungen, die notwendig sind, um einen sicheren Einblick in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft zu geben. BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2022AKTIVA
PASSIVA
"Hiermit bestätigen wir, dass der Jahresabschluss aus den Büchern und sonstigen Unterlagen der Gesellschaft entwickelt worden ist und dass der Jahresabschluss die endgültigen Zahlen nach Vornahme der Berichtigungsbuchungen beinhaltet."
Unterschriften GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 1. Januar 2020 bis 31. Dezember 2020
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Constructel GmbH hat ihren Sitz in Neckartenzlingen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 760817 eingetragen. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft ist gemäß den Größenklassen des § 267 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen (§288 HGB). Die unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze entsprechen den Grundsätzen ordnungsmäßiger Bilanzierung. Die Grundsätze der Einzelbewertung und der Unternehmensfortführung, das Vorsichtsprinzip und der Grundsatz der Bewertungsstetigkeit wurden beachtet. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach den §§ 266 und 275 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und ggf. ergänzender Vorschriften des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt. Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Die Softwarelizenzen werden über 5 Jahre planmäßig linear abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten ausgewiesen und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Für Zugänge werden die Abschreibungen zeitanteilig berechnet. Die Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken werden mit 5 Jahren, die Technische Anlagen und Maschinen mit 5 bis 14 Jahren und die Anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung mit 5 bis 17 Jahren linear abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen erfolgen bei einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne des § 6 Abs. 2 S. 1 EStG mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800 werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. In Vorjahren erfolgte bei Anschaffungswerten von größer EUR 150.00 bis EUR 1.000.00 eine Aktivierung als Sammelposten, welcher über fünf Jahre abgeschrieben wird. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten, bei voraussichtlich dauernder Wertminderung abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen, bilanziert. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Unfertige Erzeugnisse und unfertige Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Der Ansatz von Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt zum Nominalwert. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Das gezeichnete Kapital ist ebenfalls mit dem Nennwert angesetzt. Allen am Abschlussstichtag bestehenden Risiken, soweit sie bis zur Erstellung des Jahresabschlusses erkennbar waren, ist durch Bildung ausreichender Rückstellungen Rechnung getragen. Sie wurden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagengegenstände ist in einer Anlage zum Anhang (Anlagenspiegel) dargestellt. Beteiligungsunternehmen An folgenden Unternehmen besteht zum Abschlussstichtag ein Anteilsbesitz von über 20% der Anteile:
* Bilanzstichtag 31.08.2022
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 250.500,00 (Vj: EUR 0,00) enthalten, diese haben bis auf EUR 250.000,00 eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. In den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind Forderungen gegen Beteiligungsunternehmen aus Darlehen in Höhe von EUR 4.152.724,77 (Vj: EUR 3.584.302,72) enthalten, diese haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 200.000,00, ist voll eingezahlt und hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere Rückstellungen für Personalkosten EUR 610.714,75 (Vj.: EUR 140.478,18), ausstehenden Rechnungen EUR 274.479,41 (Vj.: EUR 114.687,41) sowie Abschluss- und Prüfungskosten EUR 70.000,00 (Vj.: EUR 34.500,00) enthalten. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:
In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 166.989,39 (Vj.: EUR 62.028,12) und sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 0,00 (Vj.: EUR 344.907,72) enthalten. In den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 1.047.546,52 (Vj.: EUR 250.481,97) sowie Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern aus Darlehen in Höhe von EUR 8.858.576,37 (Vj.: EUR 1.716.333,59) enthalten. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von EUR 66.290,18 (Vj.: EUR 198.870,14) durch Pfandrechte gesichert. Zum 31. Dezember 2022 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen von EUR 669.895,00 (Vj.: EUR 917.609,88), wobei EUR 404.250,00 (Vj.: EUR 528.360,00) Verpflichtungen größer als ein Jahr darstellen. Sonstige Angaben Anzahl der Beschäftigten Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten betrug im Geschäftsjahr 2022 166. Geschäftsführung Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2022:
Die Gesellschaft wird durch zwei Geschäftsführer vertreten. Die Geschäftsführer erhalten keine Bezüge von der Gesellschaft. Konzernabschluss Die Gesellschaft wird in den Jahresabschluss der Gesellschafterin Constructel Constructions et Telecommunications Société anonyme, Frankreich, konsolidiert. Die Constructel Constructions et Telecommunications Société anonyme, Frankreich, wird darüber hinaus in den Konzernabschluss der Grupo Visabeira, S. A., Portugal, einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft, Viseu, Portugal, erhältlich. Die Gesellschaft nimmt die Befreiung nach § 293 HGB in Anspruch. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Als besondere Vorfälle nach Abschluss des Geschäftsjahres fand ein Beteiligungsan- und zwei Beteiligungsverkäufe statt. Es konnte ein neuer Rahmenvertrag mit einem Kunden mit einer Laufzeit zwei Jahren unterzeichnet werden.
