ELAC SONAR Unterstützungskasse GmbH
Selbe AdresseSonstige soziale Betreuung von älteren Menschen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Markus Lennartz seit 20.4.2022 | Prokura |
Florian, geb. Söhnchen Dr. Luther seit 20.4.2022 | Prokura |
Ole Schneider seit 10.12.2020 | Geschäftsführer |
Bernd Szukay seit 10.12.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ELAC SONAR GmbHKielJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.05.2023 bis zum 30.04.2024Der Jahresabschluss zum 30.04.2024 wurde am 02.12.2024 festgestellt. Bilanz zum 30. April 2024Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01.05.2023 - 30.04.2024A. Allgemeine Angaben und Erläuterungen Für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024 erfüllt die ELAC SONAR GmbH, Kiel (im folgenden ELAC SONAR genannt), die Größenmerkmale für eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 und Abs. 4 HGB. Die Gesellschaft stellt ihre Bilanz sowie ihre Gewinn- und Verlustrechnung nach den Vorschriften des HGB und des GmbHG auf. Für den Anhang werden die Aufstellungserleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften zum Teil in Anspruch genommen. Die ELAC SONAR GmbH mit Sitz in Kiel ist beim Amtsgericht Kiel unter der Nr. HRB 1221 Kl im Handelsregister eingetragen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Im Berichtsjahr wurde eine Ausweiskorrektur in Höhe von insgesamt T€ 288 im Zusammenhang mit Aktienoptionsplänen der Konzernmutter Cohort plc, Theale Reading (Vereinigtes Königreich) vorgenommen. Die Korrektur betraf die Umgliederung des kumulierten Betrags dieser Verpflichtungen aus dem Posten Gewinnvortrag in den Posten sonstige Rückstellungen. Der Vergleichsbetrag des Vorjahres (T€ 164) wurde nicht angepasst. B. Angaben und Erläuterungen zu Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig über den Zeitraum der voraussichtlichen Nutzungsdauer, die überwiegend 3 Jahre beträgt, abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die voraussichtlichen Nutzungsdauern des Sachanlagevermögens liegen für technische Anlagen und Maschinen sowie für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 21 Jahren. Das im August 2022 gekaufte Grundstück wird nicht abgeschrieben. In die Herstellungskosten der selbsterstellten Anlagen werden Material- und Fertigungseinzelkosten zuzüglich angemessener Gemeinkostenzuschläge einbezogen. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode. Die jeweilige Nutzungsdauer ergibt sich, soweit handelsrechtlich vertretbar, aus der AfA-Tabelle für die allgemein verwendbaren Anlagegüter des Bundesministeriums der Finanzen. Bei den ab 2018 gebildeten Sammelposten für Anlagegegenstände im Wert von € 250,01 bis € 1.000,00 wird eine Nutzungsdauer von fünf Jahren zugrunde gelegt. Geringwertige Anlagegüter bis € 250,00 werden in der Finanzbuchhaltung erfasst und den sonstigen betrieblichen Aufwendungen zugeordnet. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu fortgeschriebenen durchschnittlichen Anschaffungskosten oder den niedrigeren Wiederbeschaffungskosten angesetzt. Das gesetzlich zulässige Fifo-Bewertungsvereinfachungsverfahren wird unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen ausgenutzt. Die Unfertigen und Fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der notwendigen Fertigungs- und Materialgemeinkosten und der Wertverzehr des Anlagevermögens, soweit er durch die Fertigung veranlasst ist, eingerechnet. Für ungängige und technisch veraltete Bestände sowie Schrottteile wurden angemessene Wertberichtigungen vorgenommen. Die Waren sind zu Anschaffungskosten bewertet; soweit die Marktpreise niedriger lagen, wurden Abschreibungen auf diesen Wert vorgenommen. Die geleisteten Anzahlungen sind zum Nennwert angesetzt. Forderungen werden grundsätzlich zu Nennwerten bilanziert. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird das allgemeine Kreditrisiko durch eine angemessene Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Darüber hinaus bestehen Einzelwertberichtigungen für bestimmte Risiken. Sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bilanziert. Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nennwerten angesetzt. Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen sind mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt und betreffen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Sie sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe ihrer voraussichtlichen Inanspruchnahme gebildet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Jubiläumsrückstellungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Teilwertverfahren unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck und unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 1,78 % p.a. (Vorjahr 1,53 % p.a.) bewertet. Der Zinssatz entspricht dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre bei einer pauschalen Restlaufzeit der Jubiläumsrückstellungen von 15 Jahren. Bei der Ermittlung der Jubiläumsrückstellungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 3,5 % p.a. (Vorjahr 3,5 % p.a.) berücksichtigt. Für den Fluktuationstrend wurden pauschale Abschläge je Altersgruppe von 0 % p.a. bis 10 % p.a. (Vorjahr: 0 % p.a. bis 10 % p.a.) berücksichtigt. Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit werden nach Maßgabe des Blockmodells gebildet. Die Bewertung der Rückstellungen für Altersteilzeit erfolgt unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 1,13 % p.a. (Vorjahr: 0,59 % p.a.) und auf der Grundlage der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden für zum Bilanzstichtag bereits abgeschlossene und zukünftige potenzielle Altersteilzeitvereinbarungen gebildet. Sie enthalten Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 3,5 % p.a. (Vorjahr: 3,5 % p.a.) berücksichtigt. Es wurde kein Fluktuationstrend berücksichtigt. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind zum Nennwert angesetzt und werden bis zur Höhe der Vorräte offen von diesen abgesetzt. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Bilanzposten in Fremdwährung werden zum Stichtag wie folgt bewertet: Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten bestehen nicht. Die ELAC SONAR GmbH, Kiel, ist seit dem 01. Mai 2021 eine Organgesellschaft der Cohort Deutschland GmbH, da mit dieser ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen worden ist. Dadurch entstehen steuerliche Be- oder Entlastungen seitdem bei der Cohort Deutschland GmbH. Die Gesellschaft macht von ihrem Wahlrecht, aktive latente Steuern zu bilanzieren, insofern Gebrauch, als auf einen Ausweis aktiver latenter Steuern verzichtet wird. Die Umsatzerlöse enthalten Teilgewinnrealisierungen langfristiger Fertigungsaufträge nach Kundenabnahmen auf Basis der vereinbarten Abrechnungs- bzw. Zahlungspläne. Die Umsatzrealisation bei der Teilgewinnrealisierung erfolgt entsprechend der zu Grunde gelegten Lieferverträge nach der Lieferung der Systeme. Sofern im Anschluss Services (bspw. HAT) zu leisten sind, wird hierfür eine angemessene Rückstellung für Nacharbeiten an Projekten gebildet. II. Angaben zu Posten der Bilanz 1. Entwicklung des Anlagevermögens Die Entwicklung des Anlagevermögens geht aus dem Anlagenspiegel hervor. 2. Finanzanlagen Sie betreffen folgende Anteile an verbundenen Unternehmen:
3. Forderungen Die Forderungen enthalten keine Posten (Vorjahr: € 0) mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr. Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 2.046 (Vorjahr: T€ 6.610) handelt es sich um Forderungen aus einem Darlehen an die Konzernmuttergesellschaft Cohort plc, Theale Reading (Vereinigtes Königreich) sowie um Vorauszahlungen an die ELAC SONAR Unterstützungskasse GmbH in Höhe von T€ 382 (Vorjahr: T€ 325). 4. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten eine Provisionsvorauszahlung mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr. Hierbei handelt es sich um Provisionen für das Großprojekt, welche an Zahlungseingänge des Kunden geknüpft sind. Es wurde jedoch noch kein Umsatz in dem Projekt gelegt. Bei Umsatzlegung wird die Provision pro rata temporis aufwandsseitig erfasst. 5. Eigenkapital Das Stammkapital beträgt DM 15.070.000,00. In der Bilanz ist der in Euro umgerechnete Betrag angesetzt. 6. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen (Vorjahr: T€ 3.191) wurden im Geschäftsjahr 2023/2024 vollständig verbraucht und ausgezahlt. Neue Steuerrückstellungen werden aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages nicht mehr gebildet, da die Steuerlast bei der Organträgerin entsteht. Die sonstigen Rückstellungen (T€ 7.198) sind im Wesentlichen für Personalverpflichtungen (T€ 3.279), drohende Vertragsstrafen (T€ 1.500), Nacharbeiten für Projekte (T€ 1.307) sowie Garantieverpflichtungen (T€ 291) gebildet. 7. Verbindlichkeiten
Es besteht keine Verbindlichkeit mit einer Laufzeit länger als 5 Jahre (Vorjahr: T€ 0). Es bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen steigen auf T€ 3.030, da aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages eine Verbindlichkeit aus Ergebnisabführung gegenüber der Cohort Deutschland GmbH in Höhe von T€ 3.030 besteht (Vorjahr: T€ 340). Verbindlichkeiten gegenüber der ELAC SONAR Unterstützungskasse GmbH aus Verrechnungsverkehr bestehen nicht (Vorjahr T€ 0). Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Provisionsverbindlichkeiten in Höhe von T€ 0 (Vorjahr T€ 0). III. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Im Geschäftsjahr wurden Umsatzerlöse von T€ 19.102 (Vorjahr: T€ 8.611) aus Teilgewinnrealisierungen von langfristigen Fertigungsaufträgen vereinnahmt. Die Umsatzrealisation bei der Teilgewinnrealisierung erfolgt nach der Lieferung der Geräte (nach Gefahrübergang) und abgeschlossenem Factory Acceptance Test (FAT). Sofern im Anschluss Services (bspw. HAT) zu leisten sind, wird hierfür eine angemessene Rückstellung für Nacharbeiten an Projekten gebildet. 2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 125 (Vorjahr: T€ 138). Sie betreffen im Wesentlichen in Höhe von T€ 83 Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen sowie T€ 43 jahresfremde Erträge. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Geschäftsjahr Erträge in Höhe von T€ 3 (Vorjahr: T€ 8) aus Währungsumrechnungen enthalten. 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 110 (Vorjahr: T€ 179). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Geschäftsjahr Aufwendungen in Höhe von T€ 10 (Vorjahr: T€ 7) aus Währungsumrechnungen enthalten. 4. Ergebnisverwendung Da seit dem 01.05.2021 ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Cohort Deutschland GmbH besteht, wird der Jahresüberschuss in Höhe von € 3.029.793,69 an die Gesellschafterin abgeführt (Vorjahr: Jahresüberschuss von € 340.164,02 wurde an die Gesellschafterin abgeführt). C. Ergänzende Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen im Wesentlichen aus Miet- und Leasingverpflichtungen (T€ 1.088 für das Betriebsgrundstück in Kiel), EDV-Anlagen (T€ 152) sowie Kraftfahrzeugen (T€ 113).
Die Mieten werden insbesondere für die Anmietung von Büro- und Produktionsflächen fällig. Das Risiko aus diesen Geschäften besteht insbesondere in der Nichtnutzung der Flächen innerhalb der Mietnutzungsdauer. Die Wahrscheinlichkeit des Risikoeintritts wird derzeit jedoch als gering eingeschätzt. Die Verpflichtungen zum Erwerb von Sachanlagevermögen betragen T€ 5.221, inklusive der eingegangenen Verträge für die Errichtung des neuen Büro- und Produktionsgebäudes am Standort in Kiel-Holtenau. 2. Haftungsverhältnis Zum Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse. 3. Geschäftsführer Seit dem 01. Dezember 2020 sind die Herren Bernd Szukay und Ole Schneider zu Geschäftsführer der ELAC SONAR GmbH bestellt. Die Geschäftsführer sind hauptberuflich für die Gesellschaft tätig. Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterlassen. 4. Mutterunternehmen und verbundene Unternehmen Die ELAC SONAR GmbH macht Gebrauch von den größenabhängigen Erleichterungen nach § 293 Abs. 1 HGB. Der Jahresabschluss der ELAC SONAR GmbH wird in den Konzernabschluss der cohort plc, Reading/Großbritannien, einbezogen. Die cohort plc, Reading/Großbritannien, stellt als Konzernmuttergesellschaft des Cohort-Konzerns für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen einen Konzernabschluss auf, der im Internet veröffentlicht wird (www.cohortplc.com) und zum Download verfügbar ist. Die ELAC ist Trägerunternehmen des verbundenen Unternehmens ELAC SONAR Unterstützungskasse GmbH, Kiel. Die Versorgungsverpflichtungen der Unterstützungskasse sind bei der ERGO Lebensversicherung AG rückgedeckt. Aufgrund dieser Rückdeckung ist auch der Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 10.285 zwischen dem Vermögen (T€ 8.037) und dem höheren Barwert der Verpflichtung (T€ 18.322) abgedeckt. Wie im Vorjahr wird mit dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Methode) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck und unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 1,82 % p.a. (Vorjahr 1,80 % p.a.) bewertet. Der Zinssatz entspricht dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre bei einer pauschalen Restlaufzeit der Pensionsverpflichtungen von 15 Jahren. 5. Mitarbeiter Im Durchschnitt des Geschäftsjahres waren zwei Geschäftsführer, acht leitende Angestellte und 160 Angestellte beschäftigt (Vorjahr: zwei Geschäftsführer, acht leitende Angestellte und 141 Angestellte). D. Nachtragsbericht Die Nachwirkungen der COVID-19 Pandemie (gestörte Lieferketten, hohe Materialpreiserhöhungen) sowie der Krieg in der Ukraine bergen für die Gesellschaft bislang nicht quantifizierbare Auswirkungen, die für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von besonderer Bedeutung sein können. Konkrete (insbesondere bestandsgefährdende) Risiken haben sich zum Berichtszeitpunkt hieraus nicht ergeben.
Kiel, den 28. Juni 2024 Geschäftsführung Bernd Szukay Ole Schneider Entwicklung des Anlagevermögens vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis 30. April 2024A. Grundlagen des Unternehmens Die ELAC SONAR GmbH (im Folgenden ELAC SONAR genannt) ist seit dem 1. Dezember 2020 ein Tochterunternehmen der Cohort plc, einem börsennotierten Unternehmen aus Reading, Großbritannien, und in den dortigen Konzernverbund, auch Cohort-Gruppe genannt, integriert. Alleinige Gesellschafterin der ELAC SONAR GmbH ist die Cohort Deutschland GmbH. Mit der Gesellschafterin besteht seit dem 01.05.2021 ein Gewinnabführungsvertrag. 1. Geschäftsmodell ELAC SONAR entwickelt, produziert und verkauft Unterwasser-Schallanlagen für Ortung, Navigation, Kommunikation und Vermessung. Die Produkte werden vorwiegend auf militärischen Schiffen installiert. Als global ausgerichteter Anbieter hydroakustischer Systeme für den Schiffbau ist ELAC SONAR ein international führender Partner für Marinen, Forschungsinstitute, Werften, Beschaffungsbehörden und die Systemintegratoren. ELAC SONAR verfügt über mehr als 90 Jahre an Erfahrung in der Entwicklung und Fertigung hydroakustischer Systeme. Das Produktportfolio umfasst Sonaranlagen, Echolote sowie Unterwasserkommunikationsgeräte für militärische und zivile Anwendungen. Alle Produkte werden von ELAC SONAR am Kieler Standort entwickelt, gefertigt und von dort aus vertrieben. Neben der Ausrüstung von Schiffs- und U-Boots-Neubauten ist das Unternehmen auf die Sonarmodernisierung auf existierenden Einheiten durch kundenspezifische Anpassungsentwicklungen spezialisiert. Des Weiteren übernimmt ELAC SONAR Installation und Service der Produkte und bietet den Kunden umfangreiche Unterstützung durch Schulungen und Logistik. 2. Forschung und Entwicklung ELAC SONAR unternimmt erhebliche Anstrengungen im Bereich Forschung und Entwicklung, um durch Produktinnovationen die langfristige Wettbewerbsfähigkeit und den Erfolg des Unternehmens zu sichern. Die Ausgaben im Bereich Forschung und Entwicklung beliefen sich auf T€ 479 (Vorjahr: T€ 725) und betrugen 1,7 % vom Umsatz (Vorjahresdurchschnitt 4,2 %). 3. Mitarbeiter Zum 30. April 2024 waren insgesamt 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei ELAC SONAR beschäftigt. Die Mitarbeiterzahl steigt im Vergleich zum 30.04.2023 (161) um 19. Entsprechend dem Betätigungsfeld des Unternehmens im System- und Hochtechnologiebereich verfügen die Mitarbeiter über einen überdurchschnittlich hohen Ausbildungsstand. Im Rahmen der Aus- und Weiterbildung wurden Maßnahmen zur weiteren Qualifizierung des Personals durchgeführt. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die weltweite Wirtschaftsleistung ist im Kalenderjahr 2023 um 3,2 % gestiegen. Für das Kalenderjahr 2024 wird ebenfalls ein Wachstum von 3,2 % prognostiziert, wobei aufgrund des Krieges in der Ukraine und den damit verbundenen Inflationstendenzen sowie den Nachwirkungen der COVID-19-Pandemie noch von weiteren negativen Einflüssen auf die Wirtschaftsleistung insgesamt ausgegangen werden muss. 1 Für das Jahr 2024 bestehen diverse Risiken aufgrund der Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sowie aufgrund von Störungen in den Lieferketten, insbesondere bei elektronischen Bauteilen und Rohstoffen, die sich immer stärker auf die Industrie auswirken. Auch die Preissteigerungen speziell im Energiebereich und bei Vorprodukten stellen ein großes Risiko dar. 2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Der weltweite Schiffbaumarkt wächst weiterhin, jedoch gehen die Auftragseingänge in Europa und auch in Deutschland weiter zurück - die große Mehrheit aller Schiffsneubau-Investitionen wurde 2023 von chinesischen und koreanischen Werften getätigt. Die deutsche maritime Industrie ist zwar in vielen Nischenmärkten unverändert erfolgreich, jedoch wächst auch hier die Konkurrenz. Auch das Problem der gestörten Lieferketten sowie der unkalkulierbare Inflationsdruck stellt die hiesige Industrie vor große Herausforderungen. Chancen könnten sich aus dem beschlossenen Sondervermögen für die Bundeswehr ergeben, jedoch ist hier noch unklar, welches Volumen am Ende wirklich an hiesige Werften und Zulieferer vergeben wird. 2
1 World Economic Outlook, International Monetary
Fund, Update April 2024
3. Geschäftsverlauf a) Auftragsbuch Im zurückliegenden Geschäftsjahr konnte ein Auftragseingang in Höhe von € 44,4 Mio. verzeichnet werden. Der Auftragsbestand steigt deutlich auf einen Betrag von € 111,3 Mio. gegenüber € 95,5 Mio. im Vorjahr. Ursächlich ist der sehr hohe Auftragseingang. b) Ertragslage Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2023/2024 betrugen € 28,6 Mio. Im Vergleich zu den Umsatzerlösen des Geschäftsjahres 2022/2023 (€ 17,5 Mio.) ist ein Anstieg um 64 % zu verzeichnen. Aufgrund unregelmäßig anfallender Realisationszeitpunkte der Umsatzerlöse des Projektgeschäfts nach HGB ist hier keine Vergleichbarkeit gegeben. Die Materialaufwandsquote sinkt leicht auf 18,7 % (Vorjahr: 21,4 %). Aufgrund der hohen Umsatzerlöse wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 3.030 erzielt (Vorjahr: T€ 340). Der Jahresüberschuss wird gemäß dem bestehenden Gewinnabführungsvertrag an die Gesellschafterin Cohort Deutschland GmbH vollständig abgeführt. c) Vermögens- und Finanzlage Das Anlagevermögen steigt aufgrund der Neubauaktivitäten für den neuen Firmenstandort in Kiel-Holtenau deutlich auf € 8,7 Mio. (Vorjahr: € 5,3 Mio.) und ist weiterhin vollständig durch Eigenmittel finanziert. Die Investitionstätigkeit der ELAC SONAR GmbH lag mit € 3,4 Mio. im Geschäftsjahr 2023/2024 leicht über dem Wert des Geschäftsjahres 2022/2023 (€ 3,3 Mio.). Die Investitionen betrafen überwiegend Gebäude im Bau (€ 2,6 Mio.), selbsterstelltes Anlagevermögen (T€ 479), Computer- und EDV-Geräte (T€ 402) sowie Maschinen und Anlagen (T€ 49). Das Vorratsvermögen ist vor Berücksichtigung erhaltener Anzahlungen deutlich gestiegen, was im Wesentlichen auf die Arbeiten für das im Geschäftsjahr 2021/2022 gewonnene Großprojekt zurückzuführen ist. Im Zuge der Materialbeschaffung für den Produktionsstart des Großprojektes steigen die Rohstoffe von € 5,8 Mio. (30.04.2023) auf € 6,9 Mio. an. Der Bereich der unfertigen Erzeugnisse steigt, bedingt durch die Arbeiten am Großprojekt, von € 18,7 Mio. auf € 23,9 Mio. an. Die erhaltenen Anzahlungen auf Vorräte wurden offen von diesen abgesetzt. Gegenüber dem Vorjahr steigt das Vorratsvermögen nach Verrechnung von Anzahlungen von € 4,7 Mio. auf € 5,7 Mio. Im abgeschlossenen Geschäftsjahr sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen etwas abgesunken auf € 4,6 Mio. (Vorjahr: € 5,7 Mio.). Dies liegt darin begründet, dass ein am 30.04.2023 berechneter Großauftrag im Geschäftsjahr 2023/2024 zur Zahlung fällig wurde und zum 30.04.2024 kein vergleichbar großer Auftrag Teil der Forderungen war. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sinken auf € 2,0 Mio. und enthalten insbesondere Forderungen aus Darlehen an den Konzern (kurzfristig liquidierbar) in Höhe von € 1,4 Mio. (Vorjahr: € 6,3 Mio.). Darüber hinaus bestehen Forderungen aus Verrechnungsverkehr gegen verbundene Unternehmen (ELAC SONAR Unterstützungskasse GmbH) in Höhe von T€ 383 (Vorjahr: T€ 325) sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen eine Konzernschwestergesellschaft (Systems Engineering and Assessment Ltd.) in Höhe von T€ 234 (Vorjahr: T€ 0). Die liquiden Mittel (inklusive der kurzfristig liquidierbaren Darlehen an den Konzern) sinken um € 2,7 Mio. auf € 7,1 Mio. (Vorjahr: € 9,2 Mio.), weil hohe Investitionen u.a. in den Neubau getätigt wurden aber auch viel Material zur Sicherstellung des Produktionsstartes des Großprojektes beschafft wurde. Steuerrückstellungen wurden aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrages und der damit zusammenhängenden Begründung der steuerlichen Organschaft im Geschäftsjahr 2023/2024 nicht gebildet. Die auf den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres entfallenden Körperschaft- und Gewerbesteuern belasten das Jahresergebnis der ELAC SONAR entsprechend nicht, sondern fallen bei der Gesellschafterin Cohort Deutschland GmbH an. Die erhaltenen Anzahlungen vor Verrechnung gegen Forderungen oder Vorräte steigen leicht auf € 0,5 Mio. (Vorjahr: € 0,4 Mio.). Die Bilanzsumme steigt um € 2,4 Mio. auf € 28,6 Mio. Entsprechend sinkt die Eigenkapitalquote von 62,4 % auf 56,7 %. Die Vermögens- und Finanzlage ist geordnet. Die Gesellschaft finanzierte sich im Geschäftsjahr über Eigenmittel. Die Zahlungsfähigkeit war im gesamten Berichtsjahr gegeben, und wir gehen davon aus, dass sie auch zukünftig gegeben sein wird. Es ist davon auszugehen, dass die Liquiditätslage des Unternehmens stabil bleibt und auch im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2023/2024 das Tagesgeschäft im Rahmen der vorhandenen Liquidität und dem laufenden operativen Cashflow abgebildet werden kann. Aufgrund der weiterhin positiven Liquiditätssituation sowie der Einbindung in die Cohort-Gruppe ist ELAC SONAR weitgehend unabhängig von der Finanzierungsbereitschaft der Kreditinstitute. Für die weitere Investitionstätigkeit in das Neubauvorhaben wird die Cohort-Gruppe der ELAC SONAR GmbH bei Bedarf ein Darlehen gewähren, sollte dieses nötig werden. Das dem Konzern gewährte Darlehen wurde im vergangenen Geschäftsjahr bereits größtenteils durch ELAC SONAR abgerufen, der restliche Teil wurde Anfang Juni 2024 vom Konzern zurückgezahlt. C. Finanzielle Leistungsindikatoren Wie bereits im Vorjahr sind im vergangenen Geschäftsjahr der Auftragseingang, der Umsatz und das EBIT nach IFRS die zentralen Leistungsindikatoren für ELAC SONAR. Der Auftragseingang im Geschäftsjahr beträgt € 44,4 Mio. und liegt somit deutlich über dem Wert des Geschäftsjahres 2022/2023 (€ 32,4 Mio.). Der Umsatz nach IFRS beläuft sich im Geschäftsjahr auf € 32,0 Mio. und liegt somit deutlich über den Umsatzerlösen des Geschäftsjahres 2022/2023 von € 25,1 Mio. Das EBIT nach IFRS beträgt für das Geschäftsjahr 2023/2024 € 2,2 Mio. und liegt somit auf dem Niveau des EBITs des vorherigen Geschäftsjahres 2022/2023 von € 2,2 Mio. Abweichungen zum Ergebnis vor Zinsen und Steuern nach HGB ergeben sich im Wesentlichen aufgrund unterschiedlicher Ansatz- und Bewertungsmethoden der Rechnungslegungswerke. D. Prognose-, Chancen- und Risikobericht a) Risikobericht Als wesentliche Risiken für die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft sehen wir:
Weitere Risiken können sich aus einer Ausweitung der globalen Konflikte in der Ukraine oder in Israel durch weitere Einschränkungen in den globalen Lieferketten ergeben sowie durch Cyberangriffe. Um diesen Risiken entgegenzuwirken und vorzubeugen, werden folgende, in den Vorjahren bereits eingeleitete, Maßnahmen konsequent fortgeführt:
Die Geschäftsführung geht davon aus, dass gegebenenfalls eintretende Risiken durch die getroffenen Maßnahmen keine wesentlichen negativen Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft haben werden. b) Chancenbericht Darüber hinaus sehen wir weitere Möglichkeiten, die Marktposition von ELAC SONAR nachhaltig auszubauen. Wesentliche Ziele in diesem Zusammenhang sind:
Bei Nutzung der genannten Chancen geht die Geschäftsführung davon aus, dass die prognostizierten Umsatz- und Ergebnisziele mittelfristig erreicht werden können. c) Prognosebericht Wir sehen in einem von Unsicherheiten geprägten Marktumfeld gute Chancen, dass sich die Gesellschaft auch zukünftig positiv entwickeln wird. Hinzu kommt, dass wir aufgrund unserer Stärken in der Ausrüstung von Marineschiffen weitgehend unabhängig von den nach wie vor rückläufigen Entwicklungen im kommerziellen Schiffbau sind. Abgeleitet aus der Unternehmensplanung 2024/2025 und den rollierenden Vorschauen, die nach IFRS erstellt werden, erwarten wir nachstehende Entwicklung der zur Geschäftssteuerung verwendeten Leistungsindikatoren: Obwohl der Auftragseingang in 2023/2024 mit € 44,4 Mio. deutlich über dem Niveau des Geschäftsjahres 2022/2023 lag (€ 32,4 Mio.) rechnen wir für das Geschäftsjahr 2024/2025 mit einem weiteren Anstieg des Auftragseingangs, da im Geschäftsjahr 2024/2025 ein weiterer Auftragseingang für einen Großauftrag geplant ist. Verzögerungen bei den Auftragseingängen sind jedoch aufgrund von Budgetrestriktionen bei den Kunden oder komplexen Vertragsverhandlungen möglich. Wir gehen davon aus, dass die Umsatzerlöse für das Geschäftsjahr 2024/2025 auf Basis des bestehenden hohen Auftragsbestandes und der erwarteten Auftragseingänge über dem Niveau des Vorjahres liegen werden, da signifikante Umsatzerlöse aus dem neu gewonnenen Großprojekt erwartet werden. Jedoch gibt es weiterhin starke Unsicherheiten aufgrund strapazierter Lieferketten insbesondere für Elektronikbauteile, woraus verspätete Zulieferungen resultieren könnten, die sich auf unsere Lieferungen an die Kunden auswirken. Auch kundenseitig ist mit Verschiebungen zu rechnen. Trotz der massiv gestiegenen Personal- und Materialkosten sowie der Unsicherheiten aufgrund der Lieferketten erwarten wir ein steigendes EBIT verglichen mit 2023/2024. Insgesamt sehen wir uns gut positioniert, die Herausforderungen aus den sich bietenden Chancen und Risiken zufriedenstellend zu bewältigen. Geplante Investitionen in das Sachanlagevermögen können aus dem laufenden Cashflow finanziert werden, für den Neubau können bei Bedarf Darlehen durch den Konzernverbund bereitgestellt werden. Unter Berücksichtigung der Prognosen der steuerungsrelevanten finanziellen Leistungsindikatoren erwarten wir eine nachhaltig positive Entwicklung unserer Geschäftstätigkeit. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie und des Krieges in der Ukraine auf unser Unternehmen sind bislang gering ausgeprägt, können aber zu Schwierigkeiten durch die im Risikobericht geschilderten Vorgänge mit unmittelbarer Folge der Belastung der Vermögens-, Finanz und Ertragslage führen. Ebenfalls könnte es Auswirkungen auf die Prognosegenauigkeit geben, da die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen ebenfalls sehr deutlich davon betroffen sein können.
Kiel, den 28. Juni 2024 Geschäftsführung Bernd Szukay Ole Schneider BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die ELAC SONAR GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ELAC SONAR GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. April 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ELAC SONAR GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bremen, den 24. September 2024 Nordwest
Revision GmbH
Dr. Christian Lütke-Uhlenbrock, Wirtschaftsprüfer Jens Janßen, Wirtschaftsprüfer |
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