CHROFF Kunststofftechnik GmbH

Gewerbepark 1, 96110 Scheßlitz, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bamberg HRB 3996
Eingetragen
20.12.1999
Branche
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenBearbeitung und Veredlung von Kunststoffwaren
Gegenstand
Die Entwicklung und Herstellung sowie der Vertrieb von Produkten aus Kunststoff und Produkten aus anderen Werkstoffen im Verbund mit Kunststoffen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jan Hoffmann
seit 17.11.2023
Prokura
Claus Christmayr
seit 17.11.2023
Geschäftsführer
Thomas Hoffmann
seit 12.10.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

50.00% identifiziert50.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
50.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Erbengemeinschaft Thomas Hoffmann und Jan Hoffmann
50.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Erbengemeinschaft Thomas Hoffmann und Jan Hoffmann
Germany
25.000 €
50.00%
Robert Christmayr
96052 Bamberg
25.000 €
50.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

CHROFF Kunststofftechnik GmbH

Scheßlitz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Gegenstand des Unternehmens

Die CHROFF Kunststofftechnik GmbH mit Firmensitz in Scheßlitz wurde im Jahr 1999 von Gerhard Hoffmann und Robert Christmayr gegründet. Der Firmenname ist ein Zusammenschluss der Familiennamen beider Gründer. Das Unternehmen produziert für die Kunden qualitativ hochwertige Kunststoffteile und Baugruppen und hat sich als kompetenter Full-Service-Partner für Kunststoffproduktion am Markt etabliert.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtkonjunkturelle Entwicklung

Die Krise der vergangenen Jahre hat die Industrie hart getroffen. Instabile Lieferketten, horrende Energiepreise und hohe allgemeine Preissteigerungen sowie wirtschaftliche Unsicherheiten aufgrund geopolitischer Spannungen belasten die Betriebe bis heute. Hinzu kommen ansteigende Kreditzinsen, die die Kosten der Unternehmen in die Höhe treiben und die allgemeine Konjunktur ausbremsen.

2.2. Geschäftsverlauf

Auftragseingang

Der Auftragseingang für das Wirtschaftsjahr 2023 hat sich gegenüber dem Vorjahr um insgesamt +10% verbessert. So konnte bereits im 1. Quartal eine Steigerung des Auftragseingangs um +24% gegenüber dem Vorjahr verzeichnet werden. Der Auftragseingang im 2. Quartal liegt ebenso über Vorjahresniveau mit +4%. Im 3. Quartal wurde ein Rückgang zum Vorjahr um -13% verzeichnet. Dies liegt insbesondere an Werksschließlungen in der Sommerzeit der Automobilhersteller. Dagegen steht eine überproportionale Steigerung zum Vorjahresniveau im 4. Quartal mit +34%.

Umsatz

Der Umsatz lag mit +52% deutlich über dem Vorjahreswert.

Investitionen

Mit dem Umzug in die neue Betriebsanlage zum Jahresende 2021 wurden umfangreiche Investitionen in moderne Maschinen, Betriebsvorrichtungen und eine leistungsstarke Photovoltaikanlage realisiert. Diese Maßnahmen dienten der Effizienzsteigerung und Nachhaltigkeit des Betriebs. Im Zuge der weiteren Optimierung der Produktionsprozesse wurden bis Ende 2023 zusätzliche Investitionen abgeschlossen, um die Infrastruktur an die wachsenden Anforderungen anzupassen. Darüber hinaus führte ein Anstieg der Auftragslage im August zu erneuten Investitionen in den Maschinenpark, um die Produktionskapazitäten gezielt zu erweitern und zukünftige Anforderungen optimal zu erfüllen.

Personal- und Sozialwesen

Die Beschäftigungszahl betrug im durchschnittlich Berichtszeitraum 98 Personen.

Zertifizierungen

Das Unternehmen ist nach DIN ISO 9001, ISO 14001 und IATF 16949 zertifiziert. Es setzt auf ressourcenschonende Prozesse und erfüllt die Nachhaltigkeitsanforderungen der Automobilindustrie. 2023 wurde ein Informationssicherheitssystem eingeführt, um sensible Daten zu schützen, Sicherheitsstandards einzuhalten und die Geschäftskontinuität zu verbessern.