Neckartenzlingen, den 29. Oktober 2024 Nuno Miguel Rodriges Terras Marques Jorge Manuel Ferreira Guimaraes Sousa António Carlos Ferreira Rocha Perpétua Luis Filipe Monteiro Marques António José Monteiro Borges Dietmar Pöltl
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022Constructel GmbH, NeckartenzlingenINDEX I. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf 3. Finanzielle Leistungsindikatoren 4. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage a) Ertragslage b) Finanzlage c) Vermögenslage 5. Gesamtaussage III.Zweigniederlassungsbericht IV. Prognosebericht V. Chancen- und Risikobericht VI. Wesentliche Ereignisse nach Ablauf des Geschäftsjahres 2022 I. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell Die Constructel GmbH wird im Handelsregister unter HRB 760817 beim Amtsgericht Stuttgart geführt. Die Constructel GmbH ist ein auf Dienstleistungen im Bereich der Telekommunikation spezialisiertes Unternehmen. Insbesondere werden die Planung und die Realisierung unterschiedlichster Bau-, Betriebs- und Wartungsmaßnahmen im Bereich der Telekommunikations-Infrastrukturen (Mobil- und Festnetz) durchgeführt. Der Hauptsitz der Constructel GmbH ist in 72654 Neckartenzlingen, Robert-Bosch-Straße 11. Das Unternehmen besteht seit 2012 und hat zum 31. Dezember 2022 165 Angestellte beschäftigt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach Angaben der Europäischen Kommission befindet sich die EU-Wirtschaft an einem Wendepunkt. Nach einem relativ starken ersten Halbjahr 2022 ist die EU-Wirtschaft in eine problematischere Phase eingetreten. Die durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine ausgelösten Erschütterungen erschüttern die Nachfrage und verstärken den Inflationsdruck weltweit. Der Digitale Wandel bedeutet einen fortlaufenden, tiefgreifenden Veränderungsprozess in Wirtschaft, Gesellschaft und Verwaltung. Er bringt nicht nur weitreichende Veränderungen in den von der Bundesnetzagentur regulierten Netzsektoren mit sich, sondern betrifft alle wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bereiche. Eine Fülle von datenbasierten digitalen Anwendungen wie Messengerdienste, Social Media oder andere Internetplattformen bestimmen weitgehend unseren Alltag. Digitale Dienste und Technologien wie Künstliche Intelligenz bieten große Chancen und Potenziale, bringen aber auch Herausforderungen mit sich. Mit der Covid-19-Pandemie wurde uns die Notwendigkeit digitaler Infrastrukturen besonders stark vor Augen geführt. Innerhalb kürzester Zeit haben sich neue Gewohnheiten etabliert, die uns auch nach dem Ende der Pandemie weiter begleiten und schnelle Internetzugänge voraussetzen: Homeoffice, virtuelle Meetings oder der verstärkte Onlinekonsum. Die Menschen verbringen immer mehr Zeit online und fragen dabei immer höhere Bandbreiten nach. Während die niedrigeren Übertragungsraten kontinuierlich an Bedeutung verlieren, hat sich die Zahl der nachgefragten Gigabitanschlüsse zwischen Mitte 2021 und Mitte 2023 um etwas mehr als 50 % erhöht. Dies dürfte maßgeblich durch die stärkere Nutzung von Produkten und Anwendungen, die immer höhere Übertragungsraten und stabile Verbindungen voraussetzen, getrieben sein In Bezug auf die flächendeckende Versorgung mit leistungsfähigen Internetanschlüssen ist insgesamt ein positives Zwischenfazit zu ziehen. 