MeVita GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Nadine Weber seit 27.12.2022 | Prokura |
Marcus Ziegler seit 28.3.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 40.00% | |
| 30.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Schweizer Immo Projekt GmbHEigenbeteiligung | 30.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Schweizer Immo Projekt GmbHGerlingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Grundlagen des Unternehmens Die Schweizer Immo Projekt ist ein mittelständisches, inhabergeführtes Unternehmen mit Sitz in Gerlingen, gegründet 2007. Das Unternehmen ist aktiv im Wohnungsbau in Baden-Württemberg tätig, insbesondere in den Regionen Gerlingen/Leonberg/Stuttgart sowie am Bodensee und in Teilbereichen der Region Schwarzwald. Schwerpunkt des Unternehmens ist neben dem klassischen Geschosswohnungsbau die Planung und Errichtung von Betreuten Seniorenwohnanlagen. Im klassischen Geschäftsbereich erwirbt die Schweizer Immo Projekt GmbH noch zu entwickelnde oder bereits baureife Grundstücke, leitet Baugenehmigungsverfahren ein, beauftragt Dritte mit der Errichtung der Bauvorhaben, organisiert den Vertrieb der Eigentumswohnungen und wickelt mit eigenen Bau- und Projektleitern die Baustellen bis zur Schlüsselübergabe an die Erwerber vollständig ab. Im Wirtschaftsjahr waren neben den beiden geschäftsführenden Gesellschaftern durchschnittlich weitere 12 Mitarbeiter beschäftigt. Darüber hinaus arbeitet die Schweizer Immo Projekt GmbH mit freien Architekten und externen Vertriebspartnern zusammen. Wirtschaftsbericht 2023 Situation in der Baubranche und auf dem Wohnungsmarkt Die Baubranche erlebt nunmehr seit Sommer 2022 eine deutliche Abkühlung bei der Auftragsneuvergabe und bei den Verkaufszahlen für neue oder bereits im Bau befindliche Projekte - an dieser Situation hat sich auch im Jahre 2023 nichts Wesentliches geändert. Es gibt nach wie vor eine große Kaufzurückhaltung. Weltweite Unruheherde, die zunehmende Unzufriedenheit mit dem politischen Wirken in unserem Land und fehlende positive Perspektiven für einen großen Teil der Bevölkerung leisten ihren Beitrag hierzu. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens Die laufenden Baustellen der Schweizer Immo Projekt GmbH konnten weitestgehend im jeweils geplanten Kostenrahmen gehalten werden. Es ließen sich aber nicht auf allen Baustellen Materialkostensteigerungen vermeiden. Trotz nach wie vor schlechter Rahmenbedingungen konnte der Verkauf unserer Neubauprojekte im Jahr 2023 gegenüber 2022 um über 20% gesteigert werden. Als finanzielle Leistungsindikatoren verwendet das Unternehmen die Umsatzerlöse und den Rohertrag I. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Umsatzerlöse aus Bauprojekten von EUR 62,2 Mio. erzielt. Bei der Planung für 2023 sind wir von Umsatzerlösen von rd. EUR 65 Mio. ausgegangen. Die Abweichung resultiert aus noch nicht veräußerten Gewerbeeinheiten und Gemeinschaftsflächen. Unter Berücksichtigung der Bestandsveränderung beträgt die Gesamtleistung EUR 38,66 Mio. Nach Abzug der Aufwendungen für Grundstücke und bezogene Leistungen von EUR 29,46 Mio. verbleibt ein Rohertrag I von EUR 9,2 Mio. Durch die verminderten Umsatzerlöse wurde der geplante Rohertrag von rd. EUR 10,1 Mio. nicht im vollen Umfang erreicht. Nach Kürzung um Finanzierungskosten von TEUR 2.688 und Vertriebskosten von TEUR 1.814 für Projekte ergibt sich der Rohertrag II aus dem Projektgeschäft in Höhe von TEUR 4.702. In den Vertriebskosten sind bereits Verkaufsprovisionen von TEUR 1.318 für die Bauvorhaben Waldenbuch, Renningen-Mühlenresidenz und Gailingen-Terrassenhäuser enthalten, die erst in den Folgejahren 2024 und 2025 fertiggestellt werden und dann zu Umsätzen mit positiven Ergebnissen führen. Unter Berücksichtigung der sonstigen betrieblichen Erträge von TEUR 103 und nach Verminderung um die Personalkosten von TEUR 1.559 und weiteren Verwaltungskosten von TEUR 1.004 wird ein Ergebnis vor Steuern von TEUR 2.242 ausgewiesen. Nach Abzug der Betriebssteuern von TEUR 204 verbleibt ein Jahresüberschuss von TEUR 2.038, der um rd. EUR 1 Mio. gegenüber der Planung aufgrund der im Geschäftsjahr 2023 stark gestiegenen Zinsen für die Baufinanzierungen abweicht. Das Vorratsvermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 23,6 Mio. auf EUR 61,7 