Stammdaten

Register
Amtsgericht Rostock HRB 1495
Eingetragen
5.9.1991
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenGroßhandel mit industriellen Textil-, Näh- und Strickmaschinen
Gegenstand
ist die industrielle Herstellung, Verarbeitung und Entwicklung von technischen Artikeln für die Schiffahrt, das Baugewerbe und die Industrie sowie der Großhandel mit technischen Artikeln. Der Gesellschaft sind alle mit diesem Gegenstand im weitesten Sinne im Zusammenhang stehenden Geschäfte gestattet. Gegenstand der Gesellschaft ist auch die Beteiligung an anderen Unternehmen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christian Tieck
seit 10.11.2025
Geschäftsführer
Christian Lange
seit 12.4.2023
Prokura
Nadine Kloska
seit 2.11.2009
Geschäftsführer
Uwe Kloska
seit 3.8.2006
Geschäftsführer

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Kloska Technik GmbH

Rostock

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Inhalt

1. Bilanz zum 31. Dezember 2023

2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

3. Anhang für das Geschäftsjahr 2023

4. Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis 31.12.2023

Bestätigungsvermerk

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktivseite

31.12.2023 31.12.2022
Tsd. €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Geschäfts- oder Firmenwert 73.320,00 80
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 266.794,50 295
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 310.148,00 320
576.942,50 615
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 639.803,66 640
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 3.644.755,69 2.273
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 27.151,73 0
2. übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.512.910,64 3.943
4.540.062,37 3.943
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.142,99 4
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.100,00 2
9.479.127,21 7.557

Passivseite

31.12.2023 31.12.2022
Tsd. €
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 26
II. Gewinnvortrag 1.068.661,60 835
III. Jahresüberschuss 385.479,18 234
1.479.705,37 1.095
B. Sonderposten für Investitionszulage 0,00 0
C. Rückstellungen 772.587,63 555
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.397.982,15 3.272
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.716.102,67 9
3. übrige Verbindlichkeiten 1.112.749,39 2.626
--davon aus Steuern: € 37.738,53 (i.Vj. Tsd. € 43) -- 7.226.834,21 5.907
--davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 2.791,11 (i.Vj. Tsd. € 3) --
9.479.127,21 7.557

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

1.1. - 31.12.2023 1.1. - 31.12.2022
Tsd. €
1. Rohergebnis 7.567.362,28 6.593
--davon aus Währungsumrechnung € 79.331,64 (i.Vj. Tsd. € 38) --
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.797.974,40 2.487
b) soziale Abgaben und Aufwendungen 529.125,61 458
für Alterversorgung 3.327.100,01 2.945
--davon für Alterversorgung € 2.949,80 (i.Vj. Tsd. € 3) --
3. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 140.924,16 139
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.316.878,11 3.075
--davon aus Währungsumrechnung € 33.733,25 (i.Vj. Tsd. € 62) -- 6.784.902,28 6.159
+ 782.460,00 + 434
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 971,00 6
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 188.340,58 79
--davon aus verbundene Unternehmen € 15.812,66 (i.Vj. Tsd. € 3) -- - 187.369,58 - 73
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 204.691,75 122
8. Ergebnis nach Steuern + 390.398,67 + 239
9. sonstige Steuern 4.919,49 5
10. Jahresüberschuss + 385.479,18 + 234

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Gesellschaft mit Sitz in Rostock ist im Handelsregister des Amtsgerichts Rostock unter der Nummer HRB 1495 eingetragen.

B. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss ist daher in Anwendung der für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Für Zwecke der Offenlegung wurden für Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang Aufstellungs- und Offenlegungserleichterungsvorschriften in Anspruch genommen.

Aufgrund einer rechtlichen Umstrukturierung innerhalb der Kloska-Gruppe sind nun nahezu alle Unternehmen der Kloska-Gruppe verbundene Unternehmen. In den Vorjahresausweisen der folgenden Positionen sind Ausweise gegen nunmehr verbundene Unternehmen enthalten:

übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Tsd. € 298
übrige Verbindlichkeiten Tsd. € 2.368

C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und der Firmenwert wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer, bewertet. Der Firmenwert wird über 15 Jahre abgeschrieben.

Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger linearer Abschreibungen, entsprechend der geschätzten Nutzungsdauer, bewertet.

Die Zugänge beim beweglichen Anlagevermögen werden zeitanteilig abgeschrieben.

Das Vorratsvermögen ist grundsätzlich mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt worden. Die Waren werden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert erfasst. Die angesetzten Herstellungskosten unfertiger Leistungen beinhalten Fertigungs- und Materialeinzelkosten zuzüglich angemessener Teile an Fertigungs- und Materialgemeinkosten. Nicht kostendeckende Aufträge werden verlustfrei bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Erforderliche Einzel- und Pauschalwertberichtigung wurden vorgenommen.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten wurden grundsätzlich mit den Nominalwerten angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten sind in Höhe des anteiligen, auf die Zeit nach dem Bilanzstichtag entfallenden Ausgabe- bzw. Einnahmebetrages angesetzt.