70 % der Haushalte hatten Ende 2022 die Möglichkeit, einen Gigabitanschluss zu buchen. Vor dem Hintergrund der deutlich besseren Verfügbarkeit in der Fläche liefern die Kabelnetze hierzu bislang noch den größten Beitrag. Aber auch der Glasfaserausbau schreitet in großen Schritten voran. Die Zahl der mit einem FttH/B-Anschluss versorgten bzw. unmittelbar erreichbaren Endkunden konnte - ausgehend von 7,5 Mio. Mitte 2021 - innerhalb von zwei Jahren verdoppelt werden. Der grundsätzliche Trend der Nachfrageverschiebung hin zu den höheren Übertragungsraten schlägt sich allerdings erst sehr langsam in den Buchungszahlen der Glasfaseranschlüsse nieder. Mitte dieses Jahres waren nur rund 3,8 Mio. der 15 Mio. verfügbaren Glasfaseranschlüsse tatsächlich gebucht. Der Glasfaserausbau wurde von vielen, häufig regional ausbauenden Marktakteuren vorangetrieben. Jedes Jahr wird mehr Geld in neue Breitband-Infrastrukturen investiert. 2022 haben die Unternehmen im Festnetz- und Mobilfunkbereich über 13 Milliarden Euro - und damit 1,5 Milliarden Euro mehr als noch im Jahr zuvor - in Sachanlagen investiert. Unterstützt wird der Ausbau zudem durch öffentliche Fördergelder. Ein anderes Thema, das den Markt in diesem Jahr stark beschäftigt hat, ist der sog. Doppelausbau. Hier stehen sich verschiedene ausbauende Unternehmen gegenüber. Vor dem Hintergrund des fortschreitenden Glasfaserausbaus konkurrieren sie zunehmend um die Versorgung derselben Gebiete. Grundsätzlich kann dies den Wettbewerb beleben und den Ausbau beschleunigen. Es ist aber ebenfalls möglich, dass einzelne Unternehmen ihre Ausbauplanungen einschränken (müssen), wenn ein Konkurrent einen Ausbau in demselben Gebiet anstrebt. Neben dem angestrebten Ausbau Glasfaser-basierter Festnetze stellt auch eine möglichst flächendeckende Versorgung von Verbrauchern und Industrie mit mobilem Breitband ein wichtiges Ziel dar. Es bestehen aber nach wie vor deutliche Unterschiede in der Versorgung von Stadt und Land. Die Außenumsatzerlöse auf dem deutschen Telekommunikationsmarkt werden sich im Jahr 2023 nach vor läufigen Berechnungen der Bundesnetzagentur geringfügig auf 59,4 Mrd. Euro erhöhen. Das entspräche einem Plus von 0,3 % gegenüber dem Vorjahr (2022: 59,2 Mrd. Euro). Die Außenumsatzerlöse der Wettbewerber erhöhen sich voraussichtlich um 0,2 Mrd. Euro gegenüber dem Vorjahr auf 34,1 Mrd. Euro zum Ende des Jahres 2023, während die Außenumsatzerlöse der Deutschen Telekom AG mit etwa 25,3 Mrd. Euro dem Stand des Vorjahres entsprechen werden. Die Marktanteile haben sich in den letzten Jahren nicht verändert und werden auch auf Basis der prognostizierten Werte für das Jahr 2023 unverändert bei 57 % für die Wettbewerber und 43 % für die Deutsche Telekom AG liegen. Die Außenumsatzerlöse im Segment der xDSL-/Fttx-Netze werden im Jahr 2023 nach vorläufigen Berechnungen der Bundesnetzagentur ca. 25,60 Mrd. Euro betragen. Das entspricht einem Plus von knapp 3 % gegenüber dem Vorjahr Auf Endkundenleistungen, die mit Leistungen für private, gewerbliche und öffentliche Endverbraucherinnen und Endverbraucher erzielt werden, entfallen im Jahr 2023 wie auch in den beiden Jahren zuvor voraussichtlich 82 % der Außenumsatzerlöse. Der Anteil der Außenumsatzerlöse, der auf Vorleistungen für konzernexterne Festnetz- und Mobilfunkanbieter sowie