Mio. vermindert. Entsprechend sind die erhaltenen Anzahlungen von Erwerbern gegenüber dem Vorjahr um EUR 30,6 Mio. auf EUR 14,2 Mio. zurückgegangen. Die folgenden Projekte wurden im Geschäftsjahr bearbeitet: Leonberg-Höfingen konnte im ersten Halbjahr mit einem Verkaufsstand von 100% an die Erwerber übergeben werden. In Gailingen konnte das Projekt "Löwen" an die Erwerber übergeben werden. Bis auf 2 Einheiten war im Berichtszeitraum alles verkauft. Unsere beiden Mehrfamilienhäuser in Tuttlingen (96 Einheiten) konnten in 2023 fertig gestellt und übergeben werden. Bis auf 3 Einheiten wurde bis zur Übergabe alles verkauft. Im Generationenhaus "Waldenbuch-Kalkofen" läuft der Verkauf und die Baustelle. Wir liegen mit den Zahlen bisher im Plan und streben die Fertigstellung für das kommende Jahr an. Unser Projekt "MeVita Renningen" mit 53 Einheiten ging 2023 zunächst in den Vertrieb. Im Sommer 2023 wurde dann wie geplant mit dem Bau begonnen. Unsere Seniorenwohnanlage in Bad Teinach wurde auf Grund der sich noch nicht geänderten Rahmenbedingungen nochmals verschoben. Geplant ist nun die Realisierung ab Anfang / Mitte 2025. Unser Projekt in Konstanz wurde in 2023 genehmigt. Sofern es die Ausschreibungsergebnisse zulassen, ist ein Baubeginn für 2024 oder 2025 vorgesehen. Der Finanzmittelbestand am Jahresende hat sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 11,6 Mio. erhöht und beträgt EUR 17,8 Mio. Dies entspricht 21,8% der Bilanzsumme. Die Eigenkapitalquote der Schweizer Immo Projekt GmbH beträgt 7,46 % (Vorjahr 4,38%) mit einem ausgewiesenen Eigenkapital von EUR 6,1 Mio. und einer im Vergleich zum Vorjahr um EUR 11,1 Mio. verminderten Bilanzsumme von EUR 81,9 Mio. (Vorjahr EUR 93,0 Mio.). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben im Vergleich zum Vorjahr um EUR 15,2 Mio. durch die weitere Finanzierung der Bauvorhaben auf EUR 51,7 Mio. zugenommen. Durch die Fertigstellung und Übergabe der Projekte Leonberg- Höfingen, Gailingen-Löwen und Tuttlingen haben sich die erhaltenen Anzahlungen um EUR 30,6 Mio. auf EUR 14,2 Mio. vermindert. Prognosebericht Zu unserer Einschätzung aus dem letzten Jahr können wir nichts Neues hinzuführen. Solange die Zinsen auf dem jetzigen Niveau verharren, die Baustoffe gleichzeitig weiterhin sehr teuer eingekauft werden müssen und der Staat keine zusätzliche Unterstützung für Wohnungskäufer anbietet, wird sich an der derzeitigen, schwierigen Situation wohl nicht so schnell etwas ändern. Einzig die stark angestiegenen Mieten lassen aus heutiger Sicht über Kurz oder Lang den Erwerb einer Eigentumswohnung wieder eine wirkliche Alternative werden - sowohl für Eigennutzer als auch für Kapitalanleger. Für 2024 planen wir die Fertigstellung unserer Neubauten in Waldenbuch und in Gailingen/Friedhofstraße. Weiter war geplant, bis Ende 2024 alle noch unverkauften Einheiten aus diesen beiden Objekten verkauft zu bekommen. Das momentane Marktumfeld veranlasst uns allerdings dazu, bzgl. der Verkaufsabschlüsse mit größerer Vorsicht zu planen. Für unser Projekt "MeVita Radolfzell" erwarten wir in 2024 die Baugenehmigung, was wiederum umgehend den Verkaufsstart nach sich ziehen würde. Unter Berücksichtigung dieser Einschätzung planen wir für das Geschäftsjahr 2024 mit Umsatzerlösen von rd. EUR 26 Mio. und einem Rohertrag I von EUR 5 Mio. Für 2025 beträgt das Umsatzziel EUR 46 Mio. und es wird mit einem Rohertrag I in Höhe von EUR 6 Mio. gerechnet. Die Geschäftsleitung rechnet für das Geschäftsjahr 2024 mit einem leicht positiven Gewinn und in 2025 mit einem etwas besseren Gewinn als in 2024. Chancen- und Risikobericht Nach wie vor gibt es eine große Unsicherheit auf dem deutschen Immobilienmarkt, in welche Richtung sich die Marktlage entwickeln wird. Der starke Preisrückgang bei den Gebrauchtimmobilien - insbesondere bei solchen mit Sanierungspotential - hat den Neubaumarkt bisher nicht erfasst. Jedoch gibt es gerade im Neubau nach wie vor eine sehr starke Kaufzurückhaltung, was im Weiteren auch die Prognosen für die voraussichtlich erreichten Verkaufsquoten zum Zeitpunkt der Fertigstellung eines Neubaus schwer macht. Durch unsere solide Eigenkapitalausstattung und unseren Fokus auf das Betreute Seniorenwohnen gehen wir langfristig weiterhin von einer Entwicklung aus, die über dem derzeitigen Marktdurchschnitt liegt.
Gerlingen, 30.06.2024 Der Geschäftsführer der Schweizer Immo Projekt GmbH Marcus Ziegler Bilanz zum 31. Dezember 2023Schweizer Immo Projekt GmbH, GerlingenAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023Schweizer Immo Projekt GmbH,Gerlingen
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Schweizer Immo Projekt GmbH,GerlingenI. Allgemeine Angaben Angaben zur Identifikation der Gesellschaft:
Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 242 ff. HGB erstellt. Die erforderlichen Vermerke zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung sind in diesen Anhang aufgenommen. Von den größenabhängigen Erleichterungen für die Angaben im Anhang (§ 286 und § 288 i.V.m. § 267 HGB) wird Gebrauch gemacht. Das Unternehmen ist nach der Umschreibung der Größenklassen in § 267 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. II. Erläuterungen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens wird in der Anlage zum Anhang dargestellt. Die Zugänge zum Anlagevermögen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die Vermögensgegenstände, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, sind planmäßig nach der linearen bzw. degressiven Methode abgeschrieben worden. Geringwertige Vermögensgegenstände bis zu EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung sofort abgeschrieben. Finanzanlagen werden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder gegebenenfalls mit dem niedrigeren beizulegenden Wert (gemildertes Niederstwertprinzip) am Bilanzstichtag angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten einschließlich Fertigungsgemeinkosten bewertet. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten für die Bauvorhaben wurden Fremdkapitalzinsen in Höhe von TEUR 1.947 einbezogen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden im Wesentlichen mit dem Nennwert angesetzt. Mögliche Kaufpreisminderungen aufgrund Mängelanzeigen werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Die liquiden Mittel wurden mit dem Nennwert angesetzt. Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält eine Dienstleistungsgebühr und Konditionsaufschläge in Höhe von EUR 97.180,00 zur Finanzierung von Bauprojekten, die über die Bauphase abgegrenzt wurden. Die Rückstellungen wurden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen passiviert. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Fremdleistungsrückstellungen für Restarbeiten und Gewährleistungen für die fertiggestellten Bauprojekte. Daneben wurden Rückstellungen für Urlaubsansprüche der Mitarbeiter und Jahresabschlusskosten/Beratung gebildet. Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgte zu Erfüllungsbeträgen. III. Sonstige Pflichtangaben Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten sowie gegebenenfalls deren Sicherung ergeben sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:
Zum Bilanzstichtag werden Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 240.182,91 (Vj TEUR 242) unter dem Bilanzposten "Sonstige Verbindlichkeiten" ausgewiesen. Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 271, Leasingverträgen in Höhe von TEUR 103 und abgeschlossenen Grundstückskaufverträgen in Höhe von TEUR 448. Die Fälligkeitsvoraussetzungen für die Übergabe der Grundstücke waren zum Ende des Wirtschaftsjahres noch nicht erfüllt. Im Durchschnitt wurden während des Geschäftsjahres 12 Mitarbeiter beschäftigt. Im Geschäftsjahr waren zu Geschäftsführern bestellt:
Auf die Angaben der Geschäftsführerbezüge wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Gesellschaft hält eine Beteiligung von 70% an der MeVita GmbH mit Sitz in Gerlingen. Das Eigenkapital der MeVita GmbH beträgt zum 31.12.2023 EUR 24.921,11, das Ergebnis für das Geschäftsjahr 2023 beläuft sich auf EUR 61.488,85. Die Gesellschaft hält eine Beteiligung von 11% an der MeVita Pflegedienst GmbH mit Sitz in Rastatt. Das Eigenkapital der MeVita Pflegedienst GmbH beträgt zum 31.12.2022 EUR 44.885,35, der Fehlbetrag für das Rumpf-Geschäftsjahr 2022 beläuft sich auf EUR 84.597,06. IV. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. V. Unterzeichnung des Jahresabschlusses
Gerlingen, den 31. Mai 2024 Der Geschäftsführer der Schweizer Immo Projekt GmbH Marcus Ziegler Entwicklung des Anlagevermögens
Angaben zur Feststellung Der Jahresabschluss wurde am 27. März 2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Schweizer Immo Projekt GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Schweizer Immo Projekt GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schweizer Immo Projekt GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Fellbach, den 26. März 2025 KKLB
GmbH
Tobias Schirner, Wirtschaftsprüfer |
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