Das Eigenkapital lautet noch auf Deutsche Mark. Es wurde mit dem Euroreferenzkurs umgerechnet.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des Betrages bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung ungewisser Verbindlichkeiten sowie zur Deckung drohender Verluste notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen werden um die auf sie entfallenden Umsatzsteuern gekürzt ausgewiesen. Sie werden aktivisch von den Vorräten abgesetzt, soweit sie sich auf bestellte Waren beziehen.

Fremdwährungsbewertung

Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten, die auf fremde Währung lauten, wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag gem. § 256a HGB bewertet.

D. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

1. Anlagevermögen

Eine von den gesamten Anschaffungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist gesondert wiedergegeben.

Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) zum 31. Dezember 2023

Anschaffungskosten
Bilanzposten 1.1.2023 Zugang Abgang 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Geschäfts- oder Firmenwert 100.000,00 0,00 0,00 100.000,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 814.610,39 38.771,44 0,00 853.381,83
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 902.914,50 56.983,72 14.278,18 945.620,04
1.717.524,89 95.755,16 14.278,18 1.799.001,87
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 639.803,66 0,00 0,00 639.803,66
2.457.328,55 95.755,16 14.278,18 2.538.805,53
Abschreibungen
Bilanzposten 1.1.2023 Zugang Abgang 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Geschäfts- oder Firmenwert 20.010,00 6.670,00 0,00 26.680,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 519.635,89 66.951,44 0,00 586.587,33
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 582.438,50 67.302,72 14.269,18 635.472,04
1.102.074,39 134.254,16 14.269,18 1.222.059,37
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
1.122.084,39 140.924,16 14.269,18 1.248.739,37
Nettobuchwerte
Bilanzposten 31.12.2023 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Geschäfts- oder Firmenwert 73.320,00 79.990,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 266.794,50 294.974,50
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 310.148,00 320.476,00
576.942,50 615.450,50
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 639.803,66 639.803,66
1.290.066,16 1.335.244,16

2. Umlaufvermögen

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind kurzfristiger Natur mit einer Laufzeit von weniger als einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen setzen sich aus Liefer- und Leistungsverkehr sowie laufenden Verrechnungen zusammen.

3. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten insbesondere Aufwendungen für ausstehende Rechnungen (Tsd. € 257; i.Vj. Tsd. € 154) sowie für Urlaubsansprüche und Überstunden (Tsd. € 87; i.Vj. Tsd. € 80).

4. Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten sind von kurzfristiger Natur. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (davon Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern i.H.v. Tsd. € 236 (i.Vj. Tsd. € 9)) betreffen Liefer- und Leistungs- sowie Verrechnungsverkehr.

5. Haftungsverhältnisse im Sinne der §§ 251 und 268 Abs. 7 HGB

31.12.2023
Verbindlichkeiten aus Bürgschaften sowie Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten von fremden Verbindlichkeiten 32.143.590,55
davon zugunsten verbundener Unternehmen 30.096.599,70

Die Haftungsverhältnisse resultieren aus der gesamtschuldnerischen Haftung für gemeinsam nutzbare Kontokorrent- und Avalkreditlinien durch Unternehmen der Kloska-Gruppe. Daneben bestehen Bürgschaften und weitere bestellte Sicherheiten für Unternehmen der Kloska-Gruppe gewährte Kontokorrentlinien und Darlehen.

Ein Unternehmen der Kloska-Gruppe hat einen Teil seiner eigenen Lagerbestände an eine Lagerhaltungsgesellschaft verkauft. Die Berichtsgesellschaft haftet neben anderen Unternehmen der Kloska-Gruppe jeweils gesamtschuldnerisch für alle Verbindlichkeiten und Verpflichtungen dieser Gesellschaft aus den mit der Lagerhaltungsgesellschaft abgeschlossenen Verträgen.

Mit einer Inanspruchnahme aus den vorstehend genannten Haftungsverhältnissen wird aufgrund der soliden Ertrags- und Finanzlage der Kloska-Gruppe nicht gerechnet.

6. Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge von Tsd. € 0 (i.Vj. Tsd. € 131) enthalten.

7. Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen von Tsd. € 3 (i.Vj. Tsd. € 3) enthalten.

8. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus laufenden Dienstleistungs-, Miet- und Pachtverträgen bestehen Verpflichtungen von jährlich Tsd. € 474 (i.Vj. Tsd. € 488).

Personal

Die Mitarbeiterzahlen haben sich wie folgt entwickelt:

31.12.2023 31.12.2022
Angestellte 12 13
Arbeiter 31 27
43 40

Ferner beschäftigt die Gesellschaft sechs (i.Vj. vier) Auszubildende.

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft sind:

Kaufmann Uwe Kloska, Bremen,

Dipl.-Betriebswirtin / MBA Nadine Kloska, Hamburg,

Kaufmann Andreas Reh, Rostock.

Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft ist ein Unternehmen der Kloska-Gruppe. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Kloska Familienholding GmbH, Bremen, einbezogen.

 

Rostock, 28. Oktober 2024

gez. Uwe Kloska

gez. Nadine Kloska

gez. Guido Schlautmann

gez. Christian Tieck

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der Kloska Technik GmbH

Rostock

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1 Allgemeine Beschreibung der Geschäftstätigkeit

Das Unternehmen ist im Bereich der Reparatur von Haupt- und Hilfsmaschinen für Passagier- und Frachtschiffe tätig und handelt auch mit entsprechenden Ersatzteilen.

Die Kloska Technik GmbH ist wesentlicher Bestandteil der Kloska-Gruppe.

1.2 Forschung und Entwicklung

Das Unternehmen ist nicht im Bereich Forschung und Entwicklung tätig.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Wachstum der Weltwirtschaft verharrte im Jahr 2023 auf dem Vorjahresniveau, während das Wirtschaftswachstum in der EU von 3,4% auf 0,4% zurückfiel. Der Welthandel (berechnet in USD) verminderte sich um 4,6% nach dem Anstieg von 11,8% bzw. 26,3% in den Vorjahren.

Die deutsche Wirtschaft verzeichnete beim Bruttoinlandsprodukt in 2023 einen Rückgang von 0,3% nach dem Anstieg von 1,8% in 2022.

Der Inflationsdruck hat im Jahr 2023 in Deutschland leicht abgenommen. Im Jahresdurchschnitt erhöhten sich die Preise um 5,9% gegenüber dem Vorjahr, wobei die Steigerungsraten im 2. Halbjahr 2023 fast alle unter dem Jahresdurchschnitt lagen.

2.2 Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

2.2.1 Angaben zur Ertragslage

Die Gesellschaft hat im Jahr 2023 ihr bisher erfolgreichstes Geschäftsjahr abgeschlossen.

Der Umsatz konnte um 17,8 % (EUR 2,7 Mio.) und der Rohertrag konnte um 18,2% (EUR 1,1 Mio.) gesteigert werden, nachdem bereits im Vorjahr eine Steigerung des Rohertrags um 33,9 % (EUR 1,6 Mio.) erreicht werden konnte.

Die übrigen Betriebsaufwendungen stiegen nur unterproportional.

Hiernach ergibt sich ein nahezu verdoppeltes EBITDA.

Das Finanzergebnis verschlechterte sich um EUR 0,1 Mio. auf EUR - 0,2 Mio.

Das Jahresergebnis verbesserte sich um EUR 0,2 Mio. auf EUR 0,4 Mio.

2.2.2 Angaben zur Finanzlage

Die Liquiditätslage hat sich wie folgt entwickelt:

31.12.2023 31.12.2022 Veränderung
T€ T€ T€
Liquide Mittel 1,1 4,0 -2,9
kurzfristige
Forderungen/Rechnungsabgrenzungsposten 4.540,1 3.942,9 597,2
kurzfristige Verbindlichkeiten -7.763,4 -6.453,7 -1.309,7
Liquidität zweiten Grades -3.222,2 -2.506,8 -715,4
Vorräte 3.644,8 2.272,9 1.371,9
Liquidität dritten Grades 422,6 -233,9 656,5

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 2,7 Mio. (Vj. EUR 2,4 Mio.)

Der Cash-Flow der Gesellschaft stellt sich wie folgt dar:

2023
TEUR
Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 154
Cash Flow aus der Investitiontätigkeit -95
Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit -188

Die Finanzierung der operativen Geschäftstätigkeit der Gesellschaft erfolgte hauptsächlich über Mittel von Unternehmen der Kloska-Gruppe. Der Finanzmittelbestand (liquide Mittel und Kontokorrentkredite) verminderte sich um EUR 0,1 Mio auf EUR - 3,4 Mio.

Die Investitionstätigkeit beschränkte sich auf planmäßige Ersatzinvestitionen.

Die Liquidität ist geordnet. Die Gesellschaft verfügt über ausreichende Reserven. Es ist gewährleistet, dass die Gesellschaft ihren Zahlungsverpflichtungen stets termingerecht nachkommen kann.

2.2.3 Angaben zur Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöhte sich im Geschäftsjahr 2023 um 25,4% (EUR 1,9 Mio.). Das Anlagevermögen ist durch das Eigenkapital gedeckt.

2.2.4 Finanzielle Leistungsindikatoren

Für die interne Unternehmenssteuerung ziehen wir die Umsatz- und Rohertragsentwicklung der einzelnen Sparten sowie die Liquiditätsentwicklung heran. Zur Entwicklung dieser Kennzahlen verweisen wir auf unsere obigen Erläuterungen.

2.2.5 Gesamtaussage zum Wirtschaftsbericht

Die Gesellschaft konnte die Ertragsziele übertreffen. Die wirtschaftliche Entwicklung der Kloska Technik GmbH ist positiv.

3. Prognosebericht

Der von Russland entfachte Angriffskrieg gegen die Ukraine und der wieder aufgeflammte Nahostkonflikt wirken sich negativ auf die weltweite wirtschaftliche Entwicklung aus. Die Steigerungsrate der Weltwirtschaft verharrt in 2024 auf dem Niveau der Jahre 2022 und 2023. Das Wirtschaftswachstum in der EU wird mit 1,0% in 2024 erwartet. Für Deutschland wird für 2024 ein Wachstum des BIP um 0,1 % erwartet.

Für das Jahr 2024 rechnet die Kloska Technik GmbH vor diesem Hintergrund und auf der Grundlage der bisherigen Entwicklung im Jahr 2024 insgesamt mit rückläufigen Umsätzen und Roherträgen.

Die Geschäftsführung erwartet hiernach für das Jahr 2024 aufgrund des hohen Zinsniveaus und damit belastender Finanzergebnisse mit konstanten bzw. leicht rückläufigen Jahresergebnissen vor Steuern.

Hinsichtlich der Liquiditätsentwicklung erwartet die Geschäftsführung leichte Verbesserungen in 2024.

4. Chancen- und Risikobericht

4.1 Umfeld-/Branchenrisiken

Die Risiken werden auch in der näheren Zukunft noch von den Auswirkungen des anhaltenden Ukrainekrieges und des aufgeflammten Nahostkonfliktes bestimmt.

Weiterhin können sich Risiken aus verstärkten protektionistischen Tendenzen großer Wirtschaftsmächte ergeben.

4.2 Finanzwirtschaftliche Risiken

4.2.1 Marktpreisrisiken

Besonderen Marktpreisänderungsrisiken sehen wir uns nicht ausgesetzt, da diese regelmäßig im Markt weitergegeben werden könnten.

Besonderen Zins- und Währungsrisiken aus laufendem Geschäftsverkehr ist die Gesellschaft nicht ausgesetzt.

4.2.2 Ausfallrisiken

Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Zudem bestehen Warenkreditversicherungen und andere Formen der Risikoabsicherung, wie Akkreditive und Vorauskassen. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung über die Bonität unserer Kunden. Das verbleibende Ausfallrisiko bei Forderungen gegenüber Dritten wird über eine pauschale Wertberichtigung auf den Forderungsbestand zum Stichtag erfasst. Konkrete Ausfallrisiken sind über die Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

4.2.3 Liquiditätsrisiken

Die Gesellschaft verfügt über ausreichende, nicht ausgeschöpfte Kredit- und Avallinien. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft ferner über Finanzmittel der Kloska- Gruppe. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen unter Ausnutzung von Skonti gezahlt.

4.3 Bestandsgefährdende Risiken

Bestandsgefährdende Risiken sind gegenwärtig nicht erkennbar.

4.4 Chancenbericht

Chancen ergeben sich für die Kloska Technik GmbH insbesondere dadurch, über den Verbund mit anderen Unternehmen der Kloska-Gruppe ihr Leistungsspektrum mit kurzfristigsten Reaktionszeiten anbieten zu können und hierdurch Neukundenpotentiale erzielen zu können.

4.5 Gesamtaussage zum Chancen- und Risikobericht

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken aller Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt die Geschäftsführung eine konservative Risikopolitik.

Die Geschäftsführung geht bei ihren Prognosen davon aus, dass sich die Wirtschaft weiter erholt und weder der Ukrainekrieg noch der wieder aufgeflammte Nahostkonflikt zu einer Rezession führen werden.

Die Geschäftsführung erwartet, dass sich die Gesellschaft in den Jahren 2024 und 2025 insgesamt positiv entwickelt.

 

Rostock, im Oktober 2024

Der vorstehende, verkürzte Jahresabschluss ist zur Offenlegung bestimmt. Dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Kloska Technik GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Kloska Technik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Kloska Technik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bremen, den 28. Oktober 2024

WSG Hanseatische Treuhandgesellschaft mbH
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Schmidt, Wirtschaftsprüfer

Gerstmayr, Wirtschaftsprüfer

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