2.3 Darstellung der Lage

a) Vermögenslage

Zum 31.12.2023 beläuft sich die Bilanzsumme auf TEUR 11.048 (Vorjahr: TEUR 9.499). Das Eigenkapital wird mit TEUR 6.209 ausgewiesen und beträgt 56% der Bilanzsumme (Vorjahr: 59%). Die Forderungsquote aus Lieferungen und Leistungen beträgt 40% (Vorjahr: 23%).

b) Finanzlage

Die Liquidität war während des Berichtszeitraums stets gegeben. Der Finanzmittelfonds zum 31.12.2023 beträgt TEUR 661 (Vorjahr: TEUR -57). Die Summe der Cashflows betrug TEUR 718 und teilte sich wie folgt auf:

2023 2022
Cashflow aus der lfd. Geschäftstätigkeit +1.190 TEUR -1.794 TEUR
Cashflow aus Investitionstätigkeit -939 TEUR -1.621 TEUR
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit +466 TEUR +2.581 TEUR

c) Ertragslage

Umsatzerlöse erhöhten sich um TEUR 5.930 (52%) auf TEUR 17.421.

Der Materialaufwand erhöhte sich um TEUR 3.754 (61%). Der Bestand an fertigen und unfertigen Erzeugnissen reduzierte sich um TEUR 44 (Vorjahr: Bestandserhöhung TEUR 698). Die Gesamtleistung erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 5.187 (43%). Der Rohertrag verbesserte sich im Geschäftsjahr 2023 um TEUR 1.433 (24%) auf TEUR 7.489. Der Personalaufwand erhöhte sich um TEUR 819 (25%). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um TEUR 190 (10%) erhöht.

Das Betriebsergebnis verbesserte sich um TEUR 335 und beträgt TEUR 865 im Geschäftsjahr 2023.

2.4 Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen unsere interne Unternehmenssteuerung, die Kennzahlen Umsatzrendite, Eigenkapitalquote und Materialeinsatzquote heran. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem Jahresergebnis im Verhältnis zur Gesamtleistung. Diese beträgt 3,4% und liegt damit leicht über dem Niveau des Vorjahres (3,0%). Die Eigenkapitalquote - welche aus dem Verhältnis Eigenkapital zur Bilanzsumme errechnet wird - liegt mit 56% leicht unter dem Vorjahr (59%), was mit der um TEUR 1.549 höheren Bilanzsumme begründet ist. Die Materialeinsatzquote - welche aus dem Verhältnis Materialaufwand zu Gesamtleistung ermittelt wird - stieg aufgrund höherer Preise mit 56,9% spürbar gegenüber dem Niveau des Jahres 2022 (Vorjahr 50,3%).

3. Prognosebericht

Die globalen wirtschaftlichen und geopolitischen Herausforderungen bleiben auch 2024 ein entscheidender Faktor. Unsicherheiten in den Lieferketten, hohe Energiepreise und Inflation stellen weiterhin zentrale Herausforderungen dar. Dennoch bieten sich neue Wachstumschancen.

Die CHROFF Kunststofftechnik GmbH ist mit ihrer breiten Aufstellung gut gerüstet, um diesen Herausforderungen zu begegnen. Durch Diversifikation und optimierte Organisation soll das profitable Wachstum fortgeführt werden.

2024 wird ein Übergangsjahr, da viele Projekte noch in der Entwicklung sind. Daher erwarten wir einen Umsatz- und Ergebnisrückgang. Strenge Kostenkontrolle sowie Investitionen in Innovation und Effizienz werden jedoch unsere Wettbewerbsfähigkeit stärken. Wir rechnen daher für 2024 mit einem ausgeglichenen Jahresergebnis. Für das Jahr 2025 erwarten wir jedoch wieder einen Jahresüberschuss im Bereich des Jahres 2022.

Geplante Investitionen in Technologie, Produktionskapazitäten und Personal sichern langfristiges Wachstum. Mit einer klaren Strategie und starker Marktpräsenz blickt die CHROFF Kunststofftechnik GmbH optimistisch in die Zukunft.

4. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Die CHROFF Kunststofftechnik GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2024 weiterhin auf einen herausfordernden Markt mit einem nach wie vor zurückhaltenden Investitionsverhalten eingestellt. Trotz dieser Rahmenbedingungen gehen wir davon aus, dass wir weiterhin Wachstum generieren können. Mit unserer modernen Betriebsanlage und unserem energieeffizienten Maschinenpark sind wir in Bezug auf Produktivität und Effizienz hervorragend aufgestellt. Trotz des intensiven Wettbewerbs bestehen weiterhin gute Chancen auf profitables Wachstum, insbesondere aufgrund unserer starken Marktposition.

