Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 147580
Vorher
CEA Corporate Finance GmbHgoetzpartners Corporate Finance GmbH
Eingetragen
28.4.2003
Branche
BeteiligungsgesellschaftenErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
Beratung von Unternehmen und Unternehmern, insbesondere bei Kauf und Verkauf von Unternehmen und Unternehmensbeteiligungen, bei Unternehmensfinanzierung und alle damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte. Ausgenommen sind Tätigkeiten, die einer Erlaubnis nach dem Kreditwesengesetz (KWG) bedürfen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

93.42% identifiziert6.58% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Dr. Stephan Jürgen GoetzGolfPapa-CF Holding GmbH+2
57.92%
Stefan SanktjohanserGolfPapa-CF Holding GmbH+2
35.50%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

goetzpartners Corporate Finance GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Bilanz zum 31. Dezember 2021

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.928,44 430,83
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.871,19 1.266,94
Summe Anlagevermögen 9.799,63 1.697,77
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.060.143,16 2.662.327,12
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 24.599.509,11 17.262.194,85
3. sonstige Vermögensgegenstände 53.728,75 295.577,44
31.713.381,02 20.220.099,41
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 657.393,91 4.788.070,62
Summe Umlaufvermögen 32.370.774,93 25.008.170,03
C. Rechnungsabgrenzungsposten 60.596,35 45.429,54
32.441.170,91 25.055.297,34

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 4.290.412,81 4.290.412,81
III. Jahresüberschuss 0,00 0,00
Summe Eigenkapital 4.315.412,81 4.315.412,81
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 228.584,46 643.114,66
2. sonstige Rückstellungen 9.962.567,86 7.365.460,95
10.191.152,32 8.008.575,61
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 198.616,18 195.762,50
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 15.562.971,62 10.281.415,36
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.167.295,82 2.254.131,06
17.928.883,62 12.731.308,92
D. Rechnungsabgrenzungsposten 5.722,16 0,00
32.441.170,91 25.055.297,34

Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
1. Umsatzerlöse 25.710.738,78 25.527.806,22
2. sonstige betriebliche Erträge 860.794,38 892.253,01
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Leistungen 639.512,61 776.324,07
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 11.173.049,17 9.265.361,34
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 619.905,17 556.211,81
11.792.954,34 9.821.573,15
5. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.160,58 40.302,08
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 6.034.392,58 6.394.231,61
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 378.547,77 200.699,77
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2,34 52.149,83
9. Ergebnis nach Steuern 8.481.058,48 9.536.178,26
10. sonstige Steuern 2.243,00 2.681,00
11. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 8.478.815,48 9.533.497,26
12. Jahresüberschuss 0,00 0,00

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der goetzpartners Corporate Finance GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH - Gesetzes berücksichtigt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Kapitalgesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Gesellschaft gemäß § 267 HGB auf.

B. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: goetzpartners Corporate Finance GmbH
Firmensitz laut Registergericht: München
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: München
Register Nr: 147580

C. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear pro rata temporis vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 800,00 Euro wurden im Berichtsjahr sofort abgeschrieben. Einstellungen in Sammelposten im Sinne von § 6 Abs. 2a EStG sind nicht vorgenommen worden.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie flüssige Mittel wurden zum, gegebenenfalls unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken geminderten, Nominalwert bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Bei der Bewertung des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung entsprechenden Erfüllungsbetrages wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

D. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

Brutto-Anlagespiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen.

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres:

EUR 242.729,75

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres:

EUR 244.890,33

In den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind folgende Forderungen enthalten:

a) aus Lieferungen und Leistungen

Verbundenes Unternehmen Betrag Vorjahr
goetzpartners Corporate Finance S.A.S. / FR 261.746,42 € 260.583,94€
goetzpartners Corporate Finance s.r.o. / CZ 96.832,40 € 96.832,40€
goetzpartners securities Ltd, / UK 541.097,57 € 5.423,90.€
goetzpartners Corporate Finance S.A, / E 0,00 € 0,00 €
goetzpartners Corporate Services GmbH / DE 55.718,92 € 40.754,36 €
goetzpartners Management Consultants GmbH / DE 289.051,58 € 430.281,23 €
goetzpartners (Schweiz) AG / CH 0,00 € 45,30 €
goetzpartners s.r.l. / IT 4.139,49 € 4.139,49 €
goetzpartners Management Consultants ME Ltd. / VAE 134,36 € 134,36 €
goetzpartners Holding AG / DE 2.031,30 € 0,00 €
goetzpartners Corporate Finance Holding GmbH /DE (Gesellschafter) 450,54 € 0,00 €
goetzpartners Management Consultants Holding GmbH / DE 24,63 € 0,00 €
TransConnect Unternehmensberatungs- und Beteiligungs GmbH DE 16.010,31€ 1.145,48 €
Summe 1.267.237,52 € 839.340,46 €

b) aus Darlehen:

