Stammdaten

Register
Amtsgericht Oldenburg HRB 200036
Eingetragen
5.10.2005
Branche
Herstellung von MehrzweckindustrieroboternHerstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Maschinen für die additive Fertigung
Gegenstand
Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von a) Piezoaktoren, b) Positionierern, c) miniaturisierten Robotersystemen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Michael Weigel-Jech
seit 14.6.2024
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

62.00% identifiziert38.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Axel KortschackSmarAct Holding GmbH+1
54.00%
L*** K*********SmarAct Holding GmbH+1
8.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
SmarAct Holding GmbHEigenbeteiligung
38.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SmarAct GmbH

Oldenburg ( Oldb)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

BILANZ zum 31. Dezember 2022

AKTIVA

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbeneKonzessionen, gewerblicheSchutzrechte und ähnlicheRechte und Werte sowieLizenzen an solchenRechten und Werten 49.711,00 22.272,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücks-gleiche Rechte und Bauteneinschließlich der Bautenauf fremden Grundstücken 1.845,00 2.213,00
2. technische Anlagen undMaschinen 11.756,00 13.468,00
3. andere Anlagen, Betriebs- undGeschäftsausstattung 380.422,00 240.105,00
4. geleistete Anzahlungen undAnlagen im Bau 0,00 624.050,00
394.023,00 879.836,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenenUnternehmen 5.526,96 726,96
2. Ausleihungen an Unternehmen,mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.329.932,35 0,00
2.335.459,31 726,96
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- undBetriebsstoffe 7.754.017,26 5.988.949,66
2. unfertige Erzeugnisse,unfertige Leistungen 3.926.103,23 4.482.622,41
3. fertige Erzeugnisse und Waren 1.619.420,43 1.375.287,66
13.299.540,92 11.846.859,73
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.199.986,80 4.282.588,30
2. Forderungen gegen verbundeneUnternehmen 0,00 127.412,98
3. Forderungen gegen Unternehmen,mit denen ein Beteiligungs-verhältnis besteh 2.164.908,55 2.756.205,78
4. sonstige Vermögensgegenstände 734.242,00 272.083,57
5.099.137,35 7.438.290,63
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthabenbei Kreditinstituten und Schecks 8.116.290,10 4.460.020,87
C. Rechnungsabgrenzungsposten 365.283,56 187.768,26
29.659.445,24 24.835.774,45

PASSIVA

A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinn-/Verlustvortrag 21.607.126,03 14.634.107,73
III. Jahresüberschuss 5.558.493,29 6.973.018,30
27.190.619,32 21.632.126,03
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 0,00 668.779,84
2. sonstige Rückstellungen 512.832,00 377.816,00
512.832,00 1.046.595,84
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten ausLieferungen und Leistungen 410.114,49 864.510,91
2. Verbindlichkeiten gegenüberverbundenen Unternehmen 0,00 105.026,69
3. Verbindlichkeiten gegenüberUnternehmen, mit denen einBeteiligungsverhältnis besteht 276.265,64 0,00
4. sonstige Verbindlichkeiten 1.269.613,79 1.187.514,98
1.955.993,92 2.157.052,58
29.659.445,24 24.835.774,45

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2022 bis 31.12.2022

01.01.2022 - 31.12.2022 01.01.2021 - 31.12.2021
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 21.082.313,31 22.450.150,05
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 7.969.137,61 8.300.396,89
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.726.826,94 1.810.447,98
9.695.964,55 10.110.844,87
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögens-gegenstände des Anlage-vermögens und Sachanlagen 149.563,10 160.030,36
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.447.548,55 2.044.731,99
5. Erträge aus Beteiligungen 233.568,97 0,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 9.932,35 0,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 83,00 160,00
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.469.558,79 3.161.154,53
9. Ergebnis nach Steuern 5.563.096,64 6.973.228,30
10. sonstige Steuern 4.603,35 210,00
11. Jahresüberschuss 5.558.493,29 6.973.018,30

Anhang zum 31.12.2022

der SmarAct GmbH, Oldenburg

I. Allgemeine Angaben

Die SmarAct GmbH hat ihren Sitz in Oldenburg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Oldenburg, HRB 200036.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) sowie den Vorschriften des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden.

II. Angaben zur Bewertung und Bilanzierung

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den handelsrechtlichen Vorschriften. Sie sind gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer (drei Jahre) abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um Abschreibungen vermindert.

Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (drei bis dreizehn Jahre) der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit einem Einzelanschaffungswert von bis zu 800,00 EUR wurden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind mit den Anschaffungskosten angesetzt. Eine außerplanmäßige Abschreibung wegen dauernder Wertminderung ist nicht erforderlich.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren werden zu Anschaffungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Unfertige Erzeugnisse und Leistungen werden entsprechend ihres Fertigungsgrades mit den anteiligen Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB bewertet. Fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB aktiviert. Sofern der Zeitwert am Bilanzstichtag niedriger ist, wird dieser angesetzt. Das strenge Niederstwertprinzip wird bei der Bewertung beachtet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert ausgewiesen. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung 1% (Vorjahr 1%) berücksichtigt.

Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden Aufwendungen ausgewiesen, die zeitanteilig über die Laufzeit der abgegrenzten Einzelposten aufgelöst werden bzw. dem folgenden Wirtschaftsjahr zuzurechnen sind.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen werden auf der Grundlage des § 253 HGB ermittelt. Anzusetzen ist hierbei der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendige Erfüllungsbetrag gem. § 253 Abs. 1 HGB.

Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Laufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Aufwendungen und Erträge wurden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt.

III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Anlagespiegel

Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres ergeben sich aus dem Anlagespiegel auf der folgenden Seite.

Anlagespiegel zum 31. Dezember 2022

Werte nach: Handelsrecht

Werte in: EUR

Entwicklung der Anschaffungswerte
Bilanzposten Anfangsbestand 01.01.2022 Zugang Umbuchungen Abgang Endstand 31.12.2022
I. immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen,gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 140.880,24 45.779,35 0,00 22.699,03 163.960,56
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 140.880,24 45.779,35 0,00 22.699,03 163.960,56
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte u. Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.518,60 0,00 0,00 0,00 3.518,60
2. technische Anlagen und Maschinen 27.315,74 0,00 0,00 0,00 27.315,74
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 754.645,92 270.526,14 0,00 69.983,05 955.189,01
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 624.050,00 0,00 0,00 624.050,00 0,00
Summe Sachanlagen 1.409.530,26 270.526,14 0,00 694.033,05 986.023,35
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 726,96 4.800,00 0,00 0,00 5.526,96
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 2.329.932,35 0,00 0,00 2.329.932,35
Summe Finanzanlagen 726,96 2.334.732,35 0,00 0,00 2.335.459,31
Summe Anlagevermögen 1.551.137,46 2.651.037,84 0,00 716.732,08 3.485.443,22
Entwicklung der Abschreibungen
Bilanzposten Anfangsbestand 01.01.2022 Abschreibungen des WJ Umbuchungen
I. immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen,gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 118.608,24 18.340,35 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 118.608,24 18.340,35 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte u. Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.305,60 368,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 13.847,74 1.712,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 514.540,92 129.142,75 0,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 529.694,26 131.222,75 0,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 648.302,50 149.563,10 0,00
Entwicklung der Abschreibungen
Bilanzposten Zuschreibungen des WJ Entnahme für Abgänge Endstand 31.12.2022
I. immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen,gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 0,00 22.699,03 114.249,56
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 22.699,03 114.249,56
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte u. Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 1.673,60
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 15.559,74
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 68.916,66 574.767,01
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 68.916,66 592.000,35
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 0,00 91.615,69 706.249,91
Buchwerte
Bilanzposten (Stand:) 31.12.2021 (Stand:) 31.12.2022
I. immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen,gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 22.272,00 49.711,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 22.272,00 49.711,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte u. Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.213,00 1.845,00
2. technische Anlagen und Maschinen 13.468,00 11.756,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 240.105,00 380.422,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 624.050,00 0,00
Summe Sachanlagen 879.836,00 394.023,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 726,96 5.526,96
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 2.329.932,35
Summe Finanzanlagen 726,96 2.335.459,31
Summe Anlagevermögen 902.834,96 2.779.193,31

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und Vermögensgegenstände haben eine durchschnittliche Laufzeit von unter einem Jahr. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegenüber Gesellschafter von 1.500.000,00 EUR (Vorjahr 2.000 TEUR) enthalten.

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital beträgt 25.000,00 EUR.

Es liegt kein ausschüttungsgesperrter Betrag vor.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen aus Urlaubs- bzw. Überstundenansprüche in Höhe von 257.512,00 EUR und Rückstellungen für Gewährleistungen in Höhe von 178.900,00 EUR zusammen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2022

Art der Verbindlichkeit bis zu einem Jahr über einem Jahr davon mehr als fünf Jahre Gesamt
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 410.114,49 410.114,49
(Vorjahr) (864.510,91) (864.510,91)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen * 0,00 0,00
(Vorjahr) (105.026,69) (105.026,69)
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 276.265,64 276.265,64
(Vorjahr) (0,00) (0,00)
4. sonstige Verbindlichkeiten 97.712,44 97.712,44
(Vorjahr) (74.332,80) (74.332,80)
5. Verbindlichkeiten aus Steuern 1.113.066,95 1.113.066,95
(Vorjahr) (1.040.034,09) (1.040.034,09)
6. sonstige Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit 58.834,40 58.834,40
(Vorjahr) (73.148,09) (73.148,09)
Summe 1.955.993,92 0,00 0,00 1.955.993,92
(Vorjahr) (2.157.052,58) (0,00) (0,00) (2.157.052,58)
Art der Verbindlichkeit gesicherte Beträge Art der Sicherheit **
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 410.114,49 2
(Vorjahr) (864.510,91) 2
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen *
(Vorjahr)
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
(Vorjahr)
4. sonstige Verbindlichkeiten
(Vorjahr)
5. Verbindlichkeiten aus Steuern
(Vorjahr)
6. sonstige Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit
(Vorjahr)
Summe 410.114,49
(Vorjahr) (864.510,91)

* In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern i.H.v. 0,00 € (Vorjahr 104.576,98 €) enthalten.
** Art der Sicherheit:

1 = Grundpfandrechte

2 = Eigentumsvorbehalte

3 = Sicherungsübereignung

4 = Forderungsabtretung

IV. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Herabsetzung von Pauschallwertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von 19 TEUR (Vorjahr 0 TEUR) sowie öffentliche Zuschüsse und Fördergelder in Höhe von 11 TEUR (Vorjahr 113 TEUR) für zum Beispiel Forschungsarbeiten enthalten. Des Weiteren sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 869 TEUR (Vorjahr 218 TEUR) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind aus der Währungsumrechnung in Höhe von 751 TEUR (Vorjahr 47 TEUR) und Spenden in Höhe von 50 TEUR (Vorjahr 0 TEUR) enthalten.

V. Sonstige Angaben

Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Über die in der Bilanz ausgewiesenen Schuldposten hinaus bestehen langfristige sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen mit folgenden geschätzten Belastungen:

Art der finanziellen Verpflichtung 1. Jahr 2. - 5. Jahre nach dem 5. Jahr
TEUR TEUR TEUR
Pachtverträgen über das unbewegliche Sachanlagevermögen 264 1.056 1.034
Pachtverträgen über das bewegliche Sachanlagevermögen 209 432 0
473 1.488 1.034

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt 2.995 TEUR, davon gegenüber verbundenen Unternehmen 2.995 TEUR.

Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 178 Arbeitnehmer, davon waren 159 Vollzeitkräfte, 18 Teilzeitbeschäftigte und 1 geringfügig Beschäftigte. Darüber hinaus wurden drei Auszubildende beschäftigt.

Geschäftsführung

Der Geschäftsführung gehört im Geschäftsjahr an:

 

Herr Axel Kortschack, Wirtschaftsingenieur, Oldenburg

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Schutzklausel gem. § 286. Abs 4 HGB wird in Anspruch genommen.

Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbH-Gesetz

Forderungen gegenüber Gesellschaftern 1.821.820,88 EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 EUR

Verbundene Unternehmen und Beteiligungsunternehmen

Die Kapitalgesellschaft ist an fünf weiteren Unternehmen mit mehr als 20% beteiligt.

Name Sitz Anteil am Kapital Eigenkapital Ergebnis 2022
SmarAct, INC Berkeley, USA 100 % 3.721 T€ 1.584 T€
SmarAct Metrology GmbH & Co. KG Oldenburg 100 % 0€ 234 T€
SmarAct Automation GmbH & Co. KG Oldenburg 100 % -714 T€ -714 T€

Für zwei Beteiligungsunternehmen unterbleiben die Angaben nach § 285 Nr. 11 HGB unter Hinweis auf § 286 Absatz 3 Satz 1 Nr. 1 HGB.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, liegen nicht vor.

Vorschlag für die Ergebnisverwendung

Es wird vorgeschlagen das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Oldenburg, den 27.05.2024

gez. Axel Kortschack

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

der SmarAct GmbH

Oldenburg

A. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

SmarAct entwickelt und fertigt hochpräzise Positioniersysteme und Positionsmesstechnik. Die Produkte reichen von Mikro- und Nanopositioniersystemen über kompakte Steuer- und Regelungssysteme und Metrologie-Produkten bis hin zu miniaturisierten Robotern, die z. B. in der Mikromontage, Optik und Mikroskopie eingesetzt werden.

Die Kunden stammen vorrangig aus den Bereichen Halbleiterforschung, Optik, Mikroskopie, Life Science und Maschinenbau.

2. Forschung und Entwicklung

Die Schwerpunkte der Entwicklung lagen im Bereich der Antriebs- und Steuerungstechnik, der Automatisierungstechnik sowie der Metrologie.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Laut der Pressemitteilung vom 13. Januar 2023 vom Statistischen Bundesamt ist das deutsche preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2022 gegenüber dem Vorjahr um ca. 2,0 % gestiegen.

Dazu heißt es: " Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine wie den extremen Energiepreiserhöhungen. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise beispielsweise für Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt gut behaupten."

Laut der DIHK erwarten 82% aller Betriebe negative Effekte infolge von Fachkräfteengpässen - in Industriebetrieben sogar 89%. Das führt in vielen Firmen dazu, dass die Belegschaft einer Mehrbelastung ausgesetzt wird.

2. Geschäftsverlauf

Die Gesellschaft hat im Jahr 2022 ein Wachstum der Gesamtleistung in Höhe von ca. 3,6 % erreicht. Der oben genannte Fachkräftemangel belastete auch im Jahr 2022 wieder die Gesellschaft. So konnten einige wichtige Vorhaben nicht mit der gewünschten Geschwindigkeit vorangetrieben werden; denn um das Team nicht zu überlasten, mussten Vorhaben zurückgestellt werden.

Da die Gesellschaft keine Umsätze in Russland tätigt, ist sie wirtschaftlich kaum vom Krieg Russlands gegen die Ukraine betroffen.

Ende 2021 sind zwei Firmen gegründet worden. Bei der größeren Firma (bezogen auf die Anzahl der Mitarbeiter) handelt es sich um die SmarAct Metrology GmbH & Co. KG.

Bei der kleineren Firma handelt es sich um die SmarAct Automation GmbH & Co. KG.

Beide Firmen haben sich im Jahr 2022 erwartungsgemäß positiv entwickelt, so dass sich die Gesellschaften SmarAct GmbH, SmarAct Automation GmbH & Co. KG und SmarAct Metrology GmbH & Co. KG sehr gut gegenseitig ergänzen und stützen können.

3. Prognose-Ist-Vergleich

Erwartungen:

Umsatz über Vorjahr

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit weiterhin positiv

Ergebnisse:

Das Geschäftsergebnis lag unterhalb des Vorjahres.

Der Umsatz lag über dem Vorjahresumsatz.

Die Vorräte wurden in 2022 deutlich aufgestockt, um Engpässe aufgrund von schwankenden Lieferzeiten zu vermeiden.

Der Ausbau von F&E und weiteren Unternehmungsbereichen hat den Erwartungen entsprochen.

Entwicklungskosten wurden bisher nicht aktiviert.

Es geht im Wesentlichen auf in die Entwicklung von

Produkten und neuen Produkteigenschaften der Messtechnik

Produkten und neuen Produkteigenschaften der Bewegungstechnik, einschließlich der Steuerung.

4. Lage des Unternehmens

4.1 Ertragslage

Das Jahresergebnis hat sich wie folgt entwickelt:

2022 2021 Veränderung
T€ T€ %
Jahresergebnis 5.558 6.973 -20,3

Die Personalkosten haben sich wie folgt entwickelt:

2022 2021 Veränderung
T€ T€ %
Personalkosten 9.696 10.111 -4,1

Die Steuerquote stellt sich wie folgt dar:

2022 2021 Veränderung
% % %-Punkte
Steuerquote 30,7 31,2 -0,5

Der Rückgang der Personalkosten beruht unter anderem auf der Auslagerung von Geschäftsfeldern auf Tochtergesellschaften.

Bei der Berechnung der Steuerquote wird der Steueraufwand dem Jahresüberschuss vor Steuern gegenübergestellt.

Die Eigenkapitalrentabilität stellt sich im Jahres-Vergleich wie folgt dar:

2022 2021
Jahresergebnis T€ 5.558 6.973
Eigenkapital T€ 27.191 21.632
Eigenkapitalrendite % 25,7 47,6

Bei der Berechnung der Eigenkapitalrentabilität wird das Eigenkapital des Bilanzstichtages des Vorjahres zugrunde gelegt.

4.2 Finanzlage

4.2.1 Kapitalstruktur

Die Kapitalstruktur der Gesellschaft entwickelt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt:

31.12.2022 31.12.2021 Veränderungen
Kapitalstruktur T€ % T€ % T€
Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital 27.191 91,7 21.632 87,1 5.559
Kurz- und mittelfristiges Fremdkapital 2.468 8,3 3.204 12,9 -736
Gesamtsumme 29.669 100,0 24.836 100,0 4.823

4.2.2 Investitionen

Die Entwicklung der Investitionen stellt sich im Drei-Jahres-Vergleich wie folgt dar:

Investitionen in 3

T€
2020 543
2021 233
2022 2.651

Die Investitionen in 2022 lagen über dem Niveau von 2021. Ein Großteil der Investitionen konzentrierte sich auf die Finanzierung der neuen Tochtergesellschaften.

4.2.3 Liquidität

31.12.2022 31.12.2021
T€ % T€ %
Anlagevermögen 2.779 9,3 903 4,0
Eigenkapital 27.191 90,7 21.632 96,0
Überdeckung (+)/ Unterdeckung (-): 24.412 81,5 20.729 92,0
Langfristiges Fremdkapital 0 0 0 0
Überdeckung (+)/ Unterdeckung (-): 24.412 81,5 20.729 92,0

Die Liquidität war durch Bankguthaben jederzeit gewährleistet.

Der nachstehend ermittelte einfache Cash-Flow wird aus dem Jahresergebnis der Gesellschaft abgeleitet. Diesem werden die nicht zahlungswirksamen Abschreibungen der Gesellschaft hinzugerechnet.

2022 2021
T€ T€
Jahresergebnis 5.558 6.973
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen + 150 +160
Cash Flow 5.709 7.133

Der Cash-Flow ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.424 gefallen. Die finanziellen Möglichkeiten zur Durchführung von Investitionsmaßnahmen sind unverändert gut.

4.3 Vermögenslage

Die Vermögensstruktur der Gesellschaft stellt sich im Vorjahresvergleich wie folgt dar:

31.12.2022 31.12.2021 Veränderungen
Vermögensstruktur T€ % T€ % T€
Anlagevermögen 2.779 9,4 903 3,6 +1.876
Umlaufvermögen sonstige Aktiva 26.880 90,6 23.933 96,4 +2.947
Gesamtsumme 29.659 100,0 24.836 100,0 +4.823

Die Veränderung im Anlagevermögen beruht im Wesentlichen auf der Veräußerung der Anlagen im Bau, den durchgeführten Investitionen, insbesondere den Ausleihungen an Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis in Höhe von 2.330 TEUR, und auf die planmäßigen Abschreibungen. Die Veränderung im Umlaufvermögen lässt sich hauptsächlich auf eine Erhöhung der Vorräte um 1.453 TEUR sowie auf eine Zunahme des Guthabens bei Kreditinstituten um 3.656 TEUR zurückführen.

5. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus auf:

Umsatzentwicklung

Ergebnisentwicklung

Liquidität

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung insbesondere die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und Cash-Flow heran.

Die Personalkostenquote ist im Vergleich zum Vorjahr etwas gesunken. Der Cash- Flow ist im Vergleich zu Vorjahr um T€ 1.424 auf T€ 5.709 gefallen.

6. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir insgesamt als gut ein.

Unsere Umsatzentwicklung verläuft mit ansteigender Tendenz.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt.

C. Prognose, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Für 2023 erwartet die Gesellschaft aufgrund der konjunkturellen Schwächen des Halbleitermarktes keine Steigerung des Auftragseingangs und des Umsatzes. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wird 2023 voraussichtlich etwas geringer ausfallen.

Das langfristige Wachstumspotenzial unserer Absatzmärkte schätzt die Gesellschaft weiterhin hoch ein.

Investitionen werden 2023 weiterhin schwerpunktmäßig im Ausbau der Produktionskapazitäten erfolgen.

2022 hatte die Corona-Pandemie wieder kaum noch Einfluss auf die Gesellschaft. Wir gehen davon aus, dass künftig sowohl Folgewirkungen der Corona-Pandemie als auch vom Ukraine-Krieg keine wesentlichen Auswirkungen auf die geschäftliche Entwicklung der Gesellschaft haben werden.

2. Chancen und Risiken

Positiv schlägt zu Buche, dass die Gesellschaft verschiedene Branchen bedient, sodass konjunkturelle Schwankungen einzelner Branchen gut aufgefangen werden können. Ferner arbeitet die Gesellschaft konsequent an der Entwicklung neuer innovativer Produkte, so dass die Gesellschaft auch in Zukunft technologisch fortschrittliche Produkte anbieten wird.

Insbesondere auf dem Exportmarkt, auch durch den verstärkten Einstieg in den asiatischen Markt, sieht die Gesellschaft trotz der unsicheren politischen Rahmenbedingungen weiterhin große Wachstumschancen.

Ein Risiko für die Gesellschaft ist weiterhin der hohe Bedarf an personellem Wachstum im Produktionsbereich. Das geht einher mit sehr viel Schulungen und der Notwenigkeit Abläufe zu optimieren. Aufgrund der intensiven Vorbereitung und der ständigen Weiterentwicklung der Organisation ist die Gesellschaft jedoch gut vorbereitet.

Weitere Kostensteigerungen beim Materialeinkauf sind nach unserer Einschätzung aktuell kein wesentliches Risiko für die Gesellschaft. Wie bisher geht die Geschäftsführung davon aus, dass sich hierdurch keine Beeinträchtigung der Margen ergeben.

Die Gesellschaft wird weiterhin darauf achten, sich nicht in Abhängigkeit von einzelnen Großkunden zu begeben, und baut die Kundendiversifikation weiter aus.

Insgesamt hat der Umfang des Gefährdungspotenzials nach Einschätzung der Geschäftsführung gegenüber dem Vorjahr abgenommen. Die Geschäftsführung geht weiterhin davon aus, dass die Chancen für eine positive Geschäftsentwicklung gegenüber den etwaigen Risiken überwiegen. Bestandsgefährdende Risiken sind aktuell nicht ersichtlich.

 

Oldenburg, den 27.05.2024

gez. Axel Kortschack, Geschäftsführer

Für Offenlegungszwecke wurde die Gewinn- und Verlustrechnung gekürzt.

Hinweis gemäß § 328 Abs. 1 Nr. 1 Satz 3 HGB

Der Jahresabschluss wird wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offengelegt. Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die SmarAct GmbH, Oldenburg:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SmarAct GmbH, Oldenburg - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SmarAct GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden, handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter und unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Oldenburg, den 28.05.2024

HFS ECENTIS Grotjan & Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gezeichnet

Arne Oetting, Wirtschaftsprüfer"

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