reine Serviceprovider entfällt, wird mit etwa 15 % um einen Prozentpunkt niedriger als in den beiden Vorjahren liegen. Hierunter fallen Vorleistungsprodukte für Sprachverkehr und Telefonie, Breitband und Internet sowie Infrastrukturleistungen. Mit einem Anteil von rund 65 % (24,7 Mio.) basierte der Großteil der Breitbandanschlüsse weiterhin auf unterschiedlichen DSL-Technologien. Auf alle anderen Anschlussarten entfielen insgesamt etwa 13,4 Mio. Anschlüsse. Hier wurden die meisten Zugänge auf Basis von HFC-Netzen (ca. 8,6 Mio.) realisiert. Auf Glasfaserleitungen, die bis in die Wohnung oder in das Haus der Kundinnen und Kunden reichen (FttH/FttB), beruhten rund 3,8 Mio. Anschlüsse. Rund 1,0 Mio. Anschlüsse verteilten sich insgesamt auf stationäre drahtlose Breitbanddienste, funkbasierte Technologien (BWA), Festverbindungen sowie Satellit. Lichtwellenleiter gelten wegen ihrer hervorragenden technischen Eigenschaften und den dadurch nahezu unbegrenzt realisierbaren Übertragungsraten als ideales Medium für den Datentransport. Die Zahl der mit FttH/FttB versorgten bzw. unmittelbar erreichbaren Endkunden (Homes Passed) hat sich zur Mitte des Jahres 2023 auf 15,0 Mio. erhöht. Damit konnte innerhalb eines halben Jahres ein Anstieg von 1,9 Mio. erzielt werden. Bei Homes Passed ist das Glasfasernetz so ausgebaut, dass die Glasfaserinfrastruktur für die Endkunden bereits bis zum Grundstück verlegt ist, d. h. am Grundstück führt zumindest in unmittelbarer Nähe (maximal 20 m entfernt) ein Glasfaserkabel oder Rohrverband vorbei, der für den Ausbau eines FttH/FttB-Anschlusses dieser Kunden vorgesehen ist. Die Homes Passed umfassen insofern neben den aktiven auch nicht aktive FttH/FttB-Endkundenanschlüsse, die bereits zur Verfügung stehen, aber noch nicht vertraglich gebucht und in Betrieb sind, sowie mit FttH/FttB unmittelbar erreichbare Endkunden. Deren Anschluss bedarf insofern noch weiterer Investitionen. Auf aktive und nicht aktive Glasfaseranschlüsse (Homes Connected) mit den beiden Zugangsvarianten FttH und FttB entfielen 7,0 Mio. Anschlüsse zum Ende des ersten Halbjahres 2023. Homes Connected sind bereits vollständig ausgebaut, sodass der Anschluss ohne zusätzliche Investitionen für Bauarbeiten jederzeit in Betrieb genommen werden kann. Die Verbreitung aktiver Glasfaseranschlüsse für private, gewerbliche und öffentliche Endkunden stieg zur Jahresmitte 2023 auf 3,8 Mio. und übertraf den Bestand Ende 2022 um ca. 400.000. Rund 2,7 Mio. aktive Anschlüsse entfielen auf FttH (71 %) und rund 1,1 Mio. auf FttB (29 %). Der Anteil der FttH-Anschlüsse übersteigt den der FttB-Anschlüsse seit 2019. Quelle: Telekommunikation Tätigkeitsbericht 2022/23, Bundesnetzagentur Bericht gemäß §195 Abs. 1 Telekommunikationsgesetz, Stand Dezember 2023. 2. Geschäftsverlauf Im Jahr 2022 hat die Constructel GmbH ihre Marktpräsenz weiter gefestigt und ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um rund 26,9% gesteigert. Im Festnetz setzt sie ihre Arbeit an der Schaffung von Telekommunikationsnetzinfrastrukturen fort, wobei der Schwerpunkt auf dem Ausbau von FTTH-Netzen liegt, die etwa 82 % des Umsatzes ausmachen, reine Glasfasernetze, die als Projekte umgesetzt werden, die vom Bund oder durch Investitionen der jeweiligen Telekommunikationsbetreiber finanziert werden. Bei diesen Projekten haben Dienstleistungen im Zusammenhang mit dem Anschluss der Kunden an das neue Glasfasernetz definitiv an Bedeutung gewonnen (Last Mile). Im Mobilfunknetz setzte die Constructel GmbH die Zusammenarbeit mit Ericsson und der Deutschen Telekom sowie für den Neukunden Comcross fort und trug über das Pegasus-Projekt zum Ausbau des 4G-Netzes, durch das Rollout-Programm, sowie zur Einführung des 5G-Netzes der neuen Generation durch die Programme AIR, Refarming und Small Cell bei. Infolge dieser Dynamik wuchs das Portfolio der Arbeiten weiter, wobei ein Zyklus großen Wachstums auf dem deutschen Markt erwartet wird. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Folgende Leistungsindikatoren legen wir unserer Unternehmenssteuerung zugrunde:
4. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage a) Ertragslage Im Jahr 2022 erhöhte sich der Umsatz der Constructel GmbH um EUR 5.782.584,28 und beträgt somit EUR 27.278.076,23. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Erhöhung um 26,9%. Die Rentabilität des Umsatzes beträgt 6,42% (Vj.: 7,04%). Grund für den Anstieg des Umsatzes waren maßgeblich die großen Infrastrukturprojekte. Auch die weiteren optimierten internen Prozesse bei der Auftragsabwicklung und die Einstellung von weiterem qualifiziertem Personal im Backoffice haben dazu beigetragen. Andererseits fällt auf, dass die Bestandsveränderungen an unfertigen Leistungen in 2022 EUR 1.585.430,72 (Vj.: EUR 477.561,38) betragen, gerechtfertigt durch die Zunahme des Volumens laufender Projekte. Im Jahr 2022 erzielte die Constructel GmbH folgende Ergebnisse im Vorjahresvergleich :
Das Betriebsergebnis für das Jahr 2022 beläuft sich auf EUR 1.463.488,91. Die überwiegende Anzahl der abgewickelten Projekte im abgelaufenen Jahr hatte ein deutlich größeres durchschnittliches Auftragsvolumen. Darüber hinaus gab es eine verbesserte kontinuierliche Arbeitsauslastung, die unsere Produktivität steigerte. Mit dem größeren Volumen an Aufträgen und deren regionaler Stabilität haben sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gegenüber dem Vorjahr um EUR 2.447.230,33 stark erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf den Anstieg der Fahrzeugkosten um EUR 940.114,04), wie auch der Raumkosten um EUR 482.906,23), sowie der Werbe- und Reisekosten um EUR 117.133,54) zurückzuführen. Das Beteiligungsergebnis ist durch die Erträge aus der Beteiligung Franz-Josef Braun GmbH & Co. KG in Höhe von EUR 1.068.422,05 gestiegen. Der Jahresüberschuss des Unternehmens 2022 beträgt EUR 1.750.737,92, was eine deutliche Erhöhung gegenüber dem Geschäftsjahr 2021 darstellt. Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe haben sich von EUR 1.413.407,63 um EUR 258.754,79 auf EUR 1.672.162,46 erhöht. Die Erhöhung lag daran, dass im Vergleich mehr Vereinbarungen mit dem Auftraggeber vorsahen, dass die Materialien von der Constructel GmbH (und damit nicht vom Auftraggeber) gestellt werden. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen haben sich von EUR 8.550.274,87 um EUR 3.491.752,49 auf EUR 12.042.027,36 erhöht. Darin spiegelt sich der verstärkte Einsatz von den Subkontraktoren/Nachunternehmern wider, die sich als zuverlässige und qualitativ hochwertige Partner für uns erwiesen haben. Zu diesen Nachunternehmern versuchen wir, eine langfristige Beziehung aufzubauen und aufrechtzuerhalten. Der Personalaufwand hat sich von EUR 5.109.808,66 um EUR 937.243,60 auf EUR 6.047.052,26 erhöht. Gutes Personal ist schwer zu finden, und wir wollen den Mitarbeitern, die sich durch gute Arbeit und Loyalität zu uns hervorgetan haben, wettbewerbsfähige Gehälter zahlen, um sie langfristig an uns zu binden. b) Finanzlage Das Eigenkapital (= gezeichnetes Kapital in Höhe von EUR 200.000 + Kapitalrücklage in Höhe von EUR 334.290,11 + kumulierte Gewinnvorträge vor Verwendung in Höhe von EUR 6.404.092,64) zum 31.12.2021 betrug EUR 6.938.382,75 und hat sich damit aufgrund des im Geschäftsjahr 2022 erzielten Ergebnisses in Höhe von EUR 1.750.737,92 auf EUR 8.689.120,67 per 31.12.2022 erhöht. Die Constructel GmbH befindet sich weiterhin in einer Phase der Ausweitung ihrer Aktivitäten, was in zweierlei Hinsicht zur erhöhtem Finanzierungsbedarf führt:
Letzteres liegt daran, dass die externe Finanzierung durch eine konzerninterne Finanzierung abgelöst wurde. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Letzteres gelingt uns nicht immer vollständig. c) Vermögenslage Die folgende Tabelle fasst die Vermögenslage des Unternehmens zusammen:
Der Lagerbestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen verringert sich zum 31.12.2022 gegenüber dem Vorjahr um EUR 146.993,36 auf EUR 299.434. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen konnten bis zum Jahresende auch unter Zuhilfenahme eines Supply Chain Finance Programms erfolgreich liquidiert werden, und verringerten sich im Vergleich zum Vorjahr um EUR 1.215.831,68 auf EUR 97.737,92. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, erhöhten sich um EUR 568.422,05 auf EUR 4.152.724,77. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen steigen durch die oben erwähnte Innenfinanzierung. Bei dem Rückgang der sonstigen Verbindlichkeiten handelt es sich im Wesentlichen um die Abwicklung eines Besserungsscheins bei einer Konzernschwestergesellschaft. Unfertige Erzeugnisse (Semi-Finished Goods) spielen in unserem Geschäftsmodell so gut wie keine Rolle. Unfertige Dienstleistungen gegenüber unseren Großkunden dagegen sind hochsignifikant. Wir unterscheiden dabei zwischen
5. Gesamtaussage Die Vermögens- und Finanzlage ist geordnet. Die Ertragslage schätzt die Geschäftsführung als gut ein. Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist erfreulich. III. Zweigniederlassungsbericht Wir betreiben ein abhängiges Projektbüro in Köln, wo 117 Mitarbeiter beschäftigt sind. Ansonsten bestehen keine Niederlassungen. IV. Prognosebericht Für das Jahr 2023 wird erwartet, dass die Constructel GmbH ihre Position bei den Kunden weiter festigt. Es wurde ein Umsatz von 41 Mio. EUR bei einer Umsatz-Rentabilität (Betriebsergebnis/Umsatz) von 8% erzielt. Für 2024 erwarten wir einen Umsatz von 42 Mio. EUR mit einer Umsatz-Rentabilität (Betriebsergebnis/Umsatz) von 2%. Für 2025 erwarten wir einen Umsatz von 50 Mio. EUR mit einer Umsatz-Rentabilität (Betriebsergebnis/Umsatz) von 7%. Es wird erwartet, dass die Investitionen in die Telekommunikationsnetzinfrastruktur in Deutschland aufgrund des steigenden Bandbreitenbedarfs und der Zunahme des mobilen Datenverkehrs weiter steigen werden. Die Nachfrage nach Infrastrukturdienstleistern wird daher in den nächsten Jahren stabil bleiben. Für den Bau und die Instandhaltung von Telekommunikationsnetzen werden insgesamt stabile Umsätze erwartet. Insbesondere beim Bau neuer unterirdischer Kabelnetze mit Glasfasertechnologie ist mit einem deutlichen Umsatzanstieg zu rechnen. Beim Bau und der Instandhaltung von Freileitungsnetzen für Kunden der Deutschen Telekom erwarten wir durch den Einstieg in das Entstörungsgeschäft und durch Bündelungsaufträge in einem bevorzugten Gebiet ein leichtes Wachstum mit entsprechender Steigerung der Profitabilität. Neben den positiven Prognosen für den Festnetzbereich sehen wir auch Entwicklungen im Mobilfunkbereich. Zukünftig werden auch die Mobilfunkstandorte vermehrt mit neuester Technologie (5G) ausgestattet, um den Breitbandbedarf der mobilen Anwendungen abzudecken. Zusammenfassend erwartet das Management eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. V. Chancen- und Risikobericht Die Geschäftsführung sieht zunehmend den Trend der großen Netzbetreiber zur Konzentration auf wenige Dienstleister. Dadurch und auch durch die stabile Nachfragesituation am Markt wird es zu einer Steigerung der Gesamtleistungen kommen. Eine zentrale Rolle für uns als Kunde spielt die Deutsche Telekom AG, mit der wir einen langfristigen Rahmenvertrag abgeschlossen haben, womit wir uns als bedeutender Dienstleister auf dem deutschen Markt positionieren. Eine Umsatzsteigerung ist hierdurch für die nächsten Jahre wahrscheinlich, sodass sich die Marktposition in Deutschland weiter verbessern wird. Die für das Wachstum notwendigen Ressourcen werden zum großen Teil aus der Muttergesellschaft Visabeira Group gefördert. Dies bezieht sich vor allem auf
Aber auch der verstärkte Einsatz von Subunternehmern für Tiefbauarbeiten sind geplant, um die Ausbauziele an passiver Netzinfrastruktur zu erreichen. Besondere Aufmerksamkeit wir hierbei der Sicherung der Qualität beim Einsatz von Subunternehmern liegen. Die für die Gesellschaft notwendigen Investitionen in den Maschinenpark werden durch die langfristigen Rahmenverträge gedeckt. Die Risiken für die kommenden Jahre sieht die Geschäftsführung hauptsächlich bei der Verknappung von qualifizierten Mitarbeitern, speziell Kraftfahrer, und beim Einsatz von qualifizierten Subunternehmern. Auch wird es durch den starken Ausbau im öffentlichen Raum vermutlich zu Restriktionen seitens der Wegelastbauträger bei Städten und Gemeinden kommen. Ein anderer derzeitiger Engpass, der das geplante Wachstum stark verhindert, sind immer noch die langen Lieferzeiten von Fahrzeugen und Maschinen (zwischen 12 - 24 Monaten). Ein weiteres Risiko sind die Lieferketten und Preiserhöhungen, insbesondere die Kraftstoffpreise, verursacht durch den Ukraine Krieg. Zum jetzigen Zeitpunkt deutet alles darauf hin, dass der Telekommunikationssektor keinen wesentlichen Einschränkungen ausgesetzt sein wird. Derzeit arbeitet das Unternehmen ohne Einschränkungen. Es wurde bisher keine Anpassung der Prognosen vorgenommen, da keine Aufträge storniert oder zurückgestellt worden sind. Die Constructel GmbH reduziert ihr Forderungsausfallrisiko durch die Zusammenarbeit mit einer Kreditversicherung, die eine kundenspezifische Bonitätsprüfung und Angaben zum Kreditlimit bereitstellt. Auch wird ein Forderungsausfall zu 90% durch den Versicherer getragen. Eine detaillierte Analyse der Veränderung der Rückstellungen zeigt, dass in den letzten zwei Jahren keine Ausfälle eingetreten sind, was für die Kreditvergaberichtlinien der Gesellschaft (Constructel Visabeira) spricht. Der Cashflow und die Investitionen aller in der Constructel Visabeira tätigen Unternehmen werden von einer zentralisierten Organisation verwaltet, die die Risiken von Zahlungsströmen verringern und Schwankungen vermeiden, die sich auf die Ergebnisse der einzelnen Unternehmen auswirken könnten. Die Constructel GmbH nutzt bei Bedarf Confirming als Liquiditätsquelle, um auf die Vorwegnahme von Forderungen zurückzugreifen. Das Zinsänderungsrisiko der Constructel GmbH ergibt sich im Wesentlichen aus einem Darlehen des Mehrheitsgesellschafters, das zum 3-Monats-Euribor-Satz abgeschlossen wurde, indexiert auf einen Spread von 1,50 %. Vor dem Hintergrund unserer derzeitigen finanziellen Stabilität sehen wir keine Risiken, die die Entwicklung der Gesellschaft beeinträchtigen oder deren Bestand gefährden. VI. Wesentliche Ereignisse nach Ablauf des Geschäftsjahres 2022 Im März 2023 erwarb die Constructel GmbH 75 % die Tavan-Gruppe (THG Tavan Holding GmbH) im Wert für 55,5 Millionen Euro. Die Investition wurde von der Constructel Constructions et Telecommunications, SA finanziert. Im Oktober 2023 verkaufte die Constructel GmbH diese Beteiligung an Constructel Visabeira. Der Verkauf erfolgte zu Anschaffungskosten, einschließlich der mit dem Kauf verbundenen Kosten. Ende 2022 gründete die Constructel GmbH eine neue Gesellschaft: die Geodesia GmbH, deren Name im Mai 2023 geändert wurde zu Constructel Fiber GmbH. Diese Firma wurde im Juni 2023 zusammengeführt mit der Constructel Bau GmbH, ebenfalls eine Tochtergesellschaft der Constructel GmbH. Dies geschah im Rahmen der Umstrukturierung der Constructel Group, die im Jahr 2023 begann. Zusätzlich zu den geplanten Verlängerungen bestehender Verträge mit der Deutschen Telekom AG, wurde im März 2024 auch ein Programmvertrag mit Ruhrfibre unterzeichnet, der bis Ende 2024 läuft und einen voraussichtlichen Umsatz von 7 Millionen Euro vorsieht.
Neckartenzlingen, den 29. Oktober 2024 Nuno Miguel Rodrigues Terras Marques Dietmar Pöltl António José Monteiro Borges António Carlos Ferreira Rocha Perpétua Luis Filipe Monteiro Marques Jorge Manuel Ferreira Guimaräes Sousa Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Constructel GmbH Eingeschränkte Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Constructel GmbH, Neckartenzlingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Constructel GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile Das Vorhandensein der Vorräte in Höhe von TEUR 5.609 ist nicht hinreichend nachgewiesen, weil wir die Inventur nicht beobachten und durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über deren Bestand gewinnen konnten. Wir können daher nicht ausschließen, dass Änderungen insbesondere am Ausweis und an der Bewertung der Vorräte, des Jahresergebnisses sowie des Eigenkapitals hätten vorgenommen werden müssen. Dieser Sachverhalt beeinträchtigt möglicherweise auch die Darstellung des Geschäftsverlaufs im Lagebericht einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Leipzig, 10. Februar 2025 EY
GmbH & Co. KG
Bätz, Wirtschaftsprüfer Thrum, Wirtschaftsprüfer |
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