Darlehensnehmer Betrag Vorjahr
TransConnect Unternehmensberatungs- und Beteiligungs GmbH / DE 10.149.077,87 € 5.990.189,39 €
goetzpartners Holding AG / DE 730.388,88 € 1.004.784,72 €
goetzpartners Management Consultants GmbH / DE 6.089.548,61 € 4.019.027,78 €
goetzpartners Corporate Services GmbH / DE 2.908.146,87 € 1.976.497,57 €
goetzpartners Corporate Finance S.A.S. / FR 3.455.109,36 € 3.432.354,93 €
Summe 23.332.271,59 € 16.422.854,39 €

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind enthalten:

a) aus Lieferungen und Leistungen:

Verbundenes Unternehmen Betrag Vorjahr
goetzpartners securities Ltd. / UK 234.990,56 € 12.000,00 €
goetzpartners Corporate Finance s.r.o. / CZ 46.000,00 € 40.000,00 €
goetzpartners Corporate Finance S.A.S. / FR 111.337,20 € 0,00 €
goetzpartners Corporate Services GmbH / DE 430.484,53 € 172.857,61 €
goetzpartners Management Consultants GmbH / DE 34.685,63 € 155.878,07 €
goetzpartners (Schweiz) AG / CH 298.597,05 € 128.024,40 €
goetzpartners Holding AG / DE 0,00 € 13.140,87 €
TransConnect Unternehmensberatungs- und Beteiligungs GmbH DE 564,73 € 0,00 €
Summe 1.156.659,80 € 521.900,95 €

b) aus Ergebnisabführungsvertrag (in voller Höhe gegen Gesellschafter)

Verbundenes Unternehmen Betrag Vorjahr
goetzpartners Corporate Finance Holding GmbH / DE 13.612.312,74 € 9.533.497,26 €
Summe 13.612.312,74 € 9.533.497,26 €

c) aus USt Organschaft

Verbundenes Unternehmen Betrag Vorjahr
goetzpartners Holding AG / DE 793.999,08 226.017,15 €
Summe 793.999,08 226.017,15 €

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Geschäftsführer

Sachverhalte Betrag Vorjahr
Ausleihungen 0,00 € 0,00 €
Forderungen (Ausweis unter sonstigen Vermögensgegenständen) 0,00 € 125.275,60 €
Verbindlichkeiten 0,00 € 0,00 €
Summe 0,00 € 125.275,60 €

Bei den Forderungen an den Geschäftsführer handelte es sich um einen Vorschuss, der mit 1% verzinst wird. Sicherheiten sind nicht gestellt.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Die Umrechnung erfolgte zu den jeweils handelsgültigen Tageskursen.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag unter Berücksichtigung des § 256 a HGB bewertet.

Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Boni EUR 9.703.500,00
Urlaub EUR 107.507,67
Rückstellung für ausstehende Rechn. EUR 20.681,60
Abschlusskosten / Interne Abschlusskosten EUR 68.250,00
Archivierungskosten EUR 24.748,59
Berufsgenossenschaft EUR 23.000,00
NZ Betriebsk.Büro MUC 2020 EUR 9.000,00
Ausgleichsabgabe EUR 5.880,00

Betrag der Verbindlichkeiten sowie Sicherungsrechte mit Restlaufzeiten von kleiner als 1 Jahr bis über mehr als 5 Jahren

davon mit einer Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit Saldo zum Stichtag bis zu einem Jahr zwischen einem und fünf Jahren von mehr als fünf Jahren davon durch Pfandrechte/ ähnliche Rechte gesichert
EURO EURO EURO EURO EURO
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Stichtag 198.616,18 198.616,18 0,00
Vorjahr 195.762,50 195.762,50 0,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Stichtag 15.562.971,62 15.562.971,62 0,00
Vorjahr 10.281.415,36 10.281.415,36 0,00
3. sonstige Verbindlichkeiten Stichtag 2.167.295,82 2.167.295,82 0,00
Vorjahr 2.254.131,06 2.254.131,06 0,00
- davon aus Steuern Stichtag 2.151.283,52 2.151.283,52 0,00
Vorjahr 2.146.103,94 2.146.103,94 0,00
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Stichtag 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 82.283,53 82.283,53 0,00
Insgesamt Stichtag 17.928.883,62 17.928.883,62 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 12.731.308,92 12.731.308,92 0,00 0,00 0,00

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gem. § 251 HGB

Zum Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB (§ 268 Abs. 7 HGB).

Wesentliche angabepflichtige sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Mietverpflichtungen für die Büros in München und Frankfurt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen < 1 Jahr 1 - 5 Jahre > 5 Jahre
Euro Euro Euro
aus Mietverträgen 1.161.141,72 2.756.983,07 0,00
aus Leasingverträgen 50.067,01 57.179,14 0,00
aus sonstigem Vertrag 0,00 0,00 0,00

Der Gesamtbetrag beläuft sich somit auf Euro 4.025.370,94.

Allerdings stehen dagegen künftig entstehende Forderungen aus Mietverträgen in Höhe von Euro 1.178.626,00 für die Jahre 2022 bis 2025 sowie aus der Weiterberechnung von KfZ-Kosten in Höhe von Euro 22.402,04.

E. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

In der Position "sonstige betriebliche Erträge" sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von Euro 439.109,42 (Vorjahr Euro 277.585,00) enthalten. Des weiteren wurden Erträge mit Euro 100.000,00 aus einem Vergleich, mit einem Kunden für ein Beratungsmandat, aus 2019 geschlossen. Des weiteren sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von Euro 901,16 (Vorjahr Euro 874,16) enthalten. Der Rest entspricht hauptsächlich Erträgen aus der Weiterberechnung von sonstigen Kosten an verbundene Unternehmen in Höhe von Euro 213.018,48 (Vorjahr Euro 240.040,92) sowie Erträge resultierend aus der Versteuerung der Firmenwagen und Tiefgaragenplätze an die Mitarbeiter in Höhe von Euro 86.323,97 (Vorjahr Euro 89.294,80).

Personalaufwand

In den Kosten des Personalaufwands sind Aufwendungen für die Altersversorgung in Höhe von Euro 7.923,60 (Euro 7.700,40) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von Euro 7.281,12 (Vorjahr Euro 1.423,77) enthalten.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

In den sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge sind Zinserträge aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von Euro 1.052,60 (Vorjahr Euro 2.547,38) sowie Erträge aus Zinsen von verbundenen Unternehmen in Höhe von Euro 377.082,31 (Vorjahr Euro 198.152,39) enthalten.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen in Höhe von Euro 2,34 (Vorjahr Euro 52.149,83) sind Aufwendungen aus Darlehenszinsen in Höhe von Euro 0,00 (Vorjahr Euro 0,00) enthalten.

Ergebnis

Der Jahresüberschuss in Höhe von Euro 8.478.815,48 wird gemäß Ergebnisabführungsvertrag an die Firma goetzpartners Corporate Finance Holding GmbH abgeführt.

F. Sonstige Pflichtangaben

Angaben zur Vermittlung eines besseren Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Bei den unter den verbundenen Unternehmen ausgewiesenen Unternehmen handelt es sich um Unternehmen im Verbund mit der obersten Gesellschaft TransConnect Unternehmensberatungs- und Beteiligungs GmbH.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Dr. Stephan Goetz, München
ausgeübter Beruf: Unternehmensberater
Stefan Sanktjohanser, München
ausgeübter Beruf: Unternehmensberater

Vorstehende Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Prokura ist derzeit keine bestellt.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen (einschließlich Geschäftsführer) waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Geschäftsführer 2
Managing Directors 7
Directors 4
Professionals 24
Supports 7

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführer) beträgt damit 42.

Angaben zum Mutterunternehmen

Name TransConnect Unternehmensberatungs und Beteiligungs GmbH
Sitz München

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Ukraine Krise

Der Angriffskrieg in 02/2022 auf die Ukraine wird sich in der M&A Branche bemerkbar machen, da sich weiter Beratungsansätze in bestehenden Kundenprojekten aufgrund kurzfristig entstandenen Problemstellungen ergeben werden. Auf der anderen Seite könnten sich auch ungünstige Einflussfaktoren für die Branche ergeben, verbunden mit einem geringeren Transaktionsvolumen bzw. einer geringeren Auslastung. Verlässliche Aussagen zu den Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der gesellschaft sind zum gegenwärtingen Zeitpunkt aber nicht möglich.

 

München, den 15. November 2022

gez. Dr. Stephan Goetz

gez. Stefan Sanktjohanser

Anlagevermögen für das Geschäftsjahr 2021

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 01.01.2021 Zugänge Abgänge Umbuchung Zuschreibung Stand am 31.12.2021
Euro Euro Euro Euro Euro
Immaterielle Vermögensgegenstände
EDV-Softw./Konzess./Schutzr. 8.117,11 1.827,17 0,00 0,00 9.944,28
8.117,11 1.827,17 0,00 0,00 9.944,28
Sachanlagen
Anderen Anlagen, BGA 216.460,24 8.435,27 0,00 0,00 224.895,51
GWG 9.882,70 0,00 0,00 0,00 9.882,70
GWG (Sammelposten) 9.967,47 0,00 0,00 0,00 9.967,47
236.310,41 8.435,27 0,00 0,00 244.745,68
244.427,52 10.262,44 0,00 0,00 254.689,96
Abschreibungen
Stand am 01.01.2021 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand am 31.12.2021
Euro Euro Euro Euro Euro
Immaterielle Vermögensgegenstände
EDV-Softw./Konzess./Schutzr. 7.686,28 329,56 0,00 0,00 8.015,84
7.686,28 329,56 0,00 0,00 8.015,84
Sachanlagen
Anderen Anlagen, BGA 215.193,30 1.831,02 0,00 0,00 217.024,32
GWG 9.882,70 0,00 0,00 0,00 9.882,70
GWG (Sammelposten) 9.967,47 0,00 0,00 0,00 9.967,47
235.043,47 1.831,02 0,00 0,00 236.874,49
242.729,75 2.160,58 0,00 0,00 244.890,33
Buchwert
Stand am 31.12.2020 Stand am 31.12.2021
Euro Euro
Immaterielle Vermögensgegenstände
EDV-Softw./Konzess./Schutzr. 430,83 1.928,44
430,83 1.928,44
Sachanlagen
Anderen Anlagen, BGA 1.266,94 7.871,19
GWG 0,00 0,00
GWG (Sammelposten) 0,00 0,00
1.266,94 7.871,19
1.697,77 9.799,63

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die goetzpartners Corporate Finance GmbH ist innerhalb der internationalen goetz- partners Gruppe neben ihren Schwestergesellschaften in u.a. UK, Frankreich, Russland und der Tschechischen Republik als M&A-Beratungsgesellschaft in Deutschland tätig. Die goetzpartners Corporate Finance GmbH ist nach einer erfolgten gesellschaftsrechtlichen Umstrukturierung der goetzpartners und Transconnect Gruppe mit Wirkung ab 28.08.2019 Tochtergesellschaft der neu entstandenen goetzpartners Corporate Finance Holding GmbH, die wiederum eine Tochtergesellschaft der neu geschaffenen goetzpartners Holding AG ist. Innerhalb der goetzpartners Holding AG findet eine enge Kooperation zwischen den Tochtergesellschaften der goetzpartners Corporate Finance Holding GmbH und der goetzpartners Management Consultants Holding GmbH statt, die ebenfalls im Zuge der in 2019 gestarteten Umstrukturierung der goetzpartners und Transconnect Gruppe als Tochtergesellschaften der goetzpartners Holding AG entstanden sind. Gemeinsam beraten wir Kunden vor allem in Deutschland, Frankreich, Italien, Dubai und China. Dabei zielen wir auf Kunden verschiedener Größenklassen, vor allem in den Sektoren Telekommunikation & IT, Medien, Energie, Industrie, Finanzindustrie, Gesundheit und Automobilindustrie. In diesen Sektoren bieten wir ein Produktspektrum von Beratungsleistungen in M&A, Distressed M&A, Unternehmensbewertung, Bilanzstruktur- ("Debt"-) Beratung und Kapitalbeschaffung an.

2. Forschung und Entwicklung

goetzpartners Corporate Finance GmbH erbringt weder Forschungsleistungen noch tätigen wir Produktentwicklungen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Corona-Pandemie hatte enorme Auswirkungen auf die Volkswirtschaften auf der ganzen Welt. Das gesamte Deal-Volumen im deutschen M&A Markt lag im Jahr 2020 signifikant unter 2019, im Jahr 2021 stieg das Transaktionsvolumens um 47% und somit stärker als im weltweiten Durchschnitt. Grundsätzlich zeigt der M&A Markt einen sehr positiven Trend. Die zwei größten veröffentlichten deutschen Transaktionen im Jahr 2021 waren die Übernahme der Deutsche Wohnen durch Vonovia, als größtes Immobilienunternehmen in Deutschland, mit einem Transaktionsvolumen von 19 Mrd. USD und die Übernahme des in Deutschland ansässigen Automobilzulieferers Hella durch das französische Unternehmen Faurecia für 8 Mrd. USD. Dieser Trend ist auch auf dem deutschen Midcap-Markt zu beobachten, der für seine "Hidden Champions" bekannt ist, was weiterhin vor allem Private-Equity-Investors anzieht.

Der Markt in 2021 war wieder sehr "seller-friendly", da die nachhaltige Erholung von den Implikationen der Corona Krise bereits eintrat. Für das Jahr 2022 gibt es weiterhin und trotz Ukraine Krise positive Vorzeichen, es wurde allgemein erwartet, dass der M&A Markt sehr aktiv bleibt und sogar stark wächst. Dies hat sich aber nicht bewahrheitet, ab dem 3ten Quartal 2022 kam es zu einer Veranlangsamung des M&A Marktes.

Ausschlaggebende Faktoren für eine mögliche Abschwächung der M&A Aktivitäten sind zum einen Unsicherheiten in Bezug auf die anhaltende Corona Krise, die neue Ukraine Krise, das regulatorische und das politische Umfeld und zum anderen die tendenziell etwas vorsichtiger werdende Kreditpolitik der Banken, die die Fremdfinanzierung für M&A-Deals zur Verfügung stellt. Mit Blick auf die Schlussquartale 2021 ist festzustellen, dass viele Unternehmen und PE-Fonds versucht haben -trotz der Corona Krise- ihre Deals zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. Nachschub in der M&A Pipeline ist weiterhin vorhanden, und es mangelt nicht an potenziellen Deals und Targets. Besonders in den Branchen Energie, Hightech, Infrastruktur, Automotive, Maschinenbau, Pharma und Biotech gab es in 2021 starke M&A Aktivität.

Weiterhin ist viel Geld im Markt -vor allem bei Private-Equity und Private-Debt Fonds-, das Anlagemöglichkeiten sucht. In 2022 hat sich die Zins- und Finanzierungssituation aber spürbar verschlechtert.

2. Geschäftsverlauf

goetzpartners Corporate Finance GmbH konnte mit einem Umsatz iHv. € 25.7 Mio. in 2021 seinen Erfolg aus dem Vorjahr fortführen. Mit einem Gewinn vor Ergebnisabführung iHv. € 8.5 Mio. erzielte die goetzpartners Corporate Finance GmbH eine excellente Gewinnmarge von 33%. Im Vergleich zu 2020 verteilte sich der Umsatz auf mehrere Mandate: anstatt 6 Mandate mit mehr als € 0.5 Mio. Umsatz, gab es in 2021 16 Mandate mit mehr € 0.5 Mio. Umsatz.

Mit unseren Beratungsprodukten adressierten wir 2021 hauptsächlich die Sektoren Business Services (31%), Industrials & Automotive (18%). Es folgen die Bereiche Energy & Infrastructure (15%) and Healthcare (14%), Retail & FMCP (8%), Technology & IT (7%) und Financial Institutions (7%).Insurance (5%).

Was unser Beratungsangebot angeht, war dieses Jahr 2021 im M&A Bereich eher ausgeglichen mit 42% des Umsatzes aus Mandaten auf Käuferseite und 40% aus Mandaten für Verkaufsmandate. Als drittgrößte Kategorie erzielte der Bereich Debt Advisory 13% des Gesamtumsatzes. 28 Transaktionen (Vj. 18) konnten in 2021 zum Abschluss gebracht werden.

Obwohl der Umsatz 2021 leicht gestiegen ist im Vergleich zu 2020, verringerten sich die Aufwendungen für bezogene Leistungen um 18% gegenüber € 0,8 Mio. aus 2020 auf € 0,6 Mio.. Somit entsprechen die Aufwendungen für bezogene Leistungen in 2021 lediglich 2,5% der Gesamtleistung im Vergleich zu den 3,0% aus 2020.

Eine Veränderung in der Basisberechnung zur Festlegung der umsatzabhängigen Boni führte zu einer Erhöhung der Personalaufwendungen in 2021 von € 1,8 Mio. (+20% im Vergleich zu 2020). Die Personalkosten betrugen im Geschäftsjahr € 11,8 Mio. (Vj. € 9,8 Mio.) und stiegen durch diese Bonusermittlungsveränderung in Relation zu den Umsatzerlösen von 38% in 2020 auf 46% in 2021. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind weiterhin gesunken, und zwar um -6% gegenüber dem Vorjahr auf 6.0 Mio. (Vj. € 6.4 Mio.) und entsprechen nur 23% (Vj. 25%) der Gesamtleistung.

Zu den übrigen sonstigen Aufwendungen zählen u.a. allgemeine Fremdleistungen im Akquise-Bereich mit € 1.0 Mio. (Vj. € 1,0 Mio.), Werbe & Reiskosten mit € 0,7 Mio. (Vj. € 0,6 Mio.), Mietaufwendungen für unsere Bürostandorte in München und Frankfurt mit € 1,3 Mio. (Vj. € 1,1 Mio.). Weitere Aufwendungen trug die Gesellschaft für allgemeine Administration (Finance, HR, Steuern, Recht, Knowledge Management, IT, Marketing, etc.pp.) mit € 1,7 Mio. die gegenüber Vorjahr mit € 1,6 Mio. leicht gestiegen sind.

Zusammenfassend weisen wir zum Ende des Geschäftsjahres ein Ergebnis vor Ergebnisabführung von € +8,5 Mio, aus, das damit nur um -11% unter dem hervorragenden Vorjahresbetrag von € 9,5 Mio. liegt.

Da seit dem Geschäftsjahr 2020 ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Muttergesellschaft, der goetzpartners Corporate Finance Holding GmbH besteht, wurde das positive Ergebnis i.Hv. € 8,5 Mio. zum 31.12.2021 an die goetzpartners Corporate Finance Holding GmbH abgeführt.

2. Lage der Gesellschaft

Infolge des überaus positiven Jahresergebnisses aus 2021 hat die Gesellschaft auf Grund des Gewinnabführungsvertrags Gewinne an ihre Gesellschafterin in Höhe von € 8,5 Mio. abgeführt, zusätzlich weist die Gesellschaft weiterhin ein positives Eigenkapital von € 4,3 Mio. aus.

Die solide Vermögens, Ertrags- und Finanzlage zeichnet sich insbesondere durch die gute Eigenkapitalbasis aus. Darüber hinaus konnten bis Q1 des Jahres 2022 bereits 19 Transaktionen abgeschlossen werden, die in den Vorjahren (hauptsächlich 2021) ihren Ursprung haben. Die Gesellschaft erwartet für das Geschäftsjahr 2022 Umsatzerlöse in der Spanne von - 30% bis +0% des 2021er Umsatzniveaus. Diese Spanne hängt mit dem Closing von bestimmten Mandaten zusammen, die bis Ende 2022 abgeschlossen werden sollen. Die Deal-Pipeline ist solide gefüllt und wird für 2023 stabile Geschäftschancen bieten.

Wir sind auch nach der gesellschaftsrechtlichen Umstrukturierung weiterhin in die internationale goetzpartners-Gruppe eingebunden. Zur Steuerung unseres Finanzmanagements arbeiten wir in ihr seit Jahren zuverlässig auf der Grundlage eines Liquiditätsplans, in dem sämtliche laufenden und geplanten Ein- und Auszahlungen, also Umsatzeinzahlungen und Auszahlungen an Kreditoren und Personal vollständig erfasst sind. Unser Liquiditätsplan umfasst die aktuelle und die jeweils folgenden 12 Wochen. Unsere Verbindlichkeiten haben wir größtenteils innerhalb der Zahlungsfristen gedeckt, ebenso streben wir bei unseren Debitoren nach fristengerechter Einzahlung.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Für die interne Unternehmenssteuerung ziehen wir vor allem den dargestellten Liquiditätsplan, den Cash Flow sowie die Umsatzrendite heran. Unser Geschäftsmodell ist weder besonders finanzierungs- noch etwa investitionsintensiv.

Die Umsatzrendite berechnen wir aus dem Jahresergebnis im Verhältnis zu den Umsatzerlösen.

III. Nachtragsbericht (Auswirkungen der Corona Pandemie/Ukraine Krise)

Die Ausbreitung von Covid-19 hatte und hat signifikante Implikationen auf die gesamte Weltwirtschaft. Mitte 2021 wurden die am Anfang der Pandemie ergriffenen staatlichen Maßnahmen, die das öffentliche Leben sehr einschränkten und die Wirtschaft (einschließlich Güter- und Warenverkehr) stark negativ beeinträchtigen, aufgrund der entwickelten Impfstoffe und der damit verbundenen Durchimpfung der Bevölkerung aufgehoben und durch Maßnahmen (selektivere Risikobewertung von Reisegebieten, 3G Regel, etc.) ersetzt, die eine Rückkehr ins normale (Wirtschafts-)leben ermöglichten, Ende des ersten Quartals 2022 wurden dann nahezu alle Restriktionen aufgehoben. Leider steht Europa nun vor einer weiteren Krise, da im Februar 2022 die russische Regierung einen Angriffskrieg gegen die Ukraine startete, die Europa -vor allem aufgrund der Abhängigkeit von russischen Energielieferungen- vor neue Herausforderungen stellt. Preise in nahezu allen Bereichen steigen, getrieben durch höhere Energiepreise sprungartig und die Inflationsraten in Europa steigen steil und stetig an, ein Ende des Krieges ist trotz harter Sanktionen gegen Russland nicht absehbar.

Auf unser Unternehmen hatte und hatte die Pandemie keine signifikanten Auswirkungen, nach einer kurzen Gewöhnungs- und Abstimmungsphase in 2020 konnten alle Mandate, trotz der nicht möglichen Präsenz beim Kunden, virtuell fortgeführt werden, seit Mitte 2021 werden Kundenprojekte wieder zunehmend vor Ort durchgeführt, dieser Trend setzte sich in 2022 fort. Die sich bereits in 2021 abzeichnende Energie- und Rohstoffkrise, die nun durch die Ukraine Krise noch verstärkt wird, hat bisher keine negativen Auswirkungen auf unser Geschäft, wir sehen eher einen gegenteiligen positiven Effekt, da sich weitere Beratungsansätze in bestehenden Kundenprojekten und neue Kundenprojekte aufgrund von kurzfristig entstandenen Problemstellungen ergeben und ergeben werden.

IV. Prognosebericht

Es besteht grundsätzlich kein Anlass, unser Geschäftsmodell zu ändern oder die Geschäftspolitik neu auszurichten.

Die Gesellschaft verfügt über ein nachhaltig verteidigbares Geschäftsmodell und ist eine der wesentlichen Gruppengesellschaften der Internationalen goetzpartners- Gruppe. Zusätzlich zur weiteren Stärkung unserer nationalen Aktivitäten werden wir die internationale Zusammenarbeit in Frankreich, Italien und China weiter ausbauen und profitabel zu entwickeln versuchen. Schließlich werden wir innerhalb der Gruppe weiterhin besonderes Augenmerk auf die synergetische Entwicklung unseres integrierten Beratungsansatzes zusammen mit den Unternehmensberatungs-Gesellschaften aus dem goetzpartners Management Consultants Sektor legen.

Die Gesellschaft strebt auch in 2022 über ihr symbiotisches Geschäftsmodell aus selektiven "Large/larger Fee Buy-side" Transaktionen und den sogenannten ,Brot & Butter' "mid market M&A (buy- and sell-side) deals" an, die komplette M&A Wertschöpfungskette unter Beibehaltung der engen Kooperation von M&A und der "Debt & Commercial Advisory" (Strukturierte Fremdfinanzierung) als Dienstleistungsportfolio zu erbringen. Wir erwarten daraus auch weiterhin und für 2023 -vor allem im aktuellen Marktumfeld-Folgemandate, die gerade für die Berichtsgesellschaft zu ertragreichen Mandaten führen sollen.

Die Optimierung unserer Systeme - ERP und das Management Information System - bleibt ständige Anforderung. Unser Schwerpunkt liegt dabei insbesondere in den Bereichen Digitalisierung und Erweiterung und Nutzung unseres Client Relation Management Systems "Salesforce". Dabei werden wir auch weiterhin mit dezidierten externen IT-Spezialisten intensiv Zusammenarbeiten.

Für 2022 erwarten wir keine Implikationen aus der noch immer anhaltenden Corona-Krise und der Ukraine Krise, sondern lediglich die üblichen Schwankungsbandbreiten des Geschäftsmodells und unter Berücksichtigung branchenüblicher Unsicherheiten einen auf dem Niveau des Vorjahres liegenden Umsatz und ein deutlich positives, aber leicht verschlechtertes Jahresergebnis, vor Ergebnisabführung.

V. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Die Kombination von Corporate Finance und Management Consulting bildet auch in 2022 weiterhin einen einzigartigen Ansatz im Markt und sollte der goetzpartners Corporate Finance GmbH wesentliche Potentiale erbringen, auch wenn der Fokus der goetzpartners Corporate Finance GmbH auf dem M&A-Bereich bleibt.

Wie der Markt gehen auch wir weiterhin von einem sich durch die Corona- und Ukraine Krise veränderten Marktumfeld aus, erwarten jedoch eine umsatzneutrale Entwicklung unserer Geschäftsaktivitäten. Die strategischen Herausforderungen für Berater, hinsichtlich Internationalität, juristischer Komplexität, steigender Sektor-Expertise sowie eines ausschöpfbaren Netzwerks nehmen stetig zu. Für die goetzpartners Corporate Finance GmbH sehen wir durch diese Entwicklung und auch die Corona- und Ukraine Krise mehr als eine große Chance als ein großes Risiko.

Immer größere Anforderungen sind an das Recruiting und an die Mitarbeitererhaltung zu stellen. Experten mit höchster Fach- und Methoden Kompetenz werden immer seltener und teuer, Entspannung am Arbeitsmarkt ist nicht in Sicht, sondern eher eine Verstärkung des Problems. Potentielle Berater-Kanditaten stellen höchste Anforderungen an ihren Wunsch-Arbeitgeber. Der Kampf um die Gewinnung von "high Potentials" zwischen den Beratungsunternehmen geht weiter. Die Karriere in der Beratungsbranche ist dabei aber längst nicht mehr die erste Wahl unter den Universitätsabsolventen, Start-ups oder die großen Tech-Firmen bieten ebenfalls ein sehr attraktives Arbeitsumfeld. Unternehmensberatungsgesellschaften müssen geeigneten Kandidaten weit attraktivere Arbeits- und Entwicklungsmöglichkeiten anbieten als früher, um diese langfristig binden zu können. Steigende Personalaufwendungen können die Folge sein.

In Zeiten fortwährenden Kostendrucks und wachsender Compliance ist die Forderung von Kunden nach kostenlosen Vorleistungen sowie die zunehmende Professionalisierung und Prozesssteuerung des Beratungseinkauf nach wie vor herausfordernd.

Ertragsorientierte Risiken

Durch die gut gefüllte und aktive Deal Pipeline sowie bereits erfolgte "Signings" und "Closings" von mittelgroßen/größeren Transaktionen erwarten wir im neuen Geschäftsjahr eine Umsatzentwicklung auf Vorjahresniveau. Sollte die Transaktion ausfallen, können entsprechend fehlende Umsatzerlöse die Ertragskraft branchenüblich kurz- und mittelfristig belasten.

Im Jahr 2022 konnte die Herausforderung, nationale und internationale M&A Mandate erfolgreich abschließen zu können, gut gemeistert werden, es bleibt jedoch eine ständige Herausforderung, da sich die Prozesse, Entscheidungswege und bestehende Marktgegebenheiten während der Durchführung der Mandate -auch durch die andauernde Corona Krise und die neue Ukraine Krise- ändern können und die Änderungen immer schwerer vorhersehbar sind.

Auch die steigende Komplexität der internationalen steuerlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen könnte den Erfolg einer Transaktion erschweren.

Im Rahmen der Steuerung unserer Geschäftsaktivitäten wurde die Auswahl auf größere Mandate erweitert. Um Akquisitionsbemühungen professionell auf die Verbreiterung unserer Kundenbasis ausrichten zu können, wurde eine Vertiefung der Industrie Expertise auf Management Level durch konsequente Vertikalisierung der Sektor-Expertise angestrebt, was eine stetige Umsatzerreichung auch in den Folgejahren sicherstellen sollte.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Wir werden weiterhin darauf achten, den Unternehmenserfolg durch ein adäquates Finanz- und Risikomanagement gegen finanzielle Risiken jeder Art zu sichern. Dies gilt insbesondere für die nachhaltige Steuerung der Liquiditätslage, der mit Blick auf die schwierige Planung des Geldeingangs aus Honoraren stets besonders hohe Bedeutung beizumessen ist. Diese Steuerung erfolgt auf der Grundlage eines vorwärtsorientierten, nachhaltigen Liquiditätsplans mit detaillierter Erfassung der geplanten Zahlungsein- und ausgänge.

Wie in den vergangenen Jahren bleibt der Geschäftsbetrieb der goetzpartners Corporate Finance GmbH auch 2022 dem Risiko einer volatilen Geschäftsentwicklung ausgesetzt, verstärkt durch die Corona- und Ukraine Krise. Dies gilt unabhängig davon, dass die Gesellschaft bei der jetzigen wirtschaftlichen Entwicklung bereits auf der Grundlage ihrer heute bestehenden Kundenbeziehungen und der in ihren Mitarbeitern angelegten Fähigkeiten und Kenntnisse in der Lage sein kann, Umsatzerlöse bei unveränderter Fixkostenbelastung zu erwirtschaften, die über den in den Vorjahren erzielten Deckungsbeiträgen liegen.

2. Chancenbericht

Wenn es im Jahresendspurt noch gelingt, aufbauend auf den bereits "geclosten" und die zurzeit betreuten (teilweise bereits "gesignten") kleinen, mittelgroßen und großen Transaktionen abzuschließen, werden wir 2022 ein positives Geschäftsjahr erwarten können. Auch die breitgefächerte Deal-Pipeline bildet eine gute Basis um 2022 erfolgreich abschließen zu können. Dem steht das Risiko gegenüber, Mandate nicht erfolgreich abschließen oder keine alternativen Mandate akquirieren zu können.

3. Gesamtaussage

Die Erwartungen wurden im Jahr 2021 durch den Abschluss von einigen größeren Transaktionen erfüllt, weiterhin wurde in 2021 durch das stetige Füllen der Deal-Pipeline eine sehr gute Basis für 2022 gelegt. Jedoch führte die anhaltend schwierige gesamtwirtschaftliche Situation in 2022 in nahezu allen Sektoren dazu, dass der Abschluss größerer Mandate sich verzögert und wir in 2022 voraussichtlich unter dem budgetierten Umsatz liegen werden. Die Erreichung unser gesetzten Ziele für 2022 hängt stark von den "Closings" der letzten 2 Monate ab. Wie oben dargestellt, erwarten wir für 2022 tendenziell stabile Umsatzerlöse und ein leicht verschlechtertes, aber weiterhin deutlich positives Ergebnis vor Ergebnisabführung.

Für 2023 kommt das allgemeine branchenübliche Risiko und eine Verstärkung der jetzt schon vorhandenen Implikationen der Ukraine Krise hinzu.

VI. Risikobericht über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Wir weisen, mit Blick auf Finanzierungs- bzw. Liquiditätssteuerungs-Fragen, sowohl Forderungen, Guthaben bei Kreditinstituten als auch Verbindlichkeiten bei Unternehmen der goetzpartners Gruppe und gegenüber dem Finanzamt aus. Finanzinstrumente i.S.d. KWG nutzen wir nicht.

Unser Kundenstamm ist grundsätzlich solvent und gehört zu den Top-Marktteilnehmern in seinen Sektoren. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Soweit wir Forderungsausfälle zu beklagen haben, basieren diese meist auf projektbezogenen Zugeständnissen, die wir zur Kundenbindung und stets mit Augenmaß zugestehen müssen.

Unsere Verbindlichkeiten bezahlen wir innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen solange diese keine Klärung benötigen.

Unsere Finanzpositionen managen wir konservativ. Um unsere Liquiditätsrisiken adäquat abzusichern, führen wir, wie bereits beschrieben, einen Liquiditätsplan. Sollten sich aus dem laufenden Geschäftsbetrieb Ausfall- oder Bonitätsrisiken ergeben, nehmen wir entsprechende Wertberichtigungen vor.

Unser Debitorenmanagement ist stets aktuell und fließt in unseren Liquiditätsplan ein.

VII. Bericht über Zweigniederlassungen

Aus unserer unselbständigen Zweigniederlassung in Frankfurt erbringen wir unsere M&A-Advisory Leistungen gemeinsam mit der Geschäftsführung aus München in Deutschland und zusammen mit unseren Schwestergesellschaften in ganz Europa, und in China. Weiterhin kooperieren wir mit einem Partner in den USA.

 

München, den 15.November 2022

gez. Dr. Stephan Goetz

gez. Stefan Sanktjohanser

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die goetzpartners Corporate Finance GmbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der goetzpartners Corporate Finance GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der goetzpartners Corporate Finance GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

München, 15. November 2022

Alexander Halmburger, Wirtschaftsprüfer

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