Als Risiken sehen wir insbesondere zwei Herausforderungen: Zum einen bleibt der Fachkräftemangel eine große Hürde, die wir durch verstärkte Aus- und Weiterbildung innerhalb des Unternehmens abfedern möchten. Zusätzlich sollen weitere Stellen mit Nicht-Fachkräften besetzt werden, um unsere bestehenden Facharbeiter zu entlasten.

Ein weiteres Risiko ergibt sich aus den wirtschaftlichen Unsicherheiten durch die anhaltende Inflation und geopolitische Spannungen. Finanzielle Einschränkungen im Alltag, veränderte Konsumgewohnheiten sowie wirtschaftliche Abschwächungen in wichtigen Absatzmärkten können langfristige Auswirkungen auf die Kaufkraft haben. Daher bleibt eine breite Kundendiversifikation essenziell, um nicht von einer einzigen Branche oder Sparte abhängig zu sein.

Dank unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns gut gerüstet, um künftige Herausforderungen zu bewältigen. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

 

Scheßlitz, den 07.03.2025

gez. Thomas Hoffmann, Geschäftsführender Gesellschafter

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.374.854,00 2.977.459,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 57.999,00 83.027,00
II. Sachanlagen 3.316.855,00 2.894.432,00
1. technische Anlagen und Maschinen 2.563.471,00 2.105.598,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 753.384,00 788.834,00
B. Umlaufvermögen 7.632.123,16 6.491.776,72
I. Vorräte 2.474.803,85 3.391.754,60
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.045.954,00 219.126,51
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.496.618,89 3.038.787,31
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 660.700,42 61.234,81
C. Rechnungsabgrenzungsposten 41.288,90 29.749,09
Summe Aktiva 11.048.266,06 9.498.984,81

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 6.209.092,81 5.625.133,45
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Kapitalrücklage 20.000,00 20.000,00
III. Gewinnrücklagen 90.000,00 80.000,00
IV. Bilanzgewinn 6.049.092,81 5.475.133,45
davon Gewinnvortrag 5.475.133,45 5.119.824,27
B. Rückstellungen 700.489,00 404.111,28
C. Verbindlichkeiten 2.419.351,49 2.221.361,40
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 500.000,00 417.803,34
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 31.250,00 417.803,34
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 468.750,00
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.919.351,49 1.803.558,06
davon sonstige Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 32.827,57 2.658,02
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.334.596,47 1.803.558,06
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 584.755,02
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.719.332,76 1.248.378,68
Summe Passiva 11.048.266,06 9.498.984,81

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 7.640.070,72 6.270.478,86
2. Personalaufwand 4.073.404,94 3.253.944,22
a) Löhne und Gehälter 3.304.719,94 2.671.657,10
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 768.685,00 582.287,12
davon für Altersversorgung 584,00 227,86
3. Abschreibungen 541.485,76 516.725,88
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 541.485,76 516.725,88
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.160.200,62 1.970.098,13
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 51,00 10.329,74
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 28.276,46 12.765,65
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 252.104,58 161.544,54
8. Ergebnis nach Steuern 584.649,36 365.730,18
9. sonstige Steuern 690,00 421,00
10. Jahresüberschuss 583.959,36 365.309,18
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 5.475.133,45 5.119.824,27
12. Einstellungen in Gewinnrücklagen 10.000,00 10.000,00
a) in andere Gewinnrücklagen 10.000,00 10.000,00
13. Bilanzgewinn 6.049.092,81 5.475.133,45

Anhang

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft wird unter der Firma "CHROFF Kunststofftechnik GmbH" geführt, hat ihren Sitz in Scheßlitz und ist beim Amtsgericht Bamberg unter der Nummer HRB 3996 eingetragen.

Die Schutzklausel gem. § 286 IV HGB wurde in Anspruch genommen.

Von den Erleichterungen des § 288 HGB wurde Gebrauch gemacht.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierung der entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Die Gesellschaft kürzt die erhaltenen Investitionszuschüsse direkt an den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten der geförderten Anlagegüter. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Sowohl bei den immateriellen Vermögensgegenständen als auch bei den beweglichen Anlagegütern erfolgt die Abschreibung linear. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 800 werden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben.

Vorräte werden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war. Die Herstellungskosten der fertigen und unfertigen Erzeugnisse umfassen die produktionsbedingten Vollkosten.

Die erhaltenen Anzahlungen werden gem. § 268 Abs. 5 HGB offen von den Vorräten abgesetzt.

Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert angesetzt.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

C. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist als Anlage zum Anhang beigefügt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

Die sonstigen Rückstellungen wurden im wesentlichen gebildet für Tantiemen mit T€ 200, noch nicht genommenen Urlaub und Überstunden mit T€ 117, für Verpflichtungen gegenüber Kunden mit T€ 116, für ausstehende Eingangsrechnungen abgeschlossener Projekte mit T€ 214, für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses mit T€ 30, für Aufbewahrungsverpflichtung mit T€ 9, Steuern mit T€ 9 und ausstehende Beitragsabrechnung der Berufsgenossenschaft mit T€ 5.

Bei den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten ergeben sich folgende Restlaufzeiten:

bis zu einem Jahr 1.365.846
ein bis fünf Jahre 713.098
über fünf Jahre 340.407
2.419.351

Zum 31.12.2023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Mietverträge Immobilien (Jahresbetrag) 720.000
Leasingverträge (Jahresbetrag) 163.625
883.625

Die Gesellschaft haftet für das in 2021 von der CHROFF Verwaltungs GmbH, Scheßlitz, bei der Raiffeisen Landesbank Oberösterreich aufgenommene Darlehen Nr. 28201572, welches zum 31.12.2023 mit € 7.777.776 valutiert. Das Darlehen dient der Anlagenfinanzierung. Das Risiko der Inanspruchnahme hierfür wird aufgrund der soliden Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Mieterin als gering eingeschätzt.

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

E. Sonstige Angaben

Auf die Angabe nach § 285 Nr. 9a HGB Gesamtbezüge der Geschäftsführer wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Während des Geschäftsjahrs wurden durchschnittlich 98 Arbeitnehmer beschäftigt.

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch

Herr Robert Christmayr, Dipl.-Ing. (FH) bis 30.09.2023

Herr Claus Christmayr, Dipl.-Ing. (FH) ab 01.10.2023

Herr Thomas Hoffmann, Industriekaufmann

Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Scheßlitz, 28. Juni 2024

gez. Claus Christmayr

gez. Thomas Hoffmann

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 197.777,80 3.655,05 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 197.777,80 3.655,05 0,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 4.018.098,33 803.079,34 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.230.597,62 132.146,37 129.886,01
Summe Sachanlagen 5.248.695,95 935.225,71 129.886,01
Summe Anlagevermögen 5.446.473,75 938.880,76 129.886,01
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 201.432,85
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 201.432,85
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 4.821.177,67
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.232.857,98
Summe Sachanlagen 0,00 6.054.035,65
Summe Anlagevermögen 0,00 6.255.468,50
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 114.750,80 28.683,05 0,00 0,00 143.433,85
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 114.750,80 28.683,05 0,00 0,00 143.433,85
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 1.912.500,33 345.206,34 0,00 0,00 2.257.706,67
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 441.763,62 167.596,37 129.886,01 0,00 479.473,98
Summe Sachanlagen 2.354.263,95 512.802,71 129.886,01 0,00 2.737.180,65
Summe Anlagevermögen 2.469.014,75 541.485,76 129.886,01 0,00 2.880.614,50
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 57.999,00 83.027,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 57.999,00 83.027,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 2.563.471,00 2.105.598,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 753.384,00 788.834,00
Summe Sachanlagen 0,00 3.316.855,00 2.894.432,00
Summe Anlagevermögen 0,00 3.374.854,00 2.977.459,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 16.07.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die CHROFF Kunststofftechnik GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der CHROFF Kunststofftechnik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CHROFF Kunststofftechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetztlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bayreuth, 11. März 2025

FTG GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Stefanie Artmann, Wirtschaftsprüferin

Der Jahresabschluss wird wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offengelegt, der vorliegende Bestätigungsvermerk bezieht sich jedoch auf den vollständigen Jahresabschluss (§ 328 Absatz 1a, Satz 2 